Mittwoch, 31. Juli 2019

Mittwochsblümchen

Da auf der Festplatte noch ein paar Blümchenfotos von vor dem Urlaub rumdümpeln, gibt es heute für euch ein paar!








Dienstag, 30. Juli 2019

Gedanken....



Gestern bei dem langen Spaziergang, in der Zeit des Fußballtrainings, konnte ich für mich ein paar Gedanken, die mir schon seit ein paar Tagen durch den Kopf gehen, zusammenfassen. Etwas, was mir zwar schon die ganze Zeit unbewusst klar ist, aber ich nie so in Worte fassen konnte, wenn mir mal wieder andere Menschen Ratschläge zu meiner momentanen Lebenssituation geben wollen. Was natürlich sehr lieb gemeint ist, mich aber jedes Mal in so eine Rechtfertigungsmaschinerie bringt. Ich versuche es zu erklären und liefere irgendwie nur Ausreden, warum dies nicht geht oder das nicht. Besser fühlt man sich danach nicht. Im Gegenteil, man zweifelt an sich, grübelt, ob man sich zu sehr in der Komfortzone breitmacht. Ein Teufelskreis.

Nur hatte ich ja nun 3 Wochen und 1 Tag Urlaub. Die erste Ferienwoche war mir das Töchterchen eine so große Hilfe im Haushalt, Urlaubsvorbereitungen, Packen usw.., dass ich quasi 4 Wochen und 1 Tag im Urlaubsmodus war, mal abgesehen von den 3 stressigen Arbeitstagen vorher. Ich war also schon relativ entspannt als wir in den Urlaub starteten und die 10 Tage in Dahme waren sehr erholsam. Ich konnte nachts unglaublich gut schlafen und kopftechnisch war ich schnell weit weg von dem Alltagsmist. Als wir zurückkamen, fiel ich quasi in ein Schlafkoma. Ich schlief nachts bis zu 9 Stunden und Nachmittags hielt ich zusätzlich das eine oder andere Nickerchen. Ich war dauermüde und erst nach 3-4 Tagen war das vorbei. Am Nachmittagsnickerchen änderte sich aber bis zum Urlaubsende wenig. ;-)
Ab da hatte ich plötzlich richtig Lust mal wieder was zu unternehmen. Beim Salsa vorbeizuschauen, etwas am See trinken, mal baden am See. Das Töchterchen war etwas träger, ließ sich dann aber zu der einen oder anderen Aktion motivieren. Als die Hitze kam wurden wir erstmal wieder ausgebremst, was noch mehr Erholung mit sich brachte. Wir begannen gemeinsam Yoga zu machen, da es zum Joggen und anderen sportlichen Aktivitäten viel zu heiß war. Und ich spürte eine Unternehmungslust, die ich seit Monaten komplett verloren hatte. Ein Aha-Erlebnis, denn ähnlich ging es mir schon letzten Sommer!

Ich bin nun seit 2012 alleinerziehend, seit 2014 gab es eigentlich keine Umgangszeiten mehr mit dem Vater, seit 2017 hat das Töchterchen den Kontakt zum Vater so gut wie abgebrochen auf eigenem Wunsch. Ich wuppe unseren Alltag bis auf wenige Ausnahmen (Oma-Taxi) so gut wie alleine mit allen Sorgen, Entscheidungen, mit der ganzen alleinigen Verantwortung, wenn es um Schule, Gesundheit, Probleme in der Pubertät geht. Ich jongliere Termine, gehe Teilzeit arbeiten (mit ganz wenigen Fehltagen wegen Krankheit) und versuche mich noch irgendwie halbwegs fit zu halten. Ich laste einen Hund aus und sehe zu, dass dieser nicht zu lange alleine bleiben muss, d.h. ich arbeite deswegen weiterhin Teilzeit, was natürlich finanzielle Einbußen mit sich bringt. Ich habe sicherlich trotzdem noch gute finanzielle Bedingungen im Gegensatz zu vielen anderen, aber rechnen muss ich sehr genau. Vor allem aber, mache ich bei mir sehr viele Abstriche, einfach weil ich dem Töchterchen vieles versuche zu ermöglichen. Sie ist nicht schuld an der Misere, also soll sie es so gut haben wie es die Situation zulässt. Wir haben sehr viele Fixtermine, die oft wenig Spielraum für anderes lassen. Und ich habe einen Arbeitgeber, bei dem man in regelmäßigen Abständen in sehr belastende Situationen rutscht. Diese halten oft auch gerne mal Jahre an bis es sich wieder entspannt. Die letzten 1 1/2 Jahre waren zusätzlich schwierig, weil das Töchterchen ständig gesundheitliche Probleme hatte. Dazu kommen Wechseljahrswehwehchen bei mir und gerade im letzten Jahr hatte ich oft das Gefühl, dass manche Menschen nur noch zu mir kommen, wenn sie etwas von mir wollen oder um ihren seelischen Müll bei mir abzuladen. Das sind die Fakten! Es soll kein Gejammer sein und keine Rechtfertigung. Natürlich geht alles noch schlimmer und natürlich habe auch ich Menschen um mich, die mir in Notfällen helfen, die ein Ohr für mich haben und die mir gut tun. Aber trotzdem ist die Lebenssituation wie sie ist! Punkt!

Die Lebenslust, die mich im Sommer während oder kurz nach dem langen Urlaub ereilt, zeigt es mir ganz deutlich. Ich bin am Limit. Die Belastung kratzt oder überschreitet permanent meine Grenzen. Also setze ich knallhart Prioritäten und da bleiben mein Liebesleben, mein Partyleben und das Knüpfen von neuen sozialen Kontakten komplett auf der Strecke. Dafür habe ich einfach keine Kapazitäten mehr übrig. Manchmal dachte ich schon, ich werde zum Eremit. Aber das ist Quatsch! Ich war nun 2x beim Salsa und ich sehe jedes Mal, wie viel harte Arbeit es bedeuten würde, wenn ich dort neue Kontakte knüpfen müsste zum Tanzen und zum Quatschen. Man müsste sehr viel Zeit investieren, um Menschen zu finden, die dieses Hobby teilen und mit denen man zusammen dort hin gehen könnte. Ist es da nicht verständlich, dass ich Freitags Abends um 22 Uhr nach einer anstrengenden Woche, in der ich oft genug Antreiber und Motivator für den Teenie war, einfach zu müde und zu kaputt bin, um mich in dieses Haifischbecken zu stürzen? Ja, ist es! Das ist mir gestern beim Spazierengehen klar geworden. In Marburg und Umgebung gibt es wenig andere Möglichkeiten für Menschen um die 50 und noch weniger für Frauen, die alleine unterwegs sind.
Oft genug kam es ja auch vor, dass das Töchterchen krank wurde. Und ja, nennt mich Mutterglucke, wenn ich dann nicht den Kopf habe, mich beim Tanzen zu vergnügen, während sich das Kind zu Hause wegen Bauchschmerzen stundenlang krümmt. Ja, sie ist schon 15 und ja, sie würde das auch alleine durchstehen. Aber würde mir Tanzen an so einem Tag wirklich Spaß machen? Nein, würde es nicht. Ihr merkt schon, dass ich diese Diskussionen schon oft mit anderen hatte. Ich kann da nicht aus meiner Haut.

Leider habe ich für diese Erkenntnisse des eigentlichen Problems keine Lösung. Es gibt keine! Es ist so wie es ist. Auch wenn es sich manchmal anders liest, ich hole für mich schon das Optimum raus. Und letztendlich sieht man ja, dass es sich von alleine löst, wenn die permanente Anspannung abfällt. Dann ist sofort die Lust da rauszugehen und wieder etwas zu unternehmen. Es macht sich Lebensfreude breit.
Vom letzten Jahr weiß ich, dass ich diese Stimmung nicht lange rüber retten konnte in den Alltag. Vielleicht gelingt es mir dieses Jahr besser, aber wenn nicht, dann möchte ich mich nicht selbst frusten, sondern die Gelegenheiten und den Flow zu nutzen, wann immer es mir möglich ist!

Ich schreibe dies hier auf, damit es mir bewusst bleibt. Damit ich es nachlesen kann am Ende des Jahres oder noch später. Vielleicht hilft es auch anderen, die in ähnlichen Situationen feststecken, sich keinen Druck zu machen und das so zu akzeptieren, wie es nun mal ist.

Montag, 29. Juli 2019

Dahme 4.0 - Tag 10

Damit ich meinen Reisebericht pünktlich zum Urlaubsende fertig habe, schiebe ich gleich noch den letzten Tag hinterher.

Vor der Rückreise hatte ich ziemlich Respekt, denn ich bin noch nie mitten in der Woche so eine weite Strecke gefahren. Da mein Auto nicht ganz so viel PS hat, ist dann das Überholen von LKWs bei Berufsverkehr immer so eine Sache. Ich bekam zwar den Tipp Abends zu fahren, aber das kam für uns nicht in Frage. Erstens mussten wir ja um 10 Uhr aus der Ferienwohnung raus und zweitens bin ich als alleiniger Fahrer Abends halt schon recht müde. Ich entschied mich also nicht ganz so früh loszufahren, um den ersten Ansturm auf die großen Städte zu umgehen und noch rechtzeitig vor dem Feierabendverkehr um Kassel herum durchzukommen. Ersteres klappte super, zweiteres leider nicht, weil wir in einem längeren Stau standen.
Aber zuerst frühstückten wir, packten den Rest ins Auto, machten einen letzten Abstecher an den Strand, um Abschied zu nehmen, wo wir von Nieselregen überrascht wurden. Dahme weint auch, dass wir fahren müssen. Dann durfte jeder nochmal auf Toilette. Ich als Letzte, weil ich dann noch einmal durch die Ferienwohnung kehrte, den letzten Müll entsorgte und hinter mir zuschloss.
Anschliessend gaben wir den Schlüssel ab, das Töchterchen kaufte noch was beim Bäcker und los ging es nach Hause. Um 9 Uhr sind wir gestartet! Und auch wenn wir "nur" 7 1/2 h brauchten, es zog sich diesmal ungemein. Sophie machte durch den Stau und das damit geöffnete Fenster (viele Düfte kommen da hineingeflogen ;-) ) besser mit, aber so richtig ablegen und entspannt schlafen ist anscheinend nicht mehr. Notiz für nächstes Jahr: Eine Stunde früher losfahren!
In der Heimat angekommen, kauften wir uns noch was vom hiesigen Dönerdealer und schon waren wir zu Hause. :-( Und fanden das ziemlich doof!

Unser Fazit: Naja, es wird wohl ein Dahme 5.0 geben! *lach* Katja hat uns ihre Reisedaten schon durchgegeben und ich werde das natürlich mitberücksichtigen. ;-)





Gelaufene Schritte: 6135 - Mehr ging nicht mehr, ich war ziemlich platt nach der Autofahrt, so durfte das Töchterchen die restlichen Hunderunden übernehmen.

Morgen starte ich dann wieder in den Arbeitsalltag! *soifz* Ich versuche heute noch nicht dranzudenken und mich damit hochzuhalten, dass der nächste Urlaub (ohne Reise) schon Anfang Oktober ist. Das stehe ich irgendwie durch.
Heute beginnt auch das Fußballtraining für das Töchterchen und sie muss noch eine Ferienwoche ohne ihre Freundin auskommen. Aber es sind ja auch nur irgendwie 3 Tage, dann habe ich ja wieder Wochenende. :-)

Unseren restlichen Urlaub nach Dahme haben wir uns ziemlich treiben lassen. Einmal waren wir Bummeln in Gießen, 2x auf der Salsaparty in der Strandbar, 2x was Trinken am See, 1x Baden am See (nur ich), haben die Abendhunderunde immer gemeinsam gemacht, Yoga für Anfänger ausprobiert, Federball gespielt, Tour de France geguckt und irgendwie die Hitze überlebt. Dazwischen viel geschlafen und gelesen! Erholt bin ich auf alle Fälle und ich hoffe, ich kann das noch ein wenig mit rüber retten, wenn der Alltag wieder tobt! Aber heute nochmal alles ruhig und chillig! :-)

Dahme 4.0 - Tag 9

Da das Töchterchen ja schon den ganzen Urlaub die Morgenrunde mitgehen wollte, aber immer zu müde war, blieb nur noch der heutige Tag dafür. Es war nämlich unser letzter Tag! Da ich diesmal später wach wurde als die Tage davor, war es auch nicht ganz so schwierig das Kind zu überreden.

Nach dem Frühstück auf dem Balkon bei dicken Wolken, sind wir trotzdem zum Strand aufgebrochen. Wir wollten so lange bleiben, wie es geht, da ja kein Regen angesagt war, nochmal Mittags Essen gehen und später dann in Ruhe Einkaufen, Ferienwohnung saubermachen und packen.

Am Strand angekommen war wirklich wenig los und die Sonne hatte diesmal wirklich absolut keine Chance.
Unsere spanisch-deutschen Nachbarn mit Vaipi waren aber schon da.
Sophie deutete an, dass sie Lust auf Ball spielen hat und so begannen wir uns den Ball zu zuwerfen. Vaipi fand das auch toll und so hatten wir zwei Hunde, die hin- und her sausten. Irgendwann fand Sophie das doof, wie immer halt, aber Vaipi machte fleissig weiter. Sophie ging dann währenddessen zu den Vaipi Besitzern und ließ sich stattdessen einmal komplett durchgraulen.

Danach brauchten wir erstmal eine Pause, aber Vaipi, der sonst extrem zurückhalten ist und sich null von anderen streicheln ließ, kam öfters mal vorbei, als wolle er sagen "Hey, wann geht es weiter?" :-)

Nach einer langen Runde Chillen, schnappten wir uns den großen Ball und spielten Volleyball mit ganzem Körpereinsatz. Und so verdienten wir es uns dann auch Mittagessen zu gehen.
Da es Sophie am Vortag zu kalt auf dem Boden war und mächtig zitterte, weil sie noch nass vom Baden war, achteten wir diesmal drauf, dass sie trocken ist und nahmen zusätzlich ihr Handtuch mit. Somit war das dann heute kein Problem in Ruhe zu essen. Wir nahmen beide ein Pizzabrot und Bruschetta zum Abschiedsessen.

Nach dem Essen verschwand das Töchterchen für etwas länger in der Ferienwohnung....aus Gründen. *lach*

Zurück spielten wir nochmal alle Strandsportarten, die wir dabei hatten oder chillten eingemummelt im Strandkorb.

Plötzlich rief eines der Mädchen von einem anderem Strandkorb rüber, ob das Töchterchen mitspielen möchte. Natürlich wollte sie und so spielten sie zu 4. Volleyball.

Eigentlich wollten wir ja heute früher zurück, aber dann ließ ich sie in Ruhe mit den Mädels spielen und quatschen. Als mir mächtig kalt wurde, wollte ich zurück und machte ihr den Vorschlag, dass sie einfach nachkommt, aber ihr war es dann auch zu kalt und kam mit.

Somit war auch der letzte Strandtag zu Ende und so langsam machte sich auch bei uns der Wehmut breit. Es war nicht so schlimm wie letztes Jahr, was sicherlich am Wetter lag und auch daran, dass wir diesmal einfach ein paar Tage mehr hatten. Trotzdem hatten wir nicht wirklich Lust nach Hause zu fahren.

Für das Töchterchen war auch klar, dass wir ein weiteres Jahr dorthin fahren. In Mangel an bezahlbaren und mit dem Auto erreichbaren Zielen, die auch optimal für den Hund sind, werden wir dann wohl tatsächlich wieder dort enden.

Wir kauften noch Reiseproviant ein und nach dem Abendessen wurde die Wohnung sauber gemacht, alles gepackt, was schon möglich war und das Hundebett im Auto vorbereitet.

Danach ging es auf die letzte Hunderunde des Urlaubs! Am Südstrand saßen wir wieder auf einer der Bank und nahmen Abschied, natürlich nicht ohne ein Eis fürs Töchterchen. Die Kugeln waren diesmal extra groß, als hätte der Eisverkäufer gewusst, dass es unser letzter Abend war. :-)

Als wir wirklich mächtig froren ging es zurück in die Ferienwohnung, wo jeder noch ein wenig Zeit für sich verbrachte.




















Gelaufene Schritte: 21 118

Sonntag, 28. Juli 2019

Dahme 4.0 - Tag 8

An diesem Morgen waren wir etwas "lost", was die Tagesplanung betraf. Der Himmel zeigte sich bedeckt, es war recht kühl, aber so richtig hatten wir auch keine Lust auf einen Ausflug. Also verbummelten wir die Zeit bis 11 Uhr und wollten dann einen großen Spaziergang in Richtung Campingplatz machen. Bis dorthin sind wir noch nie gekommen. Und so ist auch heute noch Stand der Dinge. *lach*
Wir kamen bis zum Hundestrand. Sophie war heute total munter und wir fanden ein großes Stöckchen, mit dem wir sie wirklich zum Schwimmen brachten. Ein kleines Stück nur, aber schon sehr viel weiter als jemals zuvor. Lag vielleicht auch an der spiegelglatten Ostsee.
Am Hundestrand war so viel los und es war auch viel wärmer dort, dass wir uns kurzfristig entschieden, doch den Tag im Strandkorb zu verbringen.
Wir holten schnell unsere Sachen und kamen zurück an den Strand.
Sophie wollte heute mit jedem Hund spielen und forderte todesmutig die kleine zickige Jacky Hündin aus dem Nachbarstrandkorb auf. Die fand das überhaupt nicht lustig und zeigte durchaus auch mal die Lefzen. Aber Sophie ignorierte das und provozierte weiterhin mit ihrem Gekasper. Allerdings zog sie sich auch sofort wieder zurück, als sie merkte, dass sie kurz davor war eine Grenze zu überschreiten. Somit musste die Jacky Dame nicht maßregeln und wir hatten alle viel Spaß beim Beobachten. Wie schon mal geschrieben, so kenne ich Sophie nicht. Es ist eine neue Seite an ihr, die sie hier zu Hause auch überhaupt nicht zeigt, auch nicht nach dem Urlaub.

Mittags gingen wir Essen, mal keine Süßkartoffelpommes, sondern für mich ein Rumpsteak mit Pommes und Salat, für das Töchterchen Bruschetta und Pizzabrot.

Den restlichen Tag am Hundestrand verbrachten wir mit kurzen Gesprächen mit anderen Hundebesitzern, ein wenig sportlicher Betätigung in Form von Volleyball und Strandtennis und einfach nur aufs Meer glotzen. :-)

Gegen 17 Uhr wurde es uns dann doch langsam zu kalt und wir machten uns auf den Rückweg.

Bei der letzten Hunderunde war es doch wärmer als gedacht, oder wir waren einfach nur warm genug angezogen...wer weiß das schon...so dass das Töchterchen neben dem Eis auch noch einen eiskalten Ipanema trank. Vor dem Cocktailstand kamen wir durch Sophie wieder mit anderen Hundebesitzern ins Gespräch, bevor wir dann in der Ferienwohnung den Abend mit einer Runde Phase 10 ausklingen ließen.



















Gelaufene Schritte: 19 658

Samstag, 27. Juli 2019

Dahme 4.0 - Tag 7

Zuerst mal gibt es noch einen Nachtrag zu gestern. Dieses Foto ist mir gestern irgendwie durch die Lappen gegangen, muss aber unbedingt gezeigt werden. :-)



Der heutige Tag sollte ja ein reiner Strandtag werden, aber so ganz gab es nicht den ungetrübten Sonnenschein. Gerade gegen Nachmittag gab es rundherum Gewitter, die aber glücklicherweise an uns vorbeizogen.
Der Tag begann wie immer, Hunderunde, Brötchen, Frühstück, Strandtasche packen! Am Strand angekommen, waren unsere spanisch-deutschen Nachbarn mit ihrem Labradoodle Vaipi schon da. Einer der unkastrierten Rüden, die gerne mal auf dicke Hose machten, aber das betraf nur andere Rüden. Wir fanden ihn klasse, so einen richtigen Charakterkopf und auch gut erzogen, soweit man halt einen eigenständigen Hund erziehen kann. :-) Die Familie hatte auch ein kleines Kind, über das wir den ganzen Urlaub staunten. So ein ausgeglichenes und fröhliches Kind sieht man wirklich selten. Ich hätte damals nur von sowas träumen können. Naja, dafür ist mein Kind jetzt im Urlaub ausgeglichen und pflegeleicht. *lach*
Das Frauchen von Benji, dem besprochenen Hund, hörte man auch schon über den gesamten Hundestrand. Und im Nachbarstrandkorb war ein Dackelmädchen, dass so gar keinen anderen Hund mochte und alles anknurrte, was vorbei kam. Sogar den großen Vaipi. Mutig, aber sehr charmant. *lach*
Gegen 13 Uhr holten wir uns statt Süßkartoffelpommes Flammkuchen, was ewig dauerte, weil der arme Mensch dort mit einer Anfängerhilfskraft, etwas überfordert war, weil der Ansturm sehr groß war. Dafür war es wieder sehr lecker. :-)
Als das Essen verdaut war, lockten wir Sophie erst mit einem Stöckchen zum Abkühlen ins Wasser. Erstaunlich, dass sie mit Stöckchen weiter reingeht als mit Leckerchen. Manchmal schwimmt sie dann sogar zwei bis drei Züge. Und wie sie schwimmen kann, sehr elegant und ruhig liegt sie im Wasser. Aber trotzdem macht sie das nur selten, schade eigentlich, ihrem Rücken würde es gut tun.
Danach war der Moment gekommen, ich wollte baden gehen. Wenigstens einmal im Urlaub in die Ostsee springen. Zufällig hatten Katja und ihr Sohn auch gerade diese Idee und im Herdentrieb klappt das alles auch viel besser. Der Plan vom Töchterchen war mit dem Jeanskleid nur bis zu den Knien ins Wasser zu gehen. Aber dann wurde es tief und es kam eine Welle....! Naja, sie hat dann das Bad in der Ostsee in voller Montur getätigt, aber hey, immerhin war sie einmal im Wasser.
Das Töchterchen musste sich natürlich erstmal umziehen gehen, währenddessen blieb ich in der Sonne zum Trocknen.
Ich sagte noch zum Töchterchen, sie solle wenigstens die Badehose drunter ziehen, weil wir sicherlich nochmal ins Wasser gehen werden. Aber auf mich hört ja keiner.
Als ich sah, dass Katja mit der ganzen Familie auf der Sandbank Ball spielten, bin ich sofort hinterher gehüpft und wir hatten riesigen Spaß. Das Töchterchen musste leider zuschauen. ;-)
Aber zum Trost spielten wir später auch noch am Strand Ball und wir sind mittlerweile echt gut geworden.
Gegen 18 Uhr gab es die große Verabschiedung von Katja und der ganzen Familie, weil ihr Urlaub leider schon zu Ende war. :-( Wir planen aber alle unseren Urlaub in 2020 wieder in die gleiche Zeit zu legen. Trotzdem waren wir alle ein wenig traurig.
Auf dem Rückweg holte das Töchterchen noch Süßkartoffelpommes und ich rannte noch schnell einkaufen bevor der Laden dicht machte.

Später machten wir noch unsere letzte Hunderunde und ehrlich gesagt, war uns das jetzt echt schon zu voll. Menschenmassen auf der Strandpromenade, weil nun fast alle Bundesländer Urlaub hatten.















Achherrje, jetzt habe ich bei den letzten Tagen die gelaufenen Schritte vergessen. Das muss ich natürlich noch nachträglich eintragen. Falls das überhaupt jemanden interessiert. *lach* Ich finde das deswegen so interessant, weil wir ja eigentlich nichts tun. Wir wandern nicht, wir machen kaum Ausflüge und trotzdem kommen wir auf einige Kilometer am Tag, ganz einfach, weil wir das Auto stehen lassen können.

Gelaufene Schritte: 18 325