Dienstag, 5. November 2019

Fünf Fragen am Fünften No. 23

Hier sind sie wieder, meine Antworten auf die Fragen von Nic. Untermalt mit Herbstfotos!

1. Was hast du in letzter Zeit gebraucht gekauft? Flohmarkt, Second Hand und Vintage Kram...ist das ein Thema für dich?

Ich muss gestehen, die letzten Dinge, die ich gebraucht gekauft habe, waren Klamotten für das Lieblingskind, als es noch viel kleiner war. Nicht, dass ich was gegen gebrauchte Dinge habe, ganz im Gegenteil, aber ich schaue mir die Sachen gerne an, bevor ich sie mir kaufe und dazu müsste es auch die geeigneten Läden geben. Es gibt sicherlich einen Flohmarkt in der nicht ganz so großen Stadt und auch bestimmt einen Second Hand Laden, aber dann ist ja wieder das Problem mit der Logistik. Ich muss extra dafür mit dem Auto in die Stadt und dann kommt die nervige Parkplatzsuche mit Parkkosten, das ist mir echt zu umständlich. Somit bleibt mir eigentlich nur noch das Upcycling, was halt so möglich ist ohne große Handwerkskenntnisse und mit wenig vorhandenem Werkzeug.



2. Welches Gericht würdest du am Liebsten jeden Tag essen? Gibt es etwas, dass du ständig und immer wieder essen kannst, ohne, dass es dir jemals zum Hals heraushängen würde?

Ich glaube nicht, dass es so ein Gericht gibt. Ich mag es gerne abwechslungsreich und versuche auch immer wieder neue Rezepte einzubauen. Natürlich haben wir einige Gerichte, die wir regelmäßig machen, aber nur deswegen, weil sie uns beiden gut schmecken und sie gut in den Alltag passen. Es gibt immer mal wieder Phasen, da esse ich dies oder das öfters als sonst, aber gezielt an einem Gericht kann ich das nicht festmachen.



3. Ist irgendwann mal deine schlimmste Befürchtung eingetreten. Oder blieben die meisten nur ein Kopfkino.

Ich bin ein Kopfkino Meister - ganz schlimm! Und so richtig kann ich das auch immer noch nicht abstellen, obwohl es schon viel besser geworden ist. Die meisten Kopfkino-Katastrophen treffen glücklicherweise nicht ein. Eine aber schon! Ich hatte früher immer Angst, irgendwann mal ohne meinen geliebten Partner dazu stehen. Alleinerziehend zu sein - mein persönlicher Kopfkino-Albtraum. Wobei ich zugeben musste, dass ich da eher einen schlimmen Autounfall, Flugzeugabsturz, tödliche Krankheit oder sowas im Kopf hatte. Verlassen zu werden, kam im Kino nicht vor. Aber genau das ist dann passiert. Und nun bin ich schon über 7 1/2 Jahre in meiner schlimmsten Kinovorstellung festgetackert. Aber man gewöhnt sich dran und der Albtraum verliert mit der Zeit seinen Alb!

Achso, noch was ist eingetreten. Meine schlimmste Horrorvorstellung aller Geburten war ein Kaiserschnitt mit PDA! Dreimal dürft ihr raten....genau! War zwar doof, aber letztendlich kein Horror!



4. Würdest du gerne in einem anderen Land leben? Denkt ihr manchmal übers Auswandern nach?

Nicht wirklich! Natürlich kam uns bei beiden Neuseelandurlauben schon mal der Gedanke für eine Weile in diesem Land zu leben. Aber das war nur ein kurzer Moment. Vielleicht mal irgendwann für eine Zeit lang am Meer zu leben, wäre schön, allerdings kommt das für die nächsten Jahre überhaupt nicht in Frage. Das ginge wohl erst, wenn ich in Rente bin, denn jobtechnisch wird es für mich schwer am Meer. Aber wer weiß, was das Leben noch mit einem vor hat....

5. Welches Musikinstrument würdest du gerne spielen? Oder anders gefragt, welches spielst du?

Früher als ich noch in der Grundschule war, habe ich natürlich Blockflöte gelernt. Ich hegte auch mal den Wunsch in der dort angebotenen Mandolinengruppe zu spielen. Das wiederum durfte ich nicht! Warum auch immer, weiß ich bis heute nicht. Aber auf meinen geäusserten Wunsch, dass ich da gerne mitmachen würde, kam ein klares "Nein". Also wünschte ich mir eine Orgel....heute sagt man Keyboard dazu. Die bekam ich auch zu Weihnachten - allerdings ohne Unterricht bei einem Lehrer. Ich brachte mir zwar das eine oder andere selbst bei und sicherlich auch nicht ganz talentfrei, aber wirklich weit kommt man da beim Learning by doing nicht. Also verlief das auch im Sande. Danach fragte ich nicht wieder und fand mit 14/15 meine große Leidenschaft im Basketball.
Als das Lieblingskind den Wunsch äusserte Geige zu lernen, war natürlich klar, dass wir ihr das ermöglichen würden. Und so ein ganz klein wenig, beneide ich das Kind dafür, dass es so etwas Großartiges lernen kann.
Vielleicht nehme ich das irgendwann auch nochmal in Angriff. Aber ein Instrument lernen, ist teuer und man braucht auch die Zeit zum Üben. Also auch ein Vorhaben, dass ich auf sehr viel später schieben muss. Die Frage, welches Instrument, ist nicht so leicht zu beantworten. Geige ist toll, aber eben auch sau schwer und es dauert doch lange, bis es nicht mehr so in den Ohren quietscht. Cello ist toll, aber sicherlich nicht viel leichter als Geige. Man kann aber sitzen, das hat Vorteile und es quietscht nicht so in den Ohren. Klavier fände ich auch super, allerdings braucht man viel Platz und ich bezweifel, ob ich es noch schaffen würde beide Hände plus Füße zu koordinieren. Dafür hört es sich schnell gut an. Achja, das wäre doch toll....ich am Klavier oder am Cello und das Lieblingskind spielt Geige dazu. Wie war das mit dem Kopfkino?.....



Sonntag, 3. November 2019

Vom Novemberblues zurück in den Frühling....

....ich dachte, ich fühle nicht richtig, als ich gestern morgen zur ersten Hunderunde startete und quasi gegen eine warme Wand lief. Sorry, auch wenn ich mich vielleicht jetzt unbeliebt mache, aber ich möchte dieses Jahr bitte richtiges Novemberwetter. Ich bin schon um den Herbst im Oktober betrogen worden und jetzt kippt das anscheinend im November auch wieder in diese Richtung. Natürlich ist es netter bei den Hunderunden nicht den kalten Regen vom Wind direkt ins Gesicht zu bekommen. Und das Trocken- und Sauberrubbeln der Fellnase nach der Runde, brauch ich auch nicht wirklich. Aber das gehört nun mal für einen richtigen November, wie ich ihn von früher kenne dazu!
Auch meine Freundin, mit der ich mich gestern zur Hunderunde getroffen habe, klagte über das Gleiche. Für uns hat sich das Klima verändert, spürbar! Frühling und Herbst gibt es nicht mehr wirklich und der Winter verkümmert zu einem schlechten Herbst. Das macht uns traurig! Ein November sollte kalt, dunkel, neblig, trist sein. Er sollte den ersten Frost auf die Wälder malen und auch die eine oder andere Schneeflocke schicken. Ja, natürlich darf er auch mal Sonne schicken. Und Wind, aber im Großen und Ganzen erinnere ich mich an Novembertage, die nicht hell werden wollten und der kalte Dauernebel kriecht durch die Kleidung, wenn man draußen ist.
Heute dagegen muss ich stark überlegen, ob ich beim geplanten Joggen später überhaupt lange Ärmel brauche. *soifz*

Als wir gestern von der Hunderunde kamen, wollten wir eigentlich Kuchen essen und Kaffee/Tee dazu trinken. Mir war aber zum Tee trinken viel zu warm, also gab es für mich nur Wasser.

Apropos Kuchen, diesen zu backen hat mich echt Nerven gekostet und optisch war er eine totale Katastrophe. Geschmeckt hat er sehr, sehr, sehr lecker und wir sicherlich in meine Rezeptsammlung kommen. Allerdings mit ein paar Abänderungen, denn es lag ganz sicher am Rezept, dass er gefailt ist. Ein Frosting auf einen noch heißen Kuchen zu geben, macht tatsächlich wenig Sinn. War das Frosting vorher von toller Konsistenz, verhinderte dann nur noch die Springform selbst, dass es sich über die Küchenzeile verteilte. Auch später nach dem Abkühlen, sogar im Kühlschrank, wollte das Frosting nicht mehr fest werden und lief dann einfach mal am Rand des Kuchens runter auf die Kuchenplatte. Trotzdem: Mein erster Kürbiskuchen war super lecker!

Genauso wie ich mit Kuchen backen auf Kriegsfuß stehe, verhält es sich mit Gelee kochen. Zu flüssig, gar nicht gelieren, beim Sprudeln so viel Schaum produzieren, dass es aus dem Topf quillt und sich über den Herd verteilt, sind nur ein paar der Katastrophen, die mir da so passieren. Diesmal stand Quittengelee an, angesetzt am Freitag, es sollte ja über Nacht ziehen. Nicht bedacht hatte ich, dass der Saft ja irgendwie aus der Masse musste und es total einfach im Rezept klang, man solle die Masse in ein Tuch kippen und auspressen. Öhm, ja, diesen Akt werde ich in diesem Leben ganz sicher nicht mehr wiederholen. Es war klebrig, eklig und sau anstrengend und meine Ausbeute kläglich. Der nächste Fail war dann das Gelieren, aber hey, immerhin ist es diesmal fest geworden. Man kann den Gelee nun aufs Brot schneiden. Dann kleckert auch nicht so. ;-)

Getoppt wurde das Ganze ja noch davon, dass ich mir vorgenommen hatte, alles am Samstag Morgen zu erledigen, dann schnell zu duschen und anschliessend noch zum Einkaufszentrum zu fahren für ein paar Besorgungen. Zwischendrin standen mir tatsächlich ein paar Schweißperlen auf der Stirn.

Aber ich habe alles geschafft! Den schnittfesten Gelee, der im übrigen lecker schmeckt, den Kuchen, das Duschen und das Bewältigen des Chaos in der Küche, sowie das Einkaufszentrum.

Im Tierhandel bekam ich dann die gewünschten Erdnüsse und die plastikfreien Meisenknödel für meine Wildvögelschar im Garten. Die habe ich nämlich erst vor ein paar Tagen angefangen zu füttern, und dachte eigentlich, dass sie so schnell nicht an der Futterstelle aufkreuzen. Aber denkste, es sind noch mehr als letztes Jahr! Unmengen an Meisen, Amseln, Rotkehlchen, Sperlingen und vieles andere, was ich noch nicht identifizieren konnte. Der Eichelhäher hat 2 weitere Freunde mitgebracht und ich hab ein wenig Angst um das Minifutterhäuschen, wenn die sich da so reinquetschen. Herr Specht schaute heute dann gleich vorbei, als ich den Erdnusspender gefüllt habe, der zwischenzeitlich auch mal 8 Meisen aushalten muss. Ich dachte ja erst noch, es wäre übertrieben, 10 kg Futter zu bestellen, auch wenn es im Angebot war, aber ehrlich, ich bin mir gerade nicht mal sicher, ob das für den Winter ausreicht, wenn die so weiter fressen. :-O
Leider hat mind. eine Nachbarskatze das Vogelbuffet auch schon entdeckt. Und auch wenn alle Futterstellen hoch genug angebracht sind, es gibt auch viele Vögel, die das heruntergefallene Futter auflesen. Aber immerhin gibt es für die Katze kein nahes Versteck und so hoffe ich, die Vögel sehen sie rechtzeitig. Sophie durfte das Katzenvieh dann heute morgen aus dem Garten verjagen. Markieren wir also gleich mal unser Revier. *lach*

Ansonsten hatte ich einen wunderschönen Nachmittag mit der Freundin und ihrem Hund, aber Abends war ich ganz schön platt. Und deswegen werde ich heute nichts machen! Gar nichts!

Ach, beim hiesigen Baumarkt konnte ich dann die restlichen Zutaten für das selbstgemachte Weihnachtsgeschenk bekommen, somit kann ich das dann in den nächsten Wochen nach und nach fertig machen.

Und ich war im Paradies! In der Weihnachtsdekoabteilung meines Pflanzendealers, aber ich bin nicht schwach geworden. Was allerdings an den diesjährigen Trendfarben für die Deko lag und nicht an meinem eisenharten Willen. Altrosa, Schwarz, weiß, türkis und beige passt halt nicht zu Rot. Und unser Baum wird ja dieses Jahr wieder Rot-gold geschmückt. Ein paar Strohsterne hätte ich gerne noch, aber die gab es leider nicht. Aber das macht nix, vielleicht läuft mir noch was bei dem einen oder anderen Stadtbummel vor die Füße und wenn nicht, ist es auch nicht schlimm.

Da es heute wieder nass und trüb werden soll, hänge ich noch ein paar bunte Herbstbilder an. Und wünsche euch damit einen ruhigen, entspannten Sonntag!







Freitag, 1. November 2019

November Blues






Der November 2019 will uns gleich mal zeigen, wie depressiv er sein kann. Es war kalt, trüb, neblig, nass und eigentlich wollte man am Liebsten überhaupt nicht vor die Türe gehen. Mit Hund aber keine Option!





Aber keine Sorge, die Stimmung war hier ganz und gar nicht trübsinnig. Heute Nacht habe ich das Lieblingskind zum Treffpunkt gebracht und mich dann schnell wieder ins Bett gekuschelt. Mittlerweile ist das Töchterchen auch gut in Edinburgh angekommen, viel mehr weiß ich aber nicht. Wie immer kommen die Infos nur sehr spärlich bis gar nicht. :-)




Mein Tag war so gut gefüllr, dass ich eigentlich erst zum Abendessen gegen 19 Uhr auf dem Sofa angekommen bin. Der morgige Tag sieht ähnlich aus und auch wenn ich mein Töchterchen mehr als alles auf der Welt liebe, so ein wenig Abstand tut uns beiden einfach auch mal gut. Und ich hoffe, sie hat eine unglaublich tolle Zeit in Schottland!



Ich werde nun noch die eine oder andere Folge meiner Serien schauen und dann totmüde ins Bett fallen. So eine unterbrochene Nacht ist nix für mich! Dafür bin ich wirklich mittlerweile zu alt. ;-)