Freitag, 29. November 2024

Die erste Arbeitswoche....

 ...liegt nun hinter mir und war doch sehr ernüchternd. :-( Die knapp 5 Stunden pro Tag haben mir doch noch sehr deutlich die Grenzen aufgezeigt. Es ist halt schon ein Unterschied, ob man 5 h zu Hause ist, wo man häufig seine Position wechselt und sich zwischendrin halt auch aufs Sofa legen kann oder ob man 5 h relativ starr sitzt. Ab 11 Uhr merkte ich dann immer die Körpermitte sehr unangenehm und ich war immer froh, wenn ich zu Hause die Beine hochlegen konnte. Das wurde auch leider in den 4 Tagen nicht besser. Von der Arbeit selbst her, war das kein Problem, ich hatte eh kaum was zu tun. Mein Kollege war die ganze Woche krank, so dass ich auch keine wirkliche Übergabe hatte und nicht wussste, wie bei den verschiedenen Projekten der Stand ist und wo ich weiter machen kann. 

Nachmittags zu Haue ging dann nicht mehr viel. Kochen, Essen und später noch ein kleiner Spaziergang, weil ich unbedingt mal raus an die frische Luft musste - mehr war nicht drin. Ich bin also froh, dass nun erstmal wieder Wochenende ist. 

Somit hat mich das auch psychisch ein wenig runtergezogen. Mir war nämlich auch schnell klar, dass ein Städtetripp nach Hamburg noch vor Weihnachten keine gute Idee ist, wenn ich nicht mal 5 h am Stück sitzen kann ohne dass es unangenehm wird. Da der Tripp mittlerweile wirklich teuer geworden wäre - besonders auch die Zuganreise, war es mir dann doch zu heikel. Ich habe es also gecancelt. Ich bin mit arbeiten, Weihnachtsvorbereitungen und Heilen gut ausgelastet. Mehr ist wohl noch nicht drin. Das frustet irgendwie doch ein wenig. Auch wenn ich natürlich dankbar bin, dass es mir nach so kurzer Zeit so gut geht. Ich weiß, das ist nicht selbstverständlich! Aber es bedeutet halt auch, dass ich vieles eben noch nicht machen kann. Marburg b(u)y Night, das heute stattfindet, lasse ich dieses Jahr auch aus. Das ist noch zu viel. Ich muss heute einkaufen und unbedingt endlich mal das Bad sauber machen, abends dann noch quer durch die Oberstadt mit der großen Kamera latschen - ich schaffe ja gerade mal 45 min. Spaziergang am Stück ohne Kamera. Wobei - es ist ja doch immer das Gleiche und meist muss ich eh alleine hin, ich werde es überleben, wenn ich es ein Jahr mal auslasse.

Womit ich auch Probleme habe ist, dass ich zwar im Umbruch bin, aber in der Blase vergisst man schnell, dass alles andere gleich bleibt. Die Arbeitsproblematik z.B. ist immer noch die Gleiche, es hat sich nix geändert. Ich hänge bezüglich der Aufstockung immer noch in der Luft, die Ärzte haben immer noch keine Zeit und während ich motiviert nach 4 Wochen einen Arbeitsversuch starte, machen andere weiterhin was sie wollen. Könnte mir ja egal sein, aber so wie es aussieht, wird genau das belohnt! Das ist das, was mich ärgert! 

Aber was bringt es mir - das Aufregen und Ärgern - in den verbleibenden 1 1/2 Wochen wird sich eh nix mehr reißen lassen - ich wäre schon froh, wenn ich noch einen Termin beim Chef bekomme, um noch mal nachzuhaken. 

Dazu fehlt Sophie weiterhin sehr. Vor allem bei den Spaziergängen überkommt mich jedes Mal die Traurigkeit. Ich glaube, wenn ich die Spaziergänge nicht unbedingt als Ausgleich zum Sport bräuchte, hätte ich echt ein Motivationsproblem. 

Am WE ist nicht viel geplant. Heute das normale Freitagsprogramm, morgen muss ich nochmal ins Einkaufszentrum, Fehlkauf umtauschen, Bestellung im Laden abholen und hoffen, dass das nicht auch eine Fehlbestellung war. Spazierengehen, Stricken und Weihnachtsgeschenke einpacken bzw. weiterbasteln. Ob ich sonst noch was mache - keine Ahnung, das werde ich wohl spontan entscheiden. Kommt halt auch darauf an, ob sich noch jemand spontan ankündigt. 

Jetzt werde ich mal wie immer Freitag Morgens den Einkaufszettel machen. Den zweiten Kaffee hatte ich schon. Ein altes Bild aus dem Archiv von Marburg b(u)y Night lasse ich mal da. 



Samstag, 23. November 2024

Offziell...

...nicht mehr krankgeschrieben. Seit heute Nacht 0 Uhr bin wieder in "Freiheit". Jaja, ich weiß, ich muss trotzdem weiter langsam machen. Das mache ich auch, der Körper zeigt mir, wenn es zu viel ist. Aber langsam steigern muss man auch, so lange es einem gut geht, sonst wird das "Fit-mach-Programm" echt hart. 

Wie geht es mir? Gut! Ich vergesse mittlerweile immer häufiger, dass ich eine große OP hatte, weil ich schlichtweg kaum noch was merke. Es ist schon etwas erschreckend, wie schnell man so was auch aus dem Hirn verdrängt. Ich muss mich schon anstrengen, um mir die 2-3 echt doofen Tage im Krankenhaus in Erinnerung zu rufen. Aber vielleicht ist das auch gut so. Es wird sicherlich nicht die einzige unangenehme Erfahrung mit der Gesundheit sein, die mich noch so im restlichen Leben erwartet. Da kann man noch so gut auf sich aufpassen. Alles kann man nicht kontrollieren und verhindern. 

Erschreckend ist auch, wie schnell ich mich in der erzwungenen Ruhe eingefunden habe. Es ist jetzt meine neue Komfortzone. *lach* Und die ist echt riesig. Wie soll ich denn da wieder rauskommen? Ich bin ehrlich, mir war es die letzten Tage fast zu viel. Naja, es ist halt Vorweihnachtszeit, es ist viel liegengeblieben und ich mache brav jeden Tag meinen Spaziergang, der an ruhigeren Tagen langsam verlängert wird. Aber es geht halt alles langsamer als sonst und dadurch werden die ruhigen Momente auf der Couch halt weniger. Im Moment genieße ich auch das Alleinsein, ich hoffe, ich werde nicht zum Eremit. *lach*

Da ich ja für alles Länger brauche und ab Montag arbeiten gehe, habe ich mit der Weihnachtseskalation begonnen und bin schon recht weit, dafür musste ich allerdings anderes liegen lassen - Bad ist noch nicht sauber, gesaugt ist auch nicht und das Laub im Garten kann ich eh noch nicht wegmachen - das wäre noch zu viel für mich. 

Am Nervigsten ist die Sache mit den 5 kg. Das kostet unfassbar Zeit und manches kann ich gar nicht alleine machen. Also bleibt es liegen oder ich müsste jemanden fragen. So richtig hat mir auch keiner gesagt, wann ich wieder mehr tragen darf. Da muss ich mal googlen. Wobei da stehen auch unterschiedliche Angaben. Ist mit dem Sport auch so. 

Am WE werde ich mit der Tochter telefonieren, wenn sie einen Timeslot für mich hat. Wegen Hamburg, so langsam muss ich mal buchen. Wobei ich da auch schon merke, dass meine Komfortzone stärker wird - manchmal kommt der Gedanke "hach, es wäre auch schön, zu Hause zu bleiben". Deswegen muss ich da mal Nägel mit Köpfen machen, sonst trau ich mich doch nicht. 

Heute morgen geht es früh zum Baumarkt und ansonsten weihnachte ich weiter. Morgen habe ich dann gar nix vor und werde den letzten Tag zu Hause nochmal genießen. Aber es macht echt keinen Sinn, die Krankmeldung zu verlängern. Es geht mir einfach zu gut und ich glaube, es wird mir gut tun, meinen halbwegs normalen "neuen" Alltag zu haben. So wie früher ist es ja eh nicht mehr ohne Sophie.

Mir fehlt sie weiterhin unfassbar. Vor allem auch die gewzungenen mind. 4 Hunderunden, natürlich wie sie früher waren bevor sie fortgeschritten dement war. Die frische Luft fehlt mir, egal bei welchem Wetter. Und seien wir mal ehrlich - einen Spaziergang pro Tag bekomme ich sicherlich noch eine Weile konsequent hin - weil ich ja auch nur das machen kann in Sachen "Sport", aber ich werde ganz sicherlich nicht vor der Arbeit oder spät Abends nochmal raushuschen, wenn ich nicht muss. Und schon gar nicht alleine. Ausserdem fühlt sich so ein langer Spaziergang irgendwie sinnlos an ohne die Süße. :-( Ich bin dann um jede Begegnung da draußen echt dankbar. Vielleicht wird es einfacher, wenn ich die Kamera wieder mitschleppen kann und es auch passendes Wetter und Licht für Fotos gibt.

Ich arbeite ausserdem gerade meine To-Do-Liste ab und jeden Tag packe ich neues drauf. Wie gesagt, manches dauert halt einfach länger, denn soll ich mich ja zwischendurch immer noch schonen und so füllt sich das immer mehr, auch wenn ich einiges abhaken kann. Die Wunschliste vom Töchterchen ist übrigens abgearbeitet. Ich habe meinen Job als Weihnachtswichtel wieder gut erfüllt. So werde ich den nie los. *kreisch*

Und jetzt brauche ich meinen zweiten Kaffee und werde mich zwei Geschenken widmen, da muss ich nämlich fertig werden wegen Rabatt, der nur noch zwei Tage gilt. 

Also auf - Los gehts!

Donnerstag, 21. November 2024

Test bestanden!

Ich bin gestern mehr als 3 h durch mehrere Läden gestreift, dazu noch mit dem Auto hin- und zurück und das war alles prima. Danach war ich so erschöpft wie immer nach dem Shoppen auch ohne Bauch-OP. ;-) Allerdings habe ich mich diesmal auf die Geschäfte unterhalb der Oberstadt begrenzt. Da musste ich halt nicht so viel berghoch. 

Ich bin mir also sehr sicher, dass ich so einen Arbeitstag ab Montag schaffen werde. :-)

Der Adventskalender fürs Töchterchen ist nun fast fertig, es fehlen mir nur noch zwei Kleinigkeiten für die Tage ab dem 21.12., da sie ja dann hier ist, muss ich die auch nicht hoch nach Hamburg schicken. 

Leider wird das auch wieder komplizierter als gedacht, denn eigentlich wollte ich gestern schon das Paket mit der Weihnachtsdeko nach Hamburg schicken. Allerdings soll es zu einer Postfiliale gehen, weil Wohnheim und Pakete sind halt so eine Sache. Ich war auch schon auf der Post und habe nachgefragt, was ich da beachten muss. Es hat dann ewig gedauert bis die Mitarbeiter das selbst wussten und da ich keine Postnummer hatte, musste ich mit Paket wieder nach Hause fahren. Es hätte so einfach sein können! Aber gut. Nun habe ich die Postnummer vom Töchterchen bekommen, sie hatte sich da schon mal in Mainz registriert! Und da das Adventskalenderpäckchen auch fertig ist, kann ich das dann auch gleich mitschicken. Somit hätte ich zwei Sachen von der Weihnachts-To-Do-Liste abgehakt. 

Die Sache mit den Geschenken und vor allem auch die mit meinen Weihnachtswünschen gestaltet sich schwierig. Ein Teil der älteren Generation aus der Familie sind überfordert oder verweigern die Art und Weise des Wunschzettels vom Töchterchen, also muss ich das doch wieder übernehmen. Ich versuche mich ja da schon seit 2 Jahren rauszuziehen - ohne Erfolg. Ich hatte meinen Job wohl jahrelang zu gut gemacht. *lach* Ein bissi genervt war ich aber schon, dass man nicht dem Töchterchen selbst seinen Unmut mitteilte, sondern es mir sagte. Ja, danke, ich hatte mir das auch anders vorgestellt. ;-) Egal, es gibt genug Wünsche für alle, sie sind nur nicht so ganz einfach bestellbar wie früher mit der obligatorischen Amazonwunschliste. Davon rücken wir halt immer mehr ab, weil dieser Laden mittlerweile einfach nicht mehr wirklich nützlich ist. Schon alleine die Suchfunktion will mich sowas von manipulieren, dass ich es meist nach ein paar Minuten aufgebe. Dazu kommt fast alles aus China und ja, ein paar Dinge mal daher zu bekommen ist ja in Ordnung, aber es gibt Grenzen. Punkt 3 ist, dass die Qualität einfach unfassbar abgenommen hat. Schmuck geht fast gar nicht mehr, ein Teil war schon kaputt als er ankam - mal davon abgesehen, dass 99% nicht so aussah wie auf den Fotos und ich schaue wirklich genau hin -, ein Teil ging beim Anlegen kaputt und der Rest folgte im Laufe eines Jahres. Achja, verbogene Stecker - auch sehr beliebt. ;-) Dazu ist alles eh so teuer geworden, dass es auch schon egal ist, ob ich im Inet schaue oder vor Ort. Ich schweife vom Thema ab....*lach* 

Bei meinen Wünschen war ich deswegen überfordert, weil ich halt die letzten Monate keinen Kopf für sowas hatte. Auch jetzt stecke ich immer noch ein wenig in der Orientierungslosigkeit fest und irgendwie beinhaltet das auch Hobbys, Vorlieben und Interessen. Oder es wäre im Endeffekt so teuer, dass sich das keiner der Schenkenden leisten könnte. Naja, ist halt alles ein wenig anders dieses Jahr. Ich habe jetzt trotzdem schon meine Wünsche verteilt. Noch einen dicken Haken auf der To-Do-Liste. 

Aber ich glaube, es gibt Schlimmeres im Leben als schwierige Weihnachtsgeschenkeorganisation. :-) Nein, ich weiß das sogar ganz sicher. Ich mach mir da keinen Stress dieses Jahr. Ich für meinen Teil, sortiere gerade die Ideen. Ein paar sind auch schon in Arbeit, bei anderen bestelle ich gerade Material und ich glaube, ich weiß sogar, welche ich in der Küche kreeire. Ich habe ja viel - sehr viel Zeit diesmal. Ich muss nur im Auge behalten, dass ich ja noch nach Hamburg möchte. Und ich warte immer noch auf die Wunschliste der älteren Generation. Das sind übrigens die, die schon ab Ende Oktober drängeln wegen unseren Wünschen. ;-) Es selbst aber nicht auf die Reihe bekommen. Ein "wir haben doch alles" lass ich echt nicht gelten. Wäre ja noch schöner. 

So, jetzt ist die letzte Krankwoche schon fast rum. Heute ist Donnerstag. Ich muss auf die Post, aufräumen und später kommt mein Papa, der mir die Kisten aus dem Keller holt. Morgen muss ich den Wocheneinkauf machen, Samstag möchte ich nochmal zum Baumarkt fahren und nebenher bzw. dazwischen wird die Bude weihnachtlich dekoriert. Ich muss mir ja die Zeit gut einteilen, weil Schonen ist ja weiterhin angesagt. 

Es hat übrigens gestern hier wie fast überall geschneit - liegen geblieben ist aber nix. Allerdings weiß ich noch nicht, wie es heute morgen aussieht. Es ist noch zu dunkel draußen - ich kann nix sehen. 

Auf zum 2. Kaffee und euch einen schönen Donnerstag! :-) 

P.S.: Ich hab so unfassbar Lust auf Glühwein, ob ich schon wieder Alkohol vertrage? Wenn ich also eh zur Post muss, könnte ich mir doch für heute Nachmittag und die nächsten Tage.....

Dienstag, 19. November 2024

Mistwetter

Wenn ich heute morgen aus dem Fenster rausschaue, bin ich froh, dass ich nicht mehr 4-6x raus muss. Das ist wirklich eklig gerade. Aber zumindest für einen Spaziergang heute Nachmittag werde ich mich dann sicherlich doch aufraffen. Es ist ja mein einziger "Sport", den ich machen kann und irgendwie muss ich ja langsam die Fitness wieder steigern. Mittlerweile bin ich bei ca. 45 min. recht flottes Gehen. Klappt auch prima, nur sobald es leicht berghoch geht, eskaliert der Puls leicht. Naja, der gewöhnt sich irgendwann auch wieder daran. Ich glaube, mein Blutdruck ist zur Zeit auch recht niedrig, zumindest war er das letztens als ich ihn gemessen habe, da muss das Herz halt mehr pumpen bei Anstrengung, um Sauerstoff in die Muskeln zu bringen. 

Ansonsten geht es mir weiterhin gut! Ich merke tatsächlich kaum noch was, ab und an spannt es mal am oder im Bauch und das normale Zyklusgeschehen ist ja weiterhin vorhanden. Nur dann halt ohne das Finale. 

Das Töchterchen hat gestern die Weihnachtswunschliste herausgegeben und erstmal waren alle etwas überfordert. *lach* Ich muss es also doch wieder koordinieren, aber ich habe ja Zeit! Dem Töchterchen geht es anscheinend gut, sie ist halt nur im Stress, deswegen sind die Infos eher spärlich. 

Ich glaube, ich werde auch am Montag meinen Arbeitsversuch starten. Da ich keinen Hund zu pflegen habe,  kann ich mich nach den paar Stunden arbeiten halt direkt hinlegen und schonen, von daher denke ich, dass ich das Montag dann auch hinbekomme. Und erfahrungsgemäß ist immer nur der erste Tag blöd, danach gibt das Arbeiten meist einen Schub in der Genesung. Einfach weil der Kreislauf wieder mehr gefordert ist. Und wie gesagt, ich muss Nachmittags ja nix mehr leisten! Letztendlich sind es dann auch eh nur 11 Tage bis zum nächsten Urlaub. 

Ich werde heute sehr wahrscheinlich neben dem normalen Schonprogramm, langsam anfangen, die Herbstdeko abzuräumen, damit ich ab Donnerstag, wenn mein Papa mir die Weihnachtskisten aus dem Keller geholt hat - ich darf die ja nicht tragen - langsam mit der Weihnachtseskalation beginnen kann. Da ich ja ein wenig langsamer und nächste Woche sicherlich nachmittags k.o. bin, muss ich ein wenig früher anfangen. Und ja, auch wenn ich hier alleine hocke, brauche ich das für mich! Ausserdem habe ich ja viel, sehr viel Zeit dafür. Irgendwie muss ich mich doch beschäftigen. Große Ausflüge, Tanzen gehen oder Sport ist ja noch eine Weile nicht drin. 

Morgen fahre ich nach Marburg, die letzten Zutaten für den Adventskalender einzusammeln und mir ein paar Inspirationen für meine Wunschliste zu holen. Ich war so lange nicht mehr für mich Shoppen, ich habe keine Ahnung, was ich mir wünschen soll. Morgen bin ich vielleicht schlauer. Ausserdem ist es ein kleiner Test, wie ich das dann wegstecke.

Ich bin ausserdem am Überlegen, ob ich noch ein etwas aufwendigeres Strickprojekt für Weihnachten starten soll. Dazu müsste ich halt noch die Wolle besorgen, es wird zeitlich knapp, aber mit den jetzigen Projekten bin ich fast fertig. Ich geh da nochmal in mich. Es wäre ein Weihnachtsgeschenk für einen neuen Gast bei unserer Heiligabend-Party, den wir sehr wahrscheinlich dieses Jahr einladen werden. :-) Aufwendig eigentlich nur, weil es aus mehreren Farben besteht, vom Strickmodel her ist das easy. 

So, jetzt muss ich mal was frühstücken, der Magen knurrt schon.  

Samstag, 16. November 2024

Schlaflos in Marburg

Irgendwie schlafe ich im Moment echt schlecht, trotz Krankschreibung komme ich aus meinem alten Rhythmus einfach nicht raus. Ich bin spätestens 22 Uhr müde, schlafe dann wirklich gut durch, aber bin halt um 5 Uhr wach. Manchmal schlafe ich nochmal ein, natürlich nur an den Tagen wie Donnerstag, an denen ich einen frühen Termin habe und damit ich mich dann hetzen muss *lach*, aber meist stehe ich tatsächlich dann auch bald auf. Sicherlich ist auch immer noch die Zeitumstellung dran schuld, ich brauche ja ewig bis ich mich dran gewöhnt habe, aber heute war ich halt schon um 4 Uhr wach und es ging nix mehr, obwohl ich gestern abend später als 22 Uhr das Licht ausgemacht habe. Ich habe mich bis 5.30 Uhr hin- und hergewälzt, dann aber aufgegeben. Nun sitze ich hier noch vor 6 Uhr und trinke meinen Kaffee. *grmpf* Ich hoffe, dass das nur der Vollmond ist. 

Aber wie soll man halt auch müde werden, wenn man im Schongang lebt? 

Gestern war ich das erste Mal alleine einkaufen, das ging auch schon ganz gut, direkt Schmerzen hatte ich danach nicht, eher so ein unangenehmes Gefühl und eine leichte Erschöpfung. Ein bissi nervig ist das einzelne Reintragen der Lebensmittel, weil ich ja nicht schwer heben darf. Aber das ist ja irgendwann auch wieder vorbei! Danach habe ich mich brav geschont und nur am Nachmittag noch einen kleinen Spaziergang gemacht. 

Heute muss ich noch ein wenig aufräumen, weil ich das gestern dann nicht mehr geschafft habe und hoffentlich klappt das mit den Winterreifen! Blöderweise ist nämlich auch mein Schraubernachbar in Reha. Aber jetzt wird es halt langsam wirklich Zeit! Nächste Woche soll es ja den ersten Schnee geben, ich kann zwar noch meine Autofahrten schieben, weil ich nicht arbeite, aber evtl. muss ich ja nochmal zur Gyn, wenn ich mich eine weitere Woche krankschreiben lassen will. Und falls nicht, brauche ich ja auf alle Fälle die Winterreifen für die übernächste Woche. 

Am Nachmittag wird meine Freundin mit Hund vorbei kommen zum Quatschen und zu einer kleinen Spazierrunde. Da freue ich mich schon drauf!

Vom Töchterchen höre und lese ich wenig. Sie ist im Stress! Das Studium fordert sie und sie hat sich schon entschuldigt, dass sie sich die nächsten Wochen nur wenig melden wird, weil sie kaum am Handy ist. Ich habe mir dann mal einen Timeslot für das nächste WE zum Telefonieren gebucht ;-), weil wir ja meinen Hamburgtripp im Dezember besprechen müssen. Irgendwann muss ich den mal buchen, sonst wird die Zugfahrt zu teuer, je länger ich warte. Die Rückfahrt, die ja nun am WE vor Weihnachten stattfinden soll, ist eh schon doppelt so teuer als die Hinfahrt ein paar Tage früher. Aber egal, das gönne ich mir. 

Gestern kam auch die letzte Rechnung vom Tierarzt. Es war tatsächlich weniger als gedacht! 

Ich werde oft gefragt, ob ich wieder einen Hund haben möchte. Für mich stellt sich diese Frage gar nicht, weil ich wieder Vollzeit arbeiten muss. Ich schaffe mir keinen Hund an, der dann mehr als 8 h alleine bleiben muss. Das geht für mich persönlich gar nicht. Davon mal abgesehen bin ich alleine und was ist, wenn ich gesundheitliche Probleme bekomme? Auch ein Hund kann gesundheitliche Probleme bekommen, auch in jüngeren Jahren, und wie soll das dann gehen? Nein, ich werde keinen Hund mehr haben. Ich bin da ja sehr realistisch! Und so einen Hund wie Sophie gibt es sowieso nie mehr! :-( Ich bin sehr dankbar für die 13 Jahre, die ich mit ihr verbringen durfte, aber alles im Leben hat seine Zeit. 

Und jetzt ist Zeit für den zweiten Kaffee! :-)

Donnerstag, 14. November 2024

Ich geb dann mal einen aus!

Heute stand die Nachkontrolle an und endlich war auch der Histobefund bei der Gyn eingetrudelt. Es ist alles in Ordnung und mir fiel sofort zentnerweise Last ab. Ja, ich wusste, es ist eher unwahrscheinlich, weil einfach sehr selten, trotzdem sieht man das halt nun mal erst mit Sicherheit, wenn man per Histo reinschaut. Und so bleibt das immer im Hinterkopf bis eben der Befund da ist.
Auch sonst heilt alles prima, Physio bekomme ich nicht verschrieben - ich hatte mir das schon so gedacht, meine Gyn mag gut sein, aber eben doch eher konservativ. Hormone gehen immer, Physio halt nicht. Egal! Muss ich dann halt für mich selbst machen. 
Während der Oberarzt in der Klinik bezüglich Sport und Co. eher bei 4 Wochen lag, meinte die Gyn heute, ich solle damit bis 8 Wochen nach der OP warten. Mit Bauchtraining sogar noch länger. Da ich ja ein gutes Gefühl für meinen Körper habe, denke ich auch, die Gyn liegt mit der Prognose näher dran. Denn schon alleine der Termin heute mit Autofahren, Laufen zur Gyn, im Wartezimmer sitzen und danach noch einige Sachen im Laden besorgen, reichten dann vollkommen aus. Der Körper zeigt mir sofort, wenn es zuviel ist. Also gab es heute keinen Nachmittagsspaziergang, sondern nur noch Sofa und die Wege, die man halt in der Wohnung so macht.
Die Krankmeldung kann ich nochmal verlängern um eine Woche, wenn es gar nicht geht. Das entscheide ich aber erst Ende nächster Woche. 
Bis dahin weiter schonen, sich darüber freuen, dass ich das jetzt auch gedanklich hinter mir lassen kann und nun auch Raum für Vorfreude auf die Weihnachtszeit und vieles andere ist. Dafür bin ich sehr dankbar!
Morgen versuche ich meinen ersten Einkauf! Muss halt die Sachen einzeln ins Auto legen und ins Haus tragen, aber ansonsten bekomme ich das bestimmt hin. Ich muss ja nicht für die ganze Woche einkaufen, wie sonst. 
Gestern hatte es sich schon mal fast wie normal angefühlt. Keine Schmerzen, nicht mal dieses blöde, nervige Ziepen in der Leiste, aber heute merke ich schon wieder mehr, es ist und bleibt halt eine große, innere Wunde, auch wenn es nur drei kleine Narben sind. 
Foto habe ich leider keine mehr, hab nicht mal was Passendes im Archiv gefunden. Macht aber auch nix. :-) Stellt euch einfach vor, wie ich vor mich hinstrahle. 

Montag, 11. November 2024

Durchwachsen

Das Wochenende war sehr durchwachsen. Die Fäden wurden ja am Freitag gezogen, danach war die eine Narbe doch sehr druckempfindlich, das hat sich aber mittlerweile gelegt. Bei einer Narbe löst sich nun schon der Schorf, die im Bauchnabel seh ich gar nicht richtig. 

Dass Einkaufen danach war auch okay, ich war lediglich sehr müde anschliessend und so habe ich mir nur eine Pizza in den Ofen geschoben und mich nach dem Essen aufs Sofa gelegt, um eine Runde zu schlafen. Danach ging es wieder!

Leider habe ich aber jetzt seit Samstag wieder mehr Schmerzen. Nix wirklich Schlimmes, aber wenn man schon fast schmerzfrei war, ist das halt doof. Einerseits ist das sicherlich nach gerade mal 2 Wochen alles im normalen Bereich, aber man hört halt doch viel in sich rein. Besonders dann, wenn man ansonsten keinerlei Ablenkung hat. Und das ist der nächste Punkt, die Psyche hat sich übers WE deutlich gemeldet. Aber auch damit habe ich gerechnet - es war einfach alles ein bissi viel in den letzten Wochen. Es würde mich wundern, wenn ich das alles einfach so abschütteln könnte. Sophie fehlt halt weiterhin unfassbar! 

Mein Hauptproblem ist, dass ich zusätzlich Rückenschmerzen bekomme, wenn ich zu lange auf dem Sofa liege oder sitze. Ich merke auch, wie zunehmend alles verkürzt und die Faszien störrisch werden. Dehnen darf ich aber auch nicht und die Spaziergänge habe ich wegen der Schmerzen nicht weiter ausgedehnt. 

Ich hatte auch das Gefühl, dass ich gestern unfassbar aufgebläht war zum Abend hin. Ein sehr bekanntes Phänomen bei Frauen, die so eine OP hinter sich gebracht haben, aber da der Darm ja eh noch mächtig beleidigt ist, macht das alles noch viel doofer. 

Samstag habe ich nochmal eine Schmerztablette genommen, aber so langsam merke ich, wie sie mir auf den Magen schlagen. Ich hatte leichtes, minimales Sodbrennen. Habe ich eigentlich nie! Also, habe ich es gestern ohne versucht - ging auch!

Vom Kreislauf her, geht es mir recht gut. Klar, wenn ich lange in der Waagerechten liege und dann zu schnell aufstehe, wird es mir kurz schwummrig, aber das habe ich auch unter normalen Umständen.

Das Wetter war am WE ja sehr, sehr trüb, vor allem gestern drückte es mir die Stimmung noch weiter runter. Immerhin konnte ich mich zum Spaziergang aufraffen, mit Musik auf den Ohren, ging es auch und auf dem Rückweg hatte ich menschliche und hündische Begleitung. 

Interessant finde ich, dass irgendwie keiner zu Besuch kommt. Es haben sich per Whatsapp wirklich sehr viele immer wieder nach mir erkundigt, auch einige, von denen ich es nicht so erwartet hätte, was mich natürlich sehr freut. Und viele, die hier in der Nähe wohnen, haben mir auch Krankenbesuch angekündigt. Bisher war aber keiner ausser meine Mutter, mein Vater und meine Vermieterin da. Gut, meine eine Freundin durfte nicht, weil sie erkältet war und meine tolle, ältere Nachbarin hat sich tatsächlich nicht getraut, weil sie durchs Fenster sah, dass ich tief und fest geschlafen habe. So hat sie die Sachen, die sie mir vom Supermarkt mitgebracht hat einfach vor die Tür gelegt und schreibt mir regelmäßige Whatsapp Nachrichten. Ich glaube, dass es mehr an mir liegt. Wahrscheinlich warten sie alle darauf, dass ich das Go für Besuche gebe. Und da hakt es halt....über spontanen Besuch würde ich mich freuen, selbst aktiv einzuladen....soweit bin ich anscheinend noch nicht. Ich weiß nicht mal, wieso! Es würde mir sicherlich gut tun. 

Für heute hat sich ja tatsächlich Besuch angekündigt, die immer mal wieder verschollene Freundin hat sich angekündigt für heute Nachmittag. Mal schauen, ob das dann auch statt findet. 

Heute soll zu dem Ussel-Nebelwetter auch noch Regen kommen, das hebt die Stimmung sicherlich auch nicht wirklich. 

Schön ist allerdings, dass sich meine Tochter doch nochmal für Dezember angekündigt hat. Sie will jetzt doch am 06.12. nochmal runterkommen. Das freut mich sehr! Vielleicht können wir da mal bummeln gehen. Das wäre echt schön. 

So, jetzt mache ich mir mal den zweiten Kaffee und schau mal, was mir der neue Tag so bringt. 

Achja, ich habe das Vogelbuffet eröffnet. Eigentlich wollte ich das dieses Jahr gar nicht machen, weil das ja doch einige Euros über den Winter verteilt kostet. Aber irgendwie klopften die Meisen schon wieder ans Fenster und die Spatzen sammelten sich in der Hecke. :-) Wie kann man da widerstehen? Also habe ich am Freitag auch Futter eingekauft unser Supermarkt hat ja da eine gute Auswahl, die von meinen Gartenvögel sehr gerne gefressen wird und kann mich nun an Meisen, Specht, Rotkehlchen, Amseln und blöderweise auch einige Stare erfreuen. Stare sind ja auch schön, aber sie kommen halt in Horden und vertreiben dann alle anderen, das ist halt doof. Eichelhäher und Kleiber habe ich noch nicht entdeckt, aber die brauchen immer eine Weile bis sie die Futterstelle entdecken. Auch die Waldtauben sind noch nicht da gewesen. Neu ist, dass ich alte Erdnüsse mit Schale aufgefädelt und aufgehängt habe. Noch war keiner ran, bin mal gespannt, ob die irgendwann angenommen werden. 

So, jetzt aber der zweite Kaffee!

Die Fotos stammen noch aus der Woche vor dem Doomsday, deswegen Sonne!









 

Freitag, 8. November 2024

No Focus

.....nun ist die erste Woche zu Hause rum. Mir geht es wirklich gut und dafür bin ich sehr dankbar, deswegen will ich auch gar nicht über Langeweile und Decke auf dem Kopf jammern. Schmerzen sind komplett weg, es zwickt nur noch, wenn die Verdauung in Wallung kommt oder kurz vor bzw. nach den Toilettengängen. Aber damit kann ich wunderbar leben! Auch der Kreislauf war gestern besser, allerdings muss ich dazu sagen, dass ich gestern vormittag schon mehr gemacht habe als die Tage davor und das Mittagsnickerchen ist ausgefallen. Beim Spaziergang bin ich zwar immer noch bei der leicht verlängerten Strecke, aber halt schon im flotteren Tempo. Morgen werde ich die Runde vergrößern. Heute mit Arztbesuch zum Fädenziehen und anschliessendem Einkaufen (natürlich mit Begleitung zum Lasten tragen) reicht sicherlich noch die jetzige Runde.

Gestern habe ich mir auch die letzte Thrombosespritze gesetzt. Und ich bin mächtig stolz, dass ich das so problemlos hinbekommen habe. Wie gesagt, ich schaue normalerweise beim Spritzen geben bzw. Blut abnehmen nicht hin. Weder bei mir noch bei anderen! 

Aber womit ich gerade kämpfe ist doch sehr die Orientierungslosigkeit und ich schaffe es kaum, mich auf eine Sache zu fokkussieren. Ich fange Dinge an, schweife gedanklich ab und habe schnell keine Lust mehr drauf. Vieles habe ich angefangen, aber bisher nix zu Ende gebracht. Okay, manches kann ich noch nicht zu Ende bringen, anderes dauert halt einfach länger als eine Stunde, aber letztendlich erwische ich mich oft dabei, dass ich doch die Glotze anmache, mir mein Strickzeug nehme und mich berieseln lasse, während ich eine Masche nach der anderen stricke. Ich mache das Meiste also tatsächlich nur in Häppchen ohne letztendlich mal was abzuhaken. 

Dazu kommt, dass ich mir mal langsam Gedanken machen muss, wie und mit was ich meine Freizeit füllen will, wenn ich wieder loslegen kann mit Ausflügen, Ausgehen oder anderen Dingen. Noch schiebe ich das gedanklich total auf und so richtig Bock habe ich auf nix von den vielen Möglichkeiten. Vielleicht bin ich nach 12 Jahren durchstrukturiertes, auf andere ausgelegtes Leben, mit so viel Freizeit für mich alleine einfach überfordert? Keine Ahnung! Auch das typische Vorweihnachtsgefühl mit der Vorfreude bleibt noch aus. Eigentlich müsste ich mal langsam den Adventskalender fürs Töchterchen angehen, der muss ja immerhin mit der Post nach Hamburg, aber mal abgesehen davon, dass mir noch eine ganze Menge Füllung fehlt, die ich eben nur kaufen kann, wenn längeres Bummeln möglich ist, schiebe ich auch das noch vor mir her. Aber hey....Sonntag in 2 Wochen ist Totensonntag! So viel Zeit ist halt nicht mehr. 

Und über allem schwebt so ein wenig die Frage - wo will ich hin, was will ich sein und wie gestalte ich mein "neues" Leben? Es ist nicht so, dass mir das Druck erzeugt - im Gegenteil, ich neige eher dazu, das zu verdrängen und aufzuschieben. Vielleicht ändert sich das wieder, wenn ich im normalen Arbeitsalltag bin und letztendlich habe ich eh keinen Zeitdruck. Es ist mein Leben! Aber ich wollte halt nichts mehr aufschieben, wobei ich jetzt natürlich noch ausgebremst bin! Und schonen soll ich mich ja auch noch.

Wir werden sehen, wie das weitergeht. 



Dienstag, 5. November 2024

Eigentlich...

...wollte ich gestern schon hier ein Video einstellen, aber Blogger will das irgendwie nicht zeigen, obwohl es das richtige Format hat und auch nicht zu groß ist. Jetzt muss ich erstmal überlegen, wie ich das hier reinbekomme, oder was ich als "Ersatz" mache. 

Gestern hatte ich ein paar nervige, aber heutzutage ja anscheinend normale Begegnungen mit unserem Gesundheitssystem. Es fing damit an, dass ich die Krankmeldung, die es ja noch nicht digital gab, der Krankenkasse hochladen wollte. Dabei warf ich einen kurzen Blick auf das Datum und musste leider feststellen, dass sie mich dann doch nur bis einschliesslich zum 04.11. krankgeschrieben haben. Oh, man! Das heißt, ich brauche ab heute dringend eine neue Krankmeldung. Aber in meinem naiven Kopf dachte ich, das könnte mal eben schnell der Hausarzt miterledigen, da wollte ich ja eh anrufen wegen Fäden ziehen. Zuerst rief ich bei der Gyn an und bekam tatsächlich zur Nachkontrolle zeitgerecht einen Termin für nächste Woche. Ich hatte mich da tatsächlich auf mehr Probleme eingestellt. Danach dann der Anruf beim Hausarzt, der mich aber sofort abwimmelte - nix Fäden ziehen, das müsse die Gyn machen, genau wie die Krankschreibung. Echt jetzt? Ich habe einen fetten Arztbrief auch für den Hausarzt und die wollen nix damit zu tun haben. Also erneut Anruf bei der Gyn, die schlugen mir zum Fäden ziehen schon morgen vor - öhm, die 7 Tage laufen aber ab Entlassung erst am Freitag ab. Nun darf ich Freitag also nach Marburg fahren, Parkplatz suchen, den es nicht mal ansatzweise in der Nähe gibt, zur Praxis laufen und mich in die offene Sprechstunde setzen. Soviel zum Schonen! Naja, mein Papa fährt mich und ich hoffe, dass ich nicht ewig aufs Fäden ziehen warten muss. Bezüglich der Krankmeldung darf ich heute nochmal anrufen, weil gestern ging das noch nicht. Ahja! Ich bin gespannt, ob die das überhaupt ohne Kärtchen machen, ansonsten muss mein Papa das auch noch hinbringen heute. Und die große Frage wird dann sein, wie lange, schreiben sie mich krank. Bestimmt nur bis Freitag oder nächste Woche zur Nachkontrolle. Und nach diesem ganzen Hickhack bin ich auch echt mal gespannt, ob die Gyn großzügig ist beim Verschreiben von Physio für den Beckenboden. Das wird nämlich empfohlen, aber heutzutage heißt das ja nix. Aber ich will nicht jammern, mir geht es gut, gestern war ich komplett ohne Schmerzmittel, die Spazierrunde habe ich etwas verlängert, die Thrombosespritzen muss ich nur 3x ertragen und bis auf akuter Langeweile kann ich wirklich nicht klagen. Rücken motzt halt langsam wegen Bewegungsmangel, aber den bekomme ich schon wieder hin, je mehr ich mich dann bewegen kann. 

Das Wetter ist ja ein Träumchen und ich würde zu gerne mit der Kamera durch die Wälder oder den BoGa streifen, aber das geht leider noch nicht. Die Kamera ist zu schwer, die Wege durch den Wald zu weit, da muss ich noch ein wenig geduldig sein. So begnüge ich mich auf eine leichte Runde den Feldweg hoch und runter.

Einmal am Tag - immer so gegen 10.30 Uhr überkommt mich schlagartig eine lähmende Müdigkeit - da geht dann echt gar nix mehr. Und das obwohl ich vormittags echt kaum was mache. Das fing am Samstag urplötzlich an und seit Sonntag lege ich mich dann auch einfach aufs Sofa zum Dösen. Danach ist kurz der Kreislauf ein wenig beleidigt - "wie noch mehr Ruhe?" - aber nach dem Mittagessen kommt die Energie wieder und hält auch bis Abends. 

Meine Beschäftigungstherapie für heute ist eigentlich die gleiche wie gestern: Stricken, Netflixen, Fotoarchiv ausmisten, Weihnachtsgeschenke überlegen, meine Weihnachtswunschliste anlegen, Ideen sammeln für Wohnzimmer- und Flurrenovierung, Essen, Spaziergengehen, Exit Game (bei dem ich gerade nicht weiterkomme), Schlafen. Achja, Hamburger Hotels recherchieren, Zugverbindungen nach Hamburg anschauen - aber endgültig buchen kann ich das erst, wenn ich weiß, dass ich mehr als 5 km am Stück laufen kann ohne Schmerzen. Und ich wieder arbeite!

So, der zweite Kaffee steht bereit, ihr bekommt noch ein paar Fotos!






 

Sonntag, 3. November 2024

November

Ich muss echt sagen, ich bin ziemlich lost. Nicht "lost in space", sondern eher "lost in time". Ich habe jegliches Zeitgefühl verloren in den letzten 2-3 Wochen. Der Oktober ging komplett an mir vorbei und ich befürchte, der November wird nicht besser, weil ich ja für einige Wochen keinen Unterschied zwischen Wochentags und Wochenende bemerken werde. November! Das ist doch eigentlich unser Vorweihnachtsmonat, geprägt von Geschenkewünsche koordinieren, Voradventsshopping, Vorfreude auf die Weihnachtszeit. Witzigerweise habe ich ja dieses Jahr besonders viel Zeit dafür, wenn auch das Shopping erstmal für länger ausfällt bzw. mit dem Töchterchen gar nicht stattfinden kann. Das wird mir sehr fehlen! Aber da müssen dann nächstes Jahr einfach andere Rituale her. 

November - unfassbar! In ein paar Wochen ist dieses Jahr rum!

Mir geht es übrigens körperlich echt gut. Ich nehme nur noch eine Schmerztablette Abends und die auch nur, weil IBU ja auch entzündungshemmend ist. Schmerzen habe ich nämlich fast gar keine mehr. Das ist ziemlich gruselig, denn die OP liegt ja nicht mal eine Woche hinter mir. Es ist auch sehr, sehr tückisch, man neigt dann nämlich dazu, zu viel zu machen, man sieht halt die große Wunde im Inneren nicht. Ich bin aber tatsächlich sehr konsequent bisher. Trotzdem haben gestern alle sofort Panik bekommen als ich von meinem ersten Spaziergang erzählt habe. *lach* Ey, ich bin 20000 Schritte pro Tag gewohnt und regelmäßigen Sport. Und wenn jemand seinen Körper wirklich gut einschätzen kann, dann bin ich es! Ich weiß, was ich mir zumuten kann. Ausserdem gibt es ja Warnmarker. Schmerzen, Puls und Atem! Nachdem ich also gestern die meiste Zeit auf dem Sofa lag oder saß, musste ich nachmittags echt mal raus. Ich habe mir das Töchterchen geschnappt und wir sind losgegangen. Mein Ziel und absolutes Maximum war für mich die Bank auf dem Feldweg. Im normalen Tempo brauche ich 10 - 15 min. hin- und zurück. Ich habe gestern 20 min. gebraucht. Bei den Steigungen und den Treppen habe ich sehr, sehr langsam gemacht. Nach den Treppen bin ich kurz stehen geblieben, um zu schauen, was der Atem macht, aber ehrlich, ausser ein bissi schwummrig vom Kreislauf war gar nix. Der Puls ist auf normale Höhe gegangen und schnell wieder runter. Und ich hab mich gut gefühlt! Ich hätte durchaus weiter laufen können, aber ich will natürlich nichts riskieren. Allerdings musste ich meinen Rettungssani bremsen. *lach* Das Töchterchen marschierte nämlich im Stechschritt vor mir her. Nix mit Betüdeln und Umsorgen. ;-) Einkauf erledigen, Wäscheständer hinstellen und Wäschewanne in den Keller tragen, mehr Fürsorge gab es nicht. 

Auch nach dem Spaziergang habe ich mich weiterhin gut gefühlt. Ich denke, das kann ich heute nochmal machen und in ein paar Tagen steigere ich das dann. 

Die Psyche schwankt weiterhin zwischen Angst, Trauer, Vorfreude, Frust, Stolz, Zuversicht, Orientierungslosigkeit. 

Aber ich sags, wie es ist. Den Tag zu füllen ist schwer. Müde bin ich nämlich gar nicht. Ich schlafe nachts gut und auch genug, dadurch muss ich mich tagsüber auch nicht hinlegen. Da ich ab 5.30 Uhr wach bin und erst gegen 22 Uhr das Licht ausmache, ist der Tag sehr, sehr lang. Man muss ja bedenken, welches Pensum ich mit Sophie hatte. Einmal ausgebremst von Tempo 300 auf 0! Aber hilft ja alles nix. Bis heute Abend ist Töchterchen noch da, allerdings wird sie heute Schlaf nachholen - nehme ich mal an - und nochmal ihre beste Freundin treffen. Dem jungen Mann geht es anscheinend besser, da hat sich wohl in den letzten Tagen doch einiges getan. Das freut mich total!

Soweit ich weiß, ist meine eine Freundin ab heute in der Gegend und wird sicherlich die Tage mal vorbei kommen. Darüber freue ich mich. Jetzt kann ich echt wieder Gesellschaft gebrauchen. 

Und jetzt trinke ich meinen zweiten Kaffee, nachdem ich euch noch ein paar Bilder da lasse. Ich hab da ja noch welche vom Lichterfest im BoGa.








Samstag, 2. November 2024

Doomsday

Nun liegt auch der Doomsday hinter mir und wie ihr seht, ich habe ihn überlebt. Letzten Montag bin ich morgens um 7 Uhr im Krankenhaus eingerückt, geben 9.30 Uhr ging es in den OP. Ich will gar nicht in die Details gehen, die OP ist soweit gut verlaufen, ich bekam keinen Bauchschnitt und der Heilungsprozess ist bis Stand heute bis auf einen Minizwischenfall, der schnell mit zwei Stichen gelöst werden konnte, gut verlaufen. Ich sags wie es ist, das waren harte Tage, der Kaiserschnitt war pillepalle dagegen, aber vielleicht verdrängt man die Tage nach so einem Eingriff auch einfach nur schnell, wenn einige Zeit vergangen ist. Eigentlich ging es erst ab Mittwoch, nachdem die Drainage gezogen wurde und alle Kanülen aus dem Körper raus waren, so richtig aufwärts. Donnerstag wurde die Abschlussuntersuchung gemacht, auch da war alles in Ordnung - meine Blutwerte gut, die Vitalwerte okay, Verdauung musste allerdings etwas angeschubst werden, mittlerweile klappt alles wieder prima und deswegen durfte ich gestern endlich nach Hause. Ich war so aufgeregt, wie ein kleines Kind vor Weihnachten. Was für ein Gefühl! Mir kam es vor als wäre ich wochenlang weggewesen. 

Mittlerweile nehme ich Schmerzmittel nur noch nach Bedarf, meist so 1 bis 2 Ibu in 24 h. Da ich sie besser vertrage als gedacht in der Stärke, mache ich auch keine Experimente bei der Einnahme, wenn das typische Ziehen im unteren Bauch losgeht, wird eine eingeworfen. Da es ja auch entzündungshemmend ist, kann es nicht schaden. Ansonsten bin ich überraschend schmerzfrei beim Gehen, sehr tückisch, weil man dann auch schnell mal die Schonung vergessen kann. 

Ich habe 2 kg im Krankenhaus gelassen, was sicherlich darin geschuldet ist, dass ich kaum was runter bekommen habe. Es war bis zum letzten Tag immer eine Gradwanderung für mich, nur soviel zu essen, wie ich auch runterbekommen habe, aber genug, um eine Grundlage für die Medikamente zu haben. Aber ich war kaum zu Hause kam ein Teil des Appetits wieder. Die ersten Nudeln mit Pesto und ein Stück Quiches meiner Vermieterin habe ich wirklich mit Genuß gegessen. Ich denke also, dass ich die 2 kg in den kommenden Wochen ohne Sport und mit weniger Bewegung schneller drauf habe als gewünscht. ;-) 

Das Krankenhaus, das Personal incl. der Ärzte waren super. Ich hoffe ja, dass ich so schnell kein Krankenhaus mehr von innen sehe - ausser zum Arbeiten, aber ich würde jederzeit wieder diese Station wählen. Die anderen kann ich ja nicht beurteilen. Die fachliche Qualität ist für den Laien natürlich auch nicht einzuschätzen, da muss ich einfach vertrauen, dass die das gut hinbekommen haben. Auf alle Fälle, habe ich mich dort immer verstanden und gut aufgehoben gefühlt. Und ich sags euch, ich war ziemlich memmig. *lach* Die Memme von 413. Glück hatte ich auch mit meiner Zimmergenossin. Wir hatten bis auf einen kleinen Unterschied die gleiche OP am gleichen Tag und wir verstanden uns super. Hatten die gleichen Schlafphasen, das gleiche Temperaturempfinden, ein ähnliches Ruhe- bzw. Quatschbedürfnis und es war beruhigend zu sehen, wenn die Bettnachbarin die gleichen Probleme im Bauch oder im Hals (vom Beatmungsschlauch) hatte. Sie war etwas schneller fit als ich, was in dem kleinen, aber wirkungsvollen Unterschied bei der OP geschuldet war und so durfte sie einen Tag früher nach Hause. Es macht auch einen großen Unterschied, wenn man einen Eingriff wegen einer langen schmerzhaften Vorgeschichte hinter sich bringt, oder ohne Beschwerden fit ins Krankenhaus einrückt. Psychisch liegen da Welten dazwischen. Man spürte förmlich, wie froh sie war, das Teil samt Beschwerden loszuwerden. Das darf man also nicht unterschätzen! Ihren Vorsprung beim Aufstehen und Laufen, habe ich ziemlich schnell aufgeholt, was sicherlich darin geschuldet war, dass ich einfach sportlicher war und sie schon lange auch eine chronische Krankheit hat. Ich war sehr traurig, als sie weg war, aber ich bekam innerhalb von einer halben Stunde jemand Neues ins Zimmer. Zum Glück auch eine nette, junge Frau. Puuh! Allerdings war sie am Donnerstag halt im OP und danach einfach müde, so dass sich besonders der Donnerstag unfassbar zog. 

Die erste Freude zu Hause zu sein, ist zwar noch präsent, aber ich bin ziemlich lost. Durch die wenige Bewegung und die Zeitumstellung schon um 5 Uhr war und frage mich gerade, was ich den ganzen Tag machen soll? Ich hab schon viereckige Augen und die ersten Spaziergänge werden sicherlich nicht so lange, dass sie tagesfüllend sind. Die Wohnung ist sooo leer, so leise und nachts arg dunkel! 

Krankgeschrieben bin ich erstmal bis Freitag, danach muss der Hausarzt verlängern. Ich habe mir auch wenn es weiterhin so gut verlaufen sollte, vorgenommen mir den November Zeit zu lassen. Das wären genau die 4 Wochen. Aber so genau kann man das jetzt noch gar nicht abschätzen. Es ist ja viel mehr als diese 3 Minischnitte am Bauch. 

Fadenzug muss ich nach 7-10 Tage machen lassen, eine erneute Nachuntersuchung beim Gyn soll nach 10-14 Tagen erfolgen. Da bin ich mal gespannt, ob ich so schnell einen Termin bekomme. Spaziergänge, leichtes Dehnen sind erlaubt, aber ich soll langsam machen. Nichts über 5 kg heben, nicht baden, nicht ins Schwimmbad und Sport auch erst nach Ablauf der 3-4 Wochen (ab jetzt). Physio kann ich auch nach 3-4 Wochen beginnen, empfehlen sie, mal schauen, ob meine Gyn da großzügig ist. 

Was richtig blöd ist und ich erst am Donnerstag erfahren habe, ich muss mir weiter Thrombosespritzen geben. *kreisch* Ich, die Memme von 413, die nicht mal hinschaut, wenn Blut abgenommen oder Spritzen gegeben werden. Super Idee! Schon Donnerstag hinzuschauen, wie die Krankenschwester das gemacht hat - große Überwindung. Naja, ich machs kurz, ich hab gestern ne Weile gebraucht bis ich mich überwunden haben, aber hey, ich hätte Ärztin werden sollen, selten so eine schmerzfreie Thrombosespritze bekommen. *lach* Aber ich weiß, das steht und fällt mit der Stelle, die man erwischt. Kann auch einfach Glück gewesen sein. 6x muss ich noch und die große Herausforderung wird sein, Stellen zu finden. Im Bein habe ich schon einige blauen Flecken davon, von denen man ja Abstand halten soll und mir fehlt da auch ziemlich das Fettgewebe. Im Bauch sind ja die drei Schnitte und ziemlich große Blutergüsse von der OP, da passt nach 2 Spritzen halt nicht mehr viel hin. Am Arm wird es alleine schwierig - naja, hilft nix - muss halt irgendwie. Ich will da kein Risiko eingehen, auch wenn ich mich schon ganz gut bewege und auch Beinübungen für die Venenpumpe mache.

So, jetzt ist es gerade mal 6.35 Uhr, es ist immer noch stockdunkel und der Kaffee ist getrunken. Ich bin sehr froh darüber, dass das Töchterchen heute eintrudelt. 

Was mir echt zu schaffen macht ist, dass ich durch die OP so beschäftigt war und durch die Abwesenheit von zu Hause, die Trauer um Sophie komplett in den Hintergrund getreten ist. Natürlich denke ich immer noch sehr viel an sie, aber ich wurde ja regelrecht exakt 7 Tage danach komplett rausgerissen. Ich habe so Angst, dass ich sie viel zu schnell vergesse, ihre Präsenz hier nicht mehr spüre und sie sich aus meinen Gedanken schleicht. DAS hat sie nicht verdient. Hört sich vielleicht komisch an, aber ich fühle mich um die Trauer gebracht. :-(

Gestern kam sie übrigens fast zeitgleich mit mir nach Hause. Mein Papa und das Töchterchen haben das so miteinander organisiert. Sie steht im Tochterzimmer und ich schaue immer wieder ehrfurchtsvoll auf die Holzkiste, die gar nicht so klein ist, wie ich erwartet habe. 12,2 kg wog meine geliebte Sophie vor ihrem Tod, so steht das auf dem Zettel, der dabei liegt. Wie wir das dann am WE machen, muss ich noch mit dem Töchterchen besprechen. Ich gehe davon aus, dass wir Sophie heute oder morgen in den Garten an ihre Lieblingsplätze bringen, weil das Töchterchen dann erstmal für eine Weile nicht kommen kann. 

Ich hatte ja in meinem letzten Post noch über den Unfall berichtet und auch das hat uns sehr beschäftigt am letzten Wochenende und auch noch über die ganze Woche. Denn was erst noch so glücklich aussah, entpuppte sich als lebensbedrohlich. Mittlerweile hat der junge Mann große Hirn-OPs hinter sich und zwischendrin war es wirklich kritisch wegen einer zuerst nicht entdeckten, großen Hinblutung, aufgrund dessen er einen Schlaganfall hatte. Es ist einfach so schrecklich! Und immer wenn ich im Krankenhaus da lag und mir die Kraft ausging, dachte ich daran, was er durchmachen muss! Oder die Familie! Oder die Freundin meiner Tochter. In Sekunden ist das Leben junger Menschen für immer dramatisch verändert. Am schlimmsten sicherlich die Ungewissheit, was für Folgeschäden er haben wird, ob er sich jemals wieder vollständig erholt. Es verändert alles und ja auch meine Tochter ist indirekt betroffen, dadurch, dass ihre Freundin das jetzt durchmachen muss. Ich kann immer nur hoffen, dass er es schafft und irgendwann vollständig hergestellt wird. Aber machen wir uns nix vor, es wird ein sehr, sehr, langer und steiniger Weg. Wie geht man mit 20 Jahren damit um? Ach, ich darf gar nicht weiter dran denken. :-(

Hat es überhaupt jemand geschafft bis hier unten zu lesen? Der darf sich noch ein paar Fotos anschauen. Ich überlege in der Zwischenzeit, ob ich noch einen Kaffee trinke. ;-)