Samstag, 31. Dezember 2016
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So, nun ist es wieder soweit, das alte Jahr geht zu Ende und das Neue rast auf uns zu. Ich bin nicht so in Feierlaune, aber ich wünsche Euch und mir für das neue Jahr mehr Lametta, wie immer auch das für jeden Einzelnen aussehen mag. Ob mehr Weltfrieden, mehr Verlässlichkeit, Gesundheit, Verbindlichkeit, Toleranz, mehr Glück, Liebe und Zufriedenheit. Sucht Euch was aus. Einen guten Rutsch und schön, dass es Euch gibt.
Der Dezemberrückblick und auch die Abrechnung mit dem alten , sowie der Ausblick auf das neue Jahr folgen noch. Ich hab heute viel Zeit bis um Mitternacht. ;-)
Jahresrückblick - November 2016
Der November - beim Blick auf den Terminkalender hatte ich ganz schön Bammel vor dem November. Und dann lief es alles ganz anders. Zuerst erfuhren wir mal, dass das Konzert der Musikschule am 1. Advent ohne das Orchester statt findet. Warum auch immer. Das fand ich ziemlich traurig, weil ich ja wusste, dass das eine der letzten Möglichkeiten gewesen wäre, einen Auftritt mit dem Töchterchen mitzuerleben. Nun wird der Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt die letzte Möglichkeit sein.
Kaum hat die Schule angefangen, wird das Kind krank.
Das Töchterchen bringt mich an meine Grenzen. Es läuft gerade gar nichts mehr und der Höhepunkt wird sein, dass wir wegen ihrer totalen Verpeiltheit und Handy-Sucht 9 Tage um Sophie bangen müssen. Aber alles geht gut und danach machen wir gleich weiter wie bisher. Kein Lerneffekt - nix. Toll ist, dass im Gegenzug auf der Arbeit davon ausgegangen wird, ich könne mein Kind durchaus regelmäßig sich selbst überlassen. Ich werde sie alle daran erinnern, wenn ihre Kinder in dem Alter sind. Im Gegenteil...ich habe das Gefühl, ich kann mich auf sie überhaupt nicht mehr verlassen. Ich muss alles kontrollieren und reglementieren. Das macht keinen Spaß!
So bleibt auch die Stimmung durch den November explosiv.
Fast alle Fußballtermine fallen aus, weil die Plätze nicht bespielbar sind oder es zu viele krankheitsbedingte Ausfälle gibt.
Ich gehe endlich mal wieder ins Kino und muss nicht mal alleine gehen. :-)
Meine Freundin erbarmt sich mit mir zum Salsa zu gehen. Sie meint, ich müsse mich mal wieder aufraffen und da ich es alleine nicht schaffe, opfert sie sich. Wir haben einen tollen Abend und das Tanzen tut so unglaublich gut.
Das Wetter ist an vielen Tagen sehr schön und so nutze ich die überraschend freien Zeiten mit schönen Spaziergängen.
Ich gehe zu Marburg b(u)y Night - alleine, weil das Töchterchen sich kurzfristig dagegen entscheidet. Am 1. Advent gehe ich alleine zu dem Konzert der Musikschule, aber auch wenn es tolle Beiträge gibt...ich finde das Orchester fehlt.
Und dann merke ich, wie sich die Viren vom Töchterchen in meinem Hals breit machen. Wie war das? Stress - egal ob körperlicher oder seelischer - wirkt sich auf das Immunsystem aus. Ja, das könnte passen, zweimal krank in einem halben Jahr....ich weiß gar nicht, wann es das das letzte Mal gab. Muss Jahre her sein.
Freitag, 30. Dezember 2016
Jahresrückblick - Oktober 2016
Nachdem der September ja ein Sommer sein wollte, macht der Oktober was er soll. Von goldenem Oktoberwetter bis zu Novembernebel und Frost haben wir alles dabei.
Wir starten mit einem langen Wochenende. Die Zerrung ist ausgeheilt und somit stehen wir wieder auf dem Fußballplatz. Die Mädels gewinnen! Danach sind wir sehr durchgefroren und machen es uns auf dem Sofa gemütlich. Gerne wäre ich an diesem Wochenende mal ausgegangen, aber keiner hat Lust, keiner hat Zeit.
Die Kraniche machen sich auf ihren Weg. Das Töchterchen pubertiert massiv vor sich hin, es kracht an allen Ecken und Enden. Ich sehe mich gezwungen, Handyzeiten einzuschränken und einen strikten Tagesablauf einzuführen, weil die Schule mittlerweile auch zu kurz kommt. Ein paar Wochen später weiß ich, dass es sich durch die bevorstehende Reise nach Estland mal wieder potenziert hat. Es ist nicht immer einfach herauszufinden, ob es nur das Alter ist oder mehr.
Den nächsten Freitag verbringe ich 3 h bei wirklich fiesem Wetter auf dem Fußballplatz, die beiden Mannschaften treten nämlich gegeneinander an und anschließend gibt es Pizza. Das Töchterchen schießt endlich ein Tor und ist überglücklich. Liegt natürlich auch daran, dass ihre Mannschaft gewonnen hat. Es ist schön anzusehen, wie die Mädels immer mehr zusammenwachsen, wie viel Spaß sie haben. Ein Lob an die Trainer, die dazu natürlich ihren Beitrag leisten. Nach dem langen Abend auf dem Fußballplatz fehlt mir mal wieder die Motivation zum Salsa zu gehen. Ich bin einfach nur noch k.o.!
Dafür gehe ich am nächsten Tag bummeln und bin sehr erfolgreich und am Sonntag kommt die weltbeste Freundin überraschend zu Besuch.
Die Zeit rast immer schneller an mir vorbei und schon sind die Herbstferien da. An dem Wochenende habe ich überraschend kindfrei, aber am Sonntag ist es natürlich unpraktisch. Ich muss ja am nächsten Tag arbeiten und Zeit hat eh keiner.
Die Reise rückt immer näher, die Stimmung sinkt immer mehr. Am Abend vorher kracht es hier so sehr, dass wir tatsächlich im Streit auseinander gehen. Da ich arbeiten muss und das Kind von der Oma direkt hier abgeholt wird, können wir uns nicht mehr vertragen und müssen das per Whatsapp erledigen. Ich bin etwas ratlos, wie es hier weiter gehen soll.
Ich versuche die Tage ohne Kind zu genießen und mein erstes freies Wochenende seit Jahren steht an. Ihr ahnt es schon...niemand hat Zeit und Lust Abends auszugehen. Und es ist auch nichts los in Marburg. Ich bin ziemlich frustriert und hadere mit meinem Leben. Dann raffe ich mich auf und mache ein Alternativprogramm, denn sich auf Hundespaziergänge zu treffen, ist in meinem Freundeskreis immer möglich. Ausserdem besuchen wir die Freundin und der Hundewelpe Ella, die schier ausflippt Sophie wiederzusehen. Wir haben einen tollen Abend zusammen, nur Sophie ist danach so platt, dass sie den ganzen Sonntag verschläft.
Ich hole die Winterreifen und den ersten Urlaubstag bin ich mit Auto beschäftigt. In der Werkstatt dauert es länger als geplant und so zog der erste Urlaubstag an mir vorbei.
Den zweiten Urlaubstag verbringe ich auf der Autobahn, denn das Töchterchen und die Oma landen wohlbehalten wieder in Frankfurt und auf der Heimfahrt geraten wir in einen üblen Stau. Genauso hab ich mir das immer vorgestellt. Wenigstens hatte das Töchterchen eine schöne Zeit in Estland, wenn auch nicht alles mehr so rosarot war, wie noch im Sommer. Gerade mit den Mädels lief nicht alles so rund. Ist aber normal, denn diesmal war es ja eher Alltagsleben. Zuerst sah es so aus, als würde der Estland-Trip wiederholt. Nach und nach wurde die Motivation, das nochmal zu wiederholen, immer kleiner. Der lange, langweilige Flug schreckt ab und noch ein paar andere Dinge. Warten wir es ab, das kann sich auch ganz schnell wieder ändern. Ende Januar kommt ja erstmal der Gegenbesuch.
Der Rest des Oktobers ist die Stimmung besser. Wir machen mit der Freundin ein Mädelsshooting und gehen zum Herbstfest in den Botanischen Garten. Die Uhren werden umgestellt und es ist Halloween.
Auf der Arbeit kehrt keine Ruhe ein und das belastet mich zunehmend.
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