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Donnerstag, 1. Januar 2015

Auf ein Wort!





2014

Ehrlich gesagt, ich bin froh, dass das Jahr rum ist.
2014 war anstrengend, kraftraubend, beängstigend, belastend und das eine oder andere Mal wirklich frustrierend!
Ich habe Dinge erlebt, die möchte ich nie wieder in meinem Leben durchmachen. Rückblickend am Schlimmsten fand ich die Zeit vor dem Umzug! Zu wissen, dass man sein Zuhause verlassen muss, aber noch kein neues Zuhause hat. Das macht einen ohnmächtig! Heute weiß ich gar nicht mehr, wie ich die ersten Monate überlebt habe. Wo ich die Kraft hernahm, denn denke ich zurück, kommt alles sofort wieder hoch. Dieses Erlebnis wird mich auf lange Zeit prägen, dass merke ich sehr deutlich. Ein kleines Trauma, von dem ich mich noch erholen muss. 
2014 war aber auch voller Glückmomente, erlösend, erleichternd, überraschend und müsste ich ein Motto für das Jahr finden, so wäre es wohl "Alles wird gut".
Ja, es ist alles gut geworden! Wir haben ein wunderschönes, neues Zuhause, der Hausverkauf ging reibungslos über die Bühne und wir lebten uns unglaublich schnell ein. Bis auf Sophie, die heute noch damit zu kämpfen hat. 
Es sind neue Menschen in unser Leben getreten, die uns bereichern. "Verlorene" Freunde sind wieder zurückgekommen. Andere Menschen haben sich zurückgezogen - ich hoffe nur vorübergehend. 
Besonders dankbar bin ich für mein wundervolles Kind! Was sie mitgemacht hat und dabei so tapfer geblieben ist, das macht mich unglaublich stolz. 
Ihr größter Meilenstein in diesem Jahr ist wohl der Schulwechsel von der Grundschule aufs Gymnasium. Die größte Enttäuschung wahrscheinlich, dass einer der wichtigsten Menschen in ihrem bisherigen Leben nicht mehr nach Deutschland zurückkehren wird.
Gesundheitlich war das Jahr gut zu mir. Bis auf ein paar Erkältungen ging es mir recht gut. 
Das Zauselkind hatte mehr Probleme und so waren wir sehr viel öfters beim Arzt als in den Jahren davor.
Es war ein Jahr der Abschiede und Neuanfänge!
Aber jetzt blicken wir nach vorne!

2015

Was wird uns das neue Jahr bringen?
Wenn ich es mir wünschen könnte, dann würde wie immer Gesundheit ganz oben auf der Liste stehen. Als Zweites wünsche ich mir Ruhe! Ich möchte die letzten Baustellen vom alten Leben endgültig abschliessen können, emotional, finanziell und auch offiziell! Ich hätte gerne wieder mehr Zeit für mich und dann auch die Kraft dazu, etwas zu unternehmen. 
Und ehrlich gesagt, ich habe so gar keine Lust auf Veränderungen. Davon hatten wir die letzten Jahre reichlich! :-)
Für mich persönlich zeigt sich das Jahr noch wie ein leeres Blatt Papier, das gefüllt werden möchte und ich hoffe, die Farbe bunt wird überwiegen. :-)
Es gibt für mich keine Pläne, keine großen Events - ich lasse mich also überraschen, was da so kommt.
Das Zauselkind wird tolle Dinge erleben. Da ist der Orchesteraustausch, die große Syltklassenfahrt und wenn alles klappt auch eine kleine Urlaubsreise mit der Oma. Und ich bin mir sicher, da kommen noch ganz viele tolle Dinge dazu.

In diesem Sinne "Auf ein Neues"!


Jahresrückblick - Dezember 2014


Der Dezember startet kalt - eiskalt! Und die Pubertät streckt die Fühler nach uns aus. Wir geraten in ein Hamsterrad - zu viele Termine, zu viel zu tun, Stress auf der Arbeit, viel zu lernen für die Schule. Und egal wie ich versuche zu entschleunigen, das Hamsterrad dreht sich unaufhörlich. Arbeite ich 2 Dinge ab, werden 4 neue oben drauf gepackt.

Unser Vogelfutterhäuschen wird sehr gut angenommen und bis zum Ende des Monats werden mir die Vögel die Haare vom Kopf fressen.

Die Laune sinkt zunehmend und die Müdigkeit steigert sich. Liegt es an den Altlasten, an den Baustellen, die mich gerade einholen oder brüten wir irgendwas aus - ich weiß es nicht. Eigentlich liebe ich die Weihnachtszeit, aber dieses Jahr fehlt mir die Stimmung.

Das Töchterchen hat noch zwei Auftritte mit dem Orchester. Sie sammeln Geld für den Orchesteraustausch im nächsten Jahr.

Zuerst wird das Zauselkind krank, aber wir schaffen es trotz widriger Umstände noch das Fotoshooting zu machen. Und dann erwischt es mich! Pünktlich zu der anstrengensten Woche im Dezember. Ich schleppe mich durch den Tag und halte irgendwie durch.

Die Schule vom Töchterchen veranstaltet das alljährliche Weihnachtskonzert! An zwei Abenden und am zweiten Abend werde ich mit meiner Erkältung auf der unbequemen Kirchbank sitzen und ein wundervolles Konzert erleben. Das erste Mal kommt ein wenig Besinnlichkeit und Ruhe auf.

Am nächsten Tag habe ich zwar Urlaub, darf mich aber noch um Scheidungskram kümmern, natürlich mit Zeitdruck.

Das Wochenende vor Weihnachten schone ich mich noch ein wenig und pünktlich zum Heiligabend passt auch wieder die Stimmung! Punktlandung würde ich mal sagen!

Wir verleben ruhige, schöne und besinnliche Weihnachtstage und leben einfach in den Tag rein. Die weltbeste Freundin kommt vorbei und wir schauen gemeinsam "Traumschiff". Es ist großartig!

Das Jahr 2014 werden wir zu dritt zu Hause feiern! Und lasst euch sagen, wir haben das wunderbar hinbekommen. Sophie ist absolut "böllerfest" und feiert ordentlich mit uns.

Und das war mein fotografischer Jahresrückblick! Es hat wie immer Spaß gemacht.

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Dinner for two!

Heute ist Premiere, das Zauselkind und ich feiern Silvester ganz alleine mit Sophie zu Hause! Und wir lassen es ordentlich krachen. Dinner for two - sozusagen. :-)


Wir wünschen Euch allen einen guten Rutsch!


Und ich hoffe, wir sehen uns alle gesund, munter und glücklich im Jahre 2015! Bis dahin! Liebe Grüße!

Jahresrückblick - November 2014


Die Ferien sind zu Ende und der Alltagswahnsinn hat uns schnell wieder. Wenn nicht der Dauernebel wäre, dann könnte man vergessen, dass es November ist. Es ist viel zu warm und Väterchen Frost schläft wohl noch.

Sophie zeigt uns mal wieder, dass sie den Umzug immer noch nicht verkraftet hat. Normalerweise war es nie ein Problem, sie auch im Notfall mal ein zweites Mal am Tag alleine zu lassen, aber nach Mülleimer ausleeren, Biomüllschüssel von der Küchenarbeitsfläche werfen, ist sie an die Deko-Nüsse gegangen, die sie nicht wirklich vertragen hat. Ja, das hat sie ja noch nie gemacht und ich muss den Tatsachen ins Auge sehen, dass ich das in Zukunft etwas anders organisieren muss.

Es findet der Elternachmittag in der neuen Schule statt...zum Kennenlernen und evtl. Fragen an die Lehrer zu richten. Bisher läuft es rund in der Schule, nur mündlich ist das Töchterchen noch etwas zu schüchtern.

Wir misten 2!!! Tage das Zimmer vom Zauselkind aus. Wieso sammelt sich so schnell wieder sooo viel an?

Das Zauselkind wird schon wieder krank - ihre Schwachstelle seit über einem Jahr. Ganz blöd!

Der erste Frost ist da und das Wetter stellt sich langsam auf normale Novembertemperaturen um.

Die Termine häufen sich und ich werde immer müde...immer erschöpfter...mein Zeitmanagement stellt mich vor eine große Herausforderung. Ich komme ans Limit!

Es findet der Infotag in der Schule statt - wenn man bedenkt, dass wir letztes Jahr noch Besucher und dieses Jahr schon Mitglied der Schule sind...die Zeit rast.

Am gleichen Tag gibt es die Orchesterprobe. Wir hetzen hin- und her!

Das letzte Wochenende im November ist ausgefüllt bis auf den letzten Moment. So voll, dass wir sogar einen schönen Ausflug canceln, weil wir einfach nicht mehr können. Wir streiten ständig und zicken uns an.

Dafür werde ich von einem unglaublich tollen Konzert der Musikschule in der Lutherischen Pfarrkirche entschädigt.


Dienstag, 30. Dezember 2014

Jahresrückblick - September 2014


Im September formt sich mir ein Gedanke, dass ich ein neues Blog eröffnen möchte. Stellvertretend für unser neues Leben. Das alte Blog passt nicht mehr.

Und dann ist der große Tag gekommen, das Töchterchen geht in die große weite Welt. Der neue Schulalltag beginnt! Wir haben einen wunderschönen Einschulungstag. Die weltbeste Freundin ist dabei und wir gehen noch spontan mit einer Bekannten, ihren Mädels und dem Vater der Mädels mittags essen. Ein schöner Beginn für das Neue!

Wir müssen jetzt eine halbe Stunde früher aufstehen, ich werfe unser Morgenkonzept um und natürlich hat mal wieder Sophie damit Probleme. *lacht* Aber wir gewöhnen uns schnell daran und das Töchterchen lernt Bus fahren. Die Umstellung auf die große Schule ist leicht und das liegt sicherlich zum Großteil daran, dass ich darum gekämpft habe hier im Ort zu bleiben. So kann sie das nämlich gemeinsam mit ihren Freundinnen meistern!

Die neue Schule ist sehr viel teurer als die Grundschule. So viele Unterrichtsmaterialien müssen gesondert bezahlt werden und ratzfatz bin ich schon bei über 100 €! *ächz*

Ich werde krank und kann nicht mal zu Hause bleiben, da der erste Elternabend in der Schule stattfindet. Ich schleppe mich also durch die Tage und habe noch 3 Wochen was von der Erkältung.

Machen wir uns nichts vor...die neue Schule fordert auch mehr von mir. Das Töchterchen hat viel mehr Fragen an mich, sie braucht mehr Hilfe bei den Hausaufgaben und natürlich auch beim Vokabelabfragen. Mit so einem großen Zeitaufwand auch von meiner Seite habe ich nicht gerechnet und so werden unsere Tage noch voller und ich komme doch das eine oder andere Mal an meine Grenzen. Zeit für mich ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden. Ein Zustand, der sich bis heute nicht ändern wird. :-(

Im September habe ich einen Glücksmoment, weil mich 5 Leute an einer Kasse vorlassen. :-)

Die Telekom rührt sich nicht! Sie haben anscheinend beschlossen mich zu ignorieren! Es nervt!


Montag, 29. Dezember 2014

Jahresrückblick - August 2014


Den August beginne ich immer noch mit Nüschts-Tun und dann kommt das Zauselkind vom Surfcamp nach Hause. Mit einem Surfschein und vielen Eindrücken. Leider wird sie an diesem Wochenende auch sehr enttäuscht.
Bei mir meldet sich ein alter guter Freund und wir quatschen stundenlang durch, spielen mit dem Töchterchen lustige Brettspiele und lachen unglaublich viel. Manchmal schafft die Zeit Distanz und ein anderes Mal bringt sie jemanden in dein Leben zurück. Schön!

Und dann habe auch ich endlich Urlaub und wir fahren nach Holland. Pünktlich dazu möchte der Sommer lieber doch ein Herbst sein und wir haben das schlechteste Wetter, dass ich jemals in einem Urlaub erlebt habe. Aber wir stehen das tapfer durch und auch wenn wir den einen oder anderen Lagerkoller zu verzeichnen haben, wir können uns trotzdem erholen.

In meiner letzten Ferienwoche unternehmen wir noch ein paar schöne Dinge. Wir gehen Shoppen - ich hasse Shoppen, aber so ein angehender Teenie findet immer mehr Freude daran - wir nehmen den wiedergewonnenen Freund mit ins Kino und wir machen einen Ausflug zu einem Vogel- und Tierpark, sowie einen Baumwipfelpfad. Sophie lernt, dass Erdmännchen keine gute Beute sind. Die knurren nämlich und zeigen ordentlich die Zähne. Da waren die Äffchen schon friedlicher. Und dann ist mein Urlaub schon wieder rum, während das Töchterchen noch ein wenig Schonfrist hat.

Jahresrückblick - Juli 2014


Wir sind Weltmeister! :-)

Ausserdem ist der Juli ein Monat der Abschiede. Das Zauselkind verabschiedet sich von der Grundschule und der Fußballtrainerin. Und es wird das erste Mal ganz alleine auf eine Freizeit fahren. 7 lange Tage! Das ist schon komisch.

Aber vorher stehen noch Konzerte, Geburtstagsfeiern, Abschiedsfeiern und Rundenabschluß an.

Und dann sind endlich Ferien. Für mich leider noch nicht und ich überlege die ganze Zeit, was ich in der vielen ungewohnten freien Zeit alles machen möchte. Der Gedanke daran stresst mich aber so sehr, dass ich die ganze Woche "nüschts" tun werde. Ich halte mich einfach mal selbst aus und mache nur das, worauf ich wirklich Lust habe. Die beste Idee seit Langem. Ich komme dabei langsam runter, raus aus dem Hamsterrad. Das Wetter ist schwül, feucht und heiß!

Sonntag, 28. Dezember 2014

Jahresrückblick - Juni 2014



Der Juni ist voller Termine - Fußballturniere, Stützpunkttraining, Konzert der Schwanstreicher, Straßenfest, Geburtstage und gerichtliche Anhörung in Frankfurt.

Nebenbei kämpfe ich mit Sophie, die sich immer noch nicht annähernd eingelebt hat. Sie fällt in viele alte Verhaltensmuster zurück. Sie bleibt nicht auf dem Grundstück, im Freilauf haut sie das erste Mal seitdem wir sie haben so ab, dass sie nicht mehr zurück zum Ausgangspunkt kommt. Stattdessen sitzt sie auf der Terrasse und wartet auf mich. Die Spaziergänge sind einfach nur Krampf, sie zerrt und zieht und ist überhaupt nicht mehr ansprechbar. Es nervt mich total! Ich muss ihr sämtliche Freiheiten abnehmen. Sogar im Garten binde ich sie an, aber wehe wir lassen sie eine Sekunde ohne Leine aus den Augen, sofort hüpft sie auf dem Nachbarsgrundstück rum. Als sie einmal mit dem Besen bedroht wird, rede ich mit den Vermietern und zäune nach unten hin ab. Beim ersten Mal rennt sie kopflos in den Zaun rein und verfängt sich. Dann entspannt sich die Situation bis zu dem Tag, wo sie die hohe Mauer runterspringt. Mir reichts!

Ich fotografiere eine Taufe - eine große Herausforderung, die ich aber gut meistern kann.

Die Vermieter lassen mich in ihr WLAN rein, was mir das Leben sehr erleichtert. Bei der Telekom bin ich nicht weitergekommen. DSL werden sie mir nicht schalten, also mache ich erstmal Vertrag für ein Festnetzanschluss.

Ansonsten haben wir uns gut eingelebt! Aber ich komme nicht wirklich zur Ruhe, ich spüre immer noch keine Erleichterung, sondern Anspannung!

Samstag, 27. Dezember 2014

Jahresrückblick - Mai 2014


Am 1. Mai ist es soweit - wir ziehen um. Die Käufer der Küche kommen pünktlich und arbeiten komplett selbstständig.
Das Haus ist in 2 h leergeräumt dank der zahlreichen Helfer - wir starten gegen 11 Uhr und um 14.30 Uhr grillen wir im neuen Garten. Aber es gab das totale Einzugschaos, denn die Studenten haben mir den kompletten Müll da gelassen. Und die Vermieter sind ja ausgerechnet an dem verlängerten Wochenende nicht da. Was aber auch ganz gut war, so konnte ich alles Überflüssige erstmal in den gemeinsamen Keller stapeln. Die Wohnung ist dreckig ohne Ende, aber es hilft nichts, wir müssen die Möbel trotzdem schon in die Räume stellen.

Wir schuften 2 Wochen am Stück - ein bekannter Maler hat mir glücklicherweise die Streicharbeiten abgenommen. Das war ein echter Segen, denn er war einfach schneller im Abkleben und hat wirklich super sauber gearbeitet.

Nebenbei kämpfe ich mit der Telekom um einen DSL- und Festnetzanschluss und bis heute war ich damit nicht erfolgreich!

Ausserdem tobt das normale Leben mit Fußballturnieren, Arbeiten, Schule!

Das Zauselkind fährt auf Klassenfahrt - die letzte in der Grundschule. Kaum da, wird es krank!

Sophie ist durch den Umzug total von der Rolle und kostet mich viele Nerven. Der nicht eingezäunte Garten schafft neue Probleme, die mich und Sophie zusätzlich stressen.

Die Hausübergabe klappt reibungslos von meiner Seite aus! Makler und Käufer sind sehr zufrieden und loben das super saubere Haus, das ich übergeben habe. Am Abend vor der Übergabe gehen wir 3 nochmal ins Haus und nehmen bewusst Abschied. Wir laufen durch den Garten und unsere Frauenrunde. Dann lassen wir los!

Aber ich merke die Strapazen und die Verantwortung, die die ganzen Monate auf meinen Schultern lastete. Ich bin echt platt und die Erleichterung will sich noch nicht so einstellen. Das muss die Zeit richten.

Jahresrückblick - April 2014


Es ist der letzte Monat im alten Zuhause! Die Tage sind gefüllt mit Packen, Ausmisten und Umzugsorganisation.
Wir veranstalten einen Carport-Flohmarkt und werden dabei ganz viel Zeugs los. Alle helfen mit und unterstützen uns. Wir bekommen so unglaublich viel Zuspruch!
Der Garten und auch die Felder um das Haus herum geben nochmal richtig Gas.

Wir feiern das letzte Mal Ostern im alten Leben und je näher der Tag rückt, um soo bewusster nehmen wir Abschied. Im Haus wird es zunehmend ungemütlich - so fällt es leichter sich abzunabeln.

Am Wochenende vor dem Umzug dürfen wir schon in die neue Wohnung und streichen zwei Zimmer. Dabei wird schnell klar, das wird ein etwas anderer Umzug als ich es gewohnt bin. Ein Vormieter wird erst am Tag des Einzugs ausziehen und so wie es aussieht hat der andere Vormieter sehr viel da gelassen. Wieviel Chaos die Studenten hinterlassen werden wir dann am Tage das Einzugs mit Schrecken feststellen.

Aber wenigstens kann ich im Haus alles für die Helfer so gut es geht vorbereiten. Sie müssen ja ohne mich vor Ort klar kommen. Auf den letzten Drücker verkaufen wir noch Sachen, der Schuppen ist komplett leergeräumt bis auf die Dinge, die mit dem Haus verkauft werden und die ich mitnehme. Der Abbau und Verkauf der Küche ist geregelt. Die Käufer werden am Umzugstag kommen und sie selbst abbauen. Perfektes Timing!

Es sagen unglaublich viele Helfer zu! Ob zum Tragen oder für die Essensverpflegung - es ist einfach großartig und ich kann es manchmal nicht glauben, wieviel Hilfe wir bekommen!

Die letzte Nacht im Haus, im alten Leben ist am 30.04.2014! Abschied!

Freitag, 26. Dezember 2014

Jahresrückblick - März 2014


Im Fernsehen wird die 3. Staffel von Games of Thrones gezeigt und ins Fußballtraining kommt ein Trainer von der DfB Kreisauswahl zum Sichten.

Der Frühling ist nicht mehr aufzuhalten und mein Blog bekommt Besuch aus Chile, der sich leider nicht outet. :-)

Wir finden endlich eine Wohnung! Es sind schon etliche Kisten gepackt, wir hatten sogar schon zwei Notquartiere für den Fall, dass wir nicht rechtzeitig eine Wohnung finden und dann auf einmal klopft das Glück an unsere Tür. Besser hätten wir es nicht treffen können - die Wohnung hat alles, was wir brauchen und wir können sogar im gleichen Ort bleiben. So sollte es wohl sein! Endlich wissen wir wohin es geht! Am 13.03. unterschreibe ich den Mietvertrag! 6 Wochen bevor wir aus dem Haus raus müssen!

Es beginnt eine turbulente Zeit - ich habe ganz alleine ein 150 qm großes Haus leerzuräumen, das Kind wird zum Stützpunkttraining eingeladen, was natürlich noch mehr Termine bedeutet und nebenher hat die Musikschule ein großes Gemeinschaftsprojekt mit der zukünftigen Schule vom Zauselkind laufen. Manchmal weiß ich nicht, wo mir noch der Kopf steht.

An meinem Geburtstag herrscht feinstes Frühlingswetterchen - aber die Feier fällt aus. Denn das Konzert der Schwanenstreicher in Koorperation mit der Streicherklasse der Schule findet genau an meinem Ehrentag statt. Ich bekomme quasi ein wundervolles Geburtstagskonzert geschenkt!

Jahresrückblick - Februar 2014


Wie fast jedes Jahr ist der Februar eher ein ruhiger Monat. Ich fotografiere wenig und es stehen keine Festlichkeiten an. So auch dieses Jahr!

Die Teenie-Freundin ist ganz oft hier und als Ausgleich dazu, dass ich sie mit Essen mitversorge, geht sie oft mit Sophie und passt auf das Töchterchen auf, wenn ich mal ausgehen möchte. Nur bin ich meistens viel zu müde zum Ausgehen! Ich merke halt zunehmend, dass ich alles alleine wuppe ohne Umgangswochenenden!

Die Wohnungssuche überschattet alles und ich bin weiterhin damit beschäftigt das Haus zu räumen und die ersten Kisten zu packen. Leider höre ich überall "Wir wollen keine Hunde!" :-(

Die Informationsveranstaltungen für die weiterführenden Schulen finden statt und die Entscheidung fällt! Ich mache meine Lohnsteuer und melde das Töchterchen zur Ferienbetreuung im Surfcamp an.

Es findet das erste Fußballturnier in diesem Jahr statt und das Zauselkind schießt zwei Tore.

Ich kann Sophie vom Hasen hetzen abpfeifen und sie genießt regelmäßig Freilauf an ausgewählten Stellen, weil sie einfach so gut wie gar nicht in den Wald abdüst.

Draußen ist es zu warm - ich entdecke die ersten Zierkirschen-Blüten im Botanischen Garten.

Die Schneeglöckchen blühen!

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Jahresrückblick - Januar 2014


Unser Januar startet mit Salsa-Klängen auf der Salsa-Sylvester-Party. Wir sind gut reingekommen ins Neue Jahr! Meine Autobatterie schwächelt und muss ausgetauscht werden. Ich miste das Haus aus und verschenke und verkaufe viele Sachen.
Wir bekommen Besuch von der lieben Doro mit der wir unglaublich viel lachen und ein Weiber-Foto-Shooting veranstalten. Es kommen tolle Bilder raus, die ich mir heute noch gerne anschaue!

Dann steht ein weiteres Shooting an. Das Baby ist aus dem Babybauch geschlüpft und möchte fotografiert werden.

Ein Hauch von Winter stellt sich ein, der sich aber schnell wieder verkrümelt. Und dann hat das Zauselkind Geburtstag. 10 Jahre wird sie jung und neben dem Kaffeetrinken mit den Erwachsenen, wird eine Übernachtungsparty mit Kino gefeiert.

Der Januar ist voller Termine und ich starte mit der Wohnungssuche wieder richtig durch. Aber noch sind wir nicht fündig geworden!

Unser Heiligabend!


Um es kurz zu machen, wir hatten einen großartigen Heiligabend! In dem Moment, wo das Essen fertig, die Kerzen angezündet und die Gäste in der Wohnung waren, stellte sich eine wunderbare gelöste Stimmung ein. Es gab ein drei Gänge-Menue, dann bekamen wir ein kleines Geigenkonzert geboten, dazu sangen wir natürlich Weihnachtslieder bis die Stimme versagte und anschliessend begann die Geschenkeschlacht. Nur 4 Personen und ein Hund, aber unter den Baum passte wirklich gar nichts mehr. Ich glaube, alle waren mit den Geschenken zufrieden...nur das Zauselkind musste ganz bis zum Schluss warten bis es endlich das geliebte neue Handy in der Hand hatte. Ich habe nämlich ein wenig die Spannung erhöht und als unter dem Baum so gar nichts mehr lag, zogen sich die Mundwinkel vom Töchterchen doch leicht nach unten. Aber ich habe sie schnell erlöst und so war das Kind glücklich und zufrieden! :-)
Nach der Bescherung wurde erstmal die Ur-Oma nach Hause gefahren und wir gingen mit Sophie noch eine Runde bevor die Oma Zausel zurückkam und wir die obligatorische Runde Activity spielten. Was haben wir dabei wieder gelacht! :-)
Und jetzt beginnt für mich der Urlaub! Es steht nichts mehr an, ausser spontane Besuche der Verwandtschaft auf einen Kaffee, Hundespaziergänge und die Geschenke ausprobieren. Zeit um einen Gang runterzuschalten - endlich! Ich hoffe, ihr hattet auch so einen schönen und lustigen Heiligabend!

P.S.: Wenn die Küche aufgeräumt, das Kind beschäftigt, der Hund gelüftet ist...dann starte ich meinen alljährlichen Jahresrückblick in Bildern!