Montag, 21. September 2020

Dahme 5.0 - Tag 5 Teil I

16.07.2020

Der heutige Tag begann wie immer. Mama ging mit Sophie und ich holte uns Brötchen. Diesmal habe ich besonders leckere Brötchen besorgt. Wir frühstückten auf dem Balkon  und freuten uns auf einen Strandtag. Das Wetter sollte nämlich sehr schön werden. Wir machten uns strandfertig und waren schon gegen 10 Uhr am Strandkorb. Der ja wie schon gestern bemerkt, nach hinten degradiert wurde. Da wir beide noch etwas müde vom gestrigen Tag waren (Anmerkung der Redaktion: ich hatte vergessen die Schritte hinzuschreiben, das wird sofort nachgeholt, es waren mehr als 30000!), chillten wir einfach so rum. Leider war es dann doch recht windig und ich empfand es als sehr frisch. Sophie hatte einen kurzen Streit mit einer Hündin, aber wir und das andere Frauchen konnten den schnell schlichten. Bisher war diese andere Hündin nie ein Problem, aber wie das mit den Rudeln so ist. Der 2. Hund von den Strandkorbnachbarn war noch sehr jung und wollte mit Sophie spielen. Die ältere Hündin machte zuerst mit und es wurde immer wilder. Sophie geriet zwischen die Beiden und wollte sich mit einer wirklich sachten Maßregelung daraus befreien und dann wollte die andere Hündin halt ihr junges Rudelmitglied beschützen. Es war laut und wild und auch sehr energisch. Aber ansonsten ist nix passiert. 

Gegen 13 Uhr gingen wir Essen, wo Mama ein Rumpsteak und ich einen Salat hatte. Anschliessend sind wir zurück zum Strand. Mama ist mit Katja dann erstmal ins Wasser, aber mir war es zu kalt, deswegen blieb ich lieber an Land. Später startete ich doch einen Versuch und schaffte es sogar unterzutauchen. ICH! Bei 17 Grad Wassertemperatur. Ich war damit die Heldin des Tages! Danach war ich allerdings total erfroren. 

Wir wärmten uns wieder auf mit Volleyball spielen und Wikingerschach. Später machte ich einen Abstecher, um mir ein paar Snacks zu kaufen und irgendwann aßen wir in der Ferienwohnung gemütlich zu Abend. 








Eigentlich ist auch Abends nicht mehr viel passiert, aber da wir da so viele Fotos gemacht haben, würde das in diesem Post den Rahmen sprengen. Deswegen gibt es dann morgen noch den 2. Teil. 

Freitag, 18. September 2020

Geschafft!

Die Woche liegt hinter mir und nun genieße ich das Wochenende bevor es im Kasperletheater weiter geht. Bis dahin versuche ich mich abzulenken und nicht mehr daran zu denken. Ist schwer, weil ich momentan damit einschlafe und auch aufwache, aber ich arbeite daran. Genügend schöne Dinge gibt es ja auch zu tun und das Wetter passt prima. Und so ein schönes Foto von einem meiner Lieblingsmotive im Spätsommer bzw. Herbst zaubert mir ein Lächeln aufs Gesicht!

Mittwoch, 16. September 2020

Mitte der Woche

Mir fällt heute kein passender Titel ein und Fotos habe ich auch keine mehr. Die nachgezogenen Frühlingsfotos kennt ihr schon, der Rest hängt noch in der Bearbeitungsschleife. Meine erste Woche in der neuen Wirkungsstätte hat begonnen. Ich habe brav angefangen abzuarbeiten, was aufgelaufen ist, bin aber noch nicht fertig, da ich ja gleich am Dienstag wieder ein Meeting hatte. Und auch da stellte ich wie schon so oft die Frage, wer macht das? Und wie immer bekam ich die Antwort "na du". Nicht direkt, sondern im übertragenen Sinne, aber es ist schon klar was damit gemeint ist. Und wieder kommt mir der Gedanke "ich bin da falsch, ich bin nicht die richtige Person dafür". Ich drehe mich im Kreis und das zermürbt mich. Und ich sehe die Gesichter der anderen, die meine Vorgeschichte, meinen beruflichen Werdegang nicht kennen, die die Umstände nicht wissen, wie ich an diesen Ort gekommen bin. Und es kam, wie es kommen muss. Sie haben sich beim Chef beschwert bzw. ihre Bedenken geäussert. Ich kann es ihnen nicht verdenken, aber ich weigere mich die Karte des schwarzen Peters anzunehmen. Schon gestern hatte ich wohlweislich nochmal mit der Personalabteilung telefoniert und sie bot mir nach kurzem Zuhören ein persönliches Gespräch an. Das wird aber erst nächste Woche statt finden. Heute also ein kurzfristiger Termin mit dem Chef und nach den üblichen Drohungen und Versuchen mich in die Enge zu drängen, auf die ich diesmal aber sehr cool ohne Emotionen reagieren konnte, weil ich mittlerweile wirklich fast so weit bin, die Reißleine zu ziehen, habe ich mich noch einmal zusammengerissen und alle meine Argumente auf den Tisch gepackt. Und ihm sehr deutlich klar gemacht, was ich will, was ich kann, was ich bereit bin und was ich mir wünsche und was überhaupt nicht geht. Irgendwann war er dann auch zugänglich für Argumente...für den Moment. Ich kenne ihn ja und weiß, dass es durchaus sein kann, morgen, nächste Woche oder in einem Monat wieder das gleiche Gespräch führen zu müssen. Immerhin war er bereit endlich mal klar den anderen Beteiligten zu kommunizieren, dass ich bestimmte Dinge nicht tun werde, darf und kann und eben auch nur im Rahmen meiner Arbeitszeit mich einbringen kann. Ehrlich, noch mehr entgegen kann ich ihm gar nicht kommen. Und er und ich wissen sehr genau, er hat keine Alternative mehr. Entweder er nimmt mein Angebot an oder .... es gibt kein oder. Er hat im Prinzip keine Wahl. Mit Drohungen kommt er da nicht mehr weiter. Ich versteh es nicht, egal mit wem ich rede, egal wer mich anspricht, ausnahmslos alle sind unzufrieden, überlastet und einige sind sogar in einer ähnlichen Situation wie ich. Und ein paar wenige ziehen jetzt auch die Reißleine, weil Grenzen überschritten wurden. Mein letzter Satz im Gespräch war, dass ich nur möchte, dass endlich wieder Ruhe einkehrt und ich einfach nur meine Arbeit machen kann. Ansonsten geht es uns aber gut, klar ich fühle mich erschöpft, wobei da sicherlich nicht alleine die Arbeit schuld ist. Ich komme mit der Hitze nicht klar, mein Körper denkt morgens es wäre Herbst und Mittags streikt er dann. Dem Töchterchen geht es gut, die Schule läuft und wir haben uns ein wenig an den neuen Tagesablauf gewöhnt. Meine Strickprojekte schreiten in großen Schritten voran, nur mein Sporteln stagniert, da muss ich unbedingt wieder aktiver werden. Einfach, weil mir das körperlich und geistig gut tun würde. Morgen nochmal, dann habe ich Wochenende. Ausserdem zähle ich die Tage bis zum Urlaub runter, den Überstunden Abbau in Form eines Tages, darf ich nun auch offiziell auf den Montag in der 2. Ferienwoche legen. Das ist schön!. Also noch 9 Tage! Und jetzt schaue ich ein wenig Tour de France, stricke dabei, esse mein Ofengemüse und warte auf das Töchterchen, mit dem ich dann noch eine lange Abendrunde gehe.:-)