Samstag, 8. Februar 2025
Neue Komplikationen...
Freitag, 7. Februar 2025
Erste Februar Woche
Hm, irgendwie war das eine ausgefüllte Woche, zeitlich und auch gedanklich. Aber da mein letzter Eintrag so lange her ist, fange ich mal beim letzten WE an.
Den restlichen Samstag habe ich mit auskurieren, Spaziergang, Wäsche und sonst nicht viel verbracht. Und ich habe mit dem Töchterchen telefoniert. Danach hatte ich erstmal wieder ein schlechtes Gewissen, weil es so aussieht, als müsse sie den nächsten Umzug schon wieder alleine stemmen, weil durch die Pflegepraktika, fahren alle Hamburger Freundinnen nach Hause, zum Freund oder sonst wohin. Dazu kommt, dass sie immer noch niemanden wegen der neuen Wohnung erreicht hat. Ihre Sachbearbeiterin ist halt nicht da und sonst sagt niemand was dazu. Ich habe dann noch recherchiert, wie sie den Umzug auch alleine bewältigen kann und mit überlegt, was man mit den Sachen macht, wenn da wirklich ein Tag ohne Wohnung ist. Aber mal abgesehen davon, geht es dem Kind gut! Macht mein schlechtes Gewissen nicht besser. Ich hatte schon überlegt, hoch zu fahren. Aber nachdem ich meine Haushaltsabrechnung gemacht habe, hatte ich schon Probleme, dass ich mir überhaupt die Hamburgreise gebucht habe. Es sieht bitter aus, sehr bitter. Ja, im Januar war die blöde Autoversicherung, die ja irgendwie immer teurer wird, obwohl wir unfallfrei unterwegs sind, aber das Töchterchen ist halt mit drauf und es wird ja weiterhin alles teurer statt günstiger. Nur mein Gehalt bleibt gleich! Aber im Februar und März sieht es halt nicht besser aus. Hamburg muss bezahlt werden, das Auto repariert und ich brauche Farbe für die Renovierung. Somit habe ich es verworfen, Ende Februar für eine Nacht hochzufahren, um ihr beim Umzug zu helfen und mein schlechtes Gewissen weiter gepflegt.
Der Sonntag sah ähnlich aus, ausser, dass Nachmittags meine Freundin zum Spaziergang kam und als ich nicht dauernd am Husten und Schniefen war, hat sie sich getraut noch mit reinzkommen auf einen Kaffee. Sie trainiert sich gerade auf für eine Rennradreise, da kann sie genauso wenig eine Erkältung gebrauchen wie ich es gebraucht habe. Aber danach fragt ja keiner.
Montag war ich nach der Arbeit mit meiner anderen Freundin zum Mittagessen verabredet. Es war schön und kurzweilig. Das Essen okay, aber ehrlich, mein Salatdressing macht mehr her. Nur Falafel mach ich nicht gerne selbst, von daher hatte ich wenigstens etwas dabei, was ich zu Hause eher selten esse. Trotzdem 20 Euro für das, steht in keinem Verhältnis. Egal, es war schön und ich mach das ja nicht jeden Monat. Übrigens war der Laden gerappelt voll mit jungen Leuten - wie können die sich das leisten? Ich mach irgendwas falsch in meinem Leben. Oder bin ich die Einzige, die nicht nur jammert, sondern wirklich sparen muss?
Dienstag war ich wieder verabredet mit einer weiteren Freundin zum Spaziergang - das hat sich jetzt schon als wöchentliches Treffen etabliert - das Wetter war echt fies und alleine hätte der Spaziergang überhaupt keinen Spaß gemacht, aber zu zweit sind wir mal locker 1 1/2 h unterwegs gewesen. Und sie hat sich total gefreut über die Socken. Sie hat wohl nicht damit nicht gerechnet, dass sie so farblich gemustert sind. Sie war auf alle Fälle hin- und weg. Und das war wirklich schön zu sehen. :-) Damit ist auch meine Stricksaison beendet.
Mittwoch habe ich alle Schränke im Wohnzimmer ausgeräumt, sie herumgerückt und festgestellt, ich kann das so nicht stellen, wie gedacht, wegen einem klitzekleinen Detail. Das ist sehr ärgerlich, aber ich kann es leider auch nicht ändern. Das Detail kann ich nicht entschärfen oder verbessern. Die Glastür der Vitrine würde nämlich gehen die Kante des Fernsehboard knallen beim Öffnen. Das ist mir echt zu riskant. Also alles wieder zurück gestellt. Und ich war ein wenig frustriert, weil ich dann doch alle Schränke streichen muss, was natürlich wieder bedeutet, eine Farbdose mehr kaufen zu müssen. Die Bücher habe ich gar nicht mehr zurück ins Regal geräumt, die lagern jetzt erstmal in einem übrig gebliebenen Umzugskarton. Abends kam noch meine Vermieterin vorbei, um mir den Stand der Dinge bezüglich der im Krankenhaus liegenden Nachbarin zu übermitteln und dann haben wir uns noch eine Weile so verquatscht.
Donnerstag war wie immer mein Papa da, der mir noch geholfen hat, das nun überflüssige Regal nach draußen zu stellen, wo es dann den Platz der alten und kaputten Komode einnehmen wird. Die wiederum zum Sperrmüll kommt. Und Abends konnte ich endlich wieder zum Kurs gehen. Ich muss sagen, die Fitness-Studio Atmosphäre ist wirklich meins. Und es macht mich traurig, dass es wohl noch eine ganze Weile dauern wird, bis ich mir das wieder leisten kann. :-(
Ausserdem hat sich das Töchterchen gemeldet, weil sie endlich mal ihre Sachbearbeiterin erreicht hat. Nach vielen erfolglosen Versuchen. Sie war aber sehr nett, total lieb und hat ihr versprochen, dass es für beide Probleme (Wohnung zu teuer und eine Nacht obdachlos) eine Lösung geben wird. Wenn alles gut läuft, sollte das in ein paar Tagen gelöst sein und dann kann sie den Umzug planen und ein Auto dafür reservieren. Und sie hat ihren ungeliebten Job in der Bar gekündigt. Da sie ja eh im März Praktikum machen muss, kann sie in Hamburg eh nicht arbeiten, somit hat sie dann nun 1 1/2 Monate Zeit, sich was Neues zu suchen. Am Samstag hat sie auch schon das erste Probearbeiten in einer Parfumerie. Auch um die immer noch ausstehende Mietkaution von Mainz hat sie sich schon gekümmert. Noch kann sie nur eine Erinnerungsmail schreiben, da die Frist von 6 Monaten noch nicht rum ist. Wenn sie dann hier ist und die immer noch nicht überwiesen haben, werden wir mal zusammen die erste Mahnung per Mail verfassen und falls das nicht fruchtet, wird der offizielle Brief mit Fristsetzung per Einschreiben rausgehen. Nur zur Erklärung, sie hat dann 3 Mietkautionen zur gleichen Zeit gezahlt. Eine in Mainz, zwei in Hamburg. Das ist viel Geld für eine Studentin! Wenn die sich in Hamburg auch 6 Monate Zeit lassen, um sie zurückzuzahlen, ist das echt ne Hausnummer.
Aber ich bin wirklich stolz auf sie, wie sie auch für ihre Interessen und Problemlösungen kämpft. Sie hat wirklich wochenlang versucht wegen der Wohnung jemanden zu erreichen. Die letzten Tage jeden Tag dort versucht jemanden zu erreichen. Und so wie es aussieht, wird das jetzt auch belohnt. Das freut mich für sie und zeigt mir, dass sie ihr Leben wirklich gemeistert bekommt. Das Studium läuft eh gut.
Ich habe bezüglich meines finanziellen Problems erneut zweimal die Fühler ausgestreckt. Aber bei dem einen ist es nicht sicher, ob ich das überhaupt machen kann, weil ich gar nicht die Ausbildung dafür habe. Allerdings wäre es bei uns in der Abteilung, das hätte echte Vorteile. Aber es wäre nur für ein Jahr und noch sind die Gelder eh nicht bewilligt. Beim anderen muss ich mich wie schon erwartet an die Chefin wenden - und naja, das schreckt mich etwas zurück, deswegen schiebe ich das noch. Momentan gibt es da eh keine offizielle Ausschreibung oder ein Stellenangebot. Wäre also eh nur initiativ. Alles andere, was im Intranet oder offiziell beim Klinikum bzw. der Uni ausgeschrieben ist, kommt leider nicht in Frage. Ist aber auch wirklich zur Zeit nur wenig bis nix. Da braucht es also weiterhin Geduld auch wenn es mich zusehends belastet. Ich habe auch nochmal gerechnet, ein kompletter Wechsel zur Uni, sollte ich dort überhaupt eine unbefristete Stelle bekommen, würde mich bis zu 300 Euro Netto Gehalt kosten. Auf Vollzeit hochgerechnet wäre es noch mehr, weil die bei der Uni ja mehr Wochenstunden haben als wir. Das ist echt ne Hausnummer. Heißt, ich müsste statt 4 Tage, 5 Tage Vollzeit arbeiten, um das Gleiche zu verdienen wie bei uns. Panik und Ungeduld ist hier also nicht angebracht. Das muss echt gut überlegt sein alles.
Naja, im Aushalten von Ausnahmesituationen bin ich ja mittlerweile erprobt. ;-)
Dieses WE werde ich nochmal ruhig machen. Die Erkältung ist soweit weg, aber die Luft fehlt noch. Ich habe zwar indoor schon etwas gesportelt, aber halt nicht hochpulsig wie beim Joggen. Ich entscheide spontan, ob ich die Tage lieber Nordic Walke oder einen Laufversuch starte. Ausgehen mit Tanzen lass ich lieber noch. Dafür fahre ich morgen früh zum Obi und hol mir endlich die Farbkarte von der speziellen Farbe - irgendwann muss ich mich ja nun mal entscheiden. Ausserdem lasse ich im Fotoladen dort im Einkaufszentrum biometrische Fotos machen, weil mein Personalausweis nicht mehr gültig ist. Den muss ich beantragen. Und wenn ich schon gerade dort bin, kann ich noch bei so einem Billigladen schauen, ob es die Körbchen noch gibt, die mir mal jemand für das CD-Regal geschenkt hat. Das würde ich nämlich gerne komplett mit den Körbchen auffüllen, weil ich in der Wohnung so gut wie keine Schubladen für Kleinkram habe. Und das ist perfekt dafür. Aber das eilt nicht, weil auch das Regal gestrichen wird.
Das Fasten läuft gut, die Gewichtsabnahme lässt auf sich warten. Trotzdem passe ich wieder in eine meiner Hosen, die ja vor Wochen sehr unangenehm am Bauch war, wegen noch aufgeblähtem Bauch von der OP und zu viel Speck. Das ist ja das Ziel, wieder in die Klamotten zu passen und atmen zu können. *lach*
So, heute das übliche Programm: Haushalt, Einkaufen und später entweder Spaziergang und ein wenig Sport oder Nordic Walking und anschließend dehnen. Letzteres ist nämlich unsere Hausaufgabe vom Kurs. Länge in die Beinrückseite! Wir hatten nämlich alle Probleme bei einer Übung gestern. :-)
Samstag, 1. Februar 2025
Fasten
So, los geht es! Der erste Kaffee mit Hafermilch schmeckt erträglich. Man muss anscheinend die richtige Marke für sich finden. Ein Tabu muss ich aber heute morgen noch essen, ich hatte gestern zuviel verbotenes Zeugs eingekauft, das habe ich am letzten Cheatday nicht alles geschafft. Es ist aber nur so ein Fruchtproteinjoghurt, den esse ich gleich heute morgen zum Frühstück, dann ist der erledigt. *lach*
Draußen ist es a....kalt, aber anscheinend wird es sonnig, immerhin! Der Männerschnupfen wird wieder so eine zähe Geschichte. Wie heißt es immer so schön, kommt 3 Tage, bleibt 3 Tage und geht 3 Tage. Bei mir sind es irgendwie immer mehr Tage hintenraus. Ein bissi mehr Hustenreiz ist dazu gekommen und ich fühle mich halt echt schlapp. Sehr nervig. Aber ich denke, das Schlimmste habe ich hinter mir!
Die Zeit vertreibe ich mir mit der Planung der Wohnzimmerrenovierung. Ich muss erstmal ausmisten, denn ich würde gerne ein Regal loswerden, dazu muss ich aber Platz in den anderen schaffen. Und ich will das alte CD Regal, was zur Zeit im Keller steht, wieder reaktivieren, dazu muss ich es umstreichen, aber da ich eh mind. ein weiteres Möbelstück streichen werde, sollte das kein Problem sein. Das größere Problem ist noch 6 weitere Körbe zu finden, wie ich sie schon habe. Denn diese passen wunderbar ins CD Regal und könnten einige hässliche Kartons mit Kleinkram ersetzen, womit ich einigen Platz in den großen Regalen sparen könnte. Das andere ist, ich müsste ein Möbelstück loswerden, das einfach keinen Zweck mehr erfüllt. Gekauft als Schreibtischalternative im Wohnzimmer, weil in meinem alten Schlafzimmer kein Platz war. Nun habe ich aber den großen Schreibtisch vom Töchterchen im neuen Schlafzimmer stehen, d.h. ich brauche das Ding im Wohnzimmer nicht mehr. Zum Verschenken ist es zu gut, Verkaufen wird wahrscheinlich dann wieder schwierig. Ins Gäste/Tochterzimmer passt es nicht rein, sonst würde ich dort hinstellen.
Um das CD Regal im Keller zu reaktivieren müsste ich dort erstmal ausmisten, denn ich hab da ziemlich viel Kleinkram drin verstaut, der muss woanders hin. Oder eben entsorgt werden. Und dieses Entsorgen ist immer das, was mich bremst, weil es so unfassbar kompliziert ist, gerade wenn es um Sondermüll oder speziellen Müll wie CDs geht. Es gibt in Marburg keine Sammelstelle an einem Ort, das eine muss da hin, das andere dort und Sondermüll geht nur an bestimmten Tagen einmal im Monat. Das ist doof, deswegen drücke ich mich schon seit Jahren davor. Aber ich sollte es bald machen, denn noch habe ich Zeit für sowas.
Ich plane die Möbel anders hinzustellen im Wohnzimmer, weiß aber noch nicht, ob das so passen würde. Dazu müsste ich sie dann auch erstmal ausräumen, sonst kann ich sie nicht alleine rücken.
Der Flur wird tatsächlich einfacher, da bleiben die Möbel so, wie sie sind, nur die Teppiche werden entsorgt. Ein Schuhschränkchen im Windfang will ich streichen und die Griffe müssen ausgetauscht werden, weil einer kaputt ist. Und ich benötige neue Läufer im Flur. Aber der Flur kommt halt erst dran, wenn ich mit dem Wohnzimmer fertig bin.
Aufgrund des nicht vorhandenen Budgets, werde ich auch im Wohnzimmer nicht alles machen können. Den Tisch kann ich nicht austauschen, der muss leider noch drinbleiben, ein neuer wäre zu teuer. Denn ich benötige für den Ikeasessel eine neue Auflage, die ist dringend nötig! Und die kostet mittlerweile schon teilweise, je nach Farbe, über 100 Euro.
Das Seilsystem für die Gardine muss weg, das verabschiedet sich eh schon selbst. Eine Gardinenstange habe ich noch im Keller liegen, das ist also kein Problem. Und ich brauche eine Lösung für das verdreckte Sofa. Ich befürchte, ich bekomme den Dreck an den Armlehnen nicht alleine mit waschen weg. Ausserdem muss ich mir dann für danach überlegen, wie ich die Armlehnen schütze, damit sie nicht sofort wieder schmutzig werden. Ich hab was bei einem Versandhändler gefunden, was auch bezahlbar ist, aber ich muss ja erst noch die Wandfarbe entscheiden, bevor ich den Feinschliff mache. :-)
Und wenn sich das jetzt auch alles sehr motiviert liest - ist es nicht. Ganz im Gegenteil, ich habe null Bock drauf. Anders als beim Schlafzimmerumzug. Aber nach 10 Jahren ist halt mal Wände streichen notwendig.
So, jetzt werde ich mal frühstücken und lass euch noch ein paar Fotos da, die an einem ähnlich frostigen Tag wieder heutige gemacht wurden. Allerdings lag da noch Schnee und es war neblig.
c.jpg)
c.jpg)
c.jpg)
c.jpg)
c.jpg)
c.jpg)
c.jpg)
c.jpg)
c.jpg)
c.jpg)