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Freitag, 1. Januar 2016

Jahresrückblick - November 2015



Der November startet mit zwei überraschenden Nachrichten. Eine davon betrifft das Zauselkind und wirbelt uns irgendwie wieder etwas durcheinander. Ein Indiz dafür, dass die Stabilität noch lange nicht gefestigt ist. Bei der anderen bin ich noch skeptisch, ob es nicht taktische Gründe hat. Aber egal, welche Gründe dafür ausschlaggebend sind, ich nehme es zur Kenntnis.

Ich hole mein neues Auto ab und lasse schweren Herzens meinen treuen Yaris dort. Zwei Fußballspiele sind noch im November zu bestreiten.

Der erste Schnee kommt und es ist ziemlich kalt draußen. Ein kurzes Intermezzo wie sich herausstellen wird.

Natürlich streckt die Weihnachtszeit schon die Fühler aus und weil ich ja weiß, wie voll der Dezember wird, kümmere ich mich schon frühzeitig um die Füllung des Adventskalenders und um die Weihnachtsgeschenke.

Es läuft die meiste Zeit entspannt und ich sehe die Vorteile von unserem Familienmodel, wenn ich mir die anderen intakten Familien um mich herum so ansehe.

Das Töchterchen fiebert natürlich einem besonders entgegen, den Besuch vom Papa. Aber schon im Vorfeld gibt es Stress und der ist hier das Hauptthema. Dann springt das Töchterchen über seinen Schatten und überwindet eine große Hürde. Ich bin stolz auf meine Kleine.

Ich gehe auf die Weihnachtsfeier vom Sport und habe dort sehr viel Spaß.

Die Wohnung wird weihnachtlich geschmückt, auch wenn es so gar kein weihnachtliches Wetter gibt. Es wird zunehmend wärmer und wärmer.

Das letzte Wochenende im November ist voll ausgebucht. Wir gehen zu Marburg b(u)y Night und am Samstag Vormittag findet die Generalprobe für das Musikschulenkonzert in der Kirche statt. Danach verbringt das Kind Zeit mit dem Papa und ich bekomme Besuch von einem guten Freund. Wir entscheiden uns für Sofa, Wein und ausgiebig quatschen.

Am nächsten Tag hole ich das Töchterchen ab und erlebe ein wundervolles Konzert von den Musikschulenteilnehmern. Der 1. Advent stimmt uns auf die Weihnachtszeit ein.

Leider erfahre ich nach dem Konzert etwas, was mich schier platzen lässt. Jetzt reichts! Ich ziehe eine Grenze, die wohl schon längst überfällig ist. Und ich brauche den ganzen Abend, um mich wieder runterzubeamen.