Samstag, 11. Oktober 2025
Es gibt noch Hoffnung....
Samstag, 27. August 2022
Mal was ganz anderes!
Ich bin ja eingefleischter Tour de France Fan, schon seit Jahren. Mittlerweile habe ich über die Jahre hinweg auch ein klein wenig Wissen über diesen Sport gesammelt. Das ergibt sich halt, wenn man im Sommer die Tour am Bildschirm verfolgt, soweit es die Zeit zulässt. Ja, ich weiß, der Sport ist nicht sauber - welcher Sport ist das heute noch - und trotzdem bin ich immer wieder beeindruckt, was die da leisten. Wie sie sich tagelang irgendwelche Berge hochquälen und es auch nach 190 km bei der Bergankunft am Tag X wirkt als wäre es eine Leichtigkeit mit dieser Geschwindigkeit die Berge hochzufliegen. Auch das Drumherum fasziniert mich, keine Ahnung wieso, aber so ist es halt.
Nun hatte ich die Gelegenheit im Rahmen der diesjährigen Deutschlandtour mal live dabei sein, denn Marburg war Etappenziel! Und nicht nur das, die Strecke führte direkt über unseren Hausberg. Natürlich war klar, dass wir uns das anschauen und ich muss sagen, es war grandios. Sicherlich eins meiner Highlights in diesem Jahr. Ich war vollkommen geflasht und das Töchterchen amüsierte sich sehr über mich. *lach* Wir hatten sogar das Glück, dass wir das Feld gleich zweimal bewundern konnten, weil wir nach der Bergwertung am Hasenkopf nur schnell ein Stückchen weiter runterlaufen mussten, um dann auch noch den Bonussprint mitzuerleben.
Und natürlich hatte ich die Kamera dabei. Wem das Thema zu langweilig ist, kann sich ja jetzt verabschieden.
Im Übrigens war das Fahrerfeld prominent besetzt, das hat mich selbst überrascht. Und wer sich auskennt, wird auf einem der Fotos einen waschechten Tour de France und Giro Gewinner finden. Egan Bernal, der kurz vorher sein Comeback nach dem schweren Sturz mit schlimmen Verletzungen am Anfang des Jahres hatte. Aber auch Namen wie: Emanuel Buchmann, Nils Pollit, Caleb Ewan, Adam Yates, Romain Bardet, Bauke Mollema und Simon Geschke, sind Radfahrfans sicherlich bekannt.
Wir hatten kurz vor der Bergwertung auf dem Hasenkopf Stellung bezogen und warteten auf das Fahrerfeld.
Sophie wollte ja unbedingt mit zum "Spaziergang" und da es zu dem Zeitpunkt nicht ganz so sonnig und nicht mehr so heiß war, auch wenn sie auf dem Foto so tut, als würde sie den Hitzetod sterben. *lach* Ich glaube, zu dem Zeitpunkt bereute sie es schon mitgekommen zu sein. Rumsitzen und nix tun ist halt doof! ;-)
Und dann ging es los!
Dann die Gruppe mit Bernal, der natürlich noch nicht die Form hat, die er vor dem schlimmen Sturz hatte.
Als das Feld durch war, sind wir mit vielen anderen Zuschauern ein Stück weitergelaufen, wo sie dann später ein zweites Mal über Ockershausen in die Marburger Innenstadt fahren müssen. Dort war der Bonussprint.
An der Stelle standen wir in einer schattigen Kurve und so war es für meine Kamera zu dunkel. Da es ein Sprint war, schoß das Feld halt auch sehr schnell an uns vorbei. Zumindest die, die sich die Bonuspunkte holen wollten.
Danach sind wir nach Hause gelaufen und ich habe noch den ganzen Abend davon geschwärmt. :-) Natürlich haben wir uns noch die Live-Übertragung auf ZDF angesehen und uns zweimal gefunden. Allerdings erkennt man uns nur, wenn man auch weiß, wo wir stehen und was wir anhaben. *lach*
Hach, war das schön! :-)
Dienstag, 1. Februar 2022
Los geht's!
Damit ist jetzt Schluss! Hier wird nicht mehr gefaulenzt! Jawoll! Naja, ganz so streng sind wir nicht, aber tatsächlich muss sich da echt mal was ändern. Corinna zerstört ja jegliche Motivation und jeglichen Antrieb. Das Wetter sorgt für den Rest! Wir haben in Marburg seit Monaten zu wenig Sonne, manchmal sehen wir sie wochenlang nicht und das schlägt aufs Gemüt.
Heute ist der 1. Februar und damit beginnt ja mein alljährliches Fasten. Und das macht es einfacher auch mal wieder den Körper zu optimieren. Ich habe es echt schleifen lassen und jede Frau, die um die 50 ist, wird mir sicherlich zustimmen, es ist harte Arbeit in den Wechseljahren das Gewicht im Zaum zu halten. Es dauert Monate bis man die Kilos runter hat und gefühlt nur 2 Wochen bis alles wieder drauf ist. Und nein, das ist hier kein Jojo Effekt, weil wir uns ja generell schon fettarm und gesund ernähren. Mein Körper hat halt jetzt mit fast 52 ein anderes Schönheitsideal als ich und meine Klamotten, aber wenn ich dem wirklich nachgebe, kommen jedes Jahr eben 2-3 kg mehr dazu. Und das geht nicht, dann wäre ich ja in ein paar Jahren wirklich übergewichtig. Also, ziehe ich immer mal wieder die Reißleine und am Leichtesten fällt mir das in der Fastenzeit. 6 kg wären super, 4 kg müssen es werden. Schauen wir mal, was möglich ist.
Da ich mir auch noch ein paar andere sportliche Ziele gesteckt habe - teilweise für dieses Jahr, teilweise langfristig - muss mein Training ein wenig straffer werden und vor allem muss ich auch anders trainieren, sonst wird das nix. Aber jetzt erstmal fasten, regelmäßige Workouts, das eine oder andere Kilo verlieren und beim Laufen dran bleiben. Schritt für Schritt. Ich habe ja keinen Zeitdruck und ich muss niemanden etwas beweisen. Es geht nur um mich und mein Wohlfühlen!
Der Januar lief sportlich okay bis gut. Mit den Schritten bin ich nicht zufrieden, aber immerhin habe ich die durchschnittlichen 8000 geschafft und sobald das Wetter besser wird, hole ich automatisch wieder mehr raus. Beim Joggen war es gut. 18,7 km von den 200 km sind geschafft. Für einen Januar ist das super. 8x habe ich ein Workout gestartet und liege damit auch gut im Zeitplan bzw. dem Zeitplan sogar voraus.
Also - los geht's! Ich werde dann berichten, wie es läuft. :-)
Sonntag, 18. April 2021
Die 200 Km und ich!
Wie jedes Jahr nehme ich mir ja eine bestimmte Kilometerzahl vor, die ich joggen möchte. Da die 200 km für so eine magische Grenze sind - auf der einen Seite gut zu schaffen, auf der anderen Seite trotzdem eine Herausforderung - blieb es auch dieses Jahr bei dieser Zahl.
Und was soll ich sagen? Es läuft mies. Sehr mies. Ich bin so im Rückstand, dass ich im April noch 30 km schaffen müsste, um das aufzuholen. Das lag zum einen am Wetter, weil es einfach sehr kalt war oder glatt oder es war extrem windig. Letzteres bremst mich total aus, weil ich hier berghoch muss und ich dort meist Gegenwind habe. Dazu habe ich schlichtweg keine Motivation. Dann ist die generelle Motivation in diesem zweiten Dauerlockdown extrem schlecht. Sich zu irgendwas aufzuraffen fällt sehr schwer. Dazu die Zwangspause nach der Impfung, weil ich dauernd Kopfweh hatte. Alles Ausreden, ich weiß. Aber immer wenn ich durchstarten will, kommt was dazwischen, was mich entweder demotiviert oder ausbremst. So wie jetzt auch wieder. Denn blöderweise hatte ich wegen noch gar keine Heuschnupfenprobleme vergessen bei der Laufrunde am Freitag Nasenspray in die Nase zu machen - hatte auch gar keines mehr im Haus - und dann überkam mich danach ein fieser Heuschnupfen-Anfall. Also dachte ich, ich nehme mal zur Sicherheit eine Tablette ein, damit ich heute am Sonntag nachlegen kann. Tja, ich fand nur noch die eine Sorte Tabletten im Schrank und ehrlich, da hätte ich auch Schlaftabletten nehmen können. *Soifz* Und wirken tun sie auch nicht wirklich. Ohne zusätzliches Nasenspray wird das also nix. Spaziergänge sind kein Problem, aber beim Joggen inhaliert man die Pollen doch sehr, zumal ich auch gerne mal durch den Mund atme, wenn der Puls schneller wird. Somit sagt die Vernunft - lass es heute. Was aber nun wieder bedeutet, dass ich bis zur nächsten Möglichkeit aufs nächste Wochenende warten muss. Nicht weil ich nur am WE joggen kann, sondern weil die kommende Woche gleich zwei Gründe aufeinandertreffen, die mich ganz sicher ausbremsen.
Ich muss mir also eine Taktik überlegen, wie ich im Sommer - wo ich bekanntlich oft wochenlang nicht laufe wegen Hitze - doch die eine oder andere kurze Runde schaffe. Sonst wird das dieses Jahr nix - mit mir und den 200 km. Aber vielleicht wird der Sommer ja wie der April - dann muss ich mir keine Gedanken machen. *lach*
Ansonsten ist hier die Stimmung sehr viel besser geworden. Die Fahrschule tut dem Töchterchen gut! Und sie ist auf die Idee gekommen, sich Brieffreunde in der ganzen Welt zu suchen. Old Shool also und im Moment streckt sie die Fühler Richtung USA und Neuseeland aus. Mal sehen, ob sie erfolgreich ist. Ich drücke die Daumen.
Gestern war ich mutig und habe die größten Tomatenpflanzen schon mal ins Endgefäß umgetopft, die kann ich dank Henkel dann Abends immer reinholen. Paprika, Physalis und Aubergine wachsen langsamer, da kann ich schon ein paar Tage warten. Ich muss aber sagen, dieses Jahr sehen die Pflanzen nicht so gesund aus, wie sonst. Keine Ahnung woran das liegt.
Und ich habe ein neues Projekt gestartet. Das Clematis-Projekt. Einer der Vormieter hier, hatte eine Clematis vorne im Kiesstreifen am Haus gepflanzt. Eine Rankvorrichtung ist auch am Haus montiert. Leider hatte diese Clematis diese Welke-Krankheit und so musste ich sie irgendwann nach genauer Recherche runterschneiden. Dann habe ich 3 Jahre gehofft, dass sie so eingepflanzt wurde, dass sie neu austreibt. Aber leider ist das nicht passiert. Da ich nicht wusste, wie tief ich an der Stelle buddeln kann und ich immer mit Schrecken diese tiefen Töpfe im Gartencenter gesehen habe, in denen die Pflanzen angeboten wurde, traute ich mich nicht so recht ran. Aber nun habe ich mal probehalber gebuddelt und ich denke, das bekomme ich hin. Die Erde an der Stelle sieht auch sehr gut aus, so dass ich sie sicherlich mit etwas frischem Anteil mischen und wiederverwenden kann. Jetzt fehlt mir nur noch die richtige Clematis. Es muss eine sein, die auch im Kübel wächst, denn so viel Platz hat sie dort nicht, um sich wurzeltechnisch auszubreiten und zu hoch darf sie auch nicht werden. Und schön wäre auch eine Sorte, die widerstandfähiger ist gegen die Clematis-Welke. Mal schauen, ich gehe dann mal die kommende Woche auf die Suche. Falls nicht wegen Inzidenz über 200 die Gartencenter dicht gemacht werden.
Auch unser Winterjasmin am Haus sieht kläglich aus. Er hat, wie so viele Pflanzen im Garten einen Schlag wegbekommen als es so starken Frost gab. Normalerweise hält er das ja aus, aber irgendwie waren die Bedingungen so besonders, dass es hier auch einige Hecken weggerafft hat. Sogar der Storchschnabel treibt nur zögerlich aus und der ist ja eigentlich wie Unkraut. Es kann also sein, dass wir den auch noch komplett runterschneiden müssen. Aber das wird dann eine Firma machen und die Entscheidung fällt erst im Sommer. Bis dahin bekommt er noch Zeit, sich zu retten.
Das Wetter nervt und noch mehr nervt mich der Wetterbericht auf der App. Wenn kein Regen angezeigt wird, dann will ich auch keinen Regen. Gestern musste ich dann überraschend die Wäsche wieder abhängen, weil es doch anfing zu regnen. Bei einstelligen Temperaturen und Wind ist es einfach nicht mehr schön draußen. Leider soll es hier nicht wirklich besser werden. Ich kann mich an keinen April erinnern, an dem ich so wenig Möglichkeiten hatte den Frühling zu fotografieren. Die Natur ist hier noch sehr zögerlich und die Blüten, die sich wagen, werden vom Frost sehr unansehnlich. Ich kann es nicht genug wiederholen, dies wird ein sehr trauriges Fotojahr. :-(
Aber zum Trost zeige ich noch ein paar.
Montag, 5. März 2018
Farbe
Nachdem wir hier gestern noch um die Sonne betrogen wurden, hatte ich heute dann den ersten Hauch von Frühlingsluft. Den habe ich sofort genutzt, um Joggen zu gehen. Meine Güte hat das gut getan. Ich war ja nie so der großer Jogger, aber mittlerweile finde ich es großartig. Ich habe mit knapp 5 km angefangen und bin recht langsam gelaufen, was auch daran lag, dass Sophie heute irgendwie nicht so wirklich wollte. Ich glaube, sie hat etwas wunde Pfoten von der Kälte und dem Salz. Der Rücken schien es nicht zu sein. Das war dann aber wahrscheinlich wieder der letzte Tag für diese Woche mit dem Sport. Ich habe seit gestern immer mal wieder das Gefühl, dass Töchterchen hat mir doch die Viren vererbt, obwohl die Inkubationszeit längst vorbei sein müsste. Und nach 1-2 h merke ich auch wieder nix mehr. Heute ist das Gefühl im Hals aber schon stärker als die letzten Tage. Schauen wir mal! Ansonsten fühle ich mich heute topfit. Und das Wetter soll ja auch ab Mittwoch wieder sehr nass werden. Dann kann man auf den Wegen eh nicht mehr joggen, schon heute war es grenzwertig. Teilweise noch gefroren im Schatten mit Schneefeldern und stellenweise blieb ich im Matsch stecken. Aber wenigstens heute hat es geklappt! So schön!
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