Samstag, 31. Januar 2026

Last Day!

Der letzte Tag vorm Fasten heute. Es wird diesmal wieder ein kalter Entzug und ich habe noch schon brav Kilos angesammelt, um mit fast Höchstgewicht zu starten. Okay, vielleicht liegt es auch am Wein von gestern und vorgestern, der lagert bei mir ordentlich Wasser ein. Und ich konnte ja den ganzen Januar nur wenig Sport machen und vor allem nur einmal joggen. Auch die Spaziergänge waren eher kürzer, immerhin habe ich aber bis auf einmal meine täglichen Schritte geschafft bzw. deutlich übertroffen. Vor allem am Bauch hat sich das böse Fett schön angesammelt. Ziel ist es, da mal auf unter 80 cm zu kommen. Das wird aber sportlich für mich. Gewichtstechnisch habe ich mir diesmal ein etwas höheres Ziel gegönnt, auch mit dem Augenmerk, dass ich das andere schon Jahre nicht mehr erreicht habe und trotzdem zufrieden war und weil ich jetzt regelmäßig ins Gym gehe, was die Waage auch merken wird. Muskeln sind halt schwerer. Deswegen ja auch das Messen der Umfänge, um Fortschritte zu sehen. Und nein, ich mache das nicht, weil ich extrem übergewichtig bin, sondern, weil ich das halt auch nicht werden möchte und wenn ich so weitermache wie in den letzten 2 Monaten würde das keine zwei Jahre dauern bis deutlich Übergewicht erreicht habe. Ich kenne ja meinen Stoffwechsel, meinen Körper und was ich mir zumuten kann und will. 

Also heute nochmal Schonfrist - wobei ich eh schon keinen Süßkram und Alkohol mehr zu Hause habe. Nur noch zwei Bockwürstchen warten auf mich. 

Wie immer von 1.2. bis 29.3. Verzicht auf Süßigkeiten, Zuckerzusatz im Tee, süße Getränke, Alkohol, Chips und Co. und Fleisch. Ich habe beschlossen, dass Proteinriegel als Süßigkeit zählen, das Proteinpulver im Shake aber nicht. Das Zeugs ist vegan und soweit ich weiß, ist nur wenig Zucker drin, und ich brauch das als Grundlage vor dem Gym, wenn ich Donnerstag direkt nach der Arbeit gehe. Das liegt nicht schwer im Magen und ich bekomme keinen Hungerast. Und ich muss ja eh irgendwie auf meine Proteine kommen. 

Schwierig wird es meine Fressattacken von Mo bis Do Abends in den Griff zu bekommen. Vor allem, wenn das Wetter so bleibt. Ich denke, sobald ich Abends wieder länger raus kann, wird das automatisch besser. Schauen wir mal.

Gestern habe ich ja meine Nachbarin mit zum Einkaufen genommen, danach habe ich mir was zu Essen gemacht, ein kleines Nickerchen eingelegt und mir Abends die erste Folge von der neuen Staffel Bridgerton gegönnt. Den Spaziergang hatte ich ja morgens schon erledigt. 

Heute wird es ein öder Tag. Es soll vormittags regnen, was natürlich auch wieder glatt werden kann und Gym werde ich wohl morgen erst machen. Vielleicht ein Spaziergang mit der Freundin und Ella? Mal schauen! Ich könnte auch im Bad weiter mit der Grundreinigung machen und Saugen muss ich eh noch. Fotobuch will ich weiter machen, mein PC Spiel spielen und Fotos bearbeiten. Hört sich nicht nach Langeweile an, aber ich könnte auch bei Sonnenschein einen schönen langen Spaziergang machen, oder joggen gehen, wenn das Wetter mitspielen würde. Tut es aber nicht!

So, jetzt noch zweiter Kaffee, dann schau ich mal was der Tag so bringt.






Freitag, 30. Januar 2026

Fiebertraumwoche

Meine Güte, was für eine Woche. Brauche ich nicht nochmal! 
Es ging schon Montag los mit schneeglatten Straßen zum Berufsverkehr und mit der Aussicht, dass es den ganzen Tag weiterschneien soll. Also, eigentlich sollte es nur bis Mittags schneien, aber der Wetterbericht hatte sich mal komplett verschätzt. In Hessen schneite es durchgehend recht stark bis Abends! Und davon wurde wohl auch der Räumdienst überrascht. Winter im Januar...mit viel Schnee...wow...damit hat keiner gerechnet. Wahrscheinlich wurden überall Leute entlassen und Räumfahrzeuge verkauft, weil es ja wegen Klimawandel eh keinen Winter mehr in Hessen gibt. Und die paar Leutchen, egal ob von meinem Arbeitgeber, der Stadt oder Hessen Mobil, können halt auch nur soviel Arbeiten wie es geht. Herr Merz hätte ja mal aushelfen können, weil der ist doch so fleißig - aber anderes Aufregerthema der Woche!
Es wurde also auch auf den wichtigen Straßen so gut wie gar nicht geräumt. Ich hab noch in keinem Winter auf der Strecke morgens und nachmittags so wenig Streufahrzeuge gesehen, wie an diesem Montag. Naja, alle haben es mitbekommen, der Busverkehr kam kurz nach 13 Uhr zum Erliegen, die Taxis haben zuerst Wucherpreise genommen und sind dann auch nicht mehr gefahren. Einige Kollegen wussten nicht, wie sie von der Arbeit wegkommen sollten, weil sie eben mit dem Bus gekommen sind. Auf der Heimfahrt sah ich, dass einige die Lahnberge runterliefen. 
Ich bin irgendwie hingekommen und auch irgendwie heim mit dem Auto - fragt nicht, für mich war das die Hölle - statt Feuer halt Schneehölle. 



Blick gegen Mittags auf die wichtigste Zufahrtstraße Marburgs, nämlich zum Klinikum! Auch gegen 16 Uhr war nur eine Spur notdürftig geräumt. Unfassbar, denn die Rettungswägen müssen da ja hoch und runter. Aber wen interessiert das schon. 

Zuhause angekommen begann mein nächstes Problem, ich kam die Einfahrt nicht hoch. Das erste Mal seitdem ich dort wohne. Der Schnee war zu hoch, die notdürftig geschobene Spur meiner Vermieterin, hat leider auch nicht geholfen und dazu kam noch, dass einige ja immer bei uns in der Einfahrt drehen - heißt unten war der Schnee glatt gefahren, dass ich sofort quer stand. Blöd....weil ich auch nicht an der Straße parken konnte. Die ist eng und die Schneetürme vom Räumdienst machten es noch enger. Entweder ich hätte mich festgefahren oder blockierte die Straße. Also habe ich über eine Stunde die Einfahrt freigeschaufelt, um wenigstens in die erste Einbuchtung zu kommen. Danach war ich einfach nur im A.....! Der Tag war gelaufen!

Dienstag Morgen bin ich halbwegs gut auf die Arbeit gekommen, nachdem ich die Einfahrt fahrtauglich gemacht hatte, dafür hat es mich auf dem Parkplatz vom AG fast geschmissen. Da war nicht mehr geräumt worden und ich musste die Fahrspur zu Fuß überqueren. Bei jedem Versuch da einen Fuß drauf zu setzen rutschte der gleich quer weg. Einer anderen Dame ging es ähnlich. Wir brauchten ewig um rüberzukommen. Aber immerhin haben wir uns nix gebrochen...da freut sich mein AG bestimmt. ;-) Für den Nachmittag war Eisregen vorhergesagt und da ich nicht wusste, wie ich heimkomme und vor allem, wann ich heimkomme, haben wir den Dienstagsspaziergang gecancelt. Im Radar war pünktlich zum Feierabend der Eisregen zu sehen, auf der Fahrt nach Hause aber nicht vorhanden. Zum Glück! Und da die Einfahrt netterweise geräumt war, kam ich auch auf meinen normalen Parkplatz. Ich hatte also Zeit für einen kurzen Schneespaziergang. 







Mittwoch ging die Fahrerei, dafür hatten sie auf dem Parkplatz schön den Schnee vor die Parkbuchten geschoben. Toll! Ich entschied mich diesmal für die erste Reihe, weil ich nicht wieder den eisglatten Fahrstreifen überqueren wollte und kam schon kaum rein ohne mich festzufahren. Der Weg zum Klinikum....gefährlich glatt. Aber mir kam ja einer mit einem Minieimer Salz entgegen, der sich ganz langsam den Weg hoch bahnte und ein bissi Salz verstreute. Ja, der kann nix dafür. Die Kritik geht auch ganz klar ans Klinikum. Ich schaffte es wieder ohne Sturz! Und ja, ich habe Winterschuhe mit fettem Profil an. Bringt aber leider auch nix. Als ich gegen 16 Uhr heimwollte, fuhr ich mich erstmal fest. Juchuh! War ja zu erwarten. Ich habs mit 50x hin- und herdriften dann geschafft und der restliche Heimweg war ohne Drama. Abends fing es wieder an zu schneien.



Für den Donnerstag bereitete ich mich schon mental vor, es war für den ganzen Tag ein bissi Schnee angesagt. In Live hat es dann den ganzen Tag teilweise stark durchgeschneit. Es gab keine Minute Pause. Hin kam ich gut, ich musste mich nur wundern, dass die Dorfstraßen teilweise schon komplett frei waren, aber die Haupt- und Kreisstraße halt nicht. Also, danke an die Landwirte, die das hier im Dorf nebenberuflich übernehmen. Ihr seid toll! Hessen Mobil oder die Stadt oder wer auch immer die anderen Straßen macht - naja - da ist Luft nach oben! ;-)
Auf dem Parkplatz - naja, die Berge vor den Parkplätzen war natürlich angewachsen und so hab ich mich schon beim Einparken festgefahren. Toll!



In Zukunft nehme ich mir einen Klappspaten mit zur Arbeit. Den Handbesen hatte ich schon im Auto, damit ich es zum Feierabend auch freilegen kann. Denn es gibt ja hohe Strafen, wenn man den Schnee auf dem Auto lässt. Wer wird eigentlich bestraft für Winterdienst-Missmanagement? Achja, niemand!

Spoiler, ich bin um 16 Uhr gut rausgekommen, ich hatte morgens oft genug mit durchdrehenden Reifen rumgeorgelt und mir eine Schneise gefräst. *lach*

Zuhause schnell einen wunderschönen Winterspaziergang - endlich Wochenende - endlich keine Fahrerei mehr - naja - ich nehms mal vorweg. Es hat die ganze Nacht wohl noch geschneit und ich muss heute halt irgendwann einkaufen, nix mit Auto stehen lassen. Die Einfahrt wartet schon auf mich und den Schneeschieber. *örgs*





Und was die Einfahrt betrifft - nein, das ist kein Jammern auf hohem Niveau. Deswegen habe ich mal ein Beweisfoto gemacht!




Meine Vermieterin und ich, haben uns dann gestern erstmal ne Flasche Wein gegönnt und auf unseren körperlichen Einsatz angestoßen. Die Bezwingerinnen der Schneemassen in der Einfahrt! Jawoll!

Dazu kommt, dass es auf der Arbeit auch ein bissi Fiebertraum war. Aber vor allem war es herausfordernd und deswegen bin ich echt durch nach der Woche! 

Heute? Naja, ich will unbedingt gleich mal mit der großen Kamera losziehen bevor es wegschmilzt. Danach räume ich die Einfahrt frei und gehe irgendwann einkaufen. Meine Nachbarin hat mich gebeten, sie mitzunehmen, weil sie mit über 80 bei dem Wetter nicht fahren möchte. Verständlich! 
Mein Papa hat für heute abgesagt! Nach dem Einkaufen werde ich das Auto abstellen und hoffentlich nicht mehr nutzen, bis die Straßen wieder schneefrei sind. 

Jetzt muss ich den Einkaufszettel machen, ich bin eh schon viel zu spät mit allem dran, weil ich verschlafen habe. *soifz*

Freitag, 23. Januar 2026

Zack....Woche wieder rum!

Die letzten 7 Tage kann ich zweiteilen. Von Freitag bis Montag war die Stimmung innerlich super, danach ging es immer weiter runter - ohne Grund! Oder es gab zumindest keinen offensichtlichen oder dramatischen Auslöser. Bis gestern Abend steigerte sich das blöde Gefühl und ich dachte kurz, wieso bist du so depressiv? Lichtmangel? Zu wenig in der Natur? Oder Hormone? Ich habe keine Ahnung! Aber dröseln wir mal die letzten 7 Tage auf. 

Freitag habe ich meine erstellte Collage von einem mir bis dato unbekannten Anbieter bekommen und ich bin echt begeistert. Soooo schön geworden! Die Qualität passt, sie haben Bezahlmethoden, die ich auch nutzen kann, die Lieferzeit ist ein wenig länger, aber das ist okay und man hat eine riesige Auswahl aus fertigen Postern und selbst zu erstellende. Mittlerweile habe ich gleich noch zwei Poster bestellt. Eins fertig mit Schriftzug. Eins erstellt mit vorgegebenen Hintergrund und eigenem eingefügten Spruch. Sehr schön! Fehlen mir nur noch für die zwei gestern angekommenen die Bilderrahmen. Dazu muss ich aber zum Schweden.



Das hängt nun im Flur direkt hinter dem Windfang gegenüber von der Polaroid-Collage vom Töchterchen, die ich damals für ihren 18. Geburstag gemacht habe. Irgendwann werde ich die losen Fotos davon auch noch mit so einem Collagenposter erstellen. 

Ansonsten war am Freitag mein Papa da und ich bin endlich wieder gejoggt. Das wäre sooo schön gewesen, hätte ich nicht so einen üblen Muskelkater gehabt. :-)
Samstag war ich ja endlich mal wieder mit meiner anderen Freundin und ihrem Hund spazieren. Wir hatten uns bei der Dammühle auf dem Parkplatz getroffen und Ella ist vor lauter Freude direkt von ihrem Auto in meins gesprungen und blieb da sitzen. *lach* Irgendwie hatte sie wohl was verwechselt. Wir wollten doch spazieren gehen, nicht fahren. 



Wir waren dann trotz Kälte ewig lang spazieren und hatten uns viel zu erzählen. Schön wars.

Sonntag vormittag war ich im Gym, nachmittags spazieren.

Dazwischen habe ich Urlaub recherchiert und dann meinen zusätzlichen Wanderurlaub, den ich im Juni geplant habe, gecancelt. Geht nicht, ist mir zu teuer, nicht als Nebenurlaub! Dazu kommt, dass ich durch längere und schwierigere Anreise mit dem Zug, mehr Urlaubstage brauche, die mir dann für den Rest des Jahres einfach fehlen. Auch Plan B und C brachten mich in der Frage nicht weiter. Also, erstmal einen Kurztrip im Mai/Juni aus Eis gelegt. Warum? Naja, wenn wir wirklich Schweden machen, brauche ich 3 Wochen Urlaub im August, dann ist die Hälfte der Urlaubstage schon weg und Schweden wird teuer. Wie teuer kann ich nicht abschätzen, weil wir ja noch nicht in der Planung sind, so lange das Töchterchen keine Termine hat. Ein bissi frustriert mich das alles, weil jetzt wo ich es mir wirklich leisten kann zu urlauben, ist alles soooo teuer geworden, dass ich dreimal überlege, ob ich das will oder es mir einfach zu Hause schön mache. Auch ist Zugfahren von Marburg schwieriger geworden, weil nahe zu alle Direktverbindungen gestrichen wurden. Es gibt z.B. keinen einzigen ICE mehr, der durchfährt nach Hamburg. Vorher waren es 2-4 am Tag. Jetzt muss man in Kassel umsteigen und damit hat das Töchterchen ja wirklich Erfahrungen - keine Guten!

Auch nicht weiter gekommen bin ich beim Recherchieren, ob ich mal langsam ein wenig Geld anlege, jetzt wo ich nicht mehr an die Reserven muss. Aber die Zinsen für Sparbrief und Co. sind echt traurig und mit ETFs kenne ich mich nicht aus, ausserdem muss ich da langfristig anlegen. Aber ich bin dran, mich da einzulesen. Spaß macht das nicht, ist nicht so mein Lieblingsgenre. 

Montag habe ich endlich mal wieder mit dem Töchterchen telefoniert. Sie hat bestanden und zwar mit Bravour. Ihr geht es gut, aber mit der Lernerei wird es ja genauso weitergehen wie bisher und das noch bis März, weil da ja Staatsexamen ist. 

Auf der Arbeit war es gut, beide Jobs laufen gut. Beim Hauptjob freuen wir uns über den neuen Prof.. Das könnte echt gut werden. :-) Beim Zweitjob komme ich immer besser rein, aber ich sags wie es ist, die Zeit ist mir fast zu wenig. In 3 h und 12 min. schafft man echt wenig und oft genug ist es 16 Uhr und ich sitze noch an was dran, dass ich eigentlich gerne fertig machen würde. Aber Überstunden sind halt nur bedingt erlaubt. Weil man ja sonst zu viele Tage abfeiern könnte und wenn das alle machen, gibt es ein Problem. Also ist es für keinen erlaubt. Ich finde das Quatsch, weil ich ja mit den Patienten gar nichts zu tun habe und mich mit niemanden absprechen muss ausser mit der Chefin. Aber wie das in einem großen Team mit Frauen so ist, gibt es halt oft zwischenmenschliche Missgunst. So albern! Ich bin gespannt wie das dann ist, wenn wir an die Stechuhr müssen ab März und das Ganze ja nun minutengenau angezeigt wird. Das wird noch spaßig im Team. Ich halte mich ja aus sowas raus, ich bin zu alt für diese Zickereien! Aber unterm Strich komme ich mit allen klar und fühle mich da wirklich wohl. 

Die 4 Arbeitstage waren schnell rum, auch die Abende waren gefüllt. Montag Restday, Dienstag Spaziergang mit der Freundin - jetzt schon auch die größere Runde komplett im Hellen, Mittwoch ruhiger Abend und gestern direkt ins Gym. Mittlerweile bin ich da echt wieder im Flow. Nur Joggen ist halt nicht drin. Hier war es sehr, sehr eisig. 

Das Wetter ist ja super, aber leider, leider ist die Sonne schon weg, wenn ich spazieren gehe und morgens ist es halt noch dunkel, wenn ich losfahre. Ob es das ist, was mir auf der Seele drückt? Noch blöder ist, dass es natürlich pünktlich zu meinem WE einen Wetterwechsel gibt. Es wird trüb und ungemütlich. Soweit ich im Radio das mitbekommen, gibt es auch noch Glatteis an einigen Stellen. Ganz toll. 

Mein WE ist jungfräulich. Mein Papa kann heute nicht, evtl. gehe ich morgen zur Ü30, falls es nicht glatt wird und einmal will ich natürlich ins Gym. Ansonsten ist nix geplant!

Aber heute steht halt erstmal Haushalt und Einkaufen auf dem Programm. Wie immer Freitags!

Und nun lasse ich euch noch die Handyfotos hier von den Sonnenauf- und Untergängen dieser Woche. 












 

Freitag, 16. Januar 2026

Eins, zwei, drei im Sauseschritt....

....ist die Woche vergangen!

Aber erst einmal heute der große Schreck, ich konnte nicht mehr auf meinen Blog zugreifen. Angeblich wird mein Browser nicht unterstützt. Auch eine Aktualisierung hat nicht mehr funktioniert. Juchuh. Nun gehe ich über einen anderen Browser rein, das funzt zum Glück. 

Die Wohnung ist nun entweihnachtet und geputzt. Das Bad muss ich demnächst mal grundreinigen, aber ansonsten ist alles fein. Mir fehlt die Weihnachtsbeleuchtung, was aber sicherlich auch am echt trüben Wetter liegt. 

Freitag und Samstag war ich also mit der Bude und Haushaltsangelegenheiten beschäftigt. Dann habe ich einen großen Winterspaziergang gemacht, mir aber leider den falschen Tag ausgesucht, um die Kamera mitzunehmen. Das ärgert mich im Nachhinein immer noch ein bissi. 

Sonntag war ich im Gym und es hat mich ein wenig gequält, war ja eine Weile nicht mehr. 

Ausserdem hatte ich am Sonntag Nachmittag bei eisigen Temperaturen und Sonne ein Spazierdate. Fragt nicht! Es war nett, aber dann tatsächlich reine Zeitverschwendung. Es ist im Prinzip immer das gleiche Muster bei den Männern. Ich hätte lieber meine Kamera schnappen und diese wundervolle Winterlandschaft in sehr, sehr warmen Sonnenlicht sollen. Davon hätte ich mehr gehabt. Weiß man leider erst hinterher. 

Die Arbeitswoche lief richtig gut. Sehr produktiv, viel zu tun, neue Erkenntnisse und das bei beiden Jobs. Im Hauptjob kommt ja ein neuer Prof. dazu, dafür zieht sich mein Chef zurück. Und ich sags wie es ist, ich glaube das kann gut werden. :-) Es geht voran! Im Zweitjob hatte die Chefin endlich mal Zeit und wir haben an einem Tag so viel abarbeiten können - endlich. Allerdings ist es immer noch viel zu viel Arbeitsaufkommen und da muss was passieren. Nur leider ändert man alte Strukturen und Muster nur schwer. Wir sind dran!

Montag Abend habe ich mir noch Ruhe gegönnt, Dienstag gabs den Dienstagsspaziergang mit Freundin, Mittwoch wollte ich joggen, aber es war hier immer noch zu glatt und gestern war ich im Gym, wo ich echt ordentlich trainiert habe. Das hat richtig Spaß gemacht. Weniger spaßig ist, dass es momentan so voll ist. Ich muss weg vom Egym, da steht man Schlange!

Das Wetter hat ordentlich Gas gegeben, erst Schnee, dann eisige Kälte, Glatteisregen, überfrierende Nässe und dann Süffwetter mit Matschpampe und Nebel. Heute soll  es angeblich sonnig werden und dann gehe ich endlich wieder joggen! Juchuh! Auch wenn das mit dem sich aufbauenden Muskelkater von gestern sicherlich nicht sooo spaßig wird.

Ansonsten ist nix geplant. Heute kommt mein Papa, dann will ich noch mit meiner anderen Freundin spazieren gehen und natürlich ins Gym. Aber nach der Woche kann ich etwas Ruhe auch gebrauchen. :-)

Im Moment geht es mir gut und ich bin gut drauf. So kann das bitte weitergehen. :-)

Jetzt hole ich mir mal den zweiten Kaffee und mache den Einkaufszettel!

Für euch ein paar Winterbilder vom letzten Samstag.






Freitag, 9. Januar 2026

Die erste Arbeitswoche 2026

Nun liegt sie hinter mir, die erste Arbeitswoche und überhaupt die erste Woche im Jahr 2026. Und die hatte es schon in sich. Wettertechnisch, arbeitstechnisch und privat. 




Schon am 02.01. hatten wir ja ein wenig Schnee mit Frosttemperaturen und immerhin noch ein wenig Sonne. 




 Und Suhsi-Essen waren wir ja auch.




Der Winterjasmin macht sich echt fein bei Sonne und Schnee. :-)

Das Töchterchen und ich haben uns das denn letzten Tag nochmal schön gemacht mit vielen Gesprächen, sie hat uns was gebacken, wir waren lange spazieren, aber dann rückte der Abschied immer näher und es fiel uns wieder echt schwer.

Als ich sie am Bahnhof abgeliefert hatte und ich an die leere Wohnung dachte, hatte ich echt einen Kloß im Hals. Ich glaube, ich gewöhne mich nie an diese Abschiede. 

Lange Zeit zum Trauern hatte ich ja nicht, Montag ging schon das Arbeiten los. Auf der Arbeit der übliche Wahnsinn, Chaos und nein, natürlich hat sich nichts geändert. *lach* Aber die Woche war okay und da viele noch nicht da waren, auch etwas ruhiger, vor allem beim Zweitjob.

Die Woche war voll! Montag nochmal Abends akklimatisieren! Dienstag habe ich mich dann endlich wieder zum Dienstagsspaziergang getroffen, wir sind im Halbdunkeln bei wirklich eisigen Temperaturen eine Stunde spaziert. 

Und Mittwoch hatten wir ja Karten für Rhythm of Dance. Ich hatte echt Bammel wegen der Fahrerei, weil es ausgerechnet an dem Abend schneien sollte. Aber letztendlich ließ es sich ganz gut fahren.
Und so erlebte ich mein erstes Kracherhighlight in diesem Jahr. Ich sags wie es ist, das ist schwer zu toppen. So ein wundervoller Abend! Die Truppe war mega und meine Erwartungen wurden weit übertroffen. 




Und nicht nur ich war begeistert, auch meine Begleiter fanden das mega. Davon zehre ich noch eine Weile. 


Ich habe das Puzzle fertig gestellt, aber ich sag mal so, bei manchen Randteilen bin ich mir bis zum Ende nicht sicher gewesen, ob das so stimmt. Egal! Geschafft. Hat wieder Spaß gemacht und war sehr herausfordernd. Mal schauen, ob ich noch ein altes erneut mache oder es dabei belasse. Ich habe momentan eigentlich genug anders zu tun, womit ich meine Freizeit füllen kann.



Leider, leider muss ich heute dann dochmal den Baum abschmücken und ihn entsorgen. Er war so schön! Und ich mag die Stimmung, die er im Wohnzimmer verbreitet. Wenn hier alles entweihnachtet ist, wirkt alles wieder so nackt und nüchtern. *soifz*

In Hamburg ist gerade Ausnahmezustand wegen Wetter und das arme Töchterchen mitten drin. Ich bin gespannt, wie sie durch den Tag kommt.

In der Woche hatte sie schon mal kurz überlegt, ob sie nicht doch Bäckereifachverkäuferin werden will, anstatt sich den Stress anzutun, der gerade beim Studium herrscht. ;-) Nein, wird sie nicht tun! Aber ich kann sie verstehen. Ist schon echt hart das Pensum! 

Ach, gestern war ich dann auch endlich mal wieder im Gym, trotz wenig Schlaf und Wetter. Der Anfang in 2026 ist damit gemacht. Beim Joggen wird es noch dauern, es sieht nicht danach aus, als würden die Temperaturen in der nächsten Zeit über 4 Grad klettern. 

Fürs WE steht das Entweihnachten an und die Bude endlich mal aufräumen. Ich muss einkaufen, sobald man hier fahren kann und dringend beim Finanzamt anrufen, warum es da nicht weitergeht. 

Ansonsten habe ich noch nichts geplant. Die Woche war auch echt voll genug. Schauen wir mal!

Nun hole ich mir meinen zweiten Kaffee und mache mal den Einkaufszettel.

Auf gehts! :-)

Sonntag, 4. Januar 2026

Der letzte freie Tag!

Da ist er nun, der letzte freie Tag, ab morgen hat mich der Alltag wieder und ich sag wie es ist, ich bin nicht bereit. Obwohl ich an mir selbst merke, ein wenig mehr Struktur und weniger Gammelei würde mir gut tun. :-) Womit ich ein Problem habe, ist, dass ich wahrscheinlich bis Juni durcharbeiten werde, bevor ich den nächsten Urlaub mache. Das ist eine echt lange Zeit. 

Der Samstag startete übrigens mit einem riesen Schreck, ich dachte echt, die Einbrecher sind an meiner Tür. Um 7 Uhr morgens! Ich hab noch so vor mich hingedöst und war deswegen noch nicht ganz klar im Kopf. Es war aber nur das Töchterchen, dass die Haustür nicht aufbekommen hat. *lach* Aber das hing mir irgendwie noch den ganzen Vormittag nach. Ja, hätte ich mal besser aufgepasst oder es mir gemerkt, wann sie kommt, wäre das nicht passiert. 

Sie hatte unfassbar viel zu erzählen und es freut mich riesig, dass sie so einen super Start ins Neue Jahr hatte. Abends sind wir dann noch Sushi Essen gefahren, zum Abschluss! Wird wohl unsere neue Tradition. Heute Abend muss sie zum Bahnhof und sie hat wirklich unitechnisch ein echtes Brett vor sich. Somit hat sie genauso wenig Lust auf die kommende Zeit, wie ich. Auch der Abschied wird uns wieder schwer fallen. Wahrscheinlich sehen wir uns dann erst im März nach ihrem Physikum wieder.

Meine Nacht war mega gruselig. Ab 1 Uhr lag ich wach, weil der Mond echt hell war und ich konnte fast 2 h nicht mehr einpennen. Deswegen werde ich wohl heute doch nicht ins Fitness-Studio gehen, obwohl ich schon echt ein schlechtes Gewissen habe, aber so kann ich diesen hoffentlich ruhigen Tag nochmal voll auskosten.

Die kommende Woche ist voll! Ich muss ja entweihnachten und andere Dinge im Haushalt nachholen. Dienstag ist der Spaziergang mit der Dienstagsfreundin angedacht, Mittwoch haben wir Karten für die Stadthalle und eigentlich will ich dann Donnerstag ins Fitness-Studio. So der Plan! 

Ich muss beim Finanzamt anrufen, denn die haben mir immer noch keinen Bescheid geschickt bezüglich meines Antrags vom November. Ansonsten verpasse ich mir noch Schonfrist für die erste Alltagswoche. 

Bei meinem Puzzel geht es jetzt endlich voran, aber ein paar Tage dauert es bestimmt noch bis ich fertig bin. 

Ansonsten gibt es erstmal nichts mehr zu berichten und Fotos habe ich leider auch keine mehr. Es ist zwar winterlich draußen, aber für wirklich schöne Motive reicht es noch nicht und das Licht ist auch nicht sooo dolle. 

Und nun genieße ich meinen zweiten Kaffee!

Freitag, 2. Januar 2026

Und sonst so?

Jetzt liegen die Feiertage hinter mir, irgendwie was das diesmal alles anders als sonst. Vom Gefühl her fühlte sich das alles nicht wirklich weihnachtlich oder nach Silvester an. Ich habe keine Ahnung warum. Wir haben ja nicht viel anders gemacht. Es war allerdings sehr viel mehr los zwischen den Jahren als sonst. Es kam mehr Besuch, wir waren mehr unterwegs und ich hatte das Gefühl, die Tage haben weniger Stunden als sonst. Normalerweise ist das ja eine Zeit, in der die Tage langsam vergehen, aber diesmal raste es an mir vorbei. Und ich sags wie es ist, ich bin eigentlich nicht bereit am Montag in den Alltag zu starten.

Pünktlich zum Alltag kommt ja blöderweise der Winter. Warum eigentlich immer Anfang Januar? Ist ja nicht das erste Mal. Dann, wenn alle wieder zur Arbeit müssen und die Straßen voll sind. Aber gut, ist halt so, Wetter macht ja, was es will. 

Ich muss auf alle Fälle heute einkaufen und ich tue mich gerade schwer mit dem Einkaufszettel, weil ich ja jetzt wieder für eine Woche planen muss. 

Ansonsten ist heute nicht mehr viel zu machen. Die Bude hatte ich ja Silvester saubergemacht, ein bissi aufräumen und Wäsche waschen, das wars. 

Und ich habe ehrlicherweise vergessen, ob das Töchterchen heute oder erst morgen aus München kommt. Dafür bekomme ich bestimmt wieder einen Anschiss, weil ich nicht aufgepasst habe, deswegen frag ich mal lieber nicht. *lach*

Schnee schieben müsste ich auch, aber so lange das so stürmt und schneit, macht das wenig Sinn. Wahrscheinlich komme ich jetzt auch eh noch nicht an den Schneeschieber. Der steht bestimmt noch in der Garage von den Vermietern. Den brauchten wir ja in diesem Winter noch nicht.

Und ich habe mich entschieden, doch ein Fotobuch von Hamburg zu machen. Damit habe ich gestern auch schon angefangen. Sehr wahrscheinlich mache ich auch eins von Dahme. Mal schauen.

Naja, dann arbeite ich mal weiter an meinem Einkaufszettel und hoffe, dass ich irgendwie später mit dem Auto bis zum Supermarkt komme, es ist wohl ziemlich glatt auf den Straßen. 

Aber vorher trinke ich in Ruhe meine zweite Tasse Kaffee! :-)


Donnerstag, 1. Januar 2026

Auf ein Wort!

 Wie jedes Jahr, folgt dann nun die Abrechnung des Jahres!

2025

Für 2025 hatte ich ja kein Motto, nur einen Wunsch, dass es bitte gnädiger zu mir ist als die beiden Vorgänger. Und was soll ich sagen - Das war es tatsächlich. Es war rückblickend eines meiner besten Jahre und ich bin sehr dankbar dafür!

Ich rutsche sehr sanft und ruhig ins Jahr 2025, das erste Mal komplett alleine. Keine Sophie sitzt zum Feuerwerk draußen an meiner Seite. Aber es geht mir trotz Trauer und OP-Nachwirkungen gut.

Der Januar und der Februar stehen unter dem Motto "Körperlich wieder fit werden" und meine viele Freizeit zu füllen. Mein finanzielles Problem beschäftigt mich sehr, aber ich gebe mir bis März Schonfrist. Erstmal richtig fit werden, dann gehe ich das richtig an. 

Von Monat zu Monat werde ich fitter, lebe mich in den neuen Alltag alleine ohne Sophie ein und fülle meine Freizeit mit vielen tollen Momenten und Begegnungen. Von Mai bis Ende Juli wird die großartigste Zeit seit Langem. Ich bin körperlich fit, genieße das Leben, hole viele Dinge nach, verlasse meine Komfortzone sehr oft, mache Dinge zum ersten Mal oder seit Langem endlich mal wieder, ich tanze, lache, singe, feier das Leben. Und bin richtig glücklich. "Das Leben ist schön"!

Ab August zeigt die Kurve dann wieder etwas nach unten, der September ist einer der schlechteren Monate bevor ich im Oktober in ein neues Leben starte, in einen neuen für mich herausfordernden Alltag. Aber ich habe es immerhin gut getroffen mit dem Zweitjob und auch mein Konto dankt es mir. Ein komplett neues Gefühl finanziell. 

Aber die Umstellung ist hart und so fange ich ab November an durchzuhängen. Ich versuche alles, was ich vorher so gerne gemacht habe, in die doch deutlich reduzierte Freizeit zu quetschen und es stresst mich. Ich vermisse Frischluft, Licht, Bewegung! Ich bin zu viel in Räumen und ich sitze zu viel rum. Auch wenn ich dagegensteuer, es schlaucht mich zunehmend.

Der Dezember wird sich dem September anschließen - aber das ist Jammern auf hohem Niveau! Es wird nichts daran ändern, dass das Jahr die Negativserie durchbrochen hat und ich habe es wirklich geschafft, das auch zu nutzen - für mich!

Vom Weltgeschehen habe ich mich so weit möglich abgewandt. Es ist beängstigens und ein echtes Trauerspiel. Manches macht einen wütend und ich blicke nicht wirklich positiv in die Zukunft. Die Gesellschaft verändert sich und das nicht zum Guten. Ich versuche es auszublenden - ich habe keinen Einfluss darauf und dosiere den Input so, dass ich es ertragen kann. Und kümmere mich um meine kleine Bubble, in der irgendwie noch alles in Ordnung ist.

Gesundheitlich war es auch ein gutes Jahr. Ich bin ja quasi im Tal gestartet und habe mich erfolgreich daraus gekämpft. Ich war zweimal erkältet, gleich zu Beginn des Jahres und zum Ende hin hatte ich Probleme mit dem Ohr. Ansonsten habe ich zwar mal geschwächelt, aber ich glaube, so fit wie im Sommer war ich lange nicht mehr. Fit und leistungsfähig. Aber zum Ende hin, taten sich neue Baustellen auf, nix Dramatisches, aber das eine oder andere will ich ärztlich abklären lassen. 

Psychisch lief es im Großen und Ganzen auch besser als die Jahre davor. Von April bis August fühlte ich endlich wieder Leichtigkeit und Energie. Ich habe mir wenig Sorgen gemacht und hatte meine Ängste gut im Griff. Zum Ende hin läuft es dann aber etwas schlechter. Zu viele Sorgen, zu viele Ängste und zu viele blöde Gedanken. Aber alles zum Glück auf einem deutlich niedrigeren Niveau.

Beruflich würde ich mal sagen "Alles wird gut"! Ich brauchte nur ein Vorstellungsgespräch, um den Job angeboten zu bekommen, der perfekt zu meinem Hauptjob passt. Auch finanziell stimmt alles und so bin ich nun erstmal für 2 1/2 Jahre abgesichert. Besser konnte es gar nicht laufen. Trotzdem ist die Umstellung von Teilzeit auf 32 h mit zwei Arbeitgebern eine Herausforderung. Und bis zum Ende des Jahres, habe ich mich auch immer noch nicht wirklich daran gewöhnt. 

Sportlich war das Jahr ein echter Kracher! Vor allem, wenn man bedenkt, dass ich von ganz unten kam durch die OP. Es war Anfangs ein steiniger Weg, aber ich habe mich durchgebissen. Zum Ende des Jahres hin, ging es leider wieder leicht bergab, aber kein Vergleich zu den Jahren davor. Ich würde sagen, ich bin für mein Alter und meinen Möglichkeiten topfit! Und ich habe mein Laufziel sogar deutlich überschritten. Ich bin ca. 150 km weiter gelaufen. Beeindruckend für mich - ich bin in diesem Jahr mehr als 8 Marathons gelaufen, wenn man die Distanz zusammenrechnet. Im November startete ich im Gym, was noch etwas schleppend läuft, aber ich bleibe dran. 

Meine Bilanz:


Schritte bin ich etwas weniger gegangen, wobei ich ein paar Mal nicht aufgezeichnet habe, dreimal ist mir die Uhr beim Joggen ausgegangen, aber natürlich, ohne Hund geht man einfach seltener raus. Dazu kam ab Oktober die Umstellung auf ganze Tage, das hat sich sicherlich auch bemerkbar gemacht. Trotzdem schaffe ich dieses Jahr einen neuen Schritt Rekord. Im Sommer laufe ich mehr als 36000 Schritte an einem Tag.


Ich treibe meinen Vo2 Max in diesem Jahr bis 39 hoch, bevor ich es auf die 40 schaffe, sinkt er dann leider ab Herbst immer weiter ab. Aber hey, ich bin ein Jahr älter und trotzdem ist mein Vo2 Max. einen Punkt höher als Ende 2024. Ich bin mehr als zufrieden.


Von meinen gesteckten Zielen habe ich beim Joggen mehr erreicht als ich je gedacht habe. Allerdings habe ich unterschiedliche Zahlen. Garmin sagt, ich habe sogar mehr als 350 km geschafft, die Lauf-App war bei 344 und mein Ziel selbst zählte die App den letzten Lauf nicht mehr. Egal, ich bin stolz auf mich. Beim Radeln ist das alles noch ausbaufähig. Ich schaffe einmal 50 km am Stück, aber zu den vorgenommenen 500 km fehlen am Ende 190 km. Weniger als beim letzten Mal - immerhin.

Männertechnisch habe ich ein wenig krachen lassen. Ich habe gedatet und war sogar mal bereit, mich auf eine Beziehung einzulassen. Letztendlich rutsche ich aber dann doch wieder als Single ins Neue Jahr und das ist absolut in Ordnung für mich. Wie sagte meine Freundin vor Kurzem zu mir: "Ehrlich, du bist viel besser drauf, wenn du keinen Mann am Start hast!" Ich denke, das sagt alles. Und ja, zumindest die, die mir in 2025 begegnet sind, waren eher eine Belastung als eine Bereicherung. Dann lieber ohne!

Kommen wir zum Töchterchen. Ich kann sie leider nicht fragen, weil ich sie erst morgen abend sehen werde. Aber ich denke, es war für sie auch ein gutes, aufregendes und lehrreiches Jahr. Aber es gab auch Phasen, in denen sie nicht glücklich war. Die Unsicherheit am Anfang des Jahres wegen dem Wohnheimplatz, dann der Umzug, den sie ganz alleine stemmen musste. Die Einsamkeit in Hamburg und der Dreck im Wohnheim, sowie das Hamburger Wetter zehren an ihr. Trotzdem beißt sie sich durch und das zahlt sich am Ende aus. Am Ende des Jahres ist sie endlich in Hamburg angekommen, sie hat jetzt dort tolle Menschen um sich herum. Im Studium läuft es gut und sie schafft es sogar noch viele Stunden nebenher zu arbeiten. Mit diesem Geld kann sie sich wieder die eine oder andere Reise bezahlen oder einfach mal öfters nach Hause kommen. Sie ist weiter gereift! Ich bin mega stolz auf meinen Lieblingsmenschen.

Das vorherrschende Gefühl in diesem Jahr - 

Lebensfreude

Die einschneidensten Erlebnisse waren für mich:

Meine finanzielle Situation, die hat mich schon echt belastet, aber am Ende ist das ja zum Glück erstmal kein Thema mehr. 

Die schönste Zeit im Jahr? Ganz klar meine Reise nach Hamburg, die Abende auf dem Schiffenberg und die Zeit an der Ostsee.

Und meine Kusschallenge habe ich auch erfüllen können. :-)

2025 - du warst echt gut zu mir!

2026

Es wäre toll, wenn sich 2026 ein Beispiel an 2025 nehmen würde. Und vor allem wünsche ich mir, dass ich und meine Lieben gesund bleiben. Gesundheit ist einfach das Wichtigste ever. Wenn man körperlich und mental fit ist, dann rockt man Leben einfach leichter.

Weltfrieden und Co., ein Besinnen der Gesellschaft, ein besseres Miteinander, mehr Respekt und Toleranz und dass unsere Politiker endlich mal ihre A....backen zusammenkneifen und das tun, wofür sie bezahlt werden - das wäre toll! Mehr möchte ich dazu gar nicht schreiben. Ich habs eh nicht in der Hand.

Ich hoffe, dass ich mich noch besser an die Umstellung auf volle Tage gewöhne und nach der Arbeit, vor allem am Wochenende wieder mehr gebacken bekomme. 

Ansonsten möchte ich leben, lachen, tanzen, reisen, singen, meine Zeit mit tollen Menschen verbringen, mutiger sein, Raus aus meiner Komfortzone gehen, neue Dinge erleben, mir weniger Sorgen machen, meine Ängste noch besser in den Griff bekommen. Ich will nichts mehr aufschieben, aber mir auch keinen Druck machen. Ich möchte ein Gleichgewicht herstellen zwischen Action und Entspannung!

Ich plane die eine oder andere Reise und natürlich habe ich auch wieder meine sportlichen Ziele. Ob das dann alles so klappt, sehen wir in einem Jahr. 

Also 2026, gib dir Mühe, du willst doch nicht schlechter dastehen als 2025. ;-)

Ein Motto? Hm, vielleicht "Das Leben ist zu kurz für irgendwann!" Natürlich hat man nicht immer alles selbst in der Hand, aber ich möchte, wie in 2025 meine Möglichkeiten, je nach Lebensumständen, voll ausschöpfen.

In diesem Sinne "Auf ein Neues!"

Als Foto habe ich mir mein Lieblingsfoto aus 2025 herausgesucht. Das Gefühl, das ich dort an dieser Stelle hatte, möchte ich noch öfters fühlen in 2026.


Euch allen ein frohes Neues Jahr, möge alles, was ihr euch wünscht, in Erfüllung gehen!