Freitag, 11. September 2026

Und sonst so?

Da ich heute noch auf die Freigabe vom Töchterchen für ein Foto warten muss, berichte ich mal, wie es mir seit Schweden hier so erging. 

Naja, sagen wir so der Schwedenschnupfen hat mich ganz schön lahmgelegt. Ich glaube, der ist genauso gefährlich wie Männergrippe. Zwar irgendwie alles nichts Dramatisches, Halsweh, Schnupfen, bissi Husten, aber auch jetzt nach 2 1/2 Wochen ist an Sport immer noch nicht zu denken, weil ich mich immer noch verrotzt anhöre und auch bei Anstrengung leicht huste. 

Ich hatte mich ja in meiner letzten Urlaubswoche krankschreiben lassen und ausser Physio, in der ich wegen der Erkältung quasi nur entspannt massiert wurde, tatsächlich nichts auf die Kette bekommen. Mal einen Spaziergang, ein bissi Herbstdeko angebracht und immerhin den Lavendel im Garten runtergeschnitten. Aber durch die Krankschreiben wurde mir ein wenig der Druck rausgenommen. Dann hole ich es halt nach - im Oktober, wenn das Töchterchen kommt.

Am WE war noch im großen Schweden - weil ich so Sehnsucht nach Schweden hatte ;-) - aber es war voll und so habe ich nur das geholt, was ich unbedingt benötige. 

Die erste Woche Arbeit nach dem Urlaub/Krank habe ich schon hinter mir. Es ist eigentlich okay gewesen, aber ich habe sofort gemerkt, dass mir diese Sitzerei einfach nicht gut tut. Aber was soll ich tun, ich brauch den Zweitjob, sonst kann ich mir solche Urlaube nie mehr leisten. 

Leider hat sich die Erkältung auf die Kieferhöhle gelegt, dadurch muckt mal wieder mein einer Zahn, bei dem ich vor 2 Jahren schon mal dachte, er müsse raus. Aber dann war das Röntgenbild ohne Befund. Naja, ich habe nun am Donnerstag einen Zahnarzttermin und ich glaube, da müssen wir nochmal schauen. Ich sehe schon die nächste schmerzhafte und unangenehme Baustelle auf  mich zu kommen. Mal abgesehen davon, dass 4 Füllungen irgendwann auch erneuert werden müssen. Das hatte mir meine Zahnärztin schon bei der letzten Kontrolle angekündigt. Ich glaube, dieses Jahr wird gesundheitlich nichts mehr. Ich komme irgendwie nicht zur Ruhe. *grmpf*

Auch heute ist die der Rotz noch vorhanden. Die Nase ist frei, aber irgendwo hängt es noch. Den normalen Alltag und Spaziergänge, sowie die Physio-Übungen gehen, aber Sport? Dieses WE wahrscheinlich immer noch nicht. Und das heißt dann auch leider, dass ich nicht tanzen gehen kann. *heul* Ich sags euch, hätte ich nicht diese wundervollen Tage in Schweden gehabt, ich würde sehr depressiv in den Herbst starten. So zehre ich noch ziemlich von den Erlebnissen in Schweden.

Das Töchterchen hat ihr letztes Pflegepraktikum angefangen und das hat sie in eine echte Medizinstudium-Krise gestoßen. Sie hadert schon eine Weile mit dem System Medizinstudium, aber das Pflegepraktikum lässt das Faß überlaufen. Ich kann sie verstehen und wir hatten auch schon einige Gespräche. Ich glaube, sie ist mittlerweile in der Realität angekommen, was den Beruf Arzt betrifft. Damit muss man klarkommen und um das anzugehen, muss sie erstmal dieses unnötige und vollkommen sinnlose Pflegepraktikum überstehen. Leider geht das ja noch bis Anfang Oktober. 

Ansonsten ist gestern mein alljährliches Wollepaket angekommen. 3 Projekte sind es diesmal nur, aber die haben es in sich. Zwei Projekte werden eine echte Herausforderung und ich bin gespannt, ob ich sie dann überhaupt fertigstelle. Da ich ja Mo-Do, je weiter der Herbst fortschreitet, im weniger Zeit zum Stricken bei Tageslicht habe, wird das echt sportlich. Zumal ich ja irgendwann auch wieder mit dem Sport anfange - hoffentlich - und mich da wirklich nach so einer langen Pause zurückkämpfen muss. Aber dazu muss ich erstmal die Erkältung ganz loswerden.

So, jetzt drängelt auch schon die Zeit. Ich habe heute morgen Physio und danach muss ich einkaufen, d.h. ich muss mal langsam in die Puschen kommen.

Und vielleicht gibt es heute auch noch den nächsten Schwedenbericht....später dann. :-)


Donnerstag, 10. September 2026

Schweden 2026 - Ein Abenteuer - Teil XI

Schweden 2026

Tag 5 - 21.08.26 - Loftahammar mit Familienanschluss

Wir sind dann irgendwann in Loftahammar angekommen und haben erst einmal den Supermarkt aufgesucht. Wir müssen ja noch was zu Abend essen.

Danach ging es zur Unterkunft. Diese war so unser großes Fragezeichen, weil wir ja schon vorher wussten, dass die Gäste-Toilette im Haus der Familie ist und man die Küche gemeinsam mit ihnen benutzt. Genauso die Dusche. Aufgrund der positiven Bewertungen, die auch auf diese Umstand eingingen, haben wir sie trotzdem gebucht. Und so wurden wir herzlich von Marc empfangen, der uns geduldig alles zeigte und uns auch sehr viel über die Gegend erzählte. Die Hütte selbst, die im Garten der Familie stand, war wunderschön und gemütlich eingerichtet. Richtig zum Wohlfühlen. Es gehörte ein Wintergarten dazu, den wir nutzen können, weil es in der Hütte doch arg eng ist. Soweit so wundervoll! Im Haus mussten wir doch erstmal beide schlucken, denn das Haus war sehr offen angelegt und zur Toilette ging man halt am offenen Wohnzimmer vorbei, wo die zwei Töchter auf dem Sofa lümmelten. Auch die Schlafzimmertür stand zu dem Zeitpunkt offen und uns wurde sehr schnell bewusst, dass wir hier doch ziemlich in die Privatsphäre der Familie eindringen. 






Nachdem uns Marc alles gezeigt und erklärt hat, haben wir das Auto ausgeräumt, ein paar Lebensmitteln in den Kühlschrank im Haus eingeräumt und wollten uns dann erstmal Loftahammar anschauen.








Loftahammar ist ein kleiner feiner Ort mit einem Hafen, der in einer Bucht im Herzen des Norra-Tjust-Archipel mit seinen tausenden Inseln und Felsen liegt. Uns hat es dort auch sehr gut gefallen und wir nahmen uns für den nächsten Morgen vor, noch eine kleine Wanderung hier zu machen. Für den heutigen Tag reichte es mir. Ich hatte Hunger und war auch ziemlich müde. Ich hatte mich auch mittlerweile damit arrangiert, dass wir diesen "FAmilienanschluss" bei der Unterkunft haben. Die Familie macht das schon seit 2016, wenn sie damit Probleme hat, dass fremde Menschen in ihrem Haus herumlaufen, dann würden sie das nicht machen. Ausserdem waren alle Familienmitglieder sehr freundlich und wirklich unkompliziert. Das Töchterchen konnte sich aber trotzdem so gar nicht damit anfreunden, in die Privatsphäre einzudringen und hat sich jedes Mal unwohl gefühlt, wenn sie ins Haus musste. 

Deswegen entschieden wir, unser Essen nur in der Küche zuzubereiten und dann aber im Wintergarten zu essen. 



Nach dem Essen wollte das Töchterchen noch einen Spaziergang machen und ich chillte etwas im Wintergarten rum, bevor ich mich bettfertig machte und mich ins Bett legte. Zu allem Übel hatten wir auch nur eine große Decke. Für so ein Mutter-Tochter-Gespann die Höchststrafe. *lacht*


Das Töchterchen brachte noch schöne Fotos vom Spaziergang mit, blieb noch eine Weile im Wintergarten sitzen, bevor sie dann irgendwann auch mal schlafen musste. 



Ein weiterer wunderschöner Tag in Schweden ging zu Ende!

Fortsetzung folgt....

Mittwoch, 9. September 2026

Schweden 2026 - Ein Abenteuer - Teil X

Schweden 2026

Tag 5 - 21.08.26 - Västervik, die Perle der Ostküste

Wir zogen also weiter durch die Straßen von Västervik.




Zu der nächsten Sehenswürdigkeit: Die "Batsmansstugorna" oder übersetzt "Bootsmannshäuser" sind aus dem 18. Jhd.. Heute dienen sie als kulturelles Denkmal und Unterkünfte. Früher waren sie Wohnhäuser für die Bootsmänner der schwedischen Marine. Es gab nämlich früher die Verpflichtung für alle Städte und Dörfer Unterkünfte für Soldaten zu schaffen. 

Da wir ja auf schwedische Holzhäuser stehen und uns einfach nicht daran satt sehen können, hatten wir auch an diesen Hütten unseren Spaß.













Aber dann war es endlich Zeit für Fika! Auf dem Weg dorthin kamen wir noch an weiteren Fotomotiven vorbei und natürlich auch am Rathaus. 





Nach der Stärkung suchten wir erstmal eine Toilette, weil das Café keine hatte. Was für uns unverständlich war, weil es ein sehr zentraler Treffpunkt am Markplatz ist. Aber in der Nähe gab es halt eine öffentliche Toilette. Immerhin.

Auf dem Rückweg wollten wir ja noch mal schauen, ob wir in die Kirche reinkönnen, aber die haben wir irgendwie erstmal nicht gefunden. Die ganze Zeit war sie markant von allen Straßen aus zu sehen und plötzlich nicht mehr. Sehr merkwürdig. Aber wir fanden sie doch noch und ich bin nur schnell alleine reingehuscht für ein paar Fotos, weil sie nach der Beerdigung aufräumten und sauber machten. 




Und dann war es auch Zeit für uns, die letzte Fahrt für diesen Tag anzutreten. Wir mussten ja noch weiter nach Loftahammar zu unserer Unterkunft. Das kommt im nächsten Beitrag, weil es da auch noch einige Fotos und Anekdoten zu gibt. Ein wenig Spannung soll ja noch bleiben. ;-)

Fortsetzung folgt....