Sonntag, 28. Juni 2026

Hamburg 2026 - Teil 9 - Sushi Essen und Elbphilharmonie

Hamburg - Tag 3 - 24.05.2026

Zum Abschluss wollten wir natürlich wieder Sushi Essen gehen. Töchterchen hatte einen Tisch um 19 Uhr reserviert und so ging es mit dem Bus Richtung Schanzenviertel. 

Dort hatte es das Töchterchen so eilig durchzulaufen und aufgrund der Menschenmassen bekam ich dann auch noch Fotografier-Verbot. ;-) Dabei gibt es da sooo tolle Motive!


Das Essen war mal wieder mega lecker und zum Glück hatten sich unsere Befürchtungen, dass es dort heiß und stickig drin ist, nicht bestätigt. Sie hatten die Fensterfronten aufgeschoben und so war es da wirklich sehr angenehm.




Nach dem Essen wollten wir zur Elbphilharmonie. Mein Wunsch zum Abschluss nochmal hoch auf die Aussichtsplattform.

Aber zuerst mussten wir zur S-Bahn.



Wir waren auch schon kurz vor der S-Bahnstation, strandeten aber in der Unterführung vor einer polizeilichen Absperrung mit doch einigen Polizisten. Schnell war klar, hier kommen wir nicht weiter, das muss ein Tatort sein, denn die Spusi war vor Ort. Ein sehr netter Polizist erklärte uns aber, dass wir trotzdem mit der S-Bahn fahren können, wir müssten halt nur aussen herum laufen. 

Also, sind wir den ganzen Weg wieder zurück. An Klobürsten-Straßenlaternen vorbei:



Wir kamen dann noch einmal am Tatort vorbei und hatten diesmal vollen Einblick. Später erfuhren wir, dass wohl ein Mann mit einer zerbrochenen Flasche niedergestochen wurde und er wirklich schwer verletzt ins Krankenhaus musste. Ja, auch das ist Hamburg!

Und dann tauchte sie auf einmal wieder vor uns auf - Elphi.










Sorry, für die Bilderflut, aber es war einfach so schön in dem warmen Abendlicht.

Nun wollten wir aber hoch und schön, dass das immer noch kostenlos ist. Oben angekommen ging es für mich erst einmal für kleine Mädels. Aber dann sind wir endlich raus auf die Plattform.







Wir liefen langsam gegen den Uhrzeigersinn herum. 




Und genossen die wundervollen Aussichten bei bestem Wetter kurz vor dem Sonnenuntergang.













Die letzten 3 Fotos hat das Töchterchen durch ihre Sonnenbrille gemacht. Für direkte Sonnenfotos war es noch zu grell das Licht.

Irgendwann haben wir uns auf der Sonnenuntergangsseite hingesetzt, wie viele andere Menschen auch, und staunten einfach nur über diesen schönen Ort. Zum richtigen Zeitpunkt waren wir hier diesmal gelandet. 











Und wenn man genau hinschaut, sieht man auf einem Foto auch, wie das große "Mein Schiff" ausläuft und auf seine große Reise geht. Mit wahrscheinlich ganz vielen glücklichen Menschen, die an Deck stehen und das Auslaufen in den Sonnenuntergang feiern. 

Für uns ging es nun wieder runter von der Plattform mit einem kurzen Stopp am Aussichtsfenster.







Und nach einer letzten Aufnahme von Elphie zum Abschied....



Ging es dann zur nächsten Bushaltestelle. Der Heimweg war etwas schwierig, weil um die Uhrzeit in die Richtung viele Busse anders fahren und so mussten wir uns echt sputen, damit wir in Altona für mich den Bus noch erwischten, sonst hätte ich dort fast eine Stunde warten müssen. Dort trennten sich auch für heute unsere Wege, denn das Töchterchen fuhr mit der S-Bahn weiter.

Im Bus hatte ich kurz Angst, dass ich im Falschen sitze, weil er so ganz anders als sonst fuhr, aber dann war er irgendwann wieder auf dem richtigen Weg und ich kam gemeinsam mit anderen Gästen am Hotel an. 

Dort setzte ich mich noch kurz in die Lobby und ließ diesen Hamburg Aufenthalt Revue passieren bevor ich dann ins Bett hüpfte.

Gute Nacht Hamburg, ein letztes Mal für diesmal. 



Freitag, 26. Juni 2026

Hamburg 2026 - Teil 9 - Hafencity und Landungsbrücken

Hamburg - Tag 3 - 24.05.2026


Von der Speicherstadt nach Hafencity ist es ja nicht mehr weit und das war unser nächstes Ziel. 



Auf dem Weg dorthin hielten wir schon Ausschau nach Essen, Trinken und Toiletten. Aber so wirklich sind wir nicht fündig geworden.




Ich mag auch Hafencity, es wirkt so aufgeräumt, modern, aber irgendwie fehlt mir ein wenig noch der Flair. Vielleicht lag es auch daran, dass Pfingstsonntag ist und nur wenig Menschen dort um die Uhrzeit unterwegs waren. 

Beim Westfield Center angekommen haben wir uns schon gewundert, dass so viele Menschen mit Koffern unterwegs waren. Es scheint hier also ein Hotel zu geben.

Töchterchen wollte zu dem großen neuen Gebäude, das sie zwischen den Häusern gesehen hat. Aber es stellte sich als etwas anderes heraus. *lach*




Und jetzt wissen wir auch, wo die ganzen Menschen hinwollten. Ich stand noch nie so nah an so einem Riesen und ehrlich...ich weiß nicht, ob ich auf so einem riesen Kreuzfahrtschiff mitfahren möchte. Ich fand es einfach nur gruselig und der Gedanke mit so vielen Menschen durch die Gegend zu schippern....nee, ich weiß nicht, ob das was für mich ist. Das Töchterchen hat sofort ganz abgewunken. *grins* 
Nun wurde es aber mit Hunger, Durst und anderen menschlichen Bedürfnissen arg dringend und so gingen wir auf die Suche. 
Während ich mir schon mal im Espresso House - kann ich nur bedingt empfehlen, teuer und naja, sagen wir es so, der Hunger und Durst waren einfach groß und das was ich hatte, hat zumindest seine Pflicht erfüllt, konnte das Töchterchen endlich die Toilette im Westfield Center finden. Es waren nämlich alle bis auf eine abgeschlossen. 




Und fast hätte ich es vergessen, irgendwo da hinten liegt das Wohnheim für das sich das Töchterchen beworben hat. Sie muss endlich raus aus dem anderen, dass einfach schlecht mit den Öffis angebunden ist. Ausserdem ist es sooo ranzig und es gibt dauernd Probleme mit den männlichen Mitbewohnern. 2 Waschmaschinen für so viele Menschen und die Bäder sowie die Küche sind einfach nur versifft. 
Es wird ne Weile dauern, bis sie in dem Wunschwohnheim ein Zimmer bekommt, aber vielleicht hat sie ja auch Glück. Die WGs sind kleiner, das Gebäude neuer und die Gegend ist besser angebunden und auch nicht so ranzig und abgelegen. Ob es dann im Wohnheim selbst besser ist, steht und fällt ja mit den Mitbewohnern. 


Wir wollten nun noch zu den Landungsbrücken und ein Eis essen, bevor wir eine Hotelpause einlegen. Dazu mussten wir aber erstmal zur Bushaltestelle. 



An den Landungsbrücken angekommen, haben wir recherchiert, wo die nächste Eisdiele mit veganen Eisvarianten gibt und sind in die Richtung gelaufen, haben aber dann direkt hinter den Landungsbrücken eine kleine entdeckt, die auch vegane Auswahl und sogar Sojamilch für den Kaffee hatte. Das Töchterchen war begeistert. Und ich auch von meinem normalen Eis mit Laktose. 



Wir saßen noch eine Weile dort und beobachteten das Treiben bevor wir uns auf den Rückweg machten. Vor dem Hotel trennten uns dann für ein paar Stunden unsere Wege.

Fortsetzung folgt....