Freitag, 31. Oktober 2025

Zeitumstellung....

.....ist einfach nix für mich. Es haut mich jedes Mal um! Ich bin jeden Tag um meine normale Zeit aufgewacht, nur war es da halt erst nach Winterzeit 5 Uhr. Heute konnte ich sogar ab Winterzeit 4.30 Uhr nicht mehr weiterschlafen. Ich gebe das dann auch mittlerweile auf, lieg noch ein halbes Stündchen im Bett und stehe auf. Macht halt echt keinen Sinn, es weiterzuversuchen.
Abends habe ich das Gefühl, man hat mir Lebenszeit geklaut, weil es ja nun so von jetzt auf gleich um 17 Uhr dunkel wird. Es ist etwas anderes, wenn man sich langsam über den natürlichen Sonnenstand daran gewöhnt, aber zack, eine Stunde früher, ist halt kacke. Mittlerweile ist mir auch wurscht, ob Sommerzeit oder Winterzeit bleibt - ich bin ja Winterzeitfan, einfach weil es so natürlich ist, aber hauptsache die schaffen den Mist einfach ab. 

Mal abgesehen davon, war die Woche okay. Ich muss echt mal dankbar sein, dass das mit dem neuen Job so gut läuft. Ja, Teilzeit mit viel Freizeit ist schöner, keiner Frage, aber ich habe es wirklich gut getroffen. Und glücklicherweise bin ich da so beschäftigt, dass der Nachmittag auch gut rumgeht. Nun habe ich schon einen Monat hinter mir. Leider habe ich immer noch weder einen festen Arbeitsplatz, noch alle Zugänge. Das nervt ziemlich, weil es auch die Einarbeitung erschwert. Ich kann nichts liegen lassen von meinem Zeug, aber das ist oft nötig. In der kurzen Zeit schaffe ich ja nie alles, manches dauert Tage oder Wochen, mit sehr viel Zettelwirtschaft, Notizen, Ordnern, Formulare und ich muss ja alles jeden Nachmittag zusammenpacken und am nächsten Tag wieder auseinander sortieren. Schwierig und kostet Zeit. Egal, ist jetzt so, irgendwann wird sich die Arbeitsplatzsituation lösen. Kohle war bis gestern noch nicht auf dem Konto. Da ist das Klinikum echt schneller, das Geld hatte ich schon vor 3 Tagen. Ich weiß also immer noch nicht, was unterm Strich mit der Lohnsteuerklasse 6 übrig bleibt. Naja, heute sollte das Geld eingehen. Hoffe ich! Nicht weil ich klamm bin, sondern damit ich endlich rechnen kann!

In meiner Freizeit stagniert gerade alles. Wenn ich nach Hause komme, schaffe ich noch einen Spaziergang um den Block, dann wird es schon langsam dunkel. Danach schaltet mein Körper schon auf Nachtzeit und es fällt mir schwer, mich zu etwas zu motivieren, was nicht mit dem Sofa zu tun hat. Das Problem ist, dass ich von der Woche so gesättigt bin, dass ich auch am WE kaum noch soziale Kontakte pflege oder ausgehe. Ja, Oktober und November sind immer ruhige Monate mit weniger Aktivitäten, aber so darf es nicht bleiben. 
Auf der anderen Seite habe ich das Gefühl, ich pack meinen normalen Kram nicht. Adventskalenderfüllungen, Weihnachtsvorbereitungen, die Strickprojekte und vor allem meinen Sport. Letzteres wird sich wahrscheinlich ab nächsten Freitag ändern, da startet das Fitness-Studio.
Joggen wird zunehmend schwieriger. Gestern habe ich es nochmal geschafft, direkt nach der Arbeit zu laufen. Aber da stand ich echt schon unter Druck noch vor der Dunkelheit ins Waldstück zu kommen, was bei der kurzen Runde halt am Ende liegt. Es war echt schon kritisch, weil ich den Boden nicht mehr sooo gut sehen konnte und das ist mit dem Laub echt nicht ganz ungefährlich. Man sieht die Wurzeln und Äste kaum noch in der Dämmerung. Ich denke, das war es nun auch. Nächste Woche brauche ich Plan B. 

Vom Töchterchen höre ich nur sporadisch was, wir telefonieren meist am WE mal. Es geht ihr gut, die Uni ist zäh, weil Anatomie und Präppen angesagt ist - mag sie nicht, ist langeweilig und die Präpsäle sind eisig kalt - der Horror für ein echt dauerfrierendes weibliches Wesen. 

Ansonsten gibt es auch kaum etwas zu berichten. An der Männerfront ist es stumm, da passiert gerade gar nix. Naja, wie auch, wenn man nicht unter die Leute geht. Aber auch wenn man ausgeht, gibt es da kein geeignetes Beziehungsmaterial. *lach* Das wird wohl in diesem Leben nix mehr. 

Fürs WE ist nix geplant, die Halloweenveranstaltung heute im Ü30 Laden, ist mir zu teuer, einfach, weil ich alleine hin müsste. Keiner hat Zeit, Lust oder ist krank und kann nicht. Morgen wäre auch eine Ü30 Party, aber auch da geht keiner mit. Ob ich mich alleine aufraffe, eher unwahrscheinlich. Ich hätte zwar eine Einladung zum Kaffee trinken bzw. Essen gehen von dem Mann, der im Sommer meine Mauern niederreißen konnte -  diesmal auf freundschaftlicher Basis - aber irgendwie bekomme ich das auch nicht gebacken, obwohl ich wirklich Lust darauf hätte. Mal schauen, vielleicht kann ich mich doch zu irgendwas aufraffen. 

Heute aber erstmal Einkaufen, Bude sauber machen, meinen Papa mit Kaffee und Schwätzchen versorgen und spazieren gehen, denn heute soll das Wetter ja halbwegs gut werden, wenn sich die Vorhersage nicht schon wieder geändert hat. Morgen vormittag fahre ich zum Baumarkt und den anderen Geschäften drumherum - weil ich Adventskalenderfüllungen benötige. Da sieht es noch sehr mau aus. Und ich muss stricken - eine Sache soll nämlich noch in den Adventskalender fürs Töchterchen. Die Wolle ist aber schwierig und recht dunkel, d.h. ich brauche viel Tageslicht dafür, deswegen bin ich da etwas unter Zeitdruck. 

Ach, was ich mittlerweile schon ganz gut hinbekomme, ist die Sache mit dem Essen machen für die Arbeit. Das klappt ganz gut. Was ich nicht im Griff habe, den Hunger nach der Arbeit. Da esse ich einfach zu viel. Das muss besser werden!

So, nun weiß ich nix mehr zu schreiben, deswegen hänge ich einfach noch Fotos ran. Immer noch aus dem Januar, als es so frostig war.








Sonntag, 26. Oktober 2025

Fail oder kein Fail, das ist die Frage!

Da geht man in die Stadt mit dem Ziel einen Pürierstab mit Schneebesen und Mixer zu kaufen, vielleicht das eine oder andere Oberteil zu finden und ein paar Sachen für den Tochter Adventskalender mitzunehmen und dann kommt es ganz anders.



Nun habe ich überraschend ein neues Herbstoutfit. *lach* Aber ich habe eine Entschuldigung dafür, wirklich. Also, ich besitze ja einen alten schwarzen Mantel, für den ich schon lange eine Alternative suche. Bestimmt schon seit 4 Jahre, aber nach gefühlten 4 Millionen Anproben hatte ich bis gestern nix gefunden. Entweder waren sie für mich zu lang, blöd geschnitten, saßen nicht richtig, waren zu teuer oder das Material viel zu steif. Und dann hing der da so rum, Farbe schön, kürzer als viele andere, Material schon weich und vom Schnitt her sah er auch gut aus. Also habe ich ihn anprobiert und er saß schon echt Bombe, war aber in meiner normalen Größe viel zu groß. In der Nummer kleiner war er perfekt, sogar an der Schulter saß er genau richtig und es war immer noch Platz für einen dicken Strickpulli. Der Preis....ein echter Schnapper! Aber ich bin dann doch erstmal weitergezogen, um den Pürierstab beim Elektrodiscounter zu schießen. Den habe ich allerdings im Regal stehen lassen, weil viel zu überdimensioniert für mich als Singlehaushalt. Auch die Füllung für den Adventskalender schaffte es nicht in meine Einkaufstasche, weil der Drogeriemarkt dort komplett leergefegt war. Zumindest bei den Sachen, die ich gesucht habe. 
Zwischendrin meldete sich das Töchterchen, wir tauschten uns aus über Adventskalenderfüllungswünsche und als ich wieder im Geschäft mit dem Mantel landete, zog ich ihn nochmal an, machte ein Foto und fragte das modebewusste Kind. Sie fand ihn mega und bei dem Preis, zögerte ich dann auch nicht mehr länger. Dazu hüpfte noch ein Strickrock in Burgunderrot in die Tasche, der überraschend günstig war und auch genau die richtige Länger für mich hatte und so bin ich ohne Sachen von der Einkaufsliste, dafür mit einem neuen Herbstoutfit nach Hause gefahren. Wie Frauen so sind, musste ich natürlich gleich schauen, ob das auch alles zusammen matched....und ja, ich besitze tatsächlich zwei von diesen Stiefeln, aber ich wollte ja nur mal schnell schauen, wie es aussieht. Und was ich dann da im Spiegel sah, hat mich mega glücklich gemacht. So sollte es sein. Vor allem preislich beides zusammen unter 80 Euro. :-)
Jetzt muss ich halt auch nur mal wieder vor die Türe gehen am WE, um die Sachen auszuführen. Wobei das Outfit natürlich auch bürotauglich ist, ich behalte mir neue Sachen aber Anfangs gerne für besondere Angelegenheiten. Die sind nur leider gerade Fehlanzeige. *soifz* Das muss wieder besser werden.

Tanzen war ich gestern dann auch nicht, weil keiner mitkam und alleine konnte ich mich nicht aufraffen. Das Konzert fiel ja eh aus bzw. wurde ja verschoben. Nächster Anlauf zum Ausgehen....nächste Woche Freitag. Mal schauen. 

Den Rest des Tages habe ich gestrickt, einen unfassbar spannenden Film mit echt verstörendem Ende gestreamt und ein bissi Wäsche gewaschen. Abends habe ich mit dem Töchterchen telefoniert. Der geht es gut, voll im Stress und sie macht sich halt selbst wieder Stress mit allem. Am 6. Dezember wird sie kommen, da freu ich mich schon. :-) Sie bleibt dann von Samstag bis Dienstag. 

Die Zeitumstellung ist vollbracht, mal schauen, wie ich sie ohne Kind, ohne Hund und ohne fixe Termine diesmal verkrafte. Vielleicht geht es dann ja besser. Obwohl es mich schon verwirrt, dass es jetzt schon hell ist, obwohl erst 7 Uhr. 

Heute muss ich unbedingt Sport machen, Küche aufräumen und Wäsche zusammenlegen. Ob ich joggen gehe, weiß ich noch nicht, es ist halt echt noch arg windig. Mal schauen, ich entscheide spontan.

Aber jetzt brauch ich erstmal einen zweiten Kaffee! :-)

Freitag, 24. Oktober 2025

Wie war die Woche?

So langsam habe ich mich an den neuen Alltag gewöhnt, an der Routine arbeite ich noch bzw. wird sie sich ja noch mal durch die Zeitumstellung verändern - habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich dieses Zeitgeswitche überhaupt nicht mag. Sollte das nicht abgeschafft werden?

Die Woche war ruhig, was ich eigentlich gut finde, auf der anderen Seite gibt es dadurch halt auch nicht wirklich was zu berichten. Nach der Arbeit gehe ich meinen Spaziergang oder jogge, bereite das Büroessen vor, stricke so lange es noch hell genug ist, mache ein bissi was für die Muskeln und liege früh im Bett. Ausser auf der Arbeit habe ich keine Menschen gesehen. Überhaupt ist es auch auf Whatsapp ruhig, mein Datingprofil habe ich pausiert - ich war es leid, da sind nur noch Freaks unterwegs. Die beiden letzten, die mich angeschrieben haben, waren entweder Querdenker oder litten unter Verfolgungswahn. Nein danke! 

Dienstag jährte sich das erste Mal Sophies Himmelsgeburtstag, tagsüber war ich durch die Arbeit etwas abgelenkt, aber Abends nahm ich mir dann ausgiebig Zeit dafür. Sie fehlt halt immer noch sehr!

Nun ist schon wieder Freitag, der Oktober neigt sich langsam dem Ende zu und das Wochenende wird wahrscheinlich rasant schnell vorübergehen. Der Plan fürs WE - heute das übliche Programm und gegen 13 Uhr kommt mein Papa. Das Konzert morgen Abend wurde ja abgesagt, weil die Heizung in der Kirche ausgefallen ist. Somit werde ich wohl doch ins Knubbel gehen. Ob alleine oder ob jemand mitkommt, weiß ich noch nicht. Morgen früh werde ich in die Stadt fahren, mir einen neuen Pürierstab plus Mixer kaufen, damit ich den alten dem Töchterchen schicken kann. Und ich werde mir dort mal die Kamera anschauen, die ich mir als neue Reisekamera ins Auge gefasst habe, falls das irgendwann mal ins Budget passt. 

Sonntag ist nix geplant, aber wenn ich mir den Wetterbericht so anschaue, wird das eher ein Sofawochenende. 

Und ich hoffe, dass ich nicht das erste Mal in meinem Leben von Coronaviren überfallen werde, denn im Großraumbüro hat es jetzt eine erwischt. Naja, da ist ja ständig einer krank und hustet oder schnieft rum. Der Nachteil eines Büros mit vielen Menschen. 

Ob ich es bei der Wettervorhersage schaffe zu joggen am WE, weiß ich noch nicht. Samstag Vormittag habe ich eh was vor. Und Sonntag muss ich mal schauen, ob und wie lange ich im Knubbel gefeiert habe. Oft bin ich ja am nächsten Tag nicht zum Joggen in der Lage. *lach* Und nein, ich trinke nie Alkohol dort. Das ist es nicht. 

Und vielleicht höre ich ja auch mal wieder was vom Töchterchen, die hat nämlich kaum noch Zeit sich zu melden. Aber normalerweise ist das ein Zeichen dafür, dass es ihr gut geht. Und so weit ich weiß, will sie dieses WE eh nach Frankfurt zur Halloween Party. 

Jetzt brauche ich erstmal meinen zweiten Kaffee, dann mache ich mal langsam den Einkaufszettel fertig und euch lasse ich noch Fotos aus dem Archiv da....immer noch aus dem Januar. 

Diesmal von der großen Kamera:









Dienstag, 21. Oktober 2025

Ein Jahr....


 Ein Jahr fehlst du nun schon! Und es gibt keinen Tag, an den ich nicht an dich denke. Ich weiß immer noch, wie sich dein Fell anfühlte, wenn man durchwuschelte, ich sehe dich vor mir, wie du mich genau mit diesem für dich typischen Blick angesehen hast und ich habe sogar noch deinen so gar nicht hundetypischen Geruch in der Nase, wenn ich deine Fotos anschaue. Du wirst immer unvergessen bleiben, tief in meinem Herzen. Allerliebste Sophie, mein Seelenhund!

Nach einem Jahr ist nun auch ein Teil von dir an deinen drei Lieblingsplätzen im Garten. Ich habe eine Weile gebraucht, aber erst heute fühlte es sich für mich endlich richtig an. Und nun bist du an all deinen Lieblingsorten zurück. 



Sonntag, 19. Oktober 2025

Wenn man....

....alles in den einzigen sonnigen Tag seit Wochen am WE reinquetschen möchte, dann ist man Abends ganz schön platt.

Zum Glück war ich früh wach und vormittags hier noch keine Sonne zu sehen. Also bin ich joggen gegangen. Nun fehlen mir nur noch 9 km, dann liege ich 100 km über meinem Ziel. Ob ich noch erhöhe auf 325? Oder einfach nur laufe, wenn mir danach ist und schaue, wie hoch ich komme? Es war ganz schön kalt morgens und ich hatte schon fast das Winterlaufoutfit an. Aber nur fast.

Danach wollte ich eigentlich direkt Rasen mähen, aber ich kam nicht an den Rasenmäher, also noch eine Runde gechillt und dabei gestrickt, da ist noch eine ordentliche To-Do-Liste abzuarbeiten. Kurz vor 12 Uhr konnte ich dann Rasen mähen. Ich hoffe es ist der letzte Schnitt in diesem Jahr. Es war schon mächtig nass und man drückt den Rasen mehr platt als ihn abzumähen. *lach*

Nach einem leckeren Essen, einem kleinen Nickerchen und chillen mit Stricken, habe ich mir die Kamera geschnappt und bin in den botanischen Garten. So schön ist das alles mit der Sonne und dem bunten Laub. Aber der BoGa war viel zu voll und ich finde auch, dass das Licht morgens besser ist zum Fotografieren. Es liegen dann auch andere Motive in der Sonne. Aber morgens war halt noch keine Sonne da. 

Anschliessend hatte ich noch Lust auf eine Spazierrunde um Spiegelslust herum, wenn ich eh schon da oben bin. Auch da war es mega voll, deswegen habe ich mich nicht lange aufgehalten, einmal rum, ein paar Fotos und heim. 

Zuhause konnte ich noch auf der Terrasse einen Capu trinken und ein bissi im Garten werkeln. Aber dann war ich auch echt geschafft. Am Ende waren es über 20000 Schritte.

Heute treffe ich mich erstmal gegen 10 Uhr mit der Dienstagsfreundin zum Sonntagspaziergang. Und später muss ich zwei Gerichte kochen, denn der Kürbis wird auf 3x gegessen. Einmal als Salatbeilage heute und zweimal als Suppe für die Arbeit morgen und übermorgen. Vielleicht kann ich noch ein bissi was im Garten machen, aber das Wichtigste mit dem Rasen ist ja schon geschafft. 

Und dann ist das WE schon wieder rum, meine Güte, das geht sooo schnell. Nun ist schon das letzte Drittel vom Oktober angebrochen. 

Ich habe gestern natürlich auch Fotos gemacht, aber das wird noch ein bissi dauern bis ich die gesichtet und bearbeitet habe, deswegen heute nochmal Nachlese aus dem Januar. :-) 

Spaziergang vom 21.01.2025, Handy Fotos:






 

Samstag, 18. Oktober 2025

Nachlese

Ich bearbeite ja gerade mein Fotoarchiv und habe festgestellt, dass ich bei der Bearbeitung der Fotos, ob aus der großen Kamera oder vom Handy, echt faul war. Und deswegen habe ich das jetzt mal nachgeholt. Bis zum September habe ich das nun auch geschafft und da ich doch ein paar schöne Fotos gemacht habe, möchte ich die jetzt so nach und nach hier zeigen. Dann quatsch ich auch nicht so viel über Belangloses. *lach*
Ich fang einfach mal im Januar an, so ganz ohne Kommentar, der ausführliches Jahresrückblick kommt ja noch zwischen den Jahren. 

Spaziergänge am  14.01. und 20.01.2025: 






Freitag, 17. Oktober 2025

Im Alter...

verzeiht einem der Körper nix mehr. Sobald ich irgendwas schleifen lasse, bekomme ich kurz darauf die Quittung. Ich habe in letzter Zeit zwar meine Spaziergänge gemacht und bin gejoggt, aber ich habe keine 5 min. App gemacht und auch kein längeres Krafttraining. In der Kombination mit jetzt 8 h sitzen im Büro, hat jetzt mein Rücken gestreikt. Als ich sofort Gegenmaßnahmen eingeleitet habe, merkte ich erstmal, wie schlaff meine Muskeln vor allem in der Körpermitte geworden sind. Erschreckend, denn es ist ja nicht so, dass ich gar nix gemacht habe, nur halt viel weniger und Bewegung hatte ich ja auch genug. Naja, das heißt jetzt wieder, mehr Disziplin. Aber die Kombi mit neuer Arbeit, lange Tage und Herbstdunkelheit - und hier ist es wirklich extrem düster, keine Ahnung, wann ich die Sonne das letzte Mal länger gesehen habe - ist für mich echt herausfordernd. 

Die zweite Arbeitswoche lief gut, ich habe immer noch keinen eigenen Arbeitsplatz, auch die Zugänge sind nicht vollständig. Aber immerhin komme ich jetzt an meine Uni-Mail-Adresse. Ich darf halt gerade Altlastenarbeit machen und ich glaube, sie haben deswegen schon ein wenig ein schlechtes Gewissen. Mich stört das gar nicht, klar, es gibt schönere Arbeit als alte, vernachlässigte Ordner auf Vollständigkeit und Übersichtlichkeit zu überprüfen, aber das gehört halt auch dazu. Besser wäre es natürlich, wenn die von Anfang an ordentlich geführt werden, aber das ist halt bei so einer hohen Personalfluktatur in dem Bereich, manchmal nicht möglich. Und wenn man eh zu viel zu tun hat, dann bleibt sowas liegen. Mir macht das aber wirklich nix aus, weil ich ja vormittags einen Job habe, bei dem ich quasi Alleinherrscherin für meinen Bereich bin und da manchmal mehr Verantwortung habe als meine Position das hergibt. Deswegen kann ich nachmittags dann auch die niederen Arbeiten auf Zuruf erledigen. Wird sicherlich nicht so bleiben, da bin ich mir sicher, aber ehrlich, ich will gar nicht soooo viel Verantwortung dort. In 3 1/4 h kann man eh nicht so viel reißen. Mit den Kolleginnen läuft es weiterhin gut, da sehe ich auch ehrlich gesagt keine Probleme. Nächste Woche ist die Leitung wieder nicht da, danach wollen wir schauen, welche Arbeit ich ihr abnehmen kann. 

Abends nach der Arbeit lief nicht mehr viel. Ich habe es geschafft, wenigstens meine Schritte zu gehen, dabei frische Luft zu schnappen und Dienstag bin ich sogar gejoggt. Viel mehr ist dann aber auch nicht drin. Deswegen habe ich mir für das WE auch nicht viel vorgenommen, der Garten muss winterfest gemacht werden und da es nächste Woche regnen soll, werde ich das mal angehen. Viel ist nicht mehr zu machen, ein paar Pflanzen abschneiden, die Terrasse aufräumen, Rasen mähen, ein paar neue Blumenzwiebeln unter die Erde bringen und mal kehren. Die Vogelfutterspender werde ich sauber machen und neue Seile zum aufhängen am Balkon binden. Die sind nämlich durch. Letztens ist mir schon der große Futterspender am Baum abgekracht, weil die Schnur durch war. Aber wie immer bekommen die Vögel erst ab November Futter. Hier gibt es wirklich noch genug für sie. 

Ausserdem werde ich heute meinen Fitness-Studio-Vertrag final machen und beim Gartendealer vorbeischauen. Da brauche ich zwar nix, liegt aber auf dem Weg und mal schauen, was es Neues für Weihnachten gibt. :-) Danach einkaufen, Mittags kommt dann mein Papa und der Rest des Tages ist noch unverplant. Spaziergang und Übungen für den Rücken müssen auf alle Fälle gemacht werden. 

Mehr kann ich eigentlich auch gar nicht berichten. Letztes WE war überraschend voll, weil sich noch eine Freundin angekündigte, die dann mit zum Feiern ist. Das war klasse, wenn es auch bis Mitternacht dauern sollte, dass die Musik endlich tanzbar wurde für uns. Dafür waren wir dann viel länger da als geplant. Und ich sags, wie es ist - in diesem Laden werde ich niemals meinen Traumman treffen. Bleibt jetzt nur noch das Fitness-Studio. Dann habe ich alles abgegrast, was es in Marburg so gibt in meinem Alter. Auf der Datingplattform ist nix los, dort ziehen auch immer mehr die KI generierten Fotos, sowie Texte ein, ich denke, damit ist der Tod des Onlinedatings eingeläutet. Naja, vielleicht ändert sich dann ja was im echten Leben und die Ü50 Männer gehen wieder mehr vor die Tür. 

Sonntag bin ich einen großen Spaziergang gegangen und Nachmittags kam nochmal die Freundin vorbei. Mit dem Töchterchen habe ich auch nochmal telefoniert und jetzt ist in Hamburg auch alles erstmal gut. Das Semester hat dort dann auch angefangen und seitdem herrscht Funkstille bei uns. Beide Menschen dieser Familie scheinen zur Zeit ausgefüllt zu sein. *lach*

So, jetzt brauche ich aber einen zweiten Kaffee! Und euch lasse ich Fotos von den botanischen Lichtern hier, die habe ich jetzt endlich mal bearbeitet!







 

Samstag, 11. Oktober 2025

Es gibt noch Hoffnung....

....für mich. *lach* Dramatischer Titel für banale Dinge! Also, ich hatte ja das Probetraining in meinem alten und von mir bevorzugten Fitness-Studio und das war wirklich sehr nett! Der junge Trainer war super und wir haben uns auf Anhieb prima verstanden. Er hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben und sogar ich als alter Sporthase habe noch ein bissi was gelernt. Und da es gleich zu Beginn auch eine Körperanalyse gab - ja, ich weiß, da steckt auch viel Hype dahinter und die Werte sind nur bedingt aussagekräftig - weiß ich jetzt auch, wie es um mich steht. Es gibt noch Hoffnung! :-) Nein, Spaß beiseite, ich fand es spannend. Ich mag ja solche Auswertungen, Analysen und Einschätzungen, ich bin nicht umsonst mit meiner Garmin Bitch so close. Oder tracke Kalorien per App - natürlich auch, damit ich mich nicht selbst belüge, aber ich liebe auch die Auswertung bezüglich Nährstoffe. 
Auf alle Fälle bin ich fast überall im grünen Bereich, spannend fand ich auch, dass tatsächlich rechts und link kaum Unterschiede aufweisen in der Muskelmasse. Ein Wert lag sogar bei 98% - aber fragt mich nicht, welcher das war. Irgendwas mit Zellen. Aber ein Wert frustriert mich wirklich, nämlich der für das viszerale Fett. Es war jetzt keine Überraschung, dass ich da nicht optimal liege, ich sehe ja, wo sich mein Essen direkt hinschlägt, nämlich direkt auf die Körpermitte, aber ich weiß halt auch, dass das eben das gefährliche Fett ist. Zuhause habe ich ein wenig recherchiert, woher das kommt und wie man es am Besten wegbekommt. Denn Letzteres ist mein Ziel. Alle Werte sollen in den grünen Bereich! Das Einzige, was ich beim Recherchieren noch mitgenommen habe, ich esse noch zuviel Zucker, wobei ich nicht herausgefunden habe, ob auch Fructose und Lactose Einfluss darauf haben. Oder ob es um den schnöden Haushaltszucker geht. Letzteres verwende ich ja kaum, ausser halt die versteckten Fieslinge in verarbeiteten Produkten. Aber auch da bin ich ja eher sparsam. Meine Kalorienapp unterscheidet nicht zwischen Lactose und Fructose und Haushaltszucker, deswegen weiß ich nicht genau, wie es da um mich steht. Ansonsten kann ich ja Bewegungsmangel, falsche Ernährung ausschliessen als Faktor für mich. Viel eher sind dann wohl eher Stress (die letzten Jahre), Veranlagung und vor allem Hormonumstellung durch die Wechseljahre schuld. Daran kann ich halt wenig ändern, deswegen bin ich mal gespannt, ob mein Ziel, diesen Wert in den grünen Bereich zu drücken aufgeht. 

Was ich auch mitgenommen habe ist, dass Krafttraining zu Hause mit den vorhandenen Gewichten oder mit Eigenkörpergewicht, Grenzen hat. Irgendwann kommt man nicht mehr weiter, es sei denn, man baut sich ein Fitness Studio in den Keller. Und das habe ich auch bei der Max. Kraftmessung auf dem Egym Zirkel gemerkt. Ich bin nicht schlecht, aber ich drücke an den Geräten zig Mal mehr Gewicht als ich das zu Hause jemals gemacht habe. Ich war also schon lange nur noch in der Erhaltung und nicht mehr beim Aufbau, denn ohne Steigerung der Gewichte, wächst auch nix mehr. Schon gar nicht, wenn man es so unregelmäßg gemacht hat wie ich. 

Fazit, es hat mir riesigen Spaß gemacht. Ja, es tut weh, dass das Studio so teuer ist und dass es durchaus günstigere in Marburg gibt - aber auch noch deutlich teurere. Aber ich fühle mich dort wirklich wohl. Und so eine Einweisung bekomme ich halt bei den Ketten nicht so wirklich. Was mir auch gefällt, es ist noch wie früher ein sehr gemischtes Publikum. Es sind deutlich ältere Menschen dort, mein Alter ist vertreten und es gibt auch Jüngere. Auch das Hygienekonzept fand ich gut durchdacht, vor allem haben sie sich Gedanken darüber gemacht, wie man es etwas nachhaltiger gestalten kann. Wäre jetzt nicht meine Entscheidungsgrundlage, aber ist mir halt positiv aufgefallen. Den Vertrag habe ich noch nicht unterschrieben, mache ich aber kommende Woche fertig. Allerdings werde ich erst gegen Ende des Monats starten, einfach weil mein Konto sonst echt rumjammert. Ich muss ja 4x 30 min. PT Zeit mitbuchen und die werden gleich bei Start abgebucht. Der Beitrag selbst dann alle zwei Wochen. Und ich freue mich riesig, wenn ich loslegen kann. :-) 

Ansonsten habe ich gestern alles erledigt, was ich erledigen musste und so habe ich heute einen endlich mal ruhigeren Tag! Heute früh werde ich joggen, die Beine fühlen sich noch gut an und der Muskelkater hält sich noch in Grenzen. Und schön ist, dass sich nun auch meine Freundin angekündigt hat, d.h. die nehme ich gleich mal mit zum Feiern gehen heute Abend! Für morgen ist dann ein ganz ruhiger Tag angedacht. Einfach nur in den Tag reinleben und machen, worauf man Lust hat. 

Und gestern habe ich mit dem Töchterchen telefoniert, das dann doch gegen alle Erwartungen eine tolle Woche in Hamburg hatte. Vor allem das Hausarztpraktikum war wohl richtig gut, sie hat viel gelernt und viele Erkenntnisse mitgenommen. Ausserdem war sie diese Woche Abends im Bus Ersthelfer bei einem Schlaganfall. Da war sie ganz alleine auf sich gestellt und es hat doch recht lange gedauert bis der RTW eintraf. Auch da hat sie erstmal gemerkt, wie viel Verantwortung sie dann später haben wird. Es war aber nur eine Erkenntnis, es ist immer noch das, was sie unbedingt will! 

Und weil es draußen so trüb ist, gibt es hier noch ein paar Fotos mit Farbe! :-)











Freitag, 10. Oktober 2025

Fazit



Nun liegt die erste Woche mit 32 h hinter mir und ich bin sehr, sehr froh, dass ich nicht auf 38 1/2 h gegangen bin. Die Umstellung wäre für mich zu krass gewesen. In 2 Jahren kann ich mir das dann neu überlegen, je nachdem wie ich finanziell klar komme. Ziel ist es mit dem Geld klar zu kommen und wenigstens noch ein bissi sparen zu können, monatlich. Und wenn es nur 50 Euro im Durschnitt wären. Aber das kommt ja jetzt auch darauf an, ob das mit den Sozialabgaben und der Inflation so weiter durch die Decke schießt oder es wenigstens stagniert. 

Also, wie war die erste Woche! Geistig und körperlich anstrengend! Mit 55 stellt man sich nicht mehr einfach so komplett um. Ich bin dankbar, dass es genauso geklappt hat, wie ich mir das vorgestellt habe, auch wenn ich jetzt nicht bei uns aufgestockt wurde, so kommt es dem doch sehr nahe. Zwei Abteilungen und zwei Arbeitgeber ist halt komplizierter. Das geht schon mit der Krankmeldung los, die haben da echt ein sehr kompliziertes System, auf das ich zur Zeit eh noch nicht zugreifen kann und hört natürlich mit dem Urlaub auf. Wie das mit den zwei Lohnsteuerkarten wird, sehe ich ja erst bei der Einkommenssteuererklärung. Aber ich denke, das ist alles nichts, was man nicht bewältigen könnte. Die größte Umstellung ist für mich, dass der Tag so lang ist und der Abend so kurz. Letzteres natürlich auch darin geschuldet, dass es immer früher dunkel wird. Und 3 von 4 Tage Abends hier echt sehr trüb und trostlos waren. Ich habe zu viel Hobbies und Routinen, die ich jetzt nicht mehr in die 4 Tage reinbekomme und suche mir gerade neue Routinen, setze Prioritäten für ich, was mir am Wichtigsten ist. Das hatte dann zur Folge, dass ich Abends keinen Menschen mehr gesehen bzw. gesprochen habe. Das kann ich aber nicht ewig bringen, wobei ich jetzt schon merke, ein Großraumbüro mit lauter Weibern, das zählt schon als Sozialkontakteoverload. *lach* Ich habe aber für meine Freundschaften und Bekanntschaften im Privatleben zu lange gekämpft - ich kann und will die nicht vernachlässigen. 

Und ich habe gestern schon gemerkt, ich werde hibbelig, unruhig, weil ich alles in den Donnerstag Abend und das Wochenende packen will. Zuviele Dinge für zu wenig Zeit. Das schafft schon im Vorfeld Stress und Frust. Und da zur Zeit fast alle im Urlaub sind, muss ich nicht mal die da irgendwo reinpacken. Naja, ich denke, mit der Zeit wird das schon werden und ich werde Lösungen finden. Am Schwierigsten wird es, meine Spaziergänge und meinen Sport unterzubringen. Joggen nach der Arbeit war echt schwer am Dienstag und bald ist es auch noch dunkel, ich denke, dann werde ich das komplett aufs WE schieben müssen. Die Spaziergänge sind viel kürzer als noch letzte Woche und auch die müsste ich ja bald im Dunklen machen. Ich brauche die aber, nach 8 h im Büro, sitzend, ich muss mich bewegen und ich brauche Frischluft. Ich befürchte eh, dass mich das Großraumbüro ordentlich mit Viren versorgt und denen muss ich irgendwie entgegentreten mit einem halbwegs guten Immunsystem. 
Dazu kommt aber auch, dass ich mir Essen vorbereiten muss, aufwendigere Sachen schon am Vorabend. Das hat die letzte Woche tatsächlich gut geklappt, wenn ich auch viel zu viel mitgenommen und zusammengeschnippelt habe. Da ist noch Optimierungsbedarf und ich muss es halt Freitags gut planen. Vorbei ist allerdings die Zeit mit leckeren, frisch gekochten Mahlzeiten. Es hat sich jetzt schon gezeigt, Salate und Dinge, die ich kalt essen kann, sind praktikabler. Und Abends warm kochen und essen, da kann ich noch nicht dran. Auch zeitlich nicht. Naja, gibt es halt 3-4 Tage kalte Küche und am WE koche ich mir leckere Sachen. Ab und an kann ich auch mal was vom Klima Bistro auf der Arbeit essen, das hatte allerdings Ferien. Die Mensa ist zu weit weg, das schaffe ich nicht in einer halben Stunde.

Die Arbeit und der Arbeitsplatz selbst - es ist okay, es sind halt Studien, die Arbeit ist bleibt überall frustig. Haben mir auch alle Mädels dort, die das teilweise auch schon lange machen, bestätigt. Es ist ein unbefriedigender, frustrierender, fremdbestimmter Job, der nicht gut bezahlt wird. Deswegen gibt es da auch so eine hohe Fluktation auf beiden Seiten. Entweder du legst dir eine hohe Frustrationsschwelle und ein dickes Fell an, oder du wirfst irgendwann halt hin. Ich habe meine Strategien und denke, ich schaff das bis zur Rente, weil Labor will ich eigentlich auch nicht mehr und ich verdiene tatsächlich zumindest bei meinem Hauptarbeitgeber mehr als im Labor. Aber ich muss mich halt noch einleben. Ich bin langsamer als normal, ich kenne die Strukturen noch nicht, ich habe noch keinen eigenen Arbeitsplatz und die Zugänge fehlen noch, auch die Schließberechtigung für die Räume sind noch nicht bereit. Das dauert erfahrungsgemäß lange, ich kenne das ja schon. Ich merke, dass ich mich zurückhalte mit Entscheidungen, ich habe eine Arbeit auf dem Tisch, da würde ich bei uns Tabularasa machen, knallhart umsortieren, ausmisten, neu strukturieren, aber ich weiß nicht, ob es erwünscht ist. Da muss ich Montag nochmal Gespräche mit der leitenden Study Nurse führen. Das sind aber alles Dinge, die sich mit der Zeit lösen lassen. Von daher bin ich sehr optimistisch, dass das dort ganz gut laufen wird. Und, die Zeit geht unfassbar schnell um nachmittags!

Mit den Mädels, die zur Zeit da sind - viele haben ja Urlaub - komme ich super klar. Alle motiviert, hilfsbereit, kompetent, lange im Geschäft und ticken ähnlich wie ich. Vom Alter her, ist alles dabei, unter 30, Mitte 40, Ü50. Und sie sagen, was sie denken! Das hat Potential, weil ich mitbekommen habe, dass Umstrukturierungen geplant sind, um Prozesse einfacher und übersichtlicher zu gestalten. Es könnte also wirklich gut werden. :-)

Mein Fazit! Es hätte mich schlechter und noch komplizierter treffen können. Die Umgewöhnung auf volle Tage ist hart, meine Freizeit fühlt sich kläglich an, aber ich bin zuversichtlich, dass ich das gut hinbekomme. 

Aber jetzt ist erst einmal Wochenende! Heute ist Haushalt dran, Einkaufen und ich habe mein kostenloses Probetraining im Fitness Studio. Der Tag wird also straff, wenn ich auch noch stricken, chillen, spazieren gehen reinpacken möchte. Für Morgen habe ich mir vorgenommen mit ein paar Mädels ins Knubbel zu gehen. Die treffen sich zwar vorher schon zum Essen gehen, aber da musste ich passen, das wird mir zu viel. Denn evtl., falls es der Muskelkater, den ich mir heute beim Training holen werde, zulässt, möchte ich unbedingt morgen noch joggen gehen. Sonntag komplett übermüdet vom Tanzen wird das bestimmt nix. *lach* 

Da auch am WE noch alle im Urlaub sind, muss ich die nicht auch noch unterbringen. *lach* 

So, nun zweiter Kaffee, dann Essen planen für nächste Woche und Einkaufszettel machen. Um 10 Uhr muss ich auf der Matte in der Muckibude stehen. Husch, husch! :-)



 

Dienstag, 7. Oktober 2025

Archivfund

 


Beim Sortieren des Fotoarchiv und Sichten der Fotos aus diesem Jahr, fiel mir dieses Foto noch gänzlich unbearteitet - wie die ganze Serie von diesem Tag - in die Hände. Jetzt ist es bearbeitet und ich liebs. Und an dem Tag gab es noch mehr Schätzchen. Ich konnte mich echt nicht mehr erinnern, dass ich so einen monochromen Tag Anfang des Jahres erwischt hatte. :-) 

Ansonsten ist hier alles gut, aber eben mit sehr viel weniger Zeit als sonst. Genauer Bericht folgt dann am WE! 

Freitag, 3. Oktober 2025

Der September geht....

....der Oktober ist da. Und damit sind wir in den letzten 3 Monaten des Jahres! 
Nachdem der September voll war mit doofen Terminen, aber auch sehr schön, weil das Töchterchen noch da war, wird der Oktober komplett anders. 

Aber erstmal zu den letzten Tagen des Septembers. Am Sonntag waren Töchterchen und ich noch Tapas essen und wir konnten sogar draußen sitzen, so schön und warm war das Wetter. :-) Am Montag hatte ich ja frei und ich nutzte den Tag für einige Dinge, die in der Wohnung erledigt werden mussten. Aber natürlich war auch noch Zeit für Stricken, einem Spaziergang und ein wenig chillen. Ich würde sagen, es war ein gut investierter Urlaubstag. Abends sind das Töchterchen und ich zu den Botanischen Lichtern gefahren und es war sogar noch schöner als letztes Jahr. Die Spazierstrecke war länger und es waren auch neue Sachen dabei. Wie sagte das Töchterchen so schön: "Das hier macht mich gerade richtig glücklich". Ja, irgendwie war es auch so. Es hatte was Beruhigendes und es war definitiv ein Highlight in diesem Jahr. 

Dienstag war ja der letzte "halbe" Tag für mich. Nachmittags traf ich mich das letzte Mal mit der Freundin zum Dienstagsspaziergang. Dann ist sie erstmal im Urlaub und wie wir das anschliessend weitermachen, müssen wir noch sehen. Anschliessend wollte auch noch das Töchterchen mit mir spazieren gehen. So hatte ich mit 20000 Schritten auch ausreichend Bewegung an diesem Tag. :-) 

Und dann war der September rum! Es war wohl der Turbomonat in diesem Jahr für uns beide. Er raste einfach zu schnell an uns vorbei. 

Der Oktober ändert jetzt alles. Raus aus meiner Routine, raus aus den teilweise schon lange bestehenden Ritualen und rein in komplett andere Tages- bzw. Wochenabläufe. Und nach zwei Tagen weiß ich, es wird hart. Richtig hart! Mit 55 stellt man sich nicht mehr so einfach um oder ich sollte sagen, es strengt einen mehr an. Aber gut, ist halt jetzt so und fertig! Ich bekomme das auch wieder hin.

Nach meinem ersten langen Arbeitstag am Mittwoch, habe ich gleich zu Hause die Klamotten gewechselt und bin bei strahlendem Sonnenschein spazierengegangen. Noch ein paar Wochen, dann ist es um diese Zeit nicht mehr möglich und das werde ich wirklich extrem vermissen. Ich habe es ja ohne Sophie trotzdem geschafft jeden Tag wenigstens einen kleinen Spaziergang machen. Es gab nur wenige Tage, wo es nicht möglich war. Aber im Dunklen kann ich hier halt nicht durch die Wälder und Felder streifen. Ich glaube auch nicht, dass man das alleine ohne Hund dann durchzieht. Aber schauen wir mal!

Am Abend hat uns das Töchterchen nochmal Sushi zum Abschied geholt. Die Stimmung war trübe bei uns beiden. Und dann mussten wir auf den letzten Drücker noch etwas erledigen, was wir wegen Aufschieberitis nicht geschafft haben in fast 2 Monaten. Danach war es schon fast wieder Zeit fürs Bett.

Am Donnerstag Morgen tranken wir noch einen Kaffee zusammen bevor ich los musste und der Zug nach Hamburg fuhr auch schon um 8 Uhr. Nun ist sie weg für längere Zeit! Und ich vermisse sie jetzt schon! Meinen Lieblingsmenschen!

Der neue Job! Neue Jobs sind halt immer doof! Man kennt sich nicht aus, bekommt viele neue Kollegen, die Strukturen sind fremd und auch wenn man, wie ich fit in der Tätigkeit ist, so steht man doch wie der Ochs vorm Scheunentor. Es nervt mich, wie langsam ich bin, dass ich alles nachfragen muss und mein Kopf schwirrt von so viel Neuem! Ich denke aber, wenn ich mich eingewöhnt habe, ich vielleicht auch mal einen eigenen Arbeitsplatz bekomme, dass es ganz gut werden könnte. Die Arbeit ist ja die Gleiche und ich bin echt gespannt, ob ich Studien auch Vollzeit ertrage. Oder ob ich doch irgendwann die Segel streiche. Es ist und bleibt einfach eine fremdbestimmte, undankbare und nicht gewürdigte Arbeit. Einfach weil keiner kapiert, wie chaotisch und aufwendig das Drumherum ist. Nur die, die eine Studie von der Vorbereitung bis zum Ende betreut haben, wissen das und letztendlich braucht man für jeden Pups irgendwelche Unterschriften von irgendjemanden, der nie Zeit hat. Und die Einblicke, die ich in den zwei Tagen bekommen habe, wie es bei anderen ist, es ist überall gleich! Dazu kommt, dass ich in einem Großraumbüro sitze zur Zeit mit lauter Mädels. Auch etwas, an das ich mich gewöhnen muss. Ich war ja meist immer alleine für meinen Bereich verantwortlich oder eben im kleinen Team tätig. Nicht, dass ich das nicht kann, aber es ist halt am Anfang anstrengend! 
Es war der Wunsch, dass ich schon um 12.45 Uhr anfange, weil die dort wirklich um 16 Uhr alle den Hammer fallen lassen. Das hat mich überrascht, aber gut, ist für mich kein Problem, die Mittagspause könnte halt mal das eine oder andere Mal kurz werden. Dafür bin ich früher zu Hause. 
Obwohl, der Weg von der neuen Arbeitsstätte zum Auto ist deutlich länger und um diese Uhrzeit ist halt auch deutlich mehr Verkehr. Ich brauche all in eine ganze Ecke länger für die gleiche Strecke. Und sehr viel mehr Geduld an den Ampeln. 
Dass ich gestern noch den Großeinkauf nach der Arbeit im Vorfeiertageinkaufschaos machen musste, hat meine Geduld sehr auf die Probe gestellt und das Erste, was ich nach dem Verräumen der Einkäufe gemacht habe, war, Klamottenwechsel und raus ins schöne Herbstwetter zum Sonnenuntergang. 

Mein Fazit von den ersten beiden Arbeitstagen: Die Umstellung wird hart und wird eine Weile dauern. Der Job selbst, ich denke, das könnte gut werden. Und die Kollegin, die ich unterstützen soll, scheint umgänglich zu sein. Sie ist sooo dankbar endlich Unterstützung zu bekommen und sie ist offen für Veränderungen. Das hilft schon mal! Ich hatte jetzt auch das Gefühl, dass sie sich alle ganz gut verstehen. Dazu kommt, dass noch 2 Frauen in meinem Alter frisch dazugekommen sind. Ich bin nicht einmal die Älteste. :-) Schauen wir mal! Blöd ist halt, dass diejenige, die mich einarbeitet, nächste Woche nicht da ist. Ich werde mich also so durchwurschteln müssen, ein paar Aufgaben habe ich, eine Turboeinweisung ins System habe ich, aber ich bin so unfassbar langsam - lach - das nervt mich am Meisten. Und die richtigen Zugänge für den PC habe ich halt auch noch nicht. 

Aber jetzt ist erstmal langes Wochenende und das werde ich nutzen, runterzukommen! Durchzuatmen, mich zu sammeln und mich ins Alleinsein zu Hause zurückzufinden. Und Sport! Ich muss unbedingt Sport machen. Ausser einmal Joggen lief echt gar nichts, die letzte Zeit! 

Da ich ja heute nicht mehr einkaufen gehen muss, werde ich heute die Zeit zum Joggen nutzen und die Bude muss auf Vorderman gebracht werden. Da ist vieles liegengeblieben, es waren halt andere Dinge wichtiger. Vorher trinke ich aber noch einen zweiten Kaffee. :-)