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Mittwoch, 1. Januar 2020

Jahresrückblick - Dezember 2019

Nachdem der 1.1. hier schon etwas turbulent startet und mich ein paar Stunden verschwendete Lebenszeit gekostet hat, jetzt aber nun den letzten Teil meines fotografischen Jahresrückblicks und falls mein müdes Hirn wegen zu wenig Schlaf es noch irgendwie schafft halbwegs vernünftige Worte für die Abrechnung mit dem alten Jahr hinzubekommen, dann folgt dieser in ein paar Minuten Stunden Tage !



Der Dezember war wohl einer unserer besten Monate in diesem Jahr, da sind uns das Töchterchen und ich einig.

Der Dezember startet mit Frost, dem Öffnen von Adventskalendertürchen, aber das eine oder andere Ritual fiel dann doch irgendwie der neuen Prioritätenliste vom Töchterchen zum Opfer. Es gab dieses Jahr keine Adventskalendergeschichte mehr.

Ich gehe zum Konzert der Musikschule in die Lutherische Pfarrkirche und bekomme das erste Mal ein wenig Weihnachtsstimmung. Die Weihnachtsbäckerei wird eröffnet, das Töchterchen bekommt Latein zurück und es ist ein mittleres Drama. Ein weiterer Kinobesuch mit ihrer Freundin steht an und ich darf wieder nicht mit.

Ich reklamiere die Reklamation der Weihnachtspostkarten und gebe sie dann einem anderen Anbieter in Auftrag. Immerhin bekomme ich das Geld zurückerstattet. Aber der andere Anbieter bekommt auch nur mäßige Qualität hin, die wir gerade so akzeptieren können.

Ich raffe mich zum Salsa Tanzen an Nikolaus auf und werde mit einem tollen Abend dafür belohnt. Ausserdem erlebe ich einen grandiosen Sonnenuntergang auf dem Berg.

Wir backen Plätzchen und das Wetter ist eher frühlingshaft angehaucht als winterlich.

Wir sind beschäftigt mit Geschenkevorbereitungen und bekommen uns immer wieder mal in die Haare wegen haushaltlichen Pflichten und so.

Ich bin totmüde und schleppe mich so durch den Tag. Es fällt ein bissi Schnee und das Töchterchen schreibt die letzte Arbeit. Die Vögel fressen mir die Haare vom Kopf, da ist ja unser ehemaliger Straßenhund weniger hungrig als diese Monster.

Sophie wird 10 Jahre und ist topfit. Ihr Rücken wird sich auch den Rest des Jahres nicht melden! Das macht uns glücklich.

Wir suchen den Weihnachtsbaum im Sturm und Regen aus - das hatten wir auch noch nicht. Und er wird in der Wohnung später zu Heiligabend wundervoll aussehen.

Es taucht ein Problem auf, dass mich noch ein paar Mal bis Silvester beschäftigen wird und das so unnötig ist wie Zahnschmerzen. Aber es wird...das kann ich heute vermelden...alles gut!

Ich gehe mal wieder joggen und rutsche mehrfach aus auf dem matschigen Boden, ausserdem sammelt sich eine Pfütze in den Schuhen. Da ich die 200 km ja schon im November geschafft habe, wird es eine lockere, entspannte Runde.

Das letzte Mal Geige steht an und auch das letzte Mal Fußball. Das Töchterchen leistet die letzten Stunden Sozialpraktikum während der dortigen Weihnachtsfeier ab und bekommt sogar ein kleines Geschenk von den Eltern. Sie hat sich entschieden noch den ganzen Januar auszuhelfen.

Mein ersehnter und längst überfälliger Urlaub beginnt!

Ich starte mit einem Bummel durch die noch leere Stadt, treffe dort eine Bekannte und finde die allerletzten Weihnachtsgeschenke, die ich gar nicht mehr gesucht habe. :-)

Ich erlebe einen großartigen, fantastischen Abend bei Swinging Christmas und das Töchterchen hat weniger Spaß beim Eislaufen. Doofe Leute, doofe Musik und überhaupt.

Die letzten Vorbereitungen für Weihnachten stehen an, meine Freundin kommt vorbei und wie gehen zusammen Salsa-Tanzen. Es wird ein toller und lustiger Abend!

Der Heiligabend verlief etwas gebremst, weil zwei von drei Personen etwas angeschlagen sind. Aber die Stimmung ist gut. Auch die restlichen Feiertage verlaufen gut mit viel Besuch und guten Gesprächen.

Die Zeit zwischen den Jahren nutzen wir jeder für sich und die Dinge auf die man Lust hat. Ich erlebe noch einen wundervollen Sonnenuntergang bei einer Hunderunde und ich habe glücklicherweise die Kamera dabei. Und wir zoffen uns noch einmal heftig. Aber so schnell der Streit da war, verschwand er auch wieder.

Der letzte Tag im Jahr beginnt gemütlich mit einem gemeinsamen Frühstück. Ich laufe eine letzte große Hunderunde und später hüpft das Töchterchen zu ihrer Freundin, wo es Silvester und auch die Nacht verbringen wird, während ich auf meine Freundin und ihren Hund warte. Wir haben einen sehr kommunikativen Abend und verpassen den Übertritt ins Neue Jahr um Minuten. Wir merken es erst, als draußen geböllert ist und müssen uns mächtig beeilen, um die Sektgläser zu füllen und aufs Neue Jahr anzustossen. So etwas haben wir beide noch nicht erlebt! *lach* Es ist vollbracht! 2019 ist Geschichte!

Und damit ist auch der Jahresrückblick zu Ende!