Der Juli startet und ich zähle die Tage runter bis zum Urlaub. Der Toaster gibt den Geist auf und meine Plantarfasziitis motzt wieder, woran ich selbst schuld bin, weil ich die Übungen nicht mehr gemacht habe.
Auf der Arbeit nehme ich die letzte Hürde, muss mich aber echt nochmal so richtig ärgern. Man kann echt niemanden mehr trauen und sollte sich vorher alles schriftlich geben lassen.
Wir bekommen überraschend ein Impfangebot für das Töchterchen. Am gleichen Tag sitzt noch meine Freundin vollkommen aufgelöst auf meiner Terrasse - ihr Leben läuft gerade komplett aus dem Ruder. Ich versuche ihr beizustehen, aber viel kann ich ja nicht machen.
Und dann wird das Töchterchen geimpft. Vorher stehen wir in der Schwüle noch ewig lange in der Schlange vor der Kinderarztpraxis. Beim anschliessenden Sicherheitswarten macht dann der Kreislauf etwas schlapp, aber ansonsten verträgt sie die Impfung super. Nur der Arm tut etwas weh.
Nochmal gestochen wird sie von einer Bremse in den Knöchel, der dann wieder übel anschwillt und weh tut. Sie kann kaum auftreten.
Erneut meldet sich eine Freundin spontan und ich komme irgendwie nicht zu der Urlaubsvorbereitung.
Damit es vollständig wird, meldet sich dann die 3. Freundin auch noch und ich gebe es erstmal auf mit den Urlaubsvorbereitungen.
Dazwischen fängt Sophies Auge an zu suppen und wir müssen noch am gleichen Tag damit zum Tierarzt. Sie bekommt Salbe und es wird dann auch schnell besser.
Das Wetter ist einfach nur furchtbar. Es regnet immer wieder und ich weiß gar nicht, wie ich die Wäsche für den Urlaub trocken bekommen soll. Und dann sehen wir die Bilder vom Ahrtal - eine Katastrophe! Ich höre sofort auf zu jammern, denn was ist Wäsche gegen das, was die da unten jetzt erleben müssen.
Die letzten Tage auf der Arbeit sind recht erfolgreich. Ich mache eine Übergabe, mein Projekt ist abgeschlossen. Und endlich kann ich in den Urlaub starten.
Das Töchterchen feiert den letzten Schultag mit einer Poolparty bei Freunden.
Am nächsten Tag müssen wir ins Testcenter, weil das Töchterchen sich ja vor der Urlaubsreise testen lassen muss und mit dem negativen Ergebnis steht unserem Urlaub nix mehr entgegen.
Wir starten nach Dahme, wo wir bis auf den fehlenden Strandkorb am Hundestrand einen wundervollen Urlaub erleben. Mal ein paar Tage nicht an Corona denken und sich fast normal fühlen. Das war so wichtig für uns. Das Wetter hält auch gut mit, nur Sophie war es phasenweise zu warm.