Das Leben als Alleinerziehende nach einer schweren Trennung und der kompletten alleinigen Verantwortung für Kind, Hund und Finanzen und den ganzen anderen Problemchen und Sorgen, die das Leben eben so mit sich bringt und die jeder irgendwie mit sich rumschleppt, ist ja wirklich schon hart genug. Wenn sich dann der Kindergarten auf der Arbeit zuspitzt und das Chaos immer größer wird, dann fällt es einem echt schwer durchzuhalten. Da fehlt ein Tröpfchen für das berühmte Fass! Heute war es soweit. Das einzige Positive daran war, dass ich dadurch die Möglichkeit bekommen habe mit meinem Laborleiter ein langes Gespräch zu führen, wo ich alles auf den Tisch gepackt habe, was mir in den letzten 1-2 Jahren aufstößt und was sich vor allem in den letzten Monaten wirklich massiv zugespitzt hat. Ob es was ändert? Wahrscheinlich nicht! Alternativen? Leider momentan nein. Letztendlich hilft nur Aushalten, Durchhalten, Veratmen und weiterhin versuchen, gute Arbeit abzuliefern. Womit ich allerdings nur schwer klar komme, sind Hinterlistigkeiten und Ungerechtigkeiten. Doch hier profitiere ich tatsächlich aus meinem Trennungs- und Scheidungserfahrungsschatz...aushalten, nett bleiben, die Arbeit so gut wie möglich machen und versuchen es nicht persönlich zu nehmen. Und so lange es keine direkte und konkrete Kritik an meiner eigentlichen Arbeit gibt, sollte es mir tatsächlich mal strack am Po vorbeigehen. Zumindest versuche ich mich jetzt nach der ersten Aufregung und Enttäuschung auf diesen Level zu bringen. Mein Leben ist mir zu schade und auch ehrlich gesagt als Alleinerziehende auch zu anstregend genug, um sich lange über so einen Kindergarten aufzuregen.
So, und nun poste ich noch ein Foto von Dingen, die wirklich wichtig sind im Leben und gehe danach mit Sophie eine Regenrunde...das wäscht den Kopf frei!



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