Samstag, 10. Oktober 2015
Platz machen für Neues!
Gut, dass ich ein paar Fotos vorgelegt habe, denn in den letzten Tagen hatte ich so gar keine Zeit. Ich bin nämlich am Putzen und Ausmisten. Ich mache das immer zusammen, denn wenn ich eh die Schränke ausräume, um sie mal vom Staub zu befreien, dann hat man die ganzen Dinge ja sowieso in der Hand und kann gleich überlegen, ob man sie wirklich noch braucht. Und es ist erstaunlich, wie viel Mist sich nach nur einem Jahr schon wieder angesammelt hat. Bad,Wohnzimmer, Flur, Keller und Schlafzimmer sind schon fertig - bis auf den Papierkram, den hebe ich mir bis zum Schluss auf. Das Zauselkindzimmer fehlt noch und dafür gehen bestimmt ein paar Tage mehr drauf. Die Küche hatte ich dieses Jahr schon mal gemistet, die wird schneller gehen.
Ich mach das immer so, dass es verschiedene Stapel gibt.
1. Müll: Klamotten, die wirklich nicht mehr zu verwerten sind, Papierkram, der nicht mehr gebraucht wird, Zeugs, dass keiner mehr wollen würde.
2. Altkleidersack: alles, was ich niemanden mehr weitervererben kann, es aber zu gut ist, um es wegzuwerfen.
3. Zum Weitervererben: gerade Kindersachen, ob Klamotten oder Spielzeug, verschenke ich gerne in der Bekanntschaft weiter. Aber da wir selbst aufs Geld schauen müssen, überlege ich auch, ob ich noch ein paar Euro dafür bekommen würde oder eher nicht. Bücher z.B. kann man schlecht verkaufen, Spiele die nicht mehr 100% vollständig sind, oder Dinge, die wir schon selbst geschenkt bekamen, verschenke ich gerne. Denn gerade eine Bekannte hat wirklich kaum Geld für neue Sachen und die freut sich immer riesig darüber. Sie bekommt auch erstmal meine ausrangierten Klamotten und sie kann dann selbst entscheiden, ob sie sie behält oder doch lieber in den Altkleidercontainer bringt.
4. Potentielle Verkäufe: Manchmal haben wir Dinge, die sind noch so gut, dass es sich lohnt sie zu verkaufen. Wie z.B. das Bett vom Zauselkind, oder Spiele, die doch einiges an Geld gekostet und wir sie so gut behandelt haben, dass sie noch aussehen wie neu. Holzspielzeug, Kindersitze (die letzten), Jacken und Schuhe, die kaum getragen wurden. Viel bekommt man dafür nicht, aber ein paar Euro sind immer drin. Und wir haben eine klare Trennung, ist es Zeug vom Töchterchen geht der Verkaufserlös auch an sie. :-)
Warum ich das mache? Weil wir ersten selbst froh sind, wenn jemand beim Ausmisten an uns denkt und ich diese Wegwerfgesellschaft einfach nicht mitmachen möchte. Wir schaffen so viel neu an und werfen es irgendwann noch gut erhalten in den Müll. Das kann es doch echt nicht sein! So weiß ich, dass die Sachen mehrfach benutzt werden, bis sie dann irgendwann wirklich auf der Müllkippe landen.
Damit bin ich also momentan beschäftigt, denn leider ist diese Art des Ausmistens und Wiederverwertens ein klein Wenig zeitintensiver. ;-)
Aber ein Ende ist ja abzusehen.
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