Nun liegen die so sehnsüchtig erwarteten 6 Wochen Ferien fast hinter uns. Noch 2 Tage Chillen, dann hat uns der Alltag endgültig wieder. Wir waren vor den 6 Wochen so unglaublich ferien- und urlaubsreif - wie sieht es nun nach den 6 Wochen aus?
Diese Sommerferien gehören eindeutig zu unseren besten, die wir in dieser Konstellation verbracht haben. Und sicherlich auch zu den erholsamsten. Das Töchterchen ist halt auch schon 15. Das merkt man und wenn ich erstmal die klare Ansage gemacht habe, dass auch ich ein Recht auf Urlaub habe, klappt das mit der Pflichtenaufteilen auch prima. Wenn man als Mutter dann noch zusätzlich den Anspruch auf eine saubere Bude etwas runterschraubt (so hoch ist der bei mir ja eh nicht), dann wird es noch chilliger.
Da das Töchterchen nach dem Urlaub diesmal nicht in das Urlaubsloch gestürzt ist, war die Stimmung diesmal durchweg prima zwischen uns. So haben wir die eine oder andere Kleinigkeit gemeinsam unternommen, auch wenn es vielleicht nur die Abendhunderunde durch den Wald oder ein kleines Federballmatch im Garten war. Wir haben viel geschlafen, gequatscht, gelacht und jeder hat auch ganz viel für sich und mit sich selbst gemacht. Ich wurde sogar einmal bekocht und einmal gabs Waffeln. Sophie bekam weitaus mehr Auslauf als normal, weil das Töchterchen viel größere Runden ging, zumindest an den Tagen an denen nicht gerade gefühlte 50 Grad waren. Das merkt man ihr auch an. Sie ist noch ausgeglichener, wirkt topfit und hat tatsächlich ein halbes Kilo abgenommen.
Keiner war krank, der Dauerschnupfen ist fast weg und auch um uns herum gab es keine Ärgernisse, Kummer oder Sorgen. Die Anspannung fiel regelrecht ab von mir! Und ich habe meine Motivation wieder gefunden! :-) Es gibt sie noch in mir, sie war nur verschütt gegangen.
Nun sind die 6 Wochen vorbei und wahrscheinlich wird von der gefühlten Erholung in ein paar Wochen nicht mehr viel übrig sein. Aber hey, in einem Jahr gibt es wieder Sommerferien, Dahme 5.0 ist auch schon gebucht. ;-)
Ich wünsche dem Töchterchen einen besseren Schulstart als letztes Jahr. Heute weiß sie immerhin, dass sie ihre Klasse nicht mag und den erneuten Klassenlehrerwechsel findet sie jetzt nicht so schlimm. Einzig und allein der Stundenplan könnte nochmal zu Frust führen, aber schlimmer als letztes Jahr kann das eigentlich auch nicht sein. In einer Woche wissen wir mehr!
Und ganz toll ist, dass die nächsten Ferien gar nicht so weit weg sind. Auch die Aussicht auf die Schottlandreise sollte es ein wenig leichter machen, denn danach ist ja schon fast Weihnachten. *kreisch*
P.S.: Ich habe sogar schon die Idee für das diesjährige Selbstgemacht-Weihnachtsgeschenk! War aber eher zufällig, weil ich eigentlich was anderes gesucht habe und da wurde mir das angezeigt. Gemacht wird es natürlich erst zur Adventszeit, aber ich muss schon mal Milchtüten sammeln bis dahin. ;-)
Samstag, 10. August 2019
Montag, 5. August 2019
Fünf Fragen am Fünften No. 20
Schon wieder ein Monat vorbei und Nic stellt neue Fragen. Heute meine Antworten untermalt mit Blumen- und Schmetterlingsfotos, die noch im Archiv auf Veröffentlichung warten.
1. Wie oft beginnst du einen Satz mit "Als ich so alt war wie du...."?
Das weiß ich gar nicht so genau. Sicherlich das eine oder andere Mal bewusst und auch unbewusst. Aber ich glaube eher selten mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern meist einfach als Information oder als Einleitung zu einem Jugendschwank aus meiner Teeniezeit. Ganz selten kommt das als Moralpredigt. Macht ja keinen Sinn irgendwie. Natürlich war früher vieles anders, manches besser, anderes schlechter. Die Kids heute wachsen in einer ganz anderen Zeit auf und müssen in dieser mit allen Vor- und Nachteilen genauso klar kommen, wie wir damals. Punkt! Wie soll man das werten? Kann man gar nicht! Ich finde die Kids auch nicht so schlecht, wie sie oft dargestellt werden. Sie haben mit ganz anderen Problemen heute zu kämpfen. Probleme, bei denen ich froh bin, dass wir sie damals nicht hatten. Die Gesellschaft hat sich generell verändert und das nicht zum Positiven. Dafür können die Kids aber nix.
2. Was war deine größte Dummheit?
Ich muss gestehen, ich war ein ziemlich langweiliger und braver Teenie. Ich habe nicht geraucht und war nie betrunken. Also gibt es in dieser Zeit keine Dummheiten zu vermelden. Höchstens vielleicht das ich mein Abi nicht gemacht habe. Ich bin in der 9. auf die Realschule gewechselt. Heute würde ich das nie mehr so machen. Damals war es halt so. Und mein Leben wäre sicherlich anders verlaufen, wenn ich Abi gemacht hätte. Ob es dann besser wäre? Keine Ahnung! Anders, aber ich glaube nicht, dass es besser wäre. Da aus mir ja trotzdem was geworden ist und ich erstmals mit dem Status Alleinerziehend finanzielle Sorgen habe, war es wohl keine Dummheit. Eine Entscheidung mit Konsequenzen ja, aber Dummheit...nein!
Ansonsten fällt mir tatsächlich nichts ein...ausser vielleicht der Hausbau. Oder vielmehr, dass ich trotz Skepsis und null Lust auf so einen finanziellen Klotz am Bein eingewilligt habe. Letztendlich war das der reine Wahnsinn. Da wurde Unmengen Geld reingebuttert, ich habe neben Arbeit, Kleinkind noch unglaublich viel an Eigenleistung reingesteckt. In den Garten viel Herzblut, Schweiß und Tränen fließen lassen.
Mit dem Entschluss das Haus zu bauen, ging auch meiner Meinung nach das Private nach und nach den Bach runter. Natürlich weiß niemand, ob es auch ohne Haus dazu gekommen wäre. Wahrscheinlich schon, aber ohne hätte ich weniger graue Haare in dem Scheidungskrieg bekommen!
Finanziell war es eine totale Katastrophe, arbeitstechnisch auch, denn wir waren gerade mal knapp 4 Jahre im Haus, als dem Herrn einfiel, dass das doch so nicht das Leben ist, was er sich vorstellt. Tja! Nochmal ca. 2 Jahre habe ich so viel Ärger damit gehabt, dass ich unsäglich froh war, als ich das hinter mir hatte. Wenigstens sind wir finanziell mit einem blauen Auge davon gekommen . Immerhin!
Ja, wenn ich jetzt so darüber schreibe und diesbezüglich wieder negative Emotionen hochkommen, würde ich sagen, dass war meine größte Dummheit! Totaler Blödsinn!
3. Kommst du immer zu früh, zu spät oder genau rechtzeitig?
Ich bin die Fraktion überpünktlich, mittlerweile mit Teenie unter sehr erschwerten Bedingungen, d.h. zu früh schaffe ich es nicht mehr, aber da ich es wirklich überhaupt nicht leiden kann, wenn ich auf jemanden warten muss, versuche ich es mit Punktlandungen. Klappt auch fast immer. Es sei denn, der Spiegelkontrollblick des Teenies dauert zu lange. :-)
4. Mit wem verbringst du am Liebsten einen freien Tag?
Das kommt ganz darauf an. Ich bin ja so gut wie nie alleine, deswegen bin ich ehrlich gesagt mal froh, wenn ich die Bude ganz für mich alleine habe. Ich kann mich ganz gut selbst aushalten und muss dann auch nicht dauernd großartige Beschäftigung haben. Der Hund ist ja eh immer hier, notfalls quatsch ich halt den voll. *lach*
Ob ich in ein paar Jahren dann noch so denke? Irgendwann werde ich sehr, sehr viel mehr Zeit alleine verbringen als jetzt. Vielleicht beantworte ich diese Frage später ganz anders. Wer weiß?
5. Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?
Keins! Bisher hat mich noch kein Fest wirklich umgehauen. Ich mag eher die kleinen, spontanen Zusammentreffen auf denen sich die Stimmung von jetzt auf gleich großartig entwickelt. So wie mit unseren ehemaligen Nachbarn, bei der Gartenarbeit über den Zaun gerufen und schwupps saßen wir mit einer Flasche Sekt auf der Nachbarstreppe und hatten riesigen Spaß.
Auf Ostern das Zusammentreffen mit den Hundefreundinnen samt Hunden. Herrlich wars!
Die Weinverköstigung auf dem Geburtstag meiner Freundin. Die eine oder andere Salsaparty vielleicht. Ich mag es einfach nicht, wenn es zu viele Menschen sind. Ich fühle mich dann schnell überfordert!
Hier werden aber auch irgendwie wenig Partys gefeiert. Ich selbst habe in meinem Leben nur wenige Partys ausgerichtet. Und wenn alles nur im kleinen Kreis. Also hier eher keine Partymaus! :-)
Das wars und ich freue mich schon wieder auf die nächsten Fragen! :-)
1. Wie oft beginnst du einen Satz mit "Als ich so alt war wie du...."?
Das weiß ich gar nicht so genau. Sicherlich das eine oder andere Mal bewusst und auch unbewusst. Aber ich glaube eher selten mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern meist einfach als Information oder als Einleitung zu einem Jugendschwank aus meiner Teeniezeit. Ganz selten kommt das als Moralpredigt. Macht ja keinen Sinn irgendwie. Natürlich war früher vieles anders, manches besser, anderes schlechter. Die Kids heute wachsen in einer ganz anderen Zeit auf und müssen in dieser mit allen Vor- und Nachteilen genauso klar kommen, wie wir damals. Punkt! Wie soll man das werten? Kann man gar nicht! Ich finde die Kids auch nicht so schlecht, wie sie oft dargestellt werden. Sie haben mit ganz anderen Problemen heute zu kämpfen. Probleme, bei denen ich froh bin, dass wir sie damals nicht hatten. Die Gesellschaft hat sich generell verändert und das nicht zum Positiven. Dafür können die Kids aber nix.
2. Was war deine größte Dummheit?
Ich muss gestehen, ich war ein ziemlich langweiliger und braver Teenie. Ich habe nicht geraucht und war nie betrunken. Also gibt es in dieser Zeit keine Dummheiten zu vermelden. Höchstens vielleicht das ich mein Abi nicht gemacht habe. Ich bin in der 9. auf die Realschule gewechselt. Heute würde ich das nie mehr so machen. Damals war es halt so. Und mein Leben wäre sicherlich anders verlaufen, wenn ich Abi gemacht hätte. Ob es dann besser wäre? Keine Ahnung! Anders, aber ich glaube nicht, dass es besser wäre. Da aus mir ja trotzdem was geworden ist und ich erstmals mit dem Status Alleinerziehend finanzielle Sorgen habe, war es wohl keine Dummheit. Eine Entscheidung mit Konsequenzen ja, aber Dummheit...nein!
Ansonsten fällt mir tatsächlich nichts ein...ausser vielleicht der Hausbau. Oder vielmehr, dass ich trotz Skepsis und null Lust auf so einen finanziellen Klotz am Bein eingewilligt habe. Letztendlich war das der reine Wahnsinn. Da wurde Unmengen Geld reingebuttert, ich habe neben Arbeit, Kleinkind noch unglaublich viel an Eigenleistung reingesteckt. In den Garten viel Herzblut, Schweiß und Tränen fließen lassen.
Mit dem Entschluss das Haus zu bauen, ging auch meiner Meinung nach das Private nach und nach den Bach runter. Natürlich weiß niemand, ob es auch ohne Haus dazu gekommen wäre. Wahrscheinlich schon, aber ohne hätte ich weniger graue Haare in dem Scheidungskrieg bekommen!
Finanziell war es eine totale Katastrophe, arbeitstechnisch auch, denn wir waren gerade mal knapp 4 Jahre im Haus, als dem Herrn einfiel, dass das doch so nicht das Leben ist, was er sich vorstellt. Tja! Nochmal ca. 2 Jahre habe ich so viel Ärger damit gehabt, dass ich unsäglich froh war, als ich das hinter mir hatte. Wenigstens sind wir finanziell mit einem blauen Auge davon gekommen . Immerhin!
Ja, wenn ich jetzt so darüber schreibe und diesbezüglich wieder negative Emotionen hochkommen, würde ich sagen, dass war meine größte Dummheit! Totaler Blödsinn!
3. Kommst du immer zu früh, zu spät oder genau rechtzeitig?
Ich bin die Fraktion überpünktlich, mittlerweile mit Teenie unter sehr erschwerten Bedingungen, d.h. zu früh schaffe ich es nicht mehr, aber da ich es wirklich überhaupt nicht leiden kann, wenn ich auf jemanden warten muss, versuche ich es mit Punktlandungen. Klappt auch fast immer. Es sei denn, der Spiegelkontrollblick des Teenies dauert zu lange. :-)
4. Mit wem verbringst du am Liebsten einen freien Tag?
Das kommt ganz darauf an. Ich bin ja so gut wie nie alleine, deswegen bin ich ehrlich gesagt mal froh, wenn ich die Bude ganz für mich alleine habe. Ich kann mich ganz gut selbst aushalten und muss dann auch nicht dauernd großartige Beschäftigung haben. Der Hund ist ja eh immer hier, notfalls quatsch ich halt den voll. *lach*
Ob ich in ein paar Jahren dann noch so denke? Irgendwann werde ich sehr, sehr viel mehr Zeit alleine verbringen als jetzt. Vielleicht beantworte ich diese Frage später ganz anders. Wer weiß?
5. Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?
Keins! Bisher hat mich noch kein Fest wirklich umgehauen. Ich mag eher die kleinen, spontanen Zusammentreffen auf denen sich die Stimmung von jetzt auf gleich großartig entwickelt. So wie mit unseren ehemaligen Nachbarn, bei der Gartenarbeit über den Zaun gerufen und schwupps saßen wir mit einer Flasche Sekt auf der Nachbarstreppe und hatten riesigen Spaß.
Auf Ostern das Zusammentreffen mit den Hundefreundinnen samt Hunden. Herrlich wars!
Die Weinverköstigung auf dem Geburtstag meiner Freundin. Die eine oder andere Salsaparty vielleicht. Ich mag es einfach nicht, wenn es zu viele Menschen sind. Ich fühle mich dann schnell überfordert!
Hier werden aber auch irgendwie wenig Partys gefeiert. Ich selbst habe in meinem Leben nur wenige Partys ausgerichtet. Und wenn alles nur im kleinen Kreis. Also hier eher keine Partymaus! :-)
Das wars und ich freue mich schon wieder auf die nächsten Fragen! :-)
Samstag, 3. August 2019
Nachlese
Eine ganze Weile vor dem Urlaub wünschte sich das Töchterchen Fotos in der garteneigenen Margeriteninsel. Dazu hat es sich ein Blüschen gekauft, bei dem ich mir die Augen zweimal reiben musste. Mein Kind trägt nur Hoodies in Übergröße bis zu einer Temperatur von 30 Grad. Danach höchstens mal ein T-Shirt von einer bekannten Sportmarke. Das wars! Naja, bisher war das Blüschen nur für das Shooting, ansonsten liegt es ungenutzt im Schrank.
Vor dem Urlaub hatte ich dann keinen Kopf mehr die Fotos zu bearbeiten. Aber nun habe ich sie fertig und darf euch auch ein paar davon zeigen. :-)
Vor dem Urlaub hatte ich dann keinen Kopf mehr die Fotos zu bearbeiten. Aber nun habe ich sie fertig und darf euch auch ein paar davon zeigen. :-)
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