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Dienstag, 21. Oktober 2025

Ein Jahr....


 Ein Jahr fehlst du nun schon! Und es gibt keinen Tag, an den ich nicht an dich denke. Ich weiß immer noch, wie sich dein Fell anfühlte, wenn man durchwuschelte, ich sehe dich vor mir, wie du mich genau mit diesem für dich typischen Blick angesehen hast und ich habe sogar noch deinen so gar nicht hundetypischen Geruch in der Nase, wenn ich deine Fotos anschaue. Du wirst immer unvergessen bleiben, tief in meinem Herzen. Allerliebste Sophie, mein Seelenhund!

Nach einem Jahr ist nun auch ein Teil von dir an deinen drei Lieblingsplätzen im Garten. Ich habe eine Weile gebraucht, aber erst heute fühlte es sich für mich endlich richtig an. Und nun bist du an all deinen Lieblingsorten zurück. 



Freitag, 3. Oktober 2025

Der September geht....

....der Oktober ist da. Und damit sind wir in den letzten 3 Monaten des Jahres! 
Nachdem der September voll war mit doofen Terminen, aber auch sehr schön, weil das Töchterchen noch da war, wird der Oktober komplett anders. 

Aber erstmal zu den letzten Tagen des Septembers. Am Sonntag waren Töchterchen und ich noch Tapas essen und wir konnten sogar draußen sitzen, so schön und warm war das Wetter. :-) Am Montag hatte ich ja frei und ich nutzte den Tag für einige Dinge, die in der Wohnung erledigt werden mussten. Aber natürlich war auch noch Zeit für Stricken, einem Spaziergang und ein wenig chillen. Ich würde sagen, es war ein gut investierter Urlaubstag. Abends sind das Töchterchen und ich zu den Botanischen Lichtern gefahren und es war sogar noch schöner als letztes Jahr. Die Spazierstrecke war länger und es waren auch neue Sachen dabei. Wie sagte das Töchterchen so schön: "Das hier macht mich gerade richtig glücklich". Ja, irgendwie war es auch so. Es hatte was Beruhigendes und es war definitiv ein Highlight in diesem Jahr. 

Dienstag war ja der letzte "halbe" Tag für mich. Nachmittags traf ich mich das letzte Mal mit der Freundin zum Dienstagsspaziergang. Dann ist sie erstmal im Urlaub und wie wir das anschliessend weitermachen, müssen wir noch sehen. Anschliessend wollte auch noch das Töchterchen mit mir spazieren gehen. So hatte ich mit 20000 Schritten auch ausreichend Bewegung an diesem Tag. :-) 

Und dann war der September rum! Es war wohl der Turbomonat in diesem Jahr für uns beide. Er raste einfach zu schnell an uns vorbei. 

Der Oktober ändert jetzt alles. Raus aus meiner Routine, raus aus den teilweise schon lange bestehenden Ritualen und rein in komplett andere Tages- bzw. Wochenabläufe. Und nach zwei Tagen weiß ich, es wird hart. Richtig hart! Mit 55 stellt man sich nicht mehr so einfach um oder ich sollte sagen, es strengt einen mehr an. Aber gut, ist halt jetzt so und fertig! Ich bekomme das auch wieder hin.

Nach meinem ersten langen Arbeitstag am Mittwoch, habe ich gleich zu Hause die Klamotten gewechselt und bin bei strahlendem Sonnenschein spazierengegangen. Noch ein paar Wochen, dann ist es um diese Zeit nicht mehr möglich und das werde ich wirklich extrem vermissen. Ich habe es ja ohne Sophie trotzdem geschafft jeden Tag wenigstens einen kleinen Spaziergang machen. Es gab nur wenige Tage, wo es nicht möglich war. Aber im Dunklen kann ich hier halt nicht durch die Wälder und Felder streifen. Ich glaube auch nicht, dass man das alleine ohne Hund dann durchzieht. Aber schauen wir mal!

Am Abend hat uns das Töchterchen nochmal Sushi zum Abschied geholt. Die Stimmung war trübe bei uns beiden. Und dann mussten wir auf den letzten Drücker noch etwas erledigen, was wir wegen Aufschieberitis nicht geschafft haben in fast 2 Monaten. Danach war es schon fast wieder Zeit fürs Bett.

Am Donnerstag Morgen tranken wir noch einen Kaffee zusammen bevor ich los musste und der Zug nach Hamburg fuhr auch schon um 8 Uhr. Nun ist sie weg für längere Zeit! Und ich vermisse sie jetzt schon! Meinen Lieblingsmenschen!

Der neue Job! Neue Jobs sind halt immer doof! Man kennt sich nicht aus, bekommt viele neue Kollegen, die Strukturen sind fremd und auch wenn man, wie ich fit in der Tätigkeit ist, so steht man doch wie der Ochs vorm Scheunentor. Es nervt mich, wie langsam ich bin, dass ich alles nachfragen muss und mein Kopf schwirrt von so viel Neuem! Ich denke aber, wenn ich mich eingewöhnt habe, ich vielleicht auch mal einen eigenen Arbeitsplatz bekomme, dass es ganz gut werden könnte. Die Arbeit ist ja die Gleiche und ich bin echt gespannt, ob ich Studien auch Vollzeit ertrage. Oder ob ich doch irgendwann die Segel streiche. Es ist und bleibt einfach eine fremdbestimmte, undankbare und nicht gewürdigte Arbeit. Einfach weil keiner kapiert, wie chaotisch und aufwendig das Drumherum ist. Nur die, die eine Studie von der Vorbereitung bis zum Ende betreut haben, wissen das und letztendlich braucht man für jeden Pups irgendwelche Unterschriften von irgendjemanden, der nie Zeit hat. Und die Einblicke, die ich in den zwei Tagen bekommen habe, wie es bei anderen ist, es ist überall gleich! Dazu kommt, dass ich in einem Großraumbüro sitze zur Zeit mit lauter Mädels. Auch etwas, an das ich mich gewöhnen muss. Ich war ja meist immer alleine für meinen Bereich verantwortlich oder eben im kleinen Team tätig. Nicht, dass ich das nicht kann, aber es ist halt am Anfang anstrengend! 
Es war der Wunsch, dass ich schon um 12.45 Uhr anfange, weil die dort wirklich um 16 Uhr alle den Hammer fallen lassen. Das hat mich überrascht, aber gut, ist für mich kein Problem, die Mittagspause könnte halt mal das eine oder andere Mal kurz werden. Dafür bin ich früher zu Hause. 
Obwohl, der Weg von der neuen Arbeitsstätte zum Auto ist deutlich länger und um diese Uhrzeit ist halt auch deutlich mehr Verkehr. Ich brauche all in eine ganze Ecke länger für die gleiche Strecke. Und sehr viel mehr Geduld an den Ampeln. 
Dass ich gestern noch den Großeinkauf nach der Arbeit im Vorfeiertageinkaufschaos machen musste, hat meine Geduld sehr auf die Probe gestellt und das Erste, was ich nach dem Verräumen der Einkäufe gemacht habe, war, Klamottenwechsel und raus ins schöne Herbstwetter zum Sonnenuntergang. 

Mein Fazit von den ersten beiden Arbeitstagen: Die Umstellung wird hart und wird eine Weile dauern. Der Job selbst, ich denke, das könnte gut werden. Und die Kollegin, die ich unterstützen soll, scheint umgänglich zu sein. Sie ist sooo dankbar endlich Unterstützung zu bekommen und sie ist offen für Veränderungen. Das hilft schon mal! Ich hatte jetzt auch das Gefühl, dass sie sich alle ganz gut verstehen. Dazu kommt, dass noch 2 Frauen in meinem Alter frisch dazugekommen sind. Ich bin nicht einmal die Älteste. :-) Schauen wir mal! Blöd ist halt, dass diejenige, die mich einarbeitet, nächste Woche nicht da ist. Ich werde mich also so durchwurschteln müssen, ein paar Aufgaben habe ich, eine Turboeinweisung ins System habe ich, aber ich bin so unfassbar langsam - lach - das nervt mich am Meisten. Und die richtigen Zugänge für den PC habe ich halt auch noch nicht. 

Aber jetzt ist erstmal langes Wochenende und das werde ich nutzen, runterzukommen! Durchzuatmen, mich zu sammeln und mich ins Alleinsein zu Hause zurückzufinden. Und Sport! Ich muss unbedingt Sport machen. Ausser einmal Joggen lief echt gar nichts, die letzte Zeit! 

Da ich ja heute nicht mehr einkaufen gehen muss, werde ich heute die Zeit zum Joggen nutzen und die Bude muss auf Vorderman gebracht werden. Da ist vieles liegengeblieben, es waren halt andere Dinge wichtiger. Vorher trinke ich aber noch einen zweiten Kaffee. :-)




Montag, 22. September 2025

Dahme 2025 - Abschied

Dahme 2025 - 24.08.25

Ich wachte mal wieder vor dem Wecker auf und frühstückte in Ruhe, das Töchterchen gesellte sich bald zu mir. Wir verstauten die restlichen Sachen im Auto, saugten durch die Bude, brachten den letzten Müll weg und dann hatten wir noch etwas sehr Wichtiges vor an diesem sehr frühen Morgen.




Es war perfekt an diesem Morgen! Der Sonnenaufgang, das Licht, die Stimmung, es hat alles gepasst! Denn wir wollten ja einen kleinen Teil von unserer geliebten Sophie hier lassen. Hier an diesem Hundestrand, einem ihrer Lieblingsorte. An dem wir so viel Spaß mit ihr hatten, die ganzen gemeinsamen Erlebnisse, die Erinnerungen, die immer in unserem Herzen bleiben werden. Ihre Gegenwart war für mich den ganzen Urlaub spürbar. Am Anfang sehr schmerzhaft, nach 2 Tagen dann aber eher tröstlich. Ein Kreis schliesst sich!



Mach es gut, Dahme! Wir kommen bestimmt wieder! Das Leben wird uns sicherlich noch öfters an diesen Strand zurückspülen. 

  

Montag, 21. Oktober 2024

*

 


Freitag, 4. Oktober 2024

Jetzt ist sie weg!

Heute Nacht um 3.45 Uhr habe ich meine Tochter verabschiedet und es fühlt sich einfach nur blöd an. Es macht mich soooo wütend, dass ich sie nun wieder nicht begleiten kann. Als ich sie mit dem ganzen Gepäck gesehen habe, tat mir das so leid. Ihr ist es auch sichtlich schwer gefallen, deswegen haben wir den Abschied kurz gehalten. Kurz und nicht schmerzlos. :-( 

Nun startet sie wohl ihr größtes Abenteuer für das sie so hart gekämpft hat und diesmal ist es eben keine Übergangslösung. Jetzt gilt es! Und ich hoffe für sie, dass es wirklich das ist, was sie glücklich macht. Ich wünsche ihr, dass sie Hamburg ganz schnell lieb gewinnt und tolle Menschen kennenlernt, auch wenn sie das momentan so gar nicht glaubt. 

So weit ich weiß, will sie schon am ersten Novemberwochenende zurückkommen, schauen wir mal, ob das so funktioniert mit ihren Plänen.

Ich hocke nun wieder hier alleine mit einem hochgradig dementen Hund, mit dem es nochmal schlimmer geworden ist als noch vor zwei Wochen. Es ist einfach nur anstrengend, entnervend, zermürbend, belastend! Niemand kann sich vorstellen, was hier gerade abgeht. Im Prinzip habe ich kaum Luft für mich oder andere Dinge. Ich bin bis auf wenige kurze Schlafphasen - die ich dann aber oft genug erzwingen musste - nonstop mit ihr beschäftigt. Es ist unfassbar, was Demenz anrichtet! Im Moment wünsche ich mir echt - auch für sie, dass endlich ihr Körper aufgibt! Dass sie gehen kann! Unser Verhältnis besteht nur noch aus Kampf, es gibt null schöne Moment zwischen uns, Körperkontakt ausschliesslich dazu, um sie vom Drehen abzuhalten und sie zur Ruhe zu zwingen. Streicheln mag sie zu 99% gar nicht mehr. Aber ihr Körper baut nicht mal ansatzweise ab. Sie frisst gut, hat sogar ein halbes Kilo zugenommen und sie läuft immer noch größere Runden. Es ist also noch lange nicht abzusehen, wann sie endlich ihren Frieden findet. Und ich schreibe es nochmal - wegen Demenz schläfert niemand einen Hund ein! Ich mache das jetzt schon ein halbes Jahr im fortgeschrittenen Stadium mit - und ich kann absolut nachvollziehen, wenn Menschen beim Pflegen von demenz erkrankten Angehörigen aggressiv und wütend werden. Mir geht es hier nicht anders. Und da hilft es auch nichts, wenn man sich sagt, dass sie nichts dafür können. Und ich hasse mich dafür, dass ich so geworden bin. In ca. zwei Wochen geht es wieder zum Tierarzt, Bestandsaufnahme, auch bezüglich Nierenwerte. Und mir graut es echt, wenn ich Montag wieder arbeiten muss. Nach dem jetzigen Stand der Dinge, wird sie wohl stundenlang Kreise drehen bis zur Erschöpfung und sehr wahrscheinlich das eine oder andere Mal ihr großes Geschäft reinmachen. Wäre ja auch nur halb so schlimm, wenn sie nicht noch durchrennen würde. Das ist draußen schon schwierig, während ich es einsammeln will, muss ich verhindern, dass sie in ihrem verwirrten Kopf nicht durchrennt. Meist stelle ich einen Fuß auf die Leine, damit ich die Hände fürs Einsammeln frei habe, aber auch dann ist es oft genug knapp. Aber was soll ich tun, ich muss arbeiten, es gibt keine Alternative. Ins Gefängnis kann ich sie auch nicht stecken, macht sie da ihr Geschäft rein, dann kann ich das Teil wegschmeißen, an diese Sauerei will ich gar nicht denken. Ob Windeln mittelfristig zum Einsatz kommen, weiß ich noch nicht. Denn dann müsste ich sie ja regelmäßig abduschen und ich befürchte, dass ist alleine nicht möglich ohne zwei weitere Hände. Ich habe ja keine Badewanne und in der Dusche kann ich sie nicht fixieren. Keine Ahnung, wie ich dann dieses Problem löse. Ich hoffe, dass sie ihren Kackrhythmus wieder verschiebt, sie macht ja meist zu einmal am Tag. Wenn das Nachmittags oder morgens klappt, hätten wir zumindest dieses Problem nicht. 

Dazu noch meine andere besch.... Situation - dabei hatte ich doch schon eh schon keine Kraft mehr übrig. 

Jetzt ist Sophie endlich ruhig, heißt aber für mich, ich muss jetzt noch schnell den Einkaufszettel machen, für den ich bisher keine Ruhe hatte, auch diesen Post musste ich zig Mal unterbrechen, die Bude muss auch aufgeräumt und sauber gemacht werden und der Einkauf wartet auch. Wenn ich dann davon wieder komme, geht es mit Sophie weiter. 

Und mittlerweile sollte das Töchterchen auch bald in Hamburg angekommen sein. :-)

Sonntag, 23. Oktober 2022

Abschied

 


22.10.2022

Machs gut, liebe Oma Marianne!

Samstag, 20. Oktober 2018

Auf Wiedersehen!





Gestern sind sie hier das erste Mal in diesem Herbst drübergeflogen. Nun heißt es wirklich Abschied nehmen. Die letzten Wochen des Jahres haben nun offiziell begonnen. Es ist immer wieder faszinierend dieses Schauspiel. Dieses Jahr erfüllt mich aber keine Wehmut! Ich bin bereit für den echten Herbst und den Winter und für den Abschied von den Kranichen, die in ein paar Monaten ja zurückkommen. :-)

Dienstag, 4. Oktober 2016

Auf Wiedersehen!

Sie fliegen wieder, die Kraniche. Es sind nur kleine Gruppen und auch nicht so viele, aber nun ist es nicht mehr zu leugnen, der Herbst hält Einzug! Und bald ist das Jahr schon wieder rum. Das geht mir gerade etwas zu schnell...


P.S.; Das Foto ist aus dem Archiv, es wurde vor 6 Jahren und einem Tag aufgenommen! Heute hatte ich leider keine Kamera dabei.

Montag, 20. Oktober 2014

Herzlich Willkommen!


"Und plötzlich weißt du:
Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen
und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen."

 (Meister Eckhart)


Was uns das Neue zaubern wird, weiß keiner, aber wir können uns darauf einlassen und es mitgestalten. Noch liegt über alles eine Art Nebel, der einen nur schemenhaft erkennen lässt, wohin es geht. Aber wenn man Schritt für Schritt im Nebel geht, gibt er immer wieder neue Sichtweisen und -Weiten frei. Und irgendwann wird er sich ganz lichten.

Das Blog wird dort anknüpfen, wo das andere endet....viele Fotos und ein wenig von uns...aus dem neuen Leben! 

Herzlich Willkommen im Leben!