Sonntag, 31. Dezember 2023

Jahresrückblick - November 2023

 


Der November startet und ich fühle mich, als würde ich krank werden. Kommt aber nix. Mit dem Töchterchen läuft es besser und sie ist froh, wenn der TMS hinter ihr liegt. Sie lernt wirklich viel dafür, aber wirklich verbessern tut sie sich nicht. Sehr frustrierend! Sie trifft die Entscheidung, dass sie unbedingt im Sommersemster mit dem Studieren anfangen will, da keines ihrer Wunschfächer im Sommersemester angeboten werden, wird es wohl Pharmazie werden. 

Und dann liegt der TMS hinter ihr, lief nur mittelmäßig und genauso wird er auch ausfallen. Ausserdem erfährt sie von mir, dass Rettungssani nicht an den Unis anerkannt ist. Sie ist erschüttert, berappelt sich aber wieder. Viel Zeit hat sie eh nicht zum Aufregen, der Rettungssani-Lehrgang startet 2 Tage nach dem TMS.

Ich habe schon wieder Urlaub, aber ich starte nur mit mäßiger Laune rein. Das Wetter trägt seinen Teil dazu bei. Eine Bauchweh-Attacke vom Töchterchen macht es nicht besser und zu allem Übel sind genau an dem Tag die Elektriker da, die die Lampen auf LED umstellen sollen. 

Mein geplanter TüV Termin platzt wegen Corona. Der Sani-Lehrgang vom Töchterchen ist richtig gut. Tolle Leute, tolle Lehrer und interessanter Lernstoff. Nur das Pendeln dorthin ist etwas mühselig.

Ich habe endlich meine letzte Akupunktur und so froh, dass ich da nicht mehr hin muss. Allerdings soll ich im Dezember nochmal zur Nachbesprechung.

Wir machen unsere Vorweihnachtsshopping, werden aber nicht so wirklich fündig. Und dann kommt die nächste Bauchweh-Attacke. Es ändert sich einfach nix hier. Ich bin so müde. Und frage mich, wie soll ich mein veg. Nervensystem beruhigen, wenn ich einfach nicht zur Ruhe komme. Auf die meisten Dinge habe ich schlichtweg keinen Einfluss. Ja, ich könnte meine Einstellung ändern - die Sorgen bleiben aber trotzdem. Ob es um das Töchterchen oder den Hund geht. 

Immerhin Arm und Schulter scheinen stabil zu sein. Ich merke es natürlich noch, weil es sich anders anfühlt, aber ich bin weitgehend schmerzfrei und kann wieder alles machen.

Den Rest des Urlaubes fülle ich ganz gut aus mit Wellness, Shoppen, Fotobücher fertigstellen, Physio mit tollen Gesprächen, und weil unser DSL noch langsamer ist als sonst, darf ich mich darum dann auch noch kümmern. Das wird mich letztendlich über 300 Euro kosten - ich habs doch. *grmpf*

Und dann streikt die Bahn, gutes Timing, weil das Töchterchen ja nach Wetzlar pendeln muss. Sie kommt zum Glück bei anderen Kursteilnehmern unter, die dort ein Zimmer haben. Anders hätten wir echt ein Problem gehabt.

Da ich immer mehr abschlaffe sporttechnisch, starte ich die 4 Wochen Give Me 5 App und bin entsetzt, wie schlaff ich wirklich bin. Obwohl ich ja regelmäßig joggen war.

Dann wird mir auch noch die Physio abgesagt, wegen Corona. Diesmal finde ich es nicht so schlimm, daran merkt man, wie gut die Schulter geworden ist. Vor Wochen wurde ich panisch, wenn die Termine ausfielen. 

Das Wetter bleibt blöd, es ist nass, windig und trüb. 

Nach meiner Woche Urlaub bin ich sehr beschäftigt. Der Advent hat ja ein Wochenende weniger, d.h ich muss mich sputen. Die Adventskalendertürchen werden befüllt, die Bude grundgereinigt für die Weihnachtseskalation und Weihnachtsgeschenke müssen beschafft werden. 

Ich habe meine vorletzte Physio und das macht mich traurig. Mir ist der Physio und unsere Gespräche sehr ans Herz gewachsen. Überraschenderweise hat er mir von sich aus vorgeschlagen mal Kaffee trinken zu gehen. Es scheint ihm also auch so zu gehen. Und nein, nicht was ihr jetzt denkt, er könnte mein Sohn sein. *lach*

Das Töchterchen hat weiterhin viel Freude am Lehrgang und ist quasi kaum zu Hause. Wenn sie zu Hause ist, dann hinterlässt sie Wäscheberge und verwüstet die Küche. Ich schlucke meinen Ärger runter - bringt eh nix. 

Der Jahresplaner ist fertig und ich bin überrascht, dass er trotz allem so schön geworden ist. Ein paar Fotos musste ich aus dem Archiv nehmen, aber viele sind doch aus dem aktuellen Jahr.

Dann hat mein Auto Tüv und schafft das mit Bravour, ausserdem bekomme ich Lob, weil es sich so gut fahren lässt. Ich bin stolz auf mein Auto. *lach*

Und ich bin stolz auf mich selbst, weil ich es endlich schaffe ganz alleine zur Ü30 zu gehen. War gar nicht so schlimm wie befürchtet.

Der November stellt auf Winter um und so bleibt es auch für Marburger Verhältnisse sehr lange. Ich finds gut! Sophie nach kurzer Eingewöhnung auch.

Die Weihnachtsdeko hängt, fast alle Geschenke sind im Haus, der Adventskalender ist gefüllt, die Schulter ist schmerzfrei und ich muss bei der Stromrechnung nicht nachzahlen. Im Gegenteil, ich bekomme minimal etwas zurück.

Mir geht es gut und ich befinde mich in einer der schönsten Phasen diesen Jahres. Davon gab es ja nicht so viele. 

Der vorletzte Monat ist zu Ende!


Samstag, 30. Dezember 2023

Was war so los?

Da ich heute nur einen Jahresrückblick poste, kann ich mal eine kurze Bestandsaufnahme abgeben, wie das so lief über Weihnachten und zwischen den Jahren. Ich würde sagen durchwachsen. Im Prinzip eigentlich gut, aber irgendwie hat mich das Jahr so fertig gemacht oder die Wechseljahre zünden eine neue Eskalationsstufe oder ich bekomme eine neue gesundheitliche Baustelle. Ich kann gar nicht genau sagen, was los ist, sobald ich abgelenkt bin, merke ich auch eh nix mehr. 

Die Weihnachtsfeiertage waren von gemütlich bis kommunikativ. Ich war auf alle Fälle brav, so viele schöne Geschenke ich bekommen habe. :-) Der 1. Weihnachtsfeiertag war ruhig und müde, das Töchterchen schlief bis 16 Uhr, das kenne ich gar nicht von ihr. Zwischendurch war ich kurz davor mal nachzuschauen, ob sie noch atmet. *lach* Abends haben wir noch gemütlich eine Weihnachtsserie konsumiert, mehr war nicht los.

Am 2. Weihnachtsfeiertag bin ich gejoggt, es wurden langsame 7,2 km und somit ist mein Alternativziel 150 km in greifbare Nähe gerückt. Und während das Töchterchen arbeiten musste, habe ich den Tag etwas vertrödelt bis gegen 15 Uhr mein Vater und seine Frau vorbei kamen. Später kam noch meine Freundin zur Traumschiff-Tradition vorbei. Die neue Folge war zäh, aber wir hatten trotzdem unseren Spaß. Auch an diesem Abend wurde es spät. 

Am Mittwoch startete das Praktikum vom Töchterchen mit Spätschicht. Da sie dazu mein Auto nahm, konnte ich dann eh nirgends hin und machte es mir hier gemütlich mit Stricken, Chillen, sporteln, puzzlen und ein wenig Aufräumen. 

Das Praktikum macht wohl mega viel Spaß und gestern durfte sie sogar einen Zugang legen, natürlich mit Erlaubnis der Patientin. Es ist wirklich das, was sie will und ich hoffe so sehr für sie, dass sie einen Platz für Medizin bekommt. 

Am Donnerstag bin ich wieder gejoggt, 6 km und jetzt brauche ich nur noch 1,3 km. Die möchte ich gleich heute nach dem Frühstück erledigen. 

Donnerstag kam meine Freundin nochmal kurz vorbei, bevor sie nach Hause startete. Aber sie kommt schon das erste Januar-Wochenende wieder hoch. Ich freu mich schon.

Zwischen den Jahren habe ich die restlichen Geschenke verteilt, bei meiner Lieblingsnachbarin haben wir uns wieder ordentlich verquatscht. Heute kommt noch meine andere Freundin zur Hunderunde und ich werde ein weiteres Geschenk los. Damit ist Weihnachten dann endgültig rum. Unfassbar wie schnell das immer geht. Zack - vorbei!

Morgen ist der letzte Tag des Jahres, ich bin sehr ambivalent. Auf der einen Seite froh, dass es vorbei ist auf der anderen Seite traurig, weil dieses Jahr ziemlich ohne mich statt fand. Da ist noch die eine oder andere Rechnung offen, die aber nicht beglichen werden kann. 

Silvester verbringe ich mit Sophie alleine zu Hause, vielleicht das letzte Silvester gemeinsam mit ihr. Ich habe mir schon einen schönen Film ausgesucht, es gibt ein paar leckere Häppchen und ich hoffe, ich begrüße das neue Jahr besser als 2023. Das Töchterchen arbeitet morgen bis 21 Uhr, noch weiß ich nicht, was sie vorhat. Ob sie schlechtgelaunt bei mir ist, weil ihre Freundinnen nix gebacken bekommen oder ob sie noch spontan was machen. Neujahr hat sie frei und ab Dienstag geht es in die Frühschicht. 

Ich glaube, heute Abend ist Feiern angedacht bei den Mädels, vorher arbeitet sie erst noch beim Bäcker und geht direkt von dort zum Praktikum. Diesen Elan möchte ich auch mal wieder haben. *lach* Eigentlich wollte ich heute auch zur Ü30, aber irgendwie habe ich wenig Lust, zumal heute da sicherlich wenig los ist. Da meine Freundin und ich nächsten Samstag angepeilt haben, gemeinsam zu gehen, kann ich auch heute nochmal verzichten.

Ab Dienstag muss ich auch wieder arbeiten und der nächste Urlaub ist weit, weit, weit weg! Frühestens Ostern. Ich bin das gar nicht mehr gewohnt, so lange am Stück zu arbeiten. *lach*

So, jetzt präpariere ich mich mal für den Minilauf, weil um 11 Uhr kommt ja schon die Freundin.

Ich habe noch zwei Fotos für euch aus dem Dezember, dann wars das, das Wetter bot sich einfach nicht zum Fotografieren an und das hier sind auch nur Handyfotos. Hätte ich da mal die Kamera mitgehabt. *grmpf*




Jahresrückblick - Oktober 2023


Der Oktober startet sommerlich, das Töchterchen ist in Amsterdam und die Schulter hat einen Rückfall. Keinen Vergleich zum Juli, aber es frustriert trotzdem ungemein.

Ich gehe kurz über das Herbstfest und starte dann eine Premiere, meine erste Akupunktur findet statt und ich kann es überhaupt nicht leiden. Ich bin auch sehr skeptisch, ob das was bringt, aber gut, ich ziehe es durch. Zum Glück habe ich Urlaub bei den ganzen Terminen.

Die erste Bauchweh-Attacke nach langer Zeit kommt dann auch noch dazu, der Physio ist entsetzt als er meinen Rücken bearbeitet und selbst etwas frustriert. Er droht dem Muskel sogar mit der Schere. ;-) Am nächsten Tag fühle ich mich wie verprügelt.

Ich habe einen Steinschlag auf der Windschutzscheibe, zum Glück so klein, dass der von Carglas mich wieder heimschickt. Ich gehe seit gefühlt 100 Jahren mal ins Schwimmbad und schaffe gerade mal 15 min. am Stück mit viel Pausen. Die Schulter merke ich natürlich dabei die ganze Zeit. Ich ignoriere es.

Wir gehen zum Elisabethmarkt, aber ich bin schlecht drauf und das Töchterchen ist mir gegenüber eh schräg. 

Es ist Wahl und das Ergebnis entsetzt, noch schlimmer die Sache in Israel. Eine Freundin vom Töchterchen ist auch gerade dort und macht FSJ, schafft es aber heil nach Hause über die Organisation.

Ein Verwandter hat einen Radunfall, den er nicht überleben wird. Ganz schlimm das!

Der Physio-Mann schüttet mir sein Herz aus, während er mich bearbeitet. 

Töchterchen und ich gehen shoppen, mittlerweile gibt sie in einer zweiten Familie Nachhilfe. Beides arabische Familien, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine sehr traditionell, die andere schon eher modern. Gemeinsam haben beide die unfassbare Gastfreundlichkeit. 

Die 2 Wochen Urlaub sind rum und erholt fühle ich mich null. Die ganzen Termine, die Schmerzen, zu Hause alles alleine am Backen und das Shoppen war nicht wirklich erfolgreich.

Der Herbst ist nun auch wettertechnisch da, ich muss wieder arbeiten, die Schulter bessert sich. Die ganzen Termine neben der Arbeit werden echt sportlich, ich muss Sophie sehr oft alleine lassen - ihr ist das aber, glaube ich, ziemlich wurscht.

Das Töchterchen ordert neue TMS Bücher, fragt nicht, was das alles kostet, ich gehe regelmäßig joggen, soweit die Zeit es zulässt und fange langsam mit den Weihnachtsvorbereitungen an. Jahresplaner und Fotobücher müssen ja gemacht werden.

Ich habe jetzt Winterreifen drauf und zack Reifendruckalarm. Dieses Mal war es dann aber nur eine fehlerhafte Initialisierung. Danach war Ruhe. Ich kratze das erste Mal, das Töchterchen hat Fieber und auf der Arbeit ist nix zu tun.

Ich komme mir vor wie ein Hotel mit All inklusive, nur dass die Gäste nicht wirklich freundlich zu mir sind. Schimpfen, ignorieren, freundliche Ansagen - hilft alles nix. Es bleibt so wie es ist. Es nervt mich. Vor allem dieses Argument: "Bist mich doch eh bald los, wenn ich ausziehe!"

Ich kreeire ein leckere Kürbispesto, es verschwindet Rosenkohl von meiner Bestellung (ist übrigens danach noch öfters passiert, liegt wohl am neuen Bestellsystem) und ich finde meine neuen Lieblingsschuhe in einer Farbe, die mich glücklich macht.

Wir schauen mal wieder eine Serie zusammen an, wobei ich die letzten 2 Folgen dann doch alleine gucken muss. 

Das Kabel des Pürierstabs ist angeschmorrt, aber ich finde jemanden, der mir das günstig repariert.

Die Schulter zwickt die ganze Zeit, immerhin auf niedrigem Niveau, aber ich werde das anscheinend nie mehr los. das Wetter ist usselig und dann kommt auch noch diese blöde Zeitumstellung. Sophie ist total verwirrt.

Ich möchte meinen Physio-Mann bitte adoptieren, aber nun startet der letzte Block Physio. Ich bekomme Besuch von einer Freundin zur Hunderunde und anschliessendem Quatschen. Sie nimmt mir etwas die Sorgen als sie Sophie sieht. Sie ist der Meinung, dass sie immer noch gut läuft. Manchmal torkelt sie morgen schon ordentlich rum und dann frage ich mich, was ist normal und was nicht. 

Es ist Halloween und wir haben kein Shooting gemacht. Feiern geht sie aber mit ihren Freundinnen. 

Ich mache brav meine vielen neuen Physio-Übungen und habe quasi Dauermuskelkater. Der Oktober ist rum und das Jahr hat nur noch 2 Monate für mich übrig.