In dieser Woche ist es natürlich schwer bei den ganzen Meldungen von Italien und beim Anblick der in die Höhe schnellenden Fallzahlen Glücksmomente zu finden. Aber es ist jetzt wichtiger denn je, sich auf kleine Dinge zu besinnen und das Licht in schwierigen Zeiten aufzuspüren.
Meine Highlights dieser Woche war definitiv der gestrige Tag! Morgens noch ein letztes Mal in der Stadt, wo wir für das Töchterchen den Geburtstagsgutschein über Laufschuhe eingelöst haben. Und auch hier war die Laufanalyse sehr spannend. Waden schmerzen eben nur dann beim Laufen, wenn man schon extrem verkürzt ist. Ansonsten alles im grünen Bereich und sie ist mit tollen Schuhen aus dem Laden rausgegangen. Ich finde ja, die sehen sogar besser aus als meine! Nun sind wir beide gerüstet für die Zeit, in der man besser alleine durch Wald und Feld läuft, anstatt auf dem Fußballplatz zu stehen. Weiter gings zum nächsten Kaufhaus, das entspannend leer war. Habe ich so noch nie gesehen an einem Samstag gegen 11 Uhr. Wahrscheinlich waren die alle in den Supermärkten und plünderten die restlichen 2 Rolle Klopapier in den Regalen! Berichte von Freunden, die einkaufen waren, bestätigten mir das dann auch. Das Töchterchen wollte noch ein paar Sachen fürs Malen kaufen und schoss sich auch gleich noch zwei Hosen. So sieht sie wenigstens hübsch auf dem Quarantänesofa aus, falls es mal dazu kommen sollte. ;-) Es tut mir leid, aber Humor hilft, um damit umzugehen, auch wenn es sicherlich nicht bei allen gut ankommt. Wir brauchen das!
Mein Plan, wie auch der Plan Bekannter, die wir vor dem Gartencenter trafen, nochmal schnell wenigstens Hornveilchen, Erde und Erdbeerpflanzen zu kaufen, bevor diese Läden wie in Österreich geschlossen werden, damit ich wenigstens in Erde wühlen kann, ging leider nicht auf. Die Hornveilchen waren bis auf die gelben (die mag ich nicht so) und ärmlich aussehende Restbestände komplett leergekauft. Erdbeerpflanzen gabs noch nicht. Also habe ich die Erde auch da gelassen und versuche mein Glück nächste Woche nochmal, wenn ich nach der Arbeit eh in diese Richtung fahre. Vielleicht klappt das ja noch!
Danach bin ich dann eine sehr lange Hunderunde gegangen, haben anschliessend gegessen und mich später in die Sonne auf Terrasse gesetzt. Das Töchterchen kam dazu, später auch noch meine Vermieterin. So saßen wir da, haben die Sonne aufgesogen, genauso wie die Wärme. Haben über die aktuellen Geschehnisse geredet und was braucht man mehr für einen Glücksmoment? Nix!
Ein wenig im Garten habe ich auch gewerkelt und ansonsten haben wir nix von dem geschafft, was wir uns vorgenommen haben. Weil keiner dazu Lust hatte. :-)
Für heute ist dann ein Besuch im Botanischen Garten geplant. Und ich hoffe, ich kann euch ganz viele Fotos mitbringen. Viel blüht ja noch nicht bzw. ist schon durch wie Krokusse und Schneeglöckchen, aber irgendwas werde ich schon finden.
Sonntag, 15. März 2020
Samstag, 14. März 2020
Zack...Schule aus!
Gestern überschlugen sich hier die Ereignisse, aber das ging euch wahrscheinlich allen so in Deutschland und sicherlich auch in der Schweiz oder Österreich.
Beim Einkaufen war zwar unglaublich viel los und im ersten Laden fehlte die komplette Klopapiersammlung bis auf das handgeklöppelte Klopapier mit Merinowolle und der Reis. Klopapier brauchte ich zwar momentan nicht, aber im Anbetracht der Tatsache, dass die Leute anscheinend ihre Wohnungen neuerdings damit tapezieren, wollte ich....falls was da ist...eine Ersatzpackung mitnehmen. Die und den Reis fand ich dann auch im nächsten Laden.
Ich muss gestehen, minimal mehr als normal kaufte ich auch ein, was aber eher darin geschuldet ist, dass ich damit rechnete, mein Töchterchen auch an ihren sonst langen Tagen, die sie dann in der Schule isst, mitzuversorgen. Und ich gönnte mir seit langem Mal wieder meine Gartenzeitung....man braucht ja jetzt Beschäftigung.
Bei den Bekannten, die ich so traf, gab es auch nur ein Thema, alle zwar nicht panisch oder sehr ängstlich, aber sprachlos dessen, was da passiert ist und gerade passiert. Die Kassierer an der Kasse benutzen jetzt Handdesinfektion, zumindest in einem Laden. Der nette Kassierer bot mir das auch an, aber ich musste ja eh noch den potentiell verseuchten Griff des Einkaufswagens anfassen, das wäre als würde ich das neue Gold direkt ins Klo spülen. Die Stimmung an sich in den Läden war okay, nur manche ältere Menschen rammelten lieber aggressiv meinen schon an der Seite stehenden Einkaufswagen weg als in kurz mit der Hand zu bewegen. Mein Einkaufswagen stand wirklich ganz in einer Ecke, wo sonst kaum einer durch wollte. Nur halt eben diese älteren Menschen.
Zu Hause angekommen, machte ich erstmal Handhygiene und desinfizierte das Handy, bevor ich die Lebensmittel einräumte. Danach ging es auf eine riesengroße Runde mit dem Hund.
Das Töchterchen kam, als ich gerade am Kochen war. Es hatte viel zu erzählen. Noch waren die Schulen offen, aber die Kids wurden gebrieft und vorbereitet. Die Lehrer und die Schule selbst sind wohl eiskalt erwischt worden. E-Learning? Cloud? Ich sag dazu mal nix! Aber die Lehrer können ja nix dafür und inwieweit die Schule selbst das bei den strengen Sparauflagen selbst verschuldet hat, darüber möchte ich mir kein Urteil erlauben. Ich hoffe nur, sie lernen daraus! Alle! Die ganze Welt!
Und dann hieß es warten. Zuerst ging ein Kettenbrief rum - welcher A.... macht das?...das die Schulen geschlossen wurden. Aber im Endeffekt sagte er genau das aus, was dann um 17.30 Uhr kam! Zack - Schule aus - 5 Wochen Ferien ohne Ferien im eigentlichen Sinne. Die Kids alle untröstlich, hätte man auch nicht gedacht, dass die mal die Schule vermissen würden. Bis auf eine Freundin von meiner Tochter, die meinte, das wäre doch cool. Alle anderen wurden ja schon am Vortag von jetzt auf gleich hobbylos und jetzt noch Schule! Auch das Töchterchen schob ziemlich Frust und hatte die Hoffnung, sich wenigstens mal in der Stadt mit Freunden treffen zu können. Nach der Pressekonferenz diskutierten wir dann nochmal. Es macht keinen Sinn solche Maßnahmen zu treffen, wenn jetzt nicht alle am gleichen Strang ziehen und das bedeutet nun mal, soziale Kontakte in großer Runde zu meiden und nicht, wir treffen uns jetzt halt alle in der Stadt. Danach ergab sie sich ihrem Schicksal. Und machte sich einen Beschäftigungsplan für die Wochen.
Und ich ahne, was noch kommt...es wird wie in Österreich und Berlin ein Shutdown kommen, der Ministerpräsident hat da schon so was angedeutet, von wegen weitere Maßnahmen. Deswegen werden wir heute noch ein paar Besorgungen machen, die nicht mit Lebensmittel zu tun haben und dann ziehen wir uns brav ins Dorf zurück.
Ein paar Stunden später kam die Nachricht von der Schule, dass alle nochmal am Montag für 1 Stunde anrücken müssen. Sie müssen die Bücher abholen und bekommen die ersten Lehraufträge für zu Hause und ich denke, sie bekommen auch noch eine kurze Ansprache. Macht Sinn!
In Hessen gibt es die Regeln, dass alle Kinder von bestimmten Berufsgruppen weiterhin betreut werden können, aber eben nur diese. Und das macht auch Sinn! Sehr sogar! Denn viele unserer Ärzte haben einen ganzen Stall von Kindern unter 12 Jahren.
Danach trudelte die endgültige Absage von allen Trainingsterminen ein. Nur auf die Infos von der Musikschule warte ich, aber die ist wie immer ein wenig langsamer.
Ich werde Montag ganz normal arbeiten gehen und mal schauen, wie es da dann weitergeht. Ein komisches Gefühl irgendwie.
Also, halten wir alle auf Abstand zusammen und bleiben hoffentlich alle gesund!
Beim Einkaufen war zwar unglaublich viel los und im ersten Laden fehlte die komplette Klopapiersammlung bis auf das handgeklöppelte Klopapier mit Merinowolle und der Reis. Klopapier brauchte ich zwar momentan nicht, aber im Anbetracht der Tatsache, dass die Leute anscheinend ihre Wohnungen neuerdings damit tapezieren, wollte ich....falls was da ist...eine Ersatzpackung mitnehmen. Die und den Reis fand ich dann auch im nächsten Laden.
Ich muss gestehen, minimal mehr als normal kaufte ich auch ein, was aber eher darin geschuldet ist, dass ich damit rechnete, mein Töchterchen auch an ihren sonst langen Tagen, die sie dann in der Schule isst, mitzuversorgen. Und ich gönnte mir seit langem Mal wieder meine Gartenzeitung....man braucht ja jetzt Beschäftigung.
Bei den Bekannten, die ich so traf, gab es auch nur ein Thema, alle zwar nicht panisch oder sehr ängstlich, aber sprachlos dessen, was da passiert ist und gerade passiert. Die Kassierer an der Kasse benutzen jetzt Handdesinfektion, zumindest in einem Laden. Der nette Kassierer bot mir das auch an, aber ich musste ja eh noch den potentiell verseuchten Griff des Einkaufswagens anfassen, das wäre als würde ich das neue Gold direkt ins Klo spülen. Die Stimmung an sich in den Läden war okay, nur manche ältere Menschen rammelten lieber aggressiv meinen schon an der Seite stehenden Einkaufswagen weg als in kurz mit der Hand zu bewegen. Mein Einkaufswagen stand wirklich ganz in einer Ecke, wo sonst kaum einer durch wollte. Nur halt eben diese älteren Menschen.
Zu Hause angekommen, machte ich erstmal Handhygiene und desinfizierte das Handy, bevor ich die Lebensmittel einräumte. Danach ging es auf eine riesengroße Runde mit dem Hund.
Das Töchterchen kam, als ich gerade am Kochen war. Es hatte viel zu erzählen. Noch waren die Schulen offen, aber die Kids wurden gebrieft und vorbereitet. Die Lehrer und die Schule selbst sind wohl eiskalt erwischt worden. E-Learning? Cloud? Ich sag dazu mal nix! Aber die Lehrer können ja nix dafür und inwieweit die Schule selbst das bei den strengen Sparauflagen selbst verschuldet hat, darüber möchte ich mir kein Urteil erlauben. Ich hoffe nur, sie lernen daraus! Alle! Die ganze Welt!
Und dann hieß es warten. Zuerst ging ein Kettenbrief rum - welcher A.... macht das?...das die Schulen geschlossen wurden. Aber im Endeffekt sagte er genau das aus, was dann um 17.30 Uhr kam! Zack - Schule aus - 5 Wochen Ferien ohne Ferien im eigentlichen Sinne. Die Kids alle untröstlich, hätte man auch nicht gedacht, dass die mal die Schule vermissen würden. Bis auf eine Freundin von meiner Tochter, die meinte, das wäre doch cool. Alle anderen wurden ja schon am Vortag von jetzt auf gleich hobbylos und jetzt noch Schule! Auch das Töchterchen schob ziemlich Frust und hatte die Hoffnung, sich wenigstens mal in der Stadt mit Freunden treffen zu können. Nach der Pressekonferenz diskutierten wir dann nochmal. Es macht keinen Sinn solche Maßnahmen zu treffen, wenn jetzt nicht alle am gleichen Strang ziehen und das bedeutet nun mal, soziale Kontakte in großer Runde zu meiden und nicht, wir treffen uns jetzt halt alle in der Stadt. Danach ergab sie sich ihrem Schicksal. Und machte sich einen Beschäftigungsplan für die Wochen.
Und ich ahne, was noch kommt...es wird wie in Österreich und Berlin ein Shutdown kommen, der Ministerpräsident hat da schon so was angedeutet, von wegen weitere Maßnahmen. Deswegen werden wir heute noch ein paar Besorgungen machen, die nicht mit Lebensmittel zu tun haben und dann ziehen wir uns brav ins Dorf zurück.
Ein paar Stunden später kam die Nachricht von der Schule, dass alle nochmal am Montag für 1 Stunde anrücken müssen. Sie müssen die Bücher abholen und bekommen die ersten Lehraufträge für zu Hause und ich denke, sie bekommen auch noch eine kurze Ansprache. Macht Sinn!
In Hessen gibt es die Regeln, dass alle Kinder von bestimmten Berufsgruppen weiterhin betreut werden können, aber eben nur diese. Und das macht auch Sinn! Sehr sogar! Denn viele unserer Ärzte haben einen ganzen Stall von Kindern unter 12 Jahren.
Danach trudelte die endgültige Absage von allen Trainingsterminen ein. Nur auf die Infos von der Musikschule warte ich, aber die ist wie immer ein wenig langsamer.
Ich werde Montag ganz normal arbeiten gehen und mal schauen, wie es da dann weitergeht. Ein komisches Gefühl irgendwie.
Also, halten wir alle auf Abstand zusammen und bleiben hoffentlich alle gesund!
Freitag, 13. März 2020
Was soll ich sagen...
...nun erreichen auch uns die Auswirkungen von Corona. Im Moment wird nach und nach unser Alltag lahmgelegt. Die beginnende Rückrunde beim Fußball....heute sollte das erste Punktespiel sein - abgesagt bis Karfreitag. Das Training wird empfohlen auch auszusetzen. Wir diskutieren noch in der Runde, ob und wann das mit dem Training Sinn macht oder ob auf freiwilliger Basis weitertrainiert wird. Ich denke, so lange die Kids noch alle mit dem Bus in die vollen Schulen fahren, kann ein Fußballtraining im Freien mit max. 15 Leuten auch nicht gefährlicher sein. Zumal in Hessen die Fälle zwar auch rasch ansteigen, aber eben noch überschaubar waren. Bis gestern Abend. Aber wer will diese Verantwortung jetzt noch übernehmen. Es muss ja nur ein Kind, das das das nächste Kind und irgendwo in irgendeiner Familie lebt ein Mensch mit schweren Vorerkrankungen...
So hat der Trainer erstmal Montag abgesagt und wartet dann weiter ab.
Nun warten wir! Wir warten darauf, dass die Schule geschlossen wird, damit rechne ich bis Ende nächster Woche. Macht die Schule zu, folgt die Musikschule und das Kinderturnen fiel schon letzten Mittwoch aus. Zwar aus anderen Gründen, aber ich denke gerade das wird ausgesetzt. Zack, ist ein Teenie hobbylos.
Ich muss natürlich weiterhin zur Arbeit und das wird wohl auch so bleiben. Homeoffice gibt es für mich nicht und ich bin gerade sehr, sehr glücklich so ein großes Kind zu haben.
Gestern Abend habe ich irgendwie nur noch Corona Berichte gelesen, gehört und das Töchterchen und ich träumen jetzt schon Nachts davon. Wir sind beide ganz egoistisch frustriert über die ganzen Einschränkungen, auch wenn wir natürlich alles ganz brav und solidarisch umsetzen werden.
Ich werde in den nächsten Tagen, Telefonnummern mit den Nachbarn tauschen, die in Frage kommen, mal mit dem Hund zu gehen und im Gegenzug anbieten ihre Hunde zu übernehmen. Und ich werde meine ältere Nachbarin fragen, dass sie mir Bescheid geben soll, wenn ich ihr etwas einkaufen soll.
Und ich hoffe, dass wir das alle nicht brauchen, aber ich gebe es zu, die Entwicklung in Italien finde ich beängstigend! Aber ich bin auch noch skeptisch, ob alle diese strikten Maßnahmen wirklich greifen und was wollen sie machen, wenn man nach 3 Wochen merkt, die Zahlen sind doch über 10000 gestiegen? Kann man Menschen über Monate "einsperren?"
Auf der anderen Seite trifft es uns mit den Maßnahmen und dem Chaos auch irgendwie nicht ganz so hart wie viele andere Menschen. Wir hatten weder Urlaub geplant in den nächsten Wochen, noch Konzertkarten für irgendwas und das Kind ist erst in der 10. Klasse. Das einzige Problem einer strikten Hausquarantäne wären 14 Tage irgendwie einen Hund bei Laune zu halten.
Mein Vorsatz für dieses WE! Vorbereitungen treffen für alternative Beschäftigungen (Pflanzen, Erde und sonstiges für den Garten kaufen), das Kind bekommt noch Laufschuhe, damit es wenigstens gescheit joggen gehen kann als Sportalternative. Das war ja eh angedacht, jetzt dann halt sofort! Ich werde ganz viel draußen machen, sofern das Wetter es denn wirklich mal zulässt und die Kamera mitnehmen. Ein Besuch im botanischen Garten ist fest eingeplant. Vielleicht sollte ich auch Netflix wieder reaktivieren. ;-) Aber das kann ich ja von jetzt auf gleich. Ich könnte mir auch mal wieder ein Computerspiel auf den Rechner spielen. Das Töchterchen überlegt sich auch schon Alternativen, wenn neben allen Hobbies auch noch die Schule wegfällt.
Niemals hätte ich gedacht, dass mich das Ganze so beschäftigen wird, aber die Medien haben gute Arbeit geleistet, auch bei mir! Aber hilft ja alles nichts! Augen zu und durch! Und ich drücke uns allen ganz fest die Daumen, dass es nicht so schlimm wird, wie sie alle befürchten.
Das war mein Wort zu Corona!
So hat der Trainer erstmal Montag abgesagt und wartet dann weiter ab.
Nun warten wir! Wir warten darauf, dass die Schule geschlossen wird, damit rechne ich bis Ende nächster Woche. Macht die Schule zu, folgt die Musikschule und das Kinderturnen fiel schon letzten Mittwoch aus. Zwar aus anderen Gründen, aber ich denke gerade das wird ausgesetzt. Zack, ist ein Teenie hobbylos.
Ich muss natürlich weiterhin zur Arbeit und das wird wohl auch so bleiben. Homeoffice gibt es für mich nicht und ich bin gerade sehr, sehr glücklich so ein großes Kind zu haben.
Gestern Abend habe ich irgendwie nur noch Corona Berichte gelesen, gehört und das Töchterchen und ich träumen jetzt schon Nachts davon. Wir sind beide ganz egoistisch frustriert über die ganzen Einschränkungen, auch wenn wir natürlich alles ganz brav und solidarisch umsetzen werden.
Ich werde in den nächsten Tagen, Telefonnummern mit den Nachbarn tauschen, die in Frage kommen, mal mit dem Hund zu gehen und im Gegenzug anbieten ihre Hunde zu übernehmen. Und ich werde meine ältere Nachbarin fragen, dass sie mir Bescheid geben soll, wenn ich ihr etwas einkaufen soll.
Und ich hoffe, dass wir das alle nicht brauchen, aber ich gebe es zu, die Entwicklung in Italien finde ich beängstigend! Aber ich bin auch noch skeptisch, ob alle diese strikten Maßnahmen wirklich greifen und was wollen sie machen, wenn man nach 3 Wochen merkt, die Zahlen sind doch über 10000 gestiegen? Kann man Menschen über Monate "einsperren?"
Auf der anderen Seite trifft es uns mit den Maßnahmen und dem Chaos auch irgendwie nicht ganz so hart wie viele andere Menschen. Wir hatten weder Urlaub geplant in den nächsten Wochen, noch Konzertkarten für irgendwas und das Kind ist erst in der 10. Klasse. Das einzige Problem einer strikten Hausquarantäne wären 14 Tage irgendwie einen Hund bei Laune zu halten.
Mein Vorsatz für dieses WE! Vorbereitungen treffen für alternative Beschäftigungen (Pflanzen, Erde und sonstiges für den Garten kaufen), das Kind bekommt noch Laufschuhe, damit es wenigstens gescheit joggen gehen kann als Sportalternative. Das war ja eh angedacht, jetzt dann halt sofort! Ich werde ganz viel draußen machen, sofern das Wetter es denn wirklich mal zulässt und die Kamera mitnehmen. Ein Besuch im botanischen Garten ist fest eingeplant. Vielleicht sollte ich auch Netflix wieder reaktivieren. ;-) Aber das kann ich ja von jetzt auf gleich. Ich könnte mir auch mal wieder ein Computerspiel auf den Rechner spielen. Das Töchterchen überlegt sich auch schon Alternativen, wenn neben allen Hobbies auch noch die Schule wegfällt.
Niemals hätte ich gedacht, dass mich das Ganze so beschäftigen wird, aber die Medien haben gute Arbeit geleistet, auch bei mir! Aber hilft ja alles nichts! Augen zu und durch! Und ich drücke uns allen ganz fest die Daumen, dass es nicht so schlimm wird, wie sie alle befürchten.
Das war mein Wort zu Corona!
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