Posts mit dem Label Fünf Fragen am Fünften werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fünf Fragen am Fünften werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 5. Dezember 2019

5. Dezember - Der bringt heute die Fünf Fragen am Fünften No. 24

Leider fragt Nic zum letzten Mal die Fünf Fragen am Fünften. Ich habe das ja erst spät entdeckt und finde es schade, dass es heute das letzte Mal ist.

Die Fragen werde ich diesmal mit dem nächsten Schwung Fotos von Marburg b(u)y Night untermalen. Dort sind wir in der Lutherischen Pfarrkirche angekommen, die ich, obwohl ich ja kein Kirchgänger bin, am Liebsten mag von allen Marburger Kirchen. Warum kann ich gar nicht sagen, vielleicht weil die Orchesterauftritte vom Töchterchen nur in dieser Kirche stattfanden und ich sie mit einer schönen und spannenden Zeit verbinde. Oder vielleicht, weil sie meiner Meinung nach am Schönsten beleuchtet ist an diesem einen Tag.

Aber nun zu den Fragen....ein letztes Mal:

1. Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt? Gibt es eine Frage, bei der du innerlich mit den Augen rollst, wenn sie dir gestellt wird, weil du sie schon gefühlt dröflzigmillionen Male beantworten musstet?

Hm, früher war das die Frage nach "Wann kommt denn bei euch ein Kind, wollt ihr auch Kinder?" Diese Frage hat mich ziemlich genervt. Aber diese Phase ist ja vorbei!

Dann kam die Frage nach dem Schlaf "Schläft sie durch? Wie sind die Nächte?" Diese Frage habe ich gehasst! Wenn man ein Nichtschläferkind hat, dass gefühlt ewig bis zu 10x die Nacht aufwacht und auch tagsüber Schwierigkeiten hat zu Schlafen, weil man ja was verpassen könnte, dann rollt man bei der Frage nicht nur innerlich die Augen. Da das Töchterchen jetzt mit fast 16 einen gesegneten Schlaf hat, erübrigt sich heute diese Frage!

Mittlerweile bringt mich wenig zum Augenrollen und die meisten Fragen sind ja nicht böse gemeint. Aber eine Frage finde ich schon mehr als überflüssig, vor allem, weil sie meist von den gleichen Personen gestellt wird. "Was macht die Liebe? Hast du mittlerweile wieder jemanden?" Noch schlimmer als die Frage, empfinde ich aber den mitleidigen Blick und das Bedauern, wenn ich die Frage verneine. Als ob ich nur mit Mann vollständig und überlebensfähig wäre. Mein Single-Dasein ist bewusst von mir gewollt. Es ist meine Entscheidung, getroffen aus Überzeugung, dass ich im Moment weder Kraft noch Nerven für die Partnersuche oder für den Beginn einer Beziehung übrig habe. Es war mal anders, da hätte ich mir wieder jemanden gewünscht an meiner Seite, aber der Richtige war halt nicht mehr dabei! Und es geht durchaus auch alleine! Man kann tatsächlich als Frau glücklich ohne Mann sein. Ich kenne viele Single-Frauen, die damit ein wirkliches Problem haben und ständig auf der Suche sind, um dann doch wieder enttäuscht und frustriert alleine zurückbleiben. Man kann nicht mit einem anderen Menschen eine Lücke füllen. Man ist tatsächlich selbst für sein Glück zuständig. Und ich bin dankbar dafür, dass es mir leicht fällt alleine zu sein. Es nimmt enorm viel Druck von einem, wenn man nicht ständig auf der Suche nach Mr. Right ist. Und vielleicht, stolpert mir irgendwann doch mal überraschend ein netter Kerl vor die Füße. Bis dahin mache ich es mir halt alleine auf dem Sofa gemütlich. ;-) Wobei, da macht sich ja der Hund breit. 



2. Welches ist dein liebstes Gedicht? Ein bisschen Poesie schadet ja nie…  

Da muss ich leider passen. Ich kenne kaum Gedichte und deswegen gibt es auch für mich kein Lieblingsgedicht. 




3. Was war dein schönstes Erlebnis in diesem Jahr? 

Achherrje, mit dieser Frage erwischt man mich zur Zeit echt auf dem falschen Fuß. Bisher gab es da für mich kein herausragendes Erlebnis - glaube ich. Es gab ein paar gute Momente, die eigentlich total unspektakulär waren, aber ein gutes Gefühl hinterlassen haben. Aber DAS schönste Erlebnis kann ich dieses Jahr leider nicht benennen. Noch ist das Jahr ja nicht zu Ende, vielleicht kommt es noch, das schönste Erlebnis! Das werdet ihr dann in meinem persönlichen Jahresrückblick erfahren. 




4. Was hat dir an den 5 Fragen am Fünften besonders gefallen?

Mir hat besonders gefallen, dass es Fragen waren, die man sich in den normalen Gesprächen gar nicht stellt. Klar, mit guten Freunden redet man schon sehr offen und ehrlich, aber so gezielte Fragen, bei denen man wirklich mal über sich nachdenken muss, sich selbstreflektieren kann, kommen doch eher nicht. Das mochte ich an diesen Fragen, die auch meist sehr viel tiefer gingen und nicht nur an der Oberfläche kratzen. 




5. Worauf freust du dich in 2020? Gibt es jetzt schon etwas, auf das du dich im neuen Jahr ganz besonders freut?

Anders als bei Nic ist es nicht mein 50. Geburtstag, der ja bei mir auch ansteht. *lach* Nicht, weil ich Angst davor hätte oder ein Problem damit habe. Nein, mein Problem ist eher, dass ich nicht weiß, wie ich ihn verbringen möchte. Das was ich gerne machen möchte, ist weder zeitlich noch finanziell drin. Aber das ist ja hier nicht das Thema, die Frage war, auf was freue ich mich besonders. Ehrlich? Ich weiß es nicht! Es gibt weder große Pläne noch große Ereignisse, die ich auf der Liste habe. Das Jahr ist quasi ein unbeschriebenes Blatt. Es wäre schon großartig, wenn 2020 besser als 2019 werden würde. Beruflich und privat! Nur ein bisschen reicht schon! 

Das wars mit den Fünf Fragen! Es war mir eine Ehre mitzumachen! :-)

Dienstag, 5. November 2019

Fünf Fragen am Fünften No. 23

Hier sind sie wieder, meine Antworten auf die Fragen von Nic. Untermalt mit Herbstfotos!

1. Was hast du in letzter Zeit gebraucht gekauft? Flohmarkt, Second Hand und Vintage Kram...ist das ein Thema für dich?

Ich muss gestehen, die letzten Dinge, die ich gebraucht gekauft habe, waren Klamotten für das Lieblingskind, als es noch viel kleiner war. Nicht, dass ich was gegen gebrauchte Dinge habe, ganz im Gegenteil, aber ich schaue mir die Sachen gerne an, bevor ich sie mir kaufe und dazu müsste es auch die geeigneten Läden geben. Es gibt sicherlich einen Flohmarkt in der nicht ganz so großen Stadt und auch bestimmt einen Second Hand Laden, aber dann ist ja wieder das Problem mit der Logistik. Ich muss extra dafür mit dem Auto in die Stadt und dann kommt die nervige Parkplatzsuche mit Parkkosten, das ist mir echt zu umständlich. Somit bleibt mir eigentlich nur noch das Upcycling, was halt so möglich ist ohne große Handwerkskenntnisse und mit wenig vorhandenem Werkzeug.



2. Welches Gericht würdest du am Liebsten jeden Tag essen? Gibt es etwas, dass du ständig und immer wieder essen kannst, ohne, dass es dir jemals zum Hals heraushängen würde?

Ich glaube nicht, dass es so ein Gericht gibt. Ich mag es gerne abwechslungsreich und versuche auch immer wieder neue Rezepte einzubauen. Natürlich haben wir einige Gerichte, die wir regelmäßig machen, aber nur deswegen, weil sie uns beiden gut schmecken und sie gut in den Alltag passen. Es gibt immer mal wieder Phasen, da esse ich dies oder das öfters als sonst, aber gezielt an einem Gericht kann ich das nicht festmachen.



3. Ist irgendwann mal deine schlimmste Befürchtung eingetreten. Oder blieben die meisten nur ein Kopfkino.

Ich bin ein Kopfkino Meister - ganz schlimm! Und so richtig kann ich das auch immer noch nicht abstellen, obwohl es schon viel besser geworden ist. Die meisten Kopfkino-Katastrophen treffen glücklicherweise nicht ein. Eine aber schon! Ich hatte früher immer Angst, irgendwann mal ohne meinen geliebten Partner dazu stehen. Alleinerziehend zu sein - mein persönlicher Kopfkino-Albtraum. Wobei ich zugeben musste, dass ich da eher einen schlimmen Autounfall, Flugzeugabsturz, tödliche Krankheit oder sowas im Kopf hatte. Verlassen zu werden, kam im Kino nicht vor. Aber genau das ist dann passiert. Und nun bin ich schon über 7 1/2 Jahre in meiner schlimmsten Kinovorstellung festgetackert. Aber man gewöhnt sich dran und der Albtraum verliert mit der Zeit seinen Alb!

Achso, noch was ist eingetreten. Meine schlimmste Horrorvorstellung aller Geburten war ein Kaiserschnitt mit PDA! Dreimal dürft ihr raten....genau! War zwar doof, aber letztendlich kein Horror!



4. Würdest du gerne in einem anderen Land leben? Denkt ihr manchmal übers Auswandern nach?

Nicht wirklich! Natürlich kam uns bei beiden Neuseelandurlauben schon mal der Gedanke für eine Weile in diesem Land zu leben. Aber das war nur ein kurzer Moment. Vielleicht mal irgendwann für eine Zeit lang am Meer zu leben, wäre schön, allerdings kommt das für die nächsten Jahre überhaupt nicht in Frage. Das ginge wohl erst, wenn ich in Rente bin, denn jobtechnisch wird es für mich schwer am Meer. Aber wer weiß, was das Leben noch mit einem vor hat....

5. Welches Musikinstrument würdest du gerne spielen? Oder anders gefragt, welches spielst du?

Früher als ich noch in der Grundschule war, habe ich natürlich Blockflöte gelernt. Ich hegte auch mal den Wunsch in der dort angebotenen Mandolinengruppe zu spielen. Das wiederum durfte ich nicht! Warum auch immer, weiß ich bis heute nicht. Aber auf meinen geäusserten Wunsch, dass ich da gerne mitmachen würde, kam ein klares "Nein". Also wünschte ich mir eine Orgel....heute sagt man Keyboard dazu. Die bekam ich auch zu Weihnachten - allerdings ohne Unterricht bei einem Lehrer. Ich brachte mir zwar das eine oder andere selbst bei und sicherlich auch nicht ganz talentfrei, aber wirklich weit kommt man da beim Learning by doing nicht. Also verlief das auch im Sande. Danach fragte ich nicht wieder und fand mit 14/15 meine große Leidenschaft im Basketball.
Als das Lieblingskind den Wunsch äusserte Geige zu lernen, war natürlich klar, dass wir ihr das ermöglichen würden. Und so ein ganz klein wenig, beneide ich das Kind dafür, dass es so etwas Großartiges lernen kann.
Vielleicht nehme ich das irgendwann auch nochmal in Angriff. Aber ein Instrument lernen, ist teuer und man braucht auch die Zeit zum Üben. Also auch ein Vorhaben, dass ich auf sehr viel später schieben muss. Die Frage, welches Instrument, ist nicht so leicht zu beantworten. Geige ist toll, aber eben auch sau schwer und es dauert doch lange, bis es nicht mehr so in den Ohren quietscht. Cello ist toll, aber sicherlich nicht viel leichter als Geige. Man kann aber sitzen, das hat Vorteile und es quietscht nicht so in den Ohren. Klavier fände ich auch super, allerdings braucht man viel Platz und ich bezweifel, ob ich es noch schaffen würde beide Hände plus Füße zu koordinieren. Dafür hört es sich schnell gut an. Achja, das wäre doch toll....ich am Klavier oder am Cello und das Lieblingskind spielt Geige dazu. Wie war das mit dem Kopfkino?.....



Samstag, 5. Oktober 2019

Fünf Fragen am Fünften No. 22

Und nun wie im vorherigen Post von heute versprochen, hier die 5 Fragen am Fünften, gestellt von Nic !

1. Bist du gut im Small Talk?

Ohja, ich bin quasi die Königin des Small Talks. Nur leider bin ich so geschwätzig und auch sehr offenherzig, also bleibt es meist gar nicht beim Small Talk. *lach* Und bei vielen Menschen treffe ich da wohl einen Nerv, sich auch mir zu öffnen. Nicht immer und bei jedem, aber ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man viel von sich erzählt und dabei auch tiefer als Small Talk geht, erfährt man auch mehr vom Gegenüber. Aber natürlich kenne ich auch den normalen Small Talk, der seinen Namen wirklich verdient. Passiert z.B. oft genug auf langen Hunderunden mit anderen Hundebesitzern. Da werden schnell ein paar Hundegeschichten ausgetauscht, bevor jeder wieder seine Wege geht. :-)



2. Kannst du Kaugummiblasen machen?

Ja, kann ich. Mit dem richtigen Kaugummi auch recht gut. Aber da ich selten bis nie Kaugummi kaue, kommt das so gut wie nicht mehr vor. :-) Vielleicht bin ich auch einfach diesem Kaugummiblasenalter entwachsen.



3. Welche Mahlzeiten am Tag magst du am Liebsten?

Ich bin weder der Frühstückstyp noch vertrage ich schweres Essen am Abend. Also bin ich wohl der Mittagstyp. Wobei ich so einen Snack auch nicht verschmähe. Aber ich brauche unbedingt ein festes, richtiges Essen am Mittag, sonst schiebe ich den ganzen restlichen Tag unkontrolliert blödes Zeugs in mich rein. Natürlich geht das zur Zeit so, weil ich ja nur Halbtags arbeite. Wenn ich irgendwann wieder Ganztags ran muss und wir auf der Arbeit keine gescheite Kantine haben, zu der ich nicht schon alleine einen 10 min. Laufweg habe, womit meine Pause ja schon zu einem Drittel aufgebraucht wäre, weiß ich auch noch nicht, wie ich das dann mache. Aber soweit ist es ja noch nicht. Das wird sich dann zeigen. Bis dahin bleibe ich bei der Hauptmahlzeit Mittags und damit geht es mir prima.



4. Schläfst du manchmal beim Fernsehen ein?

Das kann ich erstmal mit einem klaren Nein beantworten. Aber es gibt da Ausnahmen! Abends mache ich grundsätzlich das Fernsehen aus, wenn ich merke, dass mir die Augen zu fallen und gehe ins Bett. Mein eigentliches Einschlafritual ist nämlich das Lesen. Ich brauche immer noch mal wenigstens 1-2 Seiten aus meinem aktuellen Buch bevor ich das Licht lösche und schlafen. Einen Fernseher im Schlafzimmer habe ich nicht.
Die einzige Ausnahme mache ich, wenn mich ein Mittagstief überkommt und ich gerade auf der Couch liege. Bei Shopping Queen oder noch besser während der Tour de France Übertragung kann man wunderbar ein Power Napping einlegen. ;-) Kann ich nur empfehlen! Danach fühlt man sich wie neu!



5. Was ist dein persönliches Schönheitsgeheimnis?

Öhm, ja, für eine Alleinerziehende in den Wechseljahren, die sich oft genug so durch den Alltag kämpft, treten solche Dinge ziemlich in den Hintergrund. Aber ich habe gerade letztens gemerkt, das 3 Wochen Urlaub am Stück mit ausreichendem Schlaf und keinerlei kleinen oder großen Katastrophen durchaus die Falten ein wenig glatter zieht und man frischer aussieht. Leider, leider hält dieser Zustand nicht wirklich lange an.
Mit Cremchen und anderen Mittelchen kann ich nicht dienen, dafür gebe ich so gut wie kein Geld aus. Ansonsten hilft sicherlich auch eine gesunde Ernährung und viel Bewegung! Wenn ich eine tolle Joggingrunde bei gutem Laufwetter hinter mir habe und nach der Dusche in den Spiegel schaue, sehe ich kurzfristig auch besser aus. Die Haut ist rosiger, die Falten nicht ganz so tief. Frische Luft kann ich vielleicht noch empfehlen. Vielleicht sieht man nicht jünger aus, aber es macht einen fitter und stärkt die Abwehrkräfte. Einen langen Spaziergang kann den Kopf freimachen und das wirkt sich auch positiv auf einen aus. Ich persönlich glaube auch, dass das Gesicht die Seele wiederspiegelt. Wenn es einem innerlich nicht gut geht, sieht man das auch im Spiegel. Und dann helfen auch keine Cremchen, Pillen oder sonst was.



Das waren sie nun, die Fragen. Untermalt mit der wunderbaren Miss Sophie! :-) Mit der ich jetzt auch dringend mal raus muss, um sie das erste Mal am Tag auszukippen.

Heute steht auch nicht mehr viel auf dem Programm, erstmal müssen wir den gestrigen Tag verdauen. Das klappt am Besten auf dem Sofa mit viel Tee, einer Decke bzw. zwei Decken und ganz viel Serien. ;-) Die Hunderunde laufe ich heute nachmittag wahrscheinlich mit meiner Freundin und ihrem Ella-Hund. Hoffentlich ohne Regen!

Donnerstag, 5. September 2019

Fünf Fragen am Fünften No. 21

Da will ich mal schnell die fünf Fragen am Fünften von Nic beantworten, bevor ich zum nächsten Termin husche. Es ist gerade alles zeitlich etwas straff. :-)


1. Wofür bist du dir zu schade?

Ich glaube, da gibt es 2 Dinge, die ich gerade in den letzten Jahren für mich so herausgefiltert habe. Einmal umgebe ich mich soweit möglich nur noch mit Menschen, die mir gut tun. Natürlich ist es nicht immer machbar die anderen komplett auszublenden. Aber mittlerweile distanziere ich mich ganz klar von ihnen, beschränke den Kontakt nur auf das Nötigste und lass mich erst gar nicht mehr auf irgendwelche Konflikte ein. Dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade! Und es bringt auch nix. Wenn man zu einem Menschen null Draht hat, man sich ständig ärgert oder die Wahrnehmungen so unterschiedlich sind, dann macht das halt alles auch keinen Sinn!

Die andere Sache ist, ich sags mal so als Singlefrau bekommt man im Laufe der Zeit einige Angebote von verheirateten Männern. Man möchte das männliche Ego gestreichelt bekommen, eine Affäre pflegen, weil man ja angeblich in der Ehe nur noch nebeneinanderher lebt oder halt einfach nur so zum Flirten. Sorry, liebe Männer, dafür bin ich mir zu schade! Aber sowas von! Und nicht nur das, ich weiß, wie es sich anfühlt auf der anderen Seite zu stehen. Für dieses Gefühl möchte ich nicht der Auslöser sein. Da lehne ich dankend ab. Und überhaupt, was habe ich davon? Während der Mann seinen sicheren Hafen behält UND noch einen Bonus wie mich dazubekommt, bleibe ich doch irgendwie auf der Strecke. Das soll jetzt keine Wertung sein, jeder soll und darf so leben, wie er glücklich ist, aber bitte eben nicht auf Kosten von anderen Menschen.



2. Was isst du, wenn du frustriert bist?

Am Liebsten Schokolade oder Chips, da wir diese Dinge aber wenn überhaupt nur an exakt einem bzw. max. zwei Tagen in der Woche (nämlich nach dem Wocheneinkauf am Freitag) zu Hause haben, komme ich zum Glück nicht so oft dazu sowas in mich hineinzustopfen. Wenn ich arg frustriert oder traurig bin, verschliesst sich dann aber mein Magen und ich bekomme kaum noch was runter. Nach der Trennung kostete mich das 7 kg in 3 Wochen. So eine Diät kann ich aber niemanden empfehlen. ;-)

3. Wann bist du das letzte Mal in einem Vergnügungspark gewesen?

Oweih, das muss irgendwann vor 8 bis 12 Jahren gewesen sein. Damals noch als Familie. Mir wird leider mittlerweile übel in diesen Fahrgeschäften und seitdem ich immer mal wieder mit Schwindel Probleme hatte, traue ich mich da gar nicht mehr rein. Und ehrlich, ich vermisse es auch nicht.



4. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?

Puh, ich bin kaum in Kneipen unterwegs und wenn, dann muss ich ja immer selbst fahren, von daher ist die Auswahl begrenzt. Im Sommer trinke ich ein alkoholfreies Radler oder sowas in der Art oder Wasser. Im Winter auch gerne mal einen Tee. Aber ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal im Winter überhaupt in einer Kneipe war. *lach*


5. In welcher Kleidung fühlst du dich am Wohlsten?

Also ein bekannter Designer, würde jetzt sagen, dass ich die Kontrolle über mein Leben verloren habe. *lach* Ich fühle mich zu Hause nämlich am Wohlsten in der Joggerhose. Ich könnte die auch draußen tragen, zu jeder Tag und Nachtzeit, aber so out of Control bin ich dann doch nicht. Also, ziehe ich draußen brav meine Jeans und meist ein Shirt dazu an, aber sobald ich zu Hause oder im Garten bin, zack, hüpfe ich in die Gammelhose rein. Ich finde es gibt nichts Unbequemeres als auf dem Sofa mit Jeans rumzulümmeln. Im Großen und Ganzen ist mein Kleidungsstil recht sportlich leger mit einem Hauch vom aktuellen Trend. Noch kann ich mir den ja beim Töchterchen abschauen und entscheiden, was ich davon auch für mich als tragbar empfinde. Sneakers, Shirt, Jeans - viel schicker wird es hier selten. Ich probiere das mit dem schick und so ja immer mal wieder, aber so mit Hund im Feld ist das weniger praktisch. Und ich mag mich auch nicht 5x am Tag umziehen, denn spätestens beim Hundespaziergang müssen die Klamotten bequem und unempfindlich gegen Dreck sein. Mir graut es übrigens schon jetzt davor, wenn ich an den Abiball des Töchterchens denke. Vielleicht sollte ich bald schon mal anfangen nach einem Kleid zu suchen. Vielleicht finde ich dann bis in 3 1/2 Jahren was. *grmpf* Und ich bin auch ganz froh, dass in meinem Umkreis keiner mehr heiratet. Ich müsste wohl tatsächlich in Jogginghose Jeans gehen. ;-)

Und damit sind die Fragen beantwortet! Mir hat es wieder sehr viel Spaß gemacht! Bis zum nächsten Mal!

Montag, 5. August 2019

Fünf Fragen am Fünften No. 20

Schon wieder ein Monat vorbei und Nic  stellt neue Fragen. Heute meine Antworten untermalt mit Blumen- und Schmetterlingsfotos, die noch im Archiv auf Veröffentlichung warten.




1. Wie oft beginnst du einen Satz mit "Als ich so alt war wie du...."?

Das weiß ich gar nicht so genau. Sicherlich das eine oder andere Mal bewusst und auch unbewusst. Aber ich glaube eher selten mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern meist einfach als Information oder als Einleitung zu einem Jugendschwank aus meiner Teeniezeit. Ganz selten kommt das als Moralpredigt. Macht ja keinen Sinn irgendwie. Natürlich war früher vieles anders, manches besser, anderes schlechter. Die Kids heute wachsen in einer ganz anderen Zeit auf und müssen in dieser mit allen Vor- und Nachteilen genauso klar kommen, wie wir damals. Punkt! Wie soll man das werten? Kann man gar nicht! Ich finde die Kids auch nicht so schlecht, wie sie oft dargestellt werden. Sie haben mit ganz anderen Problemen heute zu kämpfen. Probleme, bei denen ich froh bin, dass wir sie damals nicht hatten. Die Gesellschaft hat sich generell verändert und das nicht zum Positiven. Dafür können die Kids aber nix.




2. Was war deine größte Dummheit?

Ich muss gestehen, ich war ein ziemlich langweiliger und braver Teenie. Ich habe nicht geraucht und war nie betrunken. Also gibt es in dieser Zeit keine Dummheiten zu vermelden. Höchstens vielleicht das ich mein Abi nicht gemacht habe. Ich bin in der 9. auf die Realschule gewechselt. Heute würde ich das nie mehr so machen. Damals war es halt so. Und mein Leben wäre sicherlich anders verlaufen, wenn ich Abi gemacht hätte. Ob es dann besser wäre? Keine Ahnung! Anders, aber ich glaube nicht, dass es besser wäre. Da aus mir ja trotzdem was geworden ist und ich erstmals mit dem Status Alleinerziehend finanzielle Sorgen habe, war es wohl keine Dummheit. Eine Entscheidung mit Konsequenzen ja, aber Dummheit...nein!

Ansonsten fällt mir tatsächlich nichts ein...ausser vielleicht der Hausbau. Oder vielmehr, dass ich trotz Skepsis und null Lust auf so einen finanziellen Klotz am Bein eingewilligt habe. Letztendlich war das der reine Wahnsinn. Da wurde Unmengen Geld reingebuttert, ich habe neben Arbeit, Kleinkind noch unglaublich viel an Eigenleistung reingesteckt. In den Garten viel Herzblut, Schweiß und Tränen fließen lassen.
Mit dem Entschluss das Haus zu bauen, ging auch meiner Meinung nach das Private nach und nach den Bach runter. Natürlich weiß niemand, ob es auch ohne Haus dazu gekommen wäre. Wahrscheinlich schon, aber ohne hätte ich weniger graue Haare in dem Scheidungskrieg bekommen!
Finanziell war es eine totale Katastrophe, arbeitstechnisch auch, denn wir waren gerade mal knapp 4 Jahre im Haus, als dem Herrn einfiel, dass das doch so nicht das Leben ist, was er sich vorstellt. Tja! Nochmal ca. 2 Jahre habe ich so viel Ärger damit gehabt, dass ich unsäglich froh war, als ich das hinter mir hatte. Wenigstens sind wir finanziell mit einem blauen Auge davon gekommen . Immerhin!
Ja, wenn ich jetzt so darüber schreibe und diesbezüglich wieder negative Emotionen hochkommen, würde ich sagen, dass war meine größte Dummheit! Totaler Blödsinn!


3. Kommst du immer zu früh, zu spät oder genau rechtzeitig?

Ich bin die Fraktion überpünktlich, mittlerweile mit Teenie unter sehr erschwerten Bedingungen, d.h. zu früh schaffe ich es nicht mehr, aber da ich es wirklich überhaupt nicht leiden kann, wenn ich auf jemanden warten muss, versuche ich es mit Punktlandungen. Klappt auch fast immer. Es sei denn, der Spiegelkontrollblick des Teenies dauert zu lange. :-)

4. Mit wem verbringst du am Liebsten einen freien Tag?

Das kommt ganz darauf an. Ich bin ja so gut wie nie alleine, deswegen bin ich ehrlich gesagt mal froh, wenn ich die Bude ganz für mich alleine habe. Ich kann mich ganz gut selbst aushalten und muss dann auch nicht dauernd großartige Beschäftigung haben. Der Hund ist ja eh immer hier, notfalls quatsch ich halt den voll. *lach*

Ob ich in ein paar Jahren dann noch so denke? Irgendwann werde ich sehr, sehr viel mehr Zeit alleine verbringen als jetzt. Vielleicht beantworte ich diese Frage später ganz anders. Wer weiß?



5. Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

Keins! Bisher hat mich noch kein Fest wirklich umgehauen. Ich mag eher die kleinen, spontanen Zusammentreffen auf denen sich die Stimmung von jetzt auf gleich großartig entwickelt. So wie mit unseren ehemaligen Nachbarn, bei der Gartenarbeit über den Zaun gerufen und schwupps saßen wir mit einer Flasche Sekt auf der Nachbarstreppe und hatten riesigen Spaß.
Auf Ostern das Zusammentreffen mit den Hundefreundinnen samt Hunden. Herrlich wars!
Die Weinverköstigung auf dem Geburtstag meiner Freundin. Die eine oder andere Salsaparty vielleicht. Ich mag es einfach nicht, wenn es zu viele Menschen sind. Ich fühle mich dann schnell überfordert!
Hier werden aber auch irgendwie wenig Partys gefeiert. Ich selbst habe in meinem Leben nur wenige Partys ausgerichtet. Und wenn alles nur im kleinen Kreis. Also hier eher keine Partymaus! :-)




Das wars und ich freue mich schon wieder auf die nächsten Fragen! :-)

Freitag, 5. Juli 2019

Fünf Fragen am Fünften No. 19

Ja, ich lebe noch, aber irgendwie war die letzte Woche bevor ich in den Urlaub starten konnte, sehr voll. Zeitlich voll und im Kopf voll! Aber nun vermelde ich, ich habe Urlaub! Yeah! 3 Wochen und 1 Tag! Und so passt es sehr gut, dass heute der 5. ist, denn heute morgen habe ich den Kopf wieder frei für 5 Fragen am Fünften von Nic.


1. Bestellst du im Restaurant immer das Gleiche?

Ich muss gestehen, ich gehe selten essen, aus verschiedenen Gründen. Wenn ich mal essen gehe, habe ich natürlich Vorlieben und Dinge, die ich gar nicht essen würde, weil ich sie einfach nicht mag. Meist suche ich mir das Essen nach der Portion aus, weil mir die normalen Portionen oft viel zu groß sind. Es wird also eher eine Kleinigkeit als ein 4-Gänge-Menü sein. Nachtisch bestelle ich nie, passt nicht mehr rein. Ansonsten mag ich ja eher die leichte Küche, im Urlaub an der See wage ich mich auch mal an Fisch und Pizza und Co. gehen eh immer. So riesig experimentierfreudig bin ich nicht, aber ich habe früher, als ich noch in anderen Ländern Urlaub gemacht habe, am Liebsten die landestypische Küche ausprobiert. Schnitzel und Co. sind eh nicht so meins!


2. Genierst du dich dafür, dass du bestimmte TV-Formate schaust?

Nein, ich stehe dazu, dass ich Serien wie Bergdoktor, Bergretter oder Traumschiff schaue. Warum auch nicht? Allerdings ist bei anderen Sachen mein Anspruch tatsächlich in letzter Zeit gestiegen. Ich muss gestehen, dass ich mit vielen hochgejubelten Serien so überhaupt nichts anfangen kann. Ich suche sehr lange, bis ich eine gefunden habe, die mich auch fesselt. Ich schaue das, was mir gefällt! Und da ist es mir wirklich egal, was andere darüber denken. Ich steh dazu!



3. Wann hast du zuletzt deine Frisur verändert?

Vor ein paar Jahren habe ich sie von Pagenschnitt auf lang wachsen lassen. Seitdem trage ich sie so. Wie lange, weiß ich noch nicht, im Moment finde ich sie so okay. Ich hatte aber auch schon ganz kurze Haare (brauch ich nicht mehr, steht mir leider nicht so gut, fände ich aber eigentlich super), den besagten Pagen-Schnitt (mag ich sehr gerne, sehr pflegeleicht, aber man muss so oft zum Friseur und man kann keinen Zopf machen) und ganz, ganz früher hatte ich so eine ganz fürchterliche Dauerwelle (würde ich nie, nie, nie wieder machen, aber damals war das halt so....:-) ).

4. Wann hast du das letzte Mal einen Sonnenaufgang beobachtet?

In 2010 in Neuseeland, da standen wir mit dem Wohnmobil auf einer Anhöhe direkt oberhalb des Meeres und mein damaliger Mann hat mich geweckt, damit ich es mal schaffe einen Sonnenaufgang zu fotografieren. Ich bin rausgesprungen, habe Kamera und Stativ gepackt und bin zum Strand gelaufen. Als ich da ankam, waren so viele Wolken, dass nix aus dem schönem Sonnenaufgang wurde. Aber ich hab sie aufgehen sehen. Immerhin, das zählt, oder?
Ansonsten ist mir mein Schlaf heilig. Im Winter wäre es mir morgens noch viel zu kalt und im Sommer ist mir das alles viel zu früh. Also beschränke ich mich auf Sonnenuntergänge. :-)




5. Welches Kunstwerk hat dich stark beeindruckt?

Bei dieser Frage muss ich passen! Ich beschäftige mich wenig bis gar nicht mit Kunst. Also kann mich da wenig beeindrucken. Ich bin wohl das, was man ein Kunstbanause nennt. *lach*




Das waren die Fragen am Fünften! So grün wie auf den Fotos sieht es hier schon seit letzter Woche nicht mehr aus, weil es schlichtweg nicht mehr regnet. Seit Wochen nur ein paar Tropfen, die aber sofort verdunsten! Auch ein Grund, warum ich wenig Zeit für den Blog hatte, ich musste die Pflanzen im Garten am Leben erhalten. :-)

Mittwoch, 5. Juni 2019

Fünf Fragen am Fünften No. 18

Heute ist es wieder soweit, die 5 Fragen von Nic warten auf mich. Dazu ein paar Urlaubsfotos durcheinander gewürfelt aus vergangenen Urlauben. Die Fragen sind ja schon so etwas wie eine Urlaubs-Edition. :-)



1. Wo bist du am Liebsten?

Da gibt es von mir zwei Antworten. Am Allerliebsten bin ich am Meer! Ich bin ein echter Meer-Fan, irgendwie ist ein Urlaub ohne Meer nur ein halber Urlaub. Ja, es kann auch in den Bergen schön sein. Ganz bestimmt, aber ich brauche die Weite, den Strand und die Salzluft. Eigentlich reicht das schon, um glücklich zu sein.
Ansonsten bin ich auch sehr gerne in meinem Garten. Unter dem Baum im Schatten auf der Liege mit einem guten Buch. Natürlich nur bei gutem Wetter. Bei schlechtem dann lieber doch in unserer kuscheligen Wohnung.
Ich fahre gerne in den Urlaub, aber ich komme auch gerne nach Hause zurück. Ein Nomade war ich noch nie, ich bin da wohl eher der sesshafte Typ.



2. Was muss für dich unbedingt mit in jeden Urlaub?

Zur Zeit natürlich Töchterchen und Hund. Ohne geht es nicht und die beiden würden mich wohl auch nicht alleine fahren lassen.
Darüber hinaus brauche ich meine Kamera und meinen Ebook-Reader. Beides ein unbedingtes Muss. Ich träume manchmal, ich wäre im Urlaub und hätte die Kamera vergessen. Ein absoluter Horror. Auch wenn unsere Urlaube zur Zeit nicht ganz so fotografisch anspruchsvoll sind - fotografiert wird trotzdem und wenn auch nur zur Dokumentation.
Meinen EBook-Reader benötige ich, weil ich nicht einschlafen kann ohne mindestens 2-3 Seiten in einem Buch zu lesen.



3. Welches ist dein liebstes Essen im Sommer?

Ein echtes Lieblingsessen gibt es nicht. Ich mag gerade im Sommer leichte mediterrane Küche, Salate oder Gegrilltes. Und am Liebsten habe ich es, wenn ich es nicht selbst kochen muss. Leider, leider kommt das momentan so gut wie nie vor. Essen gehen können wir uns nur bedingt leisten und das Töchterchen verweigert das Kochen noch komplett. Eher hungert sie...ist also auch keine Option. Ich hoffe aber noch, dass sie diese Kochverweigerung irgendwann ablegt.


4. Bist du eher Team brütende Hitze oder lieber Team nordeuropäisch kühl? 

Da ich mittlerweile sehr hitze-empfindlich bin....muss am Alter liegen...bevorzuge ich moderate Wärme, aber bitte ohne Regen. Ist leider ja an der Ost- oder Nordsee so eine Sache mit der Wärme und dem ohne Regen, aber zur Zeit ist mir das tatsächlich lieber als brütende Hitze. Die lähmt mich komplett.




5. Wie kannst du im Urlaub am Besten relaxen?

Das ist für mich nicht so eindeutig zu beantworten, es gibt da ja bei uns 2 Zeitalter. Im früheren Leben war der perfekte Urlaub eine Mischung aus Entspannung, das Land erkunden, ein wenig Kultur, Lesen und auch mal Stunden am Meer liegen. Aber auch unsere Neuseeland-Urlaube mit dem Wohnmobil, in denen wir jeden Tag woanders waren, würde ich als perfekt bezeichnen, wenn auch viel anstrengender.
Heute im jetzigen Leben alleinerziehend mit Tochter und Hund brauche ich wirklich sehr wenig, um zu relaxen. Sonne, moderate Wärme, Meer, Sand, einen Strandkorb am Hundestrand und sonst eigentlich nix. Lesen kann ich da eh nicht, weil immer so viel los ist zum Schauen. Hundestrand ist besser als jede Fernsehshow. Am Anfang hatte ich mit dieser Art Urlaub zu machen meine Mühe, merkte aber auch, dass mich Ausflüge (auf die weder Hund noch Töchterchen Lust haben) eher stressen, fühlte mich trotzdem irgendwie gehetzt, weil ich dachte, wir müssten doch mal was anschauen. Nix müssen wir! Blödsinn! Wir sind jetzt glücklich damit eine Woche lang unsere Runden von der Ferienwohnung zum Hundestrand, an der Strandpromenade entlang und wieder zurück zur Ferienwohnung zu drehen. Einen Alibi Ausflug bauen wir aber trotzdem irgendwie ein. Ich habe meinen Frieden mit unserem Dahme Urlaub geschlossen. Und was gibt es Entspannteres als ein glücklicher Teenie und ein glückseliger Hund?


Sonntag, 5. Mai 2019

Fünf Fragen am Fünften No. 17

Heute ist es wieder soweit. Nic von luziapimpinella hat Fünf Fragen gestellt. Ich versuche mal im Archiv passende Fotos zu den einzelnen Fragen zu finden, das können auch durchaus schon recht alte sein. :-) Und sie haben vielleicht noch einen komischen Rahmen drum, weil früher hatte ich so einen Rahmenwahn.


1. Wie duftet dein Parfum

Meine Lieblingsdüfte haben eigentlich alle eins gemeinsam, sie duften leicht bis mittel süß, aber nicht mehr ganz so schwer wie ganz viel früher. Es darf schon leichter sein, aber eine süße Note haben sie alle. Ich versuche auch immer mal wieder etwas zu finden, das mehr zitronig und frischer riecht, aber dann mag ich sie an mir selbst meist gar nicht. Dazu kommt, dass ich heute viel zu geizig bin 80 Euro für sowas auszugeben. Das ist es mir nicht mehr wert und es gibt durchaus auch angenehme Düfte im mittleren Preissektor. Ich kaufe auch nur noch kleine Größen, denn mein Verbrauch ist nicht so hoch, so dass sie schon länger halten. Ich hätte gerne mal wieder so einen richtigen Kracherduft, leider konnte ich den für mich in der gesamten Parfumabteilung im mittleren Preissektor noch nicht finden. Aber ich gebe nicht auf. :-)


2. Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?

Puh, das ist schwierig. Ich denke, da gab es viele, gerade in der schlimmen Zeit nach der Trennung und des Hausverkaufs. Ich kann das also nicht an einem einzigen Rat festhalten, ich musste so vieles in dieser Zeit ändern, loslassen, überdenken, aushalten und Pläne begraben, das hat mich nachhaltig über die Jahre hinweg verändert.
Ich bin ein Planer, ein Perfektionist, reagiere durchaus gerne mal schnell emotional und hasse es, fremdbestimmt zu sein. Deswegen war es für mich schwer plötzlich nicht mehr den Weg zu kennen und kein Ziel mehr zu haben. Mein Lebensplan war ja zerstört und vor mir lag nur noch Ungewissheit!

Ich glaube, die wichtigsten Ratschläge oder Erkenntnisse aus dieser Zeit sind, nicht mehr zu Planen, denn das Leben folgt keinem Plan. Es nutzt dir nichts einen oder mehrere Pläne zu haben, denn es kann sehr gut sein, dass morgen schon alles hinfällig ist. Perfektionismus ist nicht angebracht im Leben einer Alleinerziehenden. Perfekt zu sein, ist sau anstrengend, etwas für das die Kraft dann nicht mehr ansatzweise reicht, also habe ich es, so gut es mir möglich ist, abgestellt. Und ehrlich, so lebt es sich sehr viel besser. Mehr Gelassenheit hilft ungemein. Es gibt Dinge, die kann man nicht ändern, man kann sie nur hinnehmen, aushalten oder deine Einstellung dazu ändern. Klappt leider immer noch nicht so gut und oft genug rege ich mich wieder über Dinge auf, die halt nun mal so sind und sich auch nicht ändern werden, aber ich arbeite daran und es wird stetig besser. Und einer der für mich wichtigste Punkt "Fokussiere dich auf das, was wirklich wichtig ist!" Das war aber auch der schwerste Punkt für mich, denn ich musste erst einmal herausfinden, was wichtig für mich ist. Natürlich meine Tochter und auch unsere Fellnase, aber was will ich für mich? Ich glaube, heute weiß ich das und am Anfang des Jahres, habe ich da den letzten Schritt vollzogen, seitdem geht es mir sehr viel besser. 



3. Telefonierst du gerne?

Ich kommunziere ja gerne, ich brauche das quasi zum Überleben. Früher saß ich mit dem Telefon stundenlang im Flur, weil die Schnur ja nicht bis in mein Zimmer reichte, aber ich schrieb auch seitenweise Briefe an Brieffreunde. Und das blieb auch eigentlich bis heute so. Es hat sich natürlich verändert, ich telefoniere weniger, dafür schreibe ich mehr am Smartphone. Aber ich bin und bleibe eine Quasselstrippe, die den Austausch mit anderen Menschen braucht, ob per Telefon, persönlich oder über das Smartphone!




4. Machst du leichte Versprechungen?

Nein, auf keinen Fall! Es gibt heute viel zu viele Menschen, die labern nur rum, aber in der Umsetzung scheitert es dann. Ich mag es auch gar nicht, wenn jemand so Dinge daher sagt wie "Wir müssen unbedingt mal einen Kaffee trinken" oder "Ich melde mich auf alle Fälle!" und man weiß eigentlich schon im Voraus dieser jemand wird sich weder melden noch zeitnah mit dir einen Kaffee trinken gehen. Eigentlich kann sich dieser jemand den Spruch auch sparen. Und weil ich das überhaupt nicht leiden kann, halte ich selbst einfach meine Klappe. Wenn ich ein Versprechen, eine Ankündigung mache, dann halte ich mich auch daran. Und deswegen kommt das so selten vor. Gerade im Moment kann ich oft zeitlich nicht gut planen, deswegen bin ich auch mit Verabredungen sehr vorsichtig. Aber wenn ich zusage oder etwas verspreche, dann kann man sich auch sicher sein, ich halte es ein.

5. Was ist dein Lieblingsdessert?

Da ich sehr gut auf Dessert verzichten kann, ist das für mich schwierig zu beantworten. Bei uns gibt es so gut wie kein Dessert nach dem Essen. Natürlich zu besonderen Anlässen wie Weihnachten oder Geburtstagen, aber auch im Restaurant bestelle ich nie ein Dessert. Das hat meist keinen Platz mehr in meinem Magen. Ich mag aber nichts Schweres, obwohl so ein Tiramisu schon lecker ist. :-) Ich glaube, wenn ich jetzt wirklich etwas wählen müsste, wäre das die Joghurtbombe. Sie schmeckt frisch und ist auch leicht vorzubereiten. Es ist auch das Dessert, das sich das Töchterchen immer wünscht, wenn es mal hier einen Nachtisch gibt.