Freitag, 14. Februar 2020

Ein neues Projekt!

Das Töchterchen hat beschlossen, es möchte dieses Jahr einen kleinen Naschgarten für sich anlegen. Da wir zwar einen Garten haben, aber eben keinen Bereich für ein Gemüsebeet und auch in dieser Walderde nicht alles gut gedeiht oder eben kaum Sonne hinkommt - Rucola z.B. mag es bei uns überhaupt nicht, egal ob im Topf oder zwischen den prima wachsenden Stauden, egal ob mehr Sonne oder mehr Schatten, er verkümmert sehr schnell - bleibt uns nur das Kultivieren in Töpfen. Mein Versuch letztes Jahr mit den zwei Sorten Tomaten lief ja prima und der Ertrag war ausreichend für uns, die scharfe Paprika ist mir ja leider beim letzten Frost eingegangen, weil ich sie im Gegensatz zu den Tomatenpflanzen wegen Vergesslichkeit nicht reingeholt habe. Aber die hatte ich schon öfters im Topf und auch da eine für uns ausreichende Ausbeute.
Das Töchterchen hat natürlich schon Wünsche, da wären Erdbeeren, Radieschen, Heidelbeeren, Möhren, Salat, Physalis und Kräuter. Radieschen hatte ich letztes Jahr schon, war dann aber zu faul, um nachzusäen und ich muss sagen, dass auch sie sich hier am Waldrand etwas schwerer tun. Salat lief auch im Topf prima, doch da brauche ich nochmal eine andere Sorte, der Pflücksalat ist immer ein wenig bitter, aber letztes Jahr war mir der normale Salatsamen zu teuer für den ersten Versuch. Wird natürlich dieses Jahr nachgekauft! Heidelbeeren haben wir mittlerweile, meine SchwieMu hat ihren Busch an uns vererbt, der mochte den Balkon nicht, auf dem er wachsen soll. Und ich hoffe, ich töte ihn nicht. Kräuter haben wir ja schon einiges da, zwei verschiedene Thymiane, die mitten im Staudenbeet gedeihen und ich immer noch nicht dazu gekommen bin, den so zu ernten, dass ich ihn auch auf Vorrat in der Küche habe. Ich muss gestehen, dass ich immer noch zum Kochen meist den gekauften getrockneten nehmen, weil es oft schnell gehen muss und man ja diese Winzblätter so schwer vom Stiehl abbekommt. Dafür fehlt mir die Geduld. Bei Gerichten, wo man ganze Zweige verwendet, kommt natürlich der Gartenthymian rein. Wenn also jemand einen wirklichen guten Tipp hat, wie man das Zeugs vom Stiehl bekommt oder wie man den am Besten haltbar macht....her damit! Einen Schnittlauchtopf und verschiedene Minze gibt es auch, die kommen auch jedes Jahr trotz Minitopf wieder. Petersilie hätte ich gerne noch, aber die will hier nicht so richtig. Salbei war toll, aber der ist dann irgendwann eingegangen und so richtig haben wir den nicht verwendet in der Küche, deswegen gabs noch keinen Neuen. Zitronenmelisse könnten wir mal wieder machen und dann den leckeren Zitronenmelissesirup davon kochen. Mal schauen!
Erbeeren wird spannend, nach Recherchen scheint es da viele gute Topfpflanzen zu geben, auch welche, die den ganzen Sommer tragen und meine umgebauten alten Stühle, in denen nun eine Pflanzschale hängt, wären absolut perfekt dafür. Letztes Jahr waren da die Tomaten drin, aber die brauchen eindeutig einen höheren Kübel, deswegen werden die Pflanzschalen eh frei.
Physalis hatte ich Samen, aber die keimen wohl nicht mehr. Letztes Jahr ist kein einziger aufgegangen, also brauche ich neuen. Im eigenen Haus-Garten früher sind die super geworden und die Blüten waren absolute Bienenmagnete, die Ernte war bescheiden, aber ein paar konnten wir ernten und die waren super lecker!

Aber ich habe den Kind auch schon klar gemacht, dass es dann selbst für die Versorgung und Ernte zuständig ist. Ich habe mit den Tomaten, Stauden und dem Rasen echt genug zu tun. Sie will es unbedingt - dann werden wir wohl die nächsten Tage mal zum Gartendealer fahren und einkaufen.
Damit steht der Pflanzplan im Garten, denn im Frühling beschränke ich mich auf ganz viele Hornveilchen in den Töpfen und für den Sommer habe ich ja diese Bio-Bienenpflanzen-Saat, die super in den Töpfen geworden ist und bis in den Spät-Herbst die Bienen und Co. angelockt hat.

Das meiste müssen wir ja vorziehen und das sollte man ja im Februar-März anfangen! Die Mini-Gewächshäuser für die Fensterbank muss ich auch mal aus dem Schuppen raussuchen. Und dann geht es los. :-)

Aber jetzt gibt es erst noch einen zweiten Kaffee und dann beginnt das freitägliche Programm mit Haushalt und Einkaufen. Und die Ökokiste kommt heute auch, da ist u.a. eine mir total unbekannte Obstsorte drin. Wir sind gespannt, wie die schmeckt. :-)

Montag, 10. Februar 2020

Dieser Moment...

...wenn du dich darüber wunderst, dass dein Hund plötzlich mit einem anderen Hund um ein Stöckchen zerrt, weil "das macht sie doch nie" und dann erkennst, dass das Stöckchen ein Rehbein ist. *örgs*

Glücksmoment der Woche

Den muss ich ja noch nachreichen. Mein Glückmoment in der letzten Woche, die ja nicht sooo rund lief, war eindeutig die Erkenntnis, was für ein tolles Kind ich habe. :-) Durch ihren aktuellen Kummer, der sie emotional sehr durchschüttelte, hatten wir sehr viele Gespräche. In einem davon ging es um Konfliktverhalten, Entschuldigungen und Selbstreflektion. Damit haben ja schon viele Erwachsene noch Schwierigkeiten und vor allem an der Selbstreflektion fehlt es bei einigen in meinem Umfeld doch sehr. Das Töchterchen kam auf einen früheren Streit mit einer anderen Freundin und wie sie das heute sieht! Ich saß nur staunend daneben und hörte ihr zu! Sie hat sich absolut super selbst reflektiert und Erkenntnisse aus dem damaligen Konflikt mitgenommen. Sehr reif für eine 16jährige! Und deswegen mein Glücksmoment!