Montag, 24. Juli 2017

Dahme - Teil 5

Am Donnerstag war das Wetter wieder halbwegs vernünftig. Trocken, aber bewölkt und recht frisch. Somit war definitiv ein Strandtag geplant und der Hundestrand war voll. Gut, dass wir unseren Strandkorb ja für die Woche fest gemietet hatten. Sophie hatte viel Spaß mit den Hundenachbarn, nur eine Nachbarhündin, meinte ihren Strandkorb verteidigen zu müssen, also musste ich immer aufpassen, dass Sophie nicht in diesen Radius geriet.

Überhaupt ist es am Hundestrand immer lustig, ich komme irgendwie nie zum Lesen dort, weil irgendwas immer los ist. Die Hunde klauen sich gegenseitig das Spielzeug oder schütteln sich auf dem Nachbarhandtuch, statt auf dem eigenen aus. Da Sophie ja eher weniger spielt und sich lieber sonnt, bespassten wir dann mal eben die andere Nachbarhündin beim Ball zu werfen und anderen lustigen Ballspielen. Am Ende blieb sie nur noch in der Mitte sitzen und schwenkte den Kopf wie beim Tennis in Flugrichtung. *lach*

Wie auch schon die meisten anderen Tage gingen wir später etwas essen und tranken dazu einen Ipanema-Cocktail.

Gegen Nachmittag wurden die Wolken wieder dichter und es wurde durch den kühlen Wind ungemütlich. Also traten wir den Rückzug an und kamen erst zur obligatorischen Abendrunde wieder raus.

Tagsüber hatte ich keine Fotos gemacht, dafür aber dann Abends. Leider fallen heute dem etwas mürrischen Kind einige Fotos unter die Zensur. Ist wohl die Rache dafür, dass ich mich bei dem Wetter weigere eine Shopping-Tour zu machen. ;-)










  









Sonntag, 23. Juli 2017

Dahme - Teil 4

Am Mittwoch wussten wir ja, was uns erwartet, so hatten wir keine hohen Ansprüche mehr an das Wetter. Netterweise wurde ich beim ersten Hundespaziergang noch nicht nass, genauso wenig beim Anstehen in der Bäckerbus-Schlange.
Aber dann öffneten sich erst einmal die Schleussen, wie wohl in fast ganz Deutschland. Naja, irgendwie brachten wir den Tag über die Bühne mit Lesen, Youtube und Fernsehen. Letzteres hatten wir im Urlaub schon ewig nicht mehr an, aber Dauerregen sind nun mal harte Urlaubsbedingungen.

Für die nächste Hunderunde wurde es wieder trocken, so dass wir ein wenig Ablenkung am Meer hatten.

Die Regenrunde am Nachmittag übernahm dann das Töchterchen eher unfreiwillig.




Und gegen Abend klarte es dann auf und die Sonne kam raus. So konnten wir trockenen Fußes zum Disco-Open-Air-Abend an der Strandpromenade gehen. Die erste Stunde spielte der DJ auch unglaublich gute und aktuelle Musik, aber mir wurde das Tanzen unter Androhung der Todesstrafe untersagt. *lach* Als er das erste Helene Fischer Lied spielte, flüchteten wir erstmal auf einen Spaziergang an der Strandpromenade lang. Zu diesem Zeitpunkt spürte ich schon massive Schmerzen am Fuß durch diese blöde Blase unter dem kleinen Zeh. Hatte ich noch nie und schon gar nicht in den Schuhen, die ich im Urlaub mit hatte. Die sind ja Hunderunden über Monate erprobt. Durch die Schonhaltung zog es mir dann schön die Sehne bis zum Knie hoch und das Laufen blieb bis zum Ende des Urlaubs eine echte Qual. Irgendwie biss ich mich aber durch und barfuß im Sand spürte ich weder das eine noch das andere.

Da der DJ auch später nicht mehr auf für uns erträgliche Musik umschwang, aß das Töchterchen noch ein Eis und wir begaben uns zurück in die Ferienwohnung.

Samstag, 22. Juli 2017

Dahme - Teil 3

Der Dienstag begann wie immer, ich wachte irgendwann auf, dann wurde ich von Sophie begrüßt und nach einem Gang ins Badezimmer ging es auf die frühe Hunderunde am Strand mit anschließendem Schlangestehen vor dem Bäckerbus. :-)

Da der Tag wettertechnisch zwar besser als der gestrige sein soll, aber auch nicht wirklich viel besser, entschieden wir uns mal einen Ausflug zu machen. 13jährige Mädels machen Ausflüge genauso ungern wie 12jährige, aber immerhin meckert sie nicht mehr und erträgt so einen Ausflug stoisch und ohne große Gefühlsregungen. *lach* Wir fuhren nach Heiligenhafen, nachdem der letztjährige Besuch daran scheiterte, dass wir keinen Parkplatz fanden. Da es hier in Dahme noch etwas bescheidener zugeht als letztes Jahr, dachten wir, dass das diesmal klappen könnte. Denkste! Ich irrte schon wieder mit dem Auto durch den Ort und fand gefühlte 5 km weit weg dann immerhin einen kostenlosen Parkplatz, kurz bevor wir wieder aufgeben wollten. Kaum aus dem Auto ausgestiegen fing es an zu regnen. Das Töchterchen piekte mir dann ständig den gemeinsam genutzten Regenschirm auf den Kopf, so dass ich irgendwann komplett entnervt rumzickte und mir statt dessen die Kapuze meiner Regenjacke überzog. Wir bummelten durch Heiligenhafen, gingen in den einen oder anderen Laden, liefen auf die Seebrücke und irgendwann kam dabei die Sonne mal zum Vorschein.































Auf dem Rückweg kauften wir noch ein, vor allem Seelentröster für den kommenden Tag, der ja wettertechnisch unterirdisch werden sollte, und dann fuhren wir zurück. Wir entschieden uns noch in Dahme essen zu gehen und kaum saßen wir in der Pizzeria, fing es an zu gewittern. Später als die Sonne wieder rauskam, konnten wir unseren Strandkorb noch für 2 h nutzen und Abends nach dem Abendessen machten wir uns auf unsere abendliche Strandpromenadenrunde mit Eis fürs Töchterchen.