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Donnerstag, 28. Dezember 2023

Jahresrückblick - Juli 2023

 


Zum Abi-Ball regnet es, somit fallen Familienfotos in den Kleidern aus und in der Halle ist das Licht so grottig, dass ich kaum Fotos gemacht habe. Egal, der Abend war wundervoll und ich konnte ihn trotz Schmerzen genießen. Ich habe ganz lange, ganz wild getanzt und bin auch nur nach Hause, weil wir Eltern quasi rausgeworfen wurden. Die Abiturienten wollten natürlich noch unter sich feiern. Und das haben sie auch ordentlich gemacht. 

Meine Schulter nervt weiter, manche Sachen gehen gut, andere gar nicht, der Rest so lala. Blöderweise geht alles, was mir Spaß macht definitiv nicht. Ich hänge also weiterhin zu Hause rum.

Sophies Darm will auch nicht so richtig besser werden. Ich hänge stimmungstechnisch echt durch.

Dann baute Sophie auch so ab und ich bin wieder zum Tierarzt mit ihr, er machte ein Blutbild, dass aber bis auf ein paar Werte gar nicht so schlimm aussieht. Also weiter im Programm. Mittlerweile bekommt sie ein Enzym auf das Futter gestreut. Vielleicht hilft das ja endlich.

Das Töchterchen genießt währenddessen die Zeit mit ihrern Freundinnen am Edersee. 

Um mich irgendwie bei Laune zu halten, entscheide ich mich, mir ein Fahrrad zu kaufen. Aber so einfach ist es gar nicht ein Biobike zu finden. Viele Händler haben schon komplett auf E-Bike umgestellt.

Ich habe meinen Mammographie Termin, bei dem zum Glück alles in Ordnung ist.

Das Töchterchen kommt für 2 Tage nach Hause und dann geht es mit 2 Freundinnen zum Italientripp. Dort werden sie einen wundervollen Urlaub verbringen.

Ich soll Sophie entwurmen und bete, dass sie davon nicht wieder Durchfall bekommt. 

Da die Schulter etwas besser ist, gehe ich mit einer Freundin aufs Stadtfest. Das tut mir unglaublich gut. 

Weil das Töchterchen keine Zeit hatte, kümmere ich mich um die beglaubigten Zeugniskopien für Hochschulstart und bringe dann die Unterlagen zur Post.

Wir holen das Geburtstagsessen meiner Mutter nach. Bei gefühlt 40 Grad, aber die Schulter hält, das macht mich glücklich. 

Ich suche mir bei einem Händler ein Rad aus, ne ganze Ecke teurer als geplant, aber ich hatte bisher so wenig Highlights in diesem Jahr, ich muss mir was gönnen.

Sophie verweigert immer öfters die Hunderunden und verändert sich charakterlich extrem. Es ist schwer für mich das mitzuerleben. 

Ich hole mein neues Rad nach Hause! So schön!

Und dann starte ich in den Urlaub - leider bekomme ich pünktlich dazu einen Schulterrückfall, der die Schmerzen von Anfang Juni deutlich toppt. Ich könnte schreien.

Ich gehe zum Arzt, der mir mit einem Blick einen Bandscheibenvorfall anhext. Heute weiß ich, dass es keiner war. Ich bekomme Physio aufgeschrieben und hole mir gleich einen Termin. Auf ein MRT verzichte ich erstmal. Und ich mache einen Termin beim Orthopäden, der aber erst im August sein wird.

Das Töchterchen kommt vom Italientrip zurück und hat viel zu erzählen.

Das Wetter ist grottig und nach der ersten Physio gehe ich schmerztechnisch durch die Hölle. Ich lasse mich krank schreiben, weil nix mehr geht. Der Schmerz ist jetzt auch nachts, d.h. ich kann nicht mehr schlafen. Schmerzmittel helfen nicht. Ich bin am Ende.

Aus Solidarität hat sich das Töchterchen eine Sehnenscheidentzündung am Daumensattelgelenk geholt, aber da hilft meine Schmerzsalbe sehr schnell.

Die Schmerzen spitzen sich weiter zu bei mir, der Arm ist kaum noch zu gebrauchen, das Schulterblatt einbetoniert. Ich versuche irgendwie die Tage zu überleben, vor jeder Physio habe ich Angst. Trotzdem ziehe ich konsequent alle Übungen durch und dehne mich weiter.

Immerhin Sophie geht es besser und wir sind fast wieder auf 100% Trockenfutter. Das Töchterchen hilft mir so gut es geht. Aber die Schmerzen kann mir ja niemand nehmen.

Meine Freundin besucht mich und lenkt mich etwas ab. Das tut gut. Ansonsten tue ich mir einfach nur selbst leid.