Sonntag, 1. Januar 2017

Jahresrückblick - Dezember 2016



Der Dezember begann ja mit Erkältungsviren und da ich mich nicht schonen konnte oder eben nur ein wenig, werde ich das erste Dezemberwochenende auf dem Sofa verbringen.

Das Töchterchen und ich bringen schnell das Dezember-Shooting in den Kasten, damit wir in der Weihnachtswerkstatt weiter machen können. Das Wetter ist kalt, aber herrlich, fast immer habe ich die Kamera dabei, es liegt zwar kein Schnee, aber durch den Reif und Frost wird die Landschaft auch so weiß und winterlich.

So wie die Temperaturen, so ist auch die Stimmung zwischen Mutter und Tochter...eisig! Oder explosiv. Es tut mir ja leid, dass ich darüber nichts anderes berichten kann, aber ich will das hier auch nicht beschönigen. Es nervt und es strengt an.

Weihnachtsstimmung - komplett Fehlanzeige! Der Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt wird krankheitsbedingt verschoben und das Töchterchen wird im ganzen Dezember keine einzige Einzelstunde Geige mehr haben. Wofür zahl ich das eigentlich? Und wofür erhöht die Musikschule im Januar schon wieder die monatliche Gebühr?

Nach dem Winter kommt das Schmuddelwetter und die Erkältung macht mir immer noch zu schaffen. An ein Sportprogramm ist nicht zu denken, so beschränke ich mich auf die Spaziergänge mit Sophie.

Wir tanzen wild im Wohnzimmer auf Weihnachtsmusik, backen Plätzchen und so ist vorübergehend die Stimmung mal nett und entspannt hier.

Sophie wird 7 Jahr!

Mit den Weihnachtsvorbereitungen liege ich gut in der Zeit und da ja Geige immer wieder ausfällt, habe ich auch mehr Zeit zur Entspannung.

Ich gehe auf die Weihnachtsfeier der Fotofreunde und habe dort viel Spaß.

Ich wollte auf das Weihnachtskonzert der Schule, bleibe aber im Stau und Parkplatzchaos stecken. Zu Hause sehe ich, dass mal wieder die Absprachen nicht eingehalten wurden und explodiere.

Der Terror kommt in Deutschland an und der Orchesterauftritt findet statt. Leider findet die Geige die Kälte nicht so toll und verstimmt sich so sehr, dass keiner es schafft, sie noch schnell zu stimmen. So schaut das Töchterchen bei ihrem letzten Auftritt zu, kein schöner Abschied.

Mein Weihnachtsurlaub beginnt und ich bekomme lieben Besuch von einem männlichen Freund und das Töchterchen wird mir erst von der Seite weichen, als wir sie aus dem Wohnzimmer rauswerfen.

Das Töchterchen hat ein Date. :-)

Auf der Zielstrecke wird es trotz guter Planung und Vorbereitung doch wieder stressig und so rast die Zeit bis zum Heiligabend vorbei. Genauso wie mein Leben, dem ich nachwinke.

Wir feiern Heiligabend mit meiner Oma und meiner Mutter, wofür wir sehr dankbar sind. Wer weiß, wie lange wir in dieser Konstellation noch feiern können. Meiner Oma fällt das immer schwerer. So schön, wie der Heiligabend ist...es stellt sich bei mir kein weihnachtliches Gefühl ein. Bisher konnte ich mich immer darauf verlassen, dass egal, wie die Adventszeit ist, ich eine Punktlandung schaffe - gefühlsttechnisch. Das wird ausbleiben - diesmal.

Die Feiertage verlaufen ruhig...die Freundin kommt zu Besuch und mein Papa.

Zwischen den Jahren komme ich gar nicht aus den Puschen. Mir geht zu viel durch den Kopf, ich fühle mich erschöpft und auch frustriert. Das Töchterchen wird überraschend zu der Silvesterfeier im Hause der Freundin eingeladen - ohne mich! Ich ergebe mich meinem Schicksal und biete einen Kompromiss an, das Töchterchen wird egoistisch und rücksichtslos darauf reagieren und es kommt zum Finale! Ich bin stocksauer!

Dann schaffen wir es endlich mal zu meiner anderen Oma ins Seniorenheim zu fahren. Das Töchterchen hat sie ewig nicht gesehen und so wurde es mal höchste Zeit. Und die Oma freut sich riesig. :-)

Die Stimmung beruhigt sich im Hause Zausel. Am Silvestertag mache ich einen langen Spaziergang und lasse das Jahr Revue passieren. Gegen Abend bringe ich das Töchterchen zur Feier und verbringe selbst den Abend mit dem Hund alleine. Nicht ganz alleine, so leisten mir doch einige Freunde im Chat Gesellschaft. Wir haben mächtig Spaß und fragen uns, warum wir uns nicht zusammengetan haben zum Feiern.

Mitternacht - 2016 ist vorbei!

2 Kommentare:

Herr MiM hat gesagt…

Im Grunde macht mir das jetzt schon Angst, wenn ich nach vorne schaue. Das werde ich alles mal drei haben. Das mit derPubertät. Na wunderbar... schön klingt das alles nicht.

hat gesagt…

Herr MiM, wenn ich eines gelernt habe ist, dass jedes Kind anders ist. Jeder Mensch geht mit den unterschiedlichsten Situationen anders um. Und das Wichtigste, es verläuft alles in Phasen. Und Phasen gehen vorüber! Sie schaffen das schon! Es bleibt Ihnen eh nix anderes übrig. ;-) LG