...in dem dein Hund in 200 m Entfernung mitten im Stoppelfeld aus vollem Lauf abbremst, kurz schnuppert und dann mit der einen Schulter einknickt...
...und du weißt, was jetzt passiert und du kannst es nicht mehr verhindern, weil es einfach zu weit weg ist. Und du siehst verzweifelt zu, wie sich dein Hund genußvoll wälzt, die Beine in die Luft schmeißt, den Rücken in irgendetwas hineinmassiert. Deine Rufe, dein wütendes Geschrei verhallen ungehört.
Du machst dich auf den Weg zum Stoppelfeld und vor deinem Auge spielen sich unglaubliche Szenen ab. Dein Hund steht auf, riecht wieder am Boden, rollt sich erneut über die Schulter ab, juckelt mit dem Rücken hin- und her...immer wieder und wieder.
Deine Beine zerkratzt von den Stoppeln kommst du näher und je näher du kommst, umso übler wird der Geruch und du ahnst es schon. Endlich hört dein Hund und kommt zu dir. Du lässt ihn absitzen und gehst noch ein Stück alleine weiter, weil du eine ungefähre Ahnung davon bekommen willst, in was sich deine Wutz gewälzt hat.
Toter Hase...halboffener Bauch...so genau habe ich dann nicht hingeschaut!
Meine Rache kam mit einer eiskalten Gießkannendusche...tonnenweise Shampoo und das nicht gerade zärtlich. ;-)
So hatte ich mir den Nachmittag mit meiner Freundin und ihrem Hundewelpen Ella nicht vorgestellt. Nicht wirklich! ;-)
2 Kommentare:
:-)
Ja, Herr MiM lachen Sie nur! Ich sage nur Karnickelknochen! ;-)
Kommentar veröffentlichen