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Freitag, 1. Januar 2021

Jahresrückblick - November 2020

Bevor ich hier mit dem Jahresrückblick weitermache, wünsche ich Euch, Euren Lieben und uns Allen einen guten Start ins Jahr 2021! Möge es besser werden als das Alte! 

Aber nun erstmal weiter zum Jahresrückblick, bevor ich mit dem Jahr endgültig abrechne!


Das Wetter im November bescherte uns wenigstens ein paar sonnige Lichtblicke, aber ansonsten passte es sich eher an die allgemeine Lage an. Trüb, trostlos, Nebel!

Wir starten mir einem Wellenbrecher-Lockdown, der so gar nichts brechen wird. Die Zahlen wachsen zwar nicht mehr exponentiell weiter, aber gehen auch nicht wirklich runter. Wir bekommen trotz fehlender Fixtermine so gar nichts auf die Reihe. Die Motivation ist gleich null, irgendwie herrscht die Stimmung vor, für was sollen wir uns stressen! Die Bude verlottert - kommt ja eh keiner zu Besuch - nur ein Beispiel für das Gesamtbild!

Ich mähe nochmal Rasen, was dringend nötig war! Dann scheint ein paar Tage die Sonne und sofort fühlt man sich besser. Ich versuche immer mal wieder meinen inneren Schweinehund in Sachen Sport zu überreden, aber ich bin nur mäßig erfolgreich. Das wird mir natürlich damit quittiert, dass ich total verspannt bin und sich jeder Lauf anfühlt, als wäre es ein Marathon.

Dann stellt das Töchterchen fest, dass man mit fast 17 auch schon ganz schön alt ist. 

Ich bekomme gar nichts mehr auf die Reihe, die Tage dümpeln so vor sich hin und das Töchterchen ist im absoluten Klausurenstress.

Im Landkreis rutschen wir endlich mal wieder unter Inzidenz 200. Immerhin!

Sophie bekommt wieder Durchfall, aber diesmal bekommen wir das mit Schonkost schnell und gut hin. 

Wir machen die Bude schon mal klar für die Weihnachtsdekoeskalation, ich stricke immer noch fleissig und bin auch schon in den Weihnachtsgeschenkvorbereitungen.

Ausserdem treffe ich mich mit einer Freundin zur Hunderunde und anschliessendem Glückweintrinken auf Terrasse. Man gewöhnt sich langsam an dieses Draußensitzen in der Kälte.

Dann wird die Bude weihnachtlich dekoriert und immerhin sieht es jetzt nach Weihnachten aus. Innerlich fühlt es sich noch nicht wirklich so an.

Ich starte damit Weihnachtsromane zu lesen, vielleicht hilft das die Stimmung umzuswitchen.

Die Adventskalendervorbereitungen sind abgeschlossen, ich muss noch 13.3 km rennen, die Fotobücher und der Jahresplaner sind fertig und auch mit den Weihnachtsgeschenken bin ich gut dabei.

Auf der Arbeit kommt mal für ein paar Tage eine ruhigere Zeit, während das Töchterchen jeden einzelnen Tag über die Schule schimpft.

Der Hund schiebt seit dem Durchfall Dauerkohldampf und die über 30 Spatzen im Garten fressen mir die Haare vom Kopf.

Wir gehen zur Alternative von Marburg b(u)y Night und wundern uns überhaupt nicht mehr über die steigenden Zahlen und dann ist er da, der 1. Advent! Ich fühle mich so unweihnachtlich wie noch nie!

Das Töchterchen trifft sich immer mal mit ihren wenigen Freundinnen, natürlich immer jeweils nur mit einer. Sie backen, schauen Weihnachtsfilme und haben einfach nur Spaß!

Wir machen noch schnell das Novembershooting und das ist bezeichnend für die Entwicklung vom Töchterchen in diesem Jahr.