Dienstag, 31. Dezember 2024

Zwischen den Jahren!

Nun ist er da, der letzte Tag vom Jahr. Ich bin froh, wenn ich unter diesem Jahr einen Haken machen kann, aber das spar ich mir noch für die alljährliche Abrechnung auf. Jetzt muss ich erstmal die Tage zwischen den Jahren nachreichen. Falls ich überhaupt noch alles zusammen bekomme.

Die Weihnachtsfeiertage waren recht ruhig. Meine Freundin schob das Kommen immer weiter auf, das Töchterchen war zwar manchmal anwesend, aber nicht wirklich kommunikativ. Trotzdem waren es gute Weihnachten. Ich am ersten Feiertag auch brav spazieren gegangen, wo ich jemanden zum Quatschen traf  und, die mich ein kleines Stück begleitet haben. Am 2. Feiertag war ich 8,4 km Nordic Walken, mein Rekord Post OP. Nachmittags kam mein Papa mit Frau, wo es eine weitere kleine Bescherung gab. Ich bekam natürlich das gewünschte Puzzle, damit ich für jetzt Beschäftigung habe. Wie immer halt. :-)

Irgendwann war auch das Töchterchen wieder kommunikativ und ich erfuhr Dinge, die sie wirklich beschäftigen. Klar, manches wusste ich schon, aber wir haben ja in den letzten Monaten wenig Zeit gehabt mal tiefergehend darüber zu reden. Ich finde es schön, dass sie mich dann doch noch an ihren Ängsten und Sorgen teilhaben lässt. Aber es ging auch darum, was sie glücklich macht und wie es ihr in Hamburg so ergeht. Ihr geht es gut! Sie ist glücklich! Und das macht mich glücklich!

Sie startete am Freitag nach Mainz, um dort einen Tag bei ihrer Tante und Mann, Großtante und Mann zu verbringen. Der Opa war auch da, aber lassen wir das Thema....schwierig! ;-) Ich kaufte ein paar Sachen ein, räumte die Bude auf, ging natürlich spazieren und abends kam dann auch meine Freundin zur Bescherung und unserem Traumschiffritual. Dank der Mediathek sind wir da ja mittlerweile flexibel. Wir hatten auf alle Fälle einen super tollen Abend!

Samstag wollte das Töchterchen weiter zu einer Freundin, wo sie sich noch mit einer weiteren Freundin traf, um zu dritt einen schönen Tag zu verleben. Deswegen kam sie auch erst am Sonntag wieder zurück. 

Ich hingegen machte morgens meine Nordic Walking Runde bei eiskaltem, aber wundervoll sonnigen Wetter! Und Nachmittags traf ich mich mit einer anderen Freundin und ihrer Hündin zu einem weiteren Spaziergang. Wir sind mal bei der Dammühle spazieren gegangen und haben uns dabei so verquatscht, dass wir letztendlich 2 h unterwegs waren und ich zum Sonnenuntergang nach Hause fuhr. Ein weiterer schöner Tag ging zu Ende.

Den Sonntag brauchte ich zur Regeneration. Ich bin am Vortag über 19000 Schritte gelaufen und das merke ich halt doch noch. Vor allem bei dieser Kälte ist das doppelt anstrengend. Trotzdem habe ich mich nachmittags zu einem weiteren Spaziergang aufgerafft, zwar ohne Sonnenschein, aber die Landschaft sah auch so wundervoll aus. Letztendlich bin ich auch weiter gegangen als geplant. Und Abends schafften das Töchterchen und ich endlich das, was wir uns die ganzen Tage vorgenommen haben. Eine Spielsession! Es wurden 1x Mensch Ärgere dich nicht, 2x Kniffel und 3x Trivial Pursuit. Wir hatten mega Spaß dabei! Schade, dass einfach zu wenig Zeit für solche Sachen bleibt!

Der gestrige Montag war etwas lost. Irgendwie kam ich nicht so in die Puschen. Die Wohnung vergammelt schon wieder, woran natürlich das Töchterchen einen großen Anteil hat. Ich habe mich aber trotzdem aufgerafft und meine Nordic Walking Runde gemacht. Das Wetter war echt grenzwertig, eiskalt mit fiesem Wind und stellenweise echt glatt. Trotzdem schaffte ich eine große Runde über 7 km. Und somit muss ich heute nur noch 3,7 km machen, dann habe ich die 200 km mit Nordic Walking aufgefüllt. Es war echt ein straffes Programm für die 14 Tage, aber manchmal muss man halt beißen und ich will ja auch endlich mal wieder joggen gehen. Dafür musste der Grundstein gelegt werden. Nachmittags habe ich mit dem neuen Puzzle begonnen und bin ehrlich gesagt noch nicht weit gekommen. Der Rand gestaltet sich wieder sehr tricky und das Licht war einfach schon zu schlecht. 

Es waren wirklich tolle Tage und ich genieße auch mittlerweile meine zeitliche Flexibilität, aber trotzdem fehlt Sophie natürlich immer noch sehr. Gerade ab Nachmittags, wenn es jetzt im Winter schnell dunkel ist, wird die Zeit zäh und ich weiß manchmal nichts mit mir anzufangen. Normalerweise waren wir ja noch 2x unterwegs und jetzt sitze ich hier alleine auf dem Sofa mit zu viel Zeit. Aber gut, irgendwann sind die Tage wieder länger hell. Was ich auch an mir bemerke ist, ich werde zunehmend unruhiger, es stellt sich langsam ein Lagerkoller ein. Ich habe so unfassbare Lust auszugehen, endlich wieder zu Tanzen und mal was anderes zu sehen - ich hoffe, ich raffe mich dann zeitnah auf. Ich muss das ja dann wieder alleine machen und das ist einfach immer doof.

Und heute Silvester? Wie ist der Tag geplant? Ich werde gleich einen Einkaufszettel für das Töchterchen machen, die muss nämlich für uns einkaufen gehen, dafür durfte sie mir ständig das Auto entwenden. Sie muss auch den Glasmüll entsorgen, weil ich den noch nicht ins Auto tragen kann. Und es hat sich einiges angesammelt. Währenddessen werde ich das Chaos hier beseitigen, vielleicht auch nochmal durchsaugen. Ich muss meine 3,7 km walken, ich werde puzzeln, Fotos weiter bearbeiten, die letzte Collage für den Jahresrückblick basteln, das Töchterchen noch fragen, wie ihr Jahr war - ich denke, es war ein gutes Jahr für sie. ;-) Und dann hoffe ich, ich schaffe es irgendwie die lange Zeit bis Mitternacht zu überbrücken, denn ich will ganz sicher noch diesem Jahr den Stinkefinger zeigen und das neue Jahr begrüßen, das hoffentlich gnädiger zu mir ist. :-) Ich hatte sogar überlegt mir ein paar Böller zu kaufen, um den Stinkefinger noch deutlicher zu machen. Das Töchterchen feiert ja auswärts und nimmt mein Auto mit. Sie wird auch morgen erst wieder herkommen und nach Hamburg geht es dann am 2.1.! 










Montag, 30. Dezember 2024

Jahresrückblick - November 2024

 


Pünktlich zum Novemberbeginn darf ich raus aus dem Krankenhaus. Zurück in die leere Wohnung! Aber erstmal bin ich froh, zu Hause zu sein! Mir geht es gut, die Betreuung im Krankenhaus war mega und der Oberarzt scheint ja auch gute Arbeit gemacht zu haben. 

Zeitgleich mit mir, ist auch Sophie nach Hause gekommen, das haben Töchterchen und mein Papa organisiert. Das ist ein schöner Gedanke und ein schönes tröstliches Gefühl.

Ich muss mir das erste Mal in meinem Leben selbst Thrombosespritzen geben, das kostet mich viel Überwindung, aber ich habe viel weniger Schmerzen und auch viel weniger blaue Flecken dabei. Ich bin wohl ein Naturtalent. :-) Am WE kommt auch das Töchterchen aus Hamburg, aber als sie sieht, wie es mir geht, war es das mit der Pflege und Umsorgung. Nur Einkauf und Wäsche nimmt sie mir ab. Wir gehen die ersten kleinen Spaziergänge, die mir unfassbar gut tun, während andere schreien, ich würde schon zu viel machen. Bullshit! Ich weiß, was ich tue. 

Dem Freund der Freundin geht es nicht gut, er war zwischendrin in sehr kritischem Zustand. 

Ich fühle mich lost, bin total orientierungslos, weiß wenig mit mir anzufangen. Ist wohl normal, wenn man mit Tempo 300 auf null runtergebremst wird. Körperlich geht es mir zunehmend besser, ich brauche nur noch wenig Schmerzmittel. Psychisch schwankt es sehr. 

Dem jungen Mann geht es auch endlich besser, alle atmen auf. Aber jetzt hat er einen sehr langen und beschwerlichen Weg vor sich!

Ich rege mich leicht bis mittel über das Gesundheitssystem auf und organsisiere mir die notwendigen Termine für die Nachsorge. Das Töchterchen reist zurück nach Hamburg. 

Ich werde insgesamt weitere 3 Wochen krankgeschrieben, die Fäden sind gezogen, auf den Befund warte ich weiterhin. Die letzte Thrombosespritze liegt hinter mir und mir geht es weiterhin sehr gut. Bis auf die Müdigkeit, die mich manchmal von jetzt auf gleich ereilt. Die Tage sind lang, sehr lang, ich weiß manchmal nicht, wie ich sie füllen soll. 

Ich bekomme Besuch von der verschollenen Freundin, weite langsam meine Spaziergänge aus bei großartigem Wetter, gehe das erste Mal einkaufen, natürlich mit Hilfe, weil ich ja nix tragen darf. Und dann steht schon der Kontrolltermin an bei der Gyn. Dort erfahre ich, dass alles in Ordnung ist. Es gibt keine Anzeichen auf Malignität. Das wird gefeiert! Blöd ist nur, dass sie mir keine Physio aufschreibt. Sehr ärgerlich, aber war ja bei ihr zu erwarten.

Ich gehe das erste Mal alleine einkaufen, danach bin ich platt. Vom Töchterchen höre ich wenig, sie ist im Uni-Stress. Meine Tage fülle ich mich Spaziergängen, Fotoarchiv misten, stricken, Netflix und Co. und Treffen mit Freundinnen oder Familienmitgliedern. Mir geht es körperlich immer besser! 

Und ich mache den ersten Shopping Bummel in Marburg. 3 h! Danach falle ich zwar sofort aufs Sofa, aber hey, ich kann meinen Umkreis endlich wieder erweitern. Und mich in die Weihnachtsvorbereitungen stürzen.

Sophie fehlt natürlich sehr, es gibt keinen Tag, an dem ich nicht mehrfach an sie denke. Besonders bei den Spaziergängen überkommt mich die Trauer. 

Meine Krankschreibung geht zu Ende und ich entscheide, einen Arbeitsversuch zu starten.

Es schneit das erste Mal in dieser Saison.

Die erste Arbeitswoche ist noch sehr hart. Ich habe Probleme mit dem Sitzen und Mittags tun mir dann Rücken und Bauch weh. Ich bin dann doch froh als die erste Woche rum ist. 

Ich versuche einen Termin beim Chef zu bekommen, weil ich ja nun meine Arbeitszeit so schnell wie möglich verlängern will. Aber er hat wenig Zeit, ist oft nicht im Haus.

Die Wohnung ist weihnachtlich dekoriert, der Adventskalender für das Töchterchen fertig und wird nach Hamburg geschickt. Meine ursprünglich kurzfristig geplante Hamburgreise wird auch kurzfristig wieder gecancelt. Ich bin nicht fit genug, die Hotels zu teuer und für günstige Bahntickets bin ich zu spät. Marburg b(u)y Night muss ich diesmal ausfallen lassen. 

Der November verabschiedet sich mit tollem Wetter, das ich ausgiebig im Botanischen Garten und meiner Kamera nutze. Und ich gönne mir eine neue Winterjacke. Der November war eindeutig einer der besseren Monate in diesem Jahr, auch wenn er ja noch holprig begann. 



Jahresrückblick - Oktober 2024


Der Oktober - der wohl schlimmste, traurigste, emotionalste, gruseligste und in manchen Dingen endgültigste Monat, den ich in meinem bisherigen Leben erlebt habe. Es wird der Monat sein, der mir von diesem Jahr für immer in Erinnerung bleibt.

Nach der ganzen Aufregung Ende September, nehme ich mir einen Abend frei, das Töchterchen passt auf Sophie auf und ich gehe zu der Veranstaltung "Botanische Lichter" im Botanischen Garten. Eine gute Idee, mal kurz den Kopf frei bekommen.

Das Wetter passt sich der Stimmung an, es regnet und regnet. Die Tage gemeinsam mit dem Töchterchen neigen sich dem Ende zu. Ich hadere sehr damit, sie auch diesmal nicht wirklich unterstützen zu können. 

Die Lichter vom Auto geben auf, noch ein Punkt, der auf die Reparaturliste muss. Und dann startet Töchterchen ihr großes Abenteuer, ihren großen Traum in Hamburg. Jetzt ist sie weg. Aber sie hatte diesmal auch schwer am Abschied zu knabbern. Ihr fiel es sehr schwer und sie hat auch Angst, dass sie in Hamburg keinen Anschluss findet. Aber das letzte Oktoberwochenende will sie ja schon wieder kommen.

Nun bin ich wieder alleine mit dem fortgeschritten dementen Hund, der immer mehr meine Hilfe benötigt. Niemand kann sich annähernd vorstellen, wie das hier aussieht. Ich habe eigentlich keine Luft mehr für andere Dinge, nichts kann ich mal am Stück machen, weil ich sie immer wieder zurück auf ihre Decke bringe. Sie zum Schlafen zu bringen, ist fast unmöglich, egal, und vor allem Nachts fehlt mir irgendwann auch die Geduld. Unser Verhältnis wird immer mehr zum Kampf! Das macht so unfassbar traurig. Immerhin hat sie wieder etwas zugenommen, seitdem sie das Karvisan bekommt, frisst sie besser. 

Dann tauchen zu allem Übel mal wieder Motten auf. Immer nur vereinzelt alle paar Wochen und ich kann auch bei mir keinen weiteren Befall finden. Das nervt zusätzlich! Ich bin dauermüde, kann aber tagsüber mich auch nicht mehr hinlegen. Die ersten Kraniche fliegen fort! Ich versuche mich irgendwie mit Joggen und Workouts, sofern ich Zeitnischen dafür finde, abzulenken. 

Das Töchterchen hat das Wohnheimzimmer bezogen und fühlt sich sofort wohl dort. Sophies Zustand wird immer schlimmer. Ich bin mittlerweile wirklich ratlos, wie ich ihr noch helfen kann. Mein Papa übt nun die Versorgung von Sophie und ich habe den Termin bei der Anästhesie. Immerhin ist mein EKG in Ordnung. Das Auto kann wieder leuchten, es sind keine neuen Motten aufgetaucht und die Kraniche flüchten in immer größeren Gruppen.

Ich bin 150 km in diesem Jahr gejoggt! Sophie hat jetzt Schwierigkeiten mit meiner Arbeitszeit, weil sie ja alleine nicht den Weg zur Decke findet. Ins Gefängnis kann ich sie nur sperren, wenn sie alle ihre Geschäfte gemacht hat. Wir hangeln uns von Tag zu Tag! Ich lege überall Liegekissen aus, wenn ich weg muss, aber anscheinend weiß sie nicht, was sie damit machen soll. 

Meine Vermieterin spricht mich an, dass Sophie so laut gejammert hat, dass sie es bis unters Dach gehört hat. Ich bin verzweifelt, weiß nicht mehr, wie ich das noch handeln soll. Ich versuche alles, damit sie ihr Geschäft morgens macht, damit ich sie ins Gefängnis sperren kann, dort findet sie dann manchmal Ruhe und schläft, wenn ich zurück komme. Und ich muss sie jetzt morgens füttern, was ewig dauert. Den Rest des Tages frisst sie alleine. 

Wir haben einen Tierarzttermin und auch er sieht, wie sehr Sophie abgebaut hat und dass die Lebensqualität jetzt in den Graubereich kommt. Wir haben ein gutes Gespräch, ich werde wohl in absehbarer Zeit eine Entscheidung treffen müssen. Später erfahre ich, dass auch die Nierenwerte anfangen zu steigen. Sie wiegt unter 13 kg. :-(

Ich habe ein weiteres Gespräch mit meinem Papa wegen Sophie, ich will mich durch die bevorstehende OP nicht zu einer Entscheidung drängeln lassen. Somit übt er weiter mit ihr. Aber dann spitzt sich das Ganze zu. 

Wir haben das schlimmste Wochenende überhaupt. Sie schläft fast gar nicht mehr, dreht nur Kreise und jammert, dadurch fehlt ihr zunehmend die Kraft für das Einzige, was ihr noch Lebensqualität gegeben hat - die Spaziergänge. Ich gebe ihr in meiner Verzweiflung nochmal Gabapentin und sie schläft endlich mal wieder 6 h am Stück. Für mich fällt an diesem WE die Entscheidung - es reicht, ich muss sie gehen lassen. Ich sortiere, organisiere und kümmere mich darum, was mit ihr danach passiert. Und ich versuche, die Zeit, die bleibt, intensiv mit ihr verbringen, soweit das mit ihr noch möglich ist. Einen Tag kommt meine Freundin mit ihrem Hund vorbei zum Abschied nehmen. 

Am 21.10. schläft Sophie ganz ruhig und friedlich beim Tierarzt in meinem Arm ein. Es ist ein tröstlicher Moment, ihr Leiden hat ein Ende und ich konnte bzw. durfte sie dabei begleiten. Die Sonne scheint an diesem Tag von einem blauen Himmel herunter auf uns!

Ich gebe mir eine intensive Woche der Trauer - mehr Zeit habe ich ja leider nicht, bevor ich ins Krankenhaus einrücken muss. Niemand darf mich besuchen, keiner mich anrufen. Ich versuche die OP komplett zu verdrängen und konzentriere mich auf Sophie, die nun nicht mehr da ist. Mit dem Wetter habe ich Glück, so verbringe ich viel Zeit draußen, gehe nochmal joggen und spaziere alle unsere ehemaligen Hunderunden ab. Am Wochenende reist nochmal das Töchterchen an. Der Freund ihrer Freundin hat einen schlimmen Verkehrsunfall.

Am 28.10. rücke ich ins Krankenhaus ein! Die letzten Tage des Oktobers verbringe ich dort. Es ist alles gut gegangen, ich brauchte doch keinen Bauchschnitt und nach den ersten schlimmen Tagen, geht es mir schnell besser. Der Oktober ist geschafft!

Sonntag, 29. Dezember 2024

Jahresrückblick - September 2024


Da ist er nun der September - der Monat, in dem ich knallhart lernen musste - Schlimmer geht immer!
Noch habe ich Urlaub, der aber irgendwie sehr an mir vorbeifliegt. Mein Highlight in diesem Monat, ich darf mit meiner Freundin ausgehen, weil das Töchterchen den Hund übernimmt. Wir haben einen grandiosen Abend auf der Salsaparty in der Strandbar. Zu Hause wartet dann ein völlig verzweifeltes und augenrollendes Kind, das mit dem Hund komplett überfordert war. Aber immerhin schläft Sophie als ich heimkomme. Dafür wird die Nacht dann mega unruhig. 

Da Sophie zunehmend vom Sofa plumpst, beschliesse ich das Wohnzimmer etwas umzuräumen und ihr einen neuen Schlafplatz einzurichten. Im Zuge dessen, miste ich auch gleich das Wohnzimmer aus. 
Wir haben mit Hamburg das gleiche Problem wie in Mainz, sie findet kein Zimmer, im Wohnheim sind die Wartelisten lang. Na toll!

Wir werden zunehmend panischer bezüglich der Wohnungssuche, ich starte mehrere Aufrufe bei Bekannten, rufe Jugendherbergen an und helfe bei der WG-Zimmersuche. Nichts! Meine Nächte werden noch schlafloser. Dazu noch Sophie, die immer unruhiger in der Nacht wird. Ich kann so nicht weitermachen, ich muss mir was einfallen lassen. Ich recherchiere nach einem "Gefängnis" und werde fündig. Nun kann ich sie nachts sicher verwahren und wenn sie zu unruhig ist, mache ich die Gefängnistür zu, dann kann ich beruhigt sein, dass sie sich nirgends festläuft. Fiept sie zu schlimm, mache ich meine Schlafzimmertür für ein paar Stunden zu. Somit werden die Nächte etwas besser. 
Aber ich habe Angst, wenn ich wieder arbeiten muss, denn sie findet nun auch ihren Schlafplatz nur noch selten. Wie soll das werden, wenn ich nicht da bin? Ausserdem hat sie wieder ein Kilo abgenommen! Sie wiegt nun unter 13 kg. :-(

Der Urlaub ist rum, wir haben Straßenfest und ich muss mich kurz sehr über das Töchterchen ärgern. Dann erleben wir alle wieder eine echt grausame Nacht. Ich gehe auf dem Zahnfleisch!

Das Töchterchen startet nach Hamburg, sie hat ja zwei Notunterkünfte im Angebot, aber es gibt auch eine Zimmerverlosung zu der sie hin möchte. 

Arbeitstechnisch läuft es zur Zeit auch nicht rund. Manchmal möchte ich einfach kündigen, dann geht es wieder. Mit Sophie habe ich 3 gute Tage, dann bekommt sie Schwindel. Sie kann fast gar nicht mehr laufen und so lande ich wieder beim Tierarzt. Leider nicht bei meinem und so ärgere ich mich dort sehr! Immerhin soll ich es nun mit Karvisan versuchen und sie hat mich fast genötigt die Gabapentin Tabletten zu geben. 
Das Karvisan scheint eine minimale Verbesserung zu zeigen, das Gabapentin allerdings zeigt so starke Nebenwirkungen, dass Sophie nicht mal mehr aufrecht stehen kann. Immerhin hat sie damit aber dann mal 6 h am Stück geschlafen. Aber ich werde ihr die Tabletten trotzdem nicht mehr geben, wenn sie fast gelähmt damit ist.

Das Töchterchen hat ein Wohnheimzimmer, zwar erstmal nur für 6 Monate, aber immerhin. Eine Sorge weniger!

Und dann kommt der Schock, ich gehe zur Vorsorge beim Gyn und gehe mit der Aussicht raus, mir die Gebärmutter entfernen zu lassen. Ich breche zusammen! Wie soll das gehen, mit dem Hund, und überhaupt, nimmt man einfach so die Gebärmutter raus? Es ist alles einfach nur ein Fiebertraum - wie das Töchterchen sagen würde.

Ich hole mir eine Zweitmeinung ein in der empfohlenen Klinik und jetzt ist alles noch dramatischer, noch dringender und mir wird schon ein Bauchschnitt angekündigt. Also nix mit Minimalinvasiv. Ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen. 

Immerhin beim Töchterchen läuft es gut. Das Zimmer in Mainz ist leer und die meisten Formalitäten sind erledigt.

Sie begleitet mich noch zur OP Besprechung in die Klinik, während mein Papa auf Sophie aufpasst und gleich schon mal üben kann. Er wird ja dann die Betreuung übernehmen, wenn ich in der Klinik bin. 

Was für ein Monat! Wie schnell sich alles nochmal verschlimmern kann. 

Jahresrückblick - August 2024


 

Der August startet mit einer wundervollen Nachricht für das Töchterchen. Sie hat einen Medizinstudienplatz in Hamburg. Sie ist überglücklich und kann nun die Semesterferien und ihre geplanten Reisen genießen. 

Ich fahre 40 km am Stück mit dem Rad und fühle mich danach komplett zerstört. Leider muckt danach mein Knie etwas. Aber nur beim Radfahren, beim Joggen oder Gehen habe ich keine Probleme.

Das Wetter ist schwül - sehr schwül! Meine Freundin kommt vorbei und bringt vietnamesisches Essen mit. Wir haben einen schönen Nachmittag. Sophie hatte mit dem Besuch so einige Schwierigkeiten und sie schlief danach so wenig, dass sie anschliessend zwei ruhige Tage hatte. Da musste sie wohl Schlaf nachholen. Mittlerweile findet sie ihren Futternapf nicht mehr alleine und ist auch sonst noch verwirrter als eh schon. Ich schlafe weiterhin kaum noch....aus verschiedenen Gründen. Sophie ist nur einer davon.

Ich stecke viel Geld in das alte Auto rein, aber ich habe keinen Plan B und das Auto macht halt sonst noch einen guten Eindruck, also wird es weitergefahren.

Das Töchterchen ist ja gerade zu Hause und bereitet alles für die Immatrikulation vor. 

Der August geht schwierig weiter, Hitze, Schwüle, Arbeit ist doof, Sophie hat einen neuen Schub bergab und ich bin genervt von den Diskussionen darüber, wie ich das mit Sophie handhabe. Ich mache zu viel, bezahle zu viel, der Tierarzt ist angeblich nicht der Richtige, sonst würde er Sophie einschläfern usw.. Ich werde immer gereizter, meine Nerven liegen blank.

Nur mit dem Töchterchen läuft es recht gut. Sie übernimmt Sophie, während ich einen Ausflug zu Ikea machen kann. 

Sie ist jetzt offiziell Studentin an der Uni Hamburg, dann fährt sie nach Portugal in den Urlaub. Und ich habe auch Urlaub, vor dem es mir gruselt. Diesmal scheint die Librella noch besser zu wirken, wir haben ein paar wirklich gute Tage, Sophie und ich. Dann jagt mir das Töchterchen einen echten Schreck ein, das unschöne Erlebnis in Portugal wirkt noch länger nach, aber zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert. 

Sophie nimmt immer weiter ab, sie ist eigentlich fast nur noch Haut und Knochen. Und langsam geht es wieder mit der Unruhe und dem Fiepen los. 

Der Schrank im Schlafzimmer ist endlich fertig, die Türen hängen nun alle. Und mit den Bildern, zwei Pflanzen bekommt das Schlafzimmer den letzten Schliff....jetzt ist es fertig.

Sophie erreicht eine neue Dimension....sie findet ihre Decke nicht mehr. Ich bringe sie an manchen Tagen gefühlt 400x auf ihre Decke zurück. Kaum ist sie drauf, steht sie wieder auf. Ich versuche es mit einem pflanzlichen Mittel, dass zumindest Nachts irgendwie leichte Entspannung bringt.

Ich habe endlich mal das Auto grundgereinigt und bald schon kommt das Töchterchen zurück von ihrer Urlaubsreise. 

Der Rest des Augusts verläuft durchwachsen. Wir haben gute Momente, aber auch echt blöde. Immerhin nimmt mir das Töchterchen Sophie etwas ab, so dass ich sie nur noch 200x zur Decke bringe. An einem Tag war ich 7x mit ihr draußen, wegen Unruhe und nicht gemachten Geschäften. Ich bewege mich phasenweise weit über mein Limit hinaus. Und dann ist der August schon vorbei!

Samstag, 28. Dezember 2024

Jahresrückblick - Juli 2024


Mir geht es nicht gut! Ich komme zunehmend an meine Grenzen, habe das Gefühl, das Leben zieht an mir vorbei und immer wieder die Sorgen wegen Sophie. Wann ist genug? Wann hat sie keine Lebensqualität mehr? 

Auch die Blase beruhigt sich einfach nicht so, wie sie sollte und meine Tage laufen alle gleich ab. Das Ausgehen habe ich mir schon komplett abgeschminkt, Abends kann ich Sophie einfach nicht mehr alleine lassen. 

Mittlerweile hat sie auch immer mal wieder Probleme beim Laufen, besonders wenn es heiß ist. Ab und zu trage ich sie sogar die Treppen im Zwischengang hoch. Das Wetter wechselt von zu heiß auf zu nass. Nicht schön dieses Jahr! 

Mitte Juli geht es mir endlich etwas besser körperlich! Das Töchterchen schreibt die ersten Klausuren, die aber alle sehr gut laufen werden.

Da Sopie sich mittlerweile die Krallen an den Hinterpfoten ordentlich abschleift, bestelle ich Schuhe für sie. Ich befürchte große Schwierigkeiten beim Anziehen, aber letztendlich gab es überhaupt keine Probleme damit.

Ein Versuch mich mehr nach ihrem Rhytmus zu richten, scheitert kläglich, es ist wirklich besser, wenn ich den Takt angelehnt an ihren Pipi- und Fresszeiten vorgebe. Aber das Fiepen wird immer unerträglicher für mich. Ich ertrag das einfach nicht! Das, diese Unruhe und das Nicht-Pipi-Mach-Problem zermürben mich immer mehr. Meine Nerven werden immer dünner.

Die Nächte werden auch immer schlimmer, ich bekomme kaum noch ein paar Stunden am Stück Schlaf, auch tagsüber steigert sich die Unruhe und die Unfähigkeit sich zum Schlafen abzulegen. Ich habe alles versucht, Schimpfen, Festhalten, Streicheln, mich zu ihr legen, nichts hilft nachhaltig. 

Meine einzigen Ablenkungen in dieser Zeit ist das Radeln und das Joggen.

Das Töchterchen ist ab und an mal hier, aber nie länger am Stück. Immerhin ist mein Blasenproblem jetzt fast weg.

Weil es mit Sophie immer schlimmer wird, ziehe ich den Tierarztbesuch vor, ich mache ein Video von ihrem Jammern und Drehen auf der Decke. Aber auch er ist ratlos, was wir da tun können. Letztendlich entscheiden wir uns für Librella, die Spritze bekommt sie direkt vor Ort. 

Es wird danach minimal besser, deutlich besser, werden die Spaziergänge damit, manchmal musste ich sie sogar bremsen, weil sie zu wild unterwegs war. Die Unruhe selbst ist natürlich geblieben!

Langsam mehren sich vom Umfeld die Fragen, ob ich sie nicht bald erlösen will. Das nervt mich unfassbar! Manche bauen regelrecht Druck auf - und ich muss mich regelrecht rechtfertigen, warum ich es noch nicht in Erwägung ziehe. Es ist mein Hund, meine Entscheidung, ich kenne sie am Besten und ich bin in enger Absprache mit dem Tierarzt. Der das jetzt sowieso noch ablehnen würde. Demenz ist kein alleiniger Einschläferungsgrund!

Meine Nächte sind einfach nur grottig, ich wundere mich selbst, dass ich noch aufrecht stehe!

Und dann erlebe ich den bisher schlimmsten Tag mit Sophie, der mich absolut hilflos zurücklässt. Ich bin am Ende - der Juli auch!


Jahresrückblick - Juni 2024


Der Zeckendruck nimmt vorrübergehend etwas ab und meine Blasenentzündung scheint sich langsam auszuschleichen. Dafür legt sich das Töchterchen mal wieder mit Bauchweh hin. Wieder eine schlaflose Nacht, da Sophie zwischendrin auch Hilfe brauchte. 

Sophie bekommt das Futter nun etwas erhöht, seitdem frisst sie wieder etwas besser. Und dann erlebe ich den Tiefpunkt des bisherigen Jahres. Physisch und Psychisch. Also lande ich wieder beim Arzt, dort aber weiterhin Entwarnung, aber wir gehen jetzt mal einen Gesundheitscheck an, den habe ich ja jahrelang geschoben. Sie empfiehlt dringend einen Gyn-Termin, aber den bekomme ich dann erst für den September.

Sophie baut mal wieder deutlich körperlich ab, wir wurschteln uns aber irgendwie so durch den Tag. Durch die Nässe explodieren die Schnecken und die wiederum vernichten so ziemlich alles, was im Garten schön ist. Sogar meine Topfgemüsepflanzen sind teilweise komplett verschwunden.

Durch meine permanente Übelkeit bekomme ich wenig Essen runter, das Ergebnis zeigt sich schnell auf der Waage. Ich erreiche ein Gewicht, dass ich seit Jahren nicht hatte. Wenigstens ein schöner Begleiteffekt. 

Ich habe endlich mal wieder einen Frisörtermin und ausserdem habe ich eine Woche Urlaub. Da mache ich eine Radtour, gehe joggen, soweit es das Wetter halt zulässt. Mein Auto wird durchgecheckt und da kommen einige Sachen auf mich zu, natürlich auch durchaus sehr teure Dinge. Wie schön - nicht!

Meine Mutter kommt an ihrem Geburtstag mit ihrer Nachbarin vorbei, weil ich ja nicht weg kann, zumindest nicht so lange und auch nicht Nachmittags. Wir haben einen schönen Nachmittag! Ich finde endlich bezahlbare Sommeroutdoorschuhe. 

Der Gesundheitscheck ist durch und bis auf einen massiven Vitamin D Mangel hab ich nix. Alles Tippi Toppi! Jetzt müsste das nur noch jemand meinem Körper und meiner Psyche erklären. Achja, der Borrelien Test ist auch negativ. Somit kann ich jetzt endlich mal das Zeckendings aus meinem Kopf verbannen. 

Die EM läuft komplett an mir vorbei, obwohl unsere Jungs wirklich gut spielen - überraschend gut!

Das Zusammenleben mit Sophie wird immer anstrengender, ich muss immer wieder neu nach justieren. Was heute funktioniert, hat morgen schon keine Gültigkeit mehr. Die Nächte werden immer unruhiger. Tagsüber kann ich kaum noch ein Mittagsnickerchen machen, um den Schlaf nachzuholen. Das Wetter mit Hitze, macht alles noch schwieriger. 

Und dann ist der Juni auch schon rum.

Freitag, 27. Dezember 2024

Jahresrückblick - Mai 2024

 


Das Renovierungsprojekt neigt sich dem Ende zu. Es war mega anstrengend, frustrierend, erfüllend, teuer, nervig und lehrreich. Aber nach 10 Jahren war es halt auch mal nötig. 

Sophie hat eine eher schlechte Phase, sie pinkelt nur noch selten, manchmal liege Nachts weit über 12 h dazwischen. Sie wird auch immer dünner und das Zeckenproblem wird zur Zeckeninvasion.

Dem Töchterchen geht es weiterhin gut und gerade als sie sich gedanklich vom Medizinstudium verabschiedet hat, trudelt das Ergebnis vom HamNat ein. Sie hat es unter die 10% Besten geschafft, damit hat sie sicher einen Platz in Hamburg oder Magdeburg. Sie meldet sich sofort vom verhassten TMS ab.

Auf der Arbeit erfahren wir, dass uns unser Lieblingsarzt verlasst. Das bedeutet, es wird noch blöder bei uns. Ausserdem helfe ich meinem Chef wieder aus der Patsche und springe kurzfristig im Routinelabor als Vertretung ein. Immerhin weiß er das dieses Mal auch zu schätzen.

Kaum ist die Renovierung komplett fertig, stellt sich wieder dieses loste Gefühl ein. Mir kommt die Wohnung viel zu groß für mich vor, dabei ist alles so toll geworden, das Wetter schön, nur der Körper hat mir die körperlich harte Arbeit nicht so ganz verziehen.

Zusätzlich belastet mich die Sache mit Sophie, ich kann kaum noch etwas nebenher machen. Mitnehmen geht nicht, Veränderungen erträgt sie kaum noch, es ist mit ihren Geschäften so unberechenbar, dass ich manchmal den ganzen Tag damit beschäftig bin. Soziale Kontakte zu pflegen, wird immer schwieriger. Ich habe das Gefühl mir läuft die Lebenszeit davon und ich kann nur zuschauen.

Ich fühle mich unfassbar erschöpft in dieser Zeit. Die Tage fühlen sich gleich an, manchmal weiß ich gar nicht, welchen Wochentag wir haben. 

In meinem Schlafzimmer ziehen der neue Teppich und die Gardinen ein, die Schranktüren werden montiert, dabei merken wir, dass ein Scharnier kaputt ist, somit muss ich erstmal zum Schweden Ersatz holen. 

Wir haben einen Tierarzttermin, wo ich erstmal in Tränen ausbreche. Ich bin wirklich durch. Mittlerweile ist es sicher, Sophie hat Demenz, körperlich ist sie nämlich immer noch gut drauf und die Blutwerte sind so gut, dass man damit ihr Verhalten nicht mehr erklären kann. Rückblickend wird dann klar, dass sie das auch schon seit fast einem Jahr hat. Die Diagnose Demenz lässt mich leicht in Panik ausbrechen - denn durch meine Recherchen weiß ich, was noch alles auf mich zukommen kann. Dabei ist es jetzt schon unerträglich schwer.

Das Töchterchen kommt für ein Wochenende und damit hat Sophie so Probleme, dass sie den ersten Tag fast überhaupt nicht zur Ruhe kommt. Ich bin verzweifelt! Wir haben trotzdem eine schöne Zeit zusammen, das Töchterchen und ich.

Dann reist das Töchterchen wieder zurück nach Mainz, diesmal ist es nicht ganz so schlimm für mich. Anscheinend gewöhne ich mich langsam daran. Das Wetter ist nass und nicht so dolle!

Ich versuche neben Sophie und Arbeiten ein wenig Sport zu machen, klappt manchmal besser, manchmal schlechter. 

Bei Sophie wechseln sich bessere Tage mit schlechten ab. Die Zeckenplage ist mittlerweile so schlimm, dass ich überall in der Bude noch krabbelnde Viecher finde. Trotz Aufpassen, genau hinschauen, Klamotten wechseln, finde ich plötzlich eine an mir - na toll! 

Zusätzlich bekomme ich nach ewigen Zeiten eine Blasenentzündung. Ich gehe zum Arzt und entscheide, es ohne AB zu versuchen, weil der Urinbefund jetzt nicht so dramatisch ist. Aber es ist alles mega unangenehm. 

Ich werde immer hysterischer wegen der Zecken, aber es ist auch wirklich unfassbar, wie viele ich in der Bude, an Sophie und auch auf meinen Klamotten finde. Noch einen Zeckenbiss will ich halt nicht riskieren.

Zwischendrin hat Sophie so schlechte Tage, dass ich anfange über Lebensqualität nachzudenken. Und die Blasenentzündung ist hartnäckiger als gedacht. 

Donnerstag, 26. Dezember 2024

Jahresrückblick - April 2024


Nun ist das Töchterchen ausgezogen, das Empty Nest trifft mich härter als erwartet, viel härter! Und nun hocke ich hier alleine mit dem alten Hund. 

Ich packe das letzte Geraffel vom Töchterchen ins Auto, mein Papa macht Babysitter bei Sophie und dann starte ich nach Mainz. Wir sind dort schnell fertig mit Ausräumen, Schrank umstellen und so bleibt noch Zeit für einen Kaffee, bevor ich wieder zurückfahre. Es ist vollbracht!

Am gleichen Abend beschließt Sophie einfach mal alleine spazierenzugehen, sie gibt dann so viel Gas, dass ich kaum hinterher komme. 

Die Sonne zeigt sich endlich mal wieder, aber das nächste Problem rast auf uns zu - die Zeckenplage! Und Sophie darf wegen der Nieren keinen Spot On haben. Ich starte die Renovierung und den damit verbundenen Zimmertausch. Ich brauche einfach Ablenkung! Die bekomme ich dann zusätzlich noch von Hilferufen der Nachbarin, durch Besuch von einer Freundin, Gartenarbeit und trotzdem drehe ich irgendwie total durch.

Dem Töchterchen geht es in Mainz gut, sie lernt viele tolle Leute kennen und hat sogar schon eine Freundin, mit der sie feiern gehen kann, die auch noch das Gleiche studiert. Das Wetter schlägt zu schnell um auf Sommer. Ich entscheide mich endlich für die Wandfarben und lasse unfassbar viel Geld im Baumarkt! Und gerade als ich richtig loslegen will, kündigt sich das Töchterchen für ein Wochenende an, das erzeugt jetzt doch Zeitdruck!

Unser Baum im Garten steht in voller Blüte, Sophie geht es etwas besser und ich mache eine weitere Radtour.

Ich bin mitten im Renovierungsfieber, meine Tage sind gefüllt mit Abkleben, Streichen der Wänder, Streichen des Schranks, daneben arbeiten, Haushalt, Hund versorgen. Die Zeit rast, trotzdem kommt mir diese Woche vor, als wären es 4 Wochen.

Es läuft alles recht gut, in dieser kurzen Phase im April! Das Töchterchen kommt nach Hause, die Renovierung läuft voran, Sophie geht es auch recht gut, ich bekomme Besuch von der verschollenen Freundin, nur das Wetter ist von zu warm auf zu kalt gekippt - es gibt Opfer im Garten!

Ein Zimmer ist fertig! Als das Töchterchen wieder abfährt, kämpfe ich wieder mit mir. ich mähe den Rasen das erste Mal. 

Ich starte mit dem zweiten Zimmer, das Töchterchen verzweifelt beim Lernen für den TMS, die Naschgartenanzucht ist zäh dieses Jahr, es gab einfach zu wenig Sonne.

Der Rest des Monats verläuft im gleichen Trott, Töchterchen lebt sich immer mehr in Mainz ein und flucht weiterhin über den baldigen TMS, Sophie hat gute und schlechte Tage und ich renoviere und renoviere! 

Ich wohne nun 10 Jahre in dieser Wohnung, darauf stoße ich mit meiner Vermieterin an. 

Jahresrückblick - März 2024


Das Töchterchen hat den HamNat in Magdeburg hinter sich gebracht, es lief besser als beim TMS, aber sie ist sich nicht sicher, ob es beim ersten Mal gereicht hat. (Notiz: Ein typisches Beispiel von klassischer Fehleinschätzung, wie wir ja jetzt wissen ;-))

Zwei Tage später startet sie in den Spanien-Urlaub! Sophie geht es recht gut, wir laufen wieder größere Runden, trotzdem gibt es immer mal Phasen der Totalverweigerung. Mittlerweile leider auch beim Pipi machen, was mir noch mehr schlaflose Nächte einbringt. Sie schläft durch und ich horche die ganze Zeit, ob sie mal muss. 

Dann kippt Sophie nach einem Sprint zu Anfang des Spazierganges einfach um und bleibt liegen. Das war ein riesen Schock und wir landen mit ihr beim Notdienst. Ich war sicher, wir bekommen sie nicht mehr mit nach Hause. Aber weder Notdienst noch Tierarzt einen Tag später finden etwas, auch die Blutwerte sind gut - sogar die Nierenwerte sind runtergegangen! Sie ist dann ein paar Tage torkelig, dann ging es wieder bergauf, um kurz darauf erneut bergab zu gehen. Sie verändert sich auch charakterlich immer mehr. Ich kann sie fast gar nicht mehr lesen. 

Ich mache regelmäßig Sport und wurschtel im Garten herum, aber in meinem Kopf kreist permanent ein Gedankenkarussell. Meine Zahnärztin findet nix an dem Zahn, auch das Röntgenbild ist fein, somit bleibt er erstmal unter Beobachtung. 

Ich bastel zunehmend meinen Alltag um Sophie herum, weil sie mit allem immer mehr aus dem Takt kommt. Dadurch bleibt immer weniger Zeit für mich, planbar ist fast nix mehr.

Ich kaufe mit eine Radlerhose, einen neuen Helm und eine Sportbrille - ich bin eigentlich bereit für die ersten Radtouren.

Das Töchterchen ist immatrikuliert! Ich fahre meine erste kleine Radtour, ich jogge weiterhin regelmäßig und habe zunehmend das Gefühl, ich werde Sophie nicht mehr gerecht. Wir kämpfen sehr oft miteinander, was mich traurig macht und ich frage mich, wie da noch weitergehen soll. 

Das Töchterchen kommt etwas angeschlagen nach Hause, sie hatte eine tolle Zeit in Spanien, dann startet der Rettungssani-Abschlusskurs in Mainz. Sie bekommt Asyl bei ihrer Tante, mit der sie ja so gut wie keinen Kontakt hatte und mit der sie sich aber sofort mega gut versteht. Nebenher mus sie sich um ein Zimmer in Mainz kümmern und alles andere für den Semesterstart mss ja auch erledigt werden. Während sie da noch tiefenentspannt ist, träume ich nachts von Umzügen und sterbenden Hunden.

Die Zimmersuche gestaltet sich schwierig, nun wird auch das Töchterchen zunehmend unruhiger. Der baldige Auszug vom Töchterchen, lässt mich in die Vergangenheit schweifen, ich schaue mir alle Fotobücher an.

Das Wetter ist mal wieder grottig, ich starte in den Osterurlaub, das Fasten geht langsam zu Ende und ich habe über 5 kg damit abgenommen! Das Töchterchen ist nun offiziell ausgebildete Rettungssanitäterin und kommt erstmal wieder nach Hause. Immer noch ohne Zimmer, aber immerhin mit einer Notunterkunft bei ihrer Tante, falls es im Wohnheim wirklich nichts gibt.

Ich miste mal wieder die Wohnung aus - denn ich werde ja mit der Renovierung starten, sobald das Töchterchen ausgezogen ist. Ich werde 54! Und das Töchterchen bekommt eine Zusage für ein Wohnheimzimmer, jetzt wird es ernst. 

Die Uhren werden umgestellt!

Mittwoch, 25. Dezember 2024

Jahresrückblick - Februar 2024

 


Das Fasten startet und läuft auch viel besser als erwartet, Sophie bleibt aber weiterhin schräg in ihrem Verhalten. Im Garten kann sie anscheinend nicht mehr kacken und schafft es dann nur noch ein Stück die Einfahrt runter, bevor sie macht. Im Hellen, im Dunklen latschen wir oft ewig durch die Gegend und sie macht überhaupt nix. Das hat zur Folge, dass sie müde ist vom Laufen, ich aber nicht schlafen kann, weil ich denke, sie muss mitten in der Nacht raus. Ich muss sie zunehmend anleinen, weil sie versucht abzuhauen, wenn sie keinen Bock hat. Das Töchterchen hat zum Abschluss eine 24-h-Schicht. Zum Glück, denn dieses Praktikum hat uns ziemlich Nerven gekostet, auch logistisch!

Sophie entwickelt eine neue Marotte, sie möchte nicht mehr mit mir in einem Raum sein. Ist halt dann ein Problem, wenn ich noch nicht ins Bett gehe, das Töchterchen-Zimmer aber auch vom Töchterchen belegt ist. Sie dreht alle paar Minuten ihre Runden in der Wohnung und bekommt keine Ruhe. Ich versuche es auszusitzen, gebe es aber irgendwann auf und überlasse ihr das Wohnzimmer Abends. 

Das Wetter ist blöd! Und Sophie fiept jetzt öfters, vor allem Abends und wir wissen nicht, warum. Wir haben alles versucht. Nach ca. einer Stunde ist dann Ruhe und sie schläft tiefenentspannt. Das Jahr wird immer nasser, die Wege schlammig, die Hunderunden dadurch schwierig im Dunkeln. Die Arbeit ist auch nicht besser. Mit dem Töchterchen hat sich auch nichts verändert, nach dem Praktikum war vor dem Lernen. Sie lernt für den HamNat, ist kaum da, bringt sich nicht ein, macht aber natürlich Dreck und Arbeit. Wenn sie dann da ist, hat sie schlechte Laune. Ich bin hochgradig genervt.

Dafür läuft das Fasten prima, meine vegane Woche lässt auch die Kilos purzeln, beim Sport bin ich auf Kurs und ich starte mal langsam mit der Anzucht für den Naschgarten. 

Der Feburar nervt weiter, entweder ist es öde, oder es passieren blöde Dinge. Die Tage fühlen sich alle gleich doof an, aber immerhin ist das Wetter mal so nett, dass man im Garten wurschteln kann. 

Mit Sophie bleibt es anstrengend, sie verweigert nun morgens das Geschäft vor der Arbeit. Das Fiepen ist schlimmer geworden, das Fressen schlechter, aber immerhin schläft sie nachts gut. 

Ich leider nicht, weil meine Tochter einen ganz anderen Rhytmus hat und ich jedes Mal wach werde, wenn sie mitten in der Nacht nach Hause kommt. Ausserdem befürchte ich eine neue Zahnbaustelle!

Wir warten auf Ergebnisse von Hochschulstart, das Töchterchen hatte sich ja u.a. auf einen Pharmazieplatz zur Überbrückung beworben. Und sie meldet sich zum 2. Mal beim TMS an.

Die Kraniche kommen zurück!

Es läuft weiterhin alles sehr unrund hier, den Termin beim Zahnarzt bekomme ich erst in Wochen, Gyn habe ich gar nicht erreicht. Das Töchterchen kränkelt! Immerhin frisst Sophie besser, seitdem ich ein wenig Nierennassfutter unter das Trockenfutter mische. 

Die Arbeit ist doof, das Wetter auch! Und dann der Supergau, die Bewerbung bei Hochschulstart ist bei der Post verschollen, somit war das Töchterchen gar nicht angemeldet und nun sind alle Fristen abgelaufen. Wir sind mega wütend und frustriert! Wir überlegen uns schnell Alternativen und sie findet einen Studiengang in Mainz für den sie sich noch kurzfristig bewerben kann. Es wird dann alles extrem hektisch wegen Fristen und dem HamNat. Mich stresst das alles unfassbar, weil so viele Dinge zu beachten sind. 

Durch das Ganze verzettelt sie sich immer mehr und als ich noch belogen werde, ziehe ich die Reißleine und mache eine klare Ansage. Mir reicht es wirklich! Und das Töchterchen fährt nach Magdeburg zum HamNat. Vorher haben wir aber noch eine schönen Abend beim Ballett!

Der rasante Februar hat fertig! Ich auch!

Jahresrückblick - Januar 2024

Also, erst einmal, der Heiligabend war wieder großartig. Auch ein einzelner Mann hat da nichts verändert. *lach* Er hat sich gut integriert, sogar den verlangten Haarschmuck getragen und auch laut mitgesungen, nachdem er anfangs noch ein wenig schüchtern war. Dass er einen ähnlichen Humor hat, wie wir, wussten wir ja schon vorher. Wir haben bis Mitternacht hier gesessen, mit Essen, Singen, Geschenke auspacken und die obligatorische Activity-Runde und hatten einfach eine schöne Zeit. Fotocollage reiche ich nach, ich hab wenig Fotos gemacht, ich muss noch auf die von den anderen warten. :-)

Eine Notiz an mich, das Essen war lecker, aber viel zu viel, ich kann also nächstes Jahr noch weniger einplanen. Naja, wir haben noch etwas mitgegeben und die Reste müssen wir irgendwie heute und morgen schaffen. 

Bei den Geschenken war ich einfach nur sprachlos! Ich habe so viele tolle Sachen bekommen, aber eigentlich viel zu viel. Vor allem das Töchterchen hat sich mal wieder in Unkosten gestürzt, unglaublich! Wir haben dann ausgehandelt, dass ich nichts mehr zum Geburtstag bekomme. *lach* Ich hatte fast ein schlechtes Gewissen, weil ich dieses Jahr etwas knausriger sein musste. Aber letztendlich waren alle zufrieden und mein selbstgestrickter Schal für den Mann in der Runde kam zum Glück auch gut an - er war sogar sofort verliebt und er wurde sofort getragen als es rausging. Das freut mich! :-)

Heute wird es dann wie immer wieder ruhiger und ich kann durchschnaufen, ich habe die beiden letzten Tage dann doch körperlich gemerkt. Ich bin halt auch nach 8 Wochen noch nicht so belastbar wie vor OP. Aber ich bin zufrieden!

Und nun starte ich den obligatorischen Jahresrückblick in Bildern, auch wie immer ab dem 25.12.! Auf gehts!


Ich bin mit Sophie gut ins Neue Jahr gestartet und auch auf der Arbeit geht es noch entspannt los. Sophie hat Probleme das große Geschäft zu erledigen, wenn es dunkeln ist und kommt dadurch total aus dem Rhythmus. Der Weihnachtsbaum muss raus, die Weihnachtsdeko verschwindet, dieses Jahr ohne Wehmut. Ich bin sehr motiviert, mache Pläne für die Zimmerrenovierung, puzzle, während das Töchterchen ihr Pflegepraktikum macht und viel Spaß dabei hat. Ich starte in die neue Joggingsaison und dann liege ich plötzlich wieder mit Ängsten und Herzklopfen nachts im Bett, das nervt so unfassbar! Sophie verhakt sich mitten in der Nacht im Sessel und kommt nicht mehr alleine raus. 

Das Pflegepraktikum ist fertig und es geht los mit dem Rettungswachepraktikum fürs Töchterchen. Ein Familienmitglied kommt ins Krankenhaus und wir machen uns große Sorgen, dabei erfahren wir Dinge, die ich schon geahnt habe, aber nun ist es amtlich. Alles nicht schön! Ich gerate mal wieder zwischen die Fronten, das macht mich wütend. 

Sophie baut auf einmal total ab, sie frisst viel weniger, torkelt rum und ihr scheint vor allem Morgens übel zu sein.  Auch beim Töchterchen läuft es doof, das Rettungswachenpraktikum ist doof, die Wache und die Leute mit denen sie eingeteilt wird - kein Vergleich zu dem Praktikum damals in Marburg. Sie quält sich durch die Tage. Ausserdem wird ihr der Geldbeutel mit allen Karten geklaut. 

Ich kaufe Nachtlichter für Sophie und puzzle an meinem zweiten Puzzle.

Und dann bekommen wir so viel Schnee, dass ich nicht zur Arbeit und das Töchterchen nicht zur Wache kommt. Das gabs noch nie, aber es ging wirklich rein gar nichts mehr. Die Stimmung ist mittlerweile weiter gesunken. Gesunken sind nach dem Schnee auch die Temperaturen, -17°C morgens auf dem Weg zur Arbeit. 

Mit ein paar Tricks bekomme ich Sophie wieder besser zum Fressen, das Töchterchen wird unfassbare 20, das Wetter kippt von Winter auf nasser Frühling und Sophie hat eine gute Woche! Wir sind beim Tierarzt, wo sie einen guten Eindruck macht, aber die Blutwerte zeigen dann eine Niereninsuffiziens, die einiges ihrer Sympthome erklärt. Nun heißt es Futterumstellung und es gibt Tabletten. Während es ihr dann körperlich wieder besser geht, fängt sie an, wegzulaufen. Sie dreht sich einfach um und läuft zurück. Warum tut sie das?

Zum Ende des Rettungswachenpraktikum wird es dann doch etwas besser, trotzdem wurde ihr dabei klar, dass Rettungssani nix für sie ist. Ich bereite alles zum Fasten vor und ich starte mit Höchstgewicht!



Dienstag, 24. Dezember 2024

Heiligabend

 


Ich wünsche Euch allen wundervolle, friedliche, lustige, harmonische, nicht zu stressige und vor allem gesunde Feiertage!

"Weihnachten wird immer sein, solange wir Herz an Herz und Hand in Hand stehen."

(aus "Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat")

Montag, 23. Dezember 2024

So, da wären wir dann schon...

....am Großkampftag vor Heiligabend!

Und irgendwie habe ich anscheinend vergessen, die letzten Tage zu bloggen. Wie konnte das denn passieren?

Also, dann hole ich mal die letzten Tage nach. Am Donnerstag bin ich mit der Freundin über 2 h spazieren gegangen. Wir waren allerdings kurz davor zu canceln, als hier um die geplante Uhrzeit die Welt unterging. Da wir trotz hohem Alter so unfassbar flexibel sind, warteten wir ab und sind eine Stunde später los. Und siehe da, wir sind nicht wirklich nass geworden. So wurde der Gang immer länger und länger. Aber schön wars.

Danach meldete sich das Töchterchen telefonisch und ich dachte schon, es hätte Sehnsucht, aber nein, sie wollte was für das Wochenende abklären. 

Am Freitag stand normales Haushaltsprogramm an mit Großeinkauf für die Feiertage. Und an beiden Supermarktkassen musste ich fast ein wenig weinen, wie teuer alles geworden ist. Ich glaube, das war Rekord. Ja, der Wagen war voll, zweimal, aber ich hatte ja schon die Male vorher Dinge für Weihnachten gekauft, um das auch beim Tragen zu entzerren und so Dinge wie Wein fehlen noch gänzlich. Der Braten ist auch noch nicht bezahlt und die frischen Zutaten kaufen wir heute. Da kommen bestimmt nochmal 50-70 Euro dazu. Ich merke halt auch deutlich, dass die lactosefreien Variaten bzw. alles in vegan, wegen dem Töchterchen, teurer sind als das normale Zeugs und es gibt keine Angebote. Das tut alles schon echt weh. Aber gut, dann muss ich mir nach den Feiertagen, wieder mehr Zeit nehmen für das Vergleichen der Preise. Und auf bestimmte Dinge verzichten bzw. günstigere Alternativen suchen. 

Abends habe ich das Töchterchen am Bahnhof abgeholt und wir sind direkt durch den Stau Richtung Weihnachtsmarkt gedüst, der ja leider schon um 19 Uhr zu macht. Wir wollten nämlich lieber auf den kleinen VIP Weihnachtsmarkt. Dort haben wir uns einen Kinderpunch genehmigt, ein wenig gequatscht, aber mehr als 45 min. hatten wir da halt nicht mehr. Was aber okay ist, weil ich eh nix mehr kaufen konnte - Geld war ja im Supermarkt geblieben. *lach*

Der Samstag verlief recht unspektatkulär. Das Töchterchen war viel unterwegs, ich habe wieder Nordic Walking gemacht und später kam meine Freundin zum Quatschen.

Gestern war hier das Wetter einfach nur grauenhaft und so hatte ich einen echten Durchhänger. Ab 15 Uhr wurde ich ins Schlafzimmer verbannt, weil 7 Mädels sich hier zur alljährlichen Lebkuchenhaussession trafen. Es ging ja die letzten Jahre bei uns nicht und deswegen waren wir halt mal dran. Ich habe mich immerhin noch aufgerafft einen langen Spaziergang zu machen, nachmittags war ja besseres Wetter versprochen und zuerst war das auch toll draußen, dann lief ich direkt in den Schneesturm, was ja auch durchaus seinen Reiz hat so kurz vor Weihnachten. Ich fand es erstmal so toll, dass ich eine kleine Tanzeinlage im Naturschutzgebiet gab - war ja eh niemand unterwegs dort - aber als die Thermohose das Wasser nicht mehr halten konnte, lief es mir halt innen schön kalt langsam die Beine runter. Somit waren die letzten 500 m nicht mehr so lustig, auch weil mir Schneeflocken in Nase, Mund und Augen flogen. *lach* Ich kam zu Hause als Schneemann an und die Sachen hängen heute noch nass in der Dusche.

Leider, leider durfte ich erst gegen 22 Uhr wieder in mein Wohnzimmer, wo Tochter und ich noch gute Gespräche führten. Ich bin froh darüber, dass wir auch über schwierige Themen offen und ehrlich reden. Und sehr dankbar! Ich hoffe, wir bewahren uns das auch über die doch Distanz und die Jahre hinweg. 

Heute dann Großkampftag - Einkaufen, Bude sauber machen, Vorkochen, Baum aufstellen zum Aufhängen und ich muss noch Tischdeko draußen sammeln. Ob ich zum Sport komme, eher nicht, vielleicht ist ein kleiner Spaziergang drin, mal schauen.

Das Töchterchen will nachmittags noch zu einer Freundin.

Eigentlich läuft es gut hier und ich bin dankbar, dass das so ist. Auch weil es mir Post OP so gut geht. Es ist wirklich unheimlich, aber ich merke gar nix mehr! Es ist alles wie vorher, nur dass ich nachts nicht mehr so oft auf Toilette muss. 

Aber Sophie fehlt halt weiterhin, auch wenn man sich irgendwie doch sehr schnell an dieses neue Leben ohne Hund gewöhnt. 

So, jetzt der zweite Kaffee, ein kleines Frühstück und dann auf in den Kampf!

Die Fotos entstanden vor langer Zeit als die Sonne noch lebte!





Donnerstag, 19. Dezember 2024

Es ist vollbracht!

Die Geschenke sind alle im Haus und eingepackt bzw. vorgepackt, da müssen dann noch die selbstgemachten Geschenke aus der Küche rein, die lasse ich aber immer so lange im Keller stehen, damit sie noch länger halten. Eins dieser Geschenke werde ich auch erst am Wochenende machen. Karten schreibe ich dieses Jahr nicht, dazu habe ich irgendwie keine Lust und ich hatte auch keine Karte drucken lassen. Es gab ja kein Weihnachtsshooting mehr im letzten Jahr. :-( Auch das letzte Strickprojekt ist fertig und schon eingepackt. Leider, leider ist das Teil minimal kratzig am Hals. Das ist ärgerlich, weil ich diese Wolle schon oft verstrickt habe, auch für mich, aber bisher fühlte die sich nie kratzig an. Ich hoffe also, dass der Beschenkte nicht so schlimm empfindlich ist. Ich kann es jetzt leider nicht mehr ändern. 

Blöd ist jetzt nur, dass ich jetzt nix mehr zu stricken habe. Ich sitze also mit leeren Händen vor der Glotze und das ist doof. Aber ich kann mir halt nicht noch mehr Strümpfe stricken, oder Schals oder so. Handschuhe könnte ich nochmal angehen für mich, aber das ist halt so frickelig. Ich weiß also noch nicht so genau.

Auf dem Weg nach Hause bin ich dann noch im Gesundheitszentrum vorbeigefahren und habe dort den letzten Platz im Präventionskurs ergattert. Ich mag den Laden nicht, zu voll, zu wuselig, zu groß. Aber es war  halt der einzige Kurs, der meine Krankenkasse im Präventionsprogramm hatte. Ich nehme mal an, es gibt noch mehr, aber die fangen halt erst später an. Meiner geht jetzt am 02.01. los. Leider musste ich erfahren, dass ich doch nicht kostenlos parken kann, auch nicht an den Kurstagen. Das hat mich geärgert, weil ich expliziet danach gefragt habe und mir wurde etwas anderes erzählt. Das habe ich auch dort dann zum Ausdruck gebracht. Geht halt nicht, immerhin muss ich pro Kurstag zusätzliche 3 - 4 Euro einkalkulieren. Die bekomme ich nämlich nicht erstattet. Allerdings, wenn ich das richtig verstanden habe, ich kann das Fitness Studio an dem Tag mitbenutzen. Ich hab nicht so genau hingehört, weil ich ja weder Sauna mag, noch Schwimmen will und Krafttraining noch nicht geht. Aber draußen ist mir dann eingefallen, dass ich ja die Cardiogeräte nutzen kann. Muss ich dann am 1. Tag nochmal nachfragen. Und dann kann ich vorher vielleicht noch eine Runde auf dem Rad oder Crosstrainer einlegen. Dann wäre ich auch mit den Parkgebühren etwas versöhnt. ;-)

Achja, am Dienstag habe ich noch eine Nordic Walking Runde eingelegt und ich habe weiterhin keinerlei Beschwerden. Der Muskelkater hielt sich auch sehr in Grenzen. Da habe ich von meinem Körper also ein klares Go! Ich denke, am WE werde ich auf alle Fälle nochmal Walken. Mind. 1x. 

Von den Freundinnen hatte dann doch irgendwie keiner Zeit. *lach* Und eine anscheinend eh kein Interesse auf ein Treffen mit mir. Somit habe ich die Tage mehr freie Zeit als mir gut tut. So langsam schleicht sich dann auch ein Hauch von Langeweile ein. Zum Glück kommt das Töchterchen morgen Abend! 

Heute treffe ich mich aber mit einer Freundin zum Spaziergang - wir haben uns super Wetter dafür ausgesucht. Es wird ganz toll........nass! Ich bin gespannt, ob wir durchzuziehen oder es doch verschieben. Fakt ist, ich werde ja auf alle Fälle meine 8000 Schritte laufen. Notfalls dann alleine durch den Regen. *grmpf*

So wie es aussieht, kommt heute schon meine Hosenlieferung. Hatte ich eigentlich davon berichtet? Ja, ich glaube, ja. Ich bin gespannt, ob davon was passt. 

Achja, das Kind hat das erste Modul bestanden. Auch die angeblich verk... Klausur. Heute muss sie nochmal ran und dann sind auch für sie Ferien. Beim Bafög Antrag fehlen noch ein paar Kleinigkeiten, auch die Adresse vom Vater, die wir ja nicht haben. Und ob er sie rausrückt, wage ich zu bezweifeln. Notfalls nehmen wir einfach seine Firmenadresse. ;-) Die findet man überall im Internet und ich denke, die Post kommt auch dann so an. Oder wir wissen sie halt nicht. Ist ja auch so! 

Hm, ich weiß noch gar nicht so richtig, was ich mit diesem Tag anfange. Die Bude ist halbwegs sauber, es sind keine Geschenke mehr zu verpacken, die Wäsche ist gewaschen, ich hab nix zu stricken und draußen schüttet es jetzt schon wie aus Eimern. Eigentlich Luxusbedingungen, aber dann ist doch sehr präsent, wie arg Sophie fehlt. :-( Und natürlich auch das Töchterchen. Es ist ja schließlich auch die erste Vorweihnachtszeit ohne Kind. 

Aber hilft ja nix, das ist die neue Situation - komm klar damit!

Darauf dann erstmal den zweiten Kaffee!






Dienstag, 17. Dezember 2024

Nächste Stufe gezündet!

Nach einem sehr faulen und chilligen Sonntag - immerhin mit einem flotten 50 min. Spaziergang dazwischen - habe ich gestern die nächste Bewegungsstufe gezündet. Es sind nun exakt 7 Wochen Post OP und es wird Zeit zu steigern. Ich habe mir also die Nordic Walking Stöcke geschnappt, bin ins Naturschutzgebiet gefahren und habe mir bei echt besch.... Wetter auf den Weg gemacht. Nach 200 m wusste ich wieder, wie sehr ich Nordic Walking mag - gar nicht! Naja, nach 1,5 km war ich immerhin so im Flow, dass mir weder das Wetter noch meine Abneigung gegen diese Art der Bewegung was ausgemacht hat. Mit Musik auf den Ohren lässt sich das dann alles noch besser ertragen. Ich war ca. eine Stunde unterwegs, es lief gut, ich hatte keinerlei Beschwerden ausser in den Armen - die sind ja tragen gar nicht mehr gewohnt und nach ein paar Schwüngen merkt man halt schon, dass die Stöcke minimal etwas wiegen. Spoiler: Auch heute keinerlei Probleme ausser heraufziehenden Muskelkater. Aber damit war ja zu rechnen.

Leider bleibt mir nur Nordic Walking zum Steigern. Radfahren im Winter ist halt noch doofer und Fitness Studio sowie Hometrainer stehen nicht zur Verfügung. 

Mein Ziel: Die fehlenden Km meiner Jahreslaufchallenge mit Nordic Walking aufzufüllen. Es wären 41 km. Es wird ein sportliches Vorhaben, weil ja nur noch zwei Wochen Zeit, aber mal schauen, ich kann ja beißen und ich habe Urlaub. Eigentlich sollte es kein Problem sein. 

Ausserdem habe ich gestern mal die Bude auf Vordermann gebracht. Aber irgendwie sieht zumindest die Küche schon wieder so aus. *örgs*

Und ich habe wieder ein paar Geschenke verpackt. Ich muss das immer dosieren - das strengt so unglaublich an. *lach*

Heute will ich mal ein kleines Beckenbodenworkout machen, Mittags kommt mein Papa zum Getränke einkaufen, ich kann die Kisten ja nicht schleppen. Ich werde einen Spaziergang machen, weiterstricken - es fehlen noch ca. 6 Reihen bis zur Fertigstellung, aber diese Reihen sind halt sehr, sehr lang - ich werde weiter Geschenke einpacken und ansonsten ist nicht viel geplant.

Morgen fahre ich das fehlende Geschenk abholen, das ist nämlich in der Filliale eingetrudelt und auf dem Rückweg hoffe ich noch einen Platz im Präventionskurs zu ergattern. 

Achja, ich musste gestern dann doch noch eine Hosenbestellung starten. Mir gehen die Hosen aus, da ich momentan auch so selten wasche. Eigentlich habe ich nur 2 passende Jeans - am Bauch ist eng immer noch sehr unangenehm. Und die Gewichtszunahme wegen Nichtstun bzw. Vorweihnachtsfresserei macht es nicht besser. Das ist noch im Rahmen und nichts, was man nicht mit mehr Bewegung und weniger Süßkram hinbekommt, aber ob sich der Bauch zurückbildet, darauf habe ich wenig Einfluss. Vielleicht bleibt das ja auch so - keine Ahnung - Bauchmuskeltraining ist noch lange nicht. Da mir die Hosen vor Ort erstens viel zu teuer waren und es auch nur Marken gab, bei denen ich noch nie eine perfekt passende Jeans an hatte, habe ich es eben nun online versucht. Gerade ist viel runtergesetzt und zwei Hosen habe ich von dort schon, somit weiß ich ungefähr wie die ausfallen und welche Größe ich brauche. In dem Zuge habe ich auch gleich mein schwarzes Strickkleid in größer bestellt. Das habe ich schon ewig, aber nie getragen, weil direkt nach dem Bestellen schlugen die Wechseljahre zu und auch wenn ich abnahm, blieb es einfach für meinen Geschmack zu eng. Das gleiche Kleid in Rot war immer etwas größer, das sitzt zwar auch eng, aber noch besser als das Schwarze, und ich liebe diesen Schnitt einfach. Es ist auch wirklich günstig und somit starte ich jetzt den Versuch in einer Nr. größer. Damit habe ich auch das Hosenbundproblem nicht. *lach* Allerdings habe ich ein klein wenig ein schlechtes Gewissen, weil ich nun die eh schon gebeutelten Fahrer mit noch mehr Paketen stresse. Aber wahrscheinlich kommt das Paket eh erst nach Weihnachten. 

So, nun ruft der zweite Kaffee sehr laut. Danach schaue ich mal, was ich noch waschen kann, ob ich eine Maschine zusammenbekomme und Frühstück wäre auch eine Idee. 

Das Wetter ist ja wenig winterlich und auch sehr dunkel, deswegen noch ein paar Fotos von schöneren Tagen.







Sonntag, 15. Dezember 2024

3. Advent

Meine Güte, war das wieder ein großartiger Abend bei Swinging Christmas in der Waggonhalle. Es war nun das 7. Mal und es wird einfach nicht langweilig. Der Abend verging wie ein Wimpernschlag und zack, war es schon wieder rum.

Somit gibt es bestimmt auch ein 8. Mal, wenn es wieder stattfindet.







Ansonsten habe ich gestern alles geschafft, was ich erledigen wollte. Das Glühweingelee ist fertig - mega lecker - die Gläser sind beschriftet und aufgehübscht, also fertig zum Verschenken. Die fehlenden Adventskalendergeschenke für das Töchterchen sind verpackt und das letzte Weihnachtsstrickprojekt ist auf der Zielgeraden. 

Und ich konnte mich aufraffen, um bei diesem echt öden, usseligen Wetter eine Stunde flott spazierenzugehen. Leider merke ich immer noch keine deutliche Verbesserung beim Berghochgehen. Ausserdem habe ich überall Muskelkater - dabei mach ich ja nicht mal ansatzweise Sport. Nach Weihnachten muss ich mir da echt was überlegen, sonst wird der Neubeginn echt übel. 

Heute mache ich nix! Und ich hoffe, dass heute auch mal kein spontaner Besuch vorbeikommt. Ich brauch mal einen Tag Pause. *lach* Ich bin ja soviel Action gar nicht mehr gewohnt. 

Ausserdem müssen ja noch ganz viele Geschenke eingepackt werden. *grmpf*

Aber nun erstmal der 2. Kaffee!

Einen schönen 3. Advent an euch alle!



Samstag, 14. Dezember 2024

Das erste Mal....

....dass die Adventszeit so langsam vergeht. Positiv langsam! Normalerweise rast sie ja an einem vorbei, zumindest war das bei mir so. Und der zusätzliche Urlaub dieses Jahr macht es natürlich noch positiver. 

Vielleicht kommt es mir auch nur so vor, weil jeden Tag irgendwas Spontanes passiert, was ich nicht auf dem Schirm habe. Ob das nun spontane Besuche von lieben Menschen ist oder man Zufallsbegegnungen bei den Spaziergängen hat. Meine Tage sind also wirklich gut gefüllt. Von Langeweile keine Spur, mir ist es fast ein bissi viel, gerade auch körperlich merke ich dann schon, wie müde ich nun wieder bin. Aber ich kann mich ja Nachmittags hinlegen oder früh ins Bett gehen.

Letzteres wird heute nicht gehen, denn wir haben ja Karten für Swinging Christmas und das geht erst um 20 Uhr los. Ich freue mich riesig. 

Gestern war ich einkaufen und habe auch schon vieles für Heiligabend gekauft, die haltbaren Sachen sind nun also im Haus. Zu Hause habe ich an zwei Weihnachtsgeschenken weiter gestrickt, aber die sind beide auf der Zielgeraden. Nach meinem Nickerchen kam meine Vermieterin zu einem kurzen Schwatz runter, danach habe ich einen großen Spaziergang gemacht und später mal endlich angefangen, die Geschenke einzupacken. Geschenke kaufen oder basteln mache ich gerne, das Einpacken finde ich....öhm...lästig! 

Der Donnerstag war auch sehr schön! In der Stadt habe ich bis auf ein Geschenk, das war ausverkauft, alles bekommen. Das Letzte musste ich also noch online bestellen und weil ich zu geizig für die Versandkosten war, darf ich nun nächste Woche nochmal nach Marburg - Click und Collect. Aber gut, ich hab ja Zeit. Ausserdem hatte ich ja ein Kaffeedate mit meiner Freundin und das war total schön. Auch die Überraschung mit den Plätzchen von einer anderen Freundin an ihrer Arbeitsstelle, war ein voller Erfolg. Schöne Momente! Zu Hause kam dann überraschend mein Papa vorbei, um mir die Eintrittskarte zu bringen und blieb für einen kleinen Schwatz. Danach ging ich spazieren, traf dort zuerst Sophies Hundekumpel samt Besitzer und bin mit denen weitergegangen. Ich freu mich ja immer, wenn ich Hundehaare zwischen den Fingern spüren darf. Das fehlt halt schon! Wie so vieles! Auf dem Rückweg traf ich noch die Mutter von der Freundin vom Töchterchen, mit Hund und wir verquatschten uns total. Eiskalt gefroren kam ich dann irgendwann nach Hause. 

Dem Töchterchen geht es auch gut, sie hat aber Sehnsucht nach zu Hause. Vorweihnachtszeit ist halt zu Hause doch heimeliger. Obwohl sie mir Fotos von den Weihnachtsmärkten in Hamburg geschickt hat - mega krass. Irgendwann werde ich mir das auch anschauen. Sie hat dieses WE auch Freundinnen zu Besuch und geht dann ja in den Enspurt. Am Freitag kommt sie nach Hause.

Heute werde ich erstmal in Ruhe den Tag begrüßen, dann setze ich den Glühwein für das selbstgemachte Weihnachtsgeschenk an, das soll heute fertig werden. Ich werde natürlich einen Spaziergang machen und heute Abend geht es zum Swingen! :-)  Dazwischen widme ich mich dem Haushalt, stricke weiter und ein kleines Nickerchen ist bestimmt auch noch drin. Wenn nicht wieder jemand spontan vorbeikommt. *lach*

So, der zweite Kaffee ruft!






Freitag, 13. Dezember 2024

15

 


15 Jahre wärst du heute geworden und nun feierst du deinen ersten Himmelsgeburtstag.

Ach Süße, du fehlst sooo sehr!

I miss you!

Donnerstag, 12. Dezember 2024

1.

Erster Urlaubstag und ich bin schon um 5.30 Uhr hellwach. *grmpf* Ich komme seit der Zeitumstellung nicht raus aus der Nummer. Im Moment noch schwieriger, weil halt schon das Gedankenkarussell losgeht, sobald ich wach werde. Zum Glück schlafe ich seit der OP ziemlich durch. Ich muss selten mal Nachts auf Klo. Vor der OP war ich ja oft mehrfach, anscheinend hat das Myom schon auf die Blase gedrückt. :-)

Naja, das Gute ist, dass ich dann früh in der Stadt bin und dann ist es noch schön leer. Jetzt treffe ich mich auch noch um 10 Uhr mit meiner Freundin in der Oberstadt. Meine Güte haben wir gestern ewig gebraucht, um eine Uhrzeit zu finden, die uns beiden gut passt und für keinen Stress bedeutet. Wir und besonders ich, sind halt alt und unflexibel. Aber wir haben es hinbekommen und so freue ich mich auf ein Kaffeedate mit ihr. 

Ich denke nach dem Weihnachtsshoppen bin ich dann auch gesättigt und werde den Rest des Tages chillig verbringen. Auch hier warten noch genügend Weihnachtsvorbereitungen, die ich entspannt auf dem Sofa erledigen kann, während ich Weihnachtsfilme schaue. Und nachmittags gibt es dann noch eine kleine Frischluftrunde. :-)

Jetzt trinke ich noch in Ruhe meinen Kaffee, frühstücke und mache mich dann ganz langsam bereit für das Shoppen.