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Montag, 1. Januar 2024

Jahresrückblick - Dezember 2023


 

Der Dezember startet wie der November aufgehört hat, recht gut. Vielleicht klappt es ja noch mit einer kleinen Entschädigung für dieses bescheidene Jahr.

Ich gehe diesmal alleine zu Marburg buy Night und fahre seit Langem ganz alleine mit dem Bus zu fahren. Ich komme auch tatsächlich da an, wo ich hin will. :-) Spontan und sehr überraschend stößt noch meine Freundin dazu und so bin ich viel später zu Hause als gedacht.

Es ist kalt und es liegt immer noch Schnee, erstaunlich!

Das Töchterchen ist nur minutenweise zu Hause und das Musikschulenkonzert findet wieder nicht in der Kirche statt, stattdessen gehen mein Begleiter und ich noch was Trinken und Essen. Auch schön.

Dann streikt mal wieder die Bahn und das Töchterchen muss zusehen, wie sie nach Wetzlar und zurückkommt. Zeitgleich fällt gefrierender Regen - tolles Timing.

Ich habe meine allerletzte Physio, wir tauschen zum Abschied die Handynummern aus, aber noch steht das Kaffeetrinken aus. ;-)

Sophie möchte jetzt morgens immer einen kleinen Klecks Joghurt auf ihr Essen. 

Nach dem Glatteis wird es wärmer und so kann ich endlich mal wieder joggen, danach fahre ich noch mit dem Töchterchen nach Gießen zum Bummeln, wo wir einen schönen Nachmittag haben. Seltenheitswert zur Zeit, gemeinsame Unternehmungen. Abends bin ich von so viel Lauferei ganz k.o.!

Am 2. Advent gehen wir zu einem Chorkonzert und das war richtig schön!

Die letzten Arbeitstage verbringe ich ohne Kollegen, der ist krank geworden. Dadurch mache ich die Initiierung alleine, aber so habe ich wenigstens genug zu tun. Die Zeit geht viel schneller rum.

Und dann kippt pünktlich zum Weihnachtsurlaub irgendwie die Stimmung. Ich schlafe total schlecht, mir geht es irgendwie nicht gut und ich weiß nicht so richtig, wie ich das einordnen soll. Dazu muss ich mich mit der Familienkasse rumärgern und es ist heute noch nicht klar, ob wir im Januar noch Geld bekommen oder ich es rückwirkend einfordern muss.

Sophie feiert ihren 14. Geburtstag und das Töchterchen besteht ihren Grundlehrgang mit Bravour. Sie ist traurig, dass diese Zeit nun vorbei ist.

Ich hole alleine den Weihnachtsbaum und es wird wohl unser bisher hässlichster sein. Wobei, wenn ich ihn da so stehen sehe, so schlimm ist es dann doch nicht.

Ich gehe ein letztes Mal Weihnachtsshoppen und muss erneut bei einem Geschenk umdisponieren. Aber dann habe ich alles zusammen. 

Körperlich hänge ich weiter durch. Oder ist es psychosomatisch, oder beides? Keine Ahnung.

Ich beende meine App, immerhin habe ich 4 Wochen durchgehalten.

Dann startet das Töchterchen zu ihrer Londonreise, um mich herum bekommen alle Corona oder sind mit anderen Dingen krank. Ich halte mal wieder die Luft an. 

Ich mache mir Sorgen um jemanden, aber mit den richtigen Medikamenten beruhigt sich das Ganze schnell wieder.

Corona ist im Haus angekommen, nun hat es meine Vermieter erwischt!

Ich gehe zum Abschlussgespräch zum Orthopäden und erfahre, dass er mir gerne nach 3 Monaten nochmal Physio aufschreibt. Na, das ist doch was!

Das Wetter ist einfach nur blöd!

Das Ergebnis vom TMS trudelt ein - hat natürlich nicht gereicht. Also weiterkämpfen!

Ich habe schon wieder so eine Gruselnacht! Das macht mich fertig! 

Wir gehen zu Swinging Christmas und es ist wieder super toll! Eine Ablenkung für mich, wenn auch nicht ganz ungestört, weil wegen Sturm die Heimreise vom Töchterchen schwierig ist. Zum Glück strandet sie nicht wie viele anderen in Frankfurt, kommt aber erst sehr spät hier an.

Sophie mag das Wetter auch überhaupt nicht.

Das Töchterchen ist zwar wieder da, sehen tu ich sie aber trotzdem kaum. Entweder arbeitet sie, sucht nach Weihnachtsgeschenken oder macht was mit ihren Freundinnen.

Und dann ist der Heilige Abend da! Irgendwie schaffen wir es auch dieses Jahr eine Punktlandung hinzulegen und haben einen tollen Abend, der diesmal wirklich lange geht. Dementsprechend müde bin ich am 1. Weihnachtsfeiertag. Am 2. Weihnachtsfeiertag gehe ich joggen, mein Papa mit Frau kommen und natürlich schaue ich abends mit meiner Freundin traditionell das Traumschiff. Es war mal wieder grottig. *lach*

Zwischen den Jahren verbringe ich chillig und bin oft mit mir selbst beschäftigt. Ich hänge immer noch durch. Ich puzzle mal wieder, stricke, schaue Filme, treffe mich nochmal mit Freundinnen, schaffe doch irgendwie wenigstens noch die angepeilten 150 km - von den 200 habe ich mich ja schon lange verabschiedet und das Töchterchen hat viel Freude bei ihren ersten Praktikumstagen im Krankenhaus. Die untermauern nochmal ihren Berufswunsch!

Der letzte Tag im Jahr ist da, ich verbringe ihn ruhig und gemütlich, quatsche mit dem Töchterchen und weil ich ja noch letztes Silvester gut in Erinnerung habe, lasse ich ein schweres Abendessen und den Alkohol weg. Nachdem das Töchterchen doch noch zum Feiern geht, schaue ich eine Actionkommödie und starte völlig entspannt ins Neue Jahr! 

2023 hat fertig!