Donnerstag, 31. Dezember 2020

Jahresrückblick - Oktober 2020

Ich schiebe gleich noch einen Monat hinterher, bin eh schon im Verzug.


Wettertechnisch startet der Oktober nicht schön. Ich starte in den Urlaub und das Töchterchen einen Tag später in die Ferien. 

Netflix zieht wieder ein und wir verbringen ziemlich chillige Tage. Ich stricke sehr viel, schaue Serien, zocke mein Spiel und wir gehen lange Hunderunden. Das Wetter bleibt doof. Also starten wir ein Alternativprogramm. Wir brauchen eh noch Herbstklamotten und Schuhe. Aber alle anderen Menschen denken halt auch so und so ist es mächtig voll in der Stadt. 

Wir werden auf einen Geburtstag eingeladen und während ich noch überlege, wie ich meine Absage wegen der steigenden Coronazahlen formuliere, bekomme ich den Anruf, dass das Geburtstagskind samt Familie in die Quarantäne muss. Nun ist Corona auch in meinem Umfeld angekommen, aber es wird alles gut geht. Keiner hat sich angesteckt, es bleibt bei einer Person mit einem leichten Verlauf ohne Folgen.

Der goldene Oktober lässt auf sich warten, stattdessen Wind und Regen. Immerhin ist das Shoppen sehr erfolgreich und das Töchterchen nun stolze Besitzerin von echten Doc Martins mit dicken warmen Fell.

Ich stricke und stricke, gehe quasi in Massenproduktion, auch in Sachen Fotobuch und Jahresplaner komme ich gut voran. 

Unser Landkreis hat Inzidenz 35 (Anmerkung: davon können wir heute am 31.12. immer noch träumen).

Das Töchterchen malt sehr viel, während Sophie immer fauler wird.

Ich treffe mich mit der anderen Fußballmutti (ich muss mir echt mal langsam einen neuen Namen dafür einfallen lassen, denn ich bin ja jetzt keine mehr) zum Spaziergang und einem Wein auf Terrasse, dick eingemummelt in Decken.

Beim großen Schweden ergattern wir endlich eine tolle Baumspitze. Bisher hat uns ja nie eine gefallen, aber nun haben wir eine.

Ich vermelde mein Höchstgewicht - wenn ich das Schwangerschaftsgewicht mal weglasse. So geht das nicht weiter.

Beim Joggen geht es endlich wieder vorwärts - die App lobt mich wieder. ;-)

Der Landkreis überschreitet die 50, ich muss wieder arbeiten, die Ferien neigen sich dem Ende zu und so wie es aussieht, wird es in der Schule Maskenpflicht geben. Die Kraniche flüchten - würde ich auch gerne!

Inzidenz 75 und die Schule schweigt sich einen Tag vor Schulbeginn aus.

Ich muss das erste Mal kratzen und eine Schar Kraniche fliegt in die falsche Richtung. Ist schon wieder Frühling?

Wir starten das Halloweenshooting und schnitzen einen Kürbis, also das Töchterchen, nicht ich.

Inzidenz 125! Und die Schule läuft normal, nur Maskenpflicht wurde erlassen. Die Kids frieren sich den Hintern ab, wegen dem Dauergelüfte, die Stimmung wird schlechter. Das Kultusministerium tut so, als wäre alles supi.

Die angeblich verk.... Klausuren sind natürlich alle gut gelaufen. Nur mündlich tut sich das Töchterchen schwer, was auch ein wenig an der Klassenkonstellation liegt. Viele laute Jungs!

Die Uhren werden umgestellt und somit werden die Tage noch kürzer und dunkler.

Wer braucht schon Halloween, wenn die Inzidenz auf über 200 schießt?  Aber immerhin ist das Wetter mal ein paar Tage besser, wir machen viele Fotos und fahren mal wieder in den Botanischen Garten.

16 Schulklassen im Landkreis sitzen in Quarantäne - an uns wird dieser Kelch das ganze restliche Jahr zum Glück vorbeigehen. Das Kultusministerium macht.....rein gar nichts!


Jahresrückblick - September 2020


Im September gibt es endlich wieder Fotos, aber sehr, sehr wenige für so einen September. Wenn das Töchterchen nicht so auf Shootings drängeln würde, gäbe es wahrscheinlich noch viel weniger.

Eigentlich ist der Herbst für uns eine der schönsten Zeit. Aber dieses Jahr ist halt alles anders. Vieles, das wir sonst im Herbst machen, wird sehr wahrscheinlich nicht gehen und Fußball fällt für uns ja sowieso weg. Dafür kann aber erstmal Corona nix.

Also überlegen wir uns Alternativen. Ich habe für mich schnell ein paar Ideen. Ich möchte mal wieder stricken und vor allem will ich Socken stricken lernen. Ich suche mir Anleitungen, Inspirationen und bestelle auch gleich Wolle und die passenden Nadeln. Ausserdem bestelle ich mir ein externes DVD-Laufwerk und installiere mir eins meiner alten PC Spiele. 

Wir wollen ganz viel Herbstdeko selbst basteln, aber lasst mich spoilern - das wird nix. *lach*

Ich treffe mich mit der Freundin in Marburg und mal abgesehen von dem nicht coronatauglichen Verhalten in einer Pizzeria, wo wir aber nur draußen was trinken, war das ein wundervoller Abend. Es war so warm, dass wir noch lange draußen sitzen konnten.

Es beginnt meine erste offizielle Woche in dem neuen Arbeitsbereich. Immer wieder stellt sich mir die Frage bei Meetings und Besprechungen, wer soll das machen? Weil ich ja A nachmittags nicht arbeite, es B nicht in meiner Zeit zu schaffen ist und C ich keine Ausbildung dafür habe. Ein Zustand, der noch bis zum Ende des Jahres ignoriert werden wird. Mit den entsprechenden chaotischen Konsequenzen.

Die Tour de France startet und ich stricke wie ein Weltmeister.

Ich schaffe es 8,3 km am Stück zu joggen und damit hätte ich bei meiner schlechten Form so gar nicht gerechnet.

Meine andere Challenge 1000 km in einem Jahr beim Spazierengehen zu tracken, habe ich schon geschafft. Beim Joggen muss ich mich ranhalten.

Die Schule läuft so normal es unter Corona Bedingungen halt geht. Und das Töchterchen hat ordentlich Druck. Zum Größten Teil macht sie sich den natürlich selbst, aber ich habe auch das Gefühl, die Schule möchte so viel Stoff wie möglich durchziehen, weil niemand weiß, was noch passiert.

Die Zahlen steigen und steigen - ich ahne Schlimmes!

Das Töchterchen und ich jammern uns gegenseitig bei unseren vielen und langen Hunderunden die Ohren voll. Keiner kann es eigentlich mehr hören, aber wir schaffen es auch nicht, nicht zu jammern.

Der September will unbedingt ein November sein und wir zählen die Tage runter bis zu den Ferien und meinem Urlaub.

Wir werden mehrfach von Regenschauern erwischt, die überraschend auftauchen und uns klatschnass zurücklassen. Am Liebsten auf Hälfte der Hundestrecke, damit es so richtig schön unangenehm ist. 

Ich habe schon 3 Socken fertig - geht einfacher als gedacht. Ausserdem schrotte ich den Schal vom Töchterchen, den ich ihr mal gestrickt habe. Ich wasche ihn zu heiß und da es Filzwolle ist, kommt ein Surfbrett aus der Waschmaschine. Ich bestelle also neue Wolle, um es wieder gut zu machen.

Ich fühle mich erschöpft!


Mittwoch, 30. Dezember 2020

Jahresrückblick - August 2020

Der August ist der 2. Monat im Jahr mit nicht einem einzigen Foto! Unglaublich! Im Sommer fotografiere ich generell weniger, aber dass ich nicht ein einziges Foto mit der großen Kamera mache ist schon sehr ungewöhnlich.

Mein Arbeitsstart wird echt schlimm! Ich soll komplett vom Labor zu den Studien versetzt werden und ich versuche mich dagegen zu wehren mit fast allen Mittel, die ein Arbeitnehmer so hat. Letztendlich wird es mir nichts nützen, es sei denn, ich gehe die letzten beiden Schritte. Doch ich entscheide mich dagegen. Es beginnt eine üble Zeit, die mich echt belastet. 

Das Töchterchen landet wieder wohlbehalten zu Hause und steigt erstmal tief in die Nachurlaubsdepression ab. Die Corona Zahlen steigen stetig, uns schwant Übles. Zumal die Schule anscheinend normal starten soll.

Das Wetter passt sich uns an, es ist schwül, heiß und der Garten vertrocknet mal wieder.

Die Vermieter sind vereist, und wir können rein theoretisch den Pool benutzen, aber da ist irgendwas defekt und somit das Wasser echt arschkalt.

Das Töchterchen baut das Zelt auf, aber unseren Versuch darin zu schlafen, brechen wir ab. Zu laut, zu heiß, zu eng. Nur Sophie würde gerne dort drin schlafen. :-)

Wir ernten tonnenweise Tomaten aus unserem Naschgarten. Ausserdem dürfen wir uns im Vermietergarten bedienen, den ich ja nun zusätzlich zu meinem gieße. Die Ausbeute ist echt groß. Der Zeitaufwand für die Pflege leider auch.

Ich verbringe einen wirklich schönen Abend mit einer Fußballmutti auf Terrasse. 

Sport? Was ist das?

Ansonsten stellt sich Resignation und Perspektivlosigkeit ein. Wir wissen nichts! Nicht, wie es in der Schule weiter geht, was bei den weiter steigenden Zahlen beschlossen wird, wie ich die Arbeitssituation aushalten soll. Das Töchterchen und ich diskutieren bei unseren langen Hunderunden permanent, wie man es sich leichter machen kann.

Das Töchterchen bekommt den neuen Stundenplan und ist mittel entsetzt. Dafür ist die neue Klasse sehr viel besser und sie hat alle ihre Freundinnen in der Klasse. Den Klassenlehrer und auch einige andere Lehrer kennt sie noch nicht, da muss man abwarten.

Dann regnet es endlich auch einmal, ein Tropfen auf dem heißen Stein im Garten.

Auf der Arbeit jongliere ich mal so eben 3 Labore, gedankt wird es mir mit einer kurzen Entschuldigung vom Chef, aber schon ein paar Tage später haut er wieder ordentlich drauf. Es zermürbt mich.

Pünktlich zur ersten Geigenstunde fällt die Leihgeige auseinander. Das Wetter ist einfach nur eklig.

Ich merke auf der Arbeit, auf wen ich mich verlassen kann und bei wem ich in Zukunft sehr, sehr vorsichtig sein werde.

Ich werde für das Mannschaftsfoto für die neue Saison engagiert. Ausserdem werden Einzelfotos für den Paß gewünscht. Das macht mir riesigen Spaß und die Mädels machen sich prima vor der Kamera. Anschliessend gibt es noch Pizza und lange Gespräche. 

Auf der Arbeit bleibt es übel, es herrscht das absolute Chaos, weil nichts, aber auch rein gar nichts vernünftig durchdacht ist. 

Der August war echt schwierig und belastend!


Dienstag, 29. Dezember 2020

Jahresrückblick - Juli 2020


Ich starte in den Juli, wie ich den Juni aufgehört habe - dauermüde. Ich bin einfach nur noch erschöpft. 

Die Nachbarn feiern eine laute Party, so dass wir ein leichtes Festival Feeling im Garten haben. Hat was in Corona-Zeiten. :-)

Ich starte endlich in den Urlaub. Allerdings nur so mittelgut. Das Reisefieber und die Vorfreude auf Dahme mag sich nicht so einstellen. Zusätzlich kippt die Wettervorhersage mal wieder auf nicht so dolles Urlaubswetter. 

Dann trudelt ein Brief von den Stadtwerken ein, dass mit dem Juli auch das kostenfreie Schülerticket für das Töchterchen endet. Na toll! Also mussten wir uns darum auch noch schnell kümmern, mal abgesehen von den jetzt dann jährlich anfallenden Kosten dafür.

Und dann starten wir nach Dahme! Dort werden wir einen großartigen Urlaub verleben. Einen Urlaub, der uns ein wenig die Unbeschwertheit zurückbringt, aber ohne die Vorsichtsmaßnahmen ausser Acht zu lassen.

Es ist sehr viel voller in Dahme, was uns doch etwas stört, aber auch wenn das Wetter eher durchwachsen ist, machen wir das Beste draus. Wir baden in der Ostsee, sind viel am Strand, gehen Wandern und machen all das, was wir auch sonst in Dahme tun. Wir kommen sehr erholt und fröhlich nach Hause zurück. Und somit war der Urlaub, das Beste, was uns in diesem Jahr passieren konnte. Eines der wirklich sehr, sehr wenigen Highlights.

Kaum sind wir zu Hause, startet das Töchterchen nach Garmisch Partenkirchen. Diese Reise hat sie ja von unserer Vermieterin zum Geburtstag geschenkt bekommen. Sie treffen dort dann das Patenkind von M. und verleben eine Megazeit. 

Ich genieße meine Zeit alleine! Ich versuche es zumindest. Aber manche denken anscheinend, ich könnte sie nun statt des Töchterchens bespaßen. Irgendwann wird das so aufdringlich, dass ich echt eine Grenze ziehen muss. 

Viel unternehmen kann ich ja nicht. Den See cancel ich, nachdem wir gesehen haben, wie schlecht dort das Hygienekonzept funktioniert, aber ich laufe unglaublich viel mit Sophie, treffe mich mit sogar freundschaftlich mal mit Männern, fahre fotografieren im Botanischen Garten, telefoniere sehr, sehr lange. 

Zum Ende hin, werde ich noch spontan zu einem Weinabend auf Terrasse eingeladen und die Freundin kommt vorbei. 

Die Zeit alleine hat gut getan, aber so entspannt, wie ich es mir gewünscht hätte, war es dann leider doch nicht.




Montag, 28. Dezember 2020

Jahresrückblick - Juni 2020

Ohje, das hat es noch nie gegeben. Ein Jahresrückblicks-Monat ohne Fotos. Ich musste mit Schrecken feststellen, dass ich im Juni kein einziges Foto gemacht habe. Ich weiß nicht mal, wie das passieren konnte. Aber gut, dann ist das so!

Mit dem Juni startet ein weiterer Monat in der Pandemie. Die Tage plätschern so dahin, mal läuft es besser, mal schlechter. Normalerweise ist der Juni voller Termine - dieses Jahr ist da gar nix.

Ich war endlich mal wieder beim Frisör, aber auch das macht nicht wirklich Spaß in dieser Zeit.

Das Töchterchen hat nun einen neuen Paß. Wir rüsten ein wenig bei den Schuhen auf, das Kind braucht noch einen Bikini und ansonsten passiert wenig.

Ich mache Holunderblütensirup und ich verpasse mir mit Sport mal wieder einen Muskelkater aus der Hölle. 

Und dann heißt es Abschiednehmen vom Fußball, der ja auch komplett anders als geplant verlief. Aber ich glaube, mir fiel das sehr viel schwerer als dem Töchterchen. 

Auf der Arbeit kündigt gerade einer nach dem anderen. Fast alle aus dem gleichen Grund, nur niemand spricht das offen aus. Wobei manche schon, aber es ändert ja nix.

Wir hängen ziemlich durch, das Töchterchen und auch ich.

Dann geht es mit der Stimmung vom Töchterchen bergauf, weil es sich öfters mal mit Freundinnen treffen kann.

Das Latinum ist in der Tasche! Das war ja die größte Angst in diesem Schuljahr. 

Ich treffe mich nach ewigen Zeiten mit meiner Freundin, natürlich im Garten und auf Abstand. Aber es tat sooo gut.

Ich vermisse den Fußball jetzt schon!

Ur-Oma hat ihren 93. Geburtstage und wir dürfen eigentlich gar nicht zu ihr. Aber meine Mutter holt sie aus dem Heim und fährt mit ihr ein Stück Spazieren. Dort treffen wir uns auf Abstand, um sie wenigstens mal kurz sehen zu können.

Ich habe ein wunderschönes Sommerkleid und bin ansonsten sehr müde - einfach urlaubsreif. Der Urlaub wird wohl statt finden, sofern keiner von uns in Quarantäne muss.

Die Ferien beginnen und damit ist das Töchterchen auch die ungeliebte Klasse los geworden. Das Zeugnis ist wie immer prima. Und so tobt sie sich weiter im Haushalt aus, während ich auf der Liege liege. Alles freiwillig wohlgemerkt.

Die Urlaubsvorbereitungen beginnen!

Jahresrückblick - Mai 2020


Der Mai startet durchwachsen, aber immerhin legt das Wetter eine Schippe drauf und das hebt ein wenig die Stimmung.

Ich werkel fast den ganzen Nachmittag im Garten und sage dem Chinaschilf endgültig den Kampf an. 

Mittlerweile haben wir ja eine Maskenpflicht und Hessen ist mittlerweile zahlentechnisch wieder sehr viel besser dran. Marburg ja sowieso, wir hatten wirklich wenig Fälle. Es stehen Lockerungen an, aber mir persönlich gehen sie zu weit und ich hoffe, dass sie uns nicht um die Ohren fliegen. Allerdings steigt nun auch die Chance, dass wir evtl. doch in den Urlaub fahren können.

Das Homeshooling lief bis dato nicht gut, wenn auch das Töchterchen gut damit klar kommt. Es hängt doch auch sehr vom Lehrer ab. Besser läuft es in der Musikschule, der Unterricht läuft schon länger über Videokonferenz. Improvisiert, aber es klappt.

Mein Hauptärgernis ist, dass wir zwar die Wirtschaft mit den Lockerungen ankurbeln, aber die Kids weiter isoliert werden. Mir erschliesst sich einfach nicht, warum ich in den Biergarten darf und auf Veranstaltungen mit über 100 Menschen, aber privat sich mein Kind immer noch kaum treffen darf.

Sophies Verdauungsprobleme kommen wieder und verschwinden dann nach einer weiteren konsequenten Schonkostdiät endlich auf wundersame Weise. Kotproben blieben in der ganzen Zeit unauffällig, obwohl ich auch mal Quallen eingesammelt habe.

Corona-Maßnahmen machen dick! Ich muss jetzt gegen die Corona-Kilos ankämpfen.

Die Musikschule öffnet wieder unter strengen Hygieneauflagen und auch das Fußballtraining beginnt, aber das Töchterchen verweigert das Training.

Es schneit ein paar Flocken und die Schule lädt zum Infotag ein - die Schüler. Informationen komme sehr spärlich.

Das Töchterchen startet langsam wieder in ein Leben und es tut ihr gut. Natürlich alles angelehnt an die Maßnahmen und unter strengen Hygieneauflagen.

Die Schule startet einen Wechselunterricht. Das Töchterchen zwingt mich dauernd dazu extra weite Runden zu gehen. Sophie stöhnt auch schon unter so vielen Spaziergängen. ;-)

Ich jogge einen Streckenrekord und treffe mich mit meiner Freundin und Ella zu einer Hunderunde mit anschließendem Umtrunk auf Terrasse. Mit Abstand natürlich! Und das Töchterchen übernachtet bei einer Freundin. 

Ich lasse mich impfen und bin danach mal wieder 2 Tage krank, blöderweise habe ich das arbeitgeberfreundlich aufs Wochenende gelegt.

Es stellt sich langsam etwas wie eine Normalität ein, die Zahlen bleiben weiter unten, Sophie hat endgültig ihre Verdauungsprobleme hinter sich gelassen. Die Zecken sind dieses Jahr echt wild. 

Wir regen uns über die Menschenmassen im Naturschutzgebiet auf und verweigern jeden Ausflug zu Zielen, die sicherlich noch mehr überfüllt sind.

Ich stelle endgültig fest - Yoga ist nix für mich!


Sonntag, 27. Dezember 2020

Jahresrückblick - April 2020

Heute zwei Posts!


Der April startet besser als der März aufgehört hat. Die Ferien starten im Lockdown. Ich habe ja leider keinen Urlaub und muss durcharbeiten.

Beim ersten Einkauf im April kann ich sogar Toilettenpapier ergattern. Das Töchterchen mutiert zur perfekten Hausfrau und schmeißt den Haushalt.

Ich jogge und sportel fleissig, nachdem die Müdigkeit endlich verschwunden ist. 

Mir explodiert das Salatdressing in der Küche - was für eine Sauerei!

Ich bekomme mein Bett jeden Tag gemacht und meine Wäsche ist zusammengelegt. Hat was!

Ich kärcher die Terrasse nachdem mein Vermieter mich damit ständig genervt hat und schwöre mir, das nie wieder zu machen. 

Der Garten ist schon bepflanzt, aufgeräumt und so genieße ich viel Zeit auf Terrasse, die ja nun auch sauber ist. 

Sophie hat komische Beschwerden, aber ich kann keine wirkliche Ursache feststellen. Aber so schnell wieder Spuk kam, verschwand er auch wieder. 

Wir färben Ostereier und backen Möhrenkuchen mit Eierlikör. Es ist Ostern!

Ich bin genervt von allem!

Sophie bekommt dann auch noch Durchfall bzw. sie kackt Quallen. Das hat uns auch gerade noch gefehlt. Das Töchterchen kann ja dank Schullockdown die Pflege übernehmen. Immerhin.

Es ist mal wieder viel zu trocken und ich bin dauernd am Gießen. Sophie geht es schnell wieder gut.

In der Schule weiß man immer noch nicht, wie es weitergehen soll und ich stelle fest, ich habe die beste Tochter der Welt. :-)

Wir fotografieren unglaublich viel, aber ich habe kaum Lust die Fotos auch zu bearbeiten.

Sophie hat einen Rückfall, wir landen beim Tierarzt, wo die Hölle los ist und der Tierarzt genervt. Sie bekommt Antibiotika und für danach ein Mittel für die Darmsarnierung.

Nachdem sich das Töchterchen lange gut gehalten hat, geht nun die Stimmung massiv in den Keller. Verständlich!

Sophie bekommt wieder einen Rückfall und wir versuchen es nun mit dem Diätfutter vom Tierarzt. 

Es regnet endlich mal und unser selbstgezogene Salat ist sau lecker.

Jahresrückblick - März 2020


Der März startet mit zwei Stürmen, die aber nicht so schlimm werden, trotzdem macht Spazieren gehen keinen Spaß mehr.

Ich übertreibe es mit dem Sport und habe Muskelkater direkt aus der Hölle. Ausserdem pflege ich meine immer noch zwickende Achillessehne mit Übungen, die tatsächlich die Beschwerden fast verschwinden lassen.

Der Frühling schickt uns einen ersten Vorgeschmack - so schön!

Ich gehe zur Laufanalyse und kaufe mir neue Joggingschuhe. Und dann legt Corona Stück für Stück unseren Alltag lahm. Die Pandemie ist nun offiziell bei uns angekommen.

Fußball wird erstmal abgesagt, bei der Schule ahnt man schon, dass es nicht mehr lange dauert, bis sie dicht macht. Wir schauen zu viele Berichte über Corona und träumen schon  nachts davon. Vor allem der Blick nach Italien macht uns fassungslos. Ich muss trotz Corona natürlich weiterarbeiten.

Wir machen nochmal einen Großeinkauf beim Blumendealer - wir wussten ja nicht, dass der weiter offen bleibt und kaufen dem Kind neue Laufschuhe. Wir brauchen ja alternative Beschäftigungen, wenn der Lockdown kommen sollte. 

Mitte März überschlagen sich die Ereignisse. Einkaufen wird zur Qual, die Regale sind leer, es gibt kein Klopapier mehr. Es gibt nur noch ein Thema und die Desinfektionsmittel bekommen Hochkonjunktur.

In der Schule wurden sie schon gebrieft, wie ein evtl. Distanzunterricht laufen soll. Und zack sind die Schulen dicht. 

Wir haben übelste Diskussionen, weil ich erwarte, dass wir uns an die Kontaktbeschränkungen halten, während die Freundinnen vom Teeniekind noch munter Freunde treffen und unterwegs sind. Irgendwann ergab sich das Töchterchen dann aber ihrem Schicksal.

Kurz darauf trudelte dann auch die Absage vom Fußball ein. Und bald darauf meldete sich die Musikschule mit Infos.

Corona bestimmt ab jetzt das Leben. Aber wenigstens scheint die Sonne und in den botanischen Garten können wir auch noch.

Die Emotionen kochen immer mal wieder hoch, wir verlieren langsam das Zeitgefühl, weil ja alle Termine wegbrechen. Mit der Schule läuft es mittel, manche Lehrer übertreiben es mit dem Stoff, anderen werden sich wochenlang nicht melden. Chaos!

Chaos auch auf der Arbeit, wir bekamen keine Ansprache vom Chef, keine genauen Anweisungen, nur einen täglichen Newsletter mit Informationen. Mindestabstand einzuhalten ist sehr schwierig. 

Manche Menschen tun so als wären Ferien oder Urlaubszeit, während ich mich fast zerreisse zwischen Arbeit und Kontaktersatz fürs Töchterchen. 

Das Töchterchen hat sich schnell gut strukturiert. Geht regelmäßig Joggen und der Trainer bietet den Mädels eine Sportchallenge an, bei der sie alle motiviert mit machen.

In mir rumoren auch die Sorgen, was wäre wenn hier einer Corona bekommt und es keinen guten Verlauf hat. Aber die Gedanken schiebe ich weg. 

Wir brechen das Fasten und setzen es dann endgültig aus.

Einkaufen wird zu meinem persönlichen Horror!

Drei Worte beschreiben meinen Zustand: Erschöpfung, Müdigkeit, Lagerkoller.

Das Wetter versöhnt uns ein wenig, wir grillen an und der Botanische Garten ist auch immer noch offen.

Ich werde 50! Im Lockdown!

Samstag, 26. Dezember 2020

Jahresrückblick - Februar 2020


 

Der Februar startet mit der Mädelsparty und ich bekomme nicht mal ein kleines Stück von ihrem selbstgebackenen Kuchen ab. Die Party hat sie alleine vorbereitet, ich war der Meinung, das können 16jährige schon gut selbst machen. 

Passend zur Feier kam meine Freundin vorbei und wir gingen zur Ü30 Party. So hatten die Mädels sturmfrei.

Dem kranken Hund geht es viel besser. 

Wir erfahren, dass der mittlerweile liebgewonnene Nachbarhund wegzieht. Auch wenn es immer etwas nervig war, weil wir die Hundedame öfters heimbringen mussten, sind wir ein wenig traurig darüber. 

Dafür gibt es einen neuen Hund in der direkten Nachbarschaft, bei den Hühnernachbarn. Mila! Ein entzückendes Wesen. Sophie hat sie auch sofort ins Herz geschlossen.

Die Mädelsparty verlief leider nicht so glücklich. Es gab ja schon im Vorfeld Krach mit einer besten Freundin und diese crashte die Party dann etwas. Im Gegensatz zu den anderen Mädels wollte sie dann auch nicht hier übernachten, aber das hatte den Vorteil, dass die Stimmung besser wurde und so war die Restfeier dann prima.

Nach der Feier ist die Stimmung beim Töchterchen sehr schlecht. Ich muss dauernd trösten, aufmuntern, aufbauen, aber so richtig hilft das nicht. 

Auf meiner Arbeit läuft es so lala, ich kämpfe darum, dass ich endlich wieder aus dem Studienbereich rausgenommen werde. 

Das Töchterchen hat sehr viel Spaß mit ihrem Sozialpraktikum beim Kinderturnen und mit dem Fußball geht es auch langsam wieder los.

Das Zeugnis ist super!

Ich gehe weiterhin regelmäßig zum Salsa tanzen und habe viel Spaß dabei.

Ich faste wieder und diesmal läuft es schwer an, aber ich halte durch.

Es soll einen Sturm geben und ich stelle fest, wie reif das Töchterchen schon ist. Vor allem in Bezug auf Selbstreflektion. Das bekommen ja die meisten Erwachsenen nicht wirklich hin.

Sophie zerrt mit einem anderen Hund um ein Stöckchen, das dann gar kein Stöckchen war, sondern ein Rehbein. *örgs*

Das Töchterchen beschliesst sich einen Naschgarten anzulegen in Töpfen. Wir beginnen mit den Recherchen und kaufen Samen, Töpfe, Erde und Co. dafür ein. Es ist wohl keine Überraschung, wenn ich verrate, dass sie sich dann nicht einmal wirklich freiwillig darum gekümmert hat. *lach*

Das Wetter fühlt sich nicht wie Winter an. Aber so richtig schön ist es auch nicht. 

Ich gehe regelmäßig joggen und mache weiter meinen Sport.

Ich fülle meinen Schrank mit neuen Jeans und bin etwas verwundert, dass ich in manchen Hosen XXS brauche. 

Die Kraniche kommen zurück, jetzt ist der Frühling nicht mehr weit.

Wir schauen sehr viel Baywatch und Friends zusammen, das Töchterchen und ich.

Ich werde auf der Arbeit von meinem Schreibtisch verdrängt und weiß nun gar nicht, wo ich die Studienarbeit erledigen soll. Aber so habe ich ein weiteres Argument, dass ich lieber dort gar nicht mehr aushelfen mag.

Das Fußballtraining startet und nun kann ich mir endlich die Fahrerei mit einer anderen Mutter teilen. Die sind nämlich hier in den Ort gezogen. Sehr praktisch.

Die ersten Keimlinge zeigen sich in den Anzuchtkästen, ich bin zur Einweihung einer Fußballmutti eingeladen und es ist Fasching, was ich sehr gut zu ignorieren weiß.

Ende des Monats passiert diese schlimme Sache in Hanau und ein Auto rast in eine Zuschauergruppe bei einem Faschingsumzug. Ausserdem wird das Thema Corona das erste Mal hier so richtig präsent. 

Ich werde klatschnass bei der Hunderunde mit meinem Vater und das Töchterchen hat nun ihren ersten Job. Es wurde ihr nämlich angeboten nach dem Sozialpraktikum beim Kinderturnen weiterauszuhelfen.

Über die Arbeit schüttel ich nur noch den Kopf und ausserdem stelle ich fest, der Mensch ist ein Lemming.

Fassungslos stehe ich im Supermarkt vor leeren Regalen! 

Das Töchterchen geht bowlen mit der Fußballmannschaft, das Fasten läuft jetzt richtig gut und wir hatten exakt 2 h mal Winter.

Sophie hat ein neues Hobby - Papiermüll ausräumen.


Freitag, 25. Dezember 2020

Los geht's mit dem fotografischen Jahresrückblick - Januar 2020

The Same Procedure as every Year - Wie jedes Jahr starte ich an Weihnachten meinen Jahresrückblick mit Fotocollagen und einer kurzen monatlichen Zusammenfassung der Ereignisse. Für mich immer sehr wichtig, gerade in der Zeit "zwischen den Jahren". Eine Rückschau - ein Erinnern - ein Reflektieren - und am Ende wird abgerechnet mit dem Jahr. 

Januar 2020


In den 1. Januar werde ich von einer Freundin und ihrem Hund begleitet, wir sitzen noch lange quatschend zusammen und vergessen dabei die Zeit. Fast hätten wir sogar den Countdown verpasst. Zum Glück erinnerten uns die Böller draußen daran.

Und gleich am 1. Tag des Jahres musste ich mich wie fast jedes Jahr mit "dieser" Angelegenheit rumärgern. Aber bei einem wunderbaren Spaziergang durch die Kälte war das schnell vergessen. Und letztendlich löste sich das Problem dann doch auf wundersame Weise auf.

Wir genossen meine letzten freien Tage mit viel Lachen, Traumschiff und chillen.

Das Wetter ist traumhaft, kalt, sonnig und mit Dauerfrost.

Die erste Arbeitswoche verlief ruhig und produktiv. Ich gehe weiterhin jeden Sonntag Salsa tanzen und so langsam bekomme ich dort wieder Anschluss. 

Ich eröffne die Joggingsaison, denn ich habe mir 200 km für dieses Jahr vorgenommen. Überhaupt mache ich sehr viel Sport, was mir sehr gut tut.

Das Töchterchen hat ja noch Ferien und mistet ihr Zimmer aus, mit Hilfe der Codecheck App fliegt doch einiges an nicht wirklich gesundem Schminkzeug in den Müll. Manches davon wäre wohl eher was für den Sondermüll gewesen. Erschreckend!

Wir entweihnachten die Bude, der Baum muss raus.

Das Töchterchen hat ein Fußball Turnier - sie spielen mal bei den Jungs mit und finden das sehr doof.

Ich bereite langsam den Geburtstag vor und überhaupt ist die Stimmung hier sehr gut.

Dann startet die Schule wieder, aber wider Erwarten läuft es auch dort entspannt. Meine Kollegin kommt nach langer Krankheit wieder zurück, worüber ich mich sehr freue. 

Ich laufe schon beim 3. Mal 8 km und bin darüber selbst sehr überrascht.

Wir rüsten für Latein auf, kaufen ein paar Bücher, weil das Töchterchen das Gefühl hat, es versteht immer weniger. Prävention sozusagen.

Ich gehe zum Ballett. Also zum Zuschauen...nicht zum Selbertanzen und das war erstaunlich gut. Nur die Akustik in der neuen Stadthalle ist gruselig.

Und dann hat das Töchterchen Geburtstag! Ich backe 3 Kuchen, danach bin ich echt platt. Leider hatte das Kind noch am gleichen Abend einen Mental Breakdown und so war ich zusätzlich noch mit Trösten beschäftigt.

Sophie bekommt Durchfall!


P.S.: Es ist unglaublich, da war zumindest hier bei uns die Welt noch in Ordnung. Wir haben nicht mal ansatzweise geahnt, was da auf uns zurollt...

Heiligabend 9.0 - Stay at Home Weihnachten

 


Nachdem wir ja noch am 23.12. so unglaublich gut in der Zeit lagen und sich sowas wie Tiefentspannung breit machte, war das dann Nachts um 4 Uhr schon anders, weil Sophie mal wieder Durchfall hatte. Um 6.30 Uhr nach richtig blutigem Output, war es dann erstmal ganz vorbei. So landete ich samt Hund beim Tierarzt, der glücklicherweise am 24. immer nochmal Sprechstunde hat. Haben wir ja schon mal vor Jahren genutzt. Erst sah es nach normaler Ursache aus, es gibt wohl viele Hunde, die zur Zeit damit in der Praxis aufschlagen. Doch dann zeigte die vorsorglich eingesammelte Kotprobe die Übeltäter. Giardien! Etwas, was man überhaupt nicht gebrauchen kann, aber immerhin nix wirklich Gefährliches. Nur lästig und nicht immer leicht zu bekämpfen. Wir bekamen Tabletten mit, ich ging noch zum Supermarkt, um für die Schonkost einzukaufen - war so auch nicht geplant und dann konnte ich zwischen Hunderunden endlich loslegen. Anfangs war ich etwas durch den Wind und als ich dann auch noch erfuhr, dass im Pflegeheim meiner Oma nun doch ein erster Fall aufgetreten ist, brauchte es viel Konzentration, um das alles für ein paar Stunden auszublenden. Aber irgendwie hat es dann doch alles geklappt und als Töchterchen sowie meine Mutter eintrudelten, schafften wir stimmungstechnisch eine Punktlandung. 

Fies war halt nur, dass Sophie eigentlich den ganzen Abend unentspannt auf die Geschenke starrte, weil sie dringend darauf wartete, wann sie beschenkt wird. Der Hund hat halt auch seine Rituale. Nur leider gab es nix, was sie äusserst doof fand.

Nach dem Essen - mein diesjähriger Rinderbraten war wieder großartig, ich bin nun der Rinderbratenmeister -, der stundenlangen Bescherung mit vielen glücklichen Gesichtern, die wir mit einem kurzen Spaziergang durch die frische Luft unterbrechen mussten und der obligatorischen Runde Activity war es schon fast 23 Uhr. Wir haben es tatsächlich geschafft für eine kurze Zeit die Pandemie, Hundedurchfall, Sorgen, Ängste, Unsicherheiten beiseite zu legen und das war auch sehr wichtig. Die nächsten Monate werden hart genug.

Heiligabend 9.0 war besonders, anders, mit weniger Leichtigkeit, aber dennoch wundervoll!

Heute kommt noch mein Vater mit seiner Frau, aber diese Bescherung werden wir nach draußen verlegen, mit Glühwein und Kinderpunsch. Das Wetter passt ja! :-)

Und bis dahin werden wir einen gemütlichen 1. Weihnachtsfeiertag verleben. Noch sind wir im Schlafanzug. *lach*

Ausserdem starte ich mit meinem fotografischen Jahresrückblick, wie immer in dieser Zeit. 

Donnerstag, 24. Dezember 2020

Fröhliche Weihnachten!

 


Wir wünschen Euch allen trotz der schwierigen Umstände ein fröhliches, besinnliches und gesundes Weihnachten!  Passt auf Euch auf und bleibt gesund! Und ich wünsche Euch, dass Ihr alle wenigstens mit einem Lieblingsmenschen zusammen sein könnt. 

Happy Xmas!

Dienstag, 22. Dezember 2020

22. Dezember

 


Das Foto habe ich zufällig eben beim Stöbern im Archiv gefunden. Wir hatten anscheinend schon immer Spaß an den Weihnachtsshootings. :-) Dieses entstand in 2011! Damals noch im Haus, in dem Shootings so viel einfacher waren, weil wir Platz hatten und bodentiefe große Fensterfronten. Ins Haus hätte ich mir ein eigenes Studie aufbauen können, aber hey, ich bin echt froh, dass ich diesen Klotz am Bein schon lange los bin. ;-) Hat alles Vor- und Nachteile.

Ich kann vermelden, dass ich heute Nacht mich nicht mehr mit der Arbeit beschäftigt habe. Stattdessen lief ich in Harry Potter Manie durch die Gegend und versuchte zu zaubern, gegen das Böse. Ich glaube, ich zocke zu viel Baldurs Gate 2. *lach*

Wir sind mittlerweile recht tiefenentspannt. Der Rinderbraten ist seit heute im Haus und mittlerweile sind die Pfotenspuren vom Hund auch endlich von den Fliesen verschwunden. Gesaugt, geputzt und aufgeräumt haben wir. Und alles ohne Stress.

Morgen wird es dann nochmal sportlich, ich bereite ja das Essen fast komplett vor und ein paar Weihnachtskarten wollen noch geschrieben werden. Aber da das Wetter ja morgen wieder ziemlich doof werden soll, zieht es uns bis auf die Hunderunden eh nicht wirklich vor die Tür. 

Den heutigen restlichen Abend gehe ich noch ein wenig Aufträge in Atkatla erfüllen und hoffen, dass das bald mal mit dem Zaubern besser klappt. Ist halt schon sehr lange her, als ich das Spiel früher gezockt habe. Und ich kann mich nur noch an wenig erinnern. Falls ihr mich dort trefft, ich bin die Ritterin mit den roten Haaren. *lach*

Ich wünsche euch noch einen besinnlichen Abend! Stresst euch nicht zu viel, Heiligabend kommt auch trotzdem bald. 

Sonntag, 20. Dezember 2020

20. Dezember

 


Ich kann Lichtblicke vermelden. :-) Ich habe gestern noch meine Laufchallenge beendet. Netterweise wollte mir die App einen Vorsprung geben und sagte mir nach dem 1. km gleich mal 6 km an und so bin ich nach dem Tracking zwar über 11 km gelaufen, doch nach Abzug von 5 km, waren es dann nur 6 km. Allerdings hatte mir die App auch bei 2 Läufen je einen Kilometer unterschlagen und so habe ich nach meinen eigenen Berechnungen jetzt gut 200 km geschafft. Wobei, wenn das Wetter es zulässt, werde ich sicherlich nochmal rennen in diesem Jahr. Gestern hat das riesigen Spaß gemacht, weil das Wetter einfach so traumhaft war.

Dann habe ich erstmal stundenlang Geschenke eingepackt. Wer hat diese Massen gekauft? Und das war nicht mal alles. Mind. 4 Geschenke sind noch unverpackt, ein Geschenk ist nur halb fertig. Heute kommen ja nochmal 10 dazu und spätestens übermorgen wieder 2. Aber keine Sorge, ich habe keinen Goldesel. Vieles habe ich ja selbstgemacht und das Töchterchen hatte sich sehr günstige Dinge gewünscht, so dass einfach im Budget mehr Platz für noch mehr Kleinigkeiten war. 

Am Nachmittag machten das Töchterchen und ich einen großen Spaziergang mit Sophie. Das war wunderschön bis auf die Völkerwanderung, die im Naturschutzgebiet statt fand. Wir haben dann versucht, den Massen ein wenig auszuweichen, vor allem. Natürlich trafen wir auch einige Menschen aus dem Ort, mit denen wir eine Runde quatschten. 

Zu Hause angekommen erledigte das Töchterchen ihre heutige Adventskalenderaufgabe, nämlich einen Punsch auf Terrasse zu trinken. Ich leistete ihr Gesellschaft und entschied dann, doch noch das Laub von der Korkenzieherhasel zusammen zu rechen. Ich kam mir vor, wie im Frühling. 

Der Gartenarbeit zum Opfer fiel dann das Putzen. Aber ehrlich, wenn das Wetter heute wirklich so gruselig mit Dauerregen werden soll, dann patscht Sophie eh wieder mit Dreckpfoten durch die Bude. Wir putzen sie zwar immer ab, aber Madame findet das halt doof und zappelt dabei und wehe wir sind etwas zu grob, dann schreit sie nach dem Tierschutz. 

Alle genannten Lichtklicke kommen dann auch unter die Kategorie Glücksmoment der Woche.

Ich wünsche einen schönen und gesunden 4. Advent!

Samstag, 19. Dezember 2020

19. Dezember

 




So langsam wird es bei mir besser. Ganz raus aus meinem Kopf ist es nicht und das eine oder andere Gespräch führe ich noch geistig. Aber mittlerweile entspanne ich schon recht gut und zwischendrin vergesse ist den ganzen Mist auch mal. 

Das Töchterchen ist super drauf und hat mich gestern super unterstützt beim Einkaufen. Wenn es zählt, kann man sich auf sie verlassen und wir funktionieren als super Team. Sophie wird immer fauler, raus mag sie kaum - ist ja zu nass und zu kalt. *lach* Manchmal denke ich, ihr einziges Hobby ist Fressen. War es ja neben Jagen schon immer, aber zur Zeit ist es echt schlimm. Jedes Mal, wenn wir vom Spaziergang kommen, rennt sie zum Napf und schaut, ob was drin ist. Nur weil ich ein einziges Mal den Napf gefüllt hatte, als sie heimkam. Und wenn nix drin ist, weil sie ja schon ihre Portion vor dem Spaziergang hatte, guckt sie blöd. :-)

Für heute habe ich mir vorgenommen zu joggen und die Bude zu putzen. Letzteres wollte ich gestern machen....aber dann...irgendwie ist mir da was dazwischen gekommen. Ich habe ein wenig zu lange Baldurs Gate 2 gezockt. 

Aber noch ist es dunkel und so hole ich mir erstmal einen zweiten Kaffee und bastel weiter an den Jahresrückblickcollage. Ich bin schon bei Juli....aber da gibt es so viele Fotos durch den Urlaub, deswegen entwickle ich ein wenig Meideverhalten. 

Geschenke muss ich auch noch einpacken und für morgen vorbereiten - da wird mein berühmt berüchtigtes Geschenk aus der Küche gemacht. Darauf bestehen einige Menschen! Unter anderem die Teenietochter, denn wenn ich das mache, bleiben für uns auch ein paar Gläser übrig. :-)

Und jetzt Kaffee!

Freitag, 18. Dezember 2020

18. Dezember

 



Schluss mit dem zwanghaften Versuch so zu tun, als wäre alles schön weihnachtlich und heimelig. Gar nix ist gut und weihnachtlich ist hier auch nix. Fangen wir bei den explodierenden Zahlen an, bei Pflegeheimen, in denen sich die Bewohner von jetzt auf gleich sich selbst überlassen werden, weil die gesamte Belegschaft in Quarantäne gesetzt wurden. Die vielen Toten und die Hoffnungslosigkeit, die sich bei mir angesichts der nächsten Monate breit macht. Ich glaube nicht, dass wir die Zahlen mit diesem Lockdown wirklich schnell runterbekommen, weil er schlichtweg viel zu spät kam. 

Auf der Arbeit bin ich an einen Punkt angekommen, der einer komplett Überlastung entspricht. Ich bin so erschöpft, frustriert und resigniert in den Urlaub gestartet, wie nie. Mit dem Wissen, dass es nach dem Urlaub noch schlimmer wird. Es wird mir schwer fallen abzuschalten, aber hey, immerhin schlaf ich gut. Ich wache halt nur irgendwann zwischen 4.30 und 5 Uhr auf und der erste Gedanke dreht sich um das Arbeitshamsterrad. Wenn ich nicht so tolle Kolleginnen hätte, die genauso wie ich versuchen auf die Bremse zu drücken und auf das nicht mehr zu bewältigende Arbeitspensum hinweisen, hätte ich wohl schon lange die Segel gestrichen. Nur leider hört keiner zu und der einzige der es ändern könnte, schafft immer noch mehr Arbeit ran. Durch Corona, Urlaubszeit und Personalmangel hat sich die Situation nochmal zugespitzt. Ich hoffe darauf, dass unser Arbeitgeber bald auf Notbetrieb umstellt, dass würde uns auch etwas mehr Luft verschaffen. Keine Ahnung, wie das weitergehen soll. Im Januar bekommen wir einen neuen Kollegen, aber ich befürchte, das wird nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein. Und so bete ich mir mein Mantra vor....ich muss cooler werden, ich muss aufhören mich für alles verantwortlich zu fühlen, ich brauch ein dickeres Fell. Schwierig, sehr schwierig. Jetzt versuche ich erstmal irgendwie die Arbeit aus meinem Kopf zu bekommen, das wird sicherlich ein paar Tage dauern.

Einen kleinen Schreck bekamen wir dann auch noch, weil meine Oma in Krankenhaus gebracht wurde. Die Pflegerin hat auf ein Lungenpfeifen hingewiesen. Und da klingen natürlich bei allen die Alarmglocken, aber als die Ärztin dann später meine Mutter anrief, um zu fragen, warum meine Oma überhaupt im Krankenhaus ist, waren wir alle erleichtert. Und auch da zeigt sich dann das ganze Corona-Elend, weil meine Mutter eine über 90jährige mutterseelenalleine ins Krankenhaus fahren lassen muss. Aber nun ist sie wieder zurück und ich würde sie gerne mal in den Arm nehmen und drücken, doch leider geht auch das nicht. Wir wissen nicht mal, ob wir sie sehen können über die Weihnachtszeit. Notfalls muss ein Videochat her. 

Dem Töchterchen geht es jetzt gut, sie liebt Homeshooling, auch wenn sie natürlich auch schnell gemerkt hat, dass ihr doch die persönlichen Kontakte fehlen. Sie hält sich jetzt brav auch an die Kontaktbeschränkungen, damit wir ohne Gefahr mit meiner Mutter feiern können und sie vorher wie jedes Jahr zu ihrer anderen Oma gehen kann. Mir macht nur ein wenig Sorgen, dass ihre Erwartungen an Weihnachten dieses Jahr noch höher sind als eh schon und irgendwie kann das halt nur in die Hose gehen. Vor allem setzt es mich wieder unter Druck alles schön zu machen und alle meine Sorgen auszublenden. Für Letzteres bin ich aber nicht der Typ. Ich hab das nun angesprochen bei ihr, dass zu hohe Erwartungen selten erfüllt werden und dass ich momentan nicht die Kraft habe, das auch noch aufzufangen. Wenn wir es in dieser Zeit schaffen zu dritt einen harmonischen Heiligabend zu verbringen, dann ist das sicherlich schon ein Geschenk. Aber so tun, als ob alles in Ordnung wäre in diesem Jahr, dass wird nicht funktionieren. Zu viele da draußen haben eben ganz andere Sorgen oder liegen über Heiligabend alleine beatmet im Krankenhaus. 

Heute werde ich den hoffentlich letzten Großeinkauf machen, das wird eine echte Herausforderung und ich werde endlich mal weiter Geschenke einpacken, mir einen Plan machen, wann ich wie mit den selbstgemachten Geschenken loslege, aber wir haben auch ein paar Dinge gestrichen, weil wir uns Druck rausnehmen wollen. So backen wir dieses Jahr keine Plätzchen mehr für die Ur-Omas. Wir wissen sowieso nicht, wann und ob sie unser Weihnachtsgeschenk überreicht bekommen. Aber keine Sorge, eine Kleinigkeit gibt es trotzdem und ich denke, ich werde beide auf alle Fälle telefonisch kontaktieren als Zeichen, dass wir an sie denken.

Joggen gehen wollte ich auch diese Woche. Eigentlich schon gestern, doch wegen der Überstunden war ich zu fertig und auch zu spät, da ich im Hellen erst noch andere Dinge machen wollte. Und Joggen im Dunkeln möchte ich auch nicht. Vielleicht morgen oder Übermorgen. 

Und nun tief durchatmen, mich daran erinnern, dass ich nun gut 2 Wochen Urlaub habe und versuchen zur Ruhe zu kommen.

Mittwoch, 16. Dezember 2020

16. Dezember

 


Noch einmal arbeiten! Ich habe den Urlaub selten so herbeigesehnt wie dieses Jahr. Und ich hoffe, der schlimmste Tag der Woche liegt jetzt hinter mir. 

Das Töchterchen hat den ersten Tag Schul-Lockdown genossen. 

Ich bin müde...sehr müde! 

Dienstag, 15. Dezember 2020

15. Dezember

 


Ein Foto sagt manchmal mehr als Worte! Mir bleiben heute gute Worte quasi im Halse stecken. Aber das Foto von Sophie entstand am Sonntag und brachte uns beim Hochladen auf den PC wirklich zum Tränen lachen. Zählt doch als Lichtklick....oder? Mehr geht heute nicht!

Montag, 14. Dezember 2020

14. Dezember

 




Puh, es fällt mir zunehmend schwerer nur schöne Dinge zu schreiben. Die Laune ist hier nämlich echt sehr explosiv. Leider musste ich heute erkennen, dass die Pubertät mit aller Macht zurückgekommen ist. Wir hatten ja echt eine lange ruhige Phase. Doch eben konnte ich es nicht mehr verleugnen - it is back!

Okay, ich gebe mir trotzdem Mühe für euch. Immerhin konnte ich heute eine sehr spezielle Reklamation erfolgreich erledigen. Denn gestern wollte ich ein Geschenk einpacken, dass ich vor ca. 2 Wochen hier vor Ort gekauft habe. Da dachte ich mir so, ich schau lieber nochmal rein und bekam einen Schreck. Die Box war leer! Dabei war der Klebepunkt zum Versiegeln intakt, aber trotzdem lag nur die Bedienungsanleitung drin. Wie reklamiert man sowas? Man hat ja keine Zeugen! Aber das war überhaupt kein Problem, ich musste nur eine eidesstaatliche Erklärung angeben. Und ich hatte nochmal Glück, denn sie hatten dieses Geschenk exakt noch einmal im Laden. Diesmal bestand ich darauf, dass wir es zusammen aufmachen und genau nachschauen, dass alles drin ist. Und tataaaaa, diesmal fehlte ein Zusatzteil. Das wäre es gewesen, das hätte mir doch echt keiner mehr geglaubt, wenn ich es wieder zu Hause festgestellt hätte und morgen kurz vor dem Lockdown nochmal dort aufgeschlagen wäre. 

Auf der Arbeit lief es für heute überraschend ruhig und ich muss mal mal wieder feststellen, dass ich eben doch oft den richtigen Riecher habe, nur leider hört keiner auf mich. Egal...ist ja nicht mein Problem! ;-)

Und dann schulde ich euch ja auch noch meinen Glücksmoment der Woche. Dieser war wohl eindeutig, dass ich letzten Dienstag rechtzeitig bremsen konnte, nicht in das Auto geknallt bin und auch alle anderen Beteiligten nicht verletzt wurden. Mehr Glück geht ja fast schon nicht mehr. :-)

Aber für heute höre ich lieber auf zu schreiben, sonst überkommt ich doch noch die Jammerei und so wünsche euch noch einen schönen Montag-Abend. 

Sonntag, 13. Dezember 2020

13. Dezember

 


Happy Birthday Miss Sophie!

Sophie, unser Seelenhund, heute feierst du laut Pass deinen 11. Geburtstag und wir sind super glücklich, dass du immer noch fit und munter bei uns bist. Du hast uns mal wieder durch ein schwieriges Jahr begleitet und uns jeden Tag mind. einmal zum Lachen gebracht. Viele und besonders lange Spaziergänge waren wir dieses Jahr mit dir unterwegs, manchmal mehr als dir lieb war. Dafür musstest du kaum alleine zu Hause bleiben, was dir sicherlich besonders gut gefallen hast. 

Man merkt dir schon an, dass du nun älter bist. Du wirst immer sturer und wehe man weicht vom Protokoll ab, dann quengelst du auf deine so eigene Art rum, nämlich mit dem stundenlangen starren Blick oder machst dein legendäres motziges Gesicht, womit du uns manchmal echt auf die Palme bringst. Fressen hat mittlerweile noch einen höheren Stellenwert als eh schon, dafür kuschelst du weniger - wobei du ja noch nie der Kuschelschoßhund warst. 

Du rennst und tobst und jagst noch wie ein junger Hund, nur die Endgeschwindigkeit hat etwas nachgelassen. Du wickelst auch mit 11 Jahren alle um den kleinen Finger, wenn du deinen Sophie-Blick auspackst. Und das Größte auf Erden - mal abgesehen vom Fressen und Jagen - ist es für dich im Garten zu liegen. Joggen findest du mittlerweile mega doof und trödelst dann extra rum. Aber wehe ich gehe ohne dich laufen, dann bist du auch beleidigt. :-)

Dein Rücken hat jetzt lange keine Probleme gemacht, dafür scheint deine Verdauung etwas empfindlicher geworden zu sein. Aber ansonsten machst du einen super fitten Eindruck. Naja, wehleidig bist du schon ein wenig...manchmal. :-)

Wir lieben dich von ganzem Herzen und hoffen, dass wir noch ganz viele tolle und gesunde Jahre mit dir zusammen haben. 

Du bist einfach die Beste!

Samstag, 12. Dezember 2020

12. Dezember

 



Die heutigen Lichtklicke habe ich zufällig auf der Festplatte gefunden, als ich die Jahresrückblickcollage vom Mai basteln wollte. Dabei habe ich die Fotos entdeckt, die ich noch gar nicht bearbeitet hatte. Und es wäre echt schade, wenn diese Schmuckstücke...so empfinde ich es zumindest....im Archiv versteckt blieben.

Ansonsten haben wir nun einen Baum! Und hey, wir waren turboschnell diesmal. Das lag wohl daran, dass es nur noch ganz wenige kleine Bäume gab. Und genau dieser Weihnachtsbaum war wie für uns gemacht. Es gibt also dieses Jahr endlich mal keinen Nordmann! Großartig war der Duft im Auto auf dem Rückweg. Aber ich werde fluchen, wenn ich ihn schmücke, denn die Blaufichte stachelt echt fies. *lach*

Das Wetter ist wenig winterlich und gibt wenig Fotomotive her, aber gut, so ist halt der Marburger Dezember oft. Und so will nicht mal Sophie vor die Tür, die musste heute morgen regelrecht aus dem Sessel gekippt werden. :-)

Jetzt mache ich gleich die Kerzen an und kuschel mich mit einem Tee, Wein und etwas zu Essen aufs Sofa. Vielleicht wird die Stimmung auch wieder besser...die lässt nämlich ein wenig zu wünschen übrig. *soifz*

11. Dezember

 


Der gestrige Großeinkauf war dann angenehmer als erwartet. Ich habe wohl eine gute Zeit erwischt. 

Die fehlende Wolle ist schon angekommen, so schaffe ich es jetzt doch alle Strickprojekte fertigzustellen. Immer noch sportlich, aber bei dem Wetter kann man eh nicht so viel anderes machen.

Der Rest des Tages war ruhig, chillig und entspannt. Trotzdem war die Stimmung so lala, aber darüber will ich ja nicht berichten. ;-) 

Wir haben eine neue Weihnachtsserie angefangen, die uns sehr gut gefällt. Sie ist lustig und geht ans Herz. :-)

Heute steht der Weihnachtsbaumkauf an - ich bin gespannt!

Aber zuerst muss es mal hell werden...

Freitag, 11. Dezember 2020

10. Dezember


 

Das Beste am 10. Dezember war, dass ich in das Wochenende starten konnte und somit nur noch 4 Tage arbeiten muss. 

Das Töchterchen hat die Latein-Arbeit überlebt und muss jetzt nur noch Mathe schreiben nächste Woche. Mathe ist aber kein Problem, denn da herrscht eher Unterforderung.

Auch das Töchterchen hat nun alle Weihnachtsgeschenke im Haus, uns wäre es also egal, ob man den Einzelhandel runterfährt. Ich werde die Stadt ab jetzt sowieso meiden.

Der Weihnachtsbaum-Dealer hat gestern die Weihnachtsbaumlieferung bekommen und die Bäume sehen so von weitem echt riesig aus. Wahrscheinlich müssen wir dieses Jahr anbauen. *lach* Wir könnten ihn auch hinlegen, aber dann hätten wir keinen Platz mehr im Wohnzimmer. Naja, vielleicht gibt es ja einen einzigen kleinen für uns. 

Gestern hatte ich im Adventskalender die Aufgabe, kleine Nikoläuse zu verteilen. Die gingen auf der Arbeit weg wie warme Semmel. Die Kollegen hatten also weniger Probleme mit dem Hüftgold als die Teenager in der 11. Klasse. Das Töchterchen ist ihre letzte Woche nämlich kaum losgeworden. 

Und jetzt trinke ich noch einen Kaffee bevor ich die Hausarbeit erledige und mich in den Großeinkauf stürze. Letzteres wird wieder ganz schlimm....denke ich. *soifz*

Mittwoch, 9. Dezember 2020

9. Dezember


 

Nach dem gestrigen Mental Breakdown des Töchterchen, der da nachmittags noch über uns kam, ist die Stimmung heute sehr viel besser. 

Ich habe noch 5 Tage zu arbeiten.

Und dann habe ich wie jedes Jahr im Dezember Infos an jemanden geschickt, bei denen ich wie jedes Jahr auf Gegenwehr, Verweigerung und nicht so netten Antworten rechne. Meist verzögert nach Wochen, aber bisher war es jedes einzelne Jahr so. Aber, im Gegenteil, ich bekam eine freundliche Rückantwort und so wie es aussieht, geht das mal ohne Probleme über die Bühne. Ich bin noch skeptisch, nach so vielen Jahren Ärger, aber ich freue mich natürlich auch riesig, wenn es diesmal einfach so läuft. So zum Abschluss, danach bin ich dann nicht mehr dafür zuständig. :-)

Das Schild für den Weihnachtsbaumverkauf bei unserem Baumdealer wurde aufgebaut. Ich habe also noch Hoffnung, dass wir einen Baum hier im Ort bekommen. Das werden wir am Wochenende in Angriff nehmen. 

Ich glaube, jetzt sind alle meine Weihnachtsgeschenke im Haus. Ich hab ein wenig den Überblick verloren. *lach*

Und nun, wie jeden Abend, entspannen auf dem Sofa bei Kerzen, Tee und später lesen wir noch die Adventsgeschichte. Bzw. 2 Adventsgeschichten, da wir das gestern beim Chemie lernen verschwitzt haben und ich später damit beschäftigt war, das Teenie-Mädchen wieder seelisch und moralisch aufzubauen. 

Das Töchterchen hat noch 2 Klausuren, dann hat das Elend erstmal ein Ende. 


Dienstag, 8. Dezember 2020

8. Dezember

 


Heute fällt es mir sehr leicht von guten Momenten zu schreiben, denn ich hatte heute morgen unglaubliches Glück. Ich war nämlich gerade auf dem Weg zur Arbeit und fuhr die zweispurige Straße hoch zum Klinikum. Neben mir auf etwa gleicher Höhe fuhr ein weiteres Auto. Auf Höhe der ersten Kreuzung stauten sich die Autos wie so oft am Morgen zurück auf die Abbiegespur, was oft zur Folge hat, dass die auf unsere Spur abbiegenden Autos noch schnell rüberhuschen bzw. vor uns einbiegen. Kennt man schon und genau deswegen fahre ich da schon langsam und rechne immer damit. Und genau das war mein Glück. Denn ein Auto huschte einfach rüber, ich schaffte gerade noch die Vollbremsung, aber die Fahrerin neben mir schaffte es nicht mehr und knallte frontal in die hintere Seite des Unfallverursachers. Dieses Auto wurde durch den Aufprall herumgeschleudert in meine Richtung, aber dann doch knapp an mir vorbei. Zum Glück gab es bei beiden nur Blechschäden, obwohl die Wucht so groß war, dass zumindest in dem einen Auto alle Airbags aufgingen. Dabei waren wir wirklich sehr viel langsamer als die erlaubten 70 km/h. Hätten wir die volle Geschwindigkeit drauf gehabt, hätte das wohl anders ausgesehen. Ein Schreck am Morgen! Für mich mit glücklichem Ausgang, die anderen beiden Damen haben leider nun kaputte Autos, aber wenigstens ist sonst nix passiert.

Auch die Stromrechnung war diesmal eine reine Freude, denn nachdem ich letztes Jahr doch einiges nachzahlen musste und sie mir den Monatsbeitrag prompt erhöht hatten, haben wir dieses Jahr trotz Lockdown und Homeshooling, mehr Kochen, mehr Spülen, mehr Computer und Fernsehen, eine Rückzahlung bekommen und der monatliche Beitrag wird um 9 Euro gesenkt. Das ist schön!

Das Töchterchen brachte wieder eine gute Note mit und konnte eine weitere Klausur auf ihrer Liste abhaken. 

Es sind einige Geschenke eingetrudelt, so dass ich bald verkünden kann "Alle Geschenke in the House". Wegen mir können sie die Geschäfte dann zu machen....aber ich glaube, das würde Panikattacken beim Kind auslösen. Die braucht nämlich noch Einiges. 

Und nun Sofa, Abendessen, Chillen!

Noch 6x Arbeiten!

Montag, 7. Dezember 2020

7. Dezember

 


Ui, heute muss ich mich echt zusammenreißen, wenn ich von schönen Dingen schreiben will. Mein heutiges Adventskalendertürchen brachte total schöne Weihnachtssocken hervor. Und ich habe die 200 km Joggingchallenge heute auf 7 km geschrumpft. Noch 7 km, dann habe ich das Ziel erreicht. Gleichzeitig half das Joggen wenigstens ein wenig, den Kopf frei zu bekommen. 

Ausserdem muss ich nun nur noch 7 Tage Arbeiten, es gab einen Weckmann als kleines Nikolaus-Geschenk vom Chef. 

Und alle Weihnachtsgeschenke, sind zumindest auf dem Weg zu mir, im Haus oder in Arbeit. Wobei, stimmt nicht ganz, bei einem Geschenk musste ich heute was nachbestellen, denn da ist mir Material ausgegangen. Das wird also nochmal sportlich beim Fertigstellen. 

Aber jetzt lesen wir gleich die heutige Adventsgeschichte, ich lass den blöden Tag hinter mir und kuschel mich aufs Sofa bei Kerzenschein und einem guten Film. 

Sonntag, 6. Dezember 2020

6. Dezember

Ich glaube, wir waren ganz schon brav! :-) War ein schöner Tag mit viel Besuch, natürlich coronaconform und guter Stimmung. Und die Vanillekipferl sind diesmal besonders gelungen. 


Diesen Stern habe ich vor einiger Zeit im Naturschutzgebiet entdeckt. Und natürlich fotografiert. Ich finde der eignet sich wunderbar als Lichtklick. 


4. + 5. Dezember und Glücksmoment der Woche

 





Diese Woche hatte ich seit Dienstag jeden Tag kleine Glücksmomente, denn das Töchterchen hat mir so schöne Sachen in meinen Adventskalender gepackt. Es ist jeden Tag eine Freude das nächste Türchen zu öffnen. 

Die beiden letzten Tage waren recht entspannt, doch ich hänge ein wenig durch. Da ich aber weiß, woran es liegt und es auch wieder vergeht, ist das nicht so schlimm.

Offiziell fehlen mir nur noch 2 Geschenke, aber die sind echt schwierig. In Marburg habe ich sie nicht bekommen, deswegen schaue ich nun online. Genauso schwierig. Doch ich habe ja noch ein wenig Zeit. 

Das Wetter ist ziemlich isselig, doch immerhin war es auch hier mal ein wenig angezuckert. Und damit gab es schon mehr Schnee als letztes Jahr. 

Das Töchterchen war sehr produktiv, hat schon wieder mit einer Freundin Plätzchen gebacken und ein Lebkuchenhaus - die Oma hat das Letzte in ganz Marburg gefunden - gebastelt. Ich mag diese Teile ja nicht, gegessen wird das eh nie und nach der Weihnachtszeit wandert es dann in den Müll. Aber dieses Jahr war das eher eine Ausnahme, eben statt Weihnachtsmarkt und Schlittschuhlaufen. Ich bin froh, dass die Mädels noch Dinge finden, mit denen sie Spaß haben, trotz aller Einschränkungen. 

Heute wollen wir wieder Plätzchen backen. Ich versuche mich erneut an dem Lebkuchen vom Blech, der war das letzte Mal ziemlich zäh. Und es gibt Vanillekipferl, mein Hassteig, aber das Töchterchen besteht drauf. 

Der Nikolaus war auch schon da und ich glaube, wir waren brav. :-) 

Freitag, 4. Dezember 2020

3. Dezember

 








Ein bissi verspätet, aber irgendwie habe ich das gestern verpeilt. Zuerst dachte ich noch, ich schreibe jetzt den Post und dann kam was dazwischen. Erst beim Zubettgehen ist mir aufgefallen, dass ich es ja vergessen habe. :-)

Ich bin ins Wochenende gestartet und habe nun nur noch 8 Tage arbeiten in diesem Jahr vor mir. Die Füllungen meines Adventskalenders sind soooo schön, ich werde sie auch noch fotografieren, aber das Licht ist momentan ja echt gruselig. 

Trotz ekligem, nasskaltem Wetter gabs die Hunderunde mit meinem Papa und tapfer haben wir den anschliessenden Kaffee auf Terrasse getrunken. Wenn man das direkt nach dem Laufen in dicken Klamotten macht, geht es eigentlich. 

Das Töchterchen hat die Deutscharbeit überlebt und die angeblich verk.... Klausuren in PoWi bzw. Chemie waren dann doch nicht so verk...! Ist ja nix Neues! Auch nicht, dass das Töchterchen trotzdem nicht zufrieden ist. Naja, nun sind es noch 3 Klausuren, dann ist sie für dieses Jahr durch.

Ich wusste gar nicht mehr, wie schön die Geschichten aus dem Adventskalenderbuch sind. So herzig! 

Und zum Abschluss des Tages gab es dann die Bergretter!

Heute wird nicht ganz so schön, ich muss einkaufen. *grmpf* Und morgen werde ich mich das letzte Mal vor Weihnachten - hoffentlich - in die Stadt stürzen, gleich um 9 Uhr, damit ich noch ein wenig Zeit vor dem großen Run habe. Auch Plätzchen backen steht am Wochenende an. Ich freu mich schon!

Mittwoch, 2. Dezember 2020

2. Dezember

 








Hier liegt immer noch ein wenig Schnee und es ist schon Mittwoch. Das Töchterchen hatte überraschend nur 6 statt 9 Stunden und die Physikklausur war dann doch nicht so schlimm, wie befürchtet.
Es ist ein ruhiger Nachmittag ohne Termine und ohne wirklichen ToDos, von daher gönne ich mir ein wenig Chilling auf dem Sofa bis wir später die 2. Geschichte aus dem Adventskalender lesen. 
Meine heutige Aufgabe auf dem Adventskalender konnte ich gar nicht machen, da ich heute keine große Hunderunde mache. Das hole ich dann morgen nach. Ich soll nämlich das Handy stumm schalten. Wobei ich jetzt gar nicht sooo viele Nachrichten bekomme, von daher fällt das leicht. 
Morgen ist dann schon Donnerstag und ich muss nur noch 9 Tage arbeiten - sehr schön!

Dienstag, 1. Dezember 2020

1. Dezember

 






Passend zum Weihnachtscountdown viele Lichter vom diesjährigen Marburg b(u)y Night Marburger Adventsleuchten.

Ich möchte dieses Jahr versuchen, jeden Tag ein oder mehrere Fotos unter dem Motto "Lichtklick" zu zeigen und von schönen Dingen berichten. 

Heute fällt mir das leicht. Immerhin hat es pünktlich zum 1. Dezember geschneit und so konnte ich beim Hundespaziergang den Schnee unter den Schuhen knirschen hören. Und das erste Mal zeigt sich ein Hauch von weihnachtlicher Stimmung bei mir. :-)

Gleich werde ich noch meine heutige Adventskalender Aufgabe erfüllen, nämlich eine heiße Schokolade genießen und später, wenn das Töchterchen da ist, lesen wir unser allererstes Adventskalenderbuch zusammen. Das haben wir lange Zeit jedes Jahr gelesen, als das Töchterchen noch sehr klein war. Jeden Tag eine schöne Geschichte! Letztes Jahr haben wir es zeitlich nicht geschafft, weil wir einfach zu viele Termine hatten. Aber die fallen ja nun alle weg! Ich freu mich drauf! :-)