Donnerstag, 28. September 2017

Mittwoch, 27. September 2017

Herbst



Der Herbst hat begonnen und da heute endlich mal wieder die Sonne scheinte, hatte ich bei den Hundespaziergängen die Kamera dabei. :-)

Sonntag, 24. September 2017

Ein Lebenszeichen!

Ich lebe noch und ich habe schon ein schlechtes Gewissen, dass ich hier so lange nichts gebloggt habe. Es ist so viel los hier, dass ich den Computer meist aus lasse. Auf der Arbeit macht sich durch Krankheit und Urlaub der Personalmangel bemerkbar und ich durfte mal wieder Feuerwehr spielen. Dauerhaft geht das so nicht, aber momentan bin ich noch recht tiefenentspannt, zu mal ich jetzt nur noch nächste Woche normal arbeite und danach wegen Feiertag, Überstundenabbau, Fortbildung und die Arbeitszeitumstellung nur den Montag im Labor sein werde. Ab 9.10. habe ich Urlaub, einen Tag länger als geplant. :-) Bis dahin hat sich dann sicherlich wieder alles geändert, gehe ich mal davon aus.
Beim Fußball läuft alles prima, ich lebe gefühlt immer noch dort und die Mädels fahren einen Sieg nach dem anderen heim. Das Töchterchen musste allerdings beim letzten Spiel pausieren, weil es mal wieder kränklich war.
Ich habe es gestern endlich mal geschafft, Rasen zu mähen, was wirklich Zeit wurde. Doch das Wetter hier und die vielen Termine machen die Gartenpflege nicht gerade einfach. Das Unkraut sprießt und der Rasen auch.
Zum Fotografieren komme ich nicht, einmal hatte ich jetzt die Kamera beim Hundespaziergang dabei, doch kaum bin ich losgezogen, verschwand die Sonne hinter den Wolken. Auch für dieses WE hatte ich gehofft, ich könnte mal wieder in den botanischen Garten fahren, doch was soll ich da im Nebel oder bei Regen. Naja, ich hoffe auf Oktober, mein fotografischer Lieblingsmonat neben dem Mai.
Und dann sind ja heute Wahlen und ich bin echt froh, wenn das endlich rum ist. Zumal ich jetzt um 9.46 Uhr immer noch nicht so richtig weiß, wo ich denn nun meine Kreuze mache. Ich weiß, wo ich sie nicht machen werde, aber es bleiben halt 3 Parteien übrig. Blöd nur, dass der Direktkandidat, der Partei, die ich diesmal aus taktischen Gründen wählen wollte, in unserem Wahlkreis mit seinen Aussagen so gar nicht meine Meinung trifft. Ich gehe also ziemlich unentschlossen später zur Urne und hoffe bis dahin noch auf eine Eingebung. Noch nie, war ich so zerrissen wie diesmal. Aber nachdem ich mich mit vielen Menschen im Vorfeld über die politische Situation unterhalten habe, weiß ich, dass es anderen diesmal auch so geht. Es sind schwierige und labile Zeiten. Und das soll es jetzt auch gewesen sein, mit meinem Ausflug in das politische Geschehen. Mein Halbwissen reicht nicht für mehr Beitrag in diese Richtung. ;-)

Ein paar Bilder habe ich für euch, der Herbst ist in vollem Gange und macht eigentlich dort weiter, wo der Sommer aufgehört hat.





Montag, 11. September 2017

Stöckchen

Bei Frau Brüllen habe ich heute ein Stöckchen entdeckt und habe es mir mal geschnappt. Die ursprüngliche Idee entstammt von Groß-Stadt-Ansichten. Da ich beides kenne, intakte Familie über mehr als 8 Jahre und nun das krasse Gegenteil nämlich komplett alleinerziehend, kann ich die Fragen auch aus jeglicher Sicht beantworten. Dann lege ich mal los:

1. Wie war Deine Vorstellung von Familie vor Familie? Wieviel ist wahr? Was ist komplett anders geworden?

Meine Vorstellung von Familie war recht klassisch: Vater, Mutter, Kind(er) und so ist es auch erst einmal eingetroffen. Nach ca. 9 Jahren Partnerschaft entschieden wir uns ein Kind zu bekommen. Das kam dann auch und wir hatten ca. 8 Jahre lang eine wundervolle Familie. Bis dahin lief also alles so, wie ich mir das vorgestellt hatte. In 2012 wurde mir aber dann abrupt der Boden unter den Füßen weggezogen und plötzlich stand ich alleine da mit Kind, Haus und Hund. Das Haus gibt es nicht mehr, aber Kind und Hund sind bei mir. Die Familie ist kleiner geworden und besteht nun nur noch aus Mädels. :-)

2. Wie ist das Familien- und Arbeitsleben bei Dir aufgeteilt? Wer leistet wieviel in welchem Bereich: Haushalt, Kinder (Begleitung / Bringen zu Aktivitäten, Arztbesuche etc), technische Aufgaben (Auto, Reperaturen), Kochen?

Für mich war Gleichberechtigung auch im Haushalt immer wichtig. Bis zur Geburt vom Töchterchen waren Haushalt und andere Pflichten 50:50 aufgeteilt, jeder übernahm die Aufgaben, die er besser konnte oder einfach lieber mochte. Und das hat prima funktioniert. Als das Töchterchen da war und ich erstmal 3 Jahre Erziehungsurlaub nahm, übernahm ich einen etwas größeren Anteil im Haushalt, doch nach Feierabend teilten wir uns wieder die Aufgaben. Genauso wie am WE. So blieb es dann auch als ich wieder halbtags arbeiten ging. 

3. Entspricht das aktuelle Familienleben Deiner „Wunschvorstellung“?

Ganz sicher nicht. Die Vorstellung alleinerziehend zu sein, war mein größter Albtraum. Ein Alptraum ist es nicht mehr, weil wir nach über 5 Jahren ein eingespieltes Team sind. Man wächst tatsächlich mit seinen Aufgaben...es bleibt einem ja nichts anderes übrig. Aber machen wir uns nix vor, es zermürbt, es macht müde und es ist sau anstrengend die komplette Verantwortung alleine zu tragen. 

4. Ab wann würdest Du Dich „alleinerziehend“ bezeichnen?

Ab dem Zeitpunkt, ab dem man alleine erzieht, wenn man die komplette Verantwortung für die Erziehung, die Betreuung alleine trägt und mit den Problemen und Sorgen alleine klar kommen muss. Im Prinzip ist man allerdings auch schon alleinerziehend, wenn der Umgangselternteil nur alle 14 Tage mal ein Wochenende übernimmt. Getrennt erziehend wäre es für mich nur, wenn man entweder Wechselmodel lebt oder es zusätzlich auch während der Woche Umgangszeiten gäbe. Denn nur dann übernimmt auch der Umgangselternteil einen Anteil der Pflichten bei Dingen wie Elternabenden, Hausaufgaben, für Arbeiten lernen, zum Sport fahren und abholen, darauf achten, dass z.B. auf dem Instrument genügend geübt wird, Besuchskinder mit bespassen, Chauffeurdienste und Krankenpflege. Ehrlich gesagt, kenne ich nur wenige getrennte Familien, wo das so stattfindet. In den meisten Fällen bleibt es bei dem 14tägigen Spaßwochenende und fast nie teilen sich die Elternteile die Ferien 50:50 auf.

5. Zu zweit schafft man mehr und es bleibt – im besten Fall – auch mehr Zeit für einen selbst übrig: Was würdest Du als erstes streichen (müssen), wenn als Single-Eltern die Zeit nicht mehr reicht? Wo wärst Du am ehesten bereit Abstriche zu machen?

Ich stelle ganz klar meine Tochter an erste Stelle, danach kommt die Versorgung und Auslastung des Hundes, bevor ich an der Reihe bin. Ausgehen, Pflegen der eigenen Hobbys wird hinten angestellt. Wichtiger sind mir dann Erholungsphasen, genügend Schlaf und ein wenig was für die eigene Fitness tun. Am Meisten Abstriche mache ich wohl beim Ausgehen.

6. Müsstest Du als Single-Elter Abstriche beim Job machen (z.B. wegen Kinderbetreuung)?

Bei uns ist der limitierende Faktor mittlerweile weniger das Töchterchen als der Hund. Da wir uns aber nach der Trennung FÜR unsere Fellnase entschieden haben und sie jetzt auch schon über 6 Jahre bei uns lebt, ziehen wir das nun auch durch. So lange sie bei uns ist, kann ich halt nur Teilzeit arbeiten, was finanzielle Einbußen bringt. Ansonsten war das größte Problem die Ferien, da ich die komplett alleine abdecke und der Urlaub natürlich nicht dafür reicht. Glücklicherweise gibt es hier noch Omas, die immer mal einspringen und mittlerweile ist das Töchterchen ja alt genug um auch alleine zu bleiben. 

7. Wo werden die Kinder im Fall einer Trennung bleiben? Mutter oder Vater? Welches Modell (Wechsel, Nest, Ferien) wünschst Du Dir?

Ganz am Anfang nach der Trennung hätte ich mir viel mehr Umgangszeiten seiten des Vaters gewünscht, evtl. sogar eine Art Wechselmodel. Schnell stellte sich aber heraus, dass der Vater wichtigere Dinge zu tun hatte. Auch die Sache mit dem Hund legte ein Model fest, denn bei jeder anderen Variante hätten wir den Hund abschaffen müssen, was der Vater ja am Liebsten sofort getan hätte. Der nächste Wunsch war dann einen Tag in der Woche, jeden Freitag auf Samstag und die Hälfte der Ferien. Daraus wurde dann ein freies WE für ihn, ein freies WE für mich, ein Abend in der Woche und an den restlichen Wochenenden der Freitag auf Samstag. Bei den Ferien gab es nur max. 3 Tage pro Ferien beim Papa. Und oft genug wurde geschoben, das Töchterchen stand früher als abgemacht vor der Tür, Ferien wurden gar nicht übernommen. Nach einem Jahr war eh Schluss, weil der Vater 2000 km weit weg zog und das Töchterchen sich weigerte ihn dort zu besuchen. Er kam max. 2 im Jahr zu Besuch. Das wars. 
Wünsche habe ich keine mehr, da der Kontakt auf Wunsch vom Töchterchen momentan eingestellt wurde. 

8. Wie würde sich das Alleinerziehendsein auf die Finanzen auswirken? Hast du Angst, finanziell „abzurutschen“ als Single-Elter?

Das war meine größte Sorge, die sich aber glücklicherweise entspannt hat. Wir kommen trotz Teilzeitjob ganz gut über die Runden und ab und an ist sogar ein Urlaub drin. 

9. Was ist mit Kindesunterhalt? Würdest Du anstandslos zahlen bzw. würde es anstandslos gezahlt?

Über sowas hatte ich mir vorher nie Gedanken gemacht. Aber da wir einen Titel haben, wird der Unterhalt bezahlt. 

10. Wenn der zahlungspflichtige Elter nicht zahlt: Gang zum Jugendamt für Unterhaltsvorauszahlung?

Unterhaltsvorschuß war bei uns nie Thema, da der Kindsvater ausreichend Geld verdient. 

11. Vorausgesetzt ihr seid verheiratet: Würdest Du Trennungsunterhalt verlangen/ zahlen?

Das Thema Trennungsunterhalt ist ein komplexes Thema. Da spielen so viele Faktoren rein (wer wohnt im Haus, gibt es ein Haus, wer zahlt den Abtrag, wer verdient mehr, bleibt nach Abzug des Kindsunterhalt was übrig usw.) Mir stand in der Zeit als wir noch im Haus waren, kein Trennungsunterhalt zu, später aber schon. Vor Gericht einigten wir uns nach langen Kämpfen auf weiteren nachehelichen Unterhalt für ca. 3 Jahre. 

12. Müsstet ihr umziehen?

Ja, wir mussten aus dem Haus raus. Es wurde verkauft und wir wohnen jetzt in einer schönen Mietwohnung im gleichen Ort.

13. Was glaubst Du, wie schnell schafft Ihr es, von der Paar-Ebene auf die reine Eltern-Ebene zu wechseln? Wie gut würde es Dir gelingen und wie gut Deiner*m Partner*in?

Oha, hätte ich diese Frage vor der Trennung beantwortet, wäre mein Urteil sehr viel positiver ausgefallen. Ich wäre überzeugt gewesen, dass wir das super hinbekommen, aber da hätte ich nicht ahnen können, wie sehr sich mein Partner nach der Trennung verändern würde. Wir werden in diesem Leben wohl nie auf die reine Elternebene kommen. Dieser Zug ist abgefahren! 

14. Sorgerecht ist ja – sofern nicht Schlimmes vorgefallen ist – unkritisch, also nicht wirklich verhandelbar. Wie würdest Du das Umgangsrecht regeln wollen: Vereinbarung unter Eltern, in Absprache mit dem JA, in Absprache mit einem Anwalt, gerichtlich?

Wir haben das anfangs mit einer Mediatorin ausgehandelt und schriftlich festgehalten. War aber dann ja alles nach einem Jahr hinfällig. Bei dem Termin bei der psychologischen Erziehungsberatung, um irgendwie eine vernünftige und kindgerechte Lösung für einen Umgang auf 2000 km Entfernung zu finden, saß ich alleine. 

15. Würdest Du das alleinige Sorgerecht wollen, wenn die Kinder bei Dir bleiben? Würdest Du es dem anderen Elter „zugestehen“? (sehr hypothetische Frage)

Aufgrund unseren Umständen würde ich sehr gerne das alleinige Sorgerecht haben wollen. Es nervt mich ungemein, dass ich von jemanden eine Unterschrift einholen muss, um z. B. ein Konto für das Töchterchen zu eröffnen, der sich weigert mit mir zu kommunizieren und der so weit weg wohnt. Aber mir fehlt die Lust und die Kraft, um diesen Kampf anzugehen und bisher hat bis auf die Bank nie jemand nach einer Unterschrift vom Vater gefragt. 

16. Weißt Du, was eine Sorgerechtsvollmacht ist?

Ja, das weiß ich!

17. Was sind generell Deine größten Ängste hinsichtlich des Ein-Elter-Daseins (z.B. finanziell/ Job), organisatorisch, bzgl. der Kinder, Selfcare)?

Meine größte Sorge ist, dass mir was passiert, bevor das Töchterchen auf eigenen Füßen steht. Etwas, worüber ich mir nicht erlaube nachzudenken, weil ich dann nie wieder schlafen könnte. Ansonsten sind da natürlich schon auch finanzielle Sorgen, auch bezüglich meiner Rente und ob ich später dann überhaupt noch einen Vollzeitjob finde. Und manchmal frage ich mich, welchen Preis ich dafür zahlen muss, weil ich mein eigenes Leben für das Töchterchen so unterordne. Im Moment habe ich so wenig Zeit und Kraft und auch wenig Gelegenheit wieder einen Partner zu finden, aber vielleicht ist der Zug dann tatsächlich abgefahren, wenn ich endlich so weit bin. Natürlich kann ich auch ohne Partner glücklich und zufrieden leben, aber will ich das für den Rest meines Leben?

Ich denke, ich komme in meinem alleinerziehenden Leben mittlerweile sehr gut klar. Wir sind zusammengewachsen - ein perfektes Team. Diese besondere, tiefe und sehr eigenwillige Beziehung, die wir zueinander entwickelt haben, ist wohl der größte Gewinn, den ich durch die Trennung gewonnen habe, neben all den Schwierigkeiten, Ängsten, Sorgen und dem Gefühl der Überlastung, das sich auch heute manchmal noch einstellt, ist es das, was mir immer wieder zeigt, dass wir den richtigen Weg gehen. Es ist gut so, wie es jetzt ist!

Sonntag, 10. September 2017

Geschafft!

Gespräch mit dem Chef - Check, es lief besser als erwartet, ich war echt gut. :-) Aber so wie der momentan drauf ist, wird das nicht lange anhalten.

Fire Stick mit Amazon Prime aktiviert - Check

Erkältung - sie kam im Laufe der Woche nochmal mit Halsschmerzen zurück, aber jetzt hab ich sie unter Kontrolle - Check

Elternabend - Check

Sport - ähm...nein, dafür hat es nicht gereicht.

Ich habe diese Woche also recht gut überlebt, aber ich war schon ganz schön platt am Freitag Abend.

Gestern wollte ich eigentlich zum Pflanzenmarkt im Botanischen Garten, aber es schüttete wie aus Eimern als ich das Töchterchen zum Treffpunkt für das Auswärtsspiel fuhr, also startete ich lieber zu meinem Hosendealer durch. Zwei meiner 3 Jeans lösen sich gerade in Wohlgefallen auf und auch wenn Risse in Hosen stylisch sind, an diesen Stellen möchte ich nicht gerade blank rumlaufen. ;-) Da der Hosendealer noch zu hatte, bin ich erst ins benachbarte Schuhgeschäft und erstand überraschend beide Wunschschuhe für Herbst und Winter. Check!
Im Jeansladen hatte ich dann 3 Hosen statt zwei zur Auswahl und entschied mich für alle drei. Wer weiß, wann die letzte meiner Jeans den Geist aufgibt. Die ist nämlich auch schon ein paar Jahre alt. Damit bin ich jetzt ziemlich durch mit der Wintergarderobe. Aber das Töchterchen braucht noch Sachen, vor allem eben auch die Sachen für die Skifreizeit, die wir ja nur für diese 9 Tage kaufen werden und danach liegt das Zeug ungenutzt im Schrank rum. Juchuh! Ich werde versuchen das eine oder andere Teil bei Bekannten auszuleihen, aber wenn die nix haben, was passt, muss ich es halt doch kaufen. Die Skiausrüstung können sie sich ja glücklicherweise günstig vor Ort ausleihen.

Heute werde ich mich dann endlich mal wieder ans Joggen wagen. Mal sehen wie weit ich komme, bevor ich ein Sauerstoffzelt brauche.

Neue Fotos habe ich leider keine, wettertechnisch und zeittechnisch war das nicht mehr drin. Leider!

Mal schauen, ob ich noch was im Archiv habe.



Achja, das Töchterchen hat ein Tor geschossen. Sie haben nämlich gestern wieder gewonnen. 8:1.

Sonntag, 3. September 2017

3:1

Eine große Überraschung gegen den Angstgegner, gegen den die Mädels bisher immer verloren haben. Nun gewannen sie gestern 3:1 und schon nach 5 sec. fiel das erste Tor für uns. Das Töchterchen startete direkt nach dem Anstoß rechts durch, flankte vors Tor und ihre Mitspielerin schoß den Ball aufs Tor. Das Tormädel konnte ihn noch mit den Fingern fassen, verlor ihn aber wieder und dann kickte ihn die zweite Mitspielerin ins Tor. Wow! Was für ein Start!

Leider erfuhr ich nach dem Spiel, dass die gegnerische Mannschaft nicht wirklich gut mit dem Rückstand umgehen konnte. Und obwohl sich einige der Mädels durch die Schule gut kennen und auch eigentlich mögen, waren das wohl schon aggressive und nicht gerade jugendfreie Sprüche, die von der gegnerischen Mannschaft kamen. Angeheizt auch von der Trainerin. Aber gut, auch das muss man lernen auszuhalten und sich nicht provozieren lassen.

Nun nach 3 Spieltagen stehen beide Mannschaften vorne in der Tabelle. Ein toller Start! Und zwei der stärksten Gegner haben sie nun hinter sich gelassen. Natürlich werden die versuchen sich in der Rückrunde zu revanchieren, aber bis dahin genießen wir diesen Zustand. Hach, ich bin froh wieder Fußballmutti sein zu können. Wir hatten echt wieder riesen Spaß!

Heute morgen muss ich mir dann doch eingestehen, dass es Herbst ist. Es ist kalt, es war neblig und viele Blätter rieseln schon von den Bäumen. Ich bin noch nicht so weit, im Kopf ist noch Sommer, vielleicht weil unser Sommer hier in Hessen eher gruselig war. Ich weiß, im Süden war es ein Traumsommer und wohl eher zu heiß, aber der Norden kam total schlecht weg, was wir ja im Urlaub zu spüren bekamen und wir in der Mitte lagen immer an der Luftmassengrenze. So viele Gewitter habe ich hier in einem Sommer noch nie erlebt! Und auch die Regenmassen waren nach den letzten sehr trockenen Jahren ungewöhnlich.
Nun ist der September da, er überrollt mich, was sicherlich daran liegt, dass es bisher nicht so mein Jahr ist. Sehr viel krank, viele Diskussionen mit dem Töchterchen gerade in den ersten Monaten, wenig Möglichkeiten meine Hobbies zu pflegen und das letzte Mal tanzen war ich irgendwann im März oder April. Fast alle OpenAir Veranstaltungen, zu denen ich spontan gehen wollte, fielen aus oder ins Wasser und an den warmen Tagen kämpfte ich mit meinem Kreislauf und leichtem Schwindel. Ich bin also eigentlich noch nicht fertig mit dem Sommer und mich frustriert der Gedanke, dass sich jetzt die Menschen langsam wieder in die Häuser und Wohnungen zurückziehen. Dass es früher dunkel wird und morgens noch dunkel ist, wenn ich aufstehen muss.

Ich weiß, dass es in meiner Hand liegt, etwas an meinem Zustand zu ändern, aber irgendwie kann ich es nicht durchziehen. Immer, wenn ich mich aufrappel und ich das Gefühl habe, jetzt kann ich wieder durchstarten, dann kommt der nächste Virus angeflogen oder wir haben so viele Termine, dass keine Zeit für mich bleibt. Und dazu noch dieses in der Luft hängen auf der Arbeit, die ständigen neuen Ideen vom Chef, wo und wie er mich einsetzen kann, obwohl es meine eigentliche Arbeit ja noch gibt. Aber okay, auch das geht irgendwann vorbei!

Ich mag den Herbst eigentlich total gerne, gerade beim Spazierengehen, beim Fotografieren und gemütlichen Sofa-Stunden, wenn es draußen kalt und windig ist. Herbst ist toll! Doch noch bin ich nicht so weit.

Deswegen gibt es heute noch Sommerfotos!



Samstag, 2. September 2017

Alexa zieht ein!

OMG - eigentlich geht mir ja schon die Werbung auf die Nerven, aber da ja nun mal mein DVD-Dealer aufhört und wir eine Alternative brauchen und mir die Privaten Sender noch mehr auf die Nerven gehen als die Werbung für Alexa und ich einen 15 Euro Gutschein als Entschädigung auf einen Fire Stick bekam, habe ich mich entschlossen diesen zu bestellen. Hier mangelt es ja noch an einem Smart TV. Als ich den Link zum Gutschein aufrief, sah ich, dass es der neue Fire Stick mit Sprachsteuerung Alexa ist. Na toll! Kann die dann auch eigentlich meine Wohnung putzen oder Staubwischen? "Alexa, putz mal die Wohnung!"
Naja, der Plan ist dieser, ich bestelle den Stick. Sobald er da ist, mache ich einen Probemonat Amazon Prime, danach einen Probemonat Netflix und dann entscheiden wir uns, was zu uns besser passt. Und wahrscheinlich wird das Ganze an unserem lahmen Internet scheitern. Zum Aufrüsten fehlt mir dann leider die Kohle, denn Amazon Prime und Netflix sind 2-4 Euro pro Monat teurer als mein DVD-Dealer.

"Alexa, such dir einen guten Job und liefer den Lohn direkt zu mir"

"Alexa, kannst du bitte den Hund rauslassen?"

"Alexa......"