Montag, 29. Juli 2019

Dahme 4.0 - Tag 9

Da das Töchterchen ja schon den ganzen Urlaub die Morgenrunde mitgehen wollte, aber immer zu müde war, blieb nur noch der heutige Tag dafür. Es war nämlich unser letzter Tag! Da ich diesmal später wach wurde als die Tage davor, war es auch nicht ganz so schwierig das Kind zu überreden.

Nach dem Frühstück auf dem Balkon bei dicken Wolken, sind wir trotzdem zum Strand aufgebrochen. Wir wollten so lange bleiben, wie es geht, da ja kein Regen angesagt war, nochmal Mittags Essen gehen und später dann in Ruhe Einkaufen, Ferienwohnung saubermachen und packen.

Am Strand angekommen war wirklich wenig los und die Sonne hatte diesmal wirklich absolut keine Chance.
Unsere spanisch-deutschen Nachbarn mit Vaipi waren aber schon da.
Sophie deutete an, dass sie Lust auf Ball spielen hat und so begannen wir uns den Ball zu zuwerfen. Vaipi fand das auch toll und so hatten wir zwei Hunde, die hin- und her sausten. Irgendwann fand Sophie das doof, wie immer halt, aber Vaipi machte fleissig weiter. Sophie ging dann währenddessen zu den Vaipi Besitzern und ließ sich stattdessen einmal komplett durchgraulen.

Danach brauchten wir erstmal eine Pause, aber Vaipi, der sonst extrem zurückhalten ist und sich null von anderen streicheln ließ, kam öfters mal vorbei, als wolle er sagen "Hey, wann geht es weiter?" :-)

Nach einer langen Runde Chillen, schnappten wir uns den großen Ball und spielten Volleyball mit ganzem Körpereinsatz. Und so verdienten wir es uns dann auch Mittagessen zu gehen.
Da es Sophie am Vortag zu kalt auf dem Boden war und mächtig zitterte, weil sie noch nass vom Baden war, achteten wir diesmal drauf, dass sie trocken ist und nahmen zusätzlich ihr Handtuch mit. Somit war das dann heute kein Problem in Ruhe zu essen. Wir nahmen beide ein Pizzabrot und Bruschetta zum Abschiedsessen.

Nach dem Essen verschwand das Töchterchen für etwas länger in der Ferienwohnung....aus Gründen. *lach*

Zurück spielten wir nochmal alle Strandsportarten, die wir dabei hatten oder chillten eingemummelt im Strandkorb.

Plötzlich rief eines der Mädchen von einem anderem Strandkorb rüber, ob das Töchterchen mitspielen möchte. Natürlich wollte sie und so spielten sie zu 4. Volleyball.

Eigentlich wollten wir ja heute früher zurück, aber dann ließ ich sie in Ruhe mit den Mädels spielen und quatschen. Als mir mächtig kalt wurde, wollte ich zurück und machte ihr den Vorschlag, dass sie einfach nachkommt, aber ihr war es dann auch zu kalt und kam mit.

Somit war auch der letzte Strandtag zu Ende und so langsam machte sich auch bei uns der Wehmut breit. Es war nicht so schlimm wie letztes Jahr, was sicherlich am Wetter lag und auch daran, dass wir diesmal einfach ein paar Tage mehr hatten. Trotzdem hatten wir nicht wirklich Lust nach Hause zu fahren.

Für das Töchterchen war auch klar, dass wir ein weiteres Jahr dorthin fahren. In Mangel an bezahlbaren und mit dem Auto erreichbaren Zielen, die auch optimal für den Hund sind, werden wir dann wohl tatsächlich wieder dort enden.

Wir kauften noch Reiseproviant ein und nach dem Abendessen wurde die Wohnung sauber gemacht, alles gepackt, was schon möglich war und das Hundebett im Auto vorbereitet.

Danach ging es auf die letzte Hunderunde des Urlaubs! Am Südstrand saßen wir wieder auf einer der Bank und nahmen Abschied, natürlich nicht ohne ein Eis fürs Töchterchen. Die Kugeln waren diesmal extra groß, als hätte der Eisverkäufer gewusst, dass es unser letzter Abend war. :-)

Als wir wirklich mächtig froren ging es zurück in die Ferienwohnung, wo jeder noch ein wenig Zeit für sich verbrachte.




















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Sonntag, 28. Juli 2019

Dahme 4.0 - Tag 8

An diesem Morgen waren wir etwas "lost", was die Tagesplanung betraf. Der Himmel zeigte sich bedeckt, es war recht kühl, aber so richtig hatten wir auch keine Lust auf einen Ausflug. Also verbummelten wir die Zeit bis 11 Uhr und wollten dann einen großen Spaziergang in Richtung Campingplatz machen. Bis dorthin sind wir noch nie gekommen. Und so ist auch heute noch Stand der Dinge. *lach*
Wir kamen bis zum Hundestrand. Sophie war heute total munter und wir fanden ein großes Stöckchen, mit dem wir sie wirklich zum Schwimmen brachten. Ein kleines Stück nur, aber schon sehr viel weiter als jemals zuvor. Lag vielleicht auch an der spiegelglatten Ostsee.
Am Hundestrand war so viel los und es war auch viel wärmer dort, dass wir uns kurzfristig entschieden, doch den Tag im Strandkorb zu verbringen.
Wir holten schnell unsere Sachen und kamen zurück an den Strand.
Sophie wollte heute mit jedem Hund spielen und forderte todesmutig die kleine zickige Jacky Hündin aus dem Nachbarstrandkorb auf. Die fand das überhaupt nicht lustig und zeigte durchaus auch mal die Lefzen. Aber Sophie ignorierte das und provozierte weiterhin mit ihrem Gekasper. Allerdings zog sie sich auch sofort wieder zurück, als sie merkte, dass sie kurz davor war eine Grenze zu überschreiten. Somit musste die Jacky Dame nicht maßregeln und wir hatten alle viel Spaß beim Beobachten. Wie schon mal geschrieben, so kenne ich Sophie nicht. Es ist eine neue Seite an ihr, die sie hier zu Hause auch überhaupt nicht zeigt, auch nicht nach dem Urlaub.

Mittags gingen wir Essen, mal keine Süßkartoffelpommes, sondern für mich ein Rumpsteak mit Pommes und Salat, für das Töchterchen Bruschetta und Pizzabrot.

Den restlichen Tag am Hundestrand verbrachten wir mit kurzen Gesprächen mit anderen Hundebesitzern, ein wenig sportlicher Betätigung in Form von Volleyball und Strandtennis und einfach nur aufs Meer glotzen. :-)

Gegen 17 Uhr wurde es uns dann doch langsam zu kalt und wir machten uns auf den Rückweg.

Bei der letzten Hunderunde war es doch wärmer als gedacht, oder wir waren einfach nur warm genug angezogen...wer weiß das schon...so dass das Töchterchen neben dem Eis auch noch einen eiskalten Ipanema trank. Vor dem Cocktailstand kamen wir durch Sophie wieder mit anderen Hundebesitzern ins Gespräch, bevor wir dann in der Ferienwohnung den Abend mit einer Runde Phase 10 ausklingen ließen.



















Gelaufene Schritte: 19 658

Samstag, 27. Juli 2019

Dahme 4.0 - Tag 7

Zuerst mal gibt es noch einen Nachtrag zu gestern. Dieses Foto ist mir gestern irgendwie durch die Lappen gegangen, muss aber unbedingt gezeigt werden. :-)



Der heutige Tag sollte ja ein reiner Strandtag werden, aber so ganz gab es nicht den ungetrübten Sonnenschein. Gerade gegen Nachmittag gab es rundherum Gewitter, die aber glücklicherweise an uns vorbeizogen.
Der Tag begann wie immer, Hunderunde, Brötchen, Frühstück, Strandtasche packen! Am Strand angekommen, waren unsere spanisch-deutschen Nachbarn mit ihrem Labradoodle Vaipi schon da. Einer der unkastrierten Rüden, die gerne mal auf dicke Hose machten, aber das betraf nur andere Rüden. Wir fanden ihn klasse, so einen richtigen Charakterkopf und auch gut erzogen, soweit man halt einen eigenständigen Hund erziehen kann. :-) Die Familie hatte auch ein kleines Kind, über das wir den ganzen Urlaub staunten. So ein ausgeglichenes und fröhliches Kind sieht man wirklich selten. Ich hätte damals nur von sowas träumen können. Naja, dafür ist mein Kind jetzt im Urlaub ausgeglichen und pflegeleicht. *lach*
Das Frauchen von Benji, dem besprochenen Hund, hörte man auch schon über den gesamten Hundestrand. Und im Nachbarstrandkorb war ein Dackelmädchen, dass so gar keinen anderen Hund mochte und alles anknurrte, was vorbei kam. Sogar den großen Vaipi. Mutig, aber sehr charmant. *lach*
Gegen 13 Uhr holten wir uns statt Süßkartoffelpommes Flammkuchen, was ewig dauerte, weil der arme Mensch dort mit einer Anfängerhilfskraft, etwas überfordert war, weil der Ansturm sehr groß war. Dafür war es wieder sehr lecker. :-)
Als das Essen verdaut war, lockten wir Sophie erst mit einem Stöckchen zum Abkühlen ins Wasser. Erstaunlich, dass sie mit Stöckchen weiter reingeht als mit Leckerchen. Manchmal schwimmt sie dann sogar zwei bis drei Züge. Und wie sie schwimmen kann, sehr elegant und ruhig liegt sie im Wasser. Aber trotzdem macht sie das nur selten, schade eigentlich, ihrem Rücken würde es gut tun.
Danach war der Moment gekommen, ich wollte baden gehen. Wenigstens einmal im Urlaub in die Ostsee springen. Zufällig hatten Katja und ihr Sohn auch gerade diese Idee und im Herdentrieb klappt das alles auch viel besser. Der Plan vom Töchterchen war mit dem Jeanskleid nur bis zu den Knien ins Wasser zu gehen. Aber dann wurde es tief und es kam eine Welle....! Naja, sie hat dann das Bad in der Ostsee in voller Montur getätigt, aber hey, immerhin war sie einmal im Wasser.
Das Töchterchen musste sich natürlich erstmal umziehen gehen, währenddessen blieb ich in der Sonne zum Trocknen.
Ich sagte noch zum Töchterchen, sie solle wenigstens die Badehose drunter ziehen, weil wir sicherlich nochmal ins Wasser gehen werden. Aber auf mich hört ja keiner.
Als ich sah, dass Katja mit der ganzen Familie auf der Sandbank Ball spielten, bin ich sofort hinterher gehüpft und wir hatten riesigen Spaß. Das Töchterchen musste leider zuschauen. ;-)
Aber zum Trost spielten wir später auch noch am Strand Ball und wir sind mittlerweile echt gut geworden.
Gegen 18 Uhr gab es die große Verabschiedung von Katja und der ganzen Familie, weil ihr Urlaub leider schon zu Ende war. :-( Wir planen aber alle unseren Urlaub in 2020 wieder in die gleiche Zeit zu legen. Trotzdem waren wir alle ein wenig traurig.
Auf dem Rückweg holte das Töchterchen noch Süßkartoffelpommes und ich rannte noch schnell einkaufen bevor der Laden dicht machte.

Später machten wir noch unsere letzte Hunderunde und ehrlich gesagt, war uns das jetzt echt schon zu voll. Menschenmassen auf der Strandpromenade, weil nun fast alle Bundesländer Urlaub hatten.















Achherrje, jetzt habe ich bei den letzten Tagen die gelaufenen Schritte vergessen. Das muss ich natürlich noch nachträglich eintragen. Falls das überhaupt jemanden interessiert. *lach* Ich finde das deswegen so interessant, weil wir ja eigentlich nichts tun. Wir wandern nicht, wir machen kaum Ausflüge und trotzdem kommen wir auf einige Kilometer am Tag, ganz einfach, weil wir das Auto stehen lassen können.

Gelaufene Schritte: 18 325