Samstag, 21. Januar 2023

Zack...

....ist die Hälfte des Monats schon vorbei. 

Am Sonntag kam endlich mal meine Freundin vorbei, wir quatschten und gingen noch eine kleine Runde mit dem Hund, immerhin hat es da dann nicht mehr dauergeregnet. Später wurde es dann wieder unschön, weil Bauchschmerzalarm. 

Montag morgen musste ich ja zur Augenärztin und stand schon um 7.00 Uhr vor der verschossenen Praxis in einer langen Schlange. Die Praxis selbst hat mir dann gut gefallen, aber mir wurde von der Augenärztin in einem Monolog erklärt, dass sie mich auf keinen Fall als neue Patientin aufnehmen und ich auch nur kommen durfte, weil eben Notfallkontrolle. Sie wird auch keine weitere Kontrolle des Prozess vornehmen, ich darf aber immerhin kommen, wenn sich was Gravierendes verändert. Da ich mir schon sowas gedacht hatte und es bei den anderen Augenärzten genauso aussieht, habe ich alles machen lassen, was man in meinem Alter so macht. Alles Tippitoppi, auch die Sehstärke reicht noch aus - Brille nicht unbedingt notwendig, aber fürs Nachtfahren könnte ich mir eine leichte Brille machen lassen. Das werde ich dann mal angehen.

Anschliessend bin ich zu meiner anderen Freundin gelaufen und wir haben gemeinsam in dem Bäckerladen gefrühstückt, in dem das Töchterchen arbeitet - die war aber in der Schule, wie sich das gehört. ;-) Netterweise fuhr mich meine Freundin noch nach Hause und dort wartete ich ab, bis ich wieder richtig sehen konnte. Das war aber erst gegen 16 Uhr, so dass ich kein Homeoffice machen konnte.

Am Dienstag Morgen wurde ich leicht panisch, als meine zugefrorene Autotür zwar noch auf, aber dann nicht mehr zu ging. Irgendwie habe ich es dann doch noch geschafft, nach kurzem Googlen im WWW.

Das Töchterchen war mit der Schule in der Pathologie und fand das einfach großartig. Sie fand es mega, Gehirne, Aorten und Herzen in der Hand zu halten. Na, dann muss sie wohl wirklich Medizin studieren. *lach*

Der Rest der Woche war unspektakulär, um nicht zu sagen öde. Aber da meist nicht öde, zur Zeit fast immer doof bedeutet, weiß ich nicht, ob ich mir Action wünschen soll.

Nun ist das Wetter wieder auf Winter umgeschwenkt, so dass ich die Joggingsaison-Eröffnung weiterschieben muss. Das nervt mich so, denn ich müsste ja im Januar wenigstens 17 km laufen. Ich seh jetzt schon schwarz dafür.

Immerhin bin ich mit der einen App fast durch, noch 5 Tage, dann sind die 4 Wochen rum. Ändert aber nix daran, dass ich langsam mal wieder im Ausdauerbereich trainieren müsste.

Für mich ist am WE nix geplant, gar nix. Vormittags bis Mittags habe ich eh kein Auto und morgen soll es hier dann schneien. Vielleicht schaffe ich es heute Nachmittag nochmal in die Stadt, denn mir fehlt noch ein Geschenk fürs Töchterchen.

Und jetzt muss der Hund mal dringend vor die Tür - in die Eiseskälte.

Ich habe sogar noch ein paar Fotos von der letzten Kälte im Archiv gefunden, die kann ich euch ja jetzt zeigen. :-)





Freitag, 13. Januar 2023

2. Arbeitswoche in 2023

Also, ich wusste ja, dass das Jahr schwierig und unangenehm werden wird. Aber das es gleich so loslegt, dass kam überraschend.

Der Freitag und Samstag waren noch ganz okay, wir haben die Bude abgeschmückt und ein bissi aufgeräumt. Aber ich habe am Samstag schon komische Phänomene vor meinem rechten Auge gesehen und als das Sonntag immer noch da war, habe ich gegoogelt und mir war sofort klar, ich muss das sehr wahrscheinlich abklären lassen. Also hing ich die ersten 25 min. in der Warteschleife der Servicezentrale des Notdienstes. 2 min. bevor ich an die Reihe kam, war mein Akku leer und als ich das Telefon auf die Ladestation legte, beendete es das Gespräch. Ich dachte, ich bekomme die Krise.

Also, neuer Versuch, diesmal wurden mir 30 min. angesagt. Als ich endlich dran war, ging es schnell....ich solle sofort hoch in die Klinik. Na toll! Wir fuhren also hoch, das Töchterchen nahm das Auto wieder mit, da ich ja sehr wahrscheinlich danach eh nicht mehr fahren kann, sollte sie mich dann abholen.

Dann wurde ich beim ärztlichen Bereitschaftsdienst sehr schnell weitergeschickt in die Notaufnahme und dort ging es unerwartet schnell. Und ich hatte einen tollen, motivierten Augenarzt! Ich war also positiv überrascht. Ich wäre sogar noch schneller gewesen, wenn das Weittropfen auf dem einen Auge beim ersten Mal vollständig geklappt hätte. Bei den Untersuchungen kam dann raus, was ich auch schon vermutet habe, mein Glaskörper hebt sich ab. Passiert im Alter -  jetzt ist es dann amtlich, ich bin alt - und kann halt mal zu diesen Sympthomen führen. Das ist erstmal harmlos, kann aber in seltenen Fällen Komplikationen nach sich ziehen. Deswegen wird die Netzhaut kontrolliert. Es können bei dem Prozess Risse oder Löcher entstehen, in seltenen Fällen, und die wiederum haben das Risiko eine Netzhautablösung zu begünstigen. Und das will keiner! Aber bisher war meine Netzhaut tippi toppi, doch es muss halt weiter beobachtet werden. Somit habe ich nun Montag einen weiteren Termin, diesmal dann beim niedergelassenen Augenarzt, wo ich natürlich wieder weitgetropft werde. *grmpf* Aber gut, gibt Schlimmeres.

Somit war der Sonntag komplett im A....!

Am Montag konnte dann das Töchterchen ihren ersten Schultag in diesem Jahr nicht antreten. Bauchweh! Diesmal zum Glück eine harmlosere Variante, aber das weiß man halt erstmal nicht. Nachmittags war alles gut und der Rest der Woche verlief soweit ohne weitere Zwischenfälle.

Das Wetter ist unterirdisch....unfassbar! Und nun liegt wohl eins der ödesten Wochenenden ever vor mir. Das Wetter Mist, wegen dem Auge trau ich mich auch nicht zu joggen, denn im Internet findet man unterschiedliche Angaben zum Thema Sport bei Glaskörperabhebung, also will ich Montag erstmal nachfragen, das Töchterchen möchte heute und morgen das Auto haben und ich habe auch sonst nix vor. Es ist zum Heulen!

Ansonsten liefen die Klausuren beim Töchterchen natürlich viel besser als gedacht, 2x 15, 1x 12 Punkte. :-)

Nunja, dann werde ich mal einen zweiten Kaffee trinken und mich langsam an die Haushaltspflichten machen. Das Schlimme ist halt, wenn man eh schon unmotiviert ist, dann hat man noch weniger Lust auf sowas!

Fotos habe ich keine, bei dem Wetter bleibt die Kamera zu Hause, das macht ja echt keinen Sinn! 

Freitag, 6. Januar 2023

Die erste Arbeitswoche in 2023

Die Woche war ziemlich gruselig, ich bin immer noch nicht wirklich fit wegen meiner Erkältung, nun schon die 3. Woche, obwohl ich so gut wie gar keine Symptome mehr habe. Einzig und alleine beim Atmen durch die Nase, habe ich manchmal noch das Gefühl, ich bekomme nicht genügend Sauerstoff durch, obwohl sie eigentlich frei ist. An Sport ist da immer noch nicht zu denken und das nervt mega!

Dazu kommt, dass ich mal wieder nicht gut schlafe, es gibt Nächte, da komme ich vielleicht auf 2 h. Das zermürbt sehr. Die Schlafprobleme sind ja nix Neues und sicherlich hormonell mit verursacht. Besonders, wenn ich meinen Krempel bekomme, verschärft sich das gerne mal. Ausserdem geht es auf den Vollmond zu und ich mache mir einfach viel zu viele Sorgen. Ich kann es nicht abstellen!

Das Töchterchen hatte gleich am Dienstag mal wieder ihre Magen-Darm-Geschichte, wobei man dazu sagen muss, dass sie ihre Erkältung durch Paris auch ordentlich verschleppt hat. Und immerhin ging es nicht wieder 9 h. Sie schläft genauso wenig Nachts wie ich und heute Nacht hatte sie wohl wieder Bauchweh, davon habe ich aber nichts mitbekommen. Aber auch bei ihr hält sich die Erkältung hartnäckig.

Aber anscheinend ist das normal, es gibt ja keinen, der nicht erkältet war oder ist und die meisten machen ewig damit rum. Oder holen sich gleich die nächsten Viren. Sehr doof!

Die Arbeit selbst war okay, die Stimmung gut, aber durch den Schlafmangel in Kombi mit Verspannungskopfweh, schleppte ich mich schon ziemlich durch die Stunden durch. 

Also, im Moment sieht es erstmal nicht so aus, als würde hier mit 2023 irgendwas besser werden.

Was ist sonst noch passiert? Das Töchterchen hatte ein Date, die Wohnung wird langsam entweihnachtet und wir hatten eine Diskussion über den "Nach-Abi-Plan". Irgendwie wollte sie da schon wieder was umschmeißen aus Gründen, die für mich nicht wirklich schlüssig waren. Wir haben dann nach Terminen, Abläufen, Vorraussetzungen und anderem recherchiert. Einige Termine konnten wir nicht finden, da muss sie nochmal anrufen und jetzt hat sie einfach mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Wie und was, wird sich dann noch finden. Manches kann man halt erst entscheiden, wenn man auch weiß, wie das Abi gelaufen ist. 

Ansonsten war nicht viel. Ich habe angefangen zu puzzeln, was mir wieder sehr Spaß macht und mich entspannt. Immerhin konnte ich 2x meine 5 min. App machen, wovon ich nun etwas Muskelkater habe, aber den Rest habe ich viel ausgeruht und gechillt. Diese Woche ging das ja noch.

Für das Wochenende ist noch nix geplant, die Bude halt weiter entweihnachten, den Baum entsorgen und weiterhin keinen Sport. Es sei denn, ich wache morgens auf und fühle mich fit wie ein Turnschuh. Was ich nicht glaube. 

Nächste Woche geht die Schule wieder los und auf der Arbeit haben wir seit langem Mal wieder unsere eine Studie auf dem Programm. Sehr wahrscheinlich dann das letzte Mal. Wenn nicht noch was dazwischen kommt. Das weiß man zur Zeit ja nie so genau. ;-)

Montag, 2. Januar 2023

Auf ein Wort!

 Eigentlich dachte ich, die Abrechnung wird diesmal sehr viel einfacher, aber als ich die Collagen zusammengestellt habe und die Monatsrückblicke schrieb, stellte ich fest, dass das anscheinend alles gar nicht so elend war, wie ich es für mich empfand. Also, entweder habe ich weniger hier gejammert oder einfach viel mit mir selbst ausgemacht. 

2022

Große Erwartungen hatten wir nicht als wir in das Jahr hinein rutschten. Uns war ja klar, dass sich bezüglich der Pandemie erst einmal nicht viel ändern wird. Allerdings hätte wohl kaum einer damit gerechnet, was gerade politisch und im Weltgeschehen noch alles auf uns zu kommen sollte.

Rückblickend gesehen, war es für mich psychisch ein sehr schwieriges Jahr und gerade in den letzten Tagen, wurde sehr deutlich, wie durch ich bin von den vielen herausfordernden Jahren, die hinter mir liegen. 

Das Jahr startete genauso, wie es aufgehört hat - mit extremer Wärme. Und damit sind wir ja schon mitten drin im 1. Thema, das Sorgen macht. Es hat sich das ganze Jahr über gezeigt, was mit dem Klimawandel auf uns zu kommt, wir hatten schon wieder eine große Dürre und fast jeder Monat war deutlich zu warm. Gerade im Sommer konnte ich an manchen Tagen so gut wie gar nichts tagsüber machen, weil ich diese Hitze einfach nicht vertrage. Auch unser Landkreis war diesmal von Bränden betroffen und der Wald leidet weiter. Und das ist ja nur der Anfang! 

Pandemietechnisch hat sich in diesem Jahr einiges geändert. Wir wissen mittlerweile, dass Impfungen so gut wie gar nicht vor Infektionen schützen, jedenfalls nicht mehr seit der Omikron-Welle. Omikron zeigt sich glücklicherweise etwas milder im Krankheitsverlauf, aber ist so ansteckend, dass es natürlich weiterhin gefährlich bleibt und auch mit Omikron kann, wenn es blöd läuft schwer krank werden und man Long Covid bekommen. Von den Impfungen in einigen Fällen leider auch. Am Ende des Jahres wird fast jeder in unserem Umkreis irgendwann Corona gehabt haben. Es gibt nur noch wenige Ausnahmen, wir gehören komischerweise dazu. Schutzmaßnahmen gibt es am Ende des Jahres so gut wie gar nicht mehr. Und sogar Herr Drosten sagt, dass wir in die Endemische Phase kommen. Wir müssen damit klarkommen, Corona wird bleiben.

Und am 24. Februar passiert etwas, das Klimawandel und Pandemie komplett in den Hintergrund drängen werden: Putin marschiert in die Ukraine ein. Der wohl größte Schock in diesem Jahr! Immer wieder wird auch mit dem Einsatz von Atombomben gedroht und das Töchterchen hat das erste Mal wirklich Angst. Es ist DAS Thema, das wohl dieses Jahr am Meisten prägt. Der Krieg mitten in Europa mit all seinen Auswirkungen auf die gesamte Welt. Die Lebensmittelpreise explodieren, genauso wie der Sprit und wir rutschen mitten in eine Energiekrise. Das Leben hat sich innerhalb eines Jahres massiv verteuert, mit Auswirkungen, die wir alle noch gar nicht richtig absehen können. Ich habe das erste Mal seit der Trennung finanzielle Ängste. Doch das ist natürlich nichts dagegen, was die Menschen in der Ukraine durchmachen müssen. 

Es passiert im Weltgeschehen natürlich noch viel mehr Unheil, aber das alles aufzuzählen, sprengt den Rahmen hier und mein Halbwissen bringt niemanden weiter. In dieser Hinsicht war es ein Jahr, das einen nicht wirklich rosig in die Zukunft schauen lässt.

Gesundheitlich lief es bei mir bis auf die blutige Zwischensequenz und die blöde Erkältung am Ende des Jahres prima. Da kann ich mich wirklich nicht beschweren. Ich war im Großen und Ganzen, bis auf ein wenig Zwicken hier und da, körperlich gut drauf. Nur wie gesagt, die Hitze macht mir zu schaffen. 

Psychisch sieht das anders aus, die letzten Jahre haben so viel Kraft gekostet, dass einfach keine mehr für dieses Jahr übrig war und das habe ich gemerkt. Die innere Zufriedenheit ist mir abhanden gekommen, ich bin wütend, frustriert, ängstlich, voller Sorgen, resigniert durch dieses Jahr gegangen und ich werde auch am Ende des Jahres keine Ahnung haben, wie ich das ändern kann, weil ich einfach auf die wenigsten Dinge Einfluss habe.

Beruflich lief es recht gut, wir sind angekommen in dem Job und wir sind gut, in dem, was wir da tun. Das hilft ungemein, diese Art von Arbeit zu ertragen. Es gab Zeiten, da war es sehr stressig und dann wieder hatten wir sehr ruhige Phasen. Durch den vielen Urlaub war das arbeitstechnisch also ein sehr erholsames Jahr. 

Sportlich war es bis auf das Ende ein super Jahr. Ich konnte bis auf die heiße Phase im Sommer gut durchziehen und habe es sogar geschafft 10 km am Stück zu laufen. Mein innerer Schweinehund ist lauter und hartnäckiger geworden, aber wie ich immer sage, kein Sport ist auch keine Lösung. Mit Sport geht es mir einfach besser.

Hier noch meine Bilanz von diesem Jahr, allerdings hatte ich die Sportuhr ja erst ab Ende März.







Männertechnisch....tja...also bis weit in den Herbst hinein lief da gar nix. Ich hatte dafür weder Kopf, noch Gelegenheit. Und dann im Herbst ist mir so die Decke auf den Kopf gefallen, dass ich mich doch wieder mal in einem Online Dating Portal angemeldet habe. Bis zu einem Date bin ich nicht gekommen, aber ich habe für mich gemerkt, dass es Zeit ist, sich wieder für das andere Geschlecht zu öffnen. Mich wieder als Frau zu fühlen mit allem, was dazu gehört. So ganz weiß ich aber noch nicht, wohin die Reise gehen soll und ich suche auch nicht zwingend jetzt die neue große Liebe. Aber sollte sich etwas ergeben, dann darf das auch so sein. :-)

Mit dem Töchterchen und mir lief es durchwachsen. Wir hatten tolle Phasen mit sehr guten Gesprächen, viel Spaß und gemeinsamen Unternehmungen und wir sind nach wie vor ein prima Team. Aber es gab auch Reibungspunkte, besonders zum Ende hin. Wir merken es beide, wir sind im Abnabelungsprozess, in einer Art Umbruchphase und müssen uns einfach neu sortieren. Ein wenig habe ich auch das Gefühl, sie holt ein wenig Pubertät nach, die durch die Pandemie Pause hatte. Alles in Allem ist sie der tollste Mensch in meinem Leben und wir können uns blind auf den anderen verlassen. 

Unsere Sophie ist dieses Jahr sehr alt geworden. Damit müssen wir erstmal klar kommen, sie hat sich sehr verändert in ihrem Verhalten, was es uns nicht einfach macht. Sie mag mittlerweile überhaupt kein Auto fahren mehr, ist extrem stur geworden, schläft sehr viel mehr, hat aber auch sehr unruhige Phasen, möchte den ganzen Tag eigentlich nur fressen, und auch die Ausdauer hat nachgelassen. Große Wanderungen sind einfach nicht mehr drin und sobald die Temperaturen Richtung 20 Grad gehen, bekommt sie Probleme. Trockene Kälte wiederum liebt sie, da blüht sie regelrecht auf und benimmt sich wie ein junger Hund. Gesundheitlich geht es ihr gut, ihre Augen machen etwas Probleme und im Sommer hatte sie eine Phase, in der sie ziemlich rumstolperte, was aber nach dem Urlaub besser wurde und ab Herbst so gut wie gar nicht mehr passiert ist. Sie ist jetzt 13 und das ist ein ordentliches Alter! Ich hoffe, sie bleibt noch ganz lange fit und munter.

Das vorherrschende Gefühl in diesem Jahr? Wie schon letztes Jahr mache ich mir zu viele Sorgen, habe zu viele Ängste, aber das Hauptgefühl, das sich schon relativ früh im Jahr eingestellt und sich bis zum Ende des Jahres erheblich gesteigert hat, ist Frust und Unzufriedenheit. Ich weiß selbst, dass ich eigentlich keinen Grund habe, doch ich kann ja nun mal meine Gefühle nicht wegzaubern. Ich bin unzufrieden mit mir selbst, mit dem Fremdbestimmt sein, dass ich wenig Einfluss habe auf die Dinge, die mich frustrieren und vor allem, dass ich noch eine ganze Weile in der Luft hängen werde. Ich bin im Umbruch, doch der Startschuss ist noch in weiter Ferne. Ich stehe an der Startlinie und warte, ohne zu wissen, wo überhaupt das Ziel ist und vor allem, wie lange der Lauf dauern wird.

Die schönste Zeit des Jahres kann ich diesmal nicht in Monaten oder Wochen festlegen. Meine Highlights waren einzelne Dinge, wie das erste Mal Kino am Anfang des Jahres, meine Begegnungen mit Freundinnen, endlich wieder mal Salsa tanzen zu gehen, der Urlaub, das Radrennen, die Ü30 Party und die Weihnachtsparty, wo ich getanzt habe, als gäbe es kein Morgen und sicherlich Swinging Christmas im Dezember. Aber oft hatte ich das Gefühl, gerade zum Ende hin, ich komme eigentlich nur noch vor die Türe, um unangenehme Dinge erledigen zu müssen. 

Eine unglaubliche Entwicklung hat dieses Jahr das Töchterchen durchgemacht. Sie fährt nun Auto, hat einen Job, der ihr riesigen Spaß macht und mit dem sie sich ihre Reisen finanziert. Durch den Job hat sie unglaublich viel gelernt, ist in ihrer Persönlichkeit weitergereift und mittlerweile gar nicht mehr so introvertiert, wie sie mal war. Durch das Praktikum bei den Johannitern weiß sie nun, dass sie unbedingt Medizin studieren will. Sie hat tolle neue Freunde gefunden, Freundschaften gefestigt, andere erneuert und sie hat Nachholbedarf in Sachen Party, Ausgehen, sich Ausprobieren, Leben. Kein Wunder nach den letzten Jahren. Der Druck bezüglich der Schule hat sich nochmal gesteigert, man merkt, dass es auf das Ende zu geht. Gesundheitlich war sie topfit bis auf ihre Magen-Darm-Geschichte, die zum Glück nicht ganz so häufig auftrat, wie letztes Jahr, aber eben immer zu oft. Mittlerweile wissen wir, dass sie definitiv eine Lactose-Unverträglichkeit hat, aber nicht jedes Mal können wir dadurch erklären. Zum Ende des Jahres wird sie sich die eine oder andere Erkältung einfangen, die sie aber gut wegsteckt. Ihre schönsten Erlebnisse waren die Reise mit der Klasse nach Malta und die Tage über Silvester in Paris. Aber auch Berlin, Heidelberg, Mainz, Wiesbaden, Garmisch oder Dahme waren natürlich toll. Sie fand das Jahr definitiv besser als ich. 

Ich persönlich bin froh, dass das Jahr fertig hat!

2023

Das Schlimme ist, ich glaube, das neue Jahr wird für mich genauso eine Herausforderung und wahrscheinlich auch nicht leichter als 2022. Es ist eines der Jahre, für die ich null Pläne habe, ich auch gar nichts planen kann, weil ich nicht mal ansatzweise weiß, wie das alles weitergeht. Zuerst einmal ist der große Meilenstein natürlich das Abitur und besonders vor diesen Monaten bis dahin, habe ich enormen Respekt. Schon die letzte Klausurenphase lässt mich ahnen, wie groß der Druck wird und das wird die Stimmung hier sicherlich nicht verbessern. Was danach kommt, steht noch komplett in den Sternen. Das Töchterchen hat einen groben Plan, aber Genaueres weiß sie auch erst, wenn alles hinter ihr liegt. Sehr wahrscheinlich will sie erstmal ein wenig leben nach dem Abi, dazu gehören sicherlich auch Reisen, dann evtl. eine Ausbildung zum Rettungssani machen und nebenher versuchen per Medizinertest einen Studienplatz zu ergattern. Aber, wie, wann und wo, das müssen wir alles abwarten und wird sich finden.

Finanziell wird das Jahr für mich ein enormer Kraftakt, aber auch da ist nichts zu planen oder vorzubereiten, weil vieles einfach noch zu unsicher ist. Also, versuche ich von Monat zu Monat durchzukommen, so gut es geht.

Und dann ist da Sophie, auch bei ihr weiß keiner, wie es ihr im Laufe des Jahres gehen wird. Aber jetzt ist schon klar, dass man sehr viel mehr Rücksicht auf sie nehmen muss und vieles eben nicht mehr möglich ist, was vor allem mich noch weiter einschränken wird. Natürlich gehe ich diesen Weg mit ihr, aber es wird eine Gradwanderung sein, wenn es darum geht, auch Dinge für mich zu tun. Ich hoffe, dass sie weiterhin körperlich altersgemäß fit bleibt. Das würde ich mir für dieses Jahr wünschen.

Einen Urlaub wird es für mich dieses Jahr nicht geben, es ist wohl weder finanziell noch mit Sophie zu vereinbaren. Vielleicht ergibt sich mal ein verlängertes Wochenende, aber dann sicherlich nur spontan. Das ist auch das, was mich am Meisten betrübt, es gibt kein "Wir fahren im Sommer wenigstens ein paar Tage ans Meer" Ziel für mich. Etwas worauf ich hinarbeiten kann, auf das ich mich freuen kann. Aber gut, das ist jetzt so und zum Glück wohne ich hier sehr schön, so dass man auch mal Urlaub zu Hause machen kann.

Sportlich habe ich mir vorgenommen wieder die 200 km zu laufen, zur Strafe hänge ich gleich die verpassten 6 km noch mit dran. Und ich möchte auch meine Workouts regelmäßig machen und natürlich viel spazieren gehen. Was das Laufen betrifft, so wird das dieses Jahr bestimmt noch schwieriger werden, schon rein aus zeitlichen Gründen. Das Töchterchen wird einfach weniger da sein, weniger Zeit haben den Hund zu übernehmen und ich schaffe es eben auch nicht, nach 3 Hunderunden neben der Arbeit, Haushalt und Garten noch joggen zu gehen oder ein Workout zu machen. Aber wenn es gut läuft, ich keine gesundheitlichen Einschränkungen habe, dann ist das alles machbar. Als Tagesschrittziel sind weiterhin 8000 eingestellt, die sind auf alle Fälle zu schaffen! 

Was ich für mich festgestellt habe, dass ich mehr ausgehen muss, vor allem Tanzen ist einfach mein Lebenselixier. Es macht mich glücklich, tut mir unglaublich gut und lenkt mich von allem ab. Es ist wirklich das, was mir am Allermeisten gefehlt hat in den letzten Jahren. Und da ich einfach zu wenige Freundinnen habe, die Lust auf sowas haben, muss ich wohl versuchen entweder mich zu überwinden, alleine auszugehen oder eben neue Leute finden. D.h. ich muss irgendwie mein soziales Umfeld erweitern und das dürfen auch gerne männliche Personen sein. ;-) Denn Flirten möchte ich wieder mehr, mal wieder die Frau in mir herausholen und nicht nur Mutti sein.

Wünsche habe ich natürlich auch, aber mein Hauptwunsch ist einfach gesund zu bleiben. Wenn man sich fit fühlt und körperlich keine Einschränkungen hat, dann bekommt man alles andere schon irgendwie hin. Das gilt auch für meine Familie und Freunde und Bekannte!

Weltfrieden wäre toll, auch, dass der Klimawandel irgendwie gebremst werden könnte und dass sich die Menschen auf das zurück besinnen auf was es wirklich ankommt im Leben. Aber ich glaube fast, diese Wünsche sind zu naiv in der heutigen Welt. Und damit wären wir auch schon bei weiteren Gründen, warum ich nicht glaube, dass das Jahr 2023 besser wird. Es läuft zu viel sehr falsch auf diesem Planeten und je mehr man sich damit beschäftigt, um so mehr macht das Angst, vor allem, weil man kaum selbst etwas tun kann! Man kann nur versuchen in seiner eigenen kleinen Blase das Beste daraus zu machen, es im Rahmen seiner Möglichkeiten nachhaltiger zu gestalten und sich auf das zu konzentrieren, was wichtig ist. Und sich mit Menschen zu umgeben, die ähnlich ticken und die einem gut tun!

Mein Motto für dieses Jahr? Durchhalten, aushalten und versuchen für mich herauszufinden, wie ich meinen weiteren Lebensweg gestalten möchte!

In diesem Sinne "Auf ein Neues"!


Sonntag, 1. Januar 2023

Jahresrückblick - Dezember 2022

 


Der Dezember beginnt, wir haben null Weihnachtsstimmung und Sophie kotzt gleich das erste Türchen von ihrem Adventskalender aus. Dieser wird dann von mir konfisziert.

Ich gehe das erste Mal auf eine Arbeitsweihnachtsfeier - diesmal in der Partydance Version - und es ist so großartig. Ich tanze so wild wie schon lange nicht mehr.

Nach Hoch, kommt Tief, diesmal wieder in Form einer durchwachten Nacht. Dazu kommt, dass das Töchterchen auch noch erkältet ist und mitten in der Klausurenphase steckt. Die letzte Arbeitswoche verläuft okay, das Wetter ist usselig und das Töchterchen am Dauerlernen.

Dann gehen wir zu Swinging Christmas, diesmal mit dem Töchterchen und es ist einfach mega. Eins meiner Highlights in diesem Jahr. Das Töchterchen geht noch direkt im Anschluss weiterfeiern. Danach wird sie noch weniger Kopf für die banalen Dinge im Leben haben. ;-)

Eine Verabredung platzt und später bin ich auch gar nicht mehr böse drum. Und dann habe ich schon Urlaub! Wahnsinn. 3 Wochen am Stück im Winter. Ich weiß gar nicht, was ich mit der ganzen Zeit anfangen soll.

Die Spülmaschine meldet Fehler und ich muss den Handwerker kommen lassen. Das Wetter hat in eiskalter Winter umgeschlagen. Es ist so kalt, dass man es auch dick angezogen nicht ewig draußen aushält. Von einem Extrem ins andere. Dann ist endlich die letzte Klausur geschrieben...aber mehr Zeit, um mal was zu Hause zu helfen hat das Töchterchen trotzdem nicht.

Ich habe einen Friseurtermin, gehe shoppen und wir holen den Weihnachtsbaum in Rekordzeit.

Sophie wird 13 Jahre alt, das Töchterchen verzettelt sich zeitlich und so kommen wir nicht nach Dagobertshausen, aber immerhin schaffen wir es nach Gießen, wo es so kalt ist, dass wir es kaum aushalten und schnell durch die Fußgängerzone hüpfen.

Ich bekomme wieder eine kurzfristige Absage und so langsam frustriert mich das, immer nur zu Hause rumzuhängen. Alleine kann ich mich aber zu Ü30 nicht aufraffen und Salsa Partys gibt es kaum. Ausserdem steigen die Inzidenzen und überhaupt ist ganz Deutschland krank.

Exakt 5 Tage vor Heiligabend bekomme ich Halsschmerzen und bin offiziell das erste Mal seit fast 5 Jaahren krank. Ich bange! Und das in meinem Urlaub. 

Aber immerhin muss ich nicht am Eisregentag zur Arbeit fahren, das war nämlich sehr, sehr glatt. Auch das Töchterchen hat eine Erkältung und mein Vater ist plötzlich Corona positiv. Ich bange weiter, weil er ja noch 2 Tage vorher kurz bei mir war. Ich teste regelmäßig, aber ich bleibe negativ.

Pünktlich zum Heiligabend bin ich recht fit und so verleben wir einen tollen Abend zu dritt. 

Am 1. Weihnachtsfeiertag kommt meine Freundin und wir ziehen das Traumschiff schauen dank Mediathek vor. Wir haben einen sehr lustigen Abend mit viel Gequatsche.

Schon am 2. Weihnachtsfeiertag merke ich, dass es mir wieder schlechter geht. Ich bekomme nun doch noch Schnupfen. Auch das Töchterchen hängt durch und so machen wir zwei Tage lang nicht viel. Während sie dann langsam wieder los legt und mal eben feiern geht oder sich mit Freundinnen trifft, hänge ich durch und meine Laune ist schlecht...frustriert. Da hilft auch der Ballet-Abend mit der Tochter und ohne die Coronakranken nicht, meine Stimmung zu verbessern.

Am Donnerstag zwischen den Jahren geht das Töchterchen auf die Reise nach Paris, wo sie Silvester feiern will. Ich hänge durch und schleppe ich von Hunderunde zu Hunderunde. Beide Freundinnen wollen mich nicht sehen, weil sie selbst Angst haben noch meine Viren zu erwischen.

Silvester habe ich erst das Gefühl, es wird endlich besser, aber der Silvesterabend selbst wird nicht schön. Es ist das blödeste Silvester, dass ich in meinem Leben gefeiert habe und das hatte nichts damit zu tun, dass ich alleine mit Hund war. 

Der Übergang selbst um Mitternacht war dann noch ganz nett, meine Vermieter kamen kurz runter zum Anstossen und dann ist das Jahr 2022 vorbei. Das Ende fügt irgendwie in dieses Elend ein. Ich bin froh, dass es rum ist. 

Jahresrückblick - November 2022

 


Der November startet bis auf eine erneute Bauchweh-Attacke ganz gut, ich habe mir die zweite Novemberwoche gleich mal Urlaub genommen, weil ich ja noch so viel Resturlaub habe. Das Wetter ist prima, allerdings viel zu warm für die Jahreszeit. In meinem Urlaub jogge ich fleissig. 

Ich gehe zweimal in die Stadt zum Shoppen, einmal alleine und einmal mit dem Töchterchen. Ich entscheide mich endlich für ein neues Handy-Model und muss nun nur noch warten bis es preislich unter meine Schmerzgrenze fällt. Ich arbeite fleissig an den Fotobüchern.

Ich mache Vogelfutter selbst und das ist eine große Schweinerei...brauch ich nicht nochmal. Dann ist mal kurz November mit Nebel und etwas kühleren Temperaturen. 

Das Töchterchen sehe ich kaum. Entweder ist es lange in der Schule, muss arbeiten oder ist mit Freunden unterwegs. Ihre Englisch-Nachhilfe zahlt sich aus, sie kann nun mündlich besser mitmachen.

Der Reifendruck meldet sich schon wieder und wir entscheiden nun, dass alle Ventile ausgewechselt werden müssen. Mein Konto leert sich im Eilverfahren. 

Ich bereite die Bude für die Weihnachtsdeko vor. Das Töchterchen musste das erste Mal das Auto freikratzen.

Wir beginnen mit der Weihnachtsdekoration und uns fehlt komplett der Bezug dazu. Wir werden fast die ganze Woche brauchen. 

Ich trinke mit einer Freundin nach der Hunderunde den ersten Glühwein der Saison. Immerhin kommt mit ganz wenig Schnee ein wenig Winterstimmung auf. 

Dann haben das Töchterchen und ich zeitgleich einen Mental Breakdown, aber wir sind halt ein gutes Team, zuerst jammern wir uns gegenseitig voll, dann schimpfen wir rum und letztendlich toben wir uns bei Just Dance aus und bekommen einen Lachflash. Danach reden und reden wir, es geht hauptsächlich um das andere Geschlecht. 

Ich hole mir das neue Handy!

Wir gehen zu Marburg b(u)y Night, dass es diesmal nur in abgespeckter Form gibt. Die Kirchen machen aus Solidarität mit der Ukraine gar nicht mit. Das ist sehr schade, aber so sind wir auch schneller wieder zu Hause und das Töchterchen schafft es noch rechtzeitig zur After Party.

Samstag wollte ich eigentlich noch tanzen gehen, aber meine Freundin sagt kurzfristig ab. So hänge ich frustriert zu Hause. Als es dann am 1. Advent auch nicht mal mit dem Adventskonzert der Musikschule klappt, weil wir vor der leeren Kirche stehen, kippt bei mir die Stimmung auf unterirdisch. 

Auf der Arbeit ist es sehr zäh, die Stunden ziehen sich wie Kaugummi, dabei stapelt sich die Arbeit. Aber ich muss ja nicht mehr lange.

Und dann hat dieser komische unwinterliche November ein Ende.

Jahresrückblick - Oktober 2022

 


Der Oktober startet mit einem tollen Wochenende und bestem Wetter. Wir gehen gemeinsam auf den Elisabethmarkt und haben dort eine schöne Zeit. Die Woche danach startet allerdings sehr gruselig. Zusätzlich dazu sprang mein Auto dann erst beim 3. Versuch an - die Batterie muss getauscht werden. 

Das Auto bekommt neue Winterreifen und der Fire Stick schmeisst den FI Schalter raus. Ich brauche also einen neuen. 

Das Töchterchen geht auf Klassenfahrt nach Malta, während ich mal wieder die Stellung hier halte. Sophie hat schon wieder Matschauge. Draußen sieht es aus wie Herbst, fühlt sich aber an wie Sommer. Mir macht das aber nicht nur Freude, mir ist bewusst, dass es eben nicht normal ist, wenn man im Oktober Temperaturen wie im Hochsommer hat. 

Ich gehe mit Sophie zum Tierarzt, dort wird festgestellt, dass sie zu wenig Tränenflüssigkeit produziert. Erstmal bekommen wir Tropfen, um die Bindehautentzündung in den Griff zu bekommen, danach dann dauerhaft vor jedem Spaziergang so eine Feuchtcreme für die Augen. 

Die erste Meldung aus Malta lautete "Es ist max. besch....", danach höre ich kaum noch was, höchstens mal ein paar Fotos. Anscheinend ist es doch nicht so doof. ;-)

Die Woche alleine läuft nicht so rund. Auf der Arbeit ist es zäh, der Hund möchte nicht so, wie ich das will. Es baut sich eine neue Corona Welle auf - Marburg hat eine Inzidenz von über 1000 und es liegen 111 Coronapatienten im Krankenhaus - so viele wie noch nie. Liegt wohl daran, dass ja bis auf wenige Regeln, so gut wie alle Maßnahmen weggefallen sind. 

Dann meldet sich erneut der Reifendruck. Ich bekomme eine Krise! Wir finden schnell raus, dass doch ein Ventil undicht ist, denn die Reifen konnten es ja nicht sein. Der Schraubernachbar versucht es erstmal mit einem kleinen Trick. Das hält dann auch eine Weile.

Ich muss zum nächsten Zahnarzttermin. 

Oma Marianne tritt ihre letzte Reise an und auf der Beerdigung sehe ich sehr viele Menschen, die ich ewig nicht gesehen habe.

Das Töchterchen kehrt wohlbehalten und sehr verändert aus Malta zurück. Es war wohl dann doch richtig gut und sie haben viel Party gemacht. Auch mit den Lehrern war es sehr chillig. Ich habe dann exakt einen Tag Urlaub. An diesem fahren wir zum großen Schweden und danach geht es fürs Töchterchen gleich weiter mit einer Freundin nach Heidelberg. Sie kommt Freitag wieder zurück und geht direkt auf eine Halloween Party.

Und dann gehe ich nach ewigen Zeiten mal wieder aus. Zur Ü30 mit einer Freundin. Die Inzidenzen sind ja rapide gefallen und so konnte ich es mal wagen. Wir hatten riesigen Spaß und haben unglaublich viel getanzt. Genau das habe ich sooooo sehr vermisst.

Am gleichen Wochenende kam noch eine andere Freundin vorbei - endlich mal wieder positive Action.

Ich jogge regelmäßig und muss plötzlich nur noch 28 km laufen.

Wir machen ein Halloween Shooting!