Samstag, 20. Juli 2019

Dahme 4.0 - Tag 2

Weil ich ja so früh im Bett lag, war ich natürlich unglaublich früh wach. Um 5 Uhr das erste Mal, dann um 6 Uhr. Blöderweise war Sophie auch so früh wach und nervte ein wenig rum. Da ich dachte, sie muss vielleicht mal, habe ich schnell gegoogelt, wann der Bäcker hier auf macht und ob ich schon die große Runde zum Brötchen holen machen kann. Und ja, der Bäcker macht schon um 7 Uhr auf. Also bummelte ich noch ein wenig im Bad rum und ging dann langsam los.

Ich liebe diese frühe Runde am Hundestrand und dann die Strandpromenade entlang. Eines der besten Dinge in diesem Urlaub überhaupt. Es ist noch wenig los, meist sind nur die Hundebesitzer und Eltern von kleinen Kindern unterwegs. Letztere zum Brötchen holen. Ein paar Jogger, meist Frauen, die Männer joggen später und halt die Reinigungskräfte, die die unzähligen Kippen aufsammeln und die Strandpromenade vom Sand befreien.

Beim Bäcker stand ich tatsächlich schon in einer kleinen Schlange. *grmpf* Aber vor allem das Töchterchen liebt die Brötchen von diesem Bäcker, der eine riesige Auswahl hat.

Zurück in der Ferienwohnung wurden wir schon vom Töchterchen in Empfang genommen. Genauso wie die Sonne fröhlich auf dem Balkon erschien. Also frühstückten wir dort, was wir übrigens den gesamten Urlaub machten, egal wie frisch es morgens war.
Das Töchterchen hatte so einen Kohldampf, dass es ordentlich rein haute und danach erstmal leichte Verdauungsprobleme hatte. Kein Wunder! *lach* Sophie döste eine Weile auf dem Balkon, ich checkte das Wetter und das versprach statt dem von 4 Apps angekündigten Regen nun doch Sonne. Zwar immer noch kühle Temperaturen, aber wir beschlossen den Tag am Strand zu verbringen. Den Strandkorb hatten wir ja für die Tage schon gestern gebucht, natürlich in der Nähe von Katja, Olli und Familie. Diesmal hatten wir einen blau-weißen, der ziemlich neu aussah.

Sophie buddelte natürlich wieder, wollte mit jedem Hund spielen und das Töchterchen wurde von 2 Jungs beobachtet, die oben auf den Bänken an der Strandpromenade rumlungerten. Aber ich konnte das Kind nicht überreden mal Kontakt aufzunehmen. So blieb es beim Beobachten und mehrfachen Vorbeilaufen, danach haben wir sie dann nicht wieder gesehen in dem Urlaub.

Olli und Katja trafen ein und es gab ein herzliches Wiedersehensgeknuddel. Wir quatschten eine Weile, dann zog sich jeder in seinen Strandkorb zurück. Gegen Mittag war das Kind immer noch satt vom Frühstück, also bin ich alleine zurück in die Ferienwohnung, um mir etwas zu essen zu machen. Das ist das Schöne an großen Töchtern. Sie können alleine am Strand auf den Hund aufpassen. :-) Als ich zurückkam, war Sophie ganz empört und schimpfte mich lautstark aus. Oder war es die Wiedersehensfreude, dass ich endlich zurück zum Rudel kam?

Gegen 18 Uhr machten wir uns zurück zur Ferienwohnung, weil wir anschliessend noch einkaufen gehen wollte. Aber es war mittlerweile auch schon wieder echt frisch am Strand.

Sophie ließen wir in der Ferienwohnung, sie darf ja nicht mit in den Supermarkt rein.

Danach aßen wir, ich ging duschen und später machten wir uns auf die letzte Hunderunde.






























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Freitag, 19. Juli 2019

Dahme 4.0 - Tag 1

Los geht es mit dem Urlaubsbericht vom diesjährigen Dahme-Urlaub. Wie immer hatten wir wenig Anspruch an die Fotos, deswegen ist es eher eine Dokumentation für uns als brillante Landschaftsfotografie. Die Fotos kommen aus verschiedenen Kameras bzw. Handys, natürlich mit dabei "One Selfie each day". :-) Es sind natürlich mehr Selfies dabei, aber ungefähr 99% Prozent sind so albern, dass sie eh nicht durch die strenge Zensur für die Veröffentlichung durchkommen und nur im hauseigenen Urlaubsfotobuch landen werden. Wenn überhaupt! *lach* Da wir wieder sehr wenig bis gar nichts unternommen haben und uns einfach haben treiben lassen, dürft ihr natürlich keinen Hochglanzreisebericht erwarten. ;-) Irgendwann reise ich auch vielleicht mal wieder anders, aber zur Zeit ist es das, was wir wollen und auch brauchen in dieser Konstellation. Also, auf geht's...

Anreise - 07.07.2019

Unser Wecker klingelte um 4.30 Uhr, denn wir wollten früh genug wegkommen. Das Gepäck hat dann doch überraschend gut ins Auto gepasst, ich bin da ja immer sehr skeptisch, aber tatsächlich hatten wir noch ein klein wenig Platz übrig. Nachdem der Reiseproviant bereit war und das Töchterchen Sophie noch einmal ausgekippt hat, ging es los nach Dahme.
Die Fahrt verlief recht reibungslos und insgesamt brauchen wir ca. 6 1/2 h. Bestzeit! Nur Sophie scheint das Autofahren von Jahr zu Jahr weniger zu vertragen und so machten wir eine zusätzliche Rast, weil ich dachte, dem Hund ist tatsächlich schlecht. Von wegen, kaum hielt das Auto an und sie war draußen, war sie topfit! Ich glaube manchmal, sie will uns veräppeln und stellt sich so leidend, wenn ihr was nicht passt.
Dahme erwartete uns recht schattig und kühl mit windigen 16 Grad. Zum Glück konnten wir schon um 12.15 Uhr in die Ferienwohnung und so räumten wir erst einmal die Sachen in die Schränke und zogen uns noch etwas wärmer an. Letzteres änderte überhaupt nichts daran, dass mir das Töchterchen die ganze Zeit vorjammerte, wie kalt es ist und dass das so alles doof ist. Das hat mich dann ziemlich genervt, also kündigte ich gleich am 1. Tag an, dass ich sie nächstes Jahr zu einer Freizeit nach Kroatien schicke und selbst zu Hause bleibe. Einmal im Urlaub spreche ich diese Drohung ja aus. *lach* Die schlechte Stimmung legte sich aber schnell, nämlich als wir endlich an unserem geliebten Hundestrand waren. Sophie fing sofort an zu buddeln.
Nach einem verfrorenen Spaziergang, einigen Hundebegegnungen und kurzen Gesprächen mit anderen Hundebesitzern und einem heißen Getränk ging es erstmal zurück zum Abendessen.
Später sind wir dick eingemummelt noch eine große Hunderunde über die Strandpromenade gegangen, bei der es immer noch etwas Gezicke gab, weil das Kind nicht müde wurde, mir zu erzählen, wie kalt es ist. Auch hier lernten wir natürlich viele Hunde kennen und die dazugehörigen Hundebesitzer, weil Sophie ausnahmslos mit jedem Hund spielen wollte.
Durchgefroren und müde ging es zurück zur Ferienwohnung, wo wir noch einen Tee tranken, jeder für sich las oder im Internet rumsurfte und dann fielen wir schon recht schnell ins Bett.






















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