Meine Lieblingsdüfte haben eigentlich alle eins gemeinsam, sie duften leicht bis mittel süß, aber nicht mehr ganz so schwer wie ganz viel früher. Es darf schon leichter sein, aber eine süße Note haben sie alle. Ich versuche auch immer mal wieder etwas zu finden, das mehr zitronig und frischer riecht, aber dann mag ich sie an mir selbst meist gar nicht. Dazu kommt, dass ich heute viel zu geizig bin 80 Euro für sowas auszugeben. Das ist es mir nicht mehr wert und es gibt durchaus auch angenehme Düfte im mittleren Preissektor. Ich kaufe auch nur noch kleine Größen, denn mein Verbrauch ist nicht so hoch, so dass sie schon länger halten. Ich hätte gerne mal wieder so einen richtigen Kracherduft, leider konnte ich den für mich in der gesamten Parfumabteilung im mittleren Preissektor noch nicht finden. Aber ich gebe nicht auf. :-)
2. Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?
Puh, das ist schwierig. Ich denke, da gab es viele, gerade in der schlimmen Zeit nach der Trennung und des Hausverkaufs. Ich kann das also nicht an einem einzigen Rat festhalten, ich musste so vieles in dieser Zeit ändern, loslassen, überdenken, aushalten und Pläne begraben, das hat mich nachhaltig über die Jahre hinweg verändert.
Ich bin ein Planer, ein Perfektionist, reagiere durchaus gerne mal schnell emotional und hasse es, fremdbestimmt zu sein. Deswegen war es für mich schwer plötzlich nicht mehr den Weg zu kennen und kein Ziel mehr zu haben. Mein Lebensplan war ja zerstört und vor mir lag nur noch Ungewissheit!
Ich glaube, die wichtigsten Ratschläge oder Erkenntnisse aus dieser Zeit sind, nicht mehr zu Planen, denn das Leben folgt keinem Plan. Es nutzt dir nichts einen oder mehrere Pläne zu haben, denn es kann sehr gut sein, dass morgen schon alles hinfällig ist. Perfektionismus ist nicht angebracht im Leben einer Alleinerziehenden. Perfekt zu sein, ist sau anstrengend, etwas für das die Kraft dann nicht mehr ansatzweise reicht, also habe ich es, so gut es mir möglich ist, abgestellt. Und ehrlich, so lebt es sich sehr viel besser. Mehr Gelassenheit hilft ungemein. Es gibt Dinge, die kann man nicht ändern, man kann sie nur hinnehmen, aushalten oder deine Einstellung dazu ändern. Klappt leider immer noch nicht so gut und oft genug rege ich mich wieder über Dinge auf, die halt nun mal so sind und sich auch nicht ändern werden, aber ich arbeite daran und es wird stetig besser. Und einer der für mich wichtigste Punkt "Fokussiere dich auf das, was wirklich wichtig ist!" Das war aber auch der schwerste Punkt für mich, denn ich musste erst einmal herausfinden, was wichtig für mich ist. Natürlich meine Tochter und auch unsere Fellnase, aber was will ich für mich? Ich glaube, heute weiß ich das und am Anfang des Jahres, habe ich da den letzten Schritt vollzogen, seitdem geht es mir sehr viel besser.
3. Telefonierst du gerne?
Ich kommunziere ja gerne, ich brauche das quasi zum Überleben. Früher saß ich mit dem Telefon stundenlang im Flur, weil die Schnur ja nicht bis in mein Zimmer reichte, aber ich schrieb auch seitenweise Briefe an Brieffreunde. Und das blieb auch eigentlich bis heute so. Es hat sich natürlich verändert, ich telefoniere weniger, dafür schreibe ich mehr am Smartphone. Aber ich bin und bleibe eine Quasselstrippe, die den Austausch mit anderen Menschen braucht, ob per Telefon, persönlich oder über das Smartphone!
Nein, auf keinen Fall! Es gibt heute viel zu viele Menschen, die labern nur rum, aber in der Umsetzung scheitert es dann. Ich mag es auch gar nicht, wenn jemand so Dinge daher sagt wie "Wir müssen unbedingt mal einen Kaffee trinken" oder "Ich melde mich auf alle Fälle!" und man weiß eigentlich schon im Voraus dieser jemand wird sich weder melden noch zeitnah mit dir einen Kaffee trinken gehen. Eigentlich kann sich dieser jemand den Spruch auch sparen. Und weil ich das überhaupt nicht leiden kann, halte ich selbst einfach meine Klappe. Wenn ich ein Versprechen, eine Ankündigung mache, dann halte ich mich auch daran. Und deswegen kommt das so selten vor. Gerade im Moment kann ich oft zeitlich nicht gut planen, deswegen bin ich auch mit Verabredungen sehr vorsichtig. Aber wenn ich zusage oder etwas verspreche, dann kann man sich auch sicher sein, ich halte es ein.
5. Was ist dein Lieblingsdessert?
Da ich sehr gut auf Dessert verzichten kann, ist das für mich schwierig zu beantworten. Bei uns gibt es so gut wie kein Dessert nach dem Essen. Natürlich zu besonderen Anlässen wie Weihnachten oder Geburtstagen, aber auch im Restaurant bestelle ich nie ein Dessert. Das hat meist keinen Platz mehr in meinem Magen. Ich mag aber nichts Schweres, obwohl so ein Tiramisu schon lecker ist. :-) Ich glaube, wenn ich jetzt wirklich etwas wählen müsste, wäre das die Joghurtbombe. Sie schmeckt frisch und ist auch leicht vorzubereiten. Es ist auch das Dessert, das sich das Töchterchen immer wünscht, wenn es mal hier einen Nachtisch gibt.








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