Donnerstag, 13. September 2018

2x Leider

1. Habe ich leider wieder kein Foto für euch.

und

2. Hat sich bei Sophie der Rücken mit aller Macht zurück gemeldet. :-( Um 0 Uhr stand sie vorletzte Nacht vor meinem Bett und ich dachte zunächst, sie hätte Durchfall oder müsste dringend raus. Aber das war es dann nicht und schnell sah ich, dass der Hund starke Schmerzen hatte. Weil sie aber seit Monaten topfit ist und sie ja vorher auch ruhig geschlafen hat, dachte ich zunächst nicht an den Rücken. Da sie sich so überhaupt nicht ablegen wollte, kuschelte ich mich mit ihr aufs Sofa (aufs Bett darf sie nicht, wäre auch zu hoch für sie), wo sie nach einer Weile endlich wieder ruhig einschlief. Irgendwann wanderte ich zurück in mein Bett. Um kurz nach 5 Uhr stand sie wieder vor mir und diesmal beruhigte sich das nicht mehr. Da sie gefressen hat, die Verdauung normal und es auch keine Probleme beim Pipi machen gab, kam mir dann doch der Rücken in den Sinn. Da ich mir aber nicht sicher war, musste ich mit ihr zum Tierarzt. Der stellte dann weder Bauchprobleme noch einen Infekt fest und sie reagierte leicht auf das Rumdrücken auf dem Rücken. Gut, dass ich hingegangen bin, denn wir versuchen erstmal eine Kurzzeitbehandlung mit Onsior für 1 Woche, dann Absetzversuch und im Notfall bekam ich noch eine 2. Packung für 1 Woche mit. Erst, wenn es anschliessend immer noch Probleme gibt, soll sie wieder das Depotmittel bekommen.
Da ich unbedingt auf die Arbeit musste, bat ich um eine Schmerzspritze, die schneller wirkt als die Tabletten, aber trotzdem hatte ich ein blödes Gefühl, als ich den armen Hund alleine ließ.
Die SchwieMu war so nett zur Hälfte meiner Arbeitszeit mal nach Sophie zu schauen und da war sie schon wieder viel munterer. Als das Töchterchen dann um 14 Uhr übernahm, war es nochmal besser.
Gegen Abend war sie fast wieder die Alte und auch die Nacht war ruhig.
Allerdings hat sie heute morgen wieder Beschwerden gezeigt, doch die Tablette wirkte dann recht schnell und ich hoffe auf eine erneut ruhige Nacht.

Ja, wir wussten, dass es wieder kommen würde und ja, es ist toll, dass sie auch nach dem Absetzen des Depotmittels im März überhaupt keine Probleme mehr hatte. Trotzdem ist es für mich nicht leicht, sie so zu sehen. Und es rührt sich dann auch immer die Angst, ob die Tabletten anschlagen. Auch wenn ich weiß, dass es noch andere Mittel gibt, die man einsetzen kann.
Uns hat es wieder gezeigt, dass es keine Alternative gibt. Sobald sie Rücken hat, wirkt sie regelrecht depressiv, ein nicht akzeptabler Zustand.

Durch diese schlaflose Nacht und die vollen Tage von Montag bis Mittwoch bin ich ganz schön kaputt, aber heute habe ich ja schon Freitag.

Am Wochenende...sofern es nicht neue Katastrophen gibt und das Wetter mit macht...werde ich mir dann endlich mal wieder die Kamera schnappen, damit es mal neue Fotos gibt. :-)

Sonntag, 9. September 2018

Ich habe leider...

....heute kein Foto für euch. ;-)
Die Natur gibt wenig her, alles braun, viel zu windig, das Licht so lala. Eigentlich wollte ich gestern auch nochmal in den Botanischen Garten fahren, aber dann habe ich gesehen, dass dort Pflanzenmarkt ist. Da ist es viel zu voll zum Fotografieren.

Ansonsten hat sich hier die Lage etwas entspannt, wobei ich da nur vorsichtig optimistisch bin. Ist so eine Art innere Anspannung, ob nicht doch gleich wieder irgendetwas Doofes passiert.
Immerhin habe ich es vorgestern geschafft Laufen zu gehen und anschliessend was für die Körperstabilisation zu tun. Dafür habe ich nun Höllenmuskelkater, obwohl ich wirklich moderat angefangen habe. Aber ich schaffe es ja irgendwie nicht, dran zu bleiben. Das muss echt wieder besser werden!

Hier ist immer noch mehr Sommer als Herbst, nur morgens spürt man es schon. Es ist immer noch viel zu trocken, trotz angekündigtem Regen gab es nur ein paar Tropfen.

Das Töchterchen arrangiert sich langsam mit der Situation in der Schule und in 3 Wochen sind hier ja schon wieder Ferien. Ich folge eine halbe Woche später in den Urlaub.

Als ich so letztens Richtung Wald gelaufen bin, dachte ich mir, dass wir hier in ca. 3 Monaten schon den Tannenbaum aussuchen werden. Oha! Ist das nicht irre? Aber noch ist es gefühlt Sommer und Herbst und Winter weit weg.

Und jetzt muss ich mal was frühstücken! :-)

Samstag, 1. September 2018

Ich bin bereit...

....für den Herbst! Die letzten Jahre hatte ich ja noch eine Rechnung mit dem Sommer offen, als er sich davon schlich. Dieses Jahr ist das ganz anders. Der Sommer war toll. Für uns! Klar, er war hier viel zu trocken und ich durfte ständig den Garten wässern, er schlug auch mal mit zu viel Hitze über die Strenge, aber ansonsten war das ein sehr angenehmer Geselle. Mir hat nur der Frühling gefehlt,  ich liebe die verschiedenen Jahreszeiten und dieses Jahr ging der Winter direkt in den Sommer über. Aber ich denke, der Sommer hatte einfach Nachholbedarf. Wir waren so viel draußen, ich lag so oft unter dem Baum und habe zig Bücher gelesen. Man konnte Abends lange sitzen und einfach nur das Wetter genießen. Da wir hier auch von den schlimmen Gewittern verschont blieben, gab es für uns persönlich keine Sommerkatastrophen. Ich lasse ihn jetzt ziehen, diesen tollen Sommer und bin bereit für den Herbst mit Regen, Wind, Spätsommertagen, mit Kürbissuppe, Zwiebelkuchen, Kerzenschein, mit Halloween, Herbstfarben. Und ich werde sehr gerne und glücklich an diesen Sommer und vor allem an unseren Urlaub in Dahme zurück denken.



Die Situation in der nahen Verwandtschaft ist weiterhin schwierig. Es mussten Entscheidungen getroffen werden, die niemand eigentlich treffen will. Entscheidungen, die man jahrelang verdrängt und dann werden doch so viele Familien irgendwann davon eingeholt. Und dann muss es meist schnell gehen. Man trifft diese Entscheidungen ohne klaren Kopf, aber voller Emotionen, Ängsten und einem riesengroßen schlechten Gewissen. Mit dem Rücken zur Wand.
Ich hätte es mir für alle anders gewünscht, aber das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert. Es ist wie ein Tsunami, der gerade alles überrollt und danach wird alles ganz anders sein. Es gilt jetzt, das Beste daraus zu machen! Vor allem für die "Eine", die die eigentliche Leidtragene ist.