Freitag, 23. September 2022

Ein Hauch von Altweibersommer

 


Erstmal vorweg, das Töchterchen ist genesen, die Tests blieben blütenweiß und ich merke zwar unterschwellig, dass mein Körper die Tochterviren verarbeitet, aber auch ich bekomme nur blütenweisse Tests. Deswegen gehen wir mal davon aus, dass wir eine ganz stinknormale Erkältung ins Haus geholt haben, die nun auch schon wieder die Koffer packt und auszieht. 

Die Woche hat uns wundervolles Wetter beschert, allerdings musste ich 2x morgens kratzen und zwar nicht zu knapp. Etwas, das ich nicht vermisst habe.

In der Küche geht es voran, es fehlen nur noch drei Türen. Hinter dem Mülleimer ist die Tapete nun mit Tapetenschutz bestrichen und so langsam möchte ich das Projekt abschliessen. Zumindest die Kleberei. Das Fine-Tuning wird sicherlich noch ein paar Tage in Anspruch nehmen, wobei ich dafür noch ein paar Dinge besorgen muss, wenn ich sie denn so bekomme, wie ich mir das vorstelle. 

Dazwischen habe ich im Garten herumgewerkelt und bald darf ich den Rasen mähen. Wer hätte das gedacht! 

Die Herbstdeko ist verteilt, nur das Küchenfenster ist noch blank, das kommt nach dem Kleben dran.

Gestrickt habe ich ganz viel, aber ich musste mich auch fast jeden Nachmittag ein Stündchen hinlegen, weil ich so erschöpft war.

Auf der Arbeit läuft es gut und ich wurde jetzt aufgefordert, endlich meinen Resturlaub einzutragen. Ich habe dann versucht die 17 Tage zu verteilen auf eine Woche im November und 2 Wochen um Weihnachten rum. Danach stellte ich fest, dass ich immer noch 5 Tage übrig habe. Evtl. hänge ich übernächstes Wochenende noch einen weiteren Tag dran, aber dann bleiben trotzdem noch 4 übrig. Das ist ja für mich eine ganze Woche. Luxusprobleme, ich weiß! Naja, ich werde sie schon irgendwie unterbekommen. Das heißt aber für mich, dass ich echt wenig arbeiten werde in den letzten 3 Monaten. 

Am Wochenende wollten wir eigentlich wandern, aber das Töchterchen kann nur Samstag und da soll das Wetter jetzt hier nicht mehr so dolle werden. Alternativ werden wir in die Stadt fahren, wenn ich den heutigen Zahnarzttermin überlebe. Nach immer wieder aufschieben, gehe ich heute nach über 2 Jahren das erste Mal wieder zur Kontrolle und ich muss gestehen, ich habe ein wenig Angst, dass sich ganz viele Baustellen entwickelt haben. Selbst schuld!

Da der September so gleich auf Herbst drängelt und ordentlich schattig ist, muss ich dringend die Winterklamotten rausholen. Auch das steht am WE auf dem Programm. Habe ich die nicht gerade erst oben im Schrank verstaut? Übrigens, morgen in 3 Monaten sitzen wir alle schon unter dem Weihnachtsbaum. Wie gruselig ist das denn? Das geht mir echt zu schnell!

So, nun trinke ich noch einen Kaffee und bereite mich mental auf den Zahnarzttermin vor. *örgs*


Montag, 19. September 2022

Ihre Virenlein kommet

Es war ja abzusehen, wann nach dem Fallen der Masken, die ersten Viren einziehen. Nun sind sie im Haus, im Töchterchen angelangt. Test war negativ, schauen wir mal. Wahrscheinlich ist es eine ganz normale Erkältung, weil die auch gerade in der Schule rumgeht. Zumindest waren alle Tests negativ und fast alle hatten Corona schon vor oder in den Ferien. 

Ich habe mal bis 2019 zurückgeblättert und anscheinend hatten wir schon lange vor der Pandemie keine Erkältungsseuchen mehr, ich definitiv sogar noch länger. Wofür ich sehr dankbar bin. Braucht ja kein Mensch sowas. 

Aber nun ist die Serie mit ohne Viren halt zu Ende. Mal sehen, wie sich das entwickelt. Momentan nur Schnupfen, nix schlapp, nix Halzschmerzen, kein Husten. Leider sieht sie keine Veranlassung sich ein wenig ins Zimmer zurückzuziehen - weil Test ja negativ und ihr geht es supi. Die Chance, dass es mich auch erwischt ist also groß. 

Das Wochenende war leider auch nicht so, wie geplant. Vor allem für das Töchterchen, denn Freitag sagten ihre Freundinnen ab, so dass sie nicht auf die Party konnte und Samstag hatte sie nach Monaten Pause mal wieder ihre Magen-Darm-Geschichte. Somit konnte sie auch nicht auf die Geburtstagsparty. Mal abgesehen davon, dass es ihr wirklich besch... ging, war sie natürlich auch total traurig und frustriert.

Sonntag nach fast 12 h Schlaf, war sie aber wieder total fit und die Stimmung hier sehr gut. Wir nutzten den Regentag mit Herbstdekorieren, Stricken (ich), Malen (Töchterchen), Küche weiter bekleben, Serien schauen und nasse Hunderunden. Kann man mal so machen, aber jetzt wäre ich wieder für weniger nasse Spaziergänge. :-)

So, nun werde ich noch ein wenig im WWW spazieren gehen und den Abend gemütlich ausklingen lassen. Und hoffen, dass morgen der Test auch wieder negativ ist.

Freitag, 16. September 2022

Wochenende

 


Irgendwie zog sich diese Woche selbst, aber die Tage an sich rasten. Komische Mischung! Nach vielen schlaflosen Nächten, konnte ich endlich mal ein paar Nächte durchschlafen, aber erholsamer war der Schlaf irgendwie auch nicht. Körperlich war diese Woche mühsam, deswegen auch wieder kein Sport. Dafür habe ich aber immer irgendwas hier herumgewurschtelt. Entweder gestrickt, die Herbstdeko herausgekramt und ein wenig schon verteilt, Küchenschränke justiert oder Schubladen beklebt. Ich habe am diesjährigen Fotobuch gearbeitet, bin viele Schritte mit dem alten Hund marschiert - kurz, ich hatte genug zu tun. 

Mittlerweile sind die beiden Schubladen beklebt und irgendwie lief es diesmal nicht so gut von der Hand. Mein innerer Monk ist schwer am Schimpfen. Mal schauen, wie es am WE mit den nächsten Schranktüren läuft. Danach brauche ich erstmal neue Folie.

Mein Wollepaket ist da und mal abgesehen, dass meine Jackenwolle super fusselig ist und mir sämtliche dunklen Oberteile verfusseln wird, ist sie echt toll. Weich, leicht und die Farben sogar schöner als gedacht. Stricken mit einer 15er Holznadel (Metall gab es nicht) ist gewöhnungsbedürftig und schon etwas anstrengend. Ich bin gespannt!

Dann hatte ich ja einen erneuten Versuch passende Hosen zu bekommen. Diesmal waren 3 von 4 Hosen zu weit, 1 von 4 Hosen stank so nach Chemie, dass ich Halskratzen bekam und ich sie erstmal vor die Tür legen musste, sonst wäre ich erstickt. Immerhin eine Hose passte und den Blick des Töchterchens war legendär. "Das kommt jetzt überraschend!" Naja, beim Zusammenleben mit einer jungen modebewussten Dame, lässt sich auch Mutti inspirieren. ;-) Es ist eine Patchwork-Schlaghosen-Jeans und ich liebe sie jetzt schon. Ausserdem gab es noch ein Strickkleid in schwarz, das ich schon in rot besitze. Es war nochmal runtergesetzt und ich wusste halt, dass die Form super passt. Somit hat 1 von 4 Kleidern gepasst. Der Rest war nix. Oder nur so lala und dafür zu teuer. 

Wo ich jetzt noch eine zweite Jeans herbekomme, ist mir ein Rätsel. Bestellen will ich keine mehr, da ich einfach zu viel wieder zurückschicken muss und im Laden werde ich auch nicht fündig. Hilft also nur weiter abnehmen und wieder in die alten reinpassen. Wobei das auf Dauer ja nun auch keine Lösung ist, weil zwei davon ihre besten Tage schon gesehen haben. 

Das Töchterchen ist sehr viel unterwegs, macht viel für die Schule und arbeitet. Wir sehen uns kaum, gehen aber dann die Abendhunderunde meist zusammen. Das wird wahrscheinlich auch am WE so sein. Evtl. geht sie heute Abend auf eine Abiparty, morgen muss sie arbeiten und Nachmittags steht ein Geburtstag an. Dazwischen wollen wir auf die Handmadeveranstaltung im Ort und ich glaube Sonntag ist nix. Ob ich es mal zwischen Küche, Stricken, Garten, Dekorieren auch mal zum Joggen schaffe? Kommt wahrscheinlich auf den Wind an, der da kommen soll. 

So, jetzt widme ich mich mal dem Einkaufszettel, denn ich habe noch viel vor an diesem Tag. *lach*













Dienstag, 13. September 2022

Sonntag, 11. September 2022

Dauerregen

Der September will es wohl wissen, nach einer Woche Eingewöhnung hatten wir dann gestern - obwohl mal wieder ganz anders vorausgesagt - den langersehnten Dauerregen. Sophie fand das ziemlich doof, denn alte Damen machen sich die Füße nicht mehr so gerne nass. Ausserdem wird man anschliessend mit dem Handtuch abgerubbelt und das ist einfach unter ihrer Würde.

Und man glaubt es kaum, der Rasen wird jetzt schon nach diesen 2 Tagen grün. Also, es blitzen immer mehr grüne Schimmer zwischen vertrocknetem Etwas durch. Wahnsinn! Und nächste Woche macht der September laut Wettervorhersage so richtig ernst. D.h. aber auch für mich, ich muss mich in die engen Hosen quetschen. Auweia! 

Habt ihr mich schreien gehört, gestern? Es war dann aber gar nicht so die Folie für die Küchenfront. Schlimm war die Wandschutzfolie und nach 3 Versuchen, habe ich alles wieder abgerissen und den Mülleimer erstmal provisorisch mit Filz abgeklebt. Da muss ne Alternative her. Vielleicht doch eine kleine Ecke Elefantenhaut streichen. *grmpf* Hinter den Hängekörbchen habe ich dann einfach 3 schmale Streifen geklebt, das war okay und fällt auch nicht so hässlich auf. Wandschutzfolie - kann weg! Mach ich nicht mehr. 

So befürchtete ich schon Schlimmes für die Küchenfront. Aber ich war positiv überrascht, denn das Zeugs lässt sich mega kleben. Klar, die erste größere Tür war ein wenig schwieriger, was aber hauptsächlich darin geschuldet war, dass ich zu knapp bemessen habe. Somit ist das Messen und Schneiden das Hauptproblem. Was mich allerdings echt überrascht hat, war, dass man minimal schiefe Schnittkanten oder kleine Schnitzer, nach dem Kleben auf der Tür gar nicht mehr so erkennt. Da jubelt mein innerer Monk, denn ich dachte, ich müsste dann frustriert auf die unterschiedlichen Abstände starren. Aber nein überhaupt nicht. Zumindest war das am ersten Unterschrank nicht so. Es kann nur sein, dass ich dieses Schränkchen nochmal machen muss, weil ich so ungefähr 5x neu ansetzen und einmal sogar komplett wieder abziehen musste, weil ich eben zu knapp bemessen hatte und ich gerade so die blaue Fläche abdeckte. Aber es sieht einfach toll aus! Jetzt muss es nur noch halten. Ich habe die Bedenken, dass sich die Kanten ablösen und weil das mittig auf der Front sitzt, würde das sehr unschön aussehen. Das wird sich dann im Laufe der Zeit zeigen. 

Wobei ich aber wirklich Aggressionen bekam, war die olle Tür mit dem ollen Schanier zu justieren. Ich dachte, ich bekomme die Krise. Mit Anleitung aus dem WWW habe ich es nach bestimmt einer Stunde hinbekommen und nun hängt sie halbwegs gerade. Ich denke mit Schrecken daran, dass fast alle Türen, auch die, die ich nicht bekleben muss, weil Glas, neu justiert werden müssen. Und das bei den Hängeschränken. *örgs*

Wenn ich fertig bin, bekommt ihr natürlich ein Vorher/Nachher Bericht. 

Eigentlich wollte ich ja heute joggen, allerdings habe ich so mega schlecht geschlafen, dass ich irgendwie nur auf 4 h Schlaf komme und die auch sehr zerstückelt. Mal schauen, ob ich mich Nachmittags dafür aufraffen kann. 

Fotos gibt es wieder antizyklisch auf dem Mai. :-)







Samstag, 10. September 2022

September

Es ist zwar September, aber ich zeige heute azyklische Fotos. :-)


Nachdem das letzte Wochenende zumindest bei mir nicht so erfolgreich war, weil ich aus verschiedenen Gründen es nicht zum letzten Mal Open Air Salsa tanzen geschafft habe und ich kurzeitig frustriert war deswegen, hat die Woche das schnell wieder in den Hintergrund gedrängt. 

Die Woche war gut! Wir können uns nicht beklagen! Die Schule ging gut los, der Stundenplan ist prima, Physik ist jetzt nach langem Hin- und Her abgewählt, was den Lehrer traurig macht, aber er kann die Entscheidung gut verstehen. 1. Kann sie Physik nicht mehr einbringen, weil sie unter dem neuen Lehrer, der auch ihr LK-Mathe Lehrer ist, sicherlich nicht über die 14 Punkte kommt und sie sich somit den Lernaufwand für die Klausuren schenken kann. 2. Will sie sich nicht in Physik prüfen lassen, sie mag Physik, aber prüfen muss nicht sein. 3. Liegt Physik in den Randstunden, somit passt es wunderbar, wenn sie da nicht mehr hin muss. Mittendrin wäre halt was anderes gewesen. Somit entzerrt sich der Stundenplan halt nochmal. Einzig und alleine die Tatsache, dass aufgrund des Lehrermangels (ja, Herr Lorz, sie haben totalen Mist erzählt, wie immer) mussten sie die Deutsch- und PoWi-Grundkurse zusammenlegen und nun hocken knapp über 30 in den Klassenräumen. Für Schüler wie meine Tochter, die sich wirklich schwer tun, sich mündlich zu beteiligen, sie aber jeden Punkt brauchen für den NC, ist das echt blöd. Zumal sie im Deutschkurs auch noch die ganzen lauten Labbertaschen von Möchtegern-coolen Jungs dazubekommen haben. Das wird schwer und schafft neuen Druck. Ich hoffe, sie lässt sich nicht in den Hintergrund drängen oder verunsichern. Schon die letzten 14 Punkte in Deutsch waren hart erarbeitet, jetzt muss sie also nochmal mehr über ihren Schatten. Die Lehrerin selbst, träumt schon schlecht und fühlt sich überfordert mit dem Kurs. Tolle Voraussetzungen! Aber gut, wir können es nicht ändern. Noch 1 Jahr, dann lassen wir dieses besch.... Schulsystem endlich hinter uns. 

Auf der Arbeit - ich muss es echt zugeben, läuft es entspannt und unser Team ist gut drauf. Mal abgesehen von den Externen, mit denen wir zu tun haben, wo wir uns immer mehr fragen, was die überhaupt arbeiten! Aber das ist ja nicht unsere Verantwortung!

Das Wetter war nochmal richtig toll und die fast 30 Grad im September fühlen sich halt auch schon anders an als die im August. Angenehmer!

Spontan rief am Dienstag meine Lieblingsnachbarin an und lud zum spontanen Kaffee trinken ein. Es kamen noch 3 weitere Nachbarn und als der einzige Mann sich zurückzog, hatten wir richtig viel Spaß beim Quatschen! ;-) Zwischendrin musste ich schnell mal zum Tierarzt, Impfen stand für Sophie an, aber danach bin ich sofort wieder rübergehuscht. 

Wer dann auch weggehuscht ist, war Sophie, die mich wohl im Nachbargarten gehört hat und anscheinend - wir wissen nicht wie lange - irgendwo auf dem Schleichweg von meiner Vermieterin aufgegriffen wurde als die nach Hause ging. Da hat das Töchterchen nicht auf den Hund aufgepasst und der Schlumpfhund dachte sich, ich geh mal spazieren. *lach* 

Donnerstag kam noch eine Lieferung Birnen von der Lieblingsnachbarin, der Handwerker war da und nun haben wir endlich wieder ordentlich Druck beim Duschwasser und ich hatte ja schon Wochenende!

Gestern hat sich spontan eine Freundin angekündigt und so sind wir Abends eine Hunderunde zusammengelaufen, dabei ordentlich nass geworden und haben noch ein Glas Wein auf Terrasse konsumiert. Es war dann schon fast 21 Uhr als ich ins Haus gehuscht bin.





Das Töchterchen hat Pflaumenkuchen gebacken, ausserdem Kekse für eine der Geburtstagspartys heute und somit meine Diät mal wieder boykottiert. *grmpf* Weil ich musste die Kekse natürlich auch probieren. 

Auch nicht so schön, war das Einkaufen gestern. Mal abgesehen davon, dass es so voll war wie selten um 10.30 Uhr - müssen die alle nicht arbeiten? - bin ich fast in Ohnmacht gefallen bei der Rechnung. Zwei Lebensmittel setze ich jetzt auf den Index, weil die zu teuer sind! Zum Glück brauchen wir die nicht oft, aber die Butter war halt fürs Backen nötig und die Pinienkerne sollten zum Pesto verarbeitet werden. Selbstgemachtes Pesto gibt es halt nun nur noch mit Alternativen, weil 5 Euro für 2x 50g, sorry, da hört der Spaß auf. Die Bio Butter für fast 4 Euro kommt auch nicht mehr in den Kuchen. Da haben wir aber andere Alternativen. Auch viel zu teuer war die Melone fürs Töchterchen, aber die Zeit ist ja zum Glück bald vorbei. 5 Euro für eine kleine Melone, die nicht mal Bio ist. Ich werde in Zukunft nach dem Einkaufen immer die Preistreiber markieren und die auf einen Index setzen. Dann heißt es verzichten oder Alternativen suchen. DAS musste ich nicht mal damals kurz nach der Trennung als mein Ex meinte, er müsse niemanden irgendwas an Unterhalt zahlen. Oder in den Jahren wo ich deutlich weniger Geld zur Verfügung hatte wie jetzt. Mittlerweile habe ich auch festgestellt, dass ich in dem früher teureren Supermarkt mehr Möglichkeiten habe auf günstigere Produkte zurückzugreifen, da kann ich also auch noch nachjustieren. Ausserdem sehe ich da sofort an den roten Preisschildern, was im Angebot ist. Bei TK Pizza sehr praktisch, ich suche nach den roten Schildern, dann wähle ich die Sorte aus. Und zahl fast nur noch die Hälfte. Und wenn es nur 10 Euro sind, die ich wöchentlich einspare, hilft schon weiter. Leider kostet mich der Einkauf so noch mehr Zeit als eh schon. 





Und hier hat es endlich auch mal geregnet - es ist so wunderbar. Der Nachteil ist, dass sich die Kellerwohnung sich rapide abkühlt. Das Zimmer vom Töchterchen ist schon auf unter 20 Grad gerutscht, mal schauen, wann wir die Heizung anstellen müssen. Wenn es in dem Tempo weiterfällt und die Wettervorhersage Recht behält, dann geht das höchstens noch eine Woche ohne. Max. 2 Wochen, wenn wir das kleine Heizgerät in Betrieb nehmen. 

Sport habe ich auch mal wieder gemacht, noch moderat, aber bei den Temperaturen kann ich endlich loslegen. Es müssen ja noch ein paar Kilometer gejoggt werden und es fehlen noch 10 Workouts. Dann sind alle Challenges dieses Jahr erfüllt. 

Dieses Wochenende bin ich autolos, das Töchterchen hat sich das für das komplette WE unter den Nagel gerissen. Heute arbeiten, dann auf zwei Partys, bei der zweiten wird sie über Nacht bleiben und morgen direkt wieder zur Arbeit fahren. Und sicherlich kommt sie morgen Nachmittag tot müde zurück. *lach* Aber so muss das auch sein in dem Alter. 




Ich werde das Wochenende nutzen, um an der Küche weiterzumachen. Die Wandschutzfolie ist da und so kann ich hinter dem Mülleimer und an einer Wand einen Schutz anbringen, damit die Tapete nicht gleich wieder schwarz wird. Und vielleicht wage ich mich an die erste Front ran. Mal schauen, wie ich zeitlich hinkomme. Evtl. kommt meine andere Freundin mit ihrem Hund zur Hunderunde - je nach Wetter halt. 

Die Stricksaison ist schon eröffnet und das erste Wollepaket bestellt - ich freue mich schon, allerdings habe ich dieses Jahr lange überlegt, ob ich das kostbare Geld wirklich dafür ausgeben will. Der Kompromiss, ich darf ein neues Projekt stricken, dazu kommt das erste Weihnachtsgeschenk für das ich natürlich andere Wolle brauchte und ansonsten werden erst die Wollreste vom letzten Jahr verstrickt. Denn aufgrund der deutlichen Gewichtszunahme und der Tatsache, dass mir 90% meiner wenigen Hosen viel zu Presswurst sind bzw. teilweise die Atmung eingestellt wird beim Anziehen und weitere 5 % bald auseinanderfallen, musste ich Jeans bestellen. Ich hatte ja schon erzählt, dass es meinen Jeansdealer nicht mehr gibt. In anderen Läden bin ich nicht fündig geworden und ich sehe es auch ehrlich gesagt nicht ein 70 Euro für eine nicht perfekt sitzende Hose auszugeben, also kommt jetzt ein Paket. Wahrscheinlich passt eh wieder nix! Naja, dann spar ich halt auch irgendwie Geld. *lacht* Und dann hilft nur noch 3 Kilo abnehmen. Spar ich gleich wieder Geld ein, weil ich weniger essen darf.



Und nun lege ich mal los. Wenn ihr laute Schreie hört, dann bin ich das, die Aggressionen beim Folie kleben bekommen hat. Wenn ihr nix mehr von mir lest, habe ich mich in der Folie verheddert und klebe an der Wand. Wäre schön, wenn mich dann jemand retten würde. ;-)

Sonntag, 4. September 2022

Dahme 2022 - Tag 10 - Bonustag

02.08.2022

Eigentlich wären wir ja heute schon auf der Rückfahrt, aber dank unseres Bonustages, stand ich nochmal früh auf, genoß den Sonnenaufgang auf meiner Morgenrunde, traf das Pärchen, das ich jeden Morgen gesehen habe. Die Ostsee zeigte sich von ihrer uns bekannten Badewannenseite und es war doch sehr kalt.



Ich holte die Brötchen und dann frühstückten wir auf dem Balkon. Zumindest versuchten wir es, zogen aber genervt nach drinnen, weil die Wespen uns belagerten. 

Anschliessend packten wir die Reste ein bis auf das, was wir noch am Tag brauchten und dann ging ich das letzte Mal einkaufen und das Leegut wegbringen. 

Wir treffen uns später am Strand, wo Mama erzählt, dass sie den Wassernapf für Sophie vergessen hat, so spurtete ich nochmal los, um ihn zu holen. 

Da wir sehr, sehr früh waren, entschieden wir uns einen Bummel über die Strandpromenade zu machen. Mama und ich kauften uns eine dieser süßen Shorts, die wir schon die ganze Zeit im Auge hatten. Und ich holte mir natürlich viele neue Fußkettchen und das eine oder andere Mitbringsel für meine Freundinnen. Auf dem Rückweg hatte ich noch ein letztes Mal Blickkontakt mit dem süßen Kaffee-Verkäufer. :-)

Als wir am Hundstrand ankamen, war es schon schön warm. 














Wir hüpfen auch gleich ins Wasser und es ist einfach nur herrlich. Das Wasser ist klar, es gibt kaum Quallen. Katja und Cora kommen zu uns und wir quatschen etwas, bevor wir alleine Volleyball auf der Sandbank spielen. Irgendwann friere ich aber und wir gehen wieder raus. Für mich war es das letzte Mal baden in der Ostsee für dieses Mal und wahrscheinlich auch für längere Zeit. 

Danach dann unser übliches Bootcamp-Programm bis die Muskeln versagen bis Essenzeit ist. Wir gehen ein letztes Mal lecker im Vörn Diek essen und Mama hat nach dem ganzen Sport mächtig Jap auf Nudeln. 


Zurück am Strand geht Mama nochmal baden, aber mir ist es zu kalt. Wir spielen Frisbee, bespaßen die Nachbarsjungen und später hole ich für uns Ipanema, wo mir der Chef vom Vörn Diek seine Lebensgeschichte erzählt. 

Den Rest des Tages chillen wir, stellen neue Rekorde im Volleyball und Beachtennis auf, machen Selfies im Strandkorb und genießen die letzten Stunden am Strand. 













Und irgendwann ist es Zeit Tschüss zu sagen. Wir packen zusammen, verabschieden uns bei den Strandkorbnachbarn, Katja und Familie, bringen den Strandkorbschlüssel weg und sind sehr, sehr traurig. Niemand will nachhause, zumal es hier in den nächsten Tagen wirklich heiß werden soll. Hitze wird uns auch zu Hause erwarten,  nur da hat man ja weder Meer noch See zum Abkühlen. *soifz*

Aber es hilft ja alles nix, wir packen das Auto, saugen die Ferienwohnung und essen zu Abend, bevor es auf unsere letzte Abendrunde geht. Dort sind wir sehr wehmütig, ein Lebensabschnitt geht zu Ende - etwas, das ich immer mit meiner Kindheit verbinden werde, ist vorbei. Denn niemand weiß, ob wir nochmal nach Dahme zurückommen werden. 

Zum Abschied esse ich endlich mein Eis und Sophie bekommt die Waffel!




Danach gehen wir über den Hundestrand zurück zur Ferienwohnung. So schwer fiel uns der Abschied noch nie!

Danke Dahme für diese tolle Zeit! Wir werden noch in vielen Jahren sagen "Weißt du noch, damals in Dahme....!"

The End!


Nachtrag von der Reaktion:

Am nächsten Tag sagten wir noch der Ferienwohnung tschüss, warfen den Schlüssel bei der Vermietungsagentur ein, holten uns beim Bäcker Proviant und dann fuhr uns das Töchterchen Richtung Heimat! Wir kamen gut durch, trotz der vielen LKWs und brauchten nur etwas über 6 h. Es ist so viel leichter, wenn man sich abwechseln kann. Sophie hat die Autofahrt halt irgendwie überstanden, nicht sehr entspannt, aber auch nicht zu sehr gestresst. 

Zu Hause hielten wir im Nachbarort an zum Einkaufen und den obligatorischen Döner! Wobei ich mich diesmal für eine Pizza entschied. Es war mega heiß und wir hatten so gar keine Lust hier zu sein.

Aber man soll ja gehen, wenn es am Schönsten ist.