Donnerstag, 11. August 2022

Dahme 2022 - Tag 3 - Teil II - Strandimpressionen und Albernheiten

26.07.2022

Zurück in Dahme machten wir ein kurzes Päuschen und verlegten uns dann an den Strand, wo es doch ziemlich kühl war. Sophie fand das gut, denn sie hatte richtig gute Laune und machte lustige Dinge. Ausserdem witterte sie viel Essen!




Dazwischen wurden wir von Emma-Blitz abgelenkt - eine französische Bulldogge, die mehrfach versuchte vom Strandkorb zum Herrchen zu flüchten, wenn Frauchen nicht aufpasste. Ihr Weg führte direkt an unseren Handtüchern vorbei und es war sehr lustig mit anzusehen. :-)

Ich versuchte mich im Spaghat und Purzelbaum, nach letzterem hatte ich kurz Schwindelprobleme. :-)

Gegen 16 Uhr gingen wir das erste Mal in unserem Lieblingsrestaurant essen. Zuerst dauerte es wieder ewig bis wir bedient wurden - vielleicht sind wir so unscheinbar? Hinter uns war ein bösartiger kleiner Hund, der alle Hunde, die am Restaurant vorbeigingen anraunzte (und das waren sehr, sehr viele Hunde, weil da ja die Strandpromenade lang ging). Sophie hatte dafür nicht mal ein Wimpernzucken übrig, sie war damit beschäftigt sich über die unzufriedenen Gesamtsituation auf dem harten Boden mit Motzen zu beschweren und mir meinen Fuß abzulecken. Als wir endlich bedient wurden, nahm ich den Salat und Mama den Fischspieß - "same procedure as every year, Miss Sophie?"


Zurück am Strand trainierten wir die Kalorien bei einer Runde Volleyball ab und wurden dabei sehr von der Schlagermusik einer Gruppe betrunkener Best Ager beschallt, die dann auch noch lauthals mitsangen. Da es zu kalt fürs Baden war, spielten wir noch Frisbee und wurden von einem der Best Ager um ein Strandtennis angeschnorrt. Wenigstens hörten sie dann kurz auf zu singen. 

Nach der körperlichen Betätigung war es Zeit für Highfashion Fotos!



Aber Modeln macht halt auch mächtig müde!


Wir hatten dabei einen Lachflash nach dem anderen, so dass unsere Strandkorbnachbarn schon nachfragten, ob sie uns helfen könnten. :-) Sie kamen dann rum und sahen Sophie und bekamen selbst einen Lachflash. Wir unterhielten uns eine ganze Weile mit ihnen bis wir wegen akuter Erfrierungen zurück zur Ferienwohnung liefen.

Zu unserer Abendrunde konnten wir uns erst nur schwer aufraffen, weil wir beide Meideverhalten hatten in die engen langen Hosen zu steigen. Als wir es endlich geschafft hatten, stellten wir draußen fest, dass es mächtig kalt ist und dass uns unsere App echt mit dem Urlaubwetter vera.... hat. 

Auf der Seebrücke waren Menschenmassen, weil das DLRG wieder ihre Zeremonie abhielt mit Neptun und so. Das ist wohl entweder eine Verabschiedung oder Begrüßung. Wir haben das schon öfters in Dahme mitbekommen. 

Mama tanzte mal wieder vor dem Cocktailstand zu Salsa-Musik herum, bevor wir es auf eine freie Bank ganz am Ende der Strandpromenade schafften. Dort machten wir Fotos, froren ein wenig und versuchten uns darin echte Checker zu sein. Wir waren sehr albern und jeder der vorbeikam fand uns wohl auch sehr amüsant. Ich bekam noch ein Kompliment von einem vorbeilaufenden Mädchen für meine Fotopose, für eine der seriösen! ;-)














Auf dem Weg zurück konnten wir dann auf die inzwischen leere Seebrücke und schauten uns den Sonnengang an. Leider wurden wir dort wieder beschallt - diesmal von Jugendlichen, die laut Musik hörten. Schlager! *örgs*





Aufgrund der Kälte und der fürchterlichen Musik wurde es Zeit zu gehen. Auf dem Deich machten wir noch coole Fotos!



Naja, zumindest bei mir sah das cool aus...bei Mama eher...




Und dann sank ich sehr tief...nachdem ich schon die ganze Zeit von 14jährigen anglotzt wurde, kam es noch schlimmer...ein gefühlt 11jähriger machte mich mit Blicken an - er versuchte es zumindest.

In der Ferienwohnung zurück sanken wir aufs Sofa und ließen den Abend chillig ausklingen.

Gelaufene Schritte: 28781, 20,9 km

Mittwoch, 10. August 2022

Dahme 2022 - Tag 3 - Teil I - Immer wieder Kellenhusen

26.07.2022

Heute morgen ging es für mich wieder um kurz vor 6 Uhr los zur morgendlichen Runde, bei der es deutlich kühler war . Anschliessend ging es natürlich zum Bäcker Brötchen holen und danach konnten wir herrlich bei Sonnenschein auf dem Balkon frühstücken. Doch leider blieb die Sonne nicht so lange, es bewölkte sich und es begann zu regnen. Gegen 10 Uhr wurde es endlich besser und wir machten uns auf den Weg nach Kellenhusen, an dem wir irgendwie erstmal vorbei fuhren. Eigentlich kennen wir den Weg, aber beim Quatschen haben wir nicht so auf die Gegend geachtet und dann war da irgendwie kein Schild mehr. Mit einem kleinen Umweg kamen wir aber dann doch an. Später sahen wir, dass es tatsächlich kein Schild mehr aus der Dahmerichtung gab.

In Kellenhusen angekommen, entdeckte Sophie einen leckeren Laden und war kaum davon wegzubekommen. Wir wissen, dass es dort Hundeeis gibt und es musste wirklich sehr, sehr gut danach riechen. :-)



Ausserdem waren überall Familien mit Kinder, die auf meinen Lieblingsfotolocations ständig im Weg herumkletterten, so konnten wir keine Walfotos machen. *grmpf* Wir fanden dann aber Alternativen.


















Es war echt kalt an diesem Tag und auch stark windig. Trotzdem war natürlich die Seebrücke ein Muß. Ich wollte unbedingt in dem runden Loch ein Foto machen, Mama hatte dabei echt Panik, dass ich runtergeweht werde. 

















Nach der Seebrücke liefen wir noch ein Stück die Strandpromenade entlang und auf dem Rückweg landeten wir natürlich in unserem Lieblings-Café, das mit den Riesenkuchenstücken! Aber erstmal kam keine Bedienung. Irgendwann konnten wir schliesslich doch unsere Bestellung aufgeben. Mama bekam ihr riesiges Stück Kuchen und ich bewies ihr, dass ich mittlerweile eine ausgewachsenen Lactoseintoleranz habe, in dem ich mutig einen normalen Cappucchino trank. Mama war beeindruckt von den Geräuschen aus meinem Inneren. Zum Glück war es nur eine kurze Episode, während Mama mit dem Kuchen noch eine Weile im Freßkoma blieb. *lach* 






Nach der Stärkung ging es langsam zurück zum Auto. Mittlerweile war es schon ordentlich voll. Und es waren noch mehr Kinder unterwegs, so konnte ich meine Fotos beim Wal wirklich nicht machen. Das fand ich doof, weil es ja das letzte Mal ist, dass wir hier sind. Zumindest in dieser Konstellation und wahrscheinlich auch längerfristig. 

Die Rückfahrt übernahm ich dann und ich verfuhr mich natürlich nicht. ;-)

Fortsetzung folgt...