Im September gibt es endlich wieder Fotos, aber sehr, sehr wenige für so einen September. Wenn das Töchterchen nicht so auf Shootings drängeln würde, gäbe es wahrscheinlich noch viel weniger.
Eigentlich ist der Herbst für uns eine der schönsten Zeit. Aber dieses Jahr ist halt alles anders. Vieles, das wir sonst im Herbst machen, wird sehr wahrscheinlich nicht gehen und Fußball fällt für uns ja sowieso weg. Dafür kann aber erstmal Corona nix.
Also überlegen wir uns Alternativen. Ich habe für mich schnell ein paar Ideen. Ich möchte mal wieder stricken und vor allem will ich Socken stricken lernen. Ich suche mir Anleitungen, Inspirationen und bestelle auch gleich Wolle und die passenden Nadeln. Ausserdem bestelle ich mir ein externes DVD-Laufwerk und installiere mir eins meiner alten PC Spiele.
Wir wollen ganz viel Herbstdeko selbst basteln, aber lasst mich spoilern - das wird nix. *lach*
Ich treffe mich mit der Freundin in Marburg und mal abgesehen von dem nicht coronatauglichen Verhalten in einer Pizzeria, wo wir aber nur draußen was trinken, war das ein wundervoller Abend. Es war so warm, dass wir noch lange draußen sitzen konnten.
Es beginnt meine erste offizielle Woche in dem neuen Arbeitsbereich. Immer wieder stellt sich mir die Frage bei Meetings und Besprechungen, wer soll das machen? Weil ich ja A nachmittags nicht arbeite, es B nicht in meiner Zeit zu schaffen ist und C ich keine Ausbildung dafür habe. Ein Zustand, der noch bis zum Ende des Jahres ignoriert werden wird. Mit den entsprechenden chaotischen Konsequenzen.
Die Tour de France startet und ich stricke wie ein Weltmeister.
Ich schaffe es 8,3 km am Stück zu joggen und damit hätte ich bei meiner schlechten Form so gar nicht gerechnet.
Meine andere Challenge 1000 km in einem Jahr beim Spazierengehen zu tracken, habe ich schon geschafft. Beim Joggen muss ich mich ranhalten.
Die Schule läuft so normal es unter Corona Bedingungen halt geht. Und das Töchterchen hat ordentlich Druck. Zum Größten Teil macht sie sich den natürlich selbst, aber ich habe auch das Gefühl, die Schule möchte so viel Stoff wie möglich durchziehen, weil niemand weiß, was noch passiert.
Die Zahlen steigen und steigen - ich ahne Schlimmes!
Das Töchterchen und ich jammern uns gegenseitig bei unseren vielen und langen Hunderunden die Ohren voll. Keiner kann es eigentlich mehr hören, aber wir schaffen es auch nicht, nicht zu jammern.
Der September will unbedingt ein November sein und wir zählen die Tage runter bis zu den Ferien und meinem Urlaub.
Wir werden mehrfach von Regenschauern erwischt, die überraschend auftauchen und uns klatschnass zurücklassen. Am Liebsten auf Hälfte der Hundestrecke, damit es so richtig schön unangenehm ist.
Ich habe schon 3 Socken fertig - geht einfacher als gedacht. Ausserdem schrotte ich den Schal vom Töchterchen, den ich ihr mal gestrickt habe. Ich wasche ihn zu heiß und da es Filzwolle ist, kommt ein Surfbrett aus der Waschmaschine. Ich bestelle also neue Wolle, um es wieder gut zu machen.
Ich fühle mich erschöpft!
