Sonntag, 29. August 2021

Und sonst so?

Ja, wie ging es denn nach dem Dahme-Urlaub mit dem Urlaub, den Ferien, dem Arbeitsbeginn und sonst so weiter? 

Ich werde wahrscheinlich nicht mehr alles zusammenbekommen, das waren ja ein paar Wochen und weil das auch nicht die hellste Zeit des bisherigen Jahres war, untermale ich es mit den Fotos, die irgendwann mal in einer Regenpause im botanischen Garten gemacht habe. Regenpause....auch so ein Wort, das die letzten Wochen wunderbar zusammenfasst. 


Der restliche Urlaub lief so lala. Wir waren beide ziemlich schlecht drauf und Sophie hatte in dem Sommer...Sommer?....mit der hohen Luftfeuchte eh Schwierigkeiten. Die ersten Tage nach dem Urlaub hatten wir ja noch ein paar Dinge zu erledigen. U.a. die Busfahrkarte verlängern, was wir genutzt haben, um einen Stadtbummel in Marburg zu machen. Wirklich glücklich hat uns das nicht gemacht. Das Highlight war wohl, dass wir versucht haben einen Cappu in der Oberstadt zu trinken. In dem Laden, in dem das Töchterchen mal nach einem Job gefragt hat, sie aber abgelehnt wurde, weil sie noch keine 18 ist. Ehrlich? Er hätte lieber das Töchterchen nehmen sollen! Ich hab schon viel erlebt in Marburg mit dem Gastropersonal und meine Ansprüche sind da sehr tief angesiedelt, aber dieser loste Haufen war der Hit. Wir haben uns amüsiert und es locker genommen. Die Menschen am Nachbartisch hatten nicht ganz so viel Geduld. 

Das WE danach war auch noch sehr schön, es schien die Sonne, ich traf mich mit Freundinnen, aber dann ging es wirklich nur noch bergab. Das Wetter war furchtbar, wir konnten nichts, rein gar nichts planen. Wir passten Regen- und Gewitterpausen ab, um mal trocken spazieren zu gehen. Oder es war so schwül, dass gar nix ging. Sonne gab es so gut wie gar nicht. Meistens hingen hier dicke graue Wolken rum und mit dem starken Wind, war es trotz Schwüle frisch. 


An einem weiteren Tag mit Dauerregen entschieden wir uns eine Shopping Tour zu machen. Gekauft haben wir dann letztendlich nichts und mittel frustriert, weil nicht mal Shoppen glücklich macht in diesem Sommer.

Als es dann langsam auf mein Urlaubsende zu ging, bin ich immer tiefer in ein Stimmungsloch eingetaucht. So schlecht gelaunt und frustriert war ich echt schon lange nicht mehr. 

Dem Töchterchen ging es leicht besser, weil es sich ein paar Mal mit ihrer neuen Clique getroffen hat, aber auch da machte das Wetter regelmäßig einen Strich durch die Rechnung.

See? Zu kalt, zu nass! Schwimmbad das Gleiche! Sich draußen treffen, schwierig, je nach Wetterlage. 


In meiner ersten Arbeitswoche erreichte ich dann den Tiefpunkt! Die Selbstmitleidsuhle! Und was habe ich mich gesuhlt. Aber ab uns an mal braucht man das, auch wenn man sich gleichzeitig mega schlecht fühlt, weil man weiß, man hat eigentlich überhaupt keinen Grund zu jammern.

Trotzdem waren wir frustriert als das Töchterchen dann auch noch den freudig erwarteten Frankfurtausflug noch auf der Zugfahrt hin abbrechen musste, weil nach einem halben Jahr ihre Magengeschichte sich mal wieder melden wollte. 

Zwei Wochen später legte Sophie mit ihrem Durchfall nach. 

Naja, beides war schnell ausgestanden, aber schön ist halt was anderes. 


Immerhin, das Töchterchen wurde das 2. Mal geimpft, diesmal ohne Zwischenfälle und auch ohne größeren Impfbeschwerden. Ein bissi Kopfweh, ein bissi schlapp und viel Armweh. Das wars aber auch. Anderen ging es sehr viel schlechter. Noch ein paar Tage und sie zählt als vollgeimpft, was durchaus einen Erleichterung sein wird, weil in Marburg ja schon wieder die Maßnahmen verschärft wurden und man un- bzw. teilgeimpft wieder einen Test braucht für viele Dinge. 

Auf der Arbeit lief es dann 3 Wochen erstaunlich gut. Ich war mega-produktiv und schaffte Dinge, die schon lange auf der To-Do Liste standen. Und das wiederum half mir dabei aus meinem Loch herauszukommen. 

Trotzdem fluchten wir weiter auf das Wetter. Sommer 2021, das wird nix mehr hier. Machen wir einen dicken Haken dran und hoffen auf den Herbst.

Aber genau da lag halt auch ein Grund unseres Problem. Es wäre mit etwas mehr Sommer, mit mehr Abenden auf der Terrasse, mal hier und da einem Seetag, oder schönen Ausflügen bei Sonnenschein, einfach leichter gewesen sich auf den 2. Corona Herbst und Winter vorzubereiten. Denn wir konnten ja weder ausblenden, dass die Zahlen steigen, es Impfdurchbrüche gibt und ein Ende der Pandemie eben doch nicht wie erwünscht mit den Impfungen eingeläuftet wird. Und uns graut ein wenig vor dem Schulbeginn. Bisher sind wir ja ohne Quarantäne durch die Pandemie, aber mit Delta und den jetzt schon exponentiell steigenden Zahlen ist die Wahrscheinlichkeit über die Schulen in die eine oder andere Quarantäne geschickt zu werden so hoch wie noch nie. Trotz Impfung!

Wir konnten auch nicht Afghanistan ausblenden oder die vielen Feuer überall. Die Überflutungen wirken auch immer noch nach. 


Nun ist der letzte Tag vor Schulbeginn und es geht uns mittlerweile schon wieder besser, aber machen wir uns nix vor dieser Herbst und dieser Winter wird nochmal eine Herausforderung für die Selbstmotivation, das Durchhaltevermögen und dem inneren Gleichgewicht. 

Immerhin haben wir ein paar Pläne und Alternativen. Das erste Wollepaket ist schon da und wir treffen schon die Vorbereitungen für ein Küchenprojekt, dazu dann später mal, wenn es konkret wird. Das Töchterchen hat das Häkeln für sich entdeckt und sich ein riesen Paket mit Perlen bestellt, um Ketten zu basteln und der erste Versuch ist schon so gelungen, dass ich unbedingt auch eine möchte. :-)


Ausserdem wird die Schule ja sicherlich auch sehr herausfordernd. Ab jetzt zählt es! Zwei Jahre Endspurt! Und ein wenig freut sich das Töchterchen auch auf die Schule. Geistige Forderung kann auch glücklich machen. Das hält wahrscheinlich nicht lange an, spätestens in der Klausurenphase wird dann wieder geflucht. :-)

Eine Wanderung steht ja auch noch auf unserem Programm. Und in den Herbstferien habe ich das eine oder andere ins Auge gefasst, was aber noch sehr unsicher ist. Je nachdem wie sich die Zahlen entwickeln, wie das Wetter wird und ob wir dann überhaupt noch einen Platz bekommen, wird sich sehr kurzfristig entscheiden. 


Das letzte Ferienwochenende war sehr voll bei mir. Am Freitag war ich zu einem Kaffeeklatsch bei meiner fast 80jährigen Nachbarin und überraschenderweise haben wir erst nach 3 1/2 h auf die Uhr geschaut und bis dahin komplett die Zeit beim Quatschen vergessen. Schön wars.

Gestern war ich gebucht für Fußballfotos. Endlich mal wieder Fußballplatzluft schnuppern, mich mit dem Trainer unterhalten, den ich auch ewig nicht gesehen haben und staunen, wie sehr sich die jüngeren Mädels verändert haben. Ich sollte ja wieder die Fotos für den Pass machen und ein Mannschaftsfoto. Danach war ich enorm melancholisch. Dankbar, dass ich diese schöne Lebensphase erleben durfte und die Menschen kennengelernt habe, die mir alle sehr ans Herz gewachsen sind, aber auch traurig, dass das vorbei ist. Unwiderruflich! Und auch da wirkt Corona als Verstärker - mir fehlt die Aussicht auf neue schöne Lebensphasen. Sie werden bestimmt kommen - irgendwann - aber es wird wohl eine Weile dauern bis man wieder so frei und leicht durchs Leben gehen kann. Mir und sicherlich auch vielen anderen Menschen fehlt halt gerade die Perspektive. Eine Aussicht auf ein Ende!

Das Töchterchen ist unterwegs - ein Klassenkamerad feierte seinen 18. Geburtstag mit kurzfristig angeordneten 3 Gs. Zum Glück hatten wir noch einen Schnelltest zu Hause. Da die Party am A.... der Welt statt fand, übernachten die meisten dort und später werde ich dann 3 todmüde Mädels abholen. Die letzte Whatsapp kam nämlich gegen 4 Uhr rein. *lach*


Beim Führerschein kam jetzt die Wende, denn das Töchterchen hat nun einen neuen Fahrlehrer und auch regelmäßig Fahrstunden. Nächste Woche sogar gleich 2! Der neue Fahrlehrer tut ihr gut, denn sie fährt eigentlich sehr gut und sicher, doch sie ist so verkrampft und angespannt, dass er ihr immer wieder sagt, sie soll sich locker machen und Spaß haben am Fahren. Er wird bald mit den Sonderfahrten starten und nun habe ich doch noch Hoffnung, dass das mal endlich was wird. :-)

Achja, die verschollene Freundin vom Töchterchen hat sich auch gemeldet. Wie schon vermutet, wurde sie vom Coronastrudel komplett durchgewirbelt. Sie hat nichts mehr auf die Reihe bekommen, war weder in der Schule noch beim Homeshooling, hat ihren Führerschein nicht weiter gemacht und sich nicht mehr bei Freunden gemeldet, monatelang. Jetzt ist sie bei einer Corona-Beraterin und fasst nun langsam wieder Fuß in ihrem Leben. Die Klasse wird sie wiederholen müssen. Man darf wirklich nicht vergessen, was das Ganze mit einem auch jenseits von der eigentlichen Krankheit machen kann. Deswegen bin ich froh und dankbar, dass wir so gut durchgekommen sind. 


So, ich glaube das reicht fürs Erste. Ich habe sicherlich ganz viel vergessen, aber jetzt werde ich mich ja wieder öfters mit alltäglichen Dingen hier melden. 

Bis dahin genieße ich einen weiteren Regentag in diesem Sommer 2021! *grmpf*


Samstag, 28. August 2021

Dahme 6.0 - Tag 10 - Abschied

27.07.2021

Den Abreisebericht übernehme ich dann wieder, das Töchterchen hat dazu keinen Tagebucheintrag verfasst.

Wir waren früh war, sehr früh, schon vor dem Wecker, also konnten wir alles ohne Stress angehen lassen. 

Wir frühstückten erstmal bei Sonnenaufgang auf dem Balkon.


Und anschliessend packten wir alles ins Auto, kehrten nochmal durch, entsorgten den Müll und gingen Richtung Hundestrand, damit Sophie nochmal ihre Geschäfte erledigen konnte. 






Ein letzter Blick auf die Ostsee - es fiel so unglaublich schwer diesmal. Noch nie war es sooo schwer - doch in 2018 ging es uns ähnlich, doch da erwartete uns zu Hause halt auch kein Corona-Alltag. :-(

Wir stiegen dann ins Auto, brachten die Schlüssel zur Vermietungsagentur und fuhren zum Bäcker - Reiseproviant holen. Gegen 7.30 Uhr starteten wir bei schönstem Sonnenschein die Heimreise.

Wir sind sehr gut durchgekommen, brauchten nur 6 h 10 min. und Sophie hatte weniger Probleme mit der Rückfahrt. Dadurch kamen wir zwar müde, aber nicht so gestresst an. Natürlich gab es einen Zwischenstop bei der hiesigen Dönerbude und ein paar Sachen mussten wir noch einkaufen und dann hieß "Welcome Back"!

Mein Fazit für diesen Urlaub? Es war heilsam, großartig, lustig - was hatten wir wieder einen Spaß -, es war kommunikativ, anstregend, aktiv, sportlich, abwechslungsreich und wir hatten super Wetter. Was will man mehr! Diese 10 Tage haben Kraft gegeben, allerdings auch dazu beigetragen, dass ich besonders ich dann in ein übles Stimmungstief abrutschte, aber dazu später.

Dahme 7.0 ist mittlerweile schon gebucht und wir hoffen, dass wir auch nächstes Jahr trotz Pandemie wieder schöne Tage dort erleben dürfen. Vielleicht wird das dann das letzte Mal sein, dass wir Urlaub in Dahme machen. 

Wir sind ein super Reiseteam, das Töchterchen und ich. Und Sophie natürlich auch, wobei die wohl glücklicher wäre, sie müsste nicht mehr so lange Autofahren. ;-) 

Gelaufene Schritte an diesem Tag: 9 348

Dahme 6.0 - Tag 9 - Der letzte Tag, Gewitterfurcht und Paddelfreude

26.07.2021

Heute morgen starteten wir den Tag wie immer und ich genoß meine letzte Morgenrunde in Dahme und meinen Gang zum Bäcker. Auf dem Rückweg traf ich Mama mit Sophie und wir spielten nochmal am Hundestrand Stöckchen. 



Anschliessend frühstückten wir, machten die Bude ein wenig sauber und gingen Einkaufen. Den Rückweg liefen wir über die Strandpromenade, wor wir bekannte Gesichter vom letzten Jahr trafen. Wir unterhielten uns eine Weile darüber, dass unsere Hunde doch ganz schon alt geworden sind. Sie haben ja eine Hünding, die Sophie sehr ähnlich sieht. 

Danach machten wir uns strandfertig, weil es sehr schwül und warm war. Wir hatten ja heute noch Großes vor. Allerdings mussten wir warten bis Katja und Olli da kamen, denn wir brauchten dafür einen Hundesitter! Und dann ging es ab zum Strandkorbdealer, der auch Stand Up Paddelboote verleiht. Für Mama eine echte Premiere, ich dagegen habe das ja schon öfters gemacht. Wir schlugen uns super, wenn man bedenkt, dass die Wellen noch hoch genug waren, um uns umzuwerfen. Deswegen waren die Standversuche eher kläglich, aber ansonsten pflügten wir ordentlich am Ufer entlang. Ca. 15 min. vor Ablauf der Zeit begann es zu donnern - Anmerkung der Redaktion: und das Kind flüchtete geradezu panisch vom Boot! - Mama konnte mich dann aber noch überreden das Boot langsam am Ufer entlang zum Strandkorbverleiher zu paddeln, wo wir das Boot abgeben konnten. Fotos gibt es davon zwar reichlich, aber Bikinifotos werden nicht gezeigt. ;-) Wir hatten ordendlich Spaß beim Paddeln und werden das sicherlich nächstes Jahr nochmal machen. Sofern wir einen Hundesitter haben. 

Dann überlegten wir, was wir machen sollen. Es grummelte immer mehr und es war auch schon fast Essenszeit, so dass wir uns entschieden, jetzt Essen zu gehen, denn da kann man notfalls auch während eines Gewitters sitzen. Katja und Olli glaubten nicht an ein Gewitterdurchzug, mussten dann aber doch flüchten, wobei sie ordentlich nass geworden sind. 

Wir saßen derweil schön trocken im Restaurant und aßen leckere Dinge. :-)

Als wir fertig waren, kam auch schon die Sonne wieder und es wurde richtig schön. Ich holte mir noch ein Fußkettchen und als ich an den Strand kam, spielten wir Volleyball mit vollem Körpereinsatz. Ins Wasser gingen wir natürlich auch nochmal. Später kamen Oli und Sohn zurück an den Strand, später auch nochmal Katja und Oma. So konnten wir alle nochmal zusammen im Wasser Ball spielen, bevor wir schweren Herzens zusammenpacken mussten. Die Zeit zum Abschied von Katja und Family war gekommen. :-( Leider wussten wir schon da, dass wir das nächste Jahr nur wenige Tage zusammen in Dahme sein werden, weil ihre Wohnung zum üblichen Zeitpunkt schon belegt war. Und wir wegen Mamas neuen Kollegen die ersten 2 Wochen fahren müssen. Das ist traurig, aber nicht zu ändern. 






In der Ferienwohnung aßen wir erstmal zu Abend und räumten alles zusammen. Mama packte schon ein paar Sachen ins Auto und dann begaben wir uns auf die letzte Abendrunde in Dahme. Es fiel uns diesmal extrem schwer. Die wenigen Tage in Dahme hatten sowas wie Normalität, man konnte endlich mal Corona hinter uns lassen, natürlich nicht, ohne sich an die Regeln zu halten, aber dadurch dass wir fast nur draußen waren, war alles sehr weit weg. Und jetzt holte uns halt die Realität gnadenlos ein.

Es war an dem Abend so unglaublich warm, wie wir es noch nie in Dahme erlebt haben. Rundherum gab es immer wieder Gewitter, aber bei uns blieb es trocken. Wir machten Fotos, liefen an der Strandpromenade entlang, waren nochmal auf der Seebrücke und die Stimmung wurde immer trauriger. 

Ich aß ein letztes Eis und Sophie durfte die Waffel verspeisen. 

Es waren die bisher schönsten 9 Tage im Jahr 2021 - ein weiteres Jahr, geprägt von der Pandemie - und ich bin für diese wunderschönen Tage mit Mama und Sophie sehr dankbar! Danke!














Gelaufene Schritte: 20 377

Donnerstag, 26. August 2021

Dahme 6.0 - Tag 8 - Irgendwann muss es auch mal regnen

25.07.2021

Heute morgen startete ich den Tag wieder wie gewohnt mit meiner Morgenrunde gegen 5,45 Uhr und stand dann später in einer sehr langen Schlange vorm Bäcker. 



Danach frühstückten wir gemeinsam auf dem Balkon und kaum waren wir fertig, fing es an zu schütten. Mama machte ein kleines Nickerchen und ich packte schon mal ein paar Sachen zusammen. Als es gegen 11 Uhr aufhörte zu regnen, gingen wir raus und machten einen Bummel über die Strandpromenade. Mit einem Zwischenstop in der Eisdiele auf einen Cappuccino, der sehr lecker war, aber eben nicht so lecker wie in Grömitz. ;-)

Und nach dem Cappu war es irgendwie auch schon Zeit fürs Mittagessen, also legten wir den zweiten Stopp im Vörn Diek ein. Mama entschied sich diesmal mutig für die Ofenkartoffel, die zwar nicht so riesig wie befürchtet war, aber trotzdem hatte sie ordentlich mit der Menge zu kämpfen. Und auch ich verließ meine Komfortzone Salat und aß eine super leckere Tomatensuppe. Mega! 



Auf dem Rückweg mussten wir dann sogar noch eine Pipipause einlegen, weil wir einfach zu viel getrunken hatten. Mittlerweile klarte der Himmel immer mehr auf und gegen 14 Uhr kam dann die Sonne hervor. Wir packten also schnell unsere Strandtasche und ab ging es zum Hundestrand. Dort spielten wir erstmal Wikinger Schach, wo wir ewig brauchten bis wir mal das erste Klötzchen umwarfen, aber dann ging es plötzlich ganz schnell. Zumindest bei Mama, die haushoch gewann. *grmpf* Danach spielten wir Volleyball mal am Strand, mal im Wasser. Sophie bekam einen Buddelanfall und wir machten weiter mit Sport - diesmal Strandtennis. Wir stellten einen neuen Rekord auf  mit vollem Körpereinsatz und mussten uns danach erstmal im Wasser abkühlen. Im Wasser bewarfen wir uns mit Algen und ich versuchte einen Handstand - mit Erfolg. 
Rundherum wurde es immer mal sehr dunkel am Himmel, aber das Wetter hielt. 



Irgendwann ging es zurück in die Ferienwohnung, wo es Abendessen gab. Später machten wir uns für die Abendrunde fertig. Wir checkten zwar noch den Himmel und die Wetter-App und da es gut aussah, nahm Mama die Kamera mit und es ging auch ohne Regenklamotten los. Ein echter Fail. Denn wir waren kaum auf dem Deich, da fing es an zu donnern. Zuerst sah es noch aus, als würde es vorbei ziehen, doch plötzlich öffnete der Himmel die Schleusen. Aber sowas von. Wir mussten uns unterstellen, weil Mama die Kamera schützen musste - ein Hoch auf die Kacktüten, die wir immer dabei haben. *lach. So standen wir, wie ganz viele andere Menschen unter einem Dach und warteten bis der schlimmste Schutt vorbei war. Sophie hatte unter einem Aufstellerschild den trockensten Platz.






Danach liefen wir schnell nach Hause und zogen uns erstmal um. Gegen 21 Uhr starteten wir einen neuen Versuch. Ich wollte doch unbedingt noch einen Ipanema trinken. Trocken blieben wir diesmal, aber ich stand gefühlt 2 Stunden beim Cocktailstand an. Aber lecker war es mal wieder. Wir liefen noch ein wenig herum und staunten über das Wetterleuchten bei Fehmarn. Recht spät ging es zurück, wo ich auch noch duschen musste. *grmpf*

Mehr Fotos gibt es von diesem Tag leider nicht.

Gelaufene Schritte: 22 539

Montag, 23. August 2021

Dahme 6.0 - Tag 7 - It's windy outside

24.07.2021

Für heute war ja gutes Wetter angesagt mit viel Sonne, Wärme und auch Wind. Deswegen haben wir einen reinen Strandtag geplant. 

Aber zuerst kam die übliche Morgenroutine mit Spaziergang, Brötchen holen und Frühstücken. 



Schon bei der Morgenrunde zeigte sich die Ostsee mal von ihrer wilden Seite. Wir kennen sie ja fast nur als Badewanne. 

Schon bald nach dem Frühstück machten wir uns strandfertig und als wir am Hundestrand ankamen, merkten wir, dass der Wind doch ordentlich zugelegt hatte. Sofort fing ich fürchterlich an zu frieren und versteckte mich hinter dem Strandkorb.

Strandspiele waren heute nicht drin, deswegen chillten wir halt so rum. Irgendwann wurde mir langweilig und ich entschied mich, mal nach einer Muschelkette zu schauen, während Mama am Strand blieb. 







Als ich zurück kam, war es auch schon Zeit für das Mittagessen, so zogen wir erstmal los zum Vörn Diek. Mama versuchte mal die Riesengarnelen und fand das ziemlich lecker. Ich blieb bei meinem üblichen Salat. Nach einer kurzen Verdauungspause ging es dann ins Wasser mit den anderen. Die Wellen waren gigantisch für die Ostsee und wegen dem auflandigen Wind, kam ich überhaupt nicht vorwärts. Mama musste mich dann bis zur Sandbank ziehen, sonst hätte ich das nicht geschafft. Nanny, die Schwiegermutter von Katja, gab es auf. Aber wir kämpften uns vorwärts. Immer wenn dann doch eine Welle brach, wurde ich sofort Richtung Strand gespült. Mama hatte alle Hände voll zu tun, um mich dann festzuhalten. Ich glaube, sie hatte danach Muskelkater in den Armen. Ich hatte auf alle Fälle welchen! Es hat so einen Spaß gemacht im Meer zu toben und es war mega anstrengend, so dass mir mal nicht kalt im Wasser war. 
Als wir rausgingen - was wesentlich einfacher war als reinzukommen - brauchte ich 1000 Handtücher, weil ich so fror. Ich bin auch irgendwie dann den ganzen restlichen Nachmittag nicht mehr warm geworden. Und alle haben mich ausgelacht. 


Es waren unglaublich viele Kite Surfer unterwegs und Mama ging mit der Kamera mal am Strand entlang um einige Fotos zu machen.














Zwischendurch bin ich zum Kiosk, um uns noch etwas zu holen. Doch der war zu und ich musste zu einem anderen Laden. Dort kaufte ich dann blöderweise ein alkoholfreies Bier, statt alkoholfreies Radler für Mama, doch an Olli oder Katja konnte sie es nicht abtreten, weil die schon gegangen waren. Naja, wir haben es dann mitgenommen und es steht jetzt zu Hause im Keller.

Irgendwann sind wir auch zurück zur Ferienwohnung. Essen und Duschen stand an!

Auf unserer Abendrunde erwarteten uns noch höhere Wellen und der Wind drückte das Wasser schon ziemlich hoch an den Strand. Ich flog fast weg! :-)
Wir haben einige Fotos gemacht und sind sogar auf die Seebrücke und staunten nicht schlecht, wie hoch das Wasser stand. 
Die Selfies für den Abend waren eine große Herausforderung. Sophie wollte nicht so wie wir und dann flogen uns auch dauernd die Haare ins Gesicht. 

Und leider ging ein weiterer schöner Urlaubstag viel zu schnell vorbei und so langsam schlich sich bei uns die Wehmut ein, weil der Urlaub sich zu Ende neigt. :-(












Gelaufene Schritte: 18 357