Mittwoch, 26. Juli 2017

Dahme - Teil 7

Aufgrund des Ferienbeginns von einigen Bundesländern, u.a. auch Schleswig Holstein, befürchtete ich volle Autobahnen, deswegen stellte ich mir meinen Wecker früh genug und frühstückte erst einmal. Das Töchterchen wachte auch kurz nach mir auf und so konnten wir in Ruhe die Brötchen für die Fahrt schmieren, die Reste im Auto verstauen und die Wohnung besenrein herrichten. Irgendwie dauerte das dann aber doch länger als geplant und so starteten wir den letzten Hundespaziergang am Strand schon bei vollem Sonnenschein. Dahme sagt uns freundlich "Auf Wiedersehen"! Die Stimmung beim Kind war gruselig und ich sehe mich tatsächlich nächstes Jahr schon wieder dorthin fahren. *soifz* Nicht, dass es mir dort nicht gefällt, es ist perfekt für die Tochter-Hund-Kombination. Es ist Erholung, so viel steht fest. Aber irgendwann möchte ich auch mal wieder etwas anderes sehen. Naja, kommt Zeit, kommt Entscheidung. Jetzt stand erstmal die Fahrt nach Hause auf dem Programm und da ich unterirdisch schlecht geschlafen hatte, hoffte ich, dass sie Staus nicht zu schlimm werden. 

Wir stiegen ins gepackte Auto, gaben den Schlüssel bei der Vermietungsagentur ab und es ging los nach Hause. Und zwar überraschend flüssig und entspannt. Während wir super gut durch kamen, staute es sich gen Norden nahezu nahtlos von Hannover bis Lübeck. 
So kamen wir relativ entspannt und früh zu Hause an, wo sich die Stimmung nicht wirklich besserte. Auch nicht nach der Dönerbox, die wir uns bei einem kurzen Einkaufsstop im Nachbarort erstanden.

Diesmal gibt es Fotos von der Ferienwohnung, dem Hundestrand, unserem Strandkorb Nr. 99 und der "Chinamauer" in der unsere Ferienwohnung liegt. Jederzeit würde ich diese Wohnung und auch die Chinamauer wieder buchen. Von außen sicherlich nicht das schönste Gebäude, aber mit Hallenbad, Tischtennishalle, Brötchenanlieferung durch den Bäckerbus, Hundestrandnähe und schönem Ausblick, absolut empfehlenswert. 




















Dienstag, 25. Juli 2017

Dahme - Teil 6

Es ist Freitag und für heute wurde den ganzen Tag schönes Wetter mit viel Sonne angesagt. Zwar mit moderaten Temperaturen, aber Hauptsache Sonne. Eigentlich hatten wir ja vor vormittags noch einen Alibi-Ausflug zu machen. Es kann doch nicht sein, dass wir uns schon wieder nur für einen Ausflug aufraffen konnten, wir müssen uns doch auch mal hier was anschauen. Also hatten wir uns Kellenhusen vorgenommen. Aber als ich dann so in der warmen Morgensonne die Hunderunde lief humpelte, verwarf ich alle Pläne. Sch... auf Ausflüge, heute ist Strandwetter und das werden wir ausgiebig nutzen.

Das teile ich dem Töchterchen beim Frühstück mit und so zogen wir noch vor 11 Uhr zum Strand. Leider fiel dort die Begrüßung nicht ganz so freundlich aus, denn die Strandkorbverteidigende Nachbarshündin, schoß hervor und griff Sophie an, da waren wir noch nicht mal in der Nähe. Alle waren natürlich total überrascht, dass sich Momo so weit weg traute, aber ich war erstmal mächtig sauer. Sophie war nämlich an der Leine und konnte sich nicht recht verteidigen und nicht ich hatte sie an der Leine, sondern meine Tochter, die natürlich nicht schnell genug war, die Leine auszuklinken. Dass Sophie ihre Lefzen zeigt, hatte ich auch noch nicht gesehen. Ich gehe mal davon aus, dass sie nicht vor hatte sich zu unterwerfen. Endlich fing das Frauchen mal ihren Hund ein und ich zeterte etwas vor mich hin, weil ich das schon hab kommen sehen und immer aufpasste, dass Sophie nicht in diesen Radius gerät. Da Sophie ja auch sehr, sehr nachtragend ist, befürchtete ich für den Tag schon Schlimmes. Aber Momo bekam für den Rest des Tages Leinenpflicht und zwar die kurze Variante und Sophie interessierte sich null für sie. Auch als Momo jedes Mal die vorbeikommenden Hunde angiftete, hatte Sophie nur einen müden Blick für sie übrig. Und somit wurde es doch ein entspannter Strandtag.

Das Frauchen von Momo und die Besitzer von Luna waren sehr in Plauderlaune, so dass ich wieder nicht zum Lesen kam. Es gesellten sich noch andere Frauchen und Herrchen dazu und so war das ein sehr geselliger Tag.

Nachmittags zogen wir dann wieder zum Restaurant, aßen einen Salat (Töchterchen), Bruschetta (ich), ein Pizza-Brot (beide) und tranken dazu natürlich einen Ipanema, während sich Sophie fett auf die Strandpromenade in die Sonne knallte und es eigentlich kaum einen Passanten gab, der nicht stehenblieb und Sophie bestaunte oder bemitleidete. *lach* Überhaupt stellten wir fest, dass Sophie total gut ankommt bei Männern, Frauen und Kindern. Keine Ahnung wieso! Aber jetzt wundert mich natürlich nichts mehr, dass ich keinen Mann finde, wenn die alle nur Augen für Sophie haben. :-)

Nach dem Essen ging es zurück an den Strand, aber irgendwann merkte ich, dass ich trotz Kappe und Schatten etwas zu viel Sonne abbekommen habe. Dem Töchterchen ging es genauso und wir machten uns müde aber glücklich zurück zur Ferienwohnung, wo leider das fröhliche Packen begann. Und damit schlug die Stimmung beim Töchterchen um, die auf keinen Fall nach Hause wollte, wo es doof, langweilig ist und es nur blöde, hässliche Jungs gibt. Und dass sie auf keinen Fall woanders in den Urlaub fahren wird, nur hier her nach Dahme. :-O

Abends liefen wir eine letzte Abendrunde, schliffen Sophie nochmal auf die Seebrücke, Jo aß ein Eis, flirtete noch mächtig per Blickkontakt mit den süßen Jungs und danach ging es zurück in die Ferienwohnung, wo wir schnell noch zur Dachterrasse hochjagten und den Sonnenuntergang fotografierten.

Achtung Bilderflut!