Freitag, 31. Januar 2025

Männerschnupfen

Das Gute an Männerschnupfen ist, ich werde es als Frau ganz sicher überleben. :-) Aber ich darf jammern und leiden wie ein Mann. Immerhin schlafe ich jetzt schon wieder halbwegs gut, das Halsweh ist weg, aber Schnupfen, Schlappgefühl und ein mini-leichter Hustenreiz sind halt noch da. Ich war gestern arbeiten und das ging auch okay, heute ist dann eh WE für mich. Naja, WE, Auskuriertage werden das wohl eher. Da Spazierengehen im moderaten Tempo geht, werde ich das dann wohl als Alternativsport machen, sonst fang ich bei noch weniger als Null wieder an. Den Kurs gestern habe ich abgesagt, ich bin halt dauernd am Niesen und Schniefen.

Achja, passt gut auf euch auf, hier in der Klinik wurde schon wieder Maskenempfehlung für alle rausgegeben, in einer anderen Klinik gibt es schon Maskenpflicht und Besuchsverbot. Die Grippewelle ist im vollen Gang. Ist ja normal in dieser Jahreszeit und ich finde es ehrlich gesagt gut, dass wir jetzt auch mit den Masken ein Mittel haben, das nicht ganz eskalieren zu lassen. Schade, dass es viele Menschen als Gängelei sehen. Ich hatte schon Grippe und ehrlich....ich brauche das nie nie nie wieder. Mir reicht schon ein banaler Männerschnupfen. Wenn ich nicht so hart auf Impfungen reagieren würde, würde ich mich wahrscheinlich auch gegen Grippe impfen lassen. Bin ja schon alt. 

Ansonsten bin ich etwas frustriert, als ich gesehen habe, wieviel Netto ich diesen Monat bekam. Leider konnte ich das vorher ja nicht wirklich einschätzen - ihr wisst, ich muss ja zur Zeit gut haushalten - weil wir letztes Jahr eben die Tariferhöhung hatten, aber zusätzlich auch eine Inflationsprämie, die monatlich ausgezahlt wurde. Im Dezember hatte ich deutlich mehr als gedacht, auch ohne diese Prämie, die gab es da schon nicht mehr und mich gefreut, dass es so viel ist. Leider sind es jetzt 100 Euro weniger und da ich noch keine Abrechnung habe, kann ich nicht sagen, warum das so ist. Das kann ja jetzt nicht an den höheren Sozialabgaben liegen. Ich hatte mit mind. 40 Euro mehr gerechnet. Aber gut, ist halt so, dann bin ich noch mehr motiviert mir eine Lösung für mein Problem zu suchen. Allerdings wird das echt schwer, ich glaube sogar fast unmöglich, wenn ich nicht den Freitag opfern will. Auch wenn ich bei den Laborjobs schaue, da gibt es auch ein paar, wird das echt schwierig, weil im Labor viele Tätigkeiten eben mehr Zeit in Anspruch nehmen als diese 3-4 h am Tag, da wird sich kaum ein Arbeitgeber darauf einlassen, da kann ich noch so viel Erfahrung haben. In Gießen gibt es generell mehr Jobs als in Marburg, aber dann hätte ich hohe Benzinkosten und halt auch eine einfache Fahrt von mind. 25 min. im Berufsverkehr. Für die paar Stunden am Tag lohnt sich das fast nicht. Wäre es ein Job mit viel Homeoffice wäre das machbar, aber das machen halt nur Pharmafirmen - eine habe ich ja im Auge - und die verlangen halt auch bei Teilzeit bei den Stellenanzeigen mind. 30 h. Darauf komme ich ja nicht mal, wenn ich den Freitag opfere. Aber klar, fragen kostet nichts. Das werde ich auch machen. Ich bereite gerade schon den Lebenslauf  und die Bewerbungsunterlagen vor und wie gesagt, ich schaue jeden Tag in die Stellenanzeigen. Sobald was dabei ist, was passen könnte und ich die Tatsache mit den Stunden mit meiner Erfahrung übertünchen kann beim Stellenprofil, lege ich los. Bei uns wird sich in den nächsten 6-12 Monaten sicherlich wenig ergeben. Aber abwarten. Im Notfall wird es halt erstmal ein Minijob. Aber auch da muss ich erstmal einen passenden finden. Den jetzigen Job kündigen ist weiterhin keine Option, sondern es wäre schlichtweg Dummheit. Es sei denn, ich finde eine unbefristete Anstellung in diesem Tätigkeitsbereich im Klinikum selbst und kann mich umsetzen lassen. Aber da ausnahmslos alle Stellen dieser Art über die Uni laufen, würde ich finanziell trotzdem schlechter da stehen nd eine Umsetzung ist nicht möglich. Unbefristet ist eh utopisch in dem Bereich. 

Ansonsten merkt man, dass es doch langsam Richtung Frühling geht, sobald das Wetter besser ist, wie gestern, sind ganz viele Leute draußen und sie sind alle sehr redefreudig. Alle lechzen nach Sonne und Wärme, alle hatten Probleme mit diesen hier in der Gegend sehr dunklen Winter mit viel Nebel und 100 Shades of Grey. 

Ach, ich hab noch gar nicht erzählt, dass ich endlich Hamburg gebucht habe. Aber ich sags euch, das hat mich einige Nerven gekostet und optimal ist das Hotel nicht und trotzdem teuer. Das Hauptproblem war, dass ich weder PayPal noch eine Kreditkarte besitze. Beim Hotel musste ich dann halt nicht, wie geplant in der Unterkunft bezahlen, sondern über Klarna in 30 Tagen bezahlen, aber wenigstens hatte ich da eine Alternative. Bei der Bahn war das schwieriger, weil für die Verbindung, die ich rausgesucht hatte, gab es nicht die Möglichkeit mit Lastschriftverfahren zu bezahlen. Es gab nur PayPal und Kreditkarte. Ganz toll. Ich habs dann über Gutscheine gelöst, die ich mir noch gekauft habe. Aber auch das war nicht so einfach bei der Bahn. Egal, jetzt habe ich gebucht für Ende Mai und mal abgesehen davon, dass ich großen Respekt habe alleine mit den Öffis in diese große Stadt zu reisen, so freue ich mich natürlich auf eine schöne Zeit dort mit dem Töchterchen. Nicht so schön finde ich, dass es echt teuer war und ich das ja nun schon im Februar bezahlen muss. Denn eigentlich war auch die Renovierungsaktion Ende Februar und März geplant, das Auto muss bald gemacht werden, das schiebe ich schon die ganze Zeit und das kostet halt auch alles Geld. 

Morgen ist dann der 1. Februar und wer hier eine zeitlang schon mitliest, weiß ja, dass ich dann mit dem Fasten beginne. Aufgrund von zu viel Gewicht für die Größe durch die OP und den Wegfall der Hunderunden in Kombination mit Weihnachten und Co., habe ich schon einiges eingeschränkt die letzten Wochen, somit ist immerhin schon ein Kilo weg und ich konnte mich schon mal auf weniger Süßkram einstimmen. Es wird also nicht so hart wie letztes Jahr der Übergang. Wie immer verzichte ich auf die üblichen Dinge: Fleisch, Süßkram, Chips und Co., Alkohol und süße Getränke. Dazu kommt dieses Jahr, dass ich zu Hause auf Milch verzichte, heißt, meinen Kaffee werde ich mit Hafermilch und Co. trinken. Auf der Arbeit nehme ich normale Milch, weil das sonst für 2 Monate zu kompliziert wird. Beim Kaffee trinken unterwegs, falls ich mal sowas mache, entscheide ich vor Ort. Gibt es Alternativen, werde ich sie nutzen, gibt es sie nicht, lass ich es. Vielleicht schiebe ich auch wieder 1 oder 2 vegange Wochen ein, das muss mich mir aber gut überlegen, weil das einfach echt teuer ist. Normaler Käse ist halt günstiger als Ersatzprodukte und auch wahrscheinlich gesünder als die hochverarbeiteten Alternativen. Ich entscheide das spontan. 

Das WE werde ich nutzen, um meine Erkältung loszuwerden, mehr geht wahrscheinlich eh nicht. Dafür bin ich am Montag zum Essen verabredet, direkt nach der Arbeit und am Dienstag hole ich mit einer Freundin den ausgefallenen Spaziergang nach. 

Jetzt aber der zweite Kaffee, dann Einkaufszettel machen - Fastenverträglich.







 

Mittwoch, 29. Januar 2025

Krank

Ich habe mich dann heute offiziell das erste Mal seit 2017 wegen eines Infektes krankgemeldet. Erstmal für heute, ich würde gerne den Arzt umgehen, denn da sitzt man auch wegen einer einfachen Krankschreibung gerne mal ne Stunde im Wartezimmer. Aber das entscheide ich dann morgen früh. 

Corona Test ist weiterhin negativ, die Halsschmerzen sind auch schon in Kribbeln und Kratzen übergegangen, aber der Schnupfen ist halt dazugekommen und ich habe exakt gar nicht geschlafen. Erst gegen 3 Uhr bin ich mal für ne Stunde eingedöst. 

Den heutigen Tag werde ich dann weiter Tee in mich pumpen, versuchen den Schlaf nachzuholen und vor mich hinleiden auf dem Sterbesofa. Heute Nachmittag gehe ich vielleicht mal eine kleine Runde frische Luft schnappen, musste ich ja früher mit Hund auch trotz Krank sein. Das wird mich nicht umbringen! Und dann hoffe ich, dass ich heute nacht besser schlafen kann. 

Den Kurs morgen werde ich aber leider absagen müssen, ich glaube das wird nix. Ich will auch nicht schniefend und Nase putzend die Übungen machen. Einmal fehlen darf ich ja! Und einen Termin darf man nachholen, wenn man sich abmeldet. 

Jetzt zapf ich mir noch einen zweiten Kaffee bevor ich mit Tee weitermache. 

Euch lass ich ein paar Fotos da!



 

Dienstag, 28. Januar 2025

Hätte ich mir ja denken können....

....es lief hier zu gut. Da dachten sich einige Viren, sie dämpfen mal die Stimmung. *grmpf* Halsschmerzen seit heute Nacht und der Schnupfen baut sich auch schon schön auf. Ich bin hochgradig genervt, denn gerade beim Laufen lief es so gut. Ich hätte bald auf 3 km steigern können und nun wirft mich das wieder komplett zurück. Ausserdem könnte ich schreien bei der Aussicht am WE nicht wie geplant nochmal wegzugehen und stattdessen blöd alleine hier rumzuhocken. Ich geh mich mal verkriechen und leiden wie ein Mann! Nein, ich gaube, ich toppe das noch! 

Sonntag, 26. Januar 2025

21

Heute vor 21 Jahren begann ein neuer Lebensabschnitt, also, wenn ich ganz streng bin dann erst in ein paar Stunden. Jetzt um diese Zeit zeigte sich unter Wehen, dass das wahrscheinlich nicht so reibungslos klappt, wie erwartet. Ich wurde auf eine PDA vorbereitet, die man im Notfall hochdosieren kann und so kam es dann ja auch. Kein wirklicher Notfall, aber das Hochdosieren für einen Kaiserschnitt war leider doch nötig.
21 Jahre, meine Güte, wo ist die Zeit hin? Zack, sind sie aus dem Haus und gehen ihre eigenen Wege. In meinem Fall hockst du dann alleine zu Hause und versuchst dich neu zu orientieren.
Das klappt momentan ganz gut, da kann ich mich nicht beklagen, aber manchmal schleicht sich doch halt so ein "sinnlos" Gefühl ein. Wahrscheinlich braucht es eine Zeit bis es normal ist, dass man eben jetzt tun und lassen kann, was man will und der einzige Sinn der jetzigen Phase ist, deinen Lebensunterhalt zu verdienen und Dinge machen, die dir gut tun. Neben den wenigen Pflichten halt. Wobei natürlich oft dann auch noch das Kümmern um die Eltern dazu kommen wird. Aber das hat bitte noch Zeit! 
Und damit schlage ich den Bogen zurück zu mir, ich war gestern aus! Nach vielen Monaten habe ich es endlich geschafft zur Ü30 zu gehen und ich hatte das Glück noch auf dem Spaziergang eine Bekannte aus dem Ort zu treffen, die regelmäßig dort ist, so dass ich sie fragen konnte, ob sie denn auch an diesem Abend dort ist. Sie sagte mir gleich, dass sie eine kleine Gruppe sind und sie hatten eh schon überlegt mich zu fragen, ob sie mich in die Whatsapp Gruppe aufnehmen, in der sie sich immer für die Ü30 verabreden. Das fand ich total nett!
Ich war gestern abend nicht so fit und so fiel es mir leichter, mich doch aufzuraffen, weil ich wusste, ich habe eine Anlaufstelle. Die Mädels kamen recht spät, aber das war okay für mich, sie nahmen mich in die Whatsapp Gruppe auf und ich habe gemerkt, dass das so für mich perfekt ist. Man kann seine eigene Wege gehen, hat aber immer jemanden, zu dem man sich stellen kann oder mit dem man kurz Schnacken kann. Wobei Letzteres eh super schwierig ist, weil es schlichtweg zu laut dafür ist. Es war anders gestern als sonst - ich habe natürlich viel getanzt und die Stimmung war wie immer gut. Aber ich bin halt auch mehrfach von Männern angequatscht worden, das hatte ich bisher so noch nicht. Leider war einer davon extrem lästig, wollte mich, obwohl ich schon sämtliche Zeichen gesendet hatte, dass ich nicht an einem Gespräch interessiert bin, zum Kaffee trinken gehen überreden und hörte einfach nicht auf mich vollzuquatschen. Nicht mal, als ich auf die Frage, ob ich Single wäre, sagte, dass ich weder auf der Suche noch interessiert bin, gefunden zu werden. War ihm egal. *lach* Naja, irgendwann ging er endlich wieder tanzen und ich bin eh bald nach Hause. Und jetzt bringen wir mal mein ganzes Problem mit den Marburger Männern auf den Punkt. Es waren einige in meinem Alter da, auch ein paar Kandidaten, die jetzt durchaus ansehnlich waren, aber der Einzige, der mich beim Blickkontakt wirklich gecatcht hat, war mal eben 20 Jahre zu jung. *grmpf* Und es waren wirklich nur die Augen, die mich gleich hatten, aber sorry, 20 Jahre Unterschied sind zu viel und dann lass ich davon auch die Finger. Es ist aber tatsächlich so, dass ich zwar schaue, was so da ist und im Moment fände ich mal so eine Umarmung oder die Aussicht auf einen Kuss ganz schön, aber das war es auch. Ich möchte einfach eine Weile meine Unabhängigkeit genießen, in der ich auf niemanden Rücksicht nehmen muss. Und wie gesagt, hier in Marburg werde ich sicherlich eh nicht fündig. 
Was ich auch spannend fand, eine von den Mädels aus der Whatsapp Gruppe fragte mich, ob ich alleine hier sei und als ich das mit "ja" beantwortete, wurden ihre Augen echt groß. Ja, es ist Überwindung, aber ich finde es tatsächlich gar nicht so schlecht alleine hinzufahren. Blöd wird es halt, wenn man von aufdringlichen und hartnäckigen Männern angesprochen wird. Gestern der war zwar harmlos, aber es gibt ja auch welche, die relativ schnell eine hohen Alkoholpegel haben und dann wirklich blöd werden. 
Gegen 1 Uhr war ich zu Hause und konnte natürlich nicht einschlafen und um 6 Uhr war ich das erste Mal wach. Zum Glück konnte ich noch ein wenig einpennen, denn hier steht heute Nachmittag auch noch ein Lauf an. 
Achja, die Uhr hat mal wieder Schwimmen aufgezeichnet, Tanzen hat sie ja nicht im Programm. *lach* 
So, das wollte ich nur berichten, es ist ja schon irgendwie ein Meilenstein eine 21jährige Tochter zu haben und nach ewigen Zeiten mal wieder tanzen zu gehen, vor allem im neuen Lebensabschnitt. Und ich habe eins meiner Probleme gelöst, ich kenne jetzt Frauen, die dort auch regelmäßig hingehen. Ich würde sagen, es läuft nicht schlecht, gerade!
Und Tanzen tut einfach unfassbar gut, auch wenn ich noch nicht soooo ewig durchhalte und die Musik auch extrem wechselnd ist bei diesem DJ. 
Jetzt aber Kaffee!

Schnee oder Frost gibt es hier schon ein paar Tage nicht mehr, aber ich hab halt noch Fotos davon auf der Festplatte:











Freitag, 24. Januar 2025

Wochenbericht

Was war so los die Woche und vor allem, wie war die Woche? Die Woche war okay, aber nicht herausragend. Fangen wir mal beim Samstag an, ich bin ja in die Stadt gefahren und habe für das Töchterchen alles bekommen, was ich noch brauchte, um das Geburtstagspaket zu packen. Gepackt ist es noch nicht, dass muss ich tatsächlich heute morgen noch machen und zur Post muss es dann auch noch. Ausserdem habe ich....tataaaaa...mir zwei Hosen geschossen. Ich wollte nur mal schauen, hatte wenig Erwartung und Hoffnung und in den Läden, in denen man eben in meinem Alter so Hosen kaufen würde, gab es mal wieder nix. Zwei habe ich anprobiert, runtergesetzt und optisch auf dem Bügel sehr ansprechend, an mir dann einfach nur öde, langweilig und nicht richtig sitzend für den Preis. Also, bin ich noch in die Teenieläden, die es in der Nähe so gibt. Im ersten hing so gar nix, was nur annähernd für meine Körperlänge gemacht wäre, ich hätte wahrscheinlich von der Länge der Hosenbeine noch eine weitere halbe Person unten dranhängen können, deswegen habe ich gar nix anprobiert. Im zweiten Teenieladen stach mir sofort eine Cargohose (für mich ist der Schnitt aber eher so ne HipHop Hose) ins Auge. So eine hatte mir das Töchterchen schon vererbt, aber da kam ich halt mit vielen Kilos weniger gerade so rein - ich lieb die Hose, aber wenn der Gummibund einen ständig daran erinnert, wie moppelig man an dieser Stelle geworden ist, ist das halt doof und sehr unangenehm - und so freute ich mich natürllich, dass es sie dort in schwarz und auch in größer für exakt 9 € runtergesetzt gab. Juchuh! Ich hatte zwei Größen an und mich dann für die kleinere entschieden, weil, ich will ja nicht so bleiben, wie ich jetzt bin. Ausserdem griff ich mir noch eine von diesen Hosen, die die jungen Leute ja jetzt schon länger tragen, die mit den weiten Beinen. Anprobiert hatte ich sowas schon mal, aber wenn sie oben passen - sie sind ja meist ohne Stretch - dann sind die Beine viel zu lang und noch weiter als eh schon. Und was soll ich sagen, der erste Griff - richtige Größe, richtige Länge und sie macht definitiv einen schöneren Hintern als alle > 50 Euro Markenjeans, die ich in den letzten Jahren anprobiert habe. Der Schnitt, naja, ist gewöhnungsbedürftig und ich weiß gar nicht, ob man mit fast 55 solche Hosen überhaupt anziehen darf *lach*, aber hey für nicht mal 25 € habe ich natürlich zugegriffen. Damit habe ich nun zwei neue Hosen für nicht mal 40 €! Ich muss also nicht nackt rumlaufen, wenn ich es nicht schaffe abzunehmen und ich die zwei anderen passenden Hosen mal waschen muss. Das ist doch was!

Danach verlief das Wochenende nicht so wie erhofft. Es blieb zu kalt, um Joggen zu gehen, dafür bin ich dann spazieren gegangen und da die Sonne kurz rauskam, war oben im Naturschutzgebiet eine echt nervige Völkerwanderung. Allerdings traf ich da auch eine Bekannte mit ihren Hunden, einen haben sie ja schon länger, der andere, noch ein echtes Kleinkind, ist neu dazugekommen. Da sie etwas überfordert war mit den Beiden, weil so viel los war da oben, bekam ich die kleine Molly in die Hand gedrückt und wir gingen die Runde gemeinsam zu Ende. Ja, das war schon sehr schön, wieder eine Leine in der Hand zu haben. Molly ist echt entzückend, aber bringen wir es auf den Punkt, sie haben sich da einen Vollblutjäger ins Haus geholt. *lach* Ich wünsche viel Spaß! 

Sonntag bin ich dann endlich joggen gegangen - bin ich wirklich mal 6 km am Stück gelaufen, kann ich mir zur Zeit so gar nicht vorstellen - und später habe ich noch mit dem nicht so glücklichen Töchterchen telefoniert. Nix Dramatisches - in meinen Augen, fürs Töchterchen natürlich schon - und dann ist das halt doof, wenn sie so weit weg ist. Aber gut, so ist es halt!

Arbeit - ach, vergessen wir das!

Die Nachmittage verbrachte ich mit puzzlen, Haushalt, stricken und Sport. Ich habe nämlich wieder meine Rückenapp gestartet, um langsam wieder ins Muskeltraining reinzukommen. Natürlich erstmal ohne Gewichte, deswegen ist diese App ja so toll. Die Spaziergänge waren eine echte Herausforderung bei dem Wetter - ohne Musik und Kamera hätte ich wohl nicht durchgehalten. Dienstag wollte ich joggen gehen, weil mir mal wieder 4 Grad versprochen wurden, es waren letztendlich -2 und joggen fiel aus. Am Mittwoch hatte ich Spazierbegleitung und dann ist das Wetter auch viel besser zu ertragen. 1 1/2 h waren wir unterwegs. Donnerstag kam mein Papa, danach bin ich gejoggt und habe aus Versehen einen Intervall mehr gemacht, später war mein Kurs. Und dort kam nun meine Hassübung "Planks", ja mir war klar, dass die irgendwann kommt und ich kann bestätigen, ich hasse sie immer noch. Blöderweise haben wir sie als Hausaufgabe auf. Na toll! 

Somit ist die Woche rum, der Januar neigt sich dem Ende zu, das Fasten kommt in großen Schritten auf mich zu und das Wetter soll echt grottig werden. Wärmer, aber eben auch nass und windig. *soifz* 

Mein Plan fürs WE, heute das Übliche Haushalts- und Einkaufsgedöns, morgen früh vielleicht mal zum Obi, um ein Farbkärtchen der gewünschten Farbe zu holen, damit ich mir das gut überlegen kann bis es soweit ist. Samstag Abend hoffentlich endlich Ü30, natürlich alleine, das dämpft die Motivation doch deutlich und Sonntag geht es wieder Laufen, wenn nix dazwischen kommt. Die Intervalle sind jetzt durch, jetzt geht es darum langsam die Strecke am Stück zu erhöhen. Ich fange mit 2 km an und schaue, wie ich steigern kann. Dadurch wird das Ganze zeitlich wieder kürzer und dann sollte ich das auch locker 2-3 in der Woche schaffen. Aber ich nehme mir mal lieber nicht zu viel vor.

So, zum Ende gibt es noch ein paar Fotos und dann zapf ich mir den zweiten Kaffee!





 



Mittwoch, 22. Januar 2025

Foto....Foto....Foto

Damit mir bei den einsamen Spaziergängen nicht zu langweilig wird, hatte ich halt fast jeden Tag die Kamera mit und dadurch sind einige Fotos entstanden. Die muss ich hier jetzt nach und nach auch mal loswerden. :-)
Wetter ist halt kalt, grau, neblig und selten sonnig!










An dem Tag war halt mal die Sonne da. 
Über alles andere berichte ich dann am Freitag morgen. 

Samstag, 18. Januar 2025

Nebel des Grauens

Und dieser Nebel des Grauens hat mir dann gestern noch die Premiere verhagelt. Ich habe wirklich bis zur letzten Minute gewartet, ob ich fahre oder nicht. War auch schon immerhin geduscht, doch schon um 20 Uhr fing dieser echt zähe Nebel an zu frieren. Das Auto fror langsam zu und auch in der Einfahrt gab es die ersten glatten Stellen. Da es da schon -2° Grad waren und die Temperaturen bis zu -4° Grad weiterfallen sollten, habe ich mich dagegen entschieden zu fahren. Ich bin in den letzten zwei Wochen oft genug zur Arbeit oder zum Kurs gerutscht. Echt blöd, aber ich hoffe auf das nächste Mal! 

Der Vorteil ist, dass ich dann heute nicht zu müde bin, um evtl. nach dem Stadtbummel heute Nachmittag eine Sportrunde einzulegen. Ich habe nämlich echt Probleme meine Schritte vollzubekommen und vor allem verbrauche ich an Tagen wie gestern kaum noch Kalorien. Das ist wirklich erschreckend! So wenig kann und will ich gar nicht essen, um die Kilos loszuwerden. Tanzen hätte da gestern echt geholfen. :-)

Naja, nächste Woche ist eine neue Chance, dann aber wahrscheinlich ohne Meet5. 

So, jetzt Kaffee, Frühstück und dann will ich gleich gegen 9 Uhr los in die Stadt. Geburtstagsgeschenke müssen gekauft werden. Vielleicht finde ich auch noch eine Hose für mich. Mit 2 Jeans komme ich halt nicht weit. *grmpf* 






Freitag, 17. Januar 2025

Dies und Das

Nun komme ich doch erst heute dazu, über die Woche zu berichten. Auf alle Fälle war es mächtig kalt und vor allem der Samstag wurde super schön, weil endlich mal die Sonne schien. An dem Tag entstanden auch die Fotos. 

Sonntag bin ich vormittags in den Botanischen Garten gefahren, in der Hoffnung, dass das Licht genauso schön wird wie am Samstag, aber nein, natürlich nicht. Also wurde es eher ein Spaziergang als ein Fotowalk. Da es zur Zeit aber keinen Eintritt kostet, war das gar nicht so schlimm. Zu Hause angekommen, habe ich mit dem Töchterchen telefoniert, sie hat etwas Probleme mit dem Winter in Hamburg. Winter und vor allem die Monate Januar und Februar, war noch nie ihre Zeit, aber das Wetter in Hamburg verstärkt das Ganze anscheinend noch. Sie friert die ganze Zeit und ist nicht gut drauf! Ich gehe davon aus, dass auch der Wohnungswechsel und die Unterhaltssache mit dazu beitragen.  Aber das Studium macht sie glücklich und was mich glücklich macht ist, dass sie wirklich gute Menschen um sich hat. Menschen, mit denen sie über alles reden kann, auch über ihre Sorgen und die sie, was ich so mitbekomme wirklich gut beraten. Das ist so wichtig, Freunde zu haben, die sie verstehen, ihre Ängste und Sorgen teilen, ihr aber auch helfen, die Situation rational zu beurteilen. Sie unternehmen auch viel, kosten gerade die Möglichkeit aus, dass man als Student in Hamburg kostenlos an übriggebliebene Karten in der Elbphilharmonie kommen kann. Und über ihren Geburtstag wird sie mit ihrem Lieblingsreisebuddy ein Wochenende in Kopenhagen verbringen. Es wird beiden gut tun und es freut mich, dass sie das trotz der Entfernung schaffen, in Kontakt zu bleiben. Ausserdem hat sie den zweiten Praktikumsplatz ergattert. In der Neurologie in Hamburg. Somit werden wir beide im August frei haben. Vielleicht ergibt sich ja noch was, was wir gemeinsam machen können. 

Über die Arbeit brauche ich momentan gar nicht zu berichten. Es ist immer das Gleiche - wenig bis nix zu tun. 

Am Montag war ich dann mit der Freundin spazieren, am Dienstag Nachmittag alleine, Mittwoch kam mein Papa und später habe ich meinen zweiten Intervallauf Post OP gemacht. Es lief schon besser als beim 1. Mal, in der Bauchgegend fühlt es sich normal an, die Kondition und der Puls sind halt einfach grottig, aber ich denke, der Anfang ist geschafft. Belastend sind die 6 kg zu viel Gewicht. Da ich es nicht schaffe weniger zu essen - warum auch immer - geht natürlich auch nix runter. Aber immerhin geht es auch nicht höher. 

Gestern hatte ich wieder meinen Kurs und bin vorher eine halbe Stunde auf dem Laufband gewesen, um meine fehlenden Schritte zu gehen. Als das Laufband stoppte, war mir erstmal 2 min. dermaßen schwindelig, dass ich kurz warten musste, bis ich mich in Bewegung setzen konnte. Holla - ich hoffe, der Körper gewohnt sich wieder daran. Dass es sich nach dem Laufband komisch anfühlt, kenne ich, das hatte ich immer, aber erst beim Runtergehen und bei den ersten Schritten. Doch das gestern war echt doof. Obwohl ich ja nicht mal gejoggt bin. Nach einer Weile war es aber wieder gut. Der Kurs war wieder toll die Muskeln werden schon ordentlich beansprucht und ich muss echt sagen, ich profitiere von meinem jahrelangen Core-Training. Ich habe sogar die Königsübung hinbekommen, die nicht mal die Kursleiterin vorzeigen konnte. *lach* Aber das liegt halt nicht daran, dass ich so toll bin, sondern schlichtweg daran, dass ich eine ähnliche Übung immer wieder im Hit Training hatte. Da dachte ich immer, das ist meine schlechteste Übung und ich werde nie besser. Aber hey, einige im Kurs bekommen nicht mal die Beine gehoben. Ich werde sicherlich wieder Mördermuskelkater bekommen, denn das spüre ich leider jetzt schon. 

Und dann gibt es heute, falls nicht Eisglätte oder was anderes dazwischen kommt, eine Premiere. Ich bin ja auf Meet5 angemeldet, schon länger und konnte aber nie was mitmachen, weil hier eh kaum was los ist oder es einfach zeitlich nicht ging. Aber heute ist es soweit. Ich wollte eh diese oder nächste Woche zur Ü30 gehen, das hatte ich mir fest vorgenommen, auch wenn ich es alleine doof finde. Und dann wurde genau für heute dort ein Treffen angeboten. Da habe ich mich natürlich sofort angemeldet und ich bin echt gespannt, wie das wird. Sind vorwiegend Mädels und ich bin nicht die Älteste! Ich bin schon ein bissi aufgeregt, aber noch mehr macht mir Sorgen, was ich anziehen soll. *grmpf* Es passt ja kaum was und in vielem fühle ich mich auch dann einfach unwohl. Aber gut, da muss ich durch, interessiert meistens ja eh keinen, was man dort anhat und dunkel ist es auch. :-)

Ansonsten habe ich den ersten Teil vom Geburtstagsgeschenk fertig gestrickt, das Puzzle ist endlich auf der Zielgeraden und mir geht es zur Zeit wirklich gut. Ich merke, wie der Sport, auch wenn es echt mühsam ist, meine Stimmung immer weiter hebt. Und ich hoffe, dass das so weitergeht.

Leider kickte diese Woche aber auch die Trauer um Sophie wieder sehr rein. Es gab keinen Tag, wo ich sie nicht extrem vermisst habe - sie fehlt immer noch so dolle! Mir ist dann klar geworden, das wird ein Jahr der ersten Male. In zweifacher Ausführung. Die ersten Male ohne Sophie und auch ganz viele ersten Male ohne Töchterchen. Darauf brauch ich jetzt erstmal einen zweiten Kaffee!

Es gibt aber natürlich auch noch Fotos vom Samstag!








Montag, 13. Januar 2025

It's cold outside!




Fotos vom Samstag, erlegt bei einem 2 h Spaziergang, geplant war höchstens eine! Aber manchmal sind es die kleinen zufälligen Begegnungen, die schöne Momente schaffen. 

Heute sah es ähnlich aus, aber ich war ohne Kamera unterwegs, weil mit einer Freundin zum Spaziergang verabredet. Geplant war eine kleinere Runde, weil die Freundin noch nicht ganz fit ist, geworden sind es wieder 1 1/2 h. *lach* 

Vom Rest berichte ich dann die Tage mal. 

Samstag, 11. Januar 2025

Wie kann....

....ein Mensch nach 2 pillepalle Übungen im Präventionskurs so unfassbaren Muskelkater haben. Das ist unfassbar. Diese Übungen habe ich vor OP bis zu 100x gemacht ohne Probleme. Jetzt waren es gerade mal 20, wenn überhaupt und ich habe gestern wirklich gelitten. Muskelkater direkt aus der Hölle, aber Endlevel. Heute fühlt es sich etwas besser an. Oh man..... 

Freitag, 10. Januar 2025

Geschafft!

Die erste Arbeitswoche in diesem Jahr ist geschafft. Natürlich ist alles beim Alten und in meiner Abwesenheit hat sich auch arbeitstechnisch so gut wie nix getan. Ein Rundschreiben vom Chef, hat eine Sache nun offizell gemacht - meine Prognose, dadurch wird unsere Situation vorrübergehend noch blöder. Wahrscheinlich wird der eine oder andere Leser hier nun denken, warum sucht sie sich nichts Neues. Das kann ich mit einem kurzen Blick auf mein Bruttogehalt, der Art der Stelle und vor allem in der Unbefristung argumentieren. Diese Stelle kündigt man heutzutage nicht, es ist unmöglich etwas Besseres oder Vergleichbares zu bekommen. Ändert aber nix an der Tatsache, dass es eben ein paar Stunden zu wenig sind und an dem Zustand unserer Abteilung. Es braucht diesmal wirklich Geduld, es wird schon irgendwann eine Lösung kommen - es rumort zu viel an vielen Ecken und es werden personelle Veränderungen passieren. 

Leider habe ich den Arbeitsalltag eher schlecht verkraftet. Ob das immer noch Nachwirkungen der OP sind oder einfach dem öden Nichtstun geschuldet, kann ich nicht exakt sagen. Vielleicht auch Wetter? Ich war einfach jeden Nachmittag so platt und müde, dass ich kaum was Gebacken bekommen habe. Die Bude ist immer noch nicht im Vor-Weihnachtszustand, die Weihnachtskisten noch nicht weggepackt, aber immerhin sind bis auf an der Glastür die Weihnachtsspuren verschwunden. Der weltschönste Weihnachtsbaum musste dann doch schon am Montag weichen, weil ich das Chaos im Schlafzimmer leid war. Aber erst danach konnte ich alles in die zwei Kisten verpacken, die ihren Weg in den Keller auch noch nicht gefunden haben.

Sportlich war das bis Mittwoch eine lahme Woche. Ich habe meine 8000 Schritte kaum geschafft, einmal blieb ich sogar drunter wegen Wetter und der Nachmittagseinladung bei der Nachbarin. Ausreden, ich weiß, gäbe es Sophie noch, hätte ich die Schritte auch locker geschafft. Aber sie ist nicht mehr da und mein Körper ist eben immer noch nicht wieder da, wo er sein sollte. 

Wie schlimm es um meinen Körper steht in Sachen Fitness, wurde mir dann am Mittwoch und vor allem gestern im Präventionskurs bewusst. Es wird ein langer steiniger Weg, das kann ich euch sagen. Das erste Intervalltraining am Mittwoch war okay, aber konditionell eben eine Katastrophe, das zustätzliche Gewicht, macht es nicht besser. Ich bin dran am Gewicht, aber ich bin nicht sehr diszipliniert gewesen. Noch bitterer war aber die Erkenntnis beim Präventionskurs, ein paar Squads, ein paar beckenbodenstärkende Poübungen, ein paar Bauchmuskelaktivierungen - da erinnert sich nix mehr an meine Fitness vor der OP. Es ist wirklich zum Heulen! Und doch bin ich dankbar, dass ich keine Schmerzen im eigentlichen Sinne habe und ich wenigstens schon auf dem Stand bin, wie ich bin. Denn das ist nach so einer OP keine Selbstverständlichkeit. Heute fühle ich mich durch den Wolf gedreht und habe am ganzen Körper schon Anzeichen von Muskelkater aus der Hölle. Oh man!

Ausserdem kam ein Hilferuf aus Hamburg, der mich gestern auf Trab hielt und mich einige Nerven kostete. Ich hasse es, wenn wir sowas nur per Whatsapp klären oder diskutieren können, weil angeblich keine Zeit zum Telefonieren ist. Es gibt zwei Probleme! Die gute Nachricht ist, es gibt ein Wohnungsangebot für die Zeit ab März. Die schlechten Nachrichten - die Wohnung kostet 90 Euro mehr! Das ist eine Hausnummer und verständlicherweise hat Tochter Angst, dass sie das nicht stemmen kann. Auf der anderen Seite war ihre jetzige Bude einfach extrem günstig, dass sie so eine im vergleichbaren Zustand nicht mehr bekommt, war eh klar. Das andere ist, sie will halt nicht weg aus ihrer jetzigen Bude und findet 10000 Aufreger, was ihr an dem Zimmerangebot nicht passt oder sie kreuzunglücklich macht. Alternative - keine, denn wenn sie das Angebot ablehnt ist sie raus aus der Warteliste und da ist es egal, dass das Angebot 30 Euro über der angegebenen Grenze liegt. 430 Euro für ein kleines Zimmer in einem Wohnheim, das ist schon eine Hausnummer und tut ordentlich weh. Aber in dieser Zeit nun mal leider normal Zustand! Das zweite Problem ist das Gleiche wie jedes Jahr - der Unterhalt. Ich gehe gar nicht in die Details, aber obwohl sich ihr Anspruch um 60 Euro erhöht hat, wird seitens des Vaters weiterhin das bezahlt, was er seit 2 Jahren bezahlt. Er ist der Meinung das reicht, gleichzeitig verweigert er aber jede Mithilfe den Bafög Antrag zu stellen, weil er angeblich zu viel verdient. Finde den Fehler! Eine Unterhaltsklage bzw. eine Abänderungsklage wäre möglich. Da kommt das 3. Problem zum Vorschein - er verweigert seit der Scheidung seine Einnahmen auf den Tisch zu legen. Er faselt immer was von Verteilung entsprechend des Einkommensverhältnisses der Eltern, aber während meine Gehaltszettel der letzten 3 Jahre offen auf dem Tisch liegen, gibt es von ihm null Auskunft. D.h. die in seinen Augen gerechte Verteilung obliegt seiner eigenen Einschätzung und Willkür. Beweise oder Fakten bringt er dafür nicht, ausserdem zieht er sich Dinge ab, die nicht rechtens sind und erhöht mein Gehalt fiktiv auf Vollzeit. Im Prinzip alles keine Überraschung, das kennen wir ja schon seit Beginn des Unterhalttitels, aber es macht trotzdem traurig und unfassbar, wie er es immer wieder schafft zu vermitteln wie wenig Wert ihm seine Tochter ist. Gut, hilft ja alles Gejammer nicht! Für uns heißt das nun, zu schauen, wie sie die Mehrkosten ab März ohne sein Zutun stemmen kann. Einen Job hat sie ja schon. Es ist ja nicht so, dass sie faul auf der Haut liegt. Aber und das ist halt leider so, diese Stunden, die sie für die Arbeit abzwackt, fehlen ihr fürs Lernen. Nicht für Party und Co. sondern schlichtweg fürs Lernen. Die ersten 3 Semesterferien kann sie auch nicht wirklich arbeiten wegen den 3 Monaten unbezahlten Pflegepraktikum. Trotzdem...ich bin mir sicher, wir bekommen das auch irgendwie hin. Haben wir bisher immer! Der Bafög Antrag läuft eh, da müssen wir einfach abwarten! Vielleicht kommen die ja irgendwie ran an die Höhe seines Einkommens. Und im absoluten Notfall gibt es immer noch die Möglichkeit einer Unterhaltsklage! Und damit möchte ich das Thema auch einfach wieder vergessen - bis zum nächsten Jahr!

Das Wetter - können wir mal über das Wetter reden? Diese Woche war ja alles dabei von Frühling bis Herbststurm, Wintersturm, Wasserschlacht und Winter. Vielen Dank dafür, dass der wahrscheinlich glätteste Tag des Winters genau auf den Tag fiel an dem ich arbeiten UND auch zum Präventionskurs musste, während ich vorher 3 Wochen frei hatte. Gestern morgen war übel zu fahren, weil das Wasser überall hoch auf der Straße stand und man vor lauter Regen kaum noch was sehen konnte. Abends war es hier bei uns spiegelglatt und unter normalen Umständen wäre ich auch gar nicht gefahren. Ich bin aber auf die Teilrückerstattung der Kursgebühren angewiesen und dazu muss ich halt auch mind. 8x anwesend sein. Ich war also gestern Held des Tages! Weil ich ja so ein Schisser bin, wenn ich bei diesem Wetter fahren muss. Wo kann ich bitte meine Tapferkeitsmedaille abholen? Bitte Danke!

Nun habe ich endlich Wochenende! Es soll kalt werden! Ich habe keine Termine ausser mit mir selbst, dem Haushalt und der körperlichen Ertüchtigung. Ausgehen ist auch nicht geplant. Trotzdem wird mir nicht langweilig werden, weil zwei Strickprojekte, das Puzzle und ein Computerspiel auf mich warten. Heute vormittag aber erstmal Einkaufen!

Achja, die Winterstiefel sind da und passen perfekt. Nun kann ich endlich wieder ohne nasse Füße durch die Matschepampe da draußen marschieren. Sie sehen sogar auch noch gut aus! Und günstig waren sie auch. Unter 60 €! Ob sie was taugen....schauen wir mal.

So, hat es irgendjemand bis hier unten hin geschafft? Dem wünsche ich einen guten Start ins Wochenende! :-)


Sonntag, 5. Januar 2025

Letzter Tag....

...Urlaub! Und wahrscheinlich liegt es daran, dass ich mit mega schlechter Laune aufgewachst bin. Oder daran, was mir die Waage sagt, oder am Schnee, der jetzt wunderschön aussieht, aber in den nächsten Stunden erst mit Eisregen dann mit Regen vernichtet wird. Was wiederum bedeutet, ich kann draußen nicht viel machen. Das Laufprogramm habe ich gecancelt, es macht einfach keinen Sinn bei so einem Wetter wieder fit werden zu wollen, wenn man nicht mal weiß, wie man das Joggen überhaupt verträgt. 

Es könnte auch daran liegen, dass ich durch das Wetter erneut an die Bude gefesselt bin 

Aber ich denke, die Hauptursache ist, dass ich durch morgen wieder an mein Problem und den Arbeitsfrust erinnert werde, das hatte ich alles nämlich erfolgreich verdrängt. Und ich muss ja noch einen Chef fragen, wie es bei ihm aussieht und seine Antwort wird mich dann noch mehr frusten. Deswegen bring ich das schnell hinter mich.

Ansonsten war da WE eher durchwachsen. Mich frustriert das Wetter zunehmend. Ich bin zwar regelmäßig spazieren gegangen auch flott und weit, aber die Wege sind echt schlecht und ohne Hund macht das echt keinen Spaß. Heute wird ja eh wenig gehen, wenn gleich der Eisregen aufschlägt. 

Gestern habe ich vor lauter Verzweiflung angefangen zu entweihnachten. Das Tochter-Zimmer ist schon im Normalzustand, ich nutze das dann auch immer zum Grundreinigen. Die Küche ist auch weihnachtsfrei und der Flur genauso. Aber jetzt fehlt mir in der Küche das Kuschelige. *lach* Heute werde ich dann wohl ans Wohnzimmer gehen, aber ob ich den Bauch schon abschmücke....das weiß ich nicht. Er ist sooo schön und macht es so kuschelig. Ich will das noch gar nicht. 

Ausserdem habe ich zwei Strickprojekte angefangen bzw. die "Zutaten" dafür geordet. Ich hatte einer Freundin gesagt, ich könnte ihr auch noch schnell Socken stricken, die habe ich mit den Wollresten angefangen, aber da sie nicht reichen wird, musste ich nachbestellen. Und das Töchterchen hatte noch einen Geburstagswunsch - was mit Zopfmuster - und dafür brauchte ich auch noch einen Knäul Wolle mehr und die Zopfnadel. Das wird allerdings eine Herausforderung, noch blicke ich nicht durch bei der Anleitung. Aber wofür gibt es Youtube. *lach*

Und ich werde natürlich weiterpuzzlen heute. Der Rand schafft mich echt. Ich habe teilweise schon zig Mal umbauen müssen, weil es dann doch so nicht richtig war. Aber es macht auch riesigen Spaß. Ich kann dabei total entspannen und abschalten.

So, jetzt werde ich mal langsam frühstücken, bin eh spät aufgestanden und der Magen knurrt schon. 

Fotos habe ich ja leider keine mehr. Draußen ist echt kein Fotografierwetter!


Freitag, 3. Januar 2025

Allein, allein...

....nun bin ich also wirklich in dieser neuen Lebensphase angekommen. Das Kind ist ausgezogen, recht weit weg sogar, Sophie rennt hinter dem Regenbogen wahrscheinlich gerade den Hasen nach, Weihnachten ist vorbei. Und damit halt auch die Ablenkung. Es kommen die zwei Monate, die ich am wenigsten mag vom Jahr. Januar und Februar! Dann schauen wir mal, wie wir mein Leben neu füllen können. 
Ich bin auf einem guten Weg, der Grundstein wurde schon im Dezember gelegt, jetzt heißt es aber weiterausbauen und dranbleiben. 
Der erste Tag im neuen Jahr war recht gemütlich, Töchterchen und ich verbrachten noch einen letzten schönen Tag miteinander, mit Gesprächen, 2x Trivial Pursuit und 2x Kniffel und gestern morgen brachte ich sie schon sehr früh zum Bahnhof. Keine Ahnung, wann ich sie jetzt wieder sehe. Zurück traf mich die leere Wohnung wie ein Schlag und ich verdrückte erstmal ein kleines Tränchen. 
Um mich abzulenken, habe ich die Bude ein wenig aufgeräumt, gepuzzlet und meinen Einstufungslauf für die das Einsteigerlaufprogramm gemacht. Natürlich ist der schlechter ausgefallen als jemals zuvor. Ich war sonst immer "großartig" oder "ausgezeichnet", gestern dann leider nur "mit gutem Potential". *grmpf* Ich weiß allerdings tatsächlich noch nicht, ob ich das Programm so durchgezogen bekomme, heute wäre der nächste Lauf, aber der soll schon 38 min. dauern, da ich aber auch einkaufen muss und den Glasmüll wegbringe, wird mir das vielleicht ein wenig viel. Ich hab ihn jetzt erstmal auf morgen verschoben.
Gestern ist auch mein Präventionskurs gestartet, ich hatte null Lust dazu und müde war ich auch, aber es ist ja sehr wichtig für mich und meiner Gesundheit Post OP, also bin ich natürlich hin. Ich wurde dann wirklich positiv überrascht, wir sind eine kleine nette Truppe, die Kursleiterin ist richtig gut und der Kurs sehr informativ. Er ist genau das, was ich Post OP brauche, meine Fragen gestern wurden auch alle beantwortet. Sehr schön! Wir haben sogar eine Bauchübung gemacht. Juchuh! Dabei hat es an zwei Stellen etwas gezogen, aber nur oberflächig und es war auch nicht schmerzhaft. Da es mir heute gut geht, es nirgends wehtut, ausser dass sich ein leichter Muskelkater ankündigt, war das wohl so in Ordnung!
Heute muss ich endlich mal einiges erledigen. Der Glasmüll muss weg, Töchterchen hat es ja leider nicht wie abgemacht, erledigt, aber immerhin sind die Kisten schon im Auto und ich muss die Flaschen nicht einzeln zum Kofferraum tragen. Allerdings kann ich erst einkaufen, wenn die Kisten raus sind und da heute Freitag ist, der Kühlschrank und die Vorratshaltung im Keller so gut wie aufgebraucht ist, steht heute Großeinkauf an. Und das Hermes Paket muss unbedingt weg heute. Der Shop befindet sich aber nicht auf der Einkaufsstrecke, das ist echt blöd. Aber gut, ich habe ja den ganzen Tag Zeit. :-)

So, jetzt brauche ich einen zweiten Kaffee, dann mache ich den Einkaufszettel! Heute wird es teuer, befürchte ich. 

Donnerstag, 2. Januar 2025

Auf ein Wort!

 Wie jedes Jahr, folgt dann nun die Abrechnung des Jahres!

2024

Aus meinem Motto "schauen was passiert und das Beste draus machen" ist wohl eher ein "aushalten was passiert und verzweifelt zuschauen" geworden. Und leider muss ich mich revidieren, DIESES Jahr war nämlich das bisher schlimmste, das ich erleben musste. Physisch, Psychisch und finanziell. Sehr deutlich wurde mir gemacht "schlimmer geht immer" Und dabei hatte ich nicht einmal große Erwartungen an das Jahr. 

Gestartet ist das Jahr zwar besser als das davor, aber schnell zeigt sich, dass es schon im Januar einige Herausforderungen für uns hat. Besonders Sophie macht uns große Sorgen und das wird sich auch fast über das ganze Jahr ziehen. Das Hauptthema in diesem Jahr.

Von Monat zu Monat steige ich immer weiter ins Tal ab, nur im April gibt es ein paar Lichtmomente, die aber schnell verblassen angesichts der Umstände. Ab Mai geht es auch körperlich bei mir bergab, Sophie baut eh immer rasanter ab. Psychisch komme ich schnell an mein Limit. Der September schockiert mit einer Hiobsbotschaft, der Oktober wird der schlimmste Monat meines bisherigen Lebens, der November beruhigt alles ein wenig und der Dezember ist dann der beste Monat in diesem wirklich besch.... Jahr 2024.

Über das Weltgeschehen berichte ich diesmal nicht, ich war so mit meiner eigenen kleinen Welt beschäftigt, dass ich wenig Kraft hatte für die ganzen doofen Nachrichten und Meldungen über das was in der großen Welt so schief läuft. Ich verzichtete zunehmend darauf Nachrichten zu konsumieren. Ein paar Sachen bekomme ich natürlich mit und keine davon ist schön!

Gesundheitlich war es für mich ein echt besch.... Jahr. Anfangs hat ja immer noch mal die Schulter gezwickt, dann bekomme ich eine Blasenentzündung, der Zeckenbiss macht Sorgen und der Supergau ist der Zufallsbefund im September bei der Gynäkologin. Ich verliere meine Gebärmutter und bin 4 Wochen krankgeschrieben. Zum Glück erhole ich mich schnell davon und der Befund gibt dann auch Entwarnung. Erkältet war ich nicht ein einziges Mal und Corona hatte ich in dem Jahr auch nicht. Zumindest nicht wissentlich. 

Psychisch hat mich das Jahr sehr gebeutelt, teilweise haben sich echt Abgründe in mir aufgetan, die mich heute noch schockieren, wenn ich daran denke. Ich weiß, das war der kompletten Überforderung und Unzfriedenheit geschuldet, aber ich dachte nicht, dass ich zu solchen Gefühlen und Gedanken in dem Ausmaß fähig bin. Eine extrem erschreckende Erfahrung! Ausserdem habe ich immer neue Ängste entwickelt, die teilweise wirklich besorgniserregende Ausmaße angenommen haben. 

Beruflich gab es Durststrecken, viel Langeweile, aber auch Phasen, in denen mehr los war. Dafür habe ich mich dort über andere Sache geärgert und über die ärgere ich mich auch am Ende des Jahres immer noch. Im Dezember dann noch der Supergau.....ich kann nicht aufstocken. Zumindest nicht in den nächsten Monaten und wenn überhaupt nur über Drittmittel. 

Sportlich lief es sehr durchwachsen. Ich hatte neben der Pflege von Sophie viel zu wenig Zeit dafür, später gingen ja nicht mal mehr kurze Workouts zu Hause ohne Unterbrechungen. Ab der OP wurde ich dann ganz ausgebremst und somit endete das sportliche Jahr eigentlich schon am 28.10.! In den letzten 2 Wochen versuche ich noch mit Nordic Walking meine fehlenden Km für die Jogging-Jahreschallenge aufzufüllen und das gelingt mir tatsächlich auf den letzten Drücker.

Meine Bilanz:


Schritte bin ich tatsächlich mehr gegangen als im Jahr davor. Das lag sicherlich einmal daran, dass ich mich in 2023 die Schulter ausgebremst hat, das Töchterchen noch Hunderunden übernommen hat und ich dieses Jahr oft zig mal mit Sophie raus musste, weil sie ihre Geschäfte nicht erledigte. Auch im Haus selbst bin ich viel mehr hinter ihr hergelaufen, um sie zurück auf ihre Decke zu bringen. 


Interessanterweise habe ich den VO2max auf den letzten Drücker noch hochbekommen. Damit hatte ich gar nicht mehr gerechnet. 


Von meinen gesteckten Zielen habe ich leider nur das letzte erreicht. Beim Radeln war ich mir eh nicht sicher, ob das überhaupt drin ist, wie man sieht, nicht mal annähernd. Das mit dem Joggen fuchst mich allerdings, trotzdem bin ich ein bissi stolz auf mich, dass ich trotz der wirklich schwierigen Umstände immer drangeblieben bin. Mehr konnte ich aus dem Jahr einfach nicht rausholen. 

Männertechnisch - achherjee - ich sags wie es ist, die einzigen Männerhände, die an mir waren, waren die vom Frisör, meines Chirurgs und die von den Tanzpartnern als ich im September einmal beim Salsatanzen war. Ansonsten gabs nix. Kein Flirt, keine Kandidaten, einfach, weil ich eben die meiste Zeit zu Hause verbracht habe. Also, reden wir nicht drüber. Auf ein Jahr mehr oder weniger als Dauersingle kommt es jetzt auch nicht mehr an.

Kommen wir zum Töchterchen. Meine Güte, die hatte wohl das Jahr ihres Lebens und bis auf die Sorgen, die man sich als Mutter halt immer so macht, hat sie mir wohl die größte Freude in diesem Jahr beschert. Ihre Entwicklung, ihr Werdegang sind unfassbar! Die Energie, die Zielstrebigkeit, der Kampfwille und die Lust auf das Leben ist inspirierend. Sie hat in diesem Jahr ihren Rettungssani gemacht, nebenher permanent gearbeitet, für den HamNat und den TMS gelernt, ist in Europa herumgereist, hat ein Studium in Mainz begonnen, ist zweimal umgezogen und hat sich letztendlich ihren Traum vom Medizinstudium erfüllt, neben dem sie auch noch feiern geht und einen Job in einer Bar erledigt Und das alles aus eigenem Antrieb! Mittlerweile ist sie auch in Hamburg angekommen, sie fühlt sich wohl, hat eine tolle Freundin gefunden und liebt das was sie tut - Medizin studieren ist ihre Erfüllung. Die tollste Zeit hatte sie - laut ihrer Aussage - im Spanienurlaub im März. Danach kam der Italienurlaub im September. Auch Portugal, der Mädelstripp in die Berge waren natürlich super, kommen aber wohl an Spanien nicht mal annähernd ran. Sie ist gereift und als sie auf Silvester vor mir stand, in Schale geworfen für die Party, ist mir nochmal deutlich bewusst geworden, was für eine wundervolle, hübsche und für ihr Alter sehr reife junge Dame sie ist. Ich bin mega stolz! 

Das vorherrschende Gefühl in diesem Jahr - das war eher ein Mix:

Angst, Sorgen, Frust, Wut, Trauer, Enttäuschung, Müdigkeit, Verzweiflung, Panik!

Die einschneidensten Erlebnisse waren für mich:

Sophie auf ihrer letzten Reise begleiten zu müssen / zu dürfen. So schwierig der Weg dorthin war, so dankbar bin ich, dass ich sie begleiten durfte, sie in meinen Armen halten konnte, ihr dabei die Sicherheit geben zu können, dass sie loslassen darf vom Leben, von ihrem Leiden. Und ich bin dankbar, dass ich dann doch den richtigen Zeitpunkt erwischt habe und somit das Ganze auch etwas Tröstliches hatte. 

Der Auszug vom Töchterchen, der mich dann doch härter getroffen hat, als ich es jemals für möglich gehalten hatte. Die ersten Wochen waren schlimm, sehr schlimm. Dann habe ich mich nach und nach daran gewöhnt, trotzdem war es erneut schwer für mich, als sie ihre Reise nach Hamburg angetreten hat. Hamburg ist halt nochmal weiter weg und das Medizinstudium lässt noch weniger Zeit für Besuche zu Hause. Das Empty Nest Syndrom hatte mich also gut im Griff!

Meine Hysterektomie, auf diese Erfahrung hätte ich gerne verzichtet, aber ich bin dankbar, dass der Heilungsprozess dann doch schnell und gut verlaufen ist. 

Die schönste Zeit im Jahr? Ganz klar der Dezember, auch wenn Sophie natürlich sehr fehlt. Meine Highlights waren - da muss ich echt gut überlegen - das Ballett Anfang des Jahres, die Salsa-Party im September, Swinging Christmas und dass ich nach der OP wieder aufgewacht bin. Getoppt wurde das alles davon, als ich endlich den Histobefund hatte! Ab da ging es wirklich erstmal nur noch aufwärts!

2024 - du warst eine echte Bitch! Ich trauere dir keine Träne nach!

2025

Ich traue mich gar nix zu schreiben, was ich mir von dem neuen Jahr wünsche oder erhoffe. Denn ich habe meine Lektion gelernt, von wegen "schlimmer geht immer". Vielleicht hängt sich dieses Jahr direkt an meine Negativserie - vielleicht wird diese Serie aber auch durchbrochen. Wer weiß das schon.

Natürlich steht ganz oben mein Wunsch nach Gesundheit für mich, meine Lieben und meinem Umfeld. Wenn man gesund ist, rockt man die Herausforderungen des Lebens einfach besser. Weltfrieden und Co. kommt natürlich auch auf die Liste, wobei es doch eher wahrscheinlich ist, dass alles noch blöder wird. 

Ich selbst, stehe ja direkt an der Schwelle einer neuen Lebensphase. Ich muss erstmal die Orientierung finden, mich selbst wieder entdecken und meine Bedürfnisse einordnen. Was will ich, wo will ich hin und wie will ich sein? Ob ich am Ende des Jahres schlauer bin? Schauen wir mal!

Ein paar Ziele habe ich mir natürlich auch gesteckt. Ich muss natürlich unbedingt eine Lösung für mein finanzielles Problem finden. Dazu kommt, dass mich jetzt ohne Hund und ohne Tochter, ein Teilzeitjob nicht mehr ausfüllt. Das ist auf Dauer zu viel Freizeit, die ich natürlich ohne Kohle auch nicht wirklich sinnvoll ausfüllen kann. Ich möchte einmal nach Hamburg fahren, um das Töchterchen zu besuchen. Im Moment angepeilt ist der Mai dafür. Ich werde die viele Freizeit in den ersten Monaten des Jahres dafür nutzen, mich fit zu machen, spontan Dinge mit meinen Freundinnen zu unternehmen, wieder Ausgehen und die Renovierung von Wohnzimmer und Flur stehen ja auch noch an.

Ausser Hamburg wird sehr wahrscheinlich kein weiterer Urlaub anstehen. Das ist finanziell nicht drin, es sei denn, die Stundenaufstockung kommt früher als erwartet. 

Und ich möchte dieses Jahr, wenigstens einen solchen Kuss erleben, wie im Netflix Film "Nobody Wants this". *lach* Mehr brauch ich gar nicht, einfach nur einmal so einen Kuss, das reicht mir schon. Wahrscheinlich das unrealistischste Ziel für dieses Jahr, aber ein paar Träume braucht man halt. ;-)

Also, liebes 2025 sei etwas gnädiger mit mir als deine Vorgänger!

Auf ein Motto verzichte ich dieses Mal ganz bewusst! Und Foto habe ich auch keins!

In diesem Sinne "Auf ein Neues!"

Euch allen ein frohes Neues Jahr, möge alles, was ihr euch wünscht, in Erfüllung gehen!

Mittwoch, 1. Januar 2025

Jahresrückblick - Dezember 2024


Der Dezember ist gestartet, ich öffne das erste Türchen, die Wohnung ist weihnachtlich geschmückt, aber Weihnachtsstimmung wird bis zum Schluss nicht aufkommen. Keine Ahnung wieso. Meine Ex-SchwieMu kommt vorbei und bleibt eine Weile zum Quatschen. Irgendwas ist anders mit ihr, eine Wandlung, ich nehme es mal so hin, mir gefällt es so. 

Die Ungewissheit, wie und ob das mit meiner Aufstockung auf der Arbeit klappt, nervt mich. Ich gehe auf ein Chorkonzert mit einer Freundin, die zweite Woche arbeiten steckt mein Post OP Körper schon viel besser weg, das Töchterchen hat die erste Prüfung in ihrem Medzinstudium und dann ist schon Nikolaustag. An dem Wochenende kommt das Töchterchen und wir haben eine tolle Zeit. Wir backen 4 Sorten Plätzchen, was ganz schön sportlich ist. 

An den letzten 3 Tagen auf der Arbeit ärgere ich mich so richtig. Es wird erstmal keine Aufstockung geben, was mich mega frustriert, weil es dann wirklich schwer wird, meine finanziellen Probleme in den Griff zu bekommen. Naja, passt doch auch wieder zu diesem Jahr. Deswegen versuche ich das erstmal zu verdrängen. Ich kann es eh so schnell nicht ändern. Vorher trage ich noch alle Möglichkeiten zusammen und spreche mit den entsprechenden Personen. 

Meine Weihnachtsshopping Tour steht an und ich werde einen tollen Tag haben an meinem ersten Urlaubstag. Mit Kaffeedate mit einer Freundin! 

Sophie feiert ihren ersten Himmelsgeburtstag, sie wäre 15 Jahre alt geworden. Sie fehlt! Sehr!

Durch den Urlaub und weil so viel passiert, geht die Adventszeit sehr langsam vorüber, das ist schön. Langeweile habe ich gar nicht. Dem Töchterchen geht es auch gut, viel Stress halt mit der Lernerei und sie hat Sehnsucht nach hier.

Ich treffe mich oft mit Freundinnen, auch mit welchen, die ich schon länger nicht gesehen habe. Nur die verschollene Freundin meldet sich gar nicht. 

Und wir gehen zu Swinging Christmas, wo wir wieder einen wundervollen Abend haben. 

Am 19. sind alle Geschenke im Haus bis auf eines und viele schon verpackt. Ich habe einen Platz im Präventionskurs gebucht, ich starte mit einer kleinen Nordic Walking Challenge um die fehlenden Lauf-Km auszugleichen.

Ich mache eine Hosenbestellung und werde nur eine einzige behalten. Das erste Modul hat das Töchterchen bestanden! 

Dann trudelt auch das Töchterchen schon ein und die Großkampftage vor Heiligabend beginnen und mit dem Töchterchen fahre ich noch auf den letzten Drücker auf einen kleinen Weihnachtsmarkt. Ich erlebe weiterhin tolle Begegnungen und komme auch langsam innerlich zur Ruhe. Im Gegensatz dazu steppt hier in der Bude nochmal der Bär. 7 Mädels bauen Lebkuchenhäuser, während ich mich in mein Schlafzimmer zurück ziehen muss. Und ich gerate beim Spaziergang in einen Schneesturm. 

Es ist gerade alles gut so wie es ist. Mir geht es gut!

Und dann ist schon Heiligabend....wir haben wie immer einen wundervollen Abend, diesmal in neuer Konstellation. Auch die Tage zwischen den Jahren sind zwar ruhig, aber voller schöner Begegnungen. Und ich schaffe letztendlich auch meine Nordic Walking Challenge. Das Wetter ist kalt, aber die Landschaft sieht wunderschön aus. Auch ohne Sonne! 

Den Silvester Abend verbringe ich ruhig und alleine, ohne Sophie diesmal, aber ich komme sehr gut rein und zeige diesem Jahr 2024 nochmal so richtig den Stinkefinger! Tschüss, du mieses Stück!