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Mittwoch, 30. Dezember 2020

Jahresrückblick - August 2020

Der August ist der 2. Monat im Jahr mit nicht einem einzigen Foto! Unglaublich! Im Sommer fotografiere ich generell weniger, aber dass ich nicht ein einziges Foto mit der großen Kamera mache ist schon sehr ungewöhnlich.

Mein Arbeitsstart wird echt schlimm! Ich soll komplett vom Labor zu den Studien versetzt werden und ich versuche mich dagegen zu wehren mit fast allen Mittel, die ein Arbeitnehmer so hat. Letztendlich wird es mir nichts nützen, es sei denn, ich gehe die letzten beiden Schritte. Doch ich entscheide mich dagegen. Es beginnt eine üble Zeit, die mich echt belastet. 

Das Töchterchen landet wieder wohlbehalten zu Hause und steigt erstmal tief in die Nachurlaubsdepression ab. Die Corona Zahlen steigen stetig, uns schwant Übles. Zumal die Schule anscheinend normal starten soll.

Das Wetter passt sich uns an, es ist schwül, heiß und der Garten vertrocknet mal wieder.

Die Vermieter sind vereist, und wir können rein theoretisch den Pool benutzen, aber da ist irgendwas defekt und somit das Wasser echt arschkalt.

Das Töchterchen baut das Zelt auf, aber unseren Versuch darin zu schlafen, brechen wir ab. Zu laut, zu heiß, zu eng. Nur Sophie würde gerne dort drin schlafen. :-)

Wir ernten tonnenweise Tomaten aus unserem Naschgarten. Ausserdem dürfen wir uns im Vermietergarten bedienen, den ich ja nun zusätzlich zu meinem gieße. Die Ausbeute ist echt groß. Der Zeitaufwand für die Pflege leider auch.

Ich verbringe einen wirklich schönen Abend mit einer Fußballmutti auf Terrasse. 

Sport? Was ist das?

Ansonsten stellt sich Resignation und Perspektivlosigkeit ein. Wir wissen nichts! Nicht, wie es in der Schule weiter geht, was bei den weiter steigenden Zahlen beschlossen wird, wie ich die Arbeitssituation aushalten soll. Das Töchterchen und ich diskutieren bei unseren langen Hunderunden permanent, wie man es sich leichter machen kann.

Das Töchterchen bekommt den neuen Stundenplan und ist mittel entsetzt. Dafür ist die neue Klasse sehr viel besser und sie hat alle ihre Freundinnen in der Klasse. Den Klassenlehrer und auch einige andere Lehrer kennt sie noch nicht, da muss man abwarten.

Dann regnet es endlich auch einmal, ein Tropfen auf dem heißen Stein im Garten.

Auf der Arbeit jongliere ich mal so eben 3 Labore, gedankt wird es mir mit einer kurzen Entschuldigung vom Chef, aber schon ein paar Tage später haut er wieder ordentlich drauf. Es zermürbt mich.

Pünktlich zur ersten Geigenstunde fällt die Leihgeige auseinander. Das Wetter ist einfach nur eklig.

Ich merke auf der Arbeit, auf wen ich mich verlassen kann und bei wem ich in Zukunft sehr, sehr vorsichtig sein werde.

Ich werde für das Mannschaftsfoto für die neue Saison engagiert. Ausserdem werden Einzelfotos für den Paß gewünscht. Das macht mir riesigen Spaß und die Mädels machen sich prima vor der Kamera. Anschliessend gibt es noch Pizza und lange Gespräche. 

Auf der Arbeit bleibt es übel, es herrscht das absolute Chaos, weil nichts, aber auch rein gar nichts vernünftig durchdacht ist. 

Der August war echt schwierig und belastend!