Eigentlich wollte ich gestern schon einen langen Post schreiben, aber wie das so ist, wenn es nach gefühlt 10 Monaten endlich mal besseres Wetter gibt und man den Frühling vor Augen hat. Man packt in diese Tage alles, was man bisher nicht machen konnte und zack sind die Tage rum.
Die Woche war voll, mit schönen Dingen, aber auch mit Abschied nehmen.
Am Dienstag haben wir meine Oma beerdigt, es war eine schöne und angemessene Beerdigung. Natürlich corona konform, was uns alle ein wenig verloren zurück ließ am offenen Urnengrab. Normalerweise geht man dann ja hier zum Nachkaffee, aber das ging ja leider nicht. So standen wir auf dem Friedhof rum und sprachen mal mit dem einen oder dem anderen. Wir haben ja von dieser Seite her eine doch recht große Verwandtschaft und viele davon hat man schon ewig nicht gesehen, weil sie so weit weg wohnen. Die anderen, die näher sind, wegen Corona auch nicht mehr. Und ich bin gespannt, wie das weitergeht, weil nun das letzte Bindeglied - meine Oma, die von allen geliebt wurde - jetzt nicht mehr da ist. Wahrscheinlich wird das mit vielen einfach so im Sande verlaufen, bei manchen finde ich das sehr schade, bei anderen ist es tatsächlich nicht so wichtig. Aber es war schön, sie alle mal wenigstens kurz wiederzusehen.
Direkt im Anschluss bin ich noch schnell zu einem Hundebekannten gehuscht und habe ihm einen Geburtstagskuchen vorbeigebracht. Er ist nämlich an dem Tag 60 geworden. Natürlich stand ich dann dort auch eine Weile auf Terrasse zum Quatschen.
Mittwoch kam erst mein Papa zur Hunderunde, später spontan meine Freundin, die an diesem Tag Geburtstag hatte und wegen einem Termin zu ihrer Mutter hochgefahren kam. Aufgrund des wirklich kalten Wetters, habe ich mich schnell getestet - sie war es ja schon wegen ihrer Mutter - und so saßen wir ausnahmsweise mal im warmen Wohnzimmer, um auf ihren Geburtstag anzustossen. Schön wars!
Und zack war schon Donnerstag! Ich weiß schon gar nicht mehr, was ich an dem Tag gemacht habe.
Freitag beschäftigte ich mich mit Einkaufen, Bude sauber machen und die Wohnung auf Futterquellen für Ameisen abzusuchen. Denn wir hatten nach einem Jahr Pause mal wieder eine Ameisenstraße durch den Flur. Das festgeklebte Bonbonstück vor dem Teeniezimmer habe ich schnell ausgemacht und entsorgt, aber dann führte die Spur in die Küche und die Wand hoch. Also schaute ich dort auf dem Hängeschrank nach und tattaaaa, es war der Agavendicksaft, der ein wenig ausgelaufen war. Danach habe ich noch geputzt, um die Ameisenstraße zu durchbrechen und seitdem sieht es so aus, als hätte ich alles beseitigt, was die Viecher anlockt. Naja, gefühlt 100 Ameisenhaufen im Garten müssen sich ja ernähren. Und da es hier noch null Blattläuse gibt....!
Später muste ich den Rasen mähen - was für ein Murks - und schon mal mit Schrecken gesehen, was sonst alles im Garten gemacht werden muss. Nicht nur der Rasen ist gewachsen, sondern leider noch besser das Unkraut. *soifz*
Gegen Abend hat mir das Töchterchen eine wunderschöne neue Hunderunde gezeigt, die sie zufällig entdeckt hat. Und so ließen wir den Tag bei einem wirklich tollen Spaziergang ausklingen.
Gestern war ich erst joggen und habe trotz wehem Fuß endlich wieder die 8 km geknackt. Und heute tut der Fuß trotzdem nicht mehr weh als sonst. Das ist ein Fortschritt. Später habe ich gegrillt und im Garten gechillt, bis ich mich endlich dem Unkraut widmete. Da habe ich heute auch noch mal gut zu tun.
Mit der letzten Hunderunde erhöhte ich meine Schritte von diesem Tag auf über 17000 - danach war ich aber echt bettreif.
Heute wagen wir ein Experiment. Aber dazu dann in einem späteren Post.
Ich weiß gar nicht, ob ich noch Fotos für euch habe, da muss ich erstmal schauen. Es gibt noch welche im Archiv vom April, aber eben noch nicht bearbeitet - da fehlte mir irgendwie die Muse.





















