Freitag, 11. September 2020

Dahme 5.0 - Tag 4 - Teil III

Bevor ich weitermache mit dem Tagebuch, schulde ich euch ja noch den Glücksmoment der Woche. Und der war eindeutig das Ankommen meiner tollen Wolle für mein Anti-Corona-Herbst-Beschäftigungsprojekt. Mittlerweile ist mein allererster Socke fertig und wunderschön geworden. Meine Königsdisziplin war eindeutig, die Maschenaufnahme nach der Ferse. Aber auch das habe ich dann hinbekommen. Am Bündchen ist die Socke ein bisschen weit, obwohl die Maschenprobe perfekt gepasst hat. Aber vielleicht habe ich auch einfach nur dünne Waden. Das Problem habe ich auch bei Stiefeln, da schlabbert der Schaft immer rum. Jetzt werde ich bald den 2. Socken anfangen, denn das Töchterchen scharrt schon mit den Füßen und freut sich auf ihre Socken, die ich ihr versprochen habe. *lach*

Die Woche war zweigeteilt! Die erste Hälfte bis Mittwoch war okay, nur mein Kreislauf hat mich ziemlich verlassen und ich hatte leichte Kopfschmerzen mit Nackenverspannungen. Ab Mittwoch haben sie mich auf der Arbeit wieder geärgert und ich merke, wie dünnhäutig ich geworden bin. Der am Montag dann komplett vollzogene erzwungene Wechsel vom Chef in den neuen, aber schon bekannten Arbeitsbereich setzt mir arg zu. Ich hatte in über 30 Arbeitsjahren noch nie so einen Unwillen zur Arbeit zu gehen. Und das merkt man mir halt auch an. Aber hilft alles nicht, ich habe mich entschieden es ohne Kampf über Betriebsrat und Co. auszusitzen und dann muss ich da wohl durch. Allerdings werde ich nochmal nächste Woche mit der Personalabteilung reden und zwar Tacheles darüber, wie es schon in den letzten Wochen gelaufen ist und es abzusehen ist, dass es in Zukunft immer wieder Probleme damit gibt, weil meine Arbeitszeit nicht ausreichend ist für den Job. Etwas worauf ich ungefähr 1000 Mal hingewiesen habe, aber es immer heißt, ich muss keine Überstunden machen, ich kann pünktlich gehen. Und was passiert, wenn ich es auch mache, habe ich ja gesehen. Und was passiert, wenn ich netterweise so viele Überstunden in kurzer Zeit anhäufe, die mir auch abgezeichnet wurden, wenn ich sie abfeiern will, sieht man auch gerade. Da wird nämlich wochenlang beraten, welchen Tag ich nehmen darf. Hallo? Es geht um einen einzigen Tag, den ich an meinen eh schon genehmigten Urlaub hängen möchte. Andere rufen morgens an und sagen, sie brauchen frei und bekommen auch frei, obwohl die Hütte schon brennt. Ich möchte einfach, dass die Personalabteilung es vorher weiß. Ich traue meinem Chef nämlich zur Zeit alles zu! Aber jetzt habe ich Wochenende und möchte so gut es eben geht, diesen Mist bis Montag aus meinem Hirn verdrängen und nur schöne Dinge machen. Und deswegen geht es jetzt weiter mit dem Urlaubsnachbericht! :-)

15.07.2020

Zurück sind wir den gleichen Weg zurück gelaufen, weil wir einfach am Meer entlang wollten. Man kann wohl auch eine andere Schleife gehen, aber das können wir ja ein anderes Mal machen. Auf dem Weg zwischen Leuchtturm und Dahme machten wir einen Abstecher an den Strand und fanden ein wunderschönes Plätzchen am Wasser, wo wir kurz pausierten. Sophie tauchte nach Leckerlis und wir machten Fotos. Den restlichen Weg sind wir ein wenig schneller gegangen, weil ich ja so viel getrunken hatte und dringend mal für kleine Mädchen musste. Kaum waren wir in in der Ferienwohnung angekommen, da fing es an zu tröpfeln. Perfektes Timing! Wir kochten uns was zu essen und ruhten uns bis zur Abendrunde aus. 






















Sonntag, 6. September 2020

Dahme 5.0 - Tag 4 - Teil II

Beim Bearbeiten der Fotos ist mir schnell klar geworden, dass ich diesen Tag auf 4 Teile splitten muss. Wenn denn 4 Teile reichen! Also hier erstmal der 2. Teil! 

15.07.2020

In Kellenhusen machten wir unsere üblichen Fotostopps, die blauen Wände bieten sich einfach dafür an. Wir schlenderten die Strandpromenade entlang und hielten immer mal wieder an fürs Fotografieren. Die Seebrücke ließen wir diesmal aus, es war einfach auch hier zu voll.

Sophie entdeckte noch ihre Lieblingshunderasse und sang ihr ein sehr lautes Lied. Der andere Hund war davon nicht wirklich beeindruckt. *lach*

Zum Schluss warteten wir noch bis ein Sitzplatz in unserem Lieblings-Cafe frei wurde und stärkten uns etwas. Mama aß ein riesengroßes Stück Kuchen. Ich entschied mich nur für viel Flüssigkeit. Während bei Mama der Kuchen beim Essen immer größer wurde, kippte ich noch mal Flüssigkeit nach. Und als wir satt und nicht mehr durstig waren, ging es auf den Rückweg.

























Dienstag, 1. September 2020

Herbstbeginn

Nun ist er da, der meteorologische Herbstanfang. Der erste Corona-Herbst unseres Lebens und hoffentlich der einzige. Schwierig! Normalerweise bin ich ein echter Herbstfan und meine liebste Fotografier-Zeit beginnt. Es gibt tolle Dinge zu machen im Herbst, aber die meisten fallen halt dieses Jahr weg. Da es auch der erste Herbst ohne Fußball ist für uns und die Mädels nur 2 Heimspiele in der Hinrunde haben, wird das nur wenig Ablenkung bringen. Salsa - Fehlanzeige, Elisabethmarkt - Fehlanzeige, Herbstfest mit Kürbisschnitzen - Fehlanzeige und das sind nur ein paar der Dinge, die wir normalerweise im Herbst machen. Irgendwann wird auch das Einkuscheln auf dem Sofa mit Tee nach einer langen Hunderunde bei Herbstwetter bestimmt den Reiz verlieren und je kälter es wird, um so schwieriger wird es auch Treffen mit Freunden draußen und mit Abstand statt finden zu lassen. Also müssen Alternativen her!

Ein paar Ideen habe ich schon! Zum einen werde ich seit ein paar Jahren Pause mal wieder stricken. Die Wolle ist schon bestellt. Ich werde einen schönen Schal stricken und mich das erste Mal in meinem Leben an Socken herantrauen. Ob ich Letzteres hin bekomme? Ich bin gespannt! Das Töchterchen hat sich auch schon Socken gewünscht und dafür Wolle ausgesucht. Ich stehe also sehr unter Erfolgsdruck. *lach* 

Ausserdem möchte ich wieder ein Computerspiel spielen. Eins ist ja noch auf dem PC vom Töchterchen installiert und wartet schon eine Weile auf mich - ca. 2 Jahre, ein anderes werde ich versuchen auf meinem Laptop zu installieren.

Wir werden eine Menge Herbstdeko selbst basteln und es uns richtig kuschelig in der Wohnung machen. 

Für Urlaub und Ferien stehen Herbstshopping, der große Schwede und Herbst-Shooting auf dem Programm. Genauso wie ein Halloween-Shooting. Vielleicht will ich auch mal, wenn mich das Töchterchen schminkt. ;-) 

Netflix (Werbung unaufgefordert, unbezahlt, einfach weil ich das so will) darf zu den Ferien wieder einziehen und ich hoffe auf tolle Serien, um die langen dunklen Abende zu überleben. 

Und wir werden mind. eine größere Wandertour machen. Eine habe ich schon herausgesucht und mit über 15 km wird das schon eine Herausforderung. 

Der Garten muss natürlich winterfest gemacht werden, aber dafür habe ich noch lange Zeit. Bevor die Wespen nicht aus dem Gartenhüttchen gezogen sind, kann ich das Zeug eh nicht da hinein räumen. Könnte ich schon, aber ich weiß  nicht, ob ich das dann auch überlebe. ;-)

Vielleicht fallen uns noch andere Dinge ein, um die nächsten Monate gut zu überstehen. Und ihr so?




P.S.: Die Fotos habe ich schon mal gezeigt, aber ich mag sie immer noch sehr gerne und aktuelle Herbstfotos gibt es ja noch nicht. :-)