Schweden 2026
Tag 2, 18.08.26 - Tiveden Nationalpark und Hjo
Bis zu unserem nächsten Stopp mussten wir doch eine Weile fahren. Fahren in Schweden kann öde sein. Man kommt trotz gut ausgebauter Straßen und wenig Verkehr eben nicht so schnell voran, weil man immer wieder die Geschwindigkeit anpassen muss. Mal 70, mal 110, mal 50 oder 40 und in den Ortschaften auch gerne mal 30. Das Auto hatte viel zu tun mit Piepen. Naja, es piept halt auch, wenn man nur 1 km/h zu schnell fährt.
Wir hatten uns den Tiveden Nationalpark ins Auge gefasst und vorher schon recherchiert, dass es dort nicht nur Toiletten am Haupteingang gibt, sondern eben auch eine Wanderstrecke, die wir noch irgendwie in unseren Zeitplan reinquetschen können. Nicht berücksichtigt hatten wir die Anfahrt. Die führte zwar durch eine tolle Landschaft und war so gar nicht öde, aber eben auf engen Schotterpisten und wir waren nicht die Einzigen, die bei dem Wetter wandern gehen wollten. Aber irgendwann kamen wir am Parkplatz an bei bestem Wanderwetter.
Der Nationalpark liegt zwischen den beiden Seen Vänern und Vättern und wurde 1983 gegründet. Dadurch konnte der Urwald erhalten werden und sich sogar noch besser entwickeln.
Wir haben eine Weile gebraucht, bis wir uns unsere Route ausgesucht haben, nicht alle starten am Haupteingang. Das sollte man bei der Planung mit berücksichtigen, denn der Weg mit dem Auto zu einer anderen könnte länger dauern. Wir konnten uns dann endlich für die 2,2 km lange Strecke entscheiden. Hört sich kurz an....ich nehme es mal vorweg....wir hatten niemals damit gerechnet, dass die Strecke so anspruchsvoll werden sollte. Und wir waren auch überwältigt von der Natur. Sogar mein Ischias war etwas abgelenkt. :-)
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