Der Februar startet mit der Mädelsparty und ich bekomme nicht mal ein kleines Stück von ihrem selbstgebackenen Kuchen ab. Die Party hat sie alleine vorbereitet, ich war der Meinung, das können 16jährige schon gut selbst machen.
Passend zur Feier kam meine Freundin vorbei und wir gingen zur Ü30 Party. So hatten die Mädels sturmfrei.
Dem kranken Hund geht es viel besser.
Wir erfahren, dass der mittlerweile liebgewonnene Nachbarhund wegzieht. Auch wenn es immer etwas nervig war, weil wir die Hundedame öfters heimbringen mussten, sind wir ein wenig traurig darüber.
Dafür gibt es einen neuen Hund in der direkten Nachbarschaft, bei den Hühnernachbarn. Mila! Ein entzückendes Wesen. Sophie hat sie auch sofort ins Herz geschlossen.
Die Mädelsparty verlief leider nicht so glücklich. Es gab ja schon im Vorfeld Krach mit einer besten Freundin und diese crashte die Party dann etwas. Im Gegensatz zu den anderen Mädels wollte sie dann auch nicht hier übernachten, aber das hatte den Vorteil, dass die Stimmung besser wurde und so war die Restfeier dann prima.
Nach der Feier ist die Stimmung beim Töchterchen sehr schlecht. Ich muss dauernd trösten, aufmuntern, aufbauen, aber so richtig hilft das nicht.
Auf meiner Arbeit läuft es so lala, ich kämpfe darum, dass ich endlich wieder aus dem Studienbereich rausgenommen werde.
Das Töchterchen hat sehr viel Spaß mit ihrem Sozialpraktikum beim Kinderturnen und mit dem Fußball geht es auch langsam wieder los.
Das Zeugnis ist super!
Ich gehe weiterhin regelmäßig zum Salsa tanzen und habe viel Spaß dabei.
Ich faste wieder und diesmal läuft es schwer an, aber ich halte durch.
Es soll einen Sturm geben und ich stelle fest, wie reif das Töchterchen schon ist. Vor allem in Bezug auf Selbstreflektion. Das bekommen ja die meisten Erwachsenen nicht wirklich hin.
Sophie zerrt mit einem anderen Hund um ein Stöckchen, das dann gar kein Stöckchen war, sondern ein Rehbein. *örgs*
Das Töchterchen beschliesst sich einen Naschgarten anzulegen in Töpfen. Wir beginnen mit den Recherchen und kaufen Samen, Töpfe, Erde und Co. dafür ein. Es ist wohl keine Überraschung, wenn ich verrate, dass sie sich dann nicht einmal wirklich freiwillig darum gekümmert hat. *lach*
Das Wetter fühlt sich nicht wie Winter an. Aber so richtig schön ist es auch nicht.
Ich gehe regelmäßig joggen und mache weiter meinen Sport.
Ich fülle meinen Schrank mit neuen Jeans und bin etwas verwundert, dass ich in manchen Hosen XXS brauche.
Die Kraniche kommen zurück, jetzt ist der Frühling nicht mehr weit.
Wir schauen sehr viel Baywatch und Friends zusammen, das Töchterchen und ich.
Ich werde auf der Arbeit von meinem Schreibtisch verdrängt und weiß nun gar nicht, wo ich die Studienarbeit erledigen soll. Aber so habe ich ein weiteres Argument, dass ich lieber dort gar nicht mehr aushelfen mag.
Das Fußballtraining startet und nun kann ich mir endlich die Fahrerei mit einer anderen Mutter teilen. Die sind nämlich hier in den Ort gezogen. Sehr praktisch.
Die ersten Keimlinge zeigen sich in den Anzuchtkästen, ich bin zur Einweihung einer Fußballmutti eingeladen und es ist Fasching, was ich sehr gut zu ignorieren weiß.
Ende des Monats passiert diese schlimme Sache in Hanau und ein Auto rast in eine Zuschauergruppe bei einem Faschingsumzug. Ausserdem wird das Thema Corona das erste Mal hier so richtig präsent.
Ich werde klatschnass bei der Hunderunde mit meinem Vater und das Töchterchen hat nun ihren ersten Job. Es wurde ihr nämlich angeboten nach dem Sozialpraktikum beim Kinderturnen weiterauszuhelfen.
Über die Arbeit schüttel ich nur noch den Kopf und ausserdem stelle ich fest, der Mensch ist ein Lemming.
Fassungslos stehe ich im Supermarkt vor leeren Regalen!
Das Töchterchen geht bowlen mit der Fußballmannschaft, das Fasten läuft jetzt richtig gut und wir hatten exakt 2 h mal Winter.
Sophie hat ein neues Hobby - Papiermüll ausräumen.
