Der November startet bis auf eine erneute Bauchweh-Attacke ganz gut, ich habe mir die zweite Novemberwoche gleich mal Urlaub genommen, weil ich ja noch so viel Resturlaub habe. Das Wetter ist prima, allerdings viel zu warm für die Jahreszeit. In meinem Urlaub jogge ich fleissig.
Ich gehe zweimal in die Stadt zum Shoppen, einmal alleine und einmal mit dem Töchterchen. Ich entscheide mich endlich für ein neues Handy-Model und muss nun nur noch warten bis es preislich unter meine Schmerzgrenze fällt. Ich arbeite fleissig an den Fotobüchern.
Ich mache Vogelfutter selbst und das ist eine große Schweinerei...brauch ich nicht nochmal. Dann ist mal kurz November mit Nebel und etwas kühleren Temperaturen.
Das Töchterchen sehe ich kaum. Entweder ist es lange in der Schule, muss arbeiten oder ist mit Freunden unterwegs. Ihre Englisch-Nachhilfe zahlt sich aus, sie kann nun mündlich besser mitmachen.
Der Reifendruck meldet sich schon wieder und wir entscheiden nun, dass alle Ventile ausgewechselt werden müssen. Mein Konto leert sich im Eilverfahren.
Ich bereite die Bude für die Weihnachtsdeko vor. Das Töchterchen musste das erste Mal das Auto freikratzen.
Wir beginnen mit der Weihnachtsdekoration und uns fehlt komplett der Bezug dazu. Wir werden fast die ganze Woche brauchen.
Ich trinke mit einer Freundin nach der Hunderunde den ersten Glühwein der Saison. Immerhin kommt mit ganz wenig Schnee ein wenig Winterstimmung auf.
Dann haben das Töchterchen und ich zeitgleich einen Mental Breakdown, aber wir sind halt ein gutes Team, zuerst jammern wir uns gegenseitig voll, dann schimpfen wir rum und letztendlich toben wir uns bei Just Dance aus und bekommen einen Lachflash. Danach reden und reden wir, es geht hauptsächlich um das andere Geschlecht.
Ich hole mir das neue Handy!
Wir gehen zu Marburg b(u)y Night, dass es diesmal nur in abgespeckter Form gibt. Die Kirchen machen aus Solidarität mit der Ukraine gar nicht mit. Das ist sehr schade, aber so sind wir auch schneller wieder zu Hause und das Töchterchen schafft es noch rechtzeitig zur After Party.
Samstag wollte ich eigentlich noch tanzen gehen, aber meine Freundin sagt kurzfristig ab. So hänge ich frustriert zu Hause. Als es dann am 1. Advent auch nicht mal mit dem Adventskonzert der Musikschule klappt, weil wir vor der leeren Kirche stehen, kippt bei mir die Stimmung auf unterirdisch.
Auf der Arbeit ist es sehr zäh, die Stunden ziehen sich wie Kaugummi, dabei stapelt sich die Arbeit. Aber ich muss ja nicht mehr lange.
Und dann hat dieser komische unwinterliche November ein Ende.
