Sonntag, 31. März 2019

49

Nun habe ich das letzte Mal die 4 vorne,  nächstes Jahr runde ich dann. Nein, ich fürchte mich nicht davor. Letztendlich ist es erstmal nur eine Zahl. Viel wichtiger ist doch, ob man gesund ist. Alles andere bekommt man schon irgendwie hin. Innere Zufriedenheit hilft ungemein, doch, das ist ja etwas, was man selbst an sich erarbeiten kann. Manchmal klappt das nicht so, weil die äusseren Umstände doof oder nervig sind, aber um so wichtiger ist es dann die Tage zu genießen, die gut tun!

Dazu passt auch irgendwie der gestrige Tag. Das Wetter war großartig als ich aufstand, meine körperliche Verfassung aber eher durchwachsen, aber das wusste ich schon am Vortag. Den Vormittag verbrachte ich mit dem Töchterchen auf dem Fußballplatz zum Anfeuern. Ich hatte ein paar alkoholfreie Radler und alkoholfreien Piccolo Sekt, sowie eine Tüte Gummibärchen für die Kids eingepackt und mich auf das erste Spiel gefreut. Ich kann es nicht genug wiederholen, aus der Notwendigkeit so viele Jahre auf dem Platz zu stehen, um das Töchterchen zu begleiten, entstand eine kleine, feine Gemeinschaft von Eltern. Wir sind Freunde geworden und treffen uns dort, obwohl die Töchter uns eigentlich gar nicht mehr so dabei brauchen. Und deswegen war es auch völlig klar, dass ich einen Teil meines Geburtstages dort verbringen werde.

Nach dem Spiel holten wir uns noch beim Pizzadealer eine Pizza fürs Töchterchen und mich und aßen sie bei tollstem Sonnenschein auf Terrasse.

Leider bekam das Töchterchen nach der Pizza Bauchweh....wir hatten ein Déja Vu...ihr erinnert euch an letztes Jahr? Die Stimmung kippte. Das Töchterchen war tot unglücklich aus verschiedenen Gründen. Bei mir schwankte es zwischen Sorge und auch genervt sein. Ich bin diese Krankheitsgeschichten einfach nur leid und hätte mir natürlich einmal einen reibungslosen Geburtstag gewünscht.

Viel Zeit zum Grübeln blieb nicht, das Töchterchen legte sich ins Bett und schlief ein, während meine beiden Gäste eintrudelten. Nach einer Weile quatschen entspannte ich mich etwas und so konnten wir etwas später die zwei Torten probieren, die mir das Töchterchen am Vortag bis zum Rande der Erschöpfung ;-) gebacken hat. Und sie sind total lecker gewesen! Da hat sie sich sooo viel Mühe gegeben und stand den ganzen Nachmittag in der Küche, aber konnte selbst nicht ein Stück davon essen. :-(

Irgendwann wachte das Töchterchen auf und verkündete die frohe Botschaft, dass es ihr wieder gut geht. Bauchschmerzen waren weg und sie setzte sich zu uns.

Als es schon dunkel und recht frisch auf Terrasse wurde fuhr dann meine Freundin mit Ella nach Hause, meine Mutter war schon früher gefahren, und wir zogen uns aufs Sofa zurück.

Den Abend ließen wir mit 2 Folgen Game of Thrones ausklingen und danach war ich soooo müde, dass ich ins Bett sank, während das Töchterchen sicherlich noch länger wach war nach diesem langen Nachmittagsnickerchen. :-)



Das Foto von der anderen Torte ist leider unscharf geworden.

Heute werde ich nachmittags nochmal Geburtstagsbesuch bekommen und evtl. noch Muffins und Kuchen für die Arbeit morgen backen. Danach sind die Familiengeburtstage erstmal vorbei. Kuchen backen finden wir hier immer so erschöpfend. :-)

Freitag, 29. März 2019

Letzter Tag Fasten

So, da wären wir nun. Der letzte Tag des Fastens ist angebrochen, morgen zu meinem Purzeltag werde ich endlich wieder Kuchen essen und mir das Leben schön trinken. Letzteres brauche ich natürlich momentan so gar nicht, aber einen netten Wein oder ein kleines Radler darauf hätte ich schon mal wieder Lust nach 2 Monaten. Bei Kuchen und Süßigkeiten waren die Verlockungen gerade die letzten beiden Wochen groß. Das Töchterchen fastete ja dieses Jahr nicht mit, auch deswegen, weil ich der Meinung bin, dass sie erstmal ihren Körper wieder in Gleichgewicht bringen muss und ein paar Gramm mehr auf den Rippchen wäre auch gut. Immerhin hat sie schon von mir und ihrer Freundin den Namen "Lauch" bekommen, die Steigerung von mir ist das Liebevolle "mein kleiner Schnittlauch". *lach* Naja, auf alle Fälle saß Freitags das Kind bei unserem GNTM Ritual mit einer dicken Packung Erdnusseis - haben wir neu entdeckt - neben mir und das war schon ziemlich gemein. Noch schlimmer aber war die Packung Erdnussriegel, den ich ja auch so gerne esse, die letzten Freitag hier im Hause kurzzeitig lebten. Ich musste sie in die hinterste Ecke des Schranks verstecken, damit ich nicht in Versuchung kam.
Aber im Großen und Ganzen lief es leichter als gedacht, überraschend wenig vermisst habe ich unsere Tüte Chips am Freitag Abend. Und auch die Wurst aufm Brot. Fleisch essen wir ja eh immer wenig. Und süße Getränke trinken wir ja auch im normalen Alltag eher selten. Das war auch einfach.

Zeitgleich hatte ich ja das Ziel wieder luftig in meine Klamotten jeglicher Art zu passen, nach dem Waageschock, wusste ich ja auch ungefähr wie viele Kilos dafür weichen müssen. Das fiel mir diesmal enorm leicht. Ich bin auf eine Mischung Kaloriendefizit und Bewegung gegangen und habe mittlerweile das Ziel erreicht. Interessanterweise passen die Klamotten sehr luftig, obwohl mein Endziel nicht dem entspricht, was ich hatte als ich die meisten Klamotten gekauft habe. Aber Ziel sich in den Klamotten wieder wohlzufühlen und das Presswurstgefühl loszuwerden. Und das ist erledigt.

Ein anderes Ziel war es mich wieder fitter zu machen und vor allem mein Knie wieder schmerzfrei zu bekommen. Ich gebs zu, dieser Kampf war schwerer als Fasten und Diäten, obwohl ich ja immer Sport mache. Aber mein Körper war nach dem Winter in keinem fitten Zustand. Doch auch hier bin ich zufrieden, jetzt heißt es dranbleiben. Denn ich muss mal wieder feststellen, mir geht es einfach besser so, ich habe mehr Energie, ein besseres Körpergefühl und ich bin besser drauf. Sport ist für mich einfach wichtig.
Das Fazit also lautet: Es war alles leichter als gedacht, trotzdem sind 2 Monate lang und jetzt auch erstmal genug. :-)




Donnerstag, 28. März 2019

So viel los und so viele Aha-Momente

Mein Hirn wird gerade sehr strapaziert, mir geht es gut dabei und ich fühle mich seit Langem wieder richtig fit, aber natürlich hat auch mein Hirn nur eine gewisse Kapazität.

Und deswegen weiß ich auch schon gar nicht mehr, was alles passiert ist in der Zeit seit dem letzten Eintrag. Ich versuche mal zu stichworten:


  • Angegrillt und auch sonst das Wetter sehr genossen
  • den Besuch im botanischen Garten nach einem Blick auf die Wetter-App schnell von Sonntagnachmittag auf Sonntagvormittag verlegt
  • einige Folgen Game of Thrones mit dem Töchterchen gesehen
  • die ehemaligen Nachbarn auf der Hunderunde durch die alte Straße getroffen, die sich riesig gefreut haben, mich zu sehen und lange mit ihnen gequatscht
  • Erfahren, dass wieder ein Hundesenior aus dem Dorf über die Regenbogenbrücke ist, mit 12 Jahren erst, und beschlossen noch mehr die Zeit mit Sophie zu genießen
  • viele gute Gespräche mit dem Töchterchen gehabt
  • die Herausforderungen auf der Arbeit sehr gut gemeistert
  • mal deutlich einer Person gegenüber eine Grenze gezogen, aber gemerkt, dass es nicht wirklich eine Wirkung hat
  • das Töchterchen mal wieder nach 30 min. vom Training geholt, wegen Schmerzen und leichter Atemnot
  • danach 1 h beim Arzt gewartet, um dann zwar Entwarnung bezüglich Hals, Ohren und Lunge zu bekommen, aber kurz darauf festzustellen, dass dieser neue Arzt nicht mal den Unterschied zwischen Wachstumsdehnstreifen am Rücken und Rohrstockschlägen erkennen kann - der sieht uns nie wieder!
  • Aber hey, wir haben jetzt einen neuen Running Gag zu Hause :-)
  • 6,6 km gejoggt - ich bin endlich wieder auf Kurs
  • noch einen Tag Fasten
  • 4,2 kg sind weg, Gewichtsziel mit Punktlandung erreicht
  • blöd nur, dass jetzt die neuen Hosen schlappern *grmpf*
  • festgestellt, dass ich endlich rausgekommen bin aus alten Mustern bezüglich der Arbeitssituation - ich bin zur Zeit tiefenentspannt, auch wenn der Ober-Chef motzt
  • meine kranke Kollegin gesehen, der es den Umständen entsprechend wirklich gut geht
  • stundenlang mit der Mutter der Tochterfreundin wegen Paris telefoniert - naja, um Paris ging es eigentlich nur kurz, Frauen schweifen halt gerne ab. :-)
  • mich bei der Schwester der Mutter der Tochterfreundin per Whatsapp vorgestellt und bedankt, dass sie auch dem Töchterchen in Paris Asyl gibt
  • die ganz sicher verkackte Mathearbeit ist diesmal eine 2! *muuuaaaah*
  • das erste Spiel der Saison wird das Töchterchen....tataaaaa....mal wieder vom Spielfeldrand aus anfeuern, ist ja nix Neues, aber untrainiert ins Spiel macht wenig Sinn
  • lange mit der Vermieterin gesprochen und erfahren, dass ich unbedingt am Freitag den neuen Herd aussuchen soll - cooles Geburtstagsgeschenk ;-) 
  • und heute kurzfristig entschieden, dass das Töchterchen dieses Jahr auch die Schottland-Fahrt, die die Schule anbietet, mitmachen darf, womit das Töchterchen so gar nicht gerechnet hat
  • erfahren, dass ich morgen ausschlafen kann, weil das Töchterchen erst zur 3. Stunde hat....ein Hoch auf die vielen Ausfallstunden der Schule - man muss auch das Positive sehen können :-)
Und wer es bis hierhin durchgehalten hat, bekommt noch Frühlingsbilder von mir, bevor ich den verhungerten Hund versorge!





Freitag, 22. März 2019

Von Fotoshootings, Garten und mehr...

Letzten Sonntag hatten wir ja ein privates Fotoshooting. Dabei wurde nicht Sophie geshootet, die lag eh nur faul im Sessel oder auf dem Sofa rum, sondern es ging um das Töchterchen und mich.
Ab und an machen wir das ja mal, auch wenn unsere Wohnung lichttechnisch alles andere als optimal ist. Deswegen geht das auch nur direkt vorm Fenster im Wohnzimmer.
Wir hatten uns vorgenommen einmal komplett ohne Schminke zu shooten und dann mal richtig fett (für unsere Verhältnisse) mit Farbe. Während ich beim Töchterchen eine Ausbeute von ca. 80 % hatte, weil einfach naturschön und leicht zu shooten, sah die Ausbeute für mich doch sehr viel schlechter aus. Das einmal daran, dass mein 50 mm Objektiv ja ein Fokusproblem hat und die Lichtverhältnisse so waren, dass die Belichtungszeit für ungeübte Hände grenzwertig war. Zudem lasse ich mich schwer fotografieren. Ich wirke meist müde, traurig oder zu ernst. Oder ich gucke blöd. Aber ein paar Fotos sind dann doch herausgekommen, die ich auch sehr mag.




Interessant waren die unterschiedlichen Reaktionen auf das letzte Foto. Die meisten fanden es gut, auch wenn es ein eher ungewohntes Bild ist, da ich ja meist ungeschminkt herumlaufe. Einige erklärten das Foto zu ihrem Favorit. Aber es gab auch wenige kritische Stimmen mit dem Grundtenor, ich sähe 10 Jahre älter aus. Das fand ich sehr spannend! Ich selbst bin ja sehr kritisch mit Fotos von mir und nur selten winke ich ein Foto durch die Zensur und dieses Foto war neben dem 2. gezeigten Foto mein Fav. Und ich finde gar nicht, dass ich da alt wirke, sonst hätte ich es entweder nicht gezeigt oder die Falten weggebügelt - ich beherrsche ja schon die Grundkenntnisse der Beauty-Retusche. Natürlich sehe ich auch nicht 10 Jahre jünger aus als ich bin. Aber will ich das? Will ich überhaupt jünger wirken? Warum darf ich als Frau mit fast 49 nicht so aussehen, wie ich bin? Alterstypisch mit den grauen Strähnen im Haar und den Falten im Gesicht. Wenn ich morgens in den Spiegel schaue, sehe ich genau das und an manchen Tagen noch sehr viel älteres!
Als ich die Fotos nach dem Shooting gesichtet habe, wusste ich sofort, dass ich nicht viel Retusche möchte. Ein paar Hautunreinheiten weg, die Augen etwas klarer und ganz minimal das Hautbild weicher. Aber alles andere bleibt so wie es ist!
Ich mache da nämlich nicht mehr mit! Als Fotograf möchte ich keine weichgespülten Gesichter, ich möchte Menschen mit Ecken und Kanten zeigen. Natürlich möchte ich Fotos machen, auf denen sich die Menschen auch gefallen, aber ich werde keine Puppengesichter produzieren. Als Frau möchte ich mich so zeigen können, wie ich bin. Ich möchte in Würde älter werden und das Altern annehmen. Als Mutter möchte ich meiner Tochter im Zeitalter von Instagram und Co. zeigen, dass man gut ist, so wie man ist. Das Wichtigste überhaupt ist, dass man sich in seinem Körper und mit seinem Körper wohlfühlt! Und nicht irgendwelchen Schönheitstrends hinterher läuft, die mit Photoshop und Co. produziert werden und die man eh nie erreichen kann, denn mit Authentizität haben die vielen Fotos im Internet oder in Zeitschriften so gut wie gar nichts mehr zu tun!

Und nun mache ich einen krassen Themenwechsel zurück zum Alltag! :-)
Die Woche war eine gute Woche. Die Arbeit war super herausfordernd und wir kommen nur in Minischritten vorwärts, aber es geht vorwärts. Den Nachmittag habe ich meist im Garten verbracht. Es gibt nix Schöneres als bei den ersten warmen Sonnenstrahlen im März in der Erde zu wühlen. Auch sportlich war ich gut unterwegs, 2x gejoggt und gestern seit langem mal wieder in der Sportstunde hier im Dorf. Da habe ich es mir dann nochmal so richtig beim Tabata gegeben. *lach* Und ich merke schon, dass ich das heute noch bereuen werde. ;-)

Wir werden heute angrillen und den Tag wohl vorwiegend draußen verbringen, aber bis dahin muss ich mich jetzt mal um meinen Haushalt kümmern. Sonst wird das nix.
Ein schönes sonniges Wochenende wünsche ich euch!

Montag, 18. März 2019

Soooo öde!

Fotoshootings sind soooo öde!



Sonntag, 17. März 2019

Frühlingsweh

Jetzt hat es mich doch erwischt - das Frühlingsweh. So gut der Regen für die Natur ist, ich mag nicht mehr bei jeder Hunderunde kalten Regen waagerecht ins Gesicht bekommen. Gestern hatte ich extra noch auf den Wetterbericht geachtet und mich für die Hunderunde am Nachmittag entschieden, weil es da nicht regnen sollte. Aber kaum stand ich in Joggingklamotten vor der Tür fing es an! *soifz*
Es müssen ja noch keine 20 Grad sein...ein wenig Sonne, weniger Wind und weniger Regen fänd ich schon gut. Der Wetterbericht verspricht uns das ja für diese Woche. Ich bin gespannt.

Und bis dahin gibt es noch ein paar Frühlingsboten aus dem Archiv. :-)





Samstag, 16. März 2019

Fast 3000...

....waren gestern in Marburg unterwegs, um bei Fridays for Future mitzumachen. Natürlich hat es dann doch nicht die ganze Klasse geschafft mit zu laufen, weil das Schulamt die Schulleiter nochmal instruiert hatte, hart durchzugreifen. Der Schulleiter hat dann eine Rundmail an alle Lehrer geschickt hat, dass sie auch unbedingt alle Schüler aufschreiben, die dem Unterricht fern bleiben. Also haben einige Lehrer die Schüler kurz vorher nochmal darauf hingewiesen, dass es nicht erlaubt ist, den Unterricht zu schwänzen. Da bekamen einige Angst und blieben in der Schule.
Es wäre wirklich schön, wenn das Schulamt sich immer so einsetzen würde, wenn es um ausfallende Stunden geht. Wenn es sich darum bemühen würde, genug motivierte Lehrer einzustellen und kleinere Klassen zu ermöglichen. Dann würde es auch gar nicht ins Gewicht fallen, wenn man ab und an mal Freitags "geschlossen" an diesen Demos mitlaufen würde. Aber wenn natürlich im gesamten Schuljahr mehr als 1/3 Unterricht ausfällt, muss man jetzt für 2 Fehlstunden so einen Affentanz veranstalten. Da fehlen einem echt die Worte.

Um so schöner finde ich, dass die Kids es trotzdem gemacht haben. Und nein, sie haben sich nicht zu Hause vor den PC gesetzt um Online Spiele zu zocken, sie sind im Dauerregen gemeinsam durch die Stadt gelaufen! Für eine bessere Zukunft! Für ihre Zukunft!

Aber nicht alle Schulen haben sich an die Anweisungen der Schulämter gehalten. Nicht wenige Schulen haben die Aktion auch unterstützt und die Lehrer sind sogar mit gelaufen.

Und vielleicht laufe ich bei der nächsten großen Aktion auch mit. Ich muss dafür nicht mal schwänzen, ich habe nämlich Freitags frei. ;-)






Freitag, 15. März 2019

Fridays for future und mehr

Ohne regionale Tageszeitung bekommt man ja nicht sooo viel mit vom politischen Umfeld und deswegen war ich etwas überrascht als mir das Töchterchen mitteilte, dass es wahrscheinlich demonstrieren gehen möchte. Während der Schulzeit, ob das für mich okay wäre? Ich habe mich dann erstmal erkundigt und so war das Thema die ganze Woche bei uns aktuell. Natürlich ist das für mich okay. Meine Tochter ist mit 15 durchaus in der Lage selbst einzuschätzen, wann man es sich leisten kann Stunden ausfallen zu lassen und wann nicht. Natürlich kann man nun darüber streiten, ob so ein Streik unbedingt während der Schulzeit stattfinden muss. Man kann sich von der Drohung des Schulleiters einschüchtern lassen, es gäbe einen Vermerk in der Akte "unentschuldigte Fehlzeiten", was ich angesichts der unzähligen ausgefallenen Stunden und der zu Zeit wirklich mangelnden Motivation der Lehrer für einen Witz halte. Und ich frage mich, ob man in einem kleinen Klassenraum mit 31 Schülern überhaupt gescheiten Unterricht halten kann. Die meisten Lehrer sind hoffnungslos damit überfordert, die Beurteilung der mündlichen Mitarbeit gleicht eher einem Würfelspiel und oft genug bekommt der auffälligste Schüler die beste Note. Nicht weil er so gut ist, sondern weil er so laut ist. Und ob so ein einmaliges Mitlaufen bei einer Demonstration für eine bessere Welt nicht lehrreicher ist als eine Kunstdoppelstunde in der 8. und 9. Stunde.
Aber machen wir uns nix vor, natürlich werden es viele der Schüler als willkommene Möglichkeit zum Schwänzen sehen. Bei meiner Tochter muss ich mir da keine Sorgen machen, denn beim letzten Mal hatte sie sich dagegen entschieden, weil es in der Doppelstunde Latein stattfand und die war ihr wichtiger. Und deswegen stehe ich hinter ihr und ihrer Entscheidung.
Noch etwas finde ich wichtig. Diese Klasse, die es seit August nicht geschafft hat eine Gemeinschaft zu bilden, in der sich die meisten Schüler einfach nur unwohl fühlen und die in jeder Pause sowie nach der Schule sofort auseinanderflüchten, hat sich entschlossen  heute GEMEINSAM dort mitzumachen. Ob das dann so umgesetzt wird oder der eine oder andere doch noch abspringt, wird man dann sehen. Aber sie waren sich einig, wenigstens einmal!
Ich bin gespannt, was das Töchterchen dann heute zu berichten hat.

Ansonsten war es trotz Krankenlager am Montag und Dienstag eine gute Woche. Naja, das Wetter war doof, aber obwohl es auf der Arbeit momentan sehr stressig ist, läuft es für mich persönlich gut. Auch das Gespräch am Montag mit den Chefs lief prima. Ich hatte mich ja auf das Schlimmste eingerichtet, aber ich fand es erstaunlich harmonisch. Eine Kollegin fand es ganz schlimm, die andere okay. Da sieht man mal, was ich so gewohnt bin! *lach*

Das schlechte Wetter haben wir genutzt, um GoT weiterzuschauen und nun kommen wir an die letzte Staffel, die ich hier zu Hause habe. Jetzt muss ich mir Gedanken machen, wo ich die Staffel 5-7 herbekomme.

Gestern konnte ich endlich den übrig gebliebenen Schreibtisch vom Ex verkaufen. Der dümpelte ja noch im Keller meiner Mutter rum, weil ich ihn damals bei der Hausauflösung nicht loswerden konnte. Aber nun ist er weg!

Wettertechnisch ist das ja wirklich gruselig. Ich hab nix gegen Regen und ja es ist noch Winter, aber nasskalten Regen waagerecht ins Gesicht zu bekommen bei den Hunderunden, ist nicht sooo lustig. Und die Feldwege sind mittlerweile sehr schlammig. Aber so wie es aussieht, soll es ja nächste Woche besser werden.

Bis dahin kann ich immer noch nur die Frühlingsboten von vor 2 Wochen zeigen. Neue Fotos gibt es noch nicht. War zu windig und zu nass. :-)





Mittwoch, 13. März 2019

Fünf Fragen am Fünften No. 15

Beim Rumstöbern in der Bloggerwelt habe ich letztens den einen oder anderen interessanten Blog entdeckt, die ich auch in meinen Blogroll aufgenommen habe.
Auf dem Blog von Luzia Pimpinella gibt es eine Art Stöckchen "Fünf Fragen am Fünften", bei dem ich gerne ab und zu mal mitmachen möchte. Man muss die Fragen auch nicht zwingend am 5. des Monats veröffentlichen, sondern sollte sie nur nicht vor dem 5. posten. Das finde ich sehr praktisch und ist für mich einfacher umzusetzen als so viele andere Stöckchen. Ich mags unkompliziert. Und somit starte ich hier mit meiner 1. Ausgabe.

Die Fotos, die ich zeige, haben einen unmittelbaren Bezug zur Frage Nr. 4.



1. Sagst du immer, was du denkst?

Ich bin ein sehr direkter Mensch und auch, wenn ich in meinem fortgeschrittenen Alter lange gelernt habe, dass man manche Dinge vielleicht diplomatischer ausdrückt oder doch lieber mal die Klappe hält, mein Gesicht verrät mich sowieso. :-)




2. Wirst du immer dort wohnen bleiben, wo du nun wohnst?

Generell bin ich sehr sesshaft und nicht wirklich weit von meinem Geburtsort weg gekommen. Ich mag in dieser Hinsicht nicht so sehr die Veränderung, vielleicht auch deswegen, weil ich zwar gerne gereist bin, aber nicht mal in der Sturm- und Drangzeit in dieser Hinsicht aus meiner Komfortzone heraus geklettert. Das ist soweit auch in Ordnung für mich und ich bereue da gar nichts, doch ich würde mir für meine Tochter wünschen, dass sie wenigstens einmal die positive Erfahrung machen kann, sich in einer fremden Umgebung ein Stück Heimat zu schaffen. Für mich war die Vorstellung hier weg zu müssen und sei es auch nur 50 km, eher eine furchteinflössende und je älter man wird, um so schwieriger wird es.
Nachdem wir vor ein paar Jahren von jetzt auf gleich in ein neues Leben gestossen wurden, sind wir einfach froh, überhaupt so ein schönes Zuhause gefunden zu haben. Und ich hoffe, dass wir noch eine Weile hier bleiben können. Für immer wird das sicherlich nicht sein, aber so weit voraus denke ich nicht mehr.



3. Wie klingt dein Lachen?

Unterschiedlich, mal laut, mal kichernd, mal albern!



4. Was war deine weiteste Reise?

Neuseeland! Zweimal waren wir dort. Einmal noch als kinderloses Paar und in 2010 dann als Familie. Einmal bereisten wir 4 Wochen lang mit dem Wohnmobil beide Insel und das andere Mal nur die Nordinsel. Es waren Traumreisen, an die ich gerne zurück denke. Ich habe mich in noch keinem Land so wohl, so frei, so glücklich gefühlt, wie dort. Ich kann mich noch gut an einen Moment auf der 1. Reise erinnern. Wir waren schon fast am Ende der Reise angekommen und übernachteten auf einem Campingplatz mit einem kleinen Bächlein. Unser Campervan stand direkt an dem leise plätschernden Bach und mich überkam ganz plötzlich so ein Gefühl und ich dachte: "So fühlt sich Freiheit an!" Nie wieder habe ich das bisher so empfunden! Neuseeland lässt dich nie wieder los, ich denke, da werden mir fast alle Neuseeland-Urlauber beipflichten und ich bin unglaublich froh, dass ich diese Erfahrung in meinem Leben machen durfte. Die Fotos, die ihr hier seht, sind natürlich alle von dieser Reise! :-)



5. Was kannst du stundenlang tun, ohne dass dir langweilig wird?

Oh, da gibt es viele Dinge: Fotos bearbeiten, Fotografieren, Lesen, Serien gucken, im Garten wurschteln. :-) Ich blende dabei dann gerne mal meine Umwelt aus, zum Leidwesen meiner Tochter, die sich dann von mir ignoriert fühlt. *lach*



So, das war mein Beitrag zu "Fünf Fragen am Fünften No. 15"! Hat mir Spaß gemacht! :-)

Sonntag, 10. März 2019

Stürmische Zeiten

Der gestrige Tag war dann doch besser als erwartet. Meine Freundin meldete sich für eine gemeinsame Hunderunde an. Sehr mutig haben wir uns für nachmittags verabredet...trotz Sturmwarnung. Bis dahin erbarmte sich das Töchterchen und wir schauten zusammen zwei verpasste Folgen von unserer Freitagsserie.

Der Spaziergang war nass und sehr windig, aber beide Hunde waren gut drauf und wenn man quatschend zu zweit durchs Vollwetter marschiert, ist es auch gar nicht sooo schlimm. :-)

Abends wollte das Töchterchen noch zwei Folgen GoT schauen, wir rollen ja die Serie nochmal von vorne auf und diesmal darf sie mit schauen. Ich wundere mich auch gar nicht darüber, dass ich vieles gar nicht mehr wusste und vor allem versteht man manches tatsächlich erst beim 2. Mal. Insofern werde ich das durchziehen bis zum Serienfinale. 4 Staffeln konnte ich mir ausleihen, beim Rest muss ich dann mal schauen. Da ich aber kein Sky habe und ich die letzte Staffel ganz sicher nicht mit gefühlten 400 Werbepausen anschaue, wird es eh noch dauern bis ich da dran komme. Danach werde ich ganz furchtbar traurig sein! Diese Serie und auch die Bücher, die ich ja alle gelesen habe, hat mich doch sehr lange begleitet. Und ich bin mir sicher, das Ende wird ganz furchtbar sein und ganz bestimmt nicht so, wie ich mir es wünsche.

Heute soll der Sturm ja hier noch schlimmer werden wie der gestrige, deswegen gehe ich die große Runde noch vor dem Mittagessen. Nachmittags kann man dann ausser auf dem Sofa liegen und chillen nicht viel machen. Vielleicht machen wir mal ein paar Fotos, das hatten wir uns gestern schon überlegt, aber dann war ich doch mit der Freundin so eine lange Runde. Danach war das Licht weg.

Passt schön auf euch auf und fliegt nicht weg heute!


Samstag, 9. März 2019

Müde....müde...

Die Woche war anstrengend und wir waren alle dauermüde. Sophie vielleicht nicht so, aber der Rest der Damen. Auf der Arbeit sind alle irgendwie landunter und wegen einer wichtigen Studie durfte ich gleich mal am Montag quasi ganztags arbeiten. Es läuft einiges aus dem Ruder wegen immer weniger Personal und immer mehr Arbeit, was mittlerweile in allen Bereichen angekommen ist. Nächsten Montag dann ein Gespräch mit Oberchef und zweiter Oberchef. Das wird sicherlich nicht lustig.

Nachmittags nach der Arbeit war ich ziemlich platt und konnte mich zu gar nix mehr aufraffen. *soifz*

Fasching ist nun rum und viele beginnen mit dem Fasten. Ich habe über die Hälfte nun hinter mir und kann mittlerweile vermelden, dass mir nur noch 300 g zum Zielgewicht fehlen. Dabei konnte ich die letzten Tage wieder kaum Sport machen wegen Wetter und Erschöpfung. Erst gestern habe ich mich aufgerafft und bin 6 km gejoggt. Ein Blick auf die Wettervorhersage sagt, das war aber wohl das vorerst letzte Mal für die nächsten Tage, denn bei Sturm und Schnee mag ich nicht rennen. Das Knie hält, manchmal zwickt es wieder, aber im Großen und Ganzen merke ich es fast gar nicht mehr.

Pünktlich zum 1. Fußballtraining draußen schwächelte das Töchterchen mit einer Erkältung, aber wir sind dann trotzdem kurz runter gefahren, weil da ja das Gespräch mit dem Trainer anstand. Und das war echt überfällig! Nun ist das Kind wieder beruhigt, es wird sich an der Position wenig ändern. Ausserdem hat ihr der Trainer sein ganzes Vertrauen zugesichert und ihr erklärt, dass es mit so einem großen Kader einfach schwierig ist. Er muss gerade in den nächsten Spielen gegen schwächere Mannschaften auch nochmal Spielerinnen spielen lassen, die bisher nur wenige Einsätze hatten und dass es dann sein kann, dass sie mal nicht mitspielen kann. Es sind halt auch nur noch 6 Spiele in dieser Saison. Das versteht sie natürlich und wird dann versuchen noch das eine oder andere Spiel bei der U16 mitzumachen.

Ansonsten macht sich das Töchterchen einen riesen Druck in der Schule. Ich habe keine Ahnung wieso, aber die Stimmung gestern als die Lateinarbeit zurückkam und es "nur" eine 3+ war, erinnerte an einen Weltuntergang. Manchmal frage ich mich, welche Phase besser war. Ich glaube fast, die "Noten sind überbewertet"-Phase war entspannter für alle. ;-) Es müsste doch irgendwas dazwischen geben, aber wahrscheinlich geht in der Pubertät nur das eine oder andere Extrem.

Fotos habe ich keine gemacht! Der Wind und das trübe Wetter lädt nicht wirklich dazu ein. Zum Glück habe ich noch das eine oder andere Foto.

Mich nervt das Wetter etwas, der Lagerkoller am Wochenende wird größer und serientechnisch bin ich auch nicht ausgelastet. Meine ToDo-Liste im Haus ist so gut wie abgearbeitet und die Fußballsaison beginnt ja wegen verschobener Spiele erst an meinem Geburtstag. Naja, hilft ja alles nichts, irgendwann jammere ich dann wieder, weil ich zu viele Termine habe. ;-)

Nun werde ich mir mal Sophie schnappen und die erste Runde gehen, es sieht gerade trocken aus.






Sonntag, 3. März 2019

Und sonst so?

Der Frühling ist ja wieder vorbei, nun bekommen wir Herbst. :-) Gut, dass ich schon ein paar Frühlingsfotos habe, denn die nächsten Wochen sieht das ja eher schlecht aus.

Die restliche Woche verlief ganz okay. Die Stimmung des Töchterchens ist zur Zeit etwas wankelmütig, würde ich es mal ausdrücken. Ich konnte sie damit etwas aufhellen, dass ich nach langen Recherchen im Internet endlich Hosen in schmaler Bundweite, aber langer Hosenbeinlänge gefunden habe. Und so haben wir fleissig bestellt. Das Paket kam Mittwoch und da der Lieferbote meinte, es wäre schon Ostern, hat er es als "zugestellt" notiert und dann gut im Garten versteckt. Blöderweise nicht bei uns, sondern oben bei den Vermietern. Zufällig haben wir es dann bei gemeinsamer Suche gefunden. Juchuh! Tatsächlich waren die Hosen dann wenigstens teilweise in 34 lang genug. Die Weite war zwar immer noch luftig, aber kleiner gibt es nun mal nicht mehr. Doch gibt es schon, dann aber nur in 30er Länge und das reicht gerade mal bis zur Hälfte der Wade. ;-) Naja, 4 Hosen hat sie dann behalten. So viele hatten wir schon ewig nicht mehr im Schrank. Der Rest ging dann gleich am Donnerstag wieder zurück.

Am Freitag war ich ziemlich müde und hatte mal wieder Muskelkater aus der Hölle. Aber ich kann immerhin vermelden, dass das Knie so gut wie normal ist. Manchmal zwickt es noch auf der Innenseite, aber nicht im Gelenk sondern eher muskulär. Auch die andere Seite hat sich wieder beruhigt. Joggen musste ich aber dann doch ausfallen lassen, weil die Pollenbelastung schon recht hoch war und ich nicht für die 3 Tage noch mit den Tabletten anfangen wollte. So ging es nämlich ganz gut, aber beim Joggen inhaliert man die Pollen halt regelrecht und danach ist man schon ziemlich am Keuchen und Niesen. Deswegen habe ich Donnerstag ein Tabata-Programm durchgezogen und naja...Muskelkater aus der Hölle halt. *soifz*

Abends ging es dann zum Turnier. Die Mädels waren auf einem Jungenturnier angemeldet und sich ganz sicher, dass sie dort Letzte werden. Sie haben lange nicht mehr gegen Jungs gespielt und schon mal gar nicht gegen reine Jungsmannschaft, deswegen ging es auch nicht ums Gewinnen, sondern darum etwas zu lernen. Nämlich das zu Lernen, wo sie im Gegensatz zu den Jungs einfach noch Defizite haben. Mädchen spielen anders als Jungs, zumindest die meisten Mädels. Es stellte sich dann raus, dass auch eine ihrer Konkurrenzmannschaften als zweite Mädchenmannschaft dabei waren. Und auch wenn ich eines der Spiele verpasst habe, so krass fand ich den Unterschied jetzt nicht. Ja, die Jungs spielen anders, zielstrebiger, schalten schneller um und sind auch durchaus körperbetonter. Dabei allerdings nicht unfair und sie waren auch recht respektvoll mit den Mädels. Nur ein Vater rief wohl mal rein, dass es doch egal wäre, wie viele Tore die Jungs machen, die Mädels könnten eh nicht so gut rechnen. *staun* Und dann wundert man sich, wo die Jungs von heute ihr komisches Frauenbild her haben. Naja, letztendlich sind die Damen nicht Letzter geworden, sondern vorletzter, aber es war durchaus viel mehr drin. Und einiges lag sicherlich auch daran, dass sie so gut wie keine Hallenturniere spielen und z.B. es nicht geschafft haben wieder ohne Abseits zu spielen. Beim letzten Spiel haben sie dann gezeigt, was wirklich in ihnen steckt und das Spiel souverän gewonnen. Für das Töchterchen war dies das erste und letzte Jungenturnier, sie ist jetzt zu alt dafür. Also alle 2004er Mädels sind jetzt zu alt. Ich glaube jetzt nicht, dass sie wirklich böse darüber ist. ;-)

Aber kann mir bitte einer sagen, warum es in dem Alter so schwierig ist, mit Veränderungen klarzukommen? Jede kleinste Veränderung und in diesem Fall geht es tatsächlich nur um eine winzig kleine, wird bemeckert, beschimpft und boykottiert. Okay, man kann ihr noch zu Gute halten, dass das erklärende Gespräch mit dem Trainer aus mangel an Gelegenheit noch nicht stattgefunden hat. Aber man könnte auch erstmal abwarten, bevor man loszetert. Es geht um ihre Position, es wird eine kleine Veränderung geben und sie ahnt das schon. Aber sie ahnt etwas Falsches! Ich habe dann den Trainer mal vorgewarnt, dass er schleunigst das Gespräch führen soll bevor sie sich da total reinsteigert. Das steht nun am Mittwoch an! Ich bin gespannt.

Der Samstag war dann sehr ruhig und chillig, genauso wie es der heutige Sonntag wird. :-)

Und als Ausgleich zu dem tristen Herbstwetter zeige ich dann noch Frühlingsfotos! :-) Hatschi!